Stepup Wandler - Eingangs-Elko als Reihenschaltung?

Gast #5780143
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Hallo Welt,

ich habe eine Platine, auf der ein Stepdown Converter aus 48V die 
Betriebsspannung von 5V erzeugt. Auf dieser Platine sitzt ein 47uF 
Aluminium-Elko direkt am Eingang.

Leider ist dieser Elko relativ groß (Bauform) und ich würde ihn gern 
gegen einen kleineren mit geringerer Bauteilhöhe ersetzen, damit die 
Platine in ein bereits existierendes Gehäuse passt.

Kann man hier einfach zwei Elkos gleichen Typs aber mit geringerer 
Spannungsfestigkeit (die würden nämlich physikalisch passen) in Reihe 
schalten? Erhöht sich in einer Reihenschaltung die Spannungsfestigkeit 
wieder?

Oder anderes gefragt:

Ist
1 x 47uF/100V
gleichwertig mit
2 x 47uF/50V in Reihe

?

Merci
#5780191
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Kommt natürlich auf den Strom an, aber ich nehme mal an, dass die 5V nur 
eine Hilfsspannung ist und der Strombedarf auf der 5V-Seite weit unter 
1A liegt. Dafür sind 47uF auf der Vin Seite viel zu viel, wenn es ein 
LOW ESR Elko ist. Vermutlich wurde hier typisch chinesisch gespart. Bei 
LOW ESR reichen locker auch 22uF oder eben 33uF/100V von Panasonic Serie 
FC-A. Über die Abmessungen wurde nichts gesagt, aber D10 H12.5 hat 
bestimmt genug Platz.

(Screencopy vom REICHELT)
Angehängte Dateien:
Gast #5780321
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Würde "man" hier die genauen geometrischen Gegebenheiten kennen,
koennte das zu Ideen fuehren, die Dir selbst nicht einfielen. Z.B.
Dieters Ansatz koennte Fruechte tragen. Bei Parallelschaltung ist
evtl. auch ein Teil ganz anders montierbar.

Uebrigens: Eingangsspannung tatsaechlich stabile 48VDC? Denn evtl.
koennte man auch hier teilweise ansetzen. (Die Spannungsfestigkeit
100VDC ist fuer Elektrolyt-Cs recht reichlich @ 48VDC stabil - bei
KerKos waere das gut so/ unvermeidlich, aber nicht bei Elyt.)

Nicht so schnell aufgeben.   :-)
Gast #5780387
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Ich würde gar keinen Elko verwenden, und schon gar nicht in Serie, und 
erst recht nicht irgendeinen. Der Eingangskondensator eines Step-Down 
muss gewaltige Rippelströme führen. Mehr als der Ausgangskondensator.

Du wirst einen Ultra-Low-ESR verwenden müssen. Ein normaler Elko wird 
entweder Probleme verursachen, oder an Übrhitzung verfrüht sterben.

Der hier tut beispielsweise bis 1A Rippelstrom:
https://www.mouser.de/ProductDetail/Wurth-Electronics/870055875005?qs=sGAEpiMZZMvR1wrj203KOEwKeIe4y6sVIpJpo2c%252BBqpBgXwSQTLqlQ%3D%3D

Willst du genauere Empfehlungen, müssten wir den Rippelstrom wissen.
Gast #5780823
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Elko != Elko! schrieb im Beitrag #5780387 am Anfang:
> Ich würde gar keinen Elko verwenden, ...
Und dann die Empfehlung:
> 
https://www.mouser.de/ProductDetail/Wurth-Electronics/870055875005?qs=sGAEpiMZZMvR1wrj203KOEwKeIe4y6sVIpJpo2c%252BBqpBgXwSQTLqlQ%3D%3D

Hihi... ich weiß trotzdem, was Du meinst, und Du hast grunds. recht.

(Vielleicht wurde auch deshalb damals dieser 100V-Elko eingebaut -
besserer ESR bei groeßerer Bauform (bsr. kuehlbar als 63V-Pendant) -
wobei es heutzutage Alternativen wie die v.D.g. gibt, man mit einem
63V-LowESR Elko vielleicht gar nicht mehr so viel Platz braucht.)

Ich hatte gehofft, ueber die Bilder und weiteres genug Informationen
zu bekommen, um auch Ripplestrom @ Frequenz herausfinden zu koennen.
Besser waere es, dem TO das noetige beizubringen - aber ich wollte
das mal offen lassen, zuerst in Richtung Loesung/Ersatz.

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