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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Durch Schall/Geräusch aktiviertes Licht?


Autor: Roman K. (jupiter2648)
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Ich denke der eine oder andere wird es kennen, wenn man mit Kopfhörern 
nachts vorm PC sitzt und deswegen normalerweise nichts hört.

Jetzt wollte ich mal fragen was denn eine einfache Möglichkeit ist, eine 
LED so anzusteuern, dass sie leuchtet falls ein Geräusch auftritt und 
das man es sogar nach Hertz filtern kann?
Weil ich Kopfhörer meistens auf habe, wenn die Nachbarn ober mir 
rumtrampeln (tagsüber sowieso und teilweise auch bis nach Mitternacht).
Das dürfte dann so im niedrigeren Hertz Bereich liegen, hört sich an wie 
ein subwoofer.

Es gibt ja schon so LED's die mit Musik im Takt mitleuchten, mehr find 
ich aber diesbezüglich nicht.

Mir wäre natürlich etwas fertiges auch ganz recht, aber es soll halt 
wirklich nur leuchten oder flackern, wenn gerade eine Geräuschquelle 
außerhalb meiner Kopfhörer "aktiv ist".

Wenn das Handy klingelt zbsp oder jemand an meine Zimmer-Türe klopfen 
würde.

Ich würde mich einfach viel sicherer fühlen, wenn ich solche Sachen 
nicht überhöre.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Das nennt sich "Lichtorgel", google mal danach.

Falls du löten magst: 
https://www.luedeke-elektronic.de/Schalldetektor-LED-Lichtorgel-9V-Bausatz-Velleman-MK103.html

Autor: HildeK (Gast)
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Roman K. schrieb:
> Jetzt wollte ich mal fragen was denn eine einfache Möglichkeit ist, eine
> LED so anzusteuern, dass sie leuchtet falls ein Geräusch auftritt und
> das man es sogar nach Hertz filtern kann?
Beim Filtern 'nach Herz' - heißt vermutlich auf bestimmte Frequenzen 
selektiv reagieren - fangen deine Spezifikationsmängel bereits an. Was 
stellst du dir unter dem Begriff vor? Da solltest du noch weitere 
Details nennen. Reine Töne, die man selektiv ausfiltern und erkennen 
kann, treten praktisch im normalen Umfeld kaum auf.
Geräusche haben ein breites Spektrum und die individuell zu erkennen und 
ggf. zu unterscheiden ist komplex. Auch bei der von Stefanus empfohlenen 
Lichtorgel wird nur ganz grob zwischen tiefen Bass, Mitten und den Höhen 
unterschieden. Es gibt durchaus Geräusche, die alle drei Bereiche 
abdecken.

> Es gibt ja schon so LED's die mit Musik im Takt mitleuchten, mehr find
> ich aber diesbezüglich nicht.
Das ist schon mal ein Teil der Miete, zumindest für eine einfache 
Variante. Davor noch ein Mikrofon mit Vorverstärker und dahinter ein 
Komparator, der ab einem bestimmten Pegel deine LED aktiviert. Dann 
vielleicht noch ein Zeitglied, um die LED wenigstens einige Sekunden 
auch bei kurzem Geräusch verlängert leuchten zu lassen.

> Mir wäre natürlich etwas fertiges auch ganz recht, aber es soll halt
> wirklich nur leuchten oder flackern, wenn gerade eine Geräuschquelle
> außerhalb meiner Kopfhörer "aktiv ist".
>
> Wenn das Handy klingelt zbsp oder jemand an meine Zimmer-Türe klopfen
> würde.
Beide Geräusche sind ja üblicherweise nicht sehr laut, zumindest nicht 
soviel lauter wie z.B. ein Niesen deinerseits oder auch mal die 
Kaffeetasse etwas heftiger auf dem Tisch abstellen. Auch ein vor dem 
Fenster vorbeifahrendes Motorrad wird dann triggern.

Autor: Vor langer Zeit war das mal so (Gast)
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Ach ja, auf Frequenzen und Takte filtern? Das hatten wir im vergangenen 
Jahrtausend mal versucht. Heutzutage macht das jeder Hobbybastler mit 
TensorFlow.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Stefanus F. schrieb:

> Das nennt sich "Lichtorgel", google mal danach.

Ich würde das eher "Klatschschalter" nennen.

Autor: Jakob (Gast)
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Heutzutage braucht "jeder Hobbybastler" schon "künstliche
Intelligenz" für eine poplige Lichtorgel???

Dann hat mich die "heutige Jugend" schon an Dussligkeit überholt,
bevor ich alters-dement werde. :-)

Autor: Vor langer Zeit war das mal so (Gast)
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"Fortschritt ist der Weg vom Trivialen über das Komplizierte zum 
Einfachen".

Der Klingelknopf schliesst einen Stromkreis. Die Klingel macht Lärm. Ein 
Mikrofon nimmt jeden Lärm der Umgebung auf. Eine KI filtert die Klingel 
aus dem Gemisch heraus. Über ein USB-Relais schiesst der Rechner einen 
Stromkreis. Daraufhin leuchtet ein Lämpchen auf.

Sieht so aus, als gehöre dieses Konzept noch zur ersten Hälfte eines 
langen Weges.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Also will man wirklich bestimmte Geräusche erkennen, ist Tensorflow o.ä. 
ziemlich sicher der brauchbarste Weg. Seid froh dass es solche Technik 
überhaupt gibt! Noch dazu umsonst... Erinnere mich noch daran wie in der 
Firma meiens Vaters zur Jahrtausendwende, 800DM pro Dragons Natural 
Speaking Lizenz gezahlt wurde (um ein Beispiel für "Ton->Daten" Wandlung 
zu nennen).

Sache ist, einfach einen "Hertz bereich" filtern, wird wie schon oben 
erwähnt wurde, bei sehr vielem Triggern weil das Frequenzspektrum oft 
nicht so schmalbandig ist, wie man es vieleicht glaubt.
Wenn, dann käme man vieleicht zum Ziel wenn man prüft dass im 
aufgenommenen Geräusch ein bestimmter Frequenzbereich da ist UND 
gleichzeitig, kein anderer Frequenzbereich.
Das wird dann mit Elektronik aber schon schwierig.


Erster Schritt wäre durchaus sich mal die Frequenzen anzusehen.
Also mit Mikrofon am PC aufnehmen (dessen Tonqualität wird ja eher 
besser als die des späteren Geräts sein) und mit einem passenden 
Programm das sogenannte "Spektrogramm" ansehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: PittyJ (Gast)
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Sowas konnte man schon 1979 mit dem Kosmos-Elektronikbaukasten bauen. 
Und da waren nur 4 Transistoren drin.
Sollte also machbar sein. Klatschschalter nannte man das damals.
Bei Pollin oder Conrad gibt es sogar noch Bausätze dafür.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Vor langer Zeit war das mal so schrieb:
> Der Klingelknopf schliesst einen Stromkreis...

Du hast Bluetooth vergessen

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Nur zur Erklärung für den TO:

Der Klatsch-Schalter dient primär dazu, etwas durch laute kurze 
Geräusche (Klatschen) ein/aus zu schalten.

Die Lichtorgel dient dazu, Geräusche (auch leise) durch flackernde 
Lampen zu visualisieren. Je lauter das Geräusch, umso heller flackern 
die Lampen. Je nach Ausbaustufe hat man eine oder mehrere Lampen, die 
auf bestimmte Frequenzbereiche reagieren.

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