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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Was ist das?


Autor: Tobias P. (hubertus)
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Soeben gefunden. Siehe Anhang. Es war dick eingewickelt in stark 
stäubende Watte (ich hoffe kein Asbest), auf der Schachtel Stand 
"Philips 403370".
Sieht aus wie eine Röhre, ist aber vmtl. keine, es sind nur 3 Pins vom 
Sockel effektiv mit dem Gedöns im Inneren verbunden. Die "Röhre" ist 
beschriftet mit "10.000 kHz". Was könnte das sein? ein BVA-Quarz?
Natürlich habe ich dazu keinerlei Unterlagen, kein Philips Datenbuch, 
einfach gar nichts. Und Onkel Gockel wirft auch keine brauchbaren 
Ergebnisse aus - unter dem Suchbegriff Philips 403370 werden mir 
Flugzeuge, Rasierapparate, Fernseher und Toaster angeboten, aber nichts 
was auch nur annähernd wie das Teil auf dem Bild aussieht.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Vermutlich ein 10kHz Quarz. Ja, sowas gibt es, ich habe hier sogar einen 
für 1,666kHz. Ist aber noch grösser als deiner.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Quarz

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Autor: Fugel (Gast)
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Tobias P. schrieb:
> Was könnte das sein?

Das wird ein Leuchtquarz sein.

Autor: Tobias P. (hubertus)
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Bingo, das passt. Leuchtquarz war mir neu - noch nie davon gehört, aber 
das ist ja mal cool. Wie viel Spannung man wohl anlegen muss, um den 
leuchten zu lassen? mein Networkanalyzer wird wohl nicht genug Dampf 
haben ;-)

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Wie viel Leistung sollte denn die Oszillatorschaltung in den Quarz 
fließen lassen, wenn er sichtbar leuchten soll? Beim Leuchten ist das 
System ja nicht mehr abgeschlossen, bzw Wärme geht immer verloren.

Mfg

Autor: Mario M. (thelonging)
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Fugel schrieb:
> Leuchtquarz

Hatte bis eben noch nie davon gehört - und ich dachte ich kenne mich mit 
Elektronik aus. Selbst meinem Vater, einem Elektronik-Ing. i.R., sind 
die unbekannt.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Leuchtquarz...holy shit. Schöne Geschichte!

Klaus.

Autor: Fugel (Gast)
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Klaus R. schrieb:
> Leuchtquarz...holy shit. Schöne Geschichte!
>
> Klaus.

http://g3ynh.info/comps/LuminousX.html

Autor: Fugel (Gast)
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Autor: Fugel (Gast)
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@Klaus:
Schon mal auf die Idee gekommen, daß es Dinge gibt, die du nicht kennst?

Autor: Fugel (Gast)
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Autor: Klaus R. (klaus2)
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Sicher - und daher freue ich mich stets über solche Kuriositäten!

Klaus.

Autor: Fugel (Gast)
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Klaus R. schrieb:
> Sicher - und daher freue ich mich stets über solche Kuriositäten!
>
> Klaus.

...und ich dachte schon, du machst dich darüber lustig.
Aber so freue ich mich, wenn du etwas Neues kennengelernt hast :-)

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Finde sowas super spannend...gerne mehr davon!

Klaus.

Autor: Baku M. (baku)
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Nabent!
Mein Senf dazu:

Ich glaube auch nicht, daß es sowas exotisches wie ein Leuchtquarz 
ist. Die Anwendung ist doch schon sehr speziell.

Vielmehr gehe ich davon aus, daß das eine ganz normale Art war, 
damals(TM) die gigantischen Quarze für so niedrige Frequenzen mit den zu 
der Zeit üblichen Technologien zu verpacken.
Kennt man seit der Zeit nicht mehr, in der es möglich wurde, solch 
niedrige Frequenzen aus wesentlich einfacher (und billiger) 
herzustellenden (und genaueren) höherfrequenten Quarzen abzuleiten, ergo 
durch Frequenzteiler.
Das konnte man sich im großen Maßstab aber im Röhrenzeitalter nicht 
leisten.

Ich habe hier auch noch sowas rumliegen, mit 80kHz, das soll 
irgendwann(TM) mal das Herz einer reinen Röhrenquarzuhr werden.

Ich bin also der Meinung, daß das ein stinknormaler altertümlicher 
Niederfrequenzquarz ist, wie er seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut wird.

IdS,
Baku

Autor: glow (Gast)
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Baku M. schrieb:
> Ich glaube auch nicht, daß es sowas exotisches wie ein Leuchtquarz
> ist. Die Anwendung ist doch schon sehr speziell.

Ich stimme Dir zu. Ich denke dazu, daß die Optik nicht ganz paßt.

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