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Forum: Haus & Smart Home Stabmixer Grundig-billiges Ersatzteil-trotzdem Totalschaden


Autor: Kalli R. (soleil)
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Hallo Leute,
hab einen Stabmixer von Grundig. Da ist lediglich die vordere 
Motorkupplung zerfranzt. Bekomm das Teil weder geöffnet noch die 
Kupplung sonst irgendwie runter, typisch. Grundig schlägt vor mir einen 
neuen zu kaufen-was wohl sonst.
Will ich aber nicht. Habt ihr Tipps?

Was ich bisher gemacht hab. Oberer Deckel abgehoben- nützt nichts
die beiden Halbschalen auseinanergedrückt, komm aber nicht an die 
Kupplung
weiß jemand, wie die da drauf sitzt(geschraubt,geklebt)
So einfach wie in einigen Youtube filmchen ist das leider nicht

Könnte man denn die Kupplung irgendwie wieder "restaurieren"??
Gruß
Kalli

: Bearbeitet durch User
Autor: Codix (Gast)
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Das schwarze Teil um die Kupplung geht mit einer Drehung nach links auf. 
Auf die Kupplung gesehen. Sieht man auf dem 3. Foto ganz gut.

Autor: Max W. (max96)
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Hi,

ich hatte letztens so ein ähnliches Problem. Als Quick and Dirty Lösung 
habe ich das Plastik in der Kupplung erwärmt, etwas zusammengedrückt und 
schnell das Gegenstück wieder drauf geschraubt. So hat die Welle vom 
Motor die Kupplung so hingeformt, dass sie wieder greift. Ist vielleicht 
nicht die schönste Reparatur aber funktioniert.

Grüße
Max

Autor: Kalli R. (soleil)
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Codix schrieb:
> Das schwarze Teil um die Kupplung geht mit einer Drehung nach links auf.
> Auf die Kupplung gesehen. Sieht man auf dem 3. Foto ganz gut.

Nee, leider nicht, da wär ich auch schon drauf gekommen.
Sind einfach zwei Halbschalen

Autor: Kalli R. (soleil)
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Max W. schrieb:
> Hi,
>
> ich hatte letztens so ein ähnliches Problem. Als Quick and Dirty Lösung
> habe ich das Plastik in der Kupplung erwärmt, etwas zusammengedrückt und
> schnell das Gegenstück wieder drauf geschraubt.
> Grüße
> Max

Ist die Kupplung denn geschraubt. Irgendwo hab ich im Netz gelesen, dass 
man bei vielen Stabmixern bei defekter Kupplung vorne, diese nicht 
ersetzen kann, sondern den gesamten Motorblock neu kaufen muss---spinnen 
die ??

Autor: Jonas (Gast)
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Ich würd Flüssigmetall nehmen (2-Komponenten-Knetgummi) und das da rein 
drücken. Dann den Stab drauf stecken und dadurch die alte Form 
wiederherstellen. Ist nach 10 Minuten hart.

Autor: Kalli R. (soleil)
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hört sich gut an

Autor: Kalli R. (soleil)
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klappt leider nicht-masse zieht sich immer wieder raus

Autor: vn nn (Gast)
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5 Minuten-Epoxy statt Knetmasse verwenden.

Als Trennmittel für Arme vorher ordentlich Vaseline überall 
draufschmieren wo das Epoxy nicht haften soll (insbesondere auf das 
Gegenstück).

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Das Teil gibts eh nicht einzeln, also ist auch nichts gewonnen, wenn man 
es in Händen hält.

Die erfolglosen Reparaturversuche sind doch viel bequemer, wenn man sie 
ohne Gehäusezerstörung nur von der Stirnseite der Kupplung aus 
unternimmt.

Sarkasmus beiseite, der originiale Kunststoff hat schon nicht gehalten, 
weil für die Kräfte nicht geeignet, da wird es eine Reparatur mit 
demselben Material erst recht nicht tun.

Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre eine Metallhülse 
einzubringen. Beispielsweise aus einem passenden Vierkantschlüssel, 
dessen Oberteil man abtrennt und so zurechtfräst, daß es in den 
ebenfalls zurechtgefrästen Teil der Kupplung paßt. Dieselbe Technik, die 
der Zahnarzt für ein Keramikinlay anwendet. Modellbauer können das 
sicher aus einem vollen Messingblock fräsen.

Aber vermutlich ist in der Vierkantaufnahme noch irgendeine Nut, die 
sich nur mit 3D-Metalldruck reproduzieren läßt.

Ich würde statt der Reparaturversuche einen ähnlichen Mixer aus den 
70ern für 1 Euro plus Versand auf Ebay kaufen, der hält noch weitere 40 
Jahre.

Autor: Stephan (Gast)
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Wollvieh W. schrieb:
> ch würde statt der Reparaturversuche einen ähnlichen Mixer aus den
> 70ern für 1 Euro plus Versand auf Ebay kaufen, der hält noch weitere 40
> Jahre.

Gerade die alten mit dem Metallstab unten sieht man immer noch im 
Fernsehen bei den Köchen.

Autor: nachtmix (Gast)
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Stephan schrieb:
> Gerade die alten mit dem Metallstab unten sieht man immer noch im
> Fernsehen bei den Köchen.

Die mit dem Metallstab oben eignen sich gut um Farbe auf die Tapete zu 
bringen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wollvieh W. schrieb:
> aus einem vollen Messingblock fräsen

Messing recht weich. Soll es länger halten?

Autor: Martin (Gast)
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Mein Stabmixer einer anderen Marke hatte das gleiche Problem.
Eine provisorische Raparatur mit einem Metallring um den Kunststoff hat 
eine weile gehalten. Dann musste ein neuer her.

Als Prophylaxe gegen überlastung hilft: vor der Verwendung den Dichtring 
der Achse benetzen und per Hand drehen. Beim Mixen von z.B. Obst 
verklebt die Achse bei längerer Nichtbenutzung gerne, was zu sehr hohen 
Anlaufdrehmomenten führt.

Autor: chefkoch (Gast)
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Der Stabmixer sieht so angegammelt und runtergerockt aus, damit möchte 
ich keine Stäbe mehr mixen. Geschweige denn, etwas damit 
zusammengeköcheltes zu mir nehmen.
Wenn schon billig kaufen, dann bitte jedes Jahr einen neuen, bei Aldi 
oder Lidl für kleines Geld. Sieht immer hygienisch und frisch aus und 
man hat nicht so angegammelten Mist in der Küche herum zu oxidieren.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Wollvieh W. schrieb:
> Ich würde statt der Reparaturversuche einen ähnlichen Mixer aus den
> 70ern für 1 Euro plus Versand auf Ebay kaufen, der hält noch weitere 40
> Jahre.

das zieht sich durch alle Geräte wie ein roter Faden.
Toaster, Haartrockner etc
die alten Dinger kannst selber auch noch vererben,
wenn der Sensenmann kommt.

Ich frage mich dabei immer wieder, wie um alles in der Welt
die Hersteller das eigentlich so lange haben überleben können.
Das muss damals ja eine völlig andere Wirtschaftsform gewesen sein

Autor: kein Nazi und schon gar kein Grüner (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Das muss damals ja eine völlig andere Wirtschaftsform gewesen sein

Ja, war es. Das nannte sich damals Soziale Marktwirtschaft, nicht 
Turbokapitalismus!

Damals schlossen die Geschäfte wochentags Mo - Fr. um 18:30. Am Samstag 
war um 13:00 Uhr Geschäftsschluss. Damals gab es keine Staus, wenig 
Autos. Dafür ein schönes Wochenende mit Schmetterlingen im Garten. Gut 
geführte Familienunternehmen, kein Plastikmüll. Was defekt war wurde 
repariert. Es gab Briefkästen, keine Daddelfones. Man konnte seinen 
Arbeitsplatz zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.


Fazit: Damals war fast alles zu 100% besser. Ja war es wirklich.

alles was man brauchte wurde vor Ort hergestellt. Bier, Brot, Fleisch 
...

Und alle konnten davon sehr gut leben!

Autor: chefkoch (Gast)
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Wollvieh W. schrieb:

> Ich würde statt der Reparaturversuche einen ähnlichen Mixer aus den
> 70ern für 1 Euro plus Versand auf Ebay kaufen, der hält noch weitere 40
> Jahre.

● J-A V. schrieb:

> das zieht sich durch alle Geräte wie ein roter Faden.
> Toaster, Haartrockner etc
> die alten Dinger kannst selber auch noch vererben,

Hör doch auf.
Ich kenne eigentlich niemanden, der so alte Toaster, Haartrockner, ... 
besitzt. Der avisierte Verkaufspreis von mutmaßlichen 1 Euro lässt auch 
deutliche Rückschlüsse zu. Bin gelegentlich auf Flohmärkten unterwegs, 
auch da liegt das Zeug aus Wohnungsauflösungen rum, keiner wills haben.

Glaube 90% derer die noch so altes Geraffel besitzen und nutzen, haben 
irgendwie anderen Probleme. Finanzieller oder gesundheitlicher Natur...

Autor: Michael B. (laberkopp)
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chefkoch schrieb:
> Ich kenne eigentlich niemanden, der so alte Toaster, Haartrockner, ...
> besitzt.

Wahrscheinlich kennst du nur Jugendliche und Kleinkinder.

Selbst die begreifen aber langsam, daß die geringe Haltbarkeit von 
modernem Schick-Schnack ein dauerndes Ärgernis ist.

chefkoch schrieb:
> Glaube 90% derer die noch so altes Geraffel besitzen und nutzen, haben
> irgendwie anderen Probleme. Finanzieller oder gesundheitlicher Natur...

Eher umgekehrt: Wer ständig nur das Neueste kauft, hat Probleme 
finanzieller Natur.

Wer glaubt, daß Alte Dinge einfach nur deswegen weggeworfen gehören weil 
sie alt sind, hat offensichtlich gesundheitliche Probleme.

Ich kaufe mir ein Ding, weil ich es brauche. Geht es (wenn es nicht 
gerade Verbrauchsmaterial war) vor mir kaputt, betrachte ich das als 
persönlichen Angriff.

Autor: He (Gast)
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Lagerkopp. Du gefällst mir!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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chefkoch schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>
>> das zieht sich durch alle Geräte wie ein roter Faden.
>> Toaster, Haartrockner etc
>> die alten Dinger kannst selber auch noch vererben,
>
> Hör doch auf.
> Ich kenne eigentlich niemanden, der so alte Toaster, Haartrockner, ...
> besitzt.

dann sammle halt noch erstmal etwas Lebenserfahrung

kurz gesagt:
werde erstmal erwachsen

Autor: chefkoch (Gast)
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Michael B. schrieb:

> Ich kaufe mir ein Ding, weil ich es brauche. Geht es (wenn es nicht
> gerade Verbrauchsmaterial war) vor mir kaputt, betrachte ich das als
> persönlichen Angriff.

Das gehört dann wohl in die Kategorie gesundheitliche Probleme.

Schau dir doch nur den angegeammelten Mixer oben an! Was spricht denn 
dagegen dem endlich ein Ende zu bereiten, das Teil in die Tonne (ja, 
wertsoffcenter...) zu befördern und hier:
https://www.lidl.de/de/silvercrest-stabmixer/p286491?variantId=000000100244088001&gclid=EAIaIQobChMI2N3no9KB4QIVlOh3Ch3BQAe4EAQYBCABEgJx-fD_BwE
schicken neuen für kaum einen Stundenlohn zu kaufen.

Alles andere hat überhaupt null Sinn, wer soll denn für den Preis 
irgendwas reparieren?

Autor: Edson (Gast)
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chefkoch schrieb:
> Was spricht denn
> dagegen dem endlich ein Ende zu bereiten, das Teil in die Tonne (ja,
> wertsoffcenter...) zu befördern und hier:

Sehr viel sogar! Aber nachdem Du es nichtmal nötig hast eine Frage mit 
dem dazu passenden Satzzeichen abzuschließen, ist es kaum zielführend 
wenn ich versuche Dir das zu erklären.

Stimmt schon, das mit dem erwachsen werden...

Autor: Pfollfosten (Gast)
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Brauchen den dicken Hammer. Mottek am Stiel!

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Ich frage mich, wie oft die Leute wohl ihre Teelöffel updaten würden, 
wenn Teebeutel alle halbe Jahre nicht mehr in die Tassen passen würden 
und man deshalb neue Tassen braucht, sobald man seinen Beutelvorrat 
verbraucht hat. Die Tassen hätten natürlich Haken und Ösen am Boden, in 
denen die alten Teelöffel beim Umrühren hängenbleiben würden.

Mich erfüllt der Anblick solcher Müllgeräte wie hier im ersten Beitrag 
mit Schmerzen. Irgendwas läuft falsch, wenn sowas millionenfach 
hergestellt wird.

Man muß es ja nicht übertreiben wie unmittelbar nach dem Krieg, wo 
durchgebrannte Glühbirnen neu bedrahtet und evakuiert wurden.

Aber so wie neulich vor 8 Laserdruckern zu stehen (1200 dpi, 30 Seiten 
pro Minute, Netzwerk, Duplex), die von den 100000 Seiten, für die ihre 
erste Walzenbestückung spezifiziert ist, gerade mal 15000 gedruckt 
haben, aber 8 Jahre alt sind und deshalb auf dem Müll landen, weil man 
vermutlich die Büros neu eingerichtet hat, ist dann auch etwas zu extrem 
in der anderen Richtung.

(Im Unterschied zu den Millionen namenlosen Brüdern dieser Drucker, die 
irgendwo abgefackelt in Agbogbloshi verenden, war es ein Vergnügen, über 
mehrere Tage diesem relativ öffentlich aufgestellten Stapel beim 
Kleinerwerden zuzusehen. Zum Schluß waren nur noch Kaffeebecher und 
anderer Unterwegsmüll der Passanten im Container. Einwandfreie Funktion 
und kristallklares Druckbild, wurde mir erzählt. ;)

Autor: Rote T. (tomate)
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Dafür hat man eine (oder mehrere) CNC Fräsen im Haushalt, die kriegen 
mich nicht so einfach dazu, so Zeug wegzuscheissen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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chefkoch schrieb:
> Was spricht denn dagegen dem endlich ein Ende zu bereiten,
> das Teil in die Tonne (ja, wertsoffcenter...) zu befördern und hier:
> schicken neuen für kaum einen Stundenlohn zu kaufen.
> Alles andere hat überhaupt null Sinn, wer soll denn für den Preis
> irgendwas reparieren?

Nur bei extrem mangelnder Lernfähigkeit würde man so etwas Dummes 
machen.

Wem ein billiger Stabmixer schon ein mal kaputt gegengen ist, der wird 
hoffentlich nie wieder zu solchem Pfusch greifen.

Mein Esge ist von 1965, da ist dank Edelstahl nix verrostet, und daß der 
Funkentstörkondensator geplatzt ist, nun ja, er täte auch ohne.

Allerdings sieht das Grundig-Teil für mich danach aus, als ob es durch 
idiotische Bedienung beschädigt wurde: Man kann das Vorderteil abnehmen, 
und beim Wiederaufstecken muss man halt die quadratische Kupplung wieder 
einrasten lassen durch vorsichtiges Drehen am Messerkopf, bevor man den 
Bajonettverschluss verriegelt. Das wurde hier wohl unterlassen, der 
Motor sollte es richten und hat dann halt den Vierkant ausgeschlagen. 
Hätte der Bnutzer das Vorderteil immer dran gelassen und nicht jedesmal 
(wohl zum Reinigen, diese dumme Angewohnheit kam zumindest von dir) 
abgenommen, dürfte auch der Billigmixer noch leben.

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Rote T. schrieb:
> Dafür hat man eine (oder mehrere) CNC Fräsen im Haushalt, die kriegen
> mich nicht so einfach dazu, so Zeug wegzuscheissen.

Das fehlt mir noch im Repertoire. Mechanische Teile nachbauen können. 
Ist aber ein nichttriviales Problemfeld. Wie man ja auch an dem Gerät 
hier sieht. Metall hilft einem aber eher selten weiter. Ich hätte mal 
Bedarf gehabt an einem winzigen Nylonzahnrad für einen Plotter, einem 
Betätigungshebel für einen Staubsaugereinschalter oder einem Rohrstutzen 
für einen Hochdruckreiniger.

Nylon aus dem Vollen fräsen geht wohl nicht so gut, 3D-Drucken hat eine 
Auflösungsgrenze nach unten und mechanisch sind die Teile auch nicht der 
Brüller, besonders wenn sie etwas glasfaserverstärktes ersetzen sollen.

Dichtungen sind auch noch ein weites Feld. Wenn sie nicht schon an das 
Objekt angespritzt sind, sind sie dreidimensional geringelt wie ein 
Eiweißmolekül und auf keinen Fall aus einer ebenen Platte 
herauszuschneiden.

Autor: Kurt A. (hobbyst)
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chefkoch schrieb:
> Ich kenne eigentlich niemanden, der so alte Toaster, Haartrockner, ...
> besitzt.

Ich schon. Mein Haartrockner ist von 1977. Funktioniert einwandfrei. 
Zweimal gereinigt und geölt. Vor zwei Jahren den Stecker ersetzt wegen 
Kabelbruch. Kein Stromfresser wie die modernen.
Handrührgerät von 1984. Alle 4 Jahre Service und Reinigung. 
Entstörkondensator zweimal ersetzt. Alerdings der zweite war eines der 
bekannten Knallbonbon.

Vor 3 Jahren im  Lidl Silvercrest Handrührgerät gekauft. Beide Knethaken 
abgebrochen. Gibt kein Ersatz mehr.
Schrott. Entsorgen?

Autor: Leser (Gast)
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Wenn das der Max noch mitbekommen würde, was heute unter seinem Namen
verkauft wird.

Autor: Aufklärer (Gast)
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Kalli R. schrieb:
> hab einen Stabmixer von Grundig ...
> Grundig schlägt vor ...

Grundig ist seit jahrzehnten pleite und weg vom Markt.
Du lässt dich von raffinierten und fiesen Geschäftemachern veräppeln.

Aber wie man mal wieder sieht, funktioniert das bestens mit den 
gekauften Markennamen. Von Tsching-Tschang-Bumm oder Üzegül hätte er 
sicher keinen Mixer gekauft.

Leser schrieb:
> Wenn das der Max noch mitbekommen würde ...

... würde er sich im Grab herum drehen

Autor: weg damit (Gast)
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Kurt A. schrieb:
> Vor 3 Jahren im  Lidl Silvercrest Handrührgerät gekauft. Beide Knethaken
> abgebrochen. Gibt kein Ersatz mehr.
> Schrott. Entsorgen?

Eindeutig ja. Eine Ersatzteilversorgung aufzubauen kostet Geld, die 
Leute wollen aber billig. Innerhalb von 2 Jahren gibt es ein 
Ersatzgerät, danach schmeiß weg und kauf neu. Der moderne Konsument 
kauft auch gerne mal was neues, denn das Auge fühlt sich beim Anblick 
von nicht mehr top aktuellem Design schnell beleidigt.

Wer heute hochwertige und langlebige Consumer-Produkte herstellt, kann 
sich gleich erschießen. Folglich kann es nur noch Ramsch und Plunder 
geben. Wer noch alte Geräte hat, sollte selbige hegen und pflegen.

Autor: oszi40 (Gast)
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weg damit schrieb:
> Innerhalb von 2 Jahren gibt es ein
> Ersatzgerät, danach schmeiß weg und kauf neu.

"Kauf neu" ist der falsche Weg. Reklamiere rechtzeitig wäre besser! Dann 
sind diese Eintagsfliegen bald verschwunden, weil für den Verkäufer 
unrentabel.

Autor: Kurt A. (hobbyst)
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oszi40 schrieb:
> Reklamiere rechtzeitig wäre besser!

Ich habe reklamiert bei Lidl. Die wollten Fotos von der Verpackung. 
Diese habe ich denen zugesandt. Seit einem Jahr habe ich nichts mehr 
gehört.

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