Gast
#5778415
Bei der Steuerung eines BLCD gibt es 2 Möglichkeiten die Kommutierungszeitpunkte zu bestimmen. Man kann einerseits die BEMF auf UB/2 zu prüfen oder auf den Nulldurchgang prüfen. Der Unterschied besteht darin, dass UB/2 jeweils immer 30° vor dem eigentlichen Kommutierungszeitpunkt erreicht wird. In diesem Fall müsste man noch weitere 30° verharren, damit man den wirklichen Kommutierungszeitpunkt erreicht. Prüft man aber direkt den Nulldurchgang hat man stets exakt die Kommutierungszeitpunkte. In diesem Sinne also alle 60°. Jetzt ist meine Frage, wie man bei der Prüfung auf UB/2 trotzdem den richtigen Zeitpunkt ermittelt. Angenommen die Phasen B C waren bestromt. A war floating. Wenn zB beim nächsten Schritt C A bestromt wird und B schwebend ist, wie wird das dann genau gehandhabt? Stoppt man hier eine Zeit, sobald A floating schwebend wurde und verharrt so lange bis UB/2 erreicht wurde --> delta t? Und wartet nochmals delta t lang, so dass man kommutieren kann? Oder wie genau funktioniert das?