Forum: Offtopic Hermes zerstört meine Subwoofer beim Transport


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von Paul H. (powl)


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Hallo Schwarmintelligenz!

Ich habe in der Vergangenheit bereits mehrere Subwoofer mit Hermes 
versendet. Bei zweien ist es nun schon vorgekommen, dass diese offenbar 
auf dem Versandweg so heftige Stöße erhalten haben, dass beim im 
Subwoofergehäuse verschraubten Lautsprecherchassis der Magnet 
"abgefallen" ist. Der Magnet, meist ein massiver Ferritmagnet ist hier 
üblicherweise einfach ans Chassis geklebt. In beiden Fällen ist der 
Kleber gerissen und der Magnet hat sich verschoben und die Schwingspule 
verklemmt so dass sich die Membran nicht mehr bewegt. Beim ersten Mal 
habe ich leider nicht verstanden, was da passiert sein könnte und die 
Autopsie verlief leider nicht zerstörungsfrei. Beim zweiten Mal (gerade 
heute passiert) werde ich mal versuchen, ob ich das Chassis wieder 
hinkriegen kann. Ich rechne jedoch mit einem Totalschaden.

Da ich dadurch nun mehrere hundert Euro verloren habe würde ich mir 
gerne darüber Gedanken machen, welche Handlungsempfehlung ich mir daraus 
ableiten soll. Wenn ich einen Subwoofer neu kaufe wird der auch quasi 
Haut an Haut in einen Karton verpackt und zu mir gesendet, das ist also 
keine unübliche Vorgehensweise. Ich kann jetzt auch bei einem 20 Kilo 
Subwoofer keinen extragroßen Karton nehmen und noch mal ein paar Kilo 
Watte dazwischenpacken, das ist nicht praktikabel. Andere 
Versanddienstleister kochen vermutlich auch nur mit Wasser und deren 
überarbeitete Paketboten setzen das schwere Paket beim rumhiefen sicher 
auch nicht sorgsamer auf den Boden auf. Dass in der Sortieranlage im 
Zentrallager ein bis zu 30..40 Kilo spezifiziertes Paket generell 
größere Höhen im freien Fall zurücklegt kann ich mir auch nicht 
vorstellen. D.h. ich mahle mir beim Versand durch andere 
Versanddienstleister nicht unbedingt immense Verbesserungen aus. Oder 
täusche ich mich?

Waren die Chassis eventuell schon vorher angeschlagen und der Transport 
hat lediglich das Fass zum überlaufen gebracht? Ich habe leider noch ein 
paar Subwoofer zu verschicken und nun, da mir das das zweite mal 
passiert ist, möchte ich so etwas auf keinen Fall wieder erleben. Meine 
knapp kalkulierten Finanzen vertragen das nicht gut und für die Käufer 
ist das auch jedes mal ein immenses Ärgernis.

Was soll ich tun? Hat jemand eine Idee?

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Nach meiner Erinnerung sollen Sendungen so verpackt sein, dass sie einen 
Sturz aus einer Höhe von einem Meter auf garten Boden ohne Schaden 
überstehen.

Bei Deinen Subwoofern können da je nach Verpackung ganz erhebliche 
Beschleunigungen auftreten. Der Studiengang "Verpackungsingenieur" wurde 
nicht aus Jux und Tollerei erfunden.

von Paul H. (powl)


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Nunja das ist schon richtig aber unter welchen Umständen fällt denn ein 
20 Kilo schweres, relativ kompaktes Paket, einfach so einen Meter im 
freien Fall? Klar, dabei geht natürlich der Lautsprecher sehr 
wahrscheinlich kaputt.



Percy N. schrieb:
> Der Studiengang "Verpackungsingenieur" wurde
> nicht aus Jux und Tollerei erfunden.

Paul H. schrieb:
> Wenn ich einen Subwoofer neu kaufe wird der auch quasi
> Haut an Haut in einen Karton verpackt und zu mir gesendet, das ist also
> keine unübliche Vorgehensweise.

Da wende ich wohl die gleiche Vorgehensweise wie übliche 
Verpackungsingenieure an. Da müssten ja auch bei Unternehmen, die ihre 
Neuware auf diese Weise versenden, ständig die Subwoofer kaputt gehen.

Klar kann ich mir immer den schwarzen Peter zuschieben indem ich sage, 
ich habe das Ding nicht gut genug verpackt. Aber meine Verpackung 
entspricht halt den üblichen Standards und wie gesagt ist es nicht 
praktikabel und auch nicht üblich, wenn ich extrem viel Puffermaterial 
mit ins Paket dazupacke. Daher bin ich gerade ein wenig irritiert 
darüber, was ich nun anders machen soll in Zukunft und wie das bei 
Neuware gehandhabt wird.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Paul H. schrieb:
> Nunja das ist schon richtig aber unter welchen Umständen fällt denn ein
> 20 Kilo schweres, relativ kompaktes Paket, einfach so einen Meter im
> freien Fall? Klar, dabei geht natürlich der Lautsprecher sehr
> wahrscheinlich kaputt.
>
In den 70ern habe ich als Student mal bei der Bundespost Pakete 
sortiert. Wenn Du mal so eine Anlage gesehen hättest, würdest Du Dich 
eher wundern, dass es Sendungen unbeschädigt bis zum Empfänger schaffen.

Heute mag das anders aussehen, aber die  Packtische werden vermutlich 
immer noch etwa einen Meter hoch sein, und den Hallenboden aus Beton 
wird wohl immer noch kein flauschiger Teppich zieren.

Irgendwann ist der Tisch voll, trotzdem kommen weitere Pakete aus der 
Schütte; dann dauert es nicht mehr lange, bis ein Paket abstürzt. Wenn 
Dein Lautsprecher Glück hat, fällt er auf das leichte Paket mit der 
flauschigen Daunendecke, die dann weniger Glück hat ...

von Paul H. (powl)


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Hm, ich bezweifle keineswegs den Wahrheitsgehalt deiner Geschichte! 
Aaaber das erklärt mir nicht, warum Versandunternehmen, die so mit ihren 
Sendungen umgehen, nicht schon längst ausgestorben sind und auch nicht, 
wie professionelle Händler damit davonkommen, wenn grob geschätzt >10% 
ihrer Subwoofer zwischendurch abstürzen und schon bei Auslieferung 
kaputt sind. Ganz zu schweigen von den vielen zerdrückten Paketen mit 
Daunendecken.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Das passiert ja nicht mit jeder Sendung, damals nicht, und heute wohl 
auch nicht.
Ärgerlich und auffällig ist natürlich die Häufung bei Dir.
Es gibt übrigens noch mehr Problemstellen: überlege einmal, wie hoch 
eine Laderampe für Lkw ist ...

Aber 10 % Beschädigungen dürfte für den allgemeinen Fall sehr weit 
übertrieben sein. Von Hermes kenne ich andere Geschichten: Die haben mal 
eine Briefsendung für mich volle zehn Tage liegen lassen, bevor sie die 
Sendung neu frankiert und in den nächsten Briefkasten der Deutschen Pist 
eingeworfen haben, die dann nur noch sechs Tage brauchte, um das Ding in 
meinen Hausbriefkasten zu werfen. Und nein, das war nicht kurz vor 
Weihnachten oder so!

von Mario M. (thelonging)


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Paul H. schrieb:
> Nunja das ist schon richtig aber unter welchen Umständen fällt denn ein
> 20 Kilo schweres, relativ kompaktes Paket, einfach so einen Meter im
> freien Fall?

https://www.youtube.com/watch?v=u-pYdVPs6lQ

von A. S. (achs)


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Kann man etwas von außen erkennen?

Paul H. schrieb:
> Wenn ich einen Subwoofer neu kaufe wird der auch quasi Haut an Haut in
> einen Karton verpackt

Haben andere nicht meist Styropor-formteile drum?

Paul H. schrieb:
> ndere Versanddienstleister kochen vermutlich auch nur mit Wasser und
> deren überarbeitete Paketboten

Hermes ist da schon extrem. Warum sollten die intern anders arbeiten als 
auf der letzten Meile?

von Jan H. (j_hansen)


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Gibt's da keine Versicherung dafür?

Ich war mal bei der Entwicklung eines ähnlich schweren Geräts dabei 
(Laserdrucker). Da gab es eine ganze Reihe an Falltests und es war gar 
nicht so einfach, die zu bestehen. Nach einigen Iterationen ging es dann 
mit dicken Styroporteilen. Kartonpuffer waren nicht geeignet. Und ganz 
ohne Puffer, so wie ich das aus deiner Beschreibung entnommen hätte, 
hätte es sowieso nur noch Einzelteile gegeben.

Fallhöhe war glaube ich ein Meter auf verschiedene Seiten und Kanten.

von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
> von einem Meter auf garten Boden

Meinst du Gartenboden oder harten Boden?

Paul H. schrieb:
> warum Versandunternehmen, die so mit ihren
> Sendungen umgehen, nicht schon längst ausgestorben sind

Hermes wäre längst weg vom Fenster, wenn die nicht Haus- und 
Hoftransporteur vom Otto-Versand wären.

von John D. (drake)


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Paul H. schrieb:
>
> Da ich dadurch nun mehrere hundert Euro verloren habe würde ich mir
> gerne darüber Gedanken machen, welche Handlungsempfehlung ich mir daraus
> ableiten soll. [...]

Als ich noch in einem klassischen Angestelltenverhältnis war, haben wir 
teure und ebenfalls einigermaßen große Messgeräte mit DHL zur 
Kalibration gesandt und wieder zugeschickt bekommen. Es gab nie einen 
Schaden. Die Verpackung war auf allen Seiten 10-20cm größer als das 
Gerät. Dazwischen kam soetwas:
https://www.rajapack.at/polster-fuellmaterialien/hohlraumfuellung/pu-schaumpolster/polsterkissen-instapak-quick_PDT00963.html

Es ist eine einfache kaufmännische Entscheidung:
Wieviel Prozent der Sendungen werden beschädigt und welcher Schaden 
entsteht mir dadurch?
versus
Wieviel mehr kostet mich dieses Verpackungsmaterial und wieviel mehr 
kostet mich der Versand wegen des größeren Volumengewichts?

Ev. kann man noch den Zeitaufwand von Schadensabwicklung bzw. Verpackung 
berücksichtigen.

von Rene K. (xdraconix)


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Paul H. schrieb:
> warum Versandunternehmen, die so mit ihren
> Sendungen umgehen

Ich bin Follower bei Hermes in Twitter... Da wundert mich diese 
Geschichte hier garnicht. Wenn man da Tag-Täglich die Geschichten liest, 
wundert mich wirklich auch warum überhaupt noch Menschen ihre Pakete zu 
Hermes tragen.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Paul H. schrieb:
> Nunja das ist schon richtig aber unter welchen Umständen fällt denn ein
> 20 Kilo schweres, relativ kompaktes Paket, einfach so einen Meter im
> freien Fall?

Auf welchem Planet lebst du? Auf diesem hier ist es Tagesgeschäft bei 
allen Paketdiensten.

Paul H. schrieb:
> Da ich dadurch nun mehrere hundert Euro verloren habe würde ich mir
> gerne darüber Gedanken machen, welche Handlungsempfehlung ich mir daraus
> ableiten soll.

> Was soll ich tun? Hat jemand eine Idee?

Die offensichtlichen. Eines oder eine Kombination aus:

- Transportschäden in deine Gesamtkalkulation mit einrechnen. Shit 
happens. Ein bisschen Schwund ist immer.

- Besser verpacken.

- Teureren Versand wählen, der einen schonenden Transport "garantiert". 
Zum Beispiel mit einer Spedition. Einhaltung überwachen (siehe unten)

- Versicherung für den Versand abschließen. Maßnahmen treffen (siehe 
unten) um den Versicherungsfall nachweisen zu können.

- Den Versand mit Stoßindikatoren 
(https://www.google.com/search?q=Sto%C3%9Findikatoren) überwachen. Das 
lohnt sich natürlich nur, wenn du eine "Garantie" vom Transporteur hast, 
die die maximale Belastung garantiert und eine anständige Versicherung 
dahinter steht.

Tipp aus der Praxis: Stoßindikatoren mit laufender Seriennummer 
verwenden. Die jeweilige Nummer in den Versandpapieren angeben. Am 
besten noch zusätzlich individuell kennzeichnen. Stoßindikatoren können 
schon mal "ganz zufällig" auf dem Transport oder beim Empfänger 
"abfallen" und jemand klebt "hilfreich" einen neuen aus seinem Bestand 
auf.

von Michael O. (michael_o)


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Ich habe vor vielen Jahren mal zur Abholung eine Verteilstation besucht. 
Dort wurden alle Pakete Schwungvoll vom LKW in Gitterboxen geworfen, 
diese auf ein Förderband geworfen und zwei Stockwerke hoch gefahren. 
Dort wird Automatisch sortiert um dann über Rollbahnen quasi 8m freien 
Fall gebremst durch entweder 3cm Schaumstoff oder da vorherige Paket zu 
genießen.

Wer solchen kriminellen Banden etwas anvertraut, wollte sich im klaren 
sein wie die damit umgehen. Totalverlust sollte immer kalkuliert sein 
zur not per Versicherunv.

MfG
Michael

von Martin H. (horo)


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Percy N. schrieb:
> Nach meiner Erinnerung sollen Sendungen so verpackt sein, dass sie einen
> Sturz aus einer Höhe von einem Meter auf garten Boden ohne Schaden
> überstehen.

1m ist in etwa die Höhe der Ladekante eines größeren Pakettransporters 
:) Ich habe auch schon gesehen, wie Pakettransporter die Pakete 
ausladen. Wenn das Transportgut auf einer Palette angeliefert wird, 
dann ist die Fallhöhe, die man abkönnen muss, nur noch 10..20 cm IIRC.

P.S. Wenn etwas 1m abstürzt und dann Dank der 1cm dicken Verpackung 
innerhalb von diesem einen cm abbremst, dann wirkt eine Beschleunigung 
von 100g für einige ms. Damit sind alle Teile 100 mal so schwer, d.h. 
Dein Lautsprechermagnet von geschätzt 1kg (10N) bringt für diese kurze 
Zeit eine Kraft von 1000N auf die Klebefläche.

von John P. (brushlesspower)


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Ist doch klar das seine Subwoofer kaputt gehen...wurden ja mit Hermes 
versand.

Hermes hat es bei mir geschafft einen massiven Heck Spoiler aus Carbon 
(Tüv Zulassung) in der Mitte durchzubrechen! Da können sich 
normalerweise 2 Mann raufstellen ohne das der bricht!

von Marek N. (bruderm)


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Rene K. schrieb:
> wundert mich wirklich auch warum überhaupt noch Menschen ihre Pakete zu
> Hermes tragen.

Weils bei eBay bei den Privat-Verkäufen als Standard angeboten wird und 
so schön billig erscheint.

Ich hatte schon öfters Verkäufer angeschrieben und gebeten, ob sie den 
Artikel auch als DHL-Paket verschicken mögen gegen höhere Versandkosten.
Als Antwort kam dann entweder gar nichts, oder Jumjammern, dass das doch 
so teuer sei (Hallo? Ich bezahl doch die Versandkosten) bis hin zu 
Beschimpfungen.

Von solchen Auktionen nehme ich dann Abstand. Hermes meide ich 
vollkommen! Ja, ich weiß, auch DHL verwendet Sub-Sub-Sub-Unternehmer aus 
Osteuropa, aber ich hoffe, zumindest die letzte Meile ist halbwegs 
moralisch korrekt.

Ich erhalte per DHL zwei bis drei Sendungen pro Woche (auch aus 
China-eBay) und habe eine Verlustquote von max. 2 % und Schadensquote 
von 0%.
An die Packstation habe ich mir schon CRT-Oszilloskope, schwere 
Trenntrafos und filigrane LED-Leisten unbeschadet schicken lassen.

Mit Hermes habe ich in den letzten 2 Jahren exakt vier Sendungen 
bestellt. Ein Messgerät ging kaputt durch Sturz. Eine Sendung mit 
DDR-Büchern ging verschollen. Ein Paket ging nach 2 Wochen wieder zum 
Absender zurück, da man es nicht geschafft hat, trotz vorzeitiger 
Umleitung per App, drei Anrufen bei der Hotline und Zettel am 
Briefkasten die Sendung in den Paketshop in der gleichen Straße 
umzuleiten. Nur eine Sendung kam wie geplant an, weil ich Urlaub hatte 
und zufällig daheim war.

von Percy N. (vox_bovi)


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Marek N. schrieb:

> Ich hatte schon öfters Verkäufer angeschrieben und gebeten, ob sie den
> Artikel auch als DHL-Paket verschicken mögen gegen höhere Versandkosten.
> Als Antwort kam dann entweder gar nichts, oder Jumjammern, dass das doch
> so teuer sei (Hallo? Ich bezahl doch die Versandkosten) bis hin zu
> Beschimpfungen.
>
Gewerbliche Versender hingegen werden Dich dafür lieben wegen des 
vorgezogenen  Gefahrüberganges.

> Von solchen Auktionen nehme ich dann Abstand. Hermes meide ich
> vollkommen! Ja, ich weiß, auch DHL verwendet Sub-Sub-Sub-Unternehmer aus
> Osteuropa, aber ich hoffe, zumindest die letzte Meile ist halbwegs
> moralisch korrekt.
>
Das kommt nach meinen Beobachtungen sehr auf den Einzelfall an.

von Holm T. (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Rene K. schrieb:
>> wundert mich wirklich auch warum überhaupt noch Menschen ihre Pakete zu
>> Hermes tragen.
>
> Weils bei eBay bei den Privat-Verkäufen als Standard angeboten wird und
> so schön billig erscheint.
>
> Ich hatte schon öfters Verkäufer angeschrieben und gebeten, ob sie den
> Artikel auch als DHL-Paket verschicken mögen gegen höhere Versandkosten.
> Als Antwort kam dann entweder gar nichts, oder Jumjammern, dass das doch
> so teuer sei (Hallo? Ich bezahl doch die Versandkosten) bis hin zu
> Beschimpfungen.
>
> Von solchen Auktionen nehme ich dann Abstand. Hermes meide ich
> vollkommen! Ja, ich weiß, auch DHL verwendet Sub-Sub-Sub-Unternehmer aus
> Osteuropa, aber ich hoffe, zumindest die letzte Meile ist halbwegs
> moralisch korrekt.

...nö.

DHL ist nicht anderes als die anderen Versender, der Einzige Solche mit 
dem ich (!) noch keine Probleme hatte war UPS.
Ich denke aber das die Erfahrungen zu sehr großem Teil an der 
"Kondition" der involvierten lokalen Angestellten hängen, Hermes macht 
hier keine Probleme, Anderswo schon, das weiß ich.

Mit DHL wird es spätestens lustig wenn man als Privatperson eine 
Reklamation hat, die sind ganz einfach nicht zu erreichen und der Grund 
der Ablehnung ist immer "unzureichend verpackt". Das ist ganz einfach 
rotzfrech.

Gruß,
Holm

von Harald W. (wilhelms)


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Marek N. schrieb:

> Ich hatte schon öfters Verkäufer angeschrieben und gebeten, ob sie den
> Artikel auch als DHL-Paket verschicken mögen gegen höhere Versandkosten.
> Als Antwort kam dann entweder gar nichts, oder Jumjammern, dass das doch
> so teuer sei (Hallo? Ich bezahl doch die Versandkosten) bis hin zu
> Beschimpfungen.

Nun, da habe ich es erlebt, das sie anscheinend ein Paket ins
Wasser geschmissen haben, es anschliessend wasserdicht verpackt
haben und dann zurückgeschickt haben. Für die nicht erbrachte
Leistung haben sie auch noch ~35 Euro kassiert.

von Karl K. (karl2go)


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Holm T. schrieb:
> der Grund
> der Ablehnung ist immer "unzureichend verpackt".

Stimmt doch: Wenn es auf dem Versand mit DHL kaputtgeht, war es 
offensichtlich für den Versand mit DHL unzureichend verpackt.

Ich hab mal vor 20 Jahren beobachtet, wie ein damals noch 
Postmitarbeiter Pakete von der Gitterbox des Paketshops über 3m in den 
Lieferwagen befördert hat. Seitdem ist klar, was Pakete aushalten 
müssen. Und Aufkleber wie Vorsicht Glas oder Nicht werfen kannst Du Dir 
auch sparen, das interessiert keinen.

von Paul H. (powl)


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Hm ja, mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben als zukünftig meine 
Subwoofer besser zu verpacken. Jegliches Verpackungsmaterial ist 
günstiger als noch mal ein kaputtes Chassis zu erleben.

Gibt es irgendwo im Internet eine halbwegs aussagekräftige Statistik 
darüber, bei welchem Versandunternehmen die höchsten 
Beschleunigungskräfte auftreten und wie häufig das vorkommt?

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Paul H. schrieb:
> Wenn ich einen Subwoofer neu kaufe wird der auch quasi
> Haut an Haut in einen Karton verpackt und zu mir gesendet, das ist also
> keine unübliche Vorgehensweise. Ich kann jetzt auch bei einem 20 Kilo
> Subwoofer keinen extragroßen Karton nehmen und noch mal ein paar Kilo
> Watte dazwischenpacken, das ist nicht praktikabel.

Zwischen den Extremen "Haut an Haut" und "ein paar Kilo Watte" gibt es,
wie so oft, auch noch einen Mittelweg.

Die "Haut an Haut"-Verpackung bietet kaum Schutz gegen Abstürze (und
praktisch gar keinen, wenn das Paket auf einer Ecke landet), sondern
allenfalls gegen Verschmutzung. Hat der Subwoofer ein hartes und steifes
Gehäuse, das sich bspw. bei einem Sturz aus 20cm Höhe auf eine Ecke um
nur 0,2mm verformt, haben wir es mit einer Bremsbeschleunigung von
mindestens 1000g zu tun. Bei einer Masse des Magneten von 1kg wirken auf
diesen 10kN, was der Kleber vermutlich nicht aushält.

Wenn andere Händler oder Hersteller ihre Artikel auch nur "Haut an Haut"
verpacken, sind dort die Transportschäden wohl schon einkalkuliert.

Es geht aber auch anders: Vor kurzem habe ich mir einen kleinen
Monitorlautsprecher (ca. 20×30×30cm³ und 8kg) schicken lassen. Der
steckte mit einem ca. 3cm dicken Styroporrahmen im Karton. So verpackt,
würde er wahrscheinlich auch einen Sturz aus 1m Höhe überleben.

von Paul H. (powl)


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Bietet Styropor denn so viel Schutz gegen Stöße? Das ist ja an sich auch 
relativ steif.

von Percy N. (vox_bovi)


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Paul H. schrieb:
> Bietet Styropor denn so viel Schutz gegen Stöße? Das ist ja an sich auch
> relativ steif.

Das Schöne ist, dass ein vollflächig  formschlüssig in steifes Material 
verpacktes Chassis keine Chance hat, sich zu verformen. Allenfalls 
könnte die Schwingspule sehr tief in den Magneten eintauchen; diese 
Gefahr müsste gesondert gebannt werden.

von Peter D. (peda)


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A. S. schrieb:
> Haben andere nicht meist Styropor-formteile drum?

Neuerdings sind die aus einer Art Pappe.

Man kann aber auch den Boden des Kartons etwas ausschäumen, dann Folie 
und das Gerät drauf und den Rest ausschäumen. Man hat dann 2 
Schaumstoffhälften, kann es also auch wieder verpacken.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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zumindest wenn ein Laden die Kartons

> Haut an Haut

bekommt, heisst es nicht unbedingt, dass die Dinger einzeln,
sondern gebündelt auf 'ner Palette geliefert werden.

entweder mit weiteren gleichen oder anderen Paketen in einer 
zusammengestellten Lieferung und Shrinkwrap darum.
(übrigens auch ein waaahnsininges Unding dieses Zeugs finde ich)

Eine Palette fällt normalerweise nicht,
und daher kann das schmaler verpackt sein.

Einzeltransport bedarf IMMER vernünftiger Polsterei.

wie kommen diese Dinger von einem Online-Händler daher?
-Auch Haut an Haut?

: Bearbeitet durch User
von Maik .. (basteling)


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Ich versende hier nur noch mit DHL. Die anderen haben hier schon 
überproportional viel Mist gebaut.


Bei meinem priaten Amateurfunkbestand hat es der DPD glatt geschafft, 
das gut verpackte Netzteil eines alten Militär-Kurzwellensenders 
(SEG100) so runterzuschmeißen dass das Gehäuse aus 4-6mm Alu dermaßen 
verzogen war,dass das Gerät nur noch demontiert ohne Gehäuse 
funktionierte.


Auf dem großen zentralen Festplatz im Ort konnte ich spätabends mal 
Zeuge eines vermutlich üblichen Zunftkunstwerks der Paketbranche werden. 
Zwei Kleinlaster der Sprinterklasse parkten mit ca 2m Abstand mit den 
Hecktüren Vis a Vis- und ein Paket ach dem Anderen flog - vermutlich von 
sanften Engeln getragen - in den anderen weißen Kleinlaster


Hier habe ich mal den Stammfahrer des Nachtversandexpress erwischt, wie 
er ein Paket mit einem mehrere tausen Euro Sensor im hohen Bogen in 
seinen Kleinlaster warf. Er versuchte sich dann auch zu rechtfertigen, 
dass die Verpackungsrichtlinien soetwas ja zulassen würden.


Tja - NVS war dann - zusätzlich zu deren ohnehin sehr saftigen Preisen 
dann nach vieen Jahren endgültig draußen. Da konnten sie nach der 
Übernahme durch TNT auch noch so hübsche Außendienstlerinnen hier 
vorbeischicken. Die Werbe - USB-Sticks habe ich gern genommen, die 
Etikettensätze und Auftragsformulare aber gleich ins Altpapier 
geschmissen.


Es hängt imer stark am lokalen Personal.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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muss man auch eine Dashcam mit schicken,
die durch ein kleines Loch im Paket durch linst,
wenn man etwas WIRKLICH wertvolles verschickt?

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> muss man auch eine Dashcam mit schicken,
> die durch ein kleines Loch im Paket durch linst,
> wenn man etwas WIRKLICH wertvolles verschickt?

Und zusätzlich einen Drei-Achsen-Seismographen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Gegen DHL "unzureichend verpackt" half bei mir mal ein Schreiben vom 
Anwalt, nachdem die eine in Luftpolster und einem DHL-Karton verpackte 
KFZ-Endstufe geschreddert hatten, die so verpackt eigentlich eine 
mehrmonatige Reise zum Mars unbeschadet überstanden hätte.

von Karl K. (karl2go)


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● J-A V. schrieb:
> wenn man etwas WIRKLICH wertvolles verschickt?

Nein, verpack es einfach so, dass es 3m vertikalen Flug mit Aufprall auf 
eine Wand und min 1m Sturz auf Betonboden abkann. Fertig.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Paul H. schrieb:
> Bietet Styropor denn so viel Schutz gegen Stöße? Das ist ja an sich auch
> relativ steif.

Zum Schutz gegen punktuelle Belastung, d.h. an den Ecken und Kanten,
muss das Material ziemlich steif sein, damit es beim Sturz nicht
komplett durchgedrückt wird. Deswegen haben die Styroporrahmen den
Hauptanteil des Materials genau an diesen Stellen. Oft werden sogar nur
die Ecken mit acht, relativ kleinen und nicht untereinander verbundenen
Styroporteilen gefasst.

Würde man nicht nur die Ecken und Kanten, sondern die kompletten
Seitenflächen des Quaders ohne Luft dazwischen mit Styropor auskleiden,
wäre – ganz abgesehen von der Materialverschwendung – die Dämpfung beim
Sturz auf eine Fläche in der Tat viel zu gering.

Die Konstruktion solcher Verpackungen ist keine so triviale Aufgabe, wie
es auf den ersten Blick erscheint. Es würde mich nicht wundern, wenn die
dafür verantwortlichen Konstrukteure mit FEM-Methoden u.ä. an die Sache
herangehen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> muss man auch eine Dashcam mit schicken,
>> die durch ein kleines Loch im Paket durch linst,
>> wenn man etwas WIRKLICH wertvolles verschickt?
>
> Und zusätzlich einen Drei-Achsen-Seismographen.

mit Atom-Batterie

von Thorsten .. (tms320)


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Paul H. schrieb:
> D.h. ich mahle mir beim Versand durch andere
> Versanddienstleister nicht unbedingt immense Verbesserungen aus. Oder
> täusche ich mich?

Schwer zu sagen. Ich bekomme oft Pakete von DHL, gelegentlich Hermes und 
GLS. Transportschaden hatte ich bisher bei keinem, dürfte aber auch 
reines Glück gewesen sein. Auffallend: die Pakete bei Hermes und GLS 
kommen teilweise in einem unglaublich schlechten Zustand an. Daher meide 
ich diese Versandunternehmen, wenn es nur geht. Laufe jeden Tag an einer 
Postfiliale oft zu der Zeit vorbei, wenn der DHL-Laster die Pakete aus 
der Filiale abholt. Der Fahrer holt die aus der Filiale raus und 
deponiert sie in einer Gitterbox. Kleinere Pakete legen so 2-3m im Flug 
zurück. Schwerere Pakete werden zur Gitterbox getragen, und dann 
fallengelassen. Schwere Pakete, die nicht sofort richtig gegriffen 
werden, knallen aus 1m Höhe dann halt mal auf den Boden. Von daher 
wirklich schwer zu sagen. Unmittelbare Schäden sind ja in der Regel 
versichert, wenn die Verpackungsrichtlinien eingehalten wurden. Diese 
Richtlinien kann ein Onlinehändler einfach nicht erfüllen, diesen 
Aufwand würden die wenigsten Kunden zahlen wollen. Daher haben diese 
Unternehmen ihre eigenen Versicherungen. Doof sind nur Vorschädigungen, 
die beispielsweise zum frühzeitigen Ausfall führen. Da kann man dann nur 
auf die Garantie / Gewährleistung hoffen.

Thorsten

: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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Also ... hab letztes Jahr knapp 1200 Pakete Wein per DHL verschickt, 
0,75l und 1,0l Glasflaschen, teilweise auch unter Druck 2 Bar, 12er und 
18er Kartons.
Meine Schadensquote liegt weit unter 1% ... ca. 1/4%

von Thorsten .. (tms320)


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Gib mal Info über deinen Wein(gut) per PN.

Danke Dir und Gruß,

Thorsten

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Wenn alle Versender gleich mies sind, können es sich alle erlauben, mies 
zu sein. Und an dem Punkt sind wir schon lange angelangt.

Das Problem an dem Subwoofer-Dings ist, daß man es eigentlich innen 
abpolstern müßte. Weil es sonst zu empfindlich ist für alles andere als 
einen Schontransport. Ersatzmodell 10kg-Gewicht an Glasstab in Holzkiste 
aufgehängt. Kann man Polsterung drumrummachen wie man will, durch 
Stoßimpulse oder gar Resonanz wird es kaputtgehen. Mir ist mal ein 
Hutschienen-Schaltnetzteil im billigen Plastik-Klappergehäuse (Siemens) 
aus anderthalb Metern auf Teppich runtergefallen. Gehäuse intakt, innen 
der Ferritkern des großen Übertragers gebrochen. Sowas kann auch bei 
einem Bums mit Karton drumrum passieren, und der Empfänger beschwert 
sich dann über ein defektes Gerät bei optisch intakter Verpackung.

Hermes ist unter den Blinden noch der Einbeinige, die anderen Versender 
gehen überhaupt nicht. DHL ist häufig nicht schlechter, aber außer bei 
der Zeit auch nicht mehr besser (reihenweise Fälschungen angeblicher 
Zustellversuche usw.), die alten Beamten aus Postzeiten sind schon lange 
rausgeworfen worden. Dafür kostet es aber für Private das Doppelte. 
Günstigstes DHL-Paket 7 oder 7,50 (und darf dann nichts wiegen), Hermes 
bis vor kurzem 3,70. DHL-Online-Frankierung zähle ich nicht, die habe 
ich einmal probiert, hat nicht funktioniert, der Paketgutschein war 
damit verbraucht. DHL hat sich geweigert, den zu ersetzen, was sie 
seither einige 100 Euro Umsatz gekostet hat, weil ich seither nur noch 
mit Hermes versende. Und erstaunlicherweise noch keinen Transportschaden 
hatte. Wobei ich auch relativ paranoid verpacke und mich immer um 
geeignete Packstoffe bemühe.

Allerdings nerven bei Hermes die Idioten an den Annahmestellen, die zu 
blöd sind den Algorithmus "Längste plus kürzeste Seite" korrekt 
auszuführen. Bei seinem Stammladen kann man das mit einer schriftlichen 
Beschwerde beheben lassen und hat dann Ruhe, aber für unterwegs ist das 
ein Kampf gegen Windmühlen.

Wenn man die Bedingungen im Paketgeschäft sieht, wundert man sich eh, 
daß die Fahrer nicht gleich alle Pakete aufschneiden und mitnehmen, was 
ihnen gefällt. Briefkastenleerer oder Sortierer in den Briefzentren 
haben das ja schon so gemacht.

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von Jens M. (schuchkleisser)


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Wollvieh W. schrieb:
> Günstigstes DHL-Paket 7 oder 7,50 (und darf dann nichts wiegen)

5kg kosten 6€.
Wenn der Rest so der Wahrheit entspricht....

Ich jedenfalls meide Herpes wo es geht. Hier im nördlichen NRW ist DHL 
der dreibeinige unter den Blinden: Die sind die einzigen die 
ordnungsgemäß zustellen, ohne das alles kaputt geht.
Und UPS.
DPD, GLS und Herpes laufen hier auch am Sonntag abend um 22:30 auf und 
werfen eine KArte ein, dabei fahren die 3 Meter an meinem Fenster vorbei 
und sehen mich.
Und ich sie.
Was lustig ist, wenn die die Klappe benutzen, die Karte mit einem Plopp 
unten landet und ich im gleichen Moment die Tür öffne: Oh, doch da?!

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Jens M. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Günstigstes DHL-Paket 7 oder 7,50 (und darf dann nichts wiegen)
>
> 5kg kosten 6€.
> Wenn der Rest so der Wahrheit entspricht....

6,99 im Laden. Wenn Du lesen könntest, müßtest Du andere Leute nicht der 
Lüge bezichtigen.

> Was lustig ist, wenn die die Klappe benutzen, die Karte mit einem Plopp
> unten landet und ich im gleichen Moment die Tür öffne: Oh, doch da?!

Da die Fahrer die angeblichen Zustellungsversuche elektronisch 
vermerken, sind das Straftaten: Fälschung technischer Aufzeichnungen. 
Aber welcher Aspekt der Paketmafia beruht denn nicht auf massenhaften 
gewerbsmäßig begangenen Straftaten? Von Scheinselbständigkeit, 
Sozialversicherungsbetrug, Dumpinglöhnen bis zu den ausschließlich unter 
massiven Verkehrsverstößen betriebenen Fahrzeugen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Wollvieh W. schrieb:
>
> Da die Fahrer die angeblichen Zustellungsversuche elektronisch
> vermerken, sind das Straftaten: Fälschung technischer Aufzeichnungen.

Nein, genau so wenig, wie eine schriftliche Lüge eine Urkundenfälschung 
ist.
Zudem lässt schon die Bezeichnung "vermerken" erkennen, dass es sich 
gerade nicht um eine technische Aufzeichnung handelt eines äußeren 
Sachverhaltes handelt.

> Aber welcher Aspekt der Paketmafia beruht denn nicht auf massenhaften
> gewerbsmäßig begangenen Straftaten? Von Scheinselbständigkeit,
> Sozialversicherungsbetrug, Dumpinglöhnen bis zu den ausschließlich unter
> massiven Verkehrsverstößen betriebenen Fahrzeugen.

Letzteres ist in Deutschland so gut wie nie eine Straftat.

von Jeffrey L. (the_dude)


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Dinge wie Subwoofer sollten generell mit EPE verpackt werden. Kann man 
für Kleinserien auch in Platten und Stangen kaufen und selbst zusammen 
kleben.

https://german.alibaba.com/product-detail/hotsale-high-density-pink-epe-foam-die-cut-for-protective-packing-1431557783.html


Ich selbst habe so schon einige PC-Gehäuse (leer \ Einzelanfertigung \ 
customized) versendet.


Versand dann ausschließlich per DHL - das sind die Erfahrungen die ich 
so gemacht habe.




Etwas offtopic, aber es schildert doch den derzeitigen Ernst der Lagen:
Bei Golem gibt es heute einen Bericht wie Hermes arbeitet:
https://www.golem.de/news/onlineshopping-wenn-ein-paket-verloren-geht-1903-140175.html

Sehr interessant die die Kommentare unter dem Artikel ;)


Ich selbst bestelle generell nur noch bei Händler, wo ich die Zusage 
"Lieferung per DHL" bekomme.

Hermes gibt die Pakete ja auch regelmäßig beim Nachbarn  mit dem Namen 
"Keine Werbung" oder "Licht" ab - dann muss man erstmal suchen wo die 
Sendugn steckt...

von Percy N. (vox_bovi)


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Jeffrey L. schrieb:
>
> Hermes gibt die Pakete ja auch regelmäßig beim Nachbarn  mit dem Namen
> "Keine Werbung" oder "Licht" ab - dann muss man erstmal suchen wo die
> Sendugn steckt...

Das schafft auch ein DHL-Sub^3 mittlerer Art und Güte.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Schwieriges habe ich bisher mit dieser Frischhaltefolie gepolstert.

Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht,
wenn man kostenloses Material nehmen will.

von Matthias S. (da_user)


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Wäre es u.U. nicht auch eine Option, dem Magneten eine Art 
"Transportsicherung" zu verpassen, wie sie z.B. bei Waschmaschinen auch 
gibt?

Sprich eine Schraube die man irgendwo reindreht und die den Magneten 
dann fixiert? Würde z.B. bei Umzügen auch nicht schaden...

von Anselm 6. (anselm68)


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Die einfachste und günstigste Lösung wurde schon gepostet.
Plastiksack und Bauschaum, formschlüssig und praktisch unzerstörbar.

So haben wir "früher" *TM bis him zum Fernseher alles gut verpackt wenn 
keine Originalverpackung verfügbar war.

Gruß

von Frank R. (erdgasfahrer)


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Die Erfahrungen von Percy  (3. oder 4. Beitrag) kann ich voll und ganz 
aus eigener Ferienjob-Erfahrung bestätigen.
Die Bundespost unterhielt seinerzeit in unserem Paketverteilzentrum in 
Ffm. auch eine eigene Stelle, die beschädigte Sendungen neu verpackt und 
unleserliche Anschriften ermittelt hat. Das habe ich gern gemacht, es 
war ja eine schöne Abwechslung in der Monotonie des nie endenden 
Paketflusses.

Zur stoßsicheren Verpackung:
Meines Wissens werfen unsere amerikanischen Freunde Hilfslieferungen, z. 
B. Lebensmittel oder Munition, über Gebieten, in denen sie nicht landen 
wollen oder können, nicht mehr mit Fallschirmen aus Flugzeugen, sondern 
mit einer bis zu einem Meter (!) starken Polsterung aus Wellpappe unter 
der Palette.
Die Verlustrate soll sogar geringer als beim Fallschirmabwurf sein.

Beim Lautsprecher, dessen schwerstes Teil Gelegenheit hat, quer durch 
das Gehäuse beschleunigt zu werden, wird sicher nichts anderes helfen, 
als den Magneten noch mechanisch zu sichern.

Eine Waschmaschine wird sicherlich nicht geworfen werden, dennoch ist 
bei der Auslieferung die Trommel immer gesichert (verschraubt). Warum 
wohl?

Übrigens habe ich noch einen weiteren Nachbarn, an den man eine Sendung 
gern ersatzweise zustellt: Terasa (=Terrasse). Auch wenn dafür ein 
Jägerzaun überstiegen werden muss.

von G. K. (zumsel)


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Hier scheinen einige merkwürdige Vorstellungen von den Belastungen beim 
Transport zu haben.

Ich hab meine erste Kohle in einer Spedition verdient, das beim 
rumzerren, reinkloppen oder rumschieben was runterknallt ist völlig 
normal. Maximale Fallhöhe ist dann eben die Deckenhöhe des Lasters.

Gute Chancen das etwas nicht runterknallt ist mit einer Europalette mit 
(Holz)Verschlag oder einer Gitterbox gegeben. Allerdings sollte der 
Verschlag stabil genug sein um auch andere Sachen oben drauf tragen zu 
können.

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Marek N. schrieb:
> Von solchen Auktionen nehme ich dann Abstand. Hermes meide ich
> vollkommen! Ja, ich weiß, auch DHL verwendet Sub-Sub-Sub-Unternehmer aus
> Osteuropa, aber ich hoffe, zumindest die letzte Meile ist halbwegs
> moralisch korrekt.

https://www.youtube.com/watch?v=Rp1hERCvGKo

Aber ja, Hermes ist nochmal schlimmer als alle anderen.

von Holm T. (Gast)


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vn n. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Von solchen Auktionen nehme ich dann Abstand. Hermes meide ich
>> vollkommen! Ja, ich weiß, auch DHL verwendet Sub-Sub-Sub-Unternehmer aus
>> Osteuropa, aber ich hoffe, zumindest die letzte Meile ist halbwegs
>> moralisch korrekt.
>
> https://www.youtube.com/watch?v=Rp1hERCvGKo
>
> Aber ja, Hermes ist nochmal schlimmer als alle anderen.

Es ist mal ein Paket von mir nach Hannover am Zielort verschwunden, die 
Zustellung erfolgte angeblich "in der Garage", wobei dort weit und breit 
keine Garage war.
Das ist das Einzige Vorkommnis bei Hermes. Von der Post/DHL kann ich 
aber über etliche zu berichten, z.B. ein von der Staplergabel 
aufgespießtes Paket, lt. Post "unzureichend verpackt"..das kam die dann 
allerdings teuer zu stehen..

Ich denke nicht das das Unternehmen an und für sich entscheidend ist, 
sondern eher die lokalen in den Transport involvierten Mitarbeiter.
Vor Jahren ging auch schon mal ein Vorfall durch die Presse bei dem ein 
von der Post beauftragter Sub massenweise Päckchen im Bodensee entsorgt 
hatte. Er bekam für jedes Päckchen die selbe Bezahlung egal ob 
zugestellt oder nicht...
In diesem Zusammenhang wurde auch klar, dass die Post wegen Postraub 
entlassene Mitarbeiter bei der Zustellung als Subunternehmer wieder 
beschäftigt hat.


Gruß,

Holm

von Paul H. (powl)


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Hier mal zur Auflösung: Hermes hat es geschafft, den Magneten zu 
zerbrechen! Ich bin beeindruckt! Das wird jetzt spannend, das Ding 
wieder zusammenzukleben

: Bearbeitet durch User
von Holm T. (Gast)


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..ist mir schleierhaft wie das ohne seitlich angesetzten Keil gehen 
soll, ist der Magnet irgendwo dagegen geknallt oder hast Du da mit dem 
Schraubendreher seitlich gestochert?
Verschickst Du eigentlich Boxen oder Lautsprecher?

Gruß,
Holm

von Paul H. (powl)


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Ich hab gar nix gemacht. So hab ich das Chassis vom Käufer des 
Subwoofers eben wieder zurückgesendet bekommen. Mir ist auch 
schleierhaft wie das funktionieren kann. Sieht eher aus wie als hätte 
jemand einen Meißel angesetzt und das Teil mutwillig zerstört. Der 
Käufer hätte jedoch kein Motiv dazu gehabt. ;-) Ein Mysterium. 
Vielleicht Materialfehler, gepaart mit Hermes rabiatem Umgang mit 
Transportgütern?

Ferrit ist aber auch spröde genug um bei einem Bruch direkt mal an ein 
paar Ecken abzuplatzen. Das ganze Teil war innen und außen voller 
kleiner Splitter. Die Schwingspule hat aber zum Glück nichts abbekommen.

Verschickt habe ich den ganzen Subwoofer mit eingebautem und 
funktionsfähigem Chassis.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Paul H. schrieb:
> Der Käufer hätte jedoch kein Motiv dazu gehabt.

woher willst Du das wissen?

die Markierung verkaufter Artikel, mindestens das festhalten
möglicher Seriennummern hat einen "Kunden"
auch schon mal ganz klein mit Hut werden lassen.

Da wollen nicht wenige einen Tauschhandel auf Kosten Anderer 
durchführen.

von Paul H. (powl)


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Ach du meinst er hatte möglicherweise einfach ein defektes Chassis 
übrig, hat dann nach Kauf behauptet, meines wäre defekt, und mir in 
Wirklichkeit seins zugeschickt? Hm. Möglich. Aber letztendlich ist das 
auch nicht viel Plausibler als die Variante, dass das Ding beim Versand 
kaputtgegangen ist. Zumal die Adresse eine kleine 
Veranstaltungstechnikfirma war. Einem Geschäftsführer unterstelle ich 
mal etwas mehr Seriösität als irgend einem privaten Kiddo. Kann aber 
auch alles Fake sein, ist für mich an der Stelle jetzt leider nicht mehr 
nachzuvollziehen.

Aber Grundlos hat da jedenfalls niemand einen Hammer angesetzt und somit 
mutmaßlich ein eigentlich funktionierendes Chassis zerstört.

von Karl K. (karl2go)


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Paul H. schrieb:
> Einem Geschäftsführer unterstelle ich
> mal etwas mehr Seriösität als irgend einem privaten Kiddo.

Muhaha! Also der Geschäftsführer der Firma, in der ich vor Jahren mein 
Praktikum gemacht hat, hätte das genau so draufgehabt. Umgekehrt haben 
uns auch Lieferanten verarscht.

Und bei einer Veranstaltungstechnik-Firma ist die Wahrscheinlichkeit 
schonmal deutlich höher, dass es da bereits passende Chassis gibt - und 
dass davon mal eins irgendwo aufgeknallt ist.

Wir leben in einer Zeit, in der Leute sich Partykleider und Schuhe 
bestellen, einmal anziehen und dann zurückschicken - und das völlig in 
Ordnung finden.

Paul H. schrieb:
> Das wird jetzt spannend, das Ding
> wieder zusammenzukleben

Du willst "das Ding" dann aber hoffentlich niemanden mehr andrehen.

von Paul H. (powl)


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Karl K. schrieb:
> Wir leben in einer Zeit, in der Leute sich Partykleider und Schuhe
> bestellen, einmal anziehen und dann zurückschicken - und das völlig in
> Ordnung finden.

Hm..

Karl K. schrieb:
> Du willst "das Ding" dann aber hoffentlich niemanden mehr andrehen.

Naja das hängt ganz davon ab. Wenn der Subwoofer mit dem gefixten 
Chassis unter Dauerlast genau so performt wie ein originaler dann kann 
man das durchaus so machen. Stört ja niemanden. Sollte das nicht so sein 
brauch ich eh ein neues.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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● J-A V. schrieb:

> Da wollen nicht wenige einen Tauschhandel auf Kosten Anderer
> durchführen.

Wobei das Transportrisiko ja Sache des Käufers ist. Der Verkäufer haftet 
nur, wenn er beim Verpacken grob fahrlässig war (unzureichend 
gepolstert, ...) oder einen Spediteur beauftragt hat, den der Käufer 
explizit nicht wollte.

von Paul H. (powl)


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Öh, das kenne ich von Käufen aus dem Internet aber andersrum. Der 
Verkäufer ist verpflichtet, dem Käufer das Ding im vereinbarten Zustand 
auszuliefern. Wie der Verkäufer das macht, damit hat der Verkäufer ja 
nichts zu tun. Der Verkäufer schließt ja auch den Vertrag mit dem 
Versandunternehmen.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Paul H. schrieb:

> Öh, das kenne ich von Käufen aus dem Internet aber andersrum.

Wir reden von deutschem Recht, und Du verkaufst als Privatperson Dein 
Eigentum -- richtig? Dann lies mal 
https://dejure.org/gesetze/BGB/447.html

Anders schaut es aus, wenn Du gewerblich verkaufst und der Käufer eine 
Privatperson ist. Dann hat der Käufer Anspruch auf Gewährleistung. Ob 
Hermes schuld ist, der Hersteller oder Du wäre dann egal. Wenn das Ding 
in den ersten sechs Monaten nach Kauf kaputtgeht kann der Käufer es 
zurückschicken.

: Bearbeitet durch User
von Holm T. (Gast)


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Paul H. schrieb:
> Ich hab gar nix gemacht. So hab ich das Chassis vom Käufer des
> Subwoofers eben wieder zurückgesendet bekommen. Mir ist auch
> schleierhaft wie das funktionieren kann. Sieht eher aus wie als hätte
> jemand einen Meißel angesetzt und das Teil mutwillig zerstört. Der
> Käufer hätte jedoch kein Motiv dazu gehabt. ;-) Ein Mysterium.
> Vielleicht Materialfehler, gepaart mit Hermes rabiatem Umgang mit
> Transportgütern?
>
> Ferrit ist aber auch spröde genug um bei einem Bruch direkt mal an ein
> paar Ecken abzuplatzen. Das ganze Teil war innen und außen voller
> kleiner Splitter. Die Schwingspule hat aber zum Glück nichts abbekommen.
>
> Verschickt habe ich den ganzen Subwoofer mit eingebautem und
> funktionsfähigem Chassis.

..und was hast Du zurück bekommen? Wie sieht das Gehäuse aus?

Mir kommt die Sache sehr spanisch vor, ich unterstelle Dir nichts, aber 
evtl. Deinem Kunden...

Ich habe  schon alle möglichen Totalschäden erlebt, aber das der 
Ferritring eines Lautsprechers platzt ..und dann auch noch quer..das 
will mir nicht in den Kopf.
Du schreibst Du hast das Chassis zurück bekommen..also nicht den 
Lautsprecher... Du solltest mal davon ausgehen das Hermes unschuldig ist 
und Deine Kunde Dich gerade abzieht...laß Dir Fotos vom Gehäuse 
schicken, dann machst du dem Kunden wenigstens die Freude das Ding noch 
zerhacken zu müssen, aber Du bekommst wahrscheinlich die Antwort "schon 
entsorgt"

Gruß,

Holm

von Paul H. (powl)


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Naja gemäß meinen Standards habe ich dem Käufer sofort ein intaktes 
Chassis gut verpackt zugesendet und mit ihm ausgemacht, dass er mir das 
defekte wieder zurücksendet. Bis dahin ging ich anhang der 
Fehlerbeschreibung davon aus, dass "lediglich" der ganze Magnet 
verrutscht sei. Dass der Ferrit in der Mitte glatt durchgebrochen ist 
hab ich so auch noch nicht erlebt. Keine Ahnung wie sowas geht. Das 
Chassis selbst hat aber auch keine Fallspuren oder ähnliches.

Meine beste Erklärung ist Materialfehler + harter Aufprall. Alles andere 
ergibt auch irgendwie keinen Sinn. Misstrauisch könnte ich jetzt sein 
aber letzendlich habe ich da auch nichts mehr von.

von Holm T. (Gast)


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Paul H. schrieb:
> Naja gemäß meinen Standards habe ich dem Käufer sofort ein intaktes
> Chassis gut verpackt zugesendet und mit ihm ausgemacht, dass er mir das
> defekte wieder zurücksendet. Bis dahin ging ich anhang der
> Fehlerbeschreibung davon aus, dass "lediglich" der ganze Magnet
> verrutscht sei. Dass der Ferrit in der Mitte glatt durchgebrochen ist
> hab ich so auch noch nicht erlebt. Keine Ahnung wie sowas geht. Das
> Chassis selbst hat aber auch keine Fallspuren oder ähnliches.
>
> Meine beste Erklärung ist Materialfehler + harter Aufprall. Alles andere
> ergibt auch irgendwie keinen Sinn. Misstrauisch könnte ich jetzt sein
> aber letzendlich habe ich da auch nichts mehr von.

..und das Gehäuse bleibt unbeschädigt? Vergiß es. Der verarscht Dich.

Gruß,

Holm
PS: Weil wir gerade dabei sind..reparierst Du Chassis/baust Du um?

Gruß,
Holm

von Paul H. (powl)


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Ich weiß nicht wie das Gehäuse aussieht. Wenn der Versanddienstleister 
das ganze Paket fallen lässt bleibt das Gehäuse ziemlich unbeschädigt 
aber der Lautsprecher kriegt trotzdem immense Kräfte ab.

Was bringt mir das Misstrauen deiner Meinung nach, außer schlechte 
Laune? ?

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Paul H. schrieb:
> Meine beste Erklärung ist Materialfehler + harter Aufprall.

Wenn Du noch ein paar Chassis hast, mach doch mal ein paar Falltests.

von Paul H. (powl)


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Habe das Chassis vorhin schon gefixt. Ferritbröckchen entfernt und das 
ganze mit Epoxy vollflächig wieder aufeinandergeklebt. Ich hoffe der 
Woofer performt dadurch wieder wie im Neuzustand.

Nunja. Thema ist nun erledigt. Case closed.




Karl K. schrieb:
> Paul H. schrieb:
>> Meine beste Erklärung ist Materialfehler + harter Aufprall.
>
> Wenn Du noch ein paar Chassis hast, mach doch mal ein paar Falltests.

Hm, hab ich aktuell nicht hier. Aber du könntest mir welche kaufen! 
Brauchst du meine Kontodaten?

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Paul H. schrieb:

> Meine beste Erklärung ist Materialfehler + harter Aufprall. Alles andere
> ergibt auch irgendwie keinen Sinn. Misstrauisch könnte ich jetzt sein
> aber letzendlich habe ich da auch nichts mehr von.

Denkbar ist das schon. Du hast eine relativ kompakte Masse, die leicht 
federnd an einem Hebelarm aufgehängt ist. Das Ding bricht dann halt da 
wo eine Macke in der Keramik ist.

Ich kenne solche Effekte von Radios mit Bakelitgehäuse. Da hängt das 
relativ schwere Chassis mit ein paar Schrauben an dem spröden 
Kunststoff. Wenn das Querkräfte abbekommt, schert dieser Hebel an der 
Bodenplatte und das ganze Gehäuse zerspringt. Da hilft nur Chassis 
loschrauben, in Luftpolsterfolie einwickeln und den Knubbel ins Gehäuse 
stopfen.


Du kannst ja wirklich mal einen Fallversuch mit einem Brett und einem 
kaputten Lautsprecherchassis machen. Das Ganze 90° zur Schallrichtung 
hart aufsetzen, dann sieht man ja wie die Kraft wirkt.

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