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Forum: Platinen Innere Layer Dicke


Autor: Bert S. (kautschuck)
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Hi,

Ich habe ein PCB, bei welchen eher grosse Ströme durch die inneren 
Layers fliessen und daher sollten die mindestens 35um sein. Nun habe ich 
bisher immer bei JLC PCB bestellt und sehr gute Erfahrungen gemacht, die 
stellen aber die inneren Layers nur mit 17um her. Bei PCBway kann man 
nun anscheinend fast beliebig Kupfer reinpacken. In den Capabilities 
schreiben sie, dass die inneren Layers 1-1.5Oz sein können, jedoch kann 
man in ihrem Editor gleich bis 6Oz gehen. Wie ist das wohl zu verstehen? 
Bei 4 Layern mit 2 inneren würde das 3Oz pro Layer machen, oder wie 
würdet ihr das interpretieren?

Weiter möchte ich auch gleich den Assembly Service nutzen, daher scheint 
mir PCBway eigentlich eine gute Wahl. Hat jemand von euch schon 
gute/schlechte Erfahrung mit PCBway gemacht? Kann man die so allgemein 
empfehlen?

Grüsse Bert

Autor: Frank K. (fchk)
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Frag die am besten selber direkt und sei Dir im Klaren, dass die 
Kupferstärke auswirkungen auf Deine Design Rules haben. Bei 3 Oz wirst 
Du wahrscheinlich nicht mehr mit 8/8 mil, sondern eher mit 10/10 oder 
12/12 arbeiten müssen.

Und mehr als 3 Oz ist zumindest sehr speziell. Um wieviel A geht es 
denn? Möglicherweise ist es billiger, mit der Lagenzahl hochzugehen als 
mit der Kupferstärke.

fchk

Autor: georg (Gast)
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Bert S. schrieb:
> Wie ist das wohl zu verstehen?
> Bei 4 Layern mit 2 inneren würde das 3Oz pro Layer machen, oder wie
> würdet ihr das interpretieren?

Natürlich kannst du auch 2 (oder 10) Layer mit je 6 Oz (210µ) 
machenlassen, vielleicht nicht bei jedem Hersteller. Aber es gibt keinen 
sinnvollen Grund, die SUMME der Innenlagen zu begrenzen. Darüber hinaus 
gibt es auch LP mit massivem Kupferblech als Innenlage, aber es ist 
schon immer teurer einen besonderen Geschmack zu haben.

Wichtig ist ein möglichst symmetrischer Lagenaufbau.

Georg

Autor: Wolfgang (Gast)
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Bert S. schrieb:
> In den Capabilities schreiben sie, dass die inneren Layers 1-1.5Oz sein
> können, jedoch kann man in ihrem Editor gleich bis 6Oz gehen.
> Wie ist das wohl zu verstehen?

Wenn das so wie von dir beschrieben wäre, müsste die Kupferdicke von der 
Platinengröße abhängen, weil die gleiche Masse Kupfer, verteilt auf 
unterschiedlich große Platinenen, eben eine unterschiedliche 
Schichtdicke ergibt.

Üblicherweise wird bei Platinenmaterial die Stärke der Kupferschicht im 
angloamerikanischen Sprachraum als Masse pro Fläche angegeben. Eine 
Angabe von 1 oz/ft² entspricht einer Dicke von 35 µm. Bei 60 oz/ft² 
ergäbe sich ein solides Blech von 2mm Stärke.

Vielleicht wird das so verständlicher.

Es gibt diverse Firmen, die Leiterplatten für höhere Ströme fertigen, 
z.B.
https://www.haeusermann.at/de/leiterplatten/leiterplatten-technologien/hsmtec

Autor: Name H. (hacky)
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Und dann gibt's auch Firmen, die bieten Kupferinlays an. Das  sind dann 
solide, gestanzt Bleche, in den ausgefraesten Kern der Leiterplatte. Von 
zB 1 oder 1.5mm Dicke. Wenn man da oben auf den Toplayer drauf einen 
Mgnetfeldsensor platziert hat man schon potentialgetrennt den Strom 
gemessen.

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