Tja, willkommen in einer globalisierten, kapitalistischen Welt.
Da stellt sich natürlich die Frage, warum: Waren hier die Lohn- und
Betriebskosten zu hoch (wahrscheinlich ja), war kein Absatzmarkt für die
Maschinen mehr in Sicht (kann auch gut sein) - was war der Grund?
Man weiß es nicht...
Selten doof, naiv und kindisch ist es natürlich jetzt, sich
hinzustellen, zu weinen und/oder sauer mit dem Fuß aufzustampfen und
beleidigt zu sein - ich denke nicht, dass das Unternehmen gezwungen
wurde, (an Chinesen) zu verkaufen - insofern ging es dem Unternehmen
eventuell zuvor schon beschissen, und der neue Investor zieht jetzt eben
die Notbremse?
Natürlich; die neuen Investoren woll(t)en Geld verdienen und haben das
Unternehmen nicht aus purer Menschlichkeit und Nächstenliebe gekauft.
Und "der Chinese" ist auch bei Weitem nicht so doof, wie er immer
hingestellt wird, und kalkuliert auch knallhart im globalen Wettbewerb -
allerdings kann man den Chinesen dieses Verhalten kaum zum Vorwurf
machen; immerhin haben sie dieses ja ausschließlich über Jahrzehnte
hinweg von westlichen Konzernen und Staaten gelernt.
But worry not: Die deutsche und europäische Führung verfolgt ja schon
seit Längerem massivste Anstrengungen zum Umbau in eine DDR 2.0 bzw.
eine EUdSSR - dauert nicht mehr lange, dann sind hier Alle gleich, Jeder
erhält den gleichen Lohn, darf/muss +/- das gleiche Vermögen besitzen,
und bekommt sogar eine bedarfsgerechte Wohnung zugewiesen.
Natürlich sind alle gleich, mit Ausnahme derer, die gleicher sind, und
beispielsweise auf Grund ihrer Führungsrolle in diesem System, die sie
auf Grund ihres richtigen Parteibuchs erlangten, Anspruch auf z. B.
mind. 200k€/a, Privatsekretär, extraordinäre Pensionsansprüche usw.
haben.
Dann wird es auch im sogenannten "Nahen Osten" wieder aufwärts gehen -
Kohls blühende Landschaften sind nicht mehr fern.