Nulldurchgang nur an einem Punkt messen

Gast #5778415
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Bei der Steuerung eines BLCD gibt es 2 Möglichkeiten die 
Kommutierungszeitpunkte zu bestimmen.
Man kann einerseits die BEMF auf UB/2 zu prüfen oder auf den 
Nulldurchgang prüfen.
Der Unterschied besteht darin, dass UB/2 jeweils immer 30° vor dem 
eigentlichen Kommutierungszeitpunkt erreicht wird. In diesem Fall müsste 
man noch weitere 30° verharren, damit man den wirklichen 
Kommutierungszeitpunkt erreicht. Prüft man aber direkt den Nulldurchgang 
hat man stets exakt die Kommutierungszeitpunkte. In diesem Sinne also 
alle 60°.

Jetzt ist meine Frage, wie man bei der Prüfung auf UB/2 trotzdem den 
richtigen Zeitpunkt ermittelt.
Angenommen die Phasen B C waren bestromt. A war floating.
Wenn zB beim nächsten Schritt C A bestromt wird und B schwebend ist, wie 
wird das dann genau gehandhabt?

Stoppt man hier eine Zeit, sobald A floating schwebend wurde und 
verharrt so lange bis UB/2 erreicht wurde --> delta t?
Und wartet nochmals delta t lang, so dass man kommutieren kann?
Oder wie genau funktioniert das?
Gast #5778626
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verharren, damit man den wirklichen
> Kommutierungszeitpunkt erreicht. Prüft man aber direkt den Nulldurchgang
> hat man stets exakt die Kommutierungszeitpunkte. In diesem Sinne also
> alle 60°.
>
> Jetzt ist meine Frage, wie man bei der Prüfung auf UB/2 trotzdem den
> richtigen Zeitpunkt ermittelt. Angenommen die Phasen B C waren bestromt.
> A war floating.
> Wenn zB beim nächsten Schritt C A bestromt wird und B schwebend ist, wie
> wird das dann genau gehandhabt?
>
> Stoppt man hier eine Zeit, sobald A floating schwebend wurde und
> verharrt so lange bis UB/2 erreicht wurde --> delta t?
> Und wartet nochmals delta t lang, so dass man kommutieren kann?
> Oder wie genau funktioniert das?

Keine Tipps? Oder Frage zu doof?
Beitrag #5778914 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5779962
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Ich wieder schrieb:
> jutupe: greatscott hat ein genial tutorial zum thema brushless
> ansteuern

Hallo
Ich habe das Video schon gesehen, der Nulldurchgang mit dem virtuellen 
Nullpunkt ist mir klar.
Aber das mit der halben Betriebsspannung noch nicht.
Ich würde nur gerne wissen, ob das so eine gute Idee ist.
Es funktioniert zwar theoretisch, die Zeit abzuwarten, aber mein 
Bauchgefühl sagt, dass das bei sich ändernden Geschwindigkeiten nicht 
zuverlässig funktionieren würde.

Wenn es irgendwo beschrieben wird, würde mir das auch schon reichen. Die 
AN von microchip beschreibt das auch nicht so, dass ich es verstehe. Ich 
glaube es war die AN1160.

Wenn das eine blöde Frage sein sollte, dann sagt mir Bescheid. Dann kann 
ich es auch unterlassen hier immer wieder hineinzusehen.
Gast #5781611
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Probiere es doch aus.
Mit der Nullpunkterkennung bist du halt immer etwas "hinterher". je 
nachdem wie schnell Deine Erfassung/Verarbeitung/Reaktion ist.

Wenn Du schon 30° vorher weißt, wann Du schalten mußt, kannst Du 
Drehzahländerungen viel einfacher umsetzen.

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