Guten Morgen,
vielen Dank für die Beteiligung!
Also von der Unterverteilung kommt es mit 3x1,5 mm², abgesichert ist mit
16 A. Da hängt auch noch das Gästezimmer nebenan, das Bad im 1. OG und
die Treppenbeleuchtung dran, leider.
Der Dachboden wurde nachträglich vom Vorbesitzer ausgebaut und die
Elektrik war abenteuerlich (o.g. Herdanschluss-Dose, Leuchten mit
Litzenleitung H03VV 2×0,75 ohne Aderendhülsen aufgelegt).
Aktuell habe ich als Arbeitslicht zwei 120 cm-Feuchtraumleuchten [1],
die ich an einer Steckdosenleiste betreibe und per Funkschalter
ansteuere.
Das Zimmer ist etwa 5 x 4 m², wobei der nutzbare Anteil nur 5 x 2 m²
sind, weil das meiste under der 35° Dachschräge verschwindet. Da stelle
ich EXPEDIT und BILLY-Regale als Drempel/Kniestock hin und habe noch
Stauraum dahinter.
So spielt sich die Elektrik weitestgehend entlang der 5 m-Wand ab und
ist eh ziemlich eindimensional.
Ich habe nicht vor, einen 3 kW-Heizlüfter zu betreiben. Radiatoren sind
bereits installiert und funktionieren sogar zuverlässig. Will nur die
normale Büro-EDV (PC, Monitor, Drucker, NAS, Switch) in der einen Ecke
und meine Messgeräte und Lötkolben in der anderen betrieben.
Selektive Absicherung wäre wünschenswert, hat aber nicht Priorität. Die
Verkabelung wird von mir aufputz im 60x40-Kabelkanal gemacht. Evtl. kann
ich dann einen kleinen Kasten mit LS-Schalter stat X2100 für die
einzelnen Strompfade vorsehen. Wäre schon ganz praktisch, wenn man nicht
ganz im Dunkeln steht, wenn mal eine Sicherung fliegt. Gute Idee!
Die senkrechten Kanäle sollen Brüstungskanäle sein, wo ich modular
Steckdosen nachrüsten kann.
An "Wand 2" - wir nennen sie "Rote Wand", weil der Vorbesitzer sie rot
angestrichen hat (was wurde dort nur getrieben!?) kommt ein
Abwasser-Entlüftungs-Rohr (nennt man das so?) hoch. Daneben sind in
einem Schacht die isolierten Heizungsleitungen verlegt und in einem
10-mm Leerrohr wurde ein SAT-Kabel und Telefonkabel verlegt. Diese Kabel
haben wir bereits durch ein CAT6-Kabel und 4 Doppeladern Telefonkabel
JY(ST)Y ersetzt. Die Kabel kommen im darunterliegeneden Arbeitszimmer
meiner Freundin raus, wo der Router steht, das passt also.
Die Netzwerkdosen habe ich auf einer separaten Folie eingetragem, die
ich aus Übersichtsgründen ausgeblendet habe. Anbei mal eine räumliche
Skizze vorab.
Danke für die Tipps!
Die Nummerierung werde ich noch optimieren, damit sie eindeutig wird.
Sollen die EDV-Dosen auch mit "X" bezeichnet werden, oder darf ich auch
"LAN2141" etc. verwenden?
Stephan schrieb:
> Bei Steckdosen die vom Schalter kommen darf der Schalter nur mit
> Stichleitung angeschlossen sein, da die meist nur 10A ab können. Also
> nicht die steckdose ÜBER den schalter schleifen.
Super, Danke, das habe ich tatsächlich nicht beachtet. Dachte, die 10 A
sind nur die Schaltleistung.
Beste Grüße, Marek
[1]
https://www.bauhaus.info/feuchtraumleuchten-kellerleuchten/ritter-leuchten-feuchtraumleuchte/p/20084525