"Anti-Peter"

OP #5789207
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Dem Peter-Prinzip, demzufolge jeder Mitarbeiter, da er ja gute Arbeit 
leistet, bis zum Grade seiner erwiesenen Inkompetenz aufsteigt, wo er 
dann stehen bleibt, und damit der Konzern durch die Bank weg mit 
inkompetenten Mitarbeitern besetzt ist, spielt ein wesentlicher Zug in 
der Vergabe staatlicher Aufträge entgegen:
Gemäß spieltheoretischer Überlegungen muss ein Mitarbeiter nur einmal 
zum Privileg gelangen, ein immens großes Projekt in den Sand zu setzen 
zu können und so seine Unfähigkeit praktisch zu erweisen, um reif für 
die nächste Beförderung zu sein: Da der Staat vermutlich keine 
Finanzierung für ein gänzlich neues Projekt beschließen kann, zieht er 
so nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach den nächsten Großauftrag an 
Land, der darin besteht, das vermurkste Projekt wieder gerade zu rücken 
oder doch noch zum erfolgreichen Ende zu führen.
Hiermit wird der Mitarbeiter kompetent inkompetent und erneut befördert. 
Da dieses Prinzip sich unbegrenzt fortsetzen kann, verwischt auf den 
höheren Positionen die Hierarchie und übrig bleiben, mit genug Zeit, nur 
"die da oben", da es sich u.U. bis zum Erreichen der Regierungskompetenz 
fortsetzt.

Hätte er das initiale Großprojekt nicht versemmelt wäre der Folgeauftrag 
vermutlich ausgeblieben und der Mitarbeiter deswegen leider inkompetent 
kompetent, wodurch er auf seiner Stufe stehen bliebe.

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