Liebe Forumsmitglieder, wir benutzen hier in der Firma ein Ethernet-basiertes Datenaufnahmesystem. Dieses hat in der Werkseinstellung die IP-Adresse 10.0.0.1 (SNM 255.0.0.0). Mein Rechner hat die IP-Adresse 192.168.0.137 (SNM 255.255.0.0). Die mitgelieferte Software durchsucht das Netzwerk auf angeschlossene Datenerfassungsgeräte und gibt den im Anhang befindlichen Baum aus. Eigentlich sollte das Gerät mit der 10.0.0.1 für meinen Rechner gar nicht sichtbar sein. Weiß von euch jemand, wie dies technisch umgesetzt wird? Anmerkung: in der abgebildeten Konstellation ist es nur möglich, die IP-Adresse so zu ändern, dass Rechner und Datenaufnahmesystem im gleichen Netz sind. Ist dies geschehen, sind auch alle anderen Konfigurationsmöglichkiten verfügbar. Besten Dank Jiri
Der redet ja auch nicht via IP-Adresse mit dem Teil (da ist es tatsächlich nicht erreichbar), sondern via broadcast liefert das Teil seine MAC-Adresse und die gegenwärtigen Einstellungen. Dann kann man dieser MAC-Adresse neue IP-Einstellungen liefern und ab dann klappts auch im via IP. So ungefähr habe ich das noch in Erinnerung :-)
Ah, das klingt plausibel. Das scheint dann ähnlich wie das PPPoE-Discovery zu funktionieren. Nur mit dem Unterschied, dass das Gerät von sich aus seine IP über den Broadcast verschickt. Vielen Dank! Jiri
Jiri Nemec schrieb: > Das scheint dann ähnlich wie das PPPoE-Discovery zu funktionieren. Nicht wirklich und ein, zwei Layer höher. Jiri Nemec schrieb: > Nur mit dem Unterschied, dass das Gerät von sich aus seine IP > über den Broadcast verschickt. Naja, ARP und ReverseARP sind nicht wirklich neu. Die simpelste Methode währe es, wenn die Software einfach einen ReverseARP für jede MAC-Adresse, die der Hersteller verwendet, abschickt und die Antworten auswertet. Um dann mit mit einer anderen IP auf das Gerät zuzugreifen reicht es, die ARP-Tabelle im PC zu ändern.
Moin, Horst schrieb: > Die simpelste Methode währe es, wenn ... Hmm, je nach Anzahl der verkloppten Geraete kann das "simpelste" schon etwas laenglich werden ... Lass' doch jedes der Geraete z.b. alle paar Sekunden einen gratuitous arp senden. Oder auf einer bestimmten Multicastadresse/Port irgendwas informatives. Wie waer's einfach mal, einen Wireshark auf dem PC anzuschmeissen, waehrend die Detektionssoftware laeuft und gucken, was da so ankommt? Gruss WK
Jiri Nemec schrieb: > Eigentlich sollte das Gerät mit der 10.0.0.1 für meinen Rechner gar > nicht sichtbar sein. Auf dem IP-Layer nicht. Aber es gibt darunter weitere Netzwerk-Layer. Und die können auch Broadcasts. Müssen sie können, sonst würde IP (und vor allem die ganzen Hilfsprotokolle dafür, insbesondere ARP und DHCP) nicht funktionieren können und damit letztlich auch IP nicht.
Horst schrieb: > Nicht wirklich und ein, zwei Layer höher. Wirklich? Ich hatte immer in Erinnerung, dass PPPoE-Discovery ein PADI-Paket an ff:ff:ff:ff:ff:ff sendet und so die Gegenstelle veranlasst (sofern sie sich angesprochen fühlt) zu antworten.
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