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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 5-fach Relaisschaltung


Autor: Hans M. (myfreemind)
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Hallo,

ich habe schon mal so was ähnliches hier vor ca. einem Jahr gefunden, 
aber jetzt finde ich es einfach nicht wieder.

Zum Problem: Ich möchte einen automatischen Futterautomaten entwerfen, 
der zu bestimmten, einstellbaren Zeiten, 5 x am Tag eine Futterration 
auswerfen soll.

Ähnlich diesem: http://www.pferdle-glueck.de/

Die Steuerung erfolgt über eine 12V Autobatterie, daher sollte alles 
sehr sparsam aufgebaut sein, damit die Batterie lange in Gebrauch sein 
kann, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.

Ich habe mir schon mal überlegt, eine Relaismodul zu verwenden, da dort 
ja schon so einiges drauf ist, was man verwenden kann.

Mit den Relais sollen nacheinander automatische Türöffner (12V) 
geschaltet werden.

Ich bin mir nur bei der Ansteuerung nicht sicher, was ich nehmen soll. 
Am einfachstn wären wohl 5 Zeitschaltuhren, dann brauche ich auch keine 
Relais, aber das wäre nicht sehr professionell und man könnte schnell 
die Zeiten vertauschen und die Türöffner würden nicht in der richtigen 
Reihenfolge ansprechen.

Im Grunde soll es auf eine Zeitschaltuhr (12V) hinauslaufen, mit der ich 
die fünf Zeiten einstellen kann und dann die Türöffner nacheinander in 
der richtigen Reihenfolge schalte.

Vielleicht gibt es hier von euch einige Ideen, wie es am Besten zu 
realisieren ist.

Danke schon Mal.

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Autor: Erich (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Ähnlich diesem: http://www.pferdle-glueck.de/

Ja, das sieht doch gut aus.
Kaufen!

Gruss

Autor: Hans M. (myfreemind)
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Gut sieht es aus, aber mit knapp 2500€ auch sehr teuer.

Autor: oszi40 (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Gut sieht es aus, aber mit knapp 2500€ auch sehr teuer.

Glaubst Du, daß Deine Erfindung in 25h fertig gebaut ist mit dem 
richtigen wetterfesten Material?

Autor: Hans (Gast)
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Glaubst Du, daß Deine Erfindung in 25h fertig gebaut ist mit dem
richtigen wetterfesten Material?


Bekommst du 100Euro/h wenn du deinem Hobby nachgeseht bzw außerhakb des 
Berufs?
Wow

Autor: oszi40 (Gast)
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Dann mach es einfach mit Klappen und einem Bindfaden, der durch einen 
12V-Motor langsam aufgewickelt wird. In jeder Etage ein Loch und ein 
Knoten für die Klappe...

Autor: Hans (Gast)
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Klappen und einem Bindfaden

Dürfte wesentlich fehleranfälliger sein als elektromagnete. Die lassen 
sich mit fertigen Relaiskarten steuern und einem etwas modifizierten 
Arduino Pro Mini wunderbar und stromsparend betreiben. ggf noch eine rtc 
dazu , aber dafür gibt es Bibliotheken und das lässt sich in kürzester 
Zeit umsetzen

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Hans M. schrieb:

> Die Steuerung erfolgt über eine 12V Autobatterie,

Autoakkus sind für den "deep cycle" Betrieb nicht geeignet
und sehen dann schnell kaputt.

Autor: Hans (Gast)
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Autoakkus sind für den "deep cycle" Betrieb nicht geeignet
und sehen dann schnell kaputt.

Dann muss er es eben rechtzeitig neu laden

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Witzigerweise habe ich vor vielen Jahren mal in einer Fa eine 
Pferdefütterung gebaut.
Da war ein Controller, der programmiert alle x Minuten für y Sekunden 
den Mixer angeworfen hat, täglich z mal.
Gesteuert von einer einfachen Schaltuhr im Netzteilschrank, 1x täglich 
ein Startimpuls.
Der Mixer hat den Gäulen Bröckchen eingefüllt, alle gleichzeitig weil 
Hotte nervös wird wenn er nix hat und sein Nachbar schon kaut.

Schaltung war simpel, heute würde man einen Arduino mit ein paar 
7-Segment-LEDs, 3,4 Tasten und einer Motorendstufe nehmen.
Für die Ablaufsteuerung reicht die Quarzgenauigkeit der Dinger aus, und 
jede Box war so individuell in der Menge einstellbar.

An deiner Stelle hätte ich gesagt das es ein Arduino sein sollte.
Ebay hat "delay module" mit Display für wenige € aus China, die 
Startzeit und Impulszeit programmierbar haben, aber wer weiß wie der 
Stromverbrauch ist...
Dafür auch für Laien einstellbar: einfach 5 Stück für jeden Türöffner 
und ein Merkblatt der Einstellung, los gehts.
Kommt ganz drauf an was du willst...

Autor: Jörg R. (solar77)
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Hans schrieb:
> Autoakkus sind für den "deep cycle" Betrieb nicht geeignet
> und sehen dann schnell kaputt.
>
> Dann muss er es eben rechtzeitig neu laden

Benutze doch die Zitatfunktion, oder ist das so schwierig? Besser noch, 
schreibe gar nichts, deine Beiträge sind eh nicht informativ.


Harald W. schrieb:
> Hans M. schrieb:
>
>> Die Steuerung erfolgt über eine 12V Autobatterie,
>
> Autoakkus sind für den "deep cycle" Betrieb nicht geeignet
> und sehen dann schnell kaputt.

Evtl. reicht auch ein Bleigel-Akku mit einigen Ah bzw. ein Solarakku und 
ein kleines Solarmodul mit Regler. Viel Strom wird Elektronik nicht 
benötigen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Jens M. schrieb:
> Witzigerweise habe ich vor vielen Jahren mal in einer Fa eine
> Pferdefütterung gebaut.
> Da war ein Controller, der programmiert alle x Minuten für y Sekunden
> den Mixer angeworfen hat, täglich z mal.
> Gesteuert von einer einfachen Schaltuhr im Netzteilschrank, 1x täglich
> ein Startimpuls.

Vor kurzem gab es hier 2 Threads wo es um die Steuerung von Klappen für 
einen Hühnerstall ging. Ist eigentlich ein ähnliches Problem.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Hans schrieb:

> Autoakkus sind für den "deep cycle" Betrieb nicht geeignet
> und sehen dann schnell kaputt.
>
> Dann muss er es eben rechtzeitig neu laden

Ja, mehr als 10% der Kapazität sollte man nicht entnehmen.

Autor: Hans (Gast)
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Wenn er Pferde hat, wird er auch ein Weidezaungerät haben und sich 
auskennen wie man mit Akkus umgeht..von daher wird er das schon 
hinbekommen. Zudem war seine Frage eine andere

Beitrag #5767216 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Hans M. (myfreemind)
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Vielen Dank erst einmal.

Harald W. schrieb:
> Autoakkus sind für den "deep cycle" Betrieb nicht geeignet
> und sehen dann schnell kaputt.

Das stimmt, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich würde einfach 
einen Batteriewächter vorschalten als einfachste Lösung.

Jens M. schrieb:
> An deiner Stelle hätte ich gesagt das es ein Arduino sein sollte.

Leider habe ich mich bisher mit Arduino nicht auseinandergesetzt. Wäre 
das schwierig, dafür ein Programm zu schreiben?

Jens M. schrieb:
> An deiner Stelle hätte ich gesagt das es ein Arduino sein sollte.
> Ebay hat "delay module" mit Display für wenige € aus China, die
> Startzeit und Impulszeit programmierbar haben, aber wer weiß wie der
> Stromverbrauch ist...
> Dafür auch für Laien einstellbar: einfach 5 Stück für jeden Türöffner
> und ein Merkblatt der Einstellung, los gehts.

Bin ich dann nicht bei der gleichen Lösung wie mit den fünf 
Zeitschaltuhren die ich eigentlich verhindern möchte?

Jörg R. schrieb:
> Evtl. reicht auch ein Bleigel-Akku mit einigen Ah bzw. ein Solarakku und
> ein kleines Solarmodul mit Regler. Viel Strom wird Elektronik nicht
> benötigen.

Das ist auch eine sehr gute Idee, die ich mal im Hinterkopf behalte.

Autor: Dieter (Gast)
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Sollen 5 Klappen aufgehen, oder 5x Futter in ein Fach rutschen?

Die Stellelemente und deren technische Daten beeinflussen wesentlich den 
Betrieb mit Akkus. Gibt es die Daten?

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Hans M. schrieb:
> Bin ich dann nicht bei der gleichen Lösung wie mit den fünf
> Zeitschaltuhren die ich eigentlich verhindern möchte?

Wenn du nichts selber bauen willst/kannst, musst du fertige Module 
nutzen.
Zeitschaltuhren hätten 2 Nachteile:
a) jede läuft autonom und kann schnell verstellt werden, dann kommt die 
Reihenfolge durcheinander
b) die Einschaltzeit ist normalerweise relativ lang, bei mechanischen 15 
Minuten, bei elektronischen meist mindestens eine. Die Magnete brauchen 
nur einen 1s-Puls, gehen dann also kaputt oder du musst da auch noch was 
für haben.

Die Timermodule bei ebay haben manchmal einen Aktivierungseingang und 2 
Zeiten: Wartezeit und Pulszeit.
Wenn du die erste Kiste per Taster startest und danach jede die nächste 
anstupst, kannst du beim befüllen die erste Zeit stellen, so das die 
erste Klappe z.B. in 2 stunden kommt.
Die Schaltung löst dann 1s aus, Klappe geht auf, Zeit 2 startet.
Nach Ablauf der Zeit 2 löst Gerät 2 1s aus, Klappe 2 geht auf, Zeit 3 
startet.
usw. usf.

So kannst du relativ verstellsicher einen festen Zeitablauf bauen, der 
dennoch flexibel ist.
Eine andere Möglichkeit für 5 "irgendwann" nacheinander folgende Signale 
wüsste ich nicht.

Sofern die Abstände immer gleich sind, könnte sogar nur ein Zeitgeber 
und etwas Bastelei reichen:
Das Zeitdings muss immer nach x Pause 1s Puls machen, ein Blinker quasi.
Start per Taste beim füllen, 1. Klappe dann nach der Wartezeit, jede 
weitere nach gleicher Zeit.
Jede gefallene Klappe drückt einen Schalter, der den Magneten dieser 
Klappe deaktiviert und den nächsten aktiviert.

Ein Arduino ist erstmal etwas komplexer, aber dafür auch weit flexibler.
Z.B. könntest du einen RTC-Chip mit verbauen und so eine Zeit exakt 
replizieren.
Dazu wäre nichtmal ein Display nötig,oder eine Möglichkeit die Uhr zu 
stellen.
Einfach die Zeit hart codieren, z.B. 2:00, 4:00, 7:00, 10:00, 12:00
Dann die Kiste um 7 Uhr früh füllen und eine Portion legen.
Per Taste die Uhr auf 0:00 stellen, sofern es jetzt wirklich 7 ist. Wenn 
nicht, nicht drücken, dann gilt die gleiche Zeit wie gestern.
Klappen fallen dann um 9, 11, 14, 17 und 19 Uhr, jeden Tag wieder, 
beinah sekundengenau.
Außer MAterial nachlegen muss man nichts machen, und wenn die Zeiten 
geändert werden sollen, muss man nur passend den Knopf drücken.

Die Zeitmodule erfordern so eiserne Disziplin, denn jeden Tag muss exakt 
neu gestartet werden, sonst ändern sich die Futterzeiten und die Hottes 
werden nervig.
Der RTC/Arduino hätte eine exakte 24h-Replikation, da wäre es egal wenn 
der Kasten ne viertelstunde später gefüllt würde, sofern es zumindest 
vor der ersten Klappe passiert.
Z.B. auch abends, nach der letzten schon wieder für morgen.
Das geht mit den Zeitmodulen nicht.

Dafür muss man sich erstmal ein paar Tage damit auseinandersetzen...

: Bearbeitet durch User
Autor: Hans M. (myfreemind)
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Dieter schrieb:
> Sollen 5 Klappen aufgehen, oder 5x Futter in ein Fach rutschen?

Es sollen die fünf Klappen, die übereinander angeordnet sind, zeitlich 
nacheinander von unten nach oben aufgehen. Das Futter rutscht dann von 
der geöffneten Klappe nach unten in ein Futterfach.

Dieter schrieb:
> Die Stellelemente und deren technische Daten beeinflussen wesentlich den
> Betrieb mit Akkus. Gibt es die Daten?

Daten gibt es noch nicht, ich bin noch in der Planung.

Jens M. schrieb:
> Ein Arduino ist erstmal etwas komplexer, aber dafür auch weit flexibler.

Ich habe mich jetzt mal ein bisschen schlau gemacht über den Arduino.
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass ich eine programmierbare 12V 
Zeitschaltuhr an einen Eingang setze und dann einen Zähler daraus mache? 
Beim ersten High am Eingang würde dann der Zähler auf 1 gehen und 
Ausgang 1 wird angesprochen, dahinter dann ein Zeitrelais zum Schalten 
des 1. Türöffners. Beim zweiten High am Eingang geht der Zähler auf 2, 
Ausgang 2 spricht an, Zeitrelais schaltet Türöffner 2 usw.
Wenn der Zähler bei 5 und somit beim 5. Türöffner angekommen ist, wird 
der Zähler auf 0 zurückgesetzt.

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Autor: Michael (Gast)
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Das kann man Machen ist aber völliger Unsinn extra noch zeitrelais zu 
verwenden. Das macht der arduino einfach mit

Autor: svensson (Gast)
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Moin,

was willst Du denn füttern? Heu oder Mineralfutter?

Richtiges Pferde-Heu können die allermeisten Pferde ad libitum bekommen.

Für anders Futter würde ich eine Förderschnecke in einem Rohr verwenden, 
die sich zu den vorgegebenen Zeiten x-Mal dreht. Dann kann der Automat 
auch 20 Portionen ausgeben.

Autor: Hans M. (myfreemind)
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Michael schrieb:
> Das kann man Machen ist aber völliger Unsinn extra noch zeitrelais zu
> verwenden. Das macht der arduino einfach mit

Ach so, ich kann also einfache Relais verwenden und die Zeitdauer, wie 
lange High am Ausgang anliegen soll, selber programmieren?

svensson schrieb:
> was willst Du denn füttern? Heu oder Mineralfutter?

Es soll Heu gefüttert werden, zusätzlich zum Weidegras.

Autor: svensson (Gast)
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Ja, das ist genau der Witz am Microcontroller.

Heu würde ich in eine Raufe tun, die gibt es für kleine HD-Ballen oder 
große Rundballen.

https://www.pinterest.de/pin/433964114072782354/

Autor: Dieter (Gast)
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Hans schrieb
> Ach so, ich kann also einfache Relais verwenden und die Zeitdauer, wie
> lange High am Ausgang anliegen soll, selber programmieren?

Au weia, wenn so wenige Vorkenntnisse da sind, doch besser den Rat der 
ersten Antworten anzunehmen, wuerde ich empfehlen.

Autor: Hans M. (myfreemind)
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Dieter schrieb:
> Au weia, wenn so wenige Vorkenntnisse da sind, doch besser den Rat der
> ersten Antworten anzunehmen, wuerde ich empfehlen.

Naja, ich wusste nicht, dass man am Arduino den Ausgang mit einer 
bestimmten Zeitdauer auf High legen kann.
Ansonsten, wenn ich mir das so angucke, ist es ja wirklich nicht schwer, 
die Ein- und Ausgänge festzulegen und dann die entsprechenden Zeilen zu 
programmieren.
Ich hatte mir auch schon mal überlegt, das Ganze mit einem IC 4017 zu 
realisieren, aber mit dem Arduino und den fertigen Relais-Modulen ist es 
ja anscheinend auch sehr gut zu machen, wahrscheinlich sogar viel 
einfacher.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Hans M. schrieb:
> Mit den Relais sollen nacheinander automatische Türöffner (12V)
> geschaltet werden.

Ist das eine Idee, oder hast Du schon konkrete Bauteile? Was soll dieser 
Türöffner machen? Klappe nur entriegeln oder auch öffnen? Wie soll die 
Mechanik angebracht werden, es muss ja verhindert werden dass sich die 
Tiere verletzen können. Die Steuerung muss vermutlich Wetterfest sein, 
oder?

Ich habe keine Ahnung von solchen Futterautomaten. Deine bisherigen 
Antworten, inkl. dem Eröffnungspost, lassen mich etwas daran zweifeln ob 
Dir der Umfang des Projekts bewusst ist. Damit möchte ich Dir nicht auf 
den Schlips treten;-)


Hans M. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Au weia, wenn so wenige Vorkenntnisse da sind, doch besser den Rat der
>> ersten Antworten anzunehmen, wuerde ich empfehlen.
>
> Naja, ich wusste nicht, dass man am Arduino den Ausgang mit einer
> bestimmten Zeitdauer auf High legen kann.

Was dachtest Du, das ein uC mit seinen Ausgängen macht wozu er gerade 
lust hat?


> Ansonsten, wenn ich mir das so angucke, ist es ja wirklich nicht schwer,
> die Ein- und Ausgänge festzulegen und dann die entsprechenden Zeilen zu
> programmieren.

Dann wäre das ja geklärt. Dann geht es noch um die Mechanik und die 
Stromversorgung.


> Ich hatte mir auch schon mal überlegt, das Ganze mit einem IC 4017 zu
> realisieren, aber mit dem Arduino und den fertigen Relais-Modulen ist es
> ja anscheinend auch sehr gut zu machen, wahrscheinlich sogar viel
> einfacher.

4017 in Verbindung mit einem quarzgesteuertem 4060 und einem weiteren 
mehrstufigen Teiler ist eine Option. Relaismodul wozu? Einen Türöffner, 
wie auch immer ich mir den vorstellen soll, kann vermutlich auch mit 
einem Transistor angesteuert werden, BJT oder Mosfet.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Die Klappen fallen beim Entriegeln durch ihr Gewicht (plus Zuladung) von 
allein nach unten auf.
Unten ist eine Schale, aus der das Pferd frisst.
Die Klappen werden von unten nach oben entriegelt, d.h. die Ladung kann 
frei durchfallen.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Jörg R. schrieb:

> 4017 in Verbindung mit einem quarzgesteuertem 4060 und einem weiteren
> mehrstufigen Teiler ist eine Option. Relaismodul wozu? Einen Türöffner,
> wie auch immer ich mir den vorstellen soll, kann vermutlich auch mit
> einem Transistor angesteuert werden, BJT oder Mosfet.

Normale Türöffner werden typisch mit Wechselstrom (deshalb werden die
auch "Summer" genannt) aus einem Klingeltrafo betrieben. Da ist eine
Ansteuerung per Relais am einfachsten.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Die werden nur der Einfachheit halber mit AC betrieben.
An DC machts ein nettes "klack" und die Tür ist auf. Das interessiert 
die Dinger nicht die Bohne.
Von daher muss es kein Wechselrichter und Relais sein, Autobatterie und 
FET reicht völlig aus.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Jens M. schrieb:
> Die Klappen fallen beim Entriegeln durch ihr Gewicht (plus
> Zuladung) von allein nach unten auf.
> Unten ist eine Schale, aus der das Pferd frisst.
> Die Klappen werden von unten nach oben entriegelt, d.h. die Ladung kann
> frei durchfallen.

Das heißt es wird nur ein kurzer Impuls benötigt, vermutlich < 1 Sek. 
Angenommen der „Türöffner“ benötigt 1A...dann wären das 3600 Öffnungen 
die 1Ah an Akkukapazität benötigen, oder rund 700 Öffnungen für einen 
kompletten Durchgang. Bei 1 mal am Tag würde 1Ah ca. 2 Jahre reichen, 
bei 2 mal am Tag ca. 1 Jahr. Dazu kommt allerdings noch die Versorgung 
für die Elektronik.

Da reicht ein relativ kleiner Akku, ggf. in Kombination mir einem 
kleinen Solarmodul.

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Autor: Hans M. (myfreemind)
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Danke für die vielen Beiträge.

Jens M. schrieb:
> Die Klappen fallen beim Entriegeln durch ihr Gewicht (plus
> Zuladung) von
> allein nach unten auf.
> Unten ist eine Schale, aus der das Pferd frisst.
> Die Klappen werden von unten nach oben entriegelt, d.h. die Ladung kann
> frei durchfallen.

Genau so funktioniert dass, hätte ich nicht besser erklären können.

Jörg R. schrieb:
> Relaismodul wozu?

Ich finde das am einfachsten, da ist schon alles verdrahtet. Ich glaube, 
das mir das eine Menge Zeit spart.

Ich wollte 12V DC Türöffner verwenden, ähnlich diesem:
Ebay-Artikel Nr. 391976750769

Relaismodul als Active High in etwa diesem:
Ebay-Artikel Nr. 113296267249

Jörg R. schrieb:
> Da reicht ein relativ kleiner Akku, ggf. in Kombination mir einem
> kleinen Solarmodul.

Wie gesagt, die Idee finde ich richtig gut.

Ich habe auch schon ein Arduino-Programm geschrieben:
byte Zaehler=1;
int Schloss_1=8;
int Schloss_2=9;
int Schloss_3=10;
int Schloss_4=11;
int Schloss_5=12;
int Signal_Uhr=13;
byte value_1, value_2=0;
byte Flag=0;

void setup()
{
   pinMode(Signal_Uhr,INPUT);
   digitalWrite(Signal_Uhr,LOW);  
   pinMode(Schloss_1,OUTPUT);
     pinMode(Schloss_2,OUTPUT);
    pinMode(Schloss_3,OUTPUT);
    pinMode(Schloss_4,OUTPUT);
    pinMode(Schloss_5,OUTPUT);
}

void loop()
{
  
  value_1=digitalRead(Signal_Uhr);
  if(!value_1)
  {
    delay(50);
    value_2=digitalRead(Signal_Uhr);
    if(!value_2)
    {
            Flag=1;
      do{
      }while(!digitalRead(Signal_Uhr));
         }
  }
  
    if (Flag==1 && Zaehler==1)
    {
        digitalWrite(Schloss_1,HIGH);
        delay(1000);
        digitalWrite(Schloss_1,LOW);
        Zaehler++;
        Flag=0;
    }

    if (Flag==1 && Zaehler==2)
    {
        digitalWrite(Schloss_2,HIGH);
        delay(1000);
        digitalWrite(Schloss_2,LOW);
        Zaehler++;
        Flag=0;
    }

    if (Flag==1 && Zaehler==3)
    {
        digitalWrite(Schloss_3,HIGH);
        delay(1000);
        digitalWrite(Schloss_3,LOW);
        Zaehler++;
        Flag=0;
    }

    if (Flag==1 && Zaehler==4)
    {
        digitalWrite(Schloss_4,HIGH);
        delay(1000);
        digitalWrite(Schloss_4,LOW);
        Zaehler++;
        Flag=0;
    }

    if (Flag==1 && Zaehler==5)
    {
        digitalWrite(Schloss_5,HIGH);
        delay(1000);
        digitalWrite(Schloss_5,LOW);
        Zaehler=1;
        Flag=0;
    }
}

Nicht schön und sehr einfach bei den Befehlen, aber kann das so 
funktionieren?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Fast.
Ich hätte gesagt (ohne das jetzt groß in die IDE zu tippen, nur als 
Denkanstoß!)

- Den ersten Block mit den ifs ersetzen durch
while !(digitalRead(Signal_Uhr)); // warten das Uhr aktiv
Flag = 1; // Signal setzen "Mach was!"
Irgendwie kommt mir so vor das dein Test nicht funzt.
Du testest den Eingang auf Low, wartest und testest nochmal. Das soll 
wohl eine Entprellung sein?
Der do/while-"Block" jedoch testet auch auf LOW. hm?

- Den mittleren Block mit den Ifs könnte man durch ein select/case 
ersetzen.
Sollte aber auch so gehen.

-Wenn du den ersten Tipp umgesetzt hast: am Ende ein Warteblock:
while (digitalRead(Signal_Uhr)); // warten das Uhr wieder inaktiv

Autor: svensson (Gast)
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Moin,

Du brauchst doch kein externers Uhrensignal. Der MCU hat doch einen 
eingebauten Zähler, der sich mit der Funktion millis() abfragen läßt.

Alle 1000 ms einen Sekundenzähler hochzählen und schon gibt das eine 
Uhr, die für Deine Anforderungen wirklich ausreichend genau ist.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Millis läuft aber irgendwann über. Waren das nicht so ca. 7 Wochen?
Da muss man beim rechnen aufpassen, siehe 
http://forum.arduino.cc/index.php/topic,85706.0.html

Und wenn da ein Resonator drauf ist, kein Quarz, geht die Uhr gern mal 
0,1% daneben.
Ist nicht viel. So anderthalb Minuten am Tag. ;)
Manche billigen Klone haben sogar 0,5% Fehler maximal, also lockere 7 
Minuten täglich.
Außerdem hat eine Schaltuhr den Vorteil, das die auch von technisch 
unbedarften Leuten ohne Laptop programmiert werden kann.
Einfach die Reiter passend setzen, jedesmal einer, Zeit einstellen 
(Sommer/Winter kann man auch machen) und jeder ist in der Lage die 
Schaltzeiten zu kontrollieren.
Nene, der Ansatz mit der Schaltuhr für die Zeiten und dem Arduino für de 
Steuerung ist so falsch nicht.
Man muss nur eine Schaltuhr finden, die am 12V-Akku läuft.

Autor: svensson (Gast)
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Der Überlauf ist bei richtiger Programmierung kein Problem. Sind 
ungefähr 49 Tage bis zum Überlauf.

Wenn er einen original Arduino verwendet, dann ist da ein Quarz drauf, 
das nun wirklich ausreichend genau ist. Eine billige mechanische 
Schaltuhr aus dem Baumarkt dürfte auch nicht genauer sein. ;-))

Die Gefahr ist eher, daß das ganze Projekt ohnehin an den 
Programmierkenntnissen scheitern wird.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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svensson schrieb:
> Der Überlauf ist bei richtiger Programmierung kein Problem. Sind
> ungefähr 49 Tage bis zum Überlauf.

Schrieb ich oben. Infos im Link. Wenn man da aufpasst und die relative 
Zeit zwischen 2 Messungen unter 99 Tagen bleibt ist alles im Grünen.
Muss man nur drauf achten.

> Wenn er einen original Arduino verwendet, dann ist da ein Quarz drauf,
> das nun wirklich ausreichend genau ist. Eine billige mechanische
> Schaltuhr aus dem Baumarkt dürfte auch nicht genauer sein. ;-))

Wenn. Meist nicht, Auswirkungen sind oben beschrieben.
Die meisten Projekte werden mit einem Nano oder Promini gemacht werden, 
beide sind mit Quarz leider unüblich, da Resos billiger und meist 
kleiner sind.
Sollte ein Quarz drauf sein, ist das natürlich richtig. Dennoch gilt das 
aus der Sicht der Usability eine "normale Uhr" m.E. sinnvoller ist.

> Die Gefahr ist eher, daß das ganze Projekt ohnehin an den
> Programmierkenntnissen scheitern wird.
Das Programm oben läuft m.E. mit kleinen syntaktischen Änderungen.
Mehr braucht es nicht.

Man könnte natürlich mit ESP oder RPi arbeiten, und NTP-Zeit sowie 
Konfigurationswebseite aufsetzen.
Nöööötig ist das aber nicht.
Es muss immer nur ausreichend gut sein. Zu gut ist meist zu groß, zu 
teuer, zu fehleranfällig oder irgendwas anderes schlechtes.

: Bearbeitet durch User
Autor: svensson (Gast)
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Selbst mit einem Resonator wäre die Uhr immer noch genau genug.

Bei Pferdehaltung muß ohnehin jemand täglich nach den Tieren sehen 
(schon aus Versicherungsgründen), der Automat faßt ja auch nur Futter 
für 5 Portionen (= 1 Tag). Und etwa 1x Monat muß auch die Batterie 
geladen werden, wenn da ein Weidezaungerät dranhängt evtl. ohnehin 
öfter.

Man könnte auch eine Taste hinzufügen, die nach dem Bestücken mit Futter 
den Zeitablauf startet.

> ESP, Raspi
Das wäre nun wirklich übertrieben. Die Aufgabenstellung könnte auch ein 
Tiny mit dem eingebauten Oszillator übernehmen.

Jedoch verstehe ich nicht, warum die Heufütterung rationiert werden 
soll, das ist allerhöchstens bei Problempferden sinnvoll.
Bedenken hätte ich auch, ob das Heu wirklich nach unten herausfällt und 
nicht an irgendeiner der Klappen hängen bleibt.

Autor: svensson (Gast)
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In das Programm sollte dann aber noch eine Sperre, daß die nächste 
Auslösung erst nach 1 Stunde oder so erfolgen kann. Dann würde auch eine 
ganz einfache Schaltuhr genügen, z.B. diese

Ebay-Artikel Nr. 273445519009

Autor: svensson (Gast)
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@Hans M

> Relaismodul

Du kannst Dir die Sache npch einfacher machen, wenn Du einen Arduino Uno 
verwendest mit einer Relaiserweiterung, bei Arduino "Shield" genannt, 
die wird einfach aufgesteckt. Platz dürfte in dem Futterschrank ja 
ohnehin sein.

So sehen die Shields aus

https://www.exp-tech.de/module/relais/4774/seeed-studio-relais-shield-v3.0

Autor: MaWin (Gast)
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Hans M. schrieb:
> Gut sieht es aus, aber mit knapp 2500€ auch sehr teuer.

Und das Pferd kostet nix?

Autor: nur malso (Gast)
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Je nach Fähigkeiten des OP, und wie weit gebastelt werden soll ergeben 
sich mehrere Möglichkeiten, wie z.B. einen Arduino. Viel einfacher aber 
auch teurer und vom Energiverbrauch sicher auch nicht so toll, wäre z.B. 
eine Siemens Logo, oder etwas vergleichbares, gibt es für 24V (2 
Batterien in Reihe) und mit Relaisausgängen, zusätzlich hat man eine 
Uhr, und bei bedarf Display zum einstellen etc. Gibt es natürlich auch 
von anderen Firmen, un sicher auch etwas vom freundlichen Chinesen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Hans M. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Relaismodul wozu?

Es gibt auch fertige Mosfet-Platinen.


> Ich finde das am einfachsten, da ist schon alles verdrahtet. Ich glaube,
> das mir das eine Menge Zeit spart.

Es gibt auch fertige Mosfet-Platinen;-) Und der Zeitaufwand hält sich in 
Grenzen. Wetter ist auch schei..., also ran ans Werk😀


> Ich wollte 12V DC Türöffner verwenden, ähnlich diesem:
> Ebay-Artikel Nr. 391976750769

Der passt sogar zu meiner groben Berechnung. Und er arbeitet in einem 
weiten Spannungsbereich.


> Relaismodul als Active High in etwa diesem:
> Ebay-Artikel Nr. 113296267249

Ja, kann man nehmen, aber viel zu aufwendig. Die Frage ob die Relais 
hochwertig sind lasse ich mal offen.


> Jörg R. schrieb:
>> Da reicht ein relativ kleiner Akku, ggf. in Kombination mir einem
>> kleinen Solarmodul.
>
> Wie gesagt, die Idee finde ich richtig gut.

Möglichkeiten für die Stromversorgung hast Du viele. Die Größe in Form 
einer Autobatterie halte ich für nicht notwendig. Eine Berechnung nur 
für die Klappenöffnungen habe ich in einem anderen Kommentar grob 
vorgenommem. Die Versorgung für einen Arduino hält sich auch in Grenzen.

Ich würde eine Pro Mini nehmen, in Verbindung mit einem RTC-Modul. 
Einmal Aufwand, aber dafür recht genau. Preiswert ist es auch.

Rein theoretisch kannst Du auch eine „hochwerige“ Weidezaun-Batterie 
nehmen. Bei richtiger Programmierung des uC (Sleep-Modus benutzen) hält 
die ewig.

https://www.weidezaun.info/voss-farming-alkaline-120ah-9v-weidezaunbatterie-klein.html

Die gibt es auch mit mehr bzw. weniger Ah. Es sollte aber eine Alkaline 
sein. Spannung kann vom uC überwacht werden um auf einen notwendigen 
Wechsel hinzuweisen.

: Bearbeitet durch User
Autor: svensson (Gast)
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> Laptop
Der dürfte eher ungeeignet sein, da Dauerbetrieb und dann noch im 
Freien. Außerdem muß dann noch eine Schnittstelle gebastelt werden, 
wofür ein paralleler Druckerport sicherlich am einfachsten wäre.

Mein Vorschlag wäre: Arduino Uno + Relais-Shield mit (Abstandsbolzen 
verschrauben). Eine mechanische Schaltuhr und die Türöffner. Als 
Stromquelle entweder den Akku eines Weidezaungerätes oder die Batterie 
für ein solches. (Ideal wäre es natürlich, einen Stromanschluß in der 
Nähe zu haben.)

Wenn der TE löten möchte, ginge natürlich auch der Arduino Nano und 
externe Relais.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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svensson schrieb:
> Der dürfte eher ungeeignet sein, da Dauerbetrieb und dann noch im
> Freien. Außerdem muß dann noch eine Schnittstelle gebastelt werden,
> wofür ein paralleler Druckerport sicherlich am einfachsten wäre.

Hä? Niemand hat den Vorschlag gemacht. Oder wurde hier was wegmoderiert?

svensson schrieb:
> Mein Vorschlag wäre: Arduino Uno + Relais-Shield mit (Abstandsbolzen
> verschrauben). Eine mechanische Schaltuhr und die Türöffner. Als
> Stromquelle entweder den Akku eines Weidezaungerätes oder die Batterie
> für ein solches. (Ideal wäre es natürlich, einen Stromanschluß in der
> Nähe zu haben.)
>
> Wenn der TE löten möchte, ginge natürlich auch der Arduino Nano und
> externe Relais.

Ja.

Autor: svensson (Gast)
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War vielleicht eine Freud'sche Fehlleistung!

Kollegen habe gerne 'mal einen alten Laptop neben die Aquarien zur 
Steuerung gestellt, im feuchten und muffigen Keller natürlich. Die haben 
immer erstaunlich lange durchgehalten - so ein bis zwei Jahre -, aber 
ein Pferd wird ja deutlich älter...

Autor: Harald W. (wilhelms)
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svensson schrieb:

> Eine mechanische Schaltuhr

Gibt es mechanische Schaltuhren für Gleichspannungsbetrieb?
Vermutlich nur als teure Sonderlösung für Autos. Wenn schon
Arduino, dann sollte man mit diesem auch Uhrzeit feststellen
können. Oder elektronische, umgebaute Steckerschaltuhr plus
2...3 4000er ICs.

Autor: svensson (Gast)
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Jepp, siehe link oben.

Natürlich könnte der Arduino das, aber offenbar möchte der TE eine ganz 
einfache Lösung, die jeder/jede bedienen und einstellen kann ganz ohne 
Laptop. (Und das Verstellen mechanische Schaltuhren schaffen sogar meine 
Kollegen.)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Jens M. schrieb:
> svensson schrieb:
>> Der dürfte eher ungeeignet sein, da Dauerbetrieb und dann noch im
>> Freien. Außerdem muß dann noch eine Schnittstelle gebastelt werden,
>> wofür ein paralleler Druckerport sicherlich am einfachsten wäre.
>
> Hä? Niemand hat den Vorschlag gemacht. Oder wurde hier was wegmoderiert?

Vorschlag nicht, aber erwähnt wurde ein Laptop...von Dir selbst;-) 
Vermutlich hatte swensson das im Hinterkopf.

Jens M. schrieb:
> ußerdem hat eine Schaltuhr den Vorteil, das die auch von technisch
> unbedarften Leuten ohne Laptop programmiert werden kann.

#######
#######

svensson schrieb:
> Mein Vorschlag wäre: Arduino Uno + Relais-Shield mit (Abstandsbolzen
> verschrauben). Eine mechanische Schaltuhr und die Türöffner.

Ein Arduino und eine mechanische Schaltuhr..? Wozu? Am besten noch ein 
Arduino Mega oder ein Raspi der den anderen Kram überwacht;-)

Der TO scheint in der Lage zu sein etwas programmieren zu können. Und 
jemanden der etwas löten kann, wenn es überhaupt notwendig ist, wird er 
wohl auch kennen.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Jörg R. schrieb:
> Vorschlag nicht, aber erwähnt wurde ein Laptop...von Dir selbst;-)
> Vermutlich hatte swensson das im Hinterkopf.

Yes i know. Da ging es aber um Sommer/Winterzeit und generell 
Programmierung der "events".
D.h. mit Laptop dran, Schaltzeiten ändern, Laptop wieder weg.
Möglich, aber höchst unpraktisch. Zudem "nur für Profis mit Arduino" und 
fehleranfällig "ups, ein ; gelöscht".
Eine dauerhafte Steuerung mit Laptop wurde nicht genannt.

Jörg R. schrieb:
> Ein Arduino und eine mechanische Schaltuhr..? Wozu? Am besten noch ein
> Arduino Mega oder ein Raspi der den anderen Kram überwacht;-)

Weil die Uhr jeder Depp einstellen kann.
Die Funktion in den Arduino zustecken macht die Schaltung komplizierter 
ohne echten Mehrwert, oder er müsste noch Display und Bedienelemente 
hinzufügen und ein HMI programmieren.
Da ist eine billige Schaltuhr simpler, offensichtlicher, schneller 
fertig.
Der Svensson hatte oben zwar einen Denkverschlucker wegen dem Laptop, 
aber seine Bemerkung mit dem Relaishield und der Schaltuhr ist "the way 
to go".
Mit "mechanisch" könnte auch gemeint sein, das es eine handelsübliche, 
von jedem Menschen erkennbare "echte" Schaltuhr sein soll, nichts 
Arduino-mäßiges.
Eine Ticktack wird es mit 12V DC nicht wirklich geben, aber eine 
elektronische einfache aus dem Baumarkt lässt sich sicherlich fein auf 
12V umbauen. Sie muss nur 5 Schaltzeiten/Tag können.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Jens M. schrieb:
> Eine dauerhafte Steuerung mit Laptop wurde nicht genannt.

Es bedarf keine weitere Erläuterung, das macht es nur komplizierter;-)


Jens M. schrieb:
> Weil die Uhr jeder Depp einstellen kann.
> Die Funktion in den Arduino zustecken macht die Schaltung komplizierter
> ohne echten Mehrwert, oder er müsste noch Display und Bedienelemente
> hinzufügen und ein HMI programmieren.

Der TO hat einmal Aufwand. Ein kleines Display sollte wohl nicht die 
Hürde sein. Die Uhr könnte sich auch selber stellen, über DCF.

https://www.boecker-systemelektronik.de/LCD-Keypad-Shield-For-Arduino

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Trotzdem muss er ein HMI bauen.
Mal eben eine Menüführung um ein paar Zeiten einzustellen.
Nur um das klarzustellen, mit "einstellen" meinte ich nicht die korrekte 
Uhrzeit sondern die Verteilung der Schaltpunkte.
Oder eben das hier für geschlagene 13€ plus Porto kaufen: 
https://www.amazon.de/heschen-programmierbare-Schalter-wasserfester-Abdeckung/dp/B06ZYYG3W1?SubscriptionId=AKIAILSHYYTFIVPWUY6Q&tag=duckduckgo-ffab-de-21&linkCode=xm2&camp=2025&creative=165953&creativeASIN=B06ZYYG3W1
Festschrauben, geht.

Für die 13€ kann man nichtmal das Shield kaufen, dann brauchts noch eine 
einigermaßen Umweltschöne Abdeckung für Knöpfe und Display, und so ein 
oder zwei Stunden Programmieren. Für dich. Tage für ihn.
Ist das ökonomisch sinnvoll?

Achja: den DCF-Empfänger oder zumindest eine RTC brauchst auch noch, 
nochmal ein paar €, und einfach mal eben so anlöten ist nicht, das muss 
auch noch programmiert werden...

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Jens M. schrieb:
> Für die 13€ kann man nichtmal das Shield kaufen, dann brauchts noch eine
> einigermaßen Umweltschöne Abdeckung für Knöpfe und Display, und so ein
> oder zwei Stunden Programmieren. Für dich. Tage für ihn.
> Ist das ökonomisch sinnvoll?
>
> Achja: den DCF-Empfänger oder zumindest eine RTC brauchst auch noch,
> nochmal ein paar €, und einfach mal eben so anlöten ist nicht, das muss
> auch noch programmiert werden...

Na ja, der TO möchte keine Fertiglösung für 2500,- Euro kaufen. Das es 
gar nichts kosten darf hat er nicht geschrieben. Eine Selbstbaulösung 
bedeutet halt etwas Aufwand, aber den hat er einmal.

RTC-Modul hatte ich erwähnt.

Autor: svensson (Gast)
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Hier nochmals mein Vorschlag für die mechanische Schaltuhr mit 12V

Ebay-Artikel Nr. 273445519009

Der Arduino fragt dann einen PIN ab, dessen Änderung bewirkt das Öffnen 
der Klappen. Irgendein Zähler wartet dann 20 Minuten (oder so, einfach 
länger als die minimale Schaltzeit) bevor die nächste Änderung des PIN 
zugelassen wird. Der Restcode steht ja schon mehr oder weniger oben. 
;-))

Also einfacher als so eine mechanische Schaltuhr geht nicht.

Da braucht man kein Display, kein Menü und nur ganz wenige Verbindungen.

Autor: Hans M. (myfreemind)
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WOW, Danke für die vielen kreativen Vorschläge, das ist ja echt 
beeindruckend.

Jens M. schrieb:
> Irgendwie kommt mir so vor das dein Test nicht funzt.

Ich habe das mit mit einem Simulator für Arduino von Virtronics getestet 
und es funktioniert, so weit ich das sehen kann, ganz gut.

Der erste If-Block dient tatsächlich zum Entprellen. Mit der 
do...while-Anweisung wird bezweckt, dass die Schleife so lange 
durchlaufen wird, bis die Schaltuhr kein Signal mehr gibt bzw. nicht 
mehr durchschaltet.

svensson schrieb:
> In das Programm sollte dann aber noch eine Sperre, daß die nächste
> Auslösung erst nach 1 Stunde oder so erfolgen kann.

Das ist mit dem Programm m.E. abgedeckt, wenn ich eine Zeitschaltuhr 
verwende.

Und es wird defintiv auf eine Zeitschaltuhr hinauslaufen, auch wenn die 
anderen Vorschläge hier gut gemeint sind. Ist aber alles, wie schon 
gesagt, zu kompliziert für den Endanwender.
Die Zeitschaltuhr kann von jedem bedient werden, wurde hier ja auch 
schon gesagt, also auch von Personen, die technisch nicht so versiert 
sind.

Jens M. schrieb:
> Weil die Uhr jeder Depp einstellen kann.

So ähnlich habe ich mir das auch gedacht ;-).

svensson schrieb:
> Natürlich könnte der Arduino das, aber offenbar möchte der TE eine ganz
> einfache Lösung, die jeder/jede bedienen und einstellen kann ganz ohne
> Laptop. (Und das Verstellen mechanische Schaltuhren schaffen sogar meine
> Kollegen.)

So sieht es aus.

svensson schrieb:
> einen Arduino Uno
> verwendest mit einer Relaiserweiterung, bei Arduino "Shield" genannt,
> die wird einfach aufgesteckt.

Aber dann habe ich nur vier statt fünf Relais, oder habe ich da einen 
Denkfehler?

svensson schrieb:
> Der Arduino fragt dann einen PIN ab, dessen Änderung bewirkt das Öffnen
> der Klappen. Irgendein Zähler wartet dann 20 Minuten (oder so, einfach
> länger als die minimale Schaltzeit) bevor die nächste Änderung des PIN
> zugelassen wird. Der Restcode steht ja schon mehr oder weniger oben.
> ;-))

Ja, so ist auch meine Idee. Ich brauche, wenn ich das richtig 
überblicke, nicht mahl einen Zähler, weil das Programm immer nur einen 
Zähler weiter geht weiter geht, wenn an Signal_Uhr ein HIGH anliegt.

svensson schrieb:
> Also einfacher als so eine mechanische Schaltuhr geht nicht.
>
> Da braucht man kein Display, kein Menü und nur ganz wenige Verbindungen.

Das geht auch mit meinen Vorstellungen überein. Allerdings würde ich 
wohl eine digtiale Zeitschaltuhr nehmen, da dann auch die Sommer- und 
Winterzeit automatisch gestellt wird und bei einem Stromausfall die Zeit 
beibehalten wird.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Hans M. schrieb:
> Der erste If-Block dient tatsächlich zum Entprellen. Mit der
> do...while-Anweisung wird bezweckt, dass die Schleife so lange
> durchlaufen wird, bis die Schaltuhr kein Signal mehr gibt bzw. nicht
> mehr durchschaltet.

Ah, ok.
Das führt dann natürlich dazu, das die Klappe erst kommt, wenn die Uhr 
wieder ausgeht.
Ich hätte den Test wie beschrieben ans Ende der Auswertung gehängt, dann 
"klappts" sofort, und das Programm wartet bis der Kontakt wieder 
ausgeht.
Je nach Uhr kommt die Klappe sonst bei Einstellung 12:00 erst umm 12:01. 
Oder 12:05. Oder 12:15...

Hans M. schrieb:
>> verwendest mit einer Relaiserweiterung, bei Arduino "Shield" genannt,
>> die wird einfach aufgesteckt.
>
> Aber dann habe ich nur vier statt fünf Relais, oder habe ich da einen
> Denkfehler?

Soweitr ich weiß, ja.
Es gibt Erweiterungen mit mehr Relais, aber nicht mehr zum aufstecken.
Die 4er sind zwar stapelbar, aber dann kommt das entsprechene Relais auf 
beiden Platinen. Geht also nicht.
Ich würde einen Nano in ein Schraubklemmen-Breakout stecken und dazu 5 
ebenfalls Schraubklemmbare Relaismodule, z.B. von ebay dieses hier: 
252993630298.
Dann geht das ganze sogar lötfrei.

Autor: svensson (Gast)
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Auf einer mechanischen Schaltuhr kann man aber einen Stromausfall sofort 
erkennen, da dieser nur zu einer Verzögerung führt.

Dieses Shield hat z.B. 6 Relais
https://www.elv.de/velleman-i-o-shield-fuer-arduino-ka05.html

M.W. gibt es woanders auch das fertig aufgebaute Modul zu kaufen. Den 
Bausatz aufzubauen dauert etwa zwei Stunden, alelrdings könnte man für 
diesen Fall sämtliche Bauelemente weglassen, die nicht benötigt werden - 
Schaltplan liegt nämlich bei.

Eine andere Alternative wäre das GROOVE-System, das komplett mit 
vierpoligen Kabeln arbeitet, da muß gar nicht gelötet werden.

https://www.reichelt.de/arduino-shield-base-shield-v2-ard-shd-base-v2-p191204.html

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