Hallo miteinander,
mir ist jetzt schon des öfteren beim Blick auf das Regenradar
aufgefallen, dass an bestimmten Stellen Niederschläge angezeigt obwohl
keine Wolken am Himmel sind.
Hier ist zum Beispiel vor Rostock was zu sehen, obwohl der Himmel blau
ist und die Sonne scheint. Um Borkum kann man sowas auch erkennen.
https://www.wetter.com/wetterkarten/regenradar/#geo:53.6707,10.5304,7
Hat einer von euch eine plausible Erklärung für solche Erscheinungen?
Was mir aufgefallen ist, im Winter wird oft Niederschlag angezeigt,
obwohl es nicht regnet. Während im Sommer schon Niederschlag auftreten
kann, wo es noch gar nicht angezeigt wird. (Ich schau als mal in die
Radarkarten des DWD.) Vielleicht hängt es mit der Temperatur zusammen?
Kondensationseffekte?
Aber blauer Himmel ist dann doch erstaunlich.
Mach schrieb:> Aber blauer Himmel ist dann doch erstaunlich.
Zumal an dieser einen Stelle (vor Rostock) mir das schon öfter
aufgefallen ist. Alle Niederschlaggebiete ziehen weiter aber dort bleibt
was stehen.
Ich bin mir ziemlich sicher die sollen als Kommunikationsantennen für
den dortigen Marinestützpunkt getarnt sein.
Aber zurück zum Thema, kann es damit zusammenhängen, dass es in
Warnemünde/Hohe Düne Radaranlagen gibt, die auch vom DWD mitgenutzt
werden und das irgendein systematischer Fehler ist?
donvido schrieb:> Hat einer von euch eine plausible Erklärung für solche Erscheinungen?
Was sagt denn der Betreiber der Website dazu? Eine Email ist schnell
geschrieben und kostet kein Geld.
Huhu,
das könnte daran liegen, dass es da Regenwolken in großer Höhe gibt und
diese abregnen, der Schauer auf wärmere Luft trifft und wieder verdampft
noch bevor er es bis zum boden schafft.
Ich glaube die Wetterseiten kaufen nur einen billigen Kanal vom
Satellit, der eigentlich noch mit weiteren Daten abgeglichen werden
müßte, um wirklich nur Regen angezeigt zu bekommen.
Die Striche quer über Europa sind gelegentliche Düppelversuche der
Militärs, da gibts einige (Nicht-Chemtrail-)Berichte dazu. Könnte mir
auch vorstellen, daß Kondensstreifen als Regen erkannt und per Software
überbetont werden. Bei bestimmten Wetterlagen ist ja der halbe Himmel
voll davon.
Ich sitze jedenfalls oft im "Regen" draußen und habe nur einige Wolken
über mir.
donvido schrieb:> ... und das irgendein systematischer Fehler ist?
Wer weiß, vielleicht hat einfach das Programm einen Bug oder die
Webseite ist etwas verbugt.
Es ist natürlich auch möglich dass das Regen-Radar an der Stelle
reflektiert wird und das zurückgeworfene Signal den Eindruck vermittelt
dass dort eine Regenwolke existieren würde. Ich glaube aber kaum dass es
etwas militärisches ist was diesen Fehler erzeugt.
Man hört doch mal mit dem Scheiß auf.
Wetterradar probiert nichts weiter, als Regen anhand der Reflexion von
elektromagnetischen Wellen durch Wasser in der Atmosphäre zu erkennen.
Dabei wird natürlich jede Reflexion als "Regen" gemeldet, egal ob's
wirklich Regen ist oder nicht.
Es ist auch nicht so einfach, das Regenradar wirklich gut einzustellen,
so daß wenig Störungen empfangen werden und trotzdem gleichzeitig auch
schwache Niederschläge registriert werden. Das ist immer ein Kompromiss
und zu empfindliche Einstellungen führen zu angezeigten Störungen.
Entweder werden Wolkenfelder gemessen, die keinen Regen erzeugen, oder
die allgemein vorhandene Luftfeuchtigkeit macht sich bemerkbar.
Menschengemachte Störungen durch Düppel usw. mal gar nicht
berücksichtigt.
Wer da glaubt, da sei irgendeine HAARP-Antenne dran schuld... schade,
daß sie euch damit nicht schon das komplette Hirn rausgebrannt haben!
Oder funktionieren Verschwörungstheorien auch komplett ohne Hirn?
Ben B. schrieb:> Wer da glaubt, da sei irgendeine HAARP-Antenne dran schuld... schade,> daß sie euch damit nicht schon das komplette Hirn rausgebrannt haben!
Eher nicht. Aber dein Ironiedetektor ist durchgebrannt.
Wollvieh W. schrieb:> Hier hats ein Bild, wie Düppelwurf im Extrem aussehen kann.> https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/dueppel-wenn-das-radar-bei-wolkenlosem-himmel-regen-anzeigt/>> Vielleicht hats bei Rostock ja eine Bootswerft, die ständig Sägestaub> von Kohlefaserrümpfen in die Luft bläst.
Ich habe ja schon einige Düppelabwürfe gesehen, kein Düppel von einem
Militärflugzeug verharrt so lange am Himmel wie das von dir gezeigte
Bild.
Das was man auf dem Bild sehen kann sind Reflektionsstreifen zur
Erforschung der Stratosphärenwinde. Diese werden extra in die
Stratosphäre geschossen und nicht von Flugzeugen abgeworfen.
Rene K. schrieb:> Das was man auf dem Bild sehen kann sind Reflektionsstreifen zur> Erforschung der Stratosphärenwinde
Also doch Düppel - oder was sind "Reflektionsstreifen" anderes?
Wie lange das Zeug in der Luft bleibt, hängt nur von der Abwurfhöhe ab
und die Länge der Fahne im Radarbild natürlich auch von der Stärke der
Höhnwinde.
donvido schrieb:> Aber zurück zum Thema, kann es damit zusammenhängen, dass es in> Warnemünde/Hohe Düne Radaranlagen gibt, die auch vom DWD mitgenutzt> werden und das irgendein systematischer Fehler ist?
Das klingt nicht plausibel, wenn man sich die nötige Antennengröße
vorstellt, die für ein derart großen Ausschlag im Niederschlagsradar
nötig wäre.
Ich habe Ende der 90er Jahre einige Zeit in Sichtweite des Dechtower
Deichs gearbeitet. Bei bestimmten Wetterlagen war zu beobachten, wie ein
aufziehendes Gewitter links + rechts an der Antennenanlage vorbeizieht -
während ein Teil der Wolkenwand vor den Antennen verharrte, um sich dann
langsam je nach Wind links oder rechts an den Antennen vorbei zu
drängeln...
Das Teilstück der Wolken, was da vor der Großfunkanlage hängen blieb,
war sehr überschaubar (etwa 300m) und niemals statisch. Auf dem
Regenradar in dem von dir verlinkten Massstab wäre davon nichts zu
sehen, nichtmal ein winziges Pünktchen...
Überlege dir mal, wie wahrscheinlich Windstille bei Schlechtwetter an
der Küste ist...Regenwolken sind immer in Bewegung ;-)
Ich weiß jetzt nicht wie hoch die Auflösung beim Regenradar ist, aber
eine Störung 300m von der Antenne entfernt, lässt sich aufgrund der
kurzen Signallaufzeit prima herausfiltern. Ich vermute auch mal, daß die
Auflösung oberhalb von 300m liegt.
Die Probleme fangen eher dann an, wenn die Radarstrahlung durch die
Erdkrümmung bedingt in höhere Atmosphärenschichten/Wolken dringt, als
man eigentlich messen möchte. Das gibt dann so kreisrunde Störungen rund
um den Antennenstandort. Und wer da jetzt ankommt und meint die Erde sei
doch aber flach, dem klemm' ich eigenhändig die Eier ab!
Ben B. schrieb:> Das gibt dann so kreisrunde Störungen rund> um den Antennenstandort. Und wer da jetzt ankommt und meint die Erde sei> doch aber flach, dem klemm' ich eigenhändig die Eier ab!
Von sowas hab ich mal vor ein paar Jahren durch Zufall als ich es sah
einen Screenshot gemacht, gerade mal rausgesucht weil mich das Thema
daran erinnert hat, hatte keinen Plan was das ist, waren 3 Ringe:
https://abload.de/img/radarvzkrm.jpg
Ist das diese Art Störung die man da sieht?
Das sieht eher wie eine Störung an der Anlage selbst aus. Der Standort
passt jedenfalls zur Anlage in Emden.
Die Störungen durch falsch gemessene Wolken sind eher verwaschen und
nicht von so hoher Intensität. Sowas sieht eher wie eines oder mehrere
"Nebelfelder" rund um die Antenne aus, manchmal mit harten Kanten an
einer Seite des Kreises.
Hier mal ein Beispiel von besagtem Phänomen. Im Bereich Emden kann man
sehen, wie sich eine Wolke/Regen hält, während das
Hauptniederschlagsgebiet schon längst weitergezogen ist.
A. Z. schrieb:> Hier mal ein Beispiel von besagtem Phänomen. Im Bereich Emden kann man> sehen, wie sich eine Wolke/Regen hält, während das> Hauptniederschlagsgebiet schon längst weitergezogen ist.> Und hier nochmal das "gleiche" Phänomen vor Rostock.
Das nennt man Regen.
Der entsteht halt dort, wo die Luftfeuchte auf 100% geht, relativ, also
die Luft kühler wird.
Michael B. schrieb:> A. Z. schrieb:>> Hier mal ein Beispiel von besagtem Phänomen. Im Bereich Emden kann man>> sehen, wie sich eine Wolke/Regen hält, während das>> Hauptniederschlagsgebiet schon längst weitergezogen ist.>> Und hier nochmal das "gleiche" Phänomen vor Rostock.>> Das nennt man Regen.>> Der entsteht halt dort, wo die Luftfeuchte auf 100% geht, relativ, also> die Luft kühler wird.donvido schrieb:> obwohl der Himmel blau> ist und die Sonne scheint
Widerspricht sich ein bisschen. Zumal das ganze immer an der selben
Stelle passiert...
A. Z. schrieb:> Widerspricht sich ein bisschen.
Na ja, nimm mal an, daß die Behauptung, der Himmel wäre dort zu der Zeit
blau, einfach falsch ist.
Schon passt alles.
Das Muster, daß an einer Stelle an der die Luft durch den Erdboden
abgekühlt wird tieferfliegende Luftfeuchte abregnet, während
höherfliegende Wolken mit dem Wind ins Landesinnere getrieben werden,
ist vollkommen normal und weitverbreitet.
Es gibt Fehler im Regenradar, lange streaks in Einzelbildern in Richtung
der Radarstrahlen, aber die sind auf den Animationen nicht drauf.
A. Z. schrieb:> Hier mal ein Beispiel von besagtem Phänomen. Im Bereich Emden kann man> sehen, wie sich eine Wolke/Regen hält, während das> Hauptniederschlagsgebiet schon längst weitergezogen ist.
Die Wolke hängt halt im Luv vom Mount Emdonia. Kann man auf Teneriffa am
Teide auch schön sehen. :)
Wollvieh W. schrieb:> Die Wolke hängt halt im Luv vom Mount Emdonia. Kann man auf Teneriffa am> Teide auch schön sehen. :)
und das Mehr kommt 2 mal am Tag vorbei um zu gucken ob es noch regnet?