NTC als Lüftersteuerung (nein, nicht der alte Thread)

Gast #5769524
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Ich würde mein selbstgestricktes Labornetzteil gerne mit einem 
Standard-12V-3-Pin-PC-Gehäuselüfter kühlen. Das ganze Ding soll über PWM 
steuern, etwa so, wie man es bei 
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pwm555.htm in Bild 
8 findet. Also mit einem CMOS-555. Da ist aber ein Trimmpoti mit 100k 
verbaut, und genau den würde ich gerne durch eine Schaltung ersetzen.

UND genau da habe ich irgendwie ein Brett vor dem Kopf. Ich habe in der 
Grabbelkiste diverse NTCs, aber ich befummele gerade LTSpice damit, und 
ich komme nicht zurecht. Die Kennlinien vieler NTCs sind ja recht 
großzügig, aber irgendwie fehlt mir da ein Verstärkungsfaktor, sodass 
der Lüfter eben zum Beispiel bis 40 Grad die Klappe hält und dann 
langsam hochdreht, um ab etwa 60 oder 70 Grad Vollgas zu geben. Der 
Lüfter ist ein Arctic F8.

Mir ist schon klar, dass das ein Paradebeispiel für den Einsatz für 
einen ATtiny wäre, aber das Netzteil ist ja eben die Basis für einen 
neuen Arbeitsplatz, mit dem man später mal ATtinys schießen kann ^^
Gast #5769855
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Geh mal systematisch vor:

Du willst ein Poti durch einen NTC ersetzen.

Welche Drehzahl willst du bei 70 Grad?
Welchen Widerstand hat dann das Poti?

Analog dazu machst du das bei allen Temperaturen, die du betrachten 
willst. ZB in 10 Grad Schritten.

Dann erhältst du eine Kennlinie (R über Temperatur), die dein gesuchter 
Widerstand haben muss.

Und dann wirst du feststellen, dass diese Kennline bis 40 Grad völlig 
konstant ist, dann abknickt und bei 70 Grad wieder nen Knick hat, um 
danach konstant weiter zu laufen.

Hat dein NTC so eine Kennlinie? Nein.
Kannst du mit einem Netzwerk aus Widerständen so eine Kennlinie 
abbilden? Nein.

Und deswegen kommst du auch auf keinen grünen Zweig.

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