Bei der Steuerung eines BLCD gibt es 2 Möglichkeiten die Kommutierungszeitpunkte zu bestimmen. Man kann einerseits die BEMF auf UB/2 zu prüfen oder auf den Nulldurchgang prüfen. Der Unterschied besteht darin, dass UB/2 jeweils immer 30° vor dem eigentlichen Kommutierungszeitpunkt erreicht wird. In diesem Fall müsste man noch weitere 30° verharren, damit man den wirklichen Kommutierungszeitpunkt erreicht. Prüft man aber direkt den Nulldurchgang hat man stets exakt die Kommutierungszeitpunkte. In diesem Sinne also alle 60°. Jetzt ist meine Frage, wie man bei der Prüfung auf UB/2 trotzdem den richtigen Zeitpunkt ermittelt. Angenommen die Phasen B C waren bestromt. A war floating. Wenn zB beim nächsten Schritt C A bestromt wird und B schwebend ist, wie wird das dann genau gehandhabt? Stoppt man hier eine Zeit, sobald A floating schwebend wurde und verharrt so lange bis UB/2 erreicht wurde --> delta t? Und wartet nochmals delta t lang, so dass man kommutieren kann? Oder wie genau funktioniert das?
verharren, damit man den wirklichen > Kommutierungszeitpunkt erreicht. Prüft man aber direkt den Nulldurchgang > hat man stets exakt die Kommutierungszeitpunkte. In diesem Sinne also > alle 60°. > > Jetzt ist meine Frage, wie man bei der Prüfung auf UB/2 trotzdem den > richtigen Zeitpunkt ermittelt. Angenommen die Phasen B C waren bestromt. > A war floating. > Wenn zB beim nächsten Schritt C A bestromt wird und B schwebend ist, wie > wird das dann genau gehandhabt? > > Stoppt man hier eine Zeit, sobald A floating schwebend wurde und > verharrt so lange bis UB/2 erreicht wurde --> delta t? > Und wartet nochmals delta t lang, so dass man kommutieren kann? > Oder wie genau funktioniert das? Keine Tipps? Oder Frage zu doof?
Beitrag #5778914 wurde von einem Moderator gelöscht.
jutupe: greatscott hat ein genial tutorial zum thema brushless ansteuern
Ich wieder schrieb: > jutupe: greatscott hat ein genial tutorial zum thema brushless > ansteuern Hallo Ich habe das Video schon gesehen, der Nulldurchgang mit dem virtuellen Nullpunkt ist mir klar. Aber das mit der halben Betriebsspannung noch nicht. Ich würde nur gerne wissen, ob das so eine gute Idee ist. Es funktioniert zwar theoretisch, die Zeit abzuwarten, aber mein Bauchgefühl sagt, dass das bei sich ändernden Geschwindigkeiten nicht zuverlässig funktionieren würde. Wenn es irgendwo beschrieben wird, würde mir das auch schon reichen. Die AN von microchip beschreibt das auch nicht so, dass ich es verstehe. Ich glaube es war die AN1160. Wenn das eine blöde Frage sein sollte, dann sagt mir Bescheid. Dann kann ich es auch unterlassen hier immer wieder hineinzusehen.
Probiere es doch aus. Mit der Nullpunkterkennung bist du halt immer etwas "hinterher". je nachdem wie schnell Deine Erfassung/Verarbeitung/Reaktion ist. Wenn Du schon 30° vorher weißt, wann Du schalten mußt, kannst Du Drehzahländerungen viel einfacher umsetzen.
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