Wolfgang schrieb:
> M. K. schrieb:
>> Da man die aber nicht zwingend immer kennt...also ich würde auch eine
>> passende Sicherung einsetzen. ;)
>
> Jemand, der halbwegs kompetent ist und nicht gerade, zumindest im
> Hobbybereich, mit als exotisch zu bezeichnenden Energiequellen umgeht,
> wird nie in die Verlegenheit kommen, an einer Leitung zu messen, die bei
> über 500V einen Strom von über 20A bereit stellen kann.
>
> Brain 1.0 hilft da manchmal.
Zumal man dann eh in 1000-Euro-Schutzausrüstung dastehen sollte. Also
ich würde einen Kasten mit NH-Sicherungen nichtmal zum Reinschauen
öffnen, egal welche Sicherung in meinem Multimeter drin ist.
Also ich kann >100A an 12V bieten, als ich eine anscheinend (letztlich
aber nur scheinbar) leere USV-Batterie mit dem nicht abgesicherten
20A-Strombereich eines alten BBC MA5D messen wollte. Man darf es für
glaube ich 10 Sekunden mit 30A belasten. Das Meßkabel war schon heiß,
bevor die Anzeige auf Überlast gehen konnte. Laut Datenblatt ist die
Batterie für 100 A spezifiziert. Das Shuntblech im Meßgerät hat es aber
trotzdem ausgehalten, und so war die um einen viertel Millimeter
verkürzte Meßspitze ein billigeres Opfer als es eine Spezialsicherung
gewesen wäre. Zumal ich mit der ausgelösten Sicherung die
Leistungsfähigkeit der Batterie nicht so präzise hätte einschätzen
können wie anhand der Erwärmung und des Funkenflugs.