Suche Windows HDD Readonly Software

Gast #5766414
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Ich suche eine Software, die dafür sorgt, daß sämtliche Schreibzugriffe 
eines PC unter Windows auf Treiberebene temporär in eine Datei 
umgeleitet werden und beim nächsten Neustart verworfen werden, so mit 
Ein/Ausschalter.

Sinn ist die Blockade von besonders schwer vom Antivirenprogramm zu 
erkennenden Trojanern.
#5766416
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fuiwc schrieb:
> Ich suche eine Software, die dafür sorgt, daß sämtliche
> Schreibzugriffe eines PC unter Windows auf Treiberebene temporär in eine
> Datei umgeleitet werden und beim nächsten Neustart verworfen werden, so
> mit Ein/Ausschalter.
>
> Sinn ist die Blockade von besonders schwer vom Antivirenprogramm zu
> erkennenden Trojanern.

Da wirst du schwer Erfolg haben, mir ist sowas noch nicht über den Weg 
gelaufen. Auch ist Windows und sein Subsystem nicht auf non-persistens 
ausgelegt.

Was du machen könntest ist dies: 
https://www.google.de/amp/s/configmonkey.wordpress.com/2015/02/18/default-user-or-mandatory-profiles/amp/

Aber Vorsicht, Änderungen auf Treiberebene betrifft dies wiederum nicht. 
Die sind davon ausgeschlossen. Du könntest ein Windows in einer VM 
starten oder einen Windows 8 (unter 10 gibt es das nicht) Live Stick 
erstellen lassen. Der ist aber mMn auch persistent.
Gast #5766417
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Sowas wurde längere Zeit sogar von Microsoft angeboten vor ein paar 
Jahren, dann aber auf merkwürdige Art und weise entfernt. Leider ist mir 
der Name nicht mehr bekannt und Google hat scheinbar gerade ein 
Matschauge, wenn man danach sucht.
Gast #5766597
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Also unter Linux ist es kein Problem, alles Readonly zu mounten und dann 
ein par andere Dinge oder auch alles mit aufs/unionfs/overlayfs/tmpfs so 
zu mounten, so dass man da temoräres zeug reinschreiben kann. Man kann 
dann auch noch alles in einen Container packen und darin arbeiten, damit 
man es nichtmehr rw mounten kann. Oder noch besser: Mit einem Readonly 
NFS mount und PXE Boot kann der Client garantiert garnichts mehr 
persistieren, weil der Server das verhindert, und man braucht keine 
Festplatte mehr! Und man kann dann bequem das selbe rootfs für einen 
Container oder eine VM auf dem Server verwenden, um darin bequem 
Änderungen am System machen zu können, in echtzeit! Als backup kann man 
einfach den Container Kopieren, und laternativ sind auch 
Wiederherstellungspunkte mittels btrfs oder zfs snapshots möglich 
(snapshots dauern 0 sekunden)! Etwas älteres Demovideo: 
https://dpa.li/pxeboot.mp4

Nachteile sind nur:
 1) Wenn alles über NFS/Netzwerk, dann kann es etwas langsam sein.
 2) Erfordert Hintergrundwissen zur Funktionsweise und Administration 
von Linux systemen.
Gast #5767054
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Bis Euer Unified Write Filter läuft, kann schon viel im System verbogen 
sein? Zu Urzeiten hatte ich mal ein verseuchtes Format-Progamm...
Einfacher wäre ein fremdes Netzlaufwerk was keine Schreibrechte hat.
Gast #5767907
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Tek schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Bis Euer Unified Write Filter läuft, kann schon viel im System verbogen
>> sein?
>
> Wie meinst Du das?

Sind die Daten auf einem Readonly Netzwerkshare, kann es dem Server egal 
sein wenn der Client versucht ist, schreibend Zugreifen lässt er 
trotzdem nicht zu.

Stellst du den Readonly Zugriff aber per Software sicher, ist es 
theoretisch immernoch möglich, das Malware die sowas kennt das wieder 
umstellt, oder sich im Kernel einnistet und direkt schreibend zugreift 
ohne über irgendwelche Filtertreiber zu gehen, oder sogar seine eigenen 
Treiber mitbringt und die Festplatte direkt anderweitig manipuliert. 
Wenn die HDD im System ist, hat das System Schreibzugriff, und egal wie 
sehr du es Software seitig absicherst, du kannst dir nie komplett sicher 
sein, dass die Maßnahmen im Ernstfall standhalten.

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