mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ingenieure für 700€ - in Portugal


Autor: Bussi Bär (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
U.a. Bosch, VW haben in Portugal Werke. Dort knechtet die Belegschaft 
für 500€ Mindestlohn. Es gibt schon Programme wie man Ingenieure für 
weniger als 700€ knechten kann.
VW gilt noch als der bessere Sklavenhalter dort.

Schaut es euch an:
Youtube-Video "WDR - Die Story  - Musterschüler Portugal - Arm trotz Arbeit -  Ausverkauf in Portugal"

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Der Euro-Eintritt und der freie Warenverkehr haben den Wirtschaften 
Südeuropas letztlich das Genick gebrochen.

Ich frage mich, wieso nicht radikalere Protestparteien dort an die Macht 
kommen, bei deren Jugendarbeitslosigkeit und Mickerlöhnen.

Autor: Vielosoph (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Das Staatsfernsehen zeigt uns mal wieder, wie gut es uns eigentlich 
geht! Sehr schön!

Beitrag #5764112 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das durchschnittliche Einkommen liegt in Portugal zwar bei 17544 EUR und 
in Deutschland bei 38500, also hier doppelt so hoch, aber nach Kaufkraft 
31490 in Portugal vs. 51780 Deutschland ist der Abstand nicht mehr so 
gross. Das Medianvermögen in Portugal 38242, in Deutschland 47091 ist 
noch näher dran. Also viel Jammerei.
Wer wirklich Geld haben will, muss nach Island gehen 
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf
Dort ist es auch noch ziemlich gleich unter den Bevölkerung verteilt, 
aber wohl nur weil die gerade Glück mit dfem Wechselkurs haben. Warum 
auch immer (Bitcoin-Mining ?).

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Wer wirklich Geld haben will, muss nach Island gehen ...
> Dort ist es auch noch ziemlich gleich unter den Bevölkerung verteilt,
> aber wohl nur weil die gerade Glück mit dfem Wechselkurs haben.

Och die Vikings haben vor Jahren ihre 3 wichtigsten Banken versenkt um 
möglichst viel Anlauf für ein bißchen Steigerung zu haben: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Islands_Finanzkrise_2008%E2%80%932011#/media/File:OMXI15.jpg

Autor: Mark B. (markbrandis)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Der Euro-Eintritt und der freie Warenverkehr haben den Wirtschaften
> Südeuropas letztlich das Genick gebrochen.

Portugal zumindest boomt seit einigen Jahren. Mehr Touristen, weniger 
Arbeitslose, die Wirtschaft zieht an.

> Ich frage mich, wieso nicht radikalere Protestparteien dort an die Macht
> kommen, bei deren Jugendarbeitslosigkeit und Mickerlöhnen.

Weil es den Portugiesen seit einigen Jahren dank vernünftiger 
Wirtschaftspolitik gut geht. Dann gibt es auch überhaupt keinen Grund, 
um Protestparteien zu wählen, die ja in der Regel eh keine Ahnung haben 
wie man die Dinge besser hinbekommt.

Autor: Mark B. (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bussi Bär schrieb:
> U.a. Bosch, VW haben in Portugal Werke. Dort knechtet die Belegschaft
> für 500€ Mindestlohn. Es gibt schon Programme wie man Ingenieure für
> weniger als 700€ knechten kann.
> VW gilt noch als der bessere Sklavenhalter dort.
>
> Schaut es euch an:
> Youtube-Video "WDR - Die Story  - Musterschüler Portugal - Arm trotz Arbeit -  Ausverkauf in Portugal"

Der Beitrag ist schon ein paar Jahre alt. von Dezember 2015 bis heute 
hat sich die Wirtschaft in Portugal sehr gut entwickelt, es geht den 
Leuten dort heute definitiv besser.

Autor: Tonk (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bussi Bär schrieb:
> U.a. Bosch, VW haben in Portugal Werke. Dort knechtet die Belegschaft
> für 500€ Mindestlohn. Es gibt schon Programme wie man Ingenieure für
> weniger als 700€ knechten kann.
> VW gilt noch als der bessere Sklavenhalter dort.

Das niedrige Gehalt dort ist kein Problem was VW und Bosch verursacht 
hätten. Sie nutzen es nur wie alle anderen Großkonzerne aus. Oder warum 
wird in Rumänien und Polen produziert? Firmen sind vor 20 Jahren auch 
nicht wegen der mittlerweile vorhandenen Mittelschicht nach Fernost. 
Oder warum produzieren so viele unweit der USA in Mexiko? Niedrigere 
Gehälter bei vergleichsweise guter Bildung.

Das wird aber nicht ewig so bleiben (siehe streikenden Slowaken oder 
Tschechen). Bald verdient ein Tscheche mehr als ein Portugiese. Dann 
werden die Jobs da teilweise wieder abgezogen. So funktioniert 
Kaptialismus und vermehrt das Vermögen der Aktionäre, die dieses 
Vorgehen alle durch die Aktionärsversammlung mittragen.

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Hihi, Gebrauchsingenieure für 700 Euronen. Ihr bringt mich auf Ideen. 
Ich denke ich werde mein Team dorthin auslagern. #iloveglobalization

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich selbst habe bei einem grossen OEM bei einer "strategischen 
Partnerschaft" mit Software Unternehmen mitgewirkt. Softwareentwickler 
sind zwar bekanntlich eh schon jämmerliche Geringverdiener, aber man 
kann diese Tätigkeit auch prima nach Süd/Ost Europa auslagern. Das 
funktioniert im Gegensatz zu Indien tatsächlich richtig gut. Vollkosten 
(inkl Büro und nötigen Dienstreisen) lagen wir bei etwa 1400  Monat  
Entwickler.

Achtung: in Deutschland gibt es einen IT Fachkräftemangel :) :) :) Muss 
ich mich selber schlapp lachen wenn ich diesen Stuss schreibe

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marius schrieb:
> Achtung: in Deutschland gibt es einen IT Fachkräftemangel :) :) :) Muss
> ich mich selber schlapp lachen wenn ich diesen Stuss schreibe

Halte mir gerade den Bauch vor Lachen.

Autor: Denon (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unterm Strich kann man sagen das es immer irgendwo günstiger und besser 
sein kann wie in Deutschland.
Finde ich immer witzig wie alle denken die anderen sind zu doof :)

Vielleicht wäre es ja sinnvoll alle Preise und Gehälter usw. einfach zu 
halbieren. Deutschland von heute auf Morgen ein Billiglohnland und die 
Bürger merken es nicht einmal

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Denon schrieb:
> Vielleicht wäre es ja sinnvoll alle Preise und Gehälter usw. einfach zu
> halbieren. Deutschland von heute auf Morgen ein Billiglohnland und die
> Bürger merken es nicht einmal

Dafür hat man doch den Teuro eingeführt!

Beitrag #5764243 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marius schrieb:
> Achtung: in Deutschland gibt es einen IT Fachkräftemangel :) :) :)

In Portugal auch, war irgendwo zu lesen.

Autor: Zocker_56 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mit Hammer und Sichel schrieb im Beitrag #5764112:
> David S. schrieb:
> Ich frage mich, wieso nicht radikalere Protestparteien dort an die Macht
> kommen, bei deren Jugendarbeitslosigkeit und Mickerlöhnen.
>
> In Portugal und Spanien regieren seit einiger Zeit Sozialisten und wer
> in Italien regiert ist bekannt oder? Wie radikal darfs denn noch sein?

Der Sozialismus ist etwas gutes

Autor: Bussi Bär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mark B. schrieb:
> Der Beitrag ist schon ein paar Jahre alt. von Dezember 2015 bis heute
> hat sich die Wirtschaft in Portugal sehr gut entwickelt, es geht den
> Leuten dort heute definitiv besser.

Die hat sich schon damals "gut" entwickelt, nur zu welchem Preis, genau 
davon handelt der Bericht. Das ist heute keinen Deut anders dort.

Autor: Voltaire (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zocker_56 schrieb:
> Mit Hammer und Sichel schrieb:
>> David S. schrieb:
>> Ich frage mich, wieso nicht radikalere Protestparteien dort an die Macht
>> kommen, bei deren Jugendarbeitslosigkeit und Mickerlöhnen.
>>
>> In Portugal und Spanien regieren seit einiger Zeit Sozialisten und wer
>> in Italien regiert ist bekannt oder? Wie radikal darfs denn noch sein?
>
> Der Sozialismus ist etwas gutes

Der Sozialismus ist alternativlos.

Autor: IW-Funktiobär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bussi Bär schrieb:
> U.a. Bosch, VW haben in Portugal Werke. Dort knechtet die
> Belegschaft
> für 500€ Mindestlohn. Es gibt schon Programme wie man Ingenieure für
> weniger als 700€ knechten kann.
> VW gilt noch als der bessere Sklavenhalter dort.
>
> Schaut es euch an:
> Youtube-Video "WDR - Die Story  - Musterschüler Portugal - Arm trotz
> Arbeit -  Ausverkauf in Portugal"

Wir haben in Deutschland noch sehr viel Arbeit vor uns, bis wir diese 
geile Zustände erreichen!!

Autor: Bösewight (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Nach den nächsten Wahlen ist die EU Geschichte.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Der Euro-Eintritt und der freie Warenverkehr haben den Wirtschaften
> Südeuropas letztlich das Genick gebrochen.

Irrtum. Das Gegenteil war der Fall. Durch Einführung des Euro wurde 
vermehrt in südeuropäische Länder investiert, da die 
Währungsunsicherheit wegfiel. Das führte dort zu einem Investitions- und 
Bauboom, sinkender Arbeitslosigkeit und steigenden Löhnen, während in 
Deutschland die Löhne wegen der Hartz-Gesetzgebung stagnierten. Durch 
die steigenden Löhne dort haben sich die Waren südeuropäischer Länder 
gegenüber deutschen Waren verteuert, wodurch sie weniger eigene Waren 
exportiert und mehr deutsche Waren importiert haben. Die Folgen sehen 
wir heute am deutschen Handelsbilanzüberschuss. Wegen des deutschen 
Handelsbilanzüberschusses werden die deutschen Waren aber alle auf Pump 
gekauft, d.h. wir vergeben Kredite an die Südländer, die nie 
zurückbezahlt werden und auf denen am Ende der deutsche Steuerzahler 
sitzen bleibt. D.h. der deutsche Steuerzahler hat den südeuropäischen 
Konsum finanziert, weil die Südländer nach der Euroeinführung über ihre 
Verhältnisse gelebt haben. Werdet ihr spätestens dann merken, wenn ihr 
in Rente kommt und nicht anderweitig vorgesorgt habt.

Erst seit der Finanzkrise hat sich das geändert, weil den Investoren 
weitere Investitionen in die Krisenländer zu riskant geworden sind. 
Seither wird wieder vermehrt in Deutschland investiert. Das ist einer 
der Gründe für die ständig steigenden Immobilienpreise.

Autor: K. Marx (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Werdet ihr spätestens dann merken, wenn ihr
> in Rente kommt und nicht anderweitig vorgesorgt habt.


Wenn in den nächsten 1-2 Jahren die Deutsche Bank und Commerzbank nicht 
mehr zu retten sein werden, eine Rezession eintritt und damit 
einhergehend eine Inflation eintreten wird, dann wirst auch DU das 
merken.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
K. Marx schrieb:

> Wenn in den nächsten 1-2 Jahren die Deutsche Bank und Commerzbank nicht
> mehr zu retten sein werden, eine Rezession eintritt und damit
> einhergehend eine Inflation eintreten wird, dann wirst auch DU das
> merken.

Inflation geht mir am A... vorbei, da ich in Sachwerte investiert bin.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und warum sollte eine Rezession mit einer Inflation einhergehen? Das 
Gegenteil wird der Fall sein. Außer die EZB pumpt weiter Geld in den 
Markt, um die Rezession zu bekämpfen. Dieses EZB-Geld wird dann aber 
direkt in den Aktienmarkt fließen und mich noch reicher machen.

Autor: K. Marx (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Plädiere für die Einrichtung eines Finanzbereichs-Forums hier. Aber das 
bekommen die Betreiber wahrscheinlich nicht gebacken.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wissender schrieb:
> Plädiere für die Einrichtung eines Finanzbereichs-Forums hier. Aber das
> bekommen die Betreiber wahrscheinlich nicht gebacken.

Das bestehende A&B Forum gibt etlichen Leuten Raum, sich apodiktisch 
über Arbeits- und Politik-Themen zu äussern, von denen sie erkennbar 
keine Ahnung haben.

Ein Finanzbereich würde den überwiegend gleichen Leuten ein weiteres 
Forum geben, um sich apodiktisch über Themen zu äussern, von denen sie 
keine Ahnung haben. Brauchen wir wirklich zwei Opfer-Anoden? (Danke, 
Rostschutz ;-).

Bezogen auf die bestehende Situation möchte ich die These aufstellen, 
dass - entgegen einer landläufigen Vorstellung - ins Forum zu kotzen 
nicht zu Frustabbau führt. Sonst hätte das immerhin einen 
therapeutischen Zweck.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zocker_56 (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> K. Marx schrieb:
>
> Wenn in den nächsten 1-2 Jahren die Deutsche Bank und Commerzbank nicht
> mehr zu retten sein werden, eine Rezession eintritt und damit
> einhergehend eine Inflation eintreten wird, dann wirst auch DU das
> merken.
>
> Inflation geht mir am A... vorbei, da ich in Sachwerte investiert bin.

Letztens hast du uns noch was von Aktien erzählt.

Autor: Axel L. (axel_5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zocker_56 schrieb:
> F. B. schrieb:
>> K. Marx schrieb:
>>
>> Wenn in den nächsten 1-2 Jahren die Deutsche Bank und Commerzbank nicht
>> mehr zu retten sein werden, eine Rezession eintritt und damit
>> einhergehend eine Inflation eintreten wird, dann wirst auch DU das
>> merken.
>>
>> Inflation geht mir am A... vorbei, da ich in Sachwerte investiert bin.
>
> Letztens hast du uns noch was von Aktien erzählt.

Aktien SIND Sachwerte.

Gruß
Axel

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Aktien SIND Sachwerte.

Facebook-Aktien auch?

Autor: Wühlhase (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Inflation geht mir am A... vorbei, da ich in Sachwerte investiert bin.

Wieso BIST du eigentlich immer investiert, anstatt daß du investiert 
HAST? Das klingt eher so als wärst du die Ware und nicht der Händler.

Autor: Jayson (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wühlhase schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Inflation geht mir am A... vorbei, da ich in Sachwerte investiert bin.
>
> Wieso BIST du eigentlich immer investiert, anstatt daß du investiert
> HAST? Das klingt eher so als wärst du die Ware und nicht der Händler.

Du weißt wohl nicht, über welche Größe du da urteilst? Das ist das 
Finanzgenie schlechthin auf dem MCN.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Investiert wird oft Kapital. Wenn er also nicht investiert, sondern 
investiert ist, dann ist er das investierte Kapital, vergleichbar 
Humankapital. Da es um Sachwerte geht, kann er jedoch kein Mensch sein. 
Aber das kennt man ja: "On the Internet, nobody knows you're a dog." ;-)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5764482 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: HBich (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wette die europäische Wirtschaft- und Finanzwelt wird auch noch in 
50 Jahren bestehen bleiben ohne einen Armagedon biblischen Ausmaßes.

Fakt ist, der Europäer arbeitet gerne kapitalistisch schon seit mehr als 
zweitausend Jahren.
Was soll sich in nur 50 Jahren an dieser in der DNA befindlichen 
Denkweise von heute auf morgen ändern!?

Auch die Finanzkrise 2008 hat die USA nicht abgewrackt. Die Wirtschaft 
ist geschrumpft (Rezession), aber auch nach dem Ende des 
Schrumpfungsprozesses war sie immer noch größer als im Jahr 2000 und 
viel größer als 1990.

Wieso glauben manche, dass die Wirtschaft so weit zusammenbricht, dass 
sie sogar einen eigenen Brunnen zu Hause haben müssten und Notrationen 
im Keller für mehr als 6 Monate?

Wieso glauben einige, dass in 50 Jahren die Menschen an Altersarmut 
krepieren werden, wenn die Wirtschaft bis dahin noch um einiges größer 
ist.

Fakt ist, das Weltgeschehen macht keine großen Sprünge, weder in die 
positive noch in die negative Richtung, sondern entwickelt sich nur 
linear und infinitesimal.

Das ist auch so bei der technologischen Entwicklung. Das Elektroauto mit 
1000 Km Reichweite wird kommen, aber frühestens ab 2030.

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Wühlhase (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HBich schrieb:
> Wieso glauben manche, dass die Wirtschaft so weit zusammenbricht, dass
> sie sogar einen eigenen Brunnen zu Hause haben müssten und Notrationen
> im Keller für mehr als 6 Monate?

Weil ihnen scheißegal ist, wie es der Wirtschaft geht. Sie sind eher 
daran interessiert, wie es ihnen selber geht.
Und sie wissen, daß Wirtschaftswachstum nicht mit der eigenen 
Lohnentwicklung, und der "Wert des Lohns" nicht zwangsläufig von seiner 
Höhe abhängt.


HBich schrieb:
> Wieso glauben einige, dass in 50 Jahren die Menschen an Altersarmut
> krepieren werden, wenn die Wirtschaft bis dahin noch um einiges größer
> ist.

Das könnte z.B. daran liegen, daß sie jeden Morgen auf dem Weg zur 
Arbeit genug Renter sehen, die die Müllkörbe schon in der Früh nach 
Pfandflaschen durchsuchen. Und wie gesagt: die Situation der Menschen, 
die die Wirtschaft groß machen, hat mit der Größe der Wirtschaft absolut 
nichts zu tun.

Autor: Tonk (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HBich schrieb:
> Das Elektroauto mit 1000 Km Reichweite wird kommen, aber frühestens ab
> 2030.

80% der Leute fahren weniger als 40km eine Richtung zur Arbeit und 
lassen das Auto 23h am Tag stehen. Du schleppst dann nur unnötig Akku 
mit dir rum. 1000 km ist schneller und stressfreier mit dem IC oder ICE.
Eher kommt 2030 carsharing und vielleicht autonomes Fahren.

HBich schrieb:
> Wieso glauben manche, dass die Wirtschaft so weit zusammenbricht, dass
> sie sogar einen eigenen Brunnen zu Hause haben müssten und Notrationen
> im Keller für mehr als 6 Monate?

Die bösen Schulden werden einem von der Gesellschaft von kleinauf 
eingeimpft. Wenn selbst die Bundesregierung nicht versteht, dass die 
schwarze Null zu Zeiten von Niedrigzinspolitik nicht nur unklug, sondern 
schädlich für die Zukunft ist, wie will man dann vom Durchschnittsbürger 
mehr erwarten? Leider fehlt auch Verständnis Aktien und den Zinseszins.

Autor: J. T. (chaoskind)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reicht hin schrieb im Beitrag #5764482:
> Wühlhase schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> Inflation geht mir am A... vorbei, da ich in Sachwerte investiert bin.
>>
>> Wieso BIST du eigentlich immer investiert, anstatt daß du investiert
>> HAST? Das klingt eher so als wärst du die Ware und nicht der Händler.
>
> Das ist der gleiche, gedankenlos hingeworfene Mumpitz wie "Sinn machen
> "

Und obendrein ist es Bankersprech. Man muss sich ja vom gemeinen Pöbel 
differenzieren.

Autor: Wissender (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin auch voll investiert. Immobilienaktien gehen übrigens gerade 
durch die Decke. In diesem Forum verstehen das aber die meisten nicht.

Autor: J. T. (chaoskind)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wissender schrieb:
> Ich bin auch voll investiert.

J. T. schrieb:
> Und obendrein ist es Bankersprech.

Q.E.D.

Ich würd glatt wetten, in älteren Beiträgen HATTE unserer Wissender noch 
Investitionen getätigt. Nun IST auch er investiert.

Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Autor: Wissender (Gast)
> Datum: 09.03.2019 14:29

> Ich bin auch voll investiert. Immobilienaktien gehen übrigens gerade
> durch die Decke. In diesem Forum verstehen das aber die meisten nicht.

Seltsam, das hier die ganzen Permanent-Hartzer und alle die auf dem 
letzten Loch pfeifen, große Töne spucken über Rendite, Immobilien, 
Aktien und Edelmetall,reden obwohl ich mir sicher bin das die nicht mal 
die Miete für den nächsten Monat zusammenbekommen.

F.B. ist auch so ein Artist.

Ich habe hier im Forum noch keine Kommentare gelesen von Leuten die 
wirklich was drauf haben. Die halten sich offensichtlich klein und sind 
froh wenn sie vor dem Finanzamt ihre Ruhe haben.

Ich möchte auch meine Ruhe haben.

Zum Thema : Da wird ein Betrag von 700,- € genannt, völlig an den Haaren 
herbeigezogen, ohne Nachweis der Richtigkeit, und der Quatsch wird auch 
noch geglaubt.

Autor: IW-Funktiobär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wühlhase schrieb:
> Das könnte z.B. daran liegen, daß sie jeden Morgen auf dem Weg zur
> Arbeit genug Renter sehen, die die Müllkörbe schon in der Früh nach
> Pfandflaschen durchsuchen.

Das ist sehr positiv zu bewerten.
In Deutschland wird nichts verschwendet. Denk drüber nach!!

Autor: Ausgelutschter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tonk schrieb:
>Dann
> werden die Jobs da teilweise wieder abgezogen. So funktioniert
> Kaptialismus und vermehrt das Vermögen der Aktionäre, die dieses
> Vorgehen alle durch die Aktionärsversammlung mittragen.

Im Prinzip hat die Eigendynamik des Kapitalismus immer dazu gestrebt, 
den ganzen Globus in eine Art KZ-Arbeitslager zu verwandeln. Die 
Marsmänner haben Glück, dass sie so weit entfernt sind, sonst würden sie 
inkl. ihres Planeten auch bald gefickt werden.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.