Ich arbeite seit 20 Jahren nur im Innendienst bei der gleichen Firma.
Ein neuer Besitzer will mir nun ein Firmen Smartphone aufzwingen, für
das ich mit Klarnamen einen Google Account eröffnen soll. Alternativ
darf ich mein privates Smartphone nutzen, dass ich bisher ohne Google
und ausschließlich zum mobilen Surfen und zu keinerlei Kommunikation
benutze. Damit "alle einheitlich arbeiten", soll ich dann alles
Dienstliche über Google Dienste abwickeln. Alle anderen Kollegen nutzen
schon ihr privates Smartphone auch für Firmenangelegenheiten
entsprechend. Von denen kam auch die Initiative dazu. Einige haben sich
beim Besitzer beschwert, dass ich nicht mitmache. Darf der Besitzer mich
rein rechtlich dazu zwingen oder verstößt er damit gegen die
Datenschutzgrundverordnung. Mir ist klar, dass mich das nicht vor einem
Rausschmiss unter anderer Begründung bewahren würde. Zudem befürchte
ich, dass auch später Whatsapp Pflicht werden soll und Fotos mit Namen
von mir auf Diensten veröffentlicht werden sollen.
Claus M. schrieb:> Scheint mir du bist ein Dinosaurier. Komme im Jahr 2019 an oder> erkundige dich halt nach frühverrentung.
So ein Blödsinn. Vorgabe, Google Account, Whatsapp, Privathandy und
Klarname - das ist hat nichts mit Dinosaurier zu tun, ich habe all
diesen Kram aus gutem Grund auch nicht und NIE benötigt.
Ich würde sagen "gerne Cheffe, ich mach Whatsapp und Google Account.
Aber nut mit Firmenhandy, ohne Klarname und nicht nach Feierabend."
Wenn das abgelehnt wird, weißt du wo der Haken ist.
Bimbo. schrieb:> Aber nut mit Firmenhandy, ohne Klarname und nicht nach Feierabend."
Firmenhandy würde ihm doch angeboten. Das das nach Feierabend aus ist
ist doch klar. Wenn man auf dem Firmenhandy keinen privatkram hat sehe
ich auch kein Problem mit dem klarnamen. Mir scheint es ein Vorwand zu
sein, weil er eben keine Lust hat sich an was neues zu gewöhnen. So
jemand der alles anders machen will wegen altersstarsinn kann man in
keinem Team gebrauchen.
Tendenziell ist Dein Arbeitgeber dazu berechtigt und tendenziell ist das
angemessen.
Beispielsweise ist es tendenziell nicht angemessen, wenn Du darauf
bestehst, ausschliesslich mit einer anonymisierten Email-Adresse mit
Kunden und Geschäftspartnern zu kommunizieren, aus denen Dein Name nicht
hervor geht.
Ein derartiger Anspruch auf Anonymität ist ebenso unüblich, wenn Du zu
einem Meeting irgendwohin mitgenommen wirst, beispielsweise.
Der Google-Account ist letztlich ebenso etwas. Ebenso der
WhatsApp-Account auf die Dienstnummer.
Tendenziell unüblich wäre der Zwang, einen privaten Email-Account in
irgend einer Weise für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Ebenso ein (zuvor
nicht vereinbarte) Zwang zur Nutung eines privaten Telefons für
dienstliche Zwecke.
Whatsapp funktioniert auch ohne Foto. Ein Recht an einem Foto sichert
sich der AG typischerweise bereits im Arbeitsvertrag und für diverse
Zwecke zu; ggf. nicht überall und noch nicht vor 20 Jahren. Spontan von
mir geschätzt ist bzgl. Veröffentlichung Deines Fotos der Datenschutz
eher auf Deiner Seite, wenn gar nichts vereinbart ist.
Insbesondere musst Du kein Foto zur Verfügung stellen. Und dann ist die
Frage, wo kommt ein Foto (plötzlich) her, dass da für Whatsapp verwendet
wird/ werden soll und wer lädt das auf Deinen Whatsapp-Account hoch.
Der AG ist zwar weisungsberechtigt. Aber das Foto, an dem der AG die
Rechte hat, um Dich diesbezüglich anweisen zu dürfen, muss es erstmal
geben.
wenn ich jemanden in meinem Telefonbuch habe, heißt das noch lange nicht
das er mir die Zustimmung gegeben hat, seine Daten per Whatsapp an
Facebook zu übermitteln. Jeder Kontakt hätte eure Firma im Sack, wenn
ihr Whatsapp installiert.
Claus M. schrieb:> So jemand der alles anders machen will wegen altersstarsinn> kann man in keinem Team gebrauchen.
Aber jemand, der wegen dem Herdenzwang alles mitmacht, ist wohl besser?
Weil wir gerade beim Thema sind: Hast du vor deiner Whatsapp-Anmeldung
WIRKLICH alle Personen, die du in deinem Handy als Kontakte hast, um
persönliche Einwilligung ersucht, daß ALLE Kontaktdaten an amerikanische
Server übermittelt werden? So wie es vor der Anmeldung gefordert wird?
Laß mich raten: Hast du nicht.
Erwin D. schrieb:> Aber jemand, der wegen dem Herdenzwang alles mitmacht, ist wohl besser?
Es geht hier nicht um herdenzwang, es geht um eine dienstanweisung die
verweigert wird.
Es geht auch nicht um mich. Die WhatsApp Problematik ist mir durchaus
bekannt und au H darum ist es in den meisten Firmen verboten es
dienstlich zu nutzen. Wenn der Chef es aber so will, dann hat man es zu
machen.
Sei doch Froh das deine Firma etwas Modernes versucht.
Ich arbeite bei einem der Großen in De und wir haben zwar ein Dienst
iPhone aber so etwas wie Whatsapp ist verboten. Datenschutz und so...
Also versuchen wir über ein Haus eigenen Email dienst zu kommunizieren.
Eher Ohne großen Erfolg oder man ruft halt an. Dazu eine aussage von
"Oben" Ein Diensthandy ist zum Telefonieren...
Team intern (Freiwillig) haben wir auf den Privat Geräten eine Whatsapp
Gruppe und kommunizieren darüber.
Was isst denn das für eine Klitsche?
Schon aus Gründen des Schutzes von Betriebsgeheimnissen (ganz allgemein)
wird kein normaler Mensch auf die Idee kommen, seine Firmenkommunikation
ausgerechnet WhatsApp und Google anzuvertrauen.
Kopfschüttelnd
Baku
Forlim schrieb:> Ich arbeite seit 20 Jahren nur im Innendienst bei der gleichen Firma.> Ein neuer Besitzer will mir nun ein Firmen Smartphone aufzwingen, für> das ich mit Klarnamen einen Google Account eröffnen soll.
Ja und?
Forlim schrieb:> Alternativ> darf ich mein privates Smartphone nutzen, dass ich bisher ohne Google> und ausschließlich zum mobilen Surfen und zu keinerlei Kommunikation> benutze.
Mein privates smartes Phone würde ich auch nicht für Firmenzwecke
verwenden.
Forlim schrieb:> Damit "alle einheitlich arbeiten", soll ich dann alles> Dienstliche über Google Dienste abwickeln. Alle anderen Kollegen nutzen> schon ihr privates Smartphone auch für Firmenangelegenheiten> entsprechend.
Unterscheide Beruf und Privatleben!
Kläre ab, ob Du immer in deiner Freizeit für deinen Arbeitgeber
erreichbar sein musst, sorry - Funkloch!
Forlim schrieb:> Darf der Besitzer mich> rein rechtlich dazu zwingen oder verstößt er damit gegen die> Datenschutzgrundverordnung.
Dein Chef darf dich sicher nicht zwingen, dein privates Handy zu
beruflichen Dingen zu nutzen, er kann dir aber dann sicher ein
Firmenhandy aufs Auge drücken.
Forlim schrieb:> Zudem befürchte> ich, dass auch später Whatsapp Pflicht werden soll> und Fotos mit Namen> von mir auf Diensten veröffentlicht werden sollen.
Whatsapp-Pflicht wird wohl nicht kommen, es ist in manchen Firmen sogar
verboten die App beruflich zu nutzen!
Lass dir ein Firmen-Smartphone geben, schalte das GPS ab und nutze das
teil nur zu beruflichen Zwecken, kläre Zeiten der Erreichbarkeit
außerhalb der Arbeitszeiten ab, zur Not - Ups - Funkloch.
Claus M. schrieb:> Es geht hier nicht um herdenzwang, es geht um eine dienstanweisung die> verweigert wird.>
Also ein Herdenzwang als "Dienstanweisung"?
>> Wenn der Chef es aber so will, dann hat man es zu machen.
Aber dann ausschließlich nur mit dem Firmenhandy.
Und selbst dann müßte man eigentlich die Genehmigung von allen
Geschäftskontakten vorher einholen. Sonst ist es schlicht und einfach
ein Gesetzesbruch per Dienstanweisung.
Claus M. schrieb:> Es geht hier nicht um herdenzwang, es geht um eine dienstanweisung die> verweigert wird.
"dienstanweisung? Klingt nach dem typischen deutsche
Obrichkeitsgehörigkeit.
Claus M. schrieb:> Das das nach Feierabend aus ist ist doch klar.
Garantiert nicht, wetten?
Rick M. schrieb:> Kläre ab, ob Du immer in deiner Freizeit für deinen Arbeitgeber> erreichbar sein musst, sorry - Funkloch!
Das ist es. Es wird garantiert mit diesem Firmenhandy, Google + Whatsapp
nicht beim Feierabend bleiben. Schaltet er es aus, dann fällt er negativ
auf.
Forlim schrieb:> Ich arbeite seit 20 Jahren nur im Innendienst bei der gleichen Firma.> Ein neuer Besitzer will mir nun ein Firmen Smartphone aufzwingen, für> das ich mit Klarnamen einen Google Account eröffnen soll.
Wenn das ein vom AG gestelltes Firmenhandy ist, sehe ich da kein
Problem. Das solltest Du dann aber wirklich nicht für private
Dinge nutzen.
> Darf der Besitzer mich rein rechtlich dazu zwingen
Natürlich. Das liegt alles im Rahmen seines Weisungsrechts
gegenüber Arbeitnehmern. Eine Weigerung deinerseits wäre
eine Arbeitsverweigerung und damit ein Kündigungsgrund.
Die normalen Emailadressen mit Echtnamen wurden übrigens
von meinem AG einfach eingerichtet ohne zu fragen. Da
bekam ich zeitweise bis zu 60 Spammails pro Tag. Irgend-
wann wurde wohl ein Filter auf dem Server eingerichtet
und die Lage besserte sich.
Claus M. schrieb:> Die WhatsApp Problematik ist mir durchaus> bekannt und au H darum ist es in den meisten Firmen verboten es> dienstlich zu nutzen. Wenn der Chef es aber so will, dann hat man es zu> machen.
So z.B. bei Continental wo es verboten wurde WhatsApp auf den Dienst
Handy zu benutzen. Aus gutem Grund, warum sollen alle Verbindungen zu
Geschäftspartnern bei WhatsApp und somit auch bei Facebook landen.
Den Rest erledigt das Android System.
Für mich stellt sich die Frage, was ist das den für eine Firma, die auf
Google und WhatsApp setzt.
Nur hier wird es immer deutlicher, wie wir in Europa den US Unternehmen
ausgeliefert sind.
Hier sollte mal die EU aktiv werden und was schaffen das die Europäer
vor dem massenhaften zugriff auf Daten der EU Bürger schützt.
Aber für die EU Abgeordneten ist es wohl wichtiger sich darum zu kümmern
wie viel Watt ein Staubsauger haben darf.
Ich kann die Engländer schon verstehen, dass Sie raus wollen.
Harald W. schrieb:> Wenn das ein vom AG gestelltes Firmenhandy ist, sehe ich da kein> Problem. Das solltest Du dann aber wirklich nicht für private> Dinge nutzen.
Das hat dann auch der Arbeitgeber zu verantworten.
Ja genau Richtig, das Handy auf keinen Fall privat verwenden, dann bist
Du auf der sicheren Seite.
Frage an den Thread-Eröffner, wie greift du eigentlich auf den Google
Play Store zu ohne Google-Acccount.
Oder bist noch der Analog-Mensch mit einem Siemens C60 als
Kommunikationsmittel?
OS schrieb:> So z.B. bei Continental wo es verboten wurde WhatsApp auf den Dienst> Handy zu benutzen. Aus gutem Grund, warum sollen alle Verbindungen zu> Geschäftspartnern bei WhatsApp und somit auch bei Facebook landen.> Den Rest erledigt das Android System.> Für mich stellt sich die Frage, was ist das den für eine Firma, die auf> Google und WhatsApp setzt.> Nur hier wird es immer deutlicher, wie wir in Europa den US Unternehmen> ausgeliefert sind.
Wieso sollten Daten von EU-Bürgern für die US-Unternehmen interessant
sein?
Statistische Auswertungen ergeben Sinn, aber Einzeldaten, wer mit wem
rummacht, interessiert die Amerikaner nicht die Bohne.
Während hier noch die Leute sich die Haare wegen Datenschutz raufen,
schmilzt ihnen die Substanz weg.
Glaubt es einfach, auch wenn es nicht im Bereich des Möglichen zu sein
scheint.
HBich schrieb:> Frage an den Thread-Eröffner, wie greift du eigentlich auf den Google> Play Store zu ohne Google-Acccount.
Den Google Play Store hat mein iPhone auch noch nie verlangt ;-)
HBich schrieb:> Wieso sollten Daten von EU-Bürgern für die US-Unternehmen interessant> sein?>> Statistische Auswertungen ergeben Sinn, aber Einzeldaten, wer mit wem> rummacht, interessiert die Amerikaner nicht die Bohne.
Du glaubst auch an den Weihnachtsmann.
Wenn Du Deine Daten, auch Persönliche, gerne bei Google und Co. hast,
dann ist das Deine Sache, nur warum sollen Firmen aus der EU, diesen US
Unternehmen alles zur Verfügung stellen.
HBich schrieb:> Frage an den Thread-Eröffner, wie greift du eigentlich auf den Google> Play Store zu ohne Google-Acccount.
Im Eingangsposting hatte ich geschrieben, dass ich mein privates
Smartphone ausschließlich zum Surfen und nicht zur Kommunikation nutze.
Und dazu braucht es keinen Playstore.
> Oder bist noch der Analog-Mensch mit einem Siemens C60 als> Kommunikationsmittel?
Wie gesagt, ich nutze das Smartphone nicht zur Kommunikation.
Forlim schrieb:> das ich mit Klarnamen einen Google Account eröffnen soll. Alternativ
Dann eröffne einen in deinem Namen und mit der Anschrift der Firma.
Ich hätte da auch, wie der TO, bedenken.
Hat man den Google-Account, dann weiss Google den Klarnamen, schließlich
ist man in den Kontaktliste der Kollegen mit korrektem Namen geführt. Ob
Google diese verbindungen zieht weiß ich nicht. Whatsapp macht das aber
(wobei das für den TE wohl noch nicht aktuell ist).
Das Brisante an Google und Whatsapp ist, dass sie Namen aller Menschen
kennen und die bekanntschaftlichen Verknüpfungen haben. Über
entsprechende Telefonbucheinträge (Mama, Opa...) sind sogar
Verwandschaftsverhältnisse bekannt. Durch die "geteilten" Kontaktlisten
ist man natürlich auch ohne Google-Konto betroffen. Allerdings liefert
man durch das Konto zusätzliche Daten, man übermittelt Standorte,
zumindest IP-Bereiche, verifiziert seine Nummer, usw.
Damit ist die erzwungene Nutzung von Googlediensten überhaupt nicht mit
der Einrichtung einer Firmenemail zu vergleichen, wo eben kein
weltumspannendes Spionagenetzwerk dahinter steht.
Der TE hat zwei Möglichkeiten: Dem Frieden willen einfach mitmachen oder
dem Arbeitgeber sagen, dass er aus Datenschutzgründen nicht mitmacht,
Ärger ist vorprogrammiert.
PS: Android lässt sich regelmäßig auch ohne Google-Dienste nutzen. Ich
hole mir die Apks immer direkt beim Anbieter. Manchmal ist aber ne kurze
Email nötig, wenn die APK nur im Playstore öffentlich verfügbar ist.
Leider ist trotz vielfältiger Beitrage niemand auf die Ursprungsfrage
eingegangen. Daher noch einmal deutlicher:
Ist der Zwang zum Benutzen von Google (und anderen Datensammlern) ein
Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung, nach der die Weitergabe
von Daten im geschäftlichen Bereich (Kunden, Geschäftspartner,
Arbeitnehmer) nur nach ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des
Betroffenen gestattet ist und ansonsten sogar bestraft werden kann?
Das hat doch nichts damit zu tun, ob jemand als Gestriger einzuordnen
ist oder nicht.
Mit Arbeit nach Feierabend habe ich kein Problem. Ohne die würde mein
Job u.a. als technischer Admin nicht funktionieren. Ich kommuniziere mit
Arbeitskollegen und arbeite in freien Projekten mit - aber nicht über
Wege, auf denen Datensammler die Hand drauf haben.
Wenn das Aufzwingen nur auf ein Diensthandy erfolgt ist das so weit kein
Problem.
Die einzigen Bedingungen die ich dann stelle ist dann das, das
Diensthandy nach Feierabend ausgeschaltet und zum Arbeitsbeginn wieder
eingeschaltet wird.
Die Google Accounts würde ich auf alle fälle Trennen.
Auf dem Privathandy würde ich ein eigenes anlegen was mit dem Dienstlich
genutzten Account nichts zu tun hat.
Daher würde ich Privat als Namen z.b. den Spitznamen mit einen Zusatz
nutzen und für die Firma den geforderten Realnamen auf dem Diensthandy.
So hat man 2 voneinander unabhängige Accounts und E-Mailadressen.
Und so mal der Thread Ersteller keine Google Dienste Privat nutzt ist
eine 100%ige Trennung zu den Privathandy gegeben.
Michael M. schrieb:> Die einzigen Bedingungen die ich dann stelle ist dann das, das> Diensthandy nach Feierabend ausgeschaltet und zum Arbeitsbeginn wieder> eingeschaltet wird.
Daran wird es garantiert scheitern. Zwar wird dem zunächst stattgegeben,
sich aber zunehmend beschwert "ich wollte dir noch etwas schicken, aber
du hattest ja schon 'Feierabend'".
Forlim schrieb:> Mit Arbeit nach Feierabend habe ich kein Problem.
Du vielleicht nicht. Ich und viele andere schon. Das Wort Feierabend
verliert bei dir ja seine Beduetung, du hast keinen Feierabend.
Bimbo. schrieb:> "ich wollte dir noch etwas schicken, aber> du hattest ja schon 'Feierabend'".
So what? Dann kommt es eben morgens nach dem Einschalten an.
Forlim schrieb:> Ist der Zwang zum Benutzen von Google (und anderen Datensammlern) ein> Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung, nach der die Weitergabe> von Daten im geschäftlichen Bereich (Kunden, Geschäftspartner,> Arbeitnehmer) nur nach ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des> Betroffenen gestattet ist und ansonsten sogar bestraft werden kann?
M.E. nicht, solange Du Dich auf rein geschäftliche Vorgänge
beschränkst. Ob die Firma da früher oder später Probleme
bekommst, ist nicht Dein Problem.
Erwin D. schrieb:> So what? Dann kommt es eben morgens nach dem Einschalten an.
Ja, das sagst du! Die Kollegen, die aber das Wort 'Feierabend' nicht
richtig interpretieren werden das anders sehen.
Erwin D. schrieb:> HBich schrieb:>> Wieso sollten Daten von EU-Bürgern für die US-Unternehmen interessant>> sein?>> Kann man wirklich soooo naiv sein?
Anscheinend schon.
Die Meisten denken da immer, sehr mediengläubig, in der "Big-Data"
Kategorie.
Das für einen Konkurrenten aber die Information mit welchen Zulieferern
man arbeitet sehr wertvoll ist wird oft übersehen.
Das kann jetzt aber über das Telefonverzeichnis & die Termine im
Kalender evtl. erkannt werden.
Aquisedaten fallen, genau so wie Ausschreibungsdetails, in die gleiche
Kategorie.
Auch wenn z.B. HBich und Andere das anscheinend noch nicht verstanden
haben: Nicht alles Neue ist automatisch gut. Aber leider lernt man das
erst mit der Zeit und meist sehr teuer ;)
/regards
So mal viele gar nicht wissen das man so ein Smartphone auch ausschalten
kann!
Aber die meisten wollen es gar nicht und maulen denn noch herum das die
nach Feierabend noch mit Arbeitsrelevanten belästigt werden.
Ausgenommen natürlich wenn man Notdienstaufgaben nachgeht.
Weg mit dem Troll, der noch nicht drauf gekommen ist, dass man gar nicht
seinen Namen angeben muss. Nirgendwo
- root@
- administrator@
- admin@
- myadmin@
- hradmin@
- devadmin@
- info@
usw geben doch auch etwas her
Diejenigen, welche denjenigen, die Smartphones mit allen möglichen Apps
ablehnen, das Dinosauriertum vorwerfen, sind in Wahrheit die
eigentlichen Dinosaurier.
Es sind oftmals, wie hier schon erwähnt wurde, die bedingungslos
mediengläubigen, welche auch wirklich auf jeden Trend aufspringen.
Bemerken diese dabei aber nicht, dass sie trotz aller moderner
Kommunikationsmittel meist nicht, dass sie eigentlich überhaupt nicht
mehr in der Lage sind, eine vernünftige Kommunikation von Mensch zu
Mensch zu führen. Oftmals geht das dann noch mit der Leichtgläubigkeit
einher "Google ist sicher, meine Daten sind sicher, ich habe doch nichts
zu verbergen und wenn andere aus dem Fenster springen, so springe ich
hinterher..."
Nun, bekanntermaßen sind die Renten auch "sicher"...
Nun, wenn man gerade eine Konversation mit einem wichtigem
Geschäftspartner führt -oder eigentlich egal mit wem, und mir grätscht
andauernd irgendeine Meldung über z.B. Whatsapp hinein und macht sich
zudem lautstark und intervallmäßig auf sich aufmerksam, dann nervt das
nicht nur, sondern stört die Konversation erheblich. Bei banalen und
oberflächlichen Naturen mit nichtigen Konversationsthemen mag das ja
nicht so wild sein. Aber auch innerhalb einer Beziehung z.B. nervt das
gewaltig. Wenn dann noch die "tausenden" von imaginären Freunden bedient
werden müssen, dann ist das ein absoluter Konversations-, Freundschafts-
und Beziehungskiller.
Besonders absurd wird es, wenn Dinosaurier das "Neue" für sich entdeckt
haben...
Ich habe den gesamten unsinnigen und absurden Hype seit der Anfangszeit
bis ca. Ende 2016 miterlebt und mitgemacht. Ich weiß wovon ich spreche.
Seitdem verschwende ich kein bisschen meiner Lebenszeit mit solch
unsinnigen und banalen Dingen mehr. -Und ja, es ist Verschwendung von
Zeit!
Stefan schrieb:> einen Monolog
Es geht nicht um philosophische Debatte ob Smartphone oder Clouddienste
sinnvoll, wünschenswert oder sonstwas sind; es geht darum ob der
Arbeitgeber einem die Arbeitsmittel vorschreiben darf und die Antwort
darauf ist: ja.
Ich schätze auch, daß es ein grober Verstoß gegen die DSGVO ist. Aber
mal ganz ehrlich: Wer schreibt sich auf wann er welche Visitenkarte
bekommen hat und entsorgt sie pünktlich nach einem Jahr? Oder löscht
Kontakte im Telefon? Emails und Emailadressen?
@TS:
Du kannst deinen Chef ja mal auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen,
ob sich deine Kollegen da nicht möglicherweise strafbar machen. Ich hab
keine Ahnung ob ihr was Wichtiges macht, möglicherweise ist es deinem
Chef aber auch gar nicht mehr so lieb wenn US-Firmen wissen mit wem ihr
Geschäftsbeziehungen pflegt.
Falls du nicht drum herumkommst und in der Firma bleiben willst:
Erstelle einen Account mit deinem Klarnamen. Dein Klarname dürfte schon
bekannt sein, das ist selbst mit strikter Internetabstinenz kaum zu
vermeiden. Oder Initialien, wenn möglich. Deine Kollegen sollten dich
schon noch erkennen, sonst machts ja keinen Sinn. Ansonsten:
Ausschließlich Firmendaten wie Anschrift eintragen. Wenn es keine
Firmendaten gibt (Geburtsdatum z.B.), irgendeinen Käse eingeben.
Und ich würde das Smartphone kurz vor Feierabend im Schreibtisch der
Firma verschwinden lassen und kurz nach Arbeitsbeginn da wieder
herausholen. Keineswegs mit nach Hause nehmen oder gar in den Urlaub.
Wühlhase schrieb:> Und ich würde das Smartphone kurz vor Feierabend im Schreibtisch der> Firma verschwinden lassen und kurz nach Arbeitsbeginn da wieder> herausholen. Keineswegs mit nach Hause nehmen oder gar in den Urlaub.
Und was ist mit Home Office Tagen?
"Dave4"
Nun mal nicht so vorlaut und rabulistisch!
Was heißt hier Monolog? Wenn Sie alles was Ihr Arbeitgeber verlangt
machen, dann sind Sie nicht mündig!
Und nein, ein Arbeitgeber darf eben nicht alles vorschreiben.
Wenn Sie aus dem Fenster springen, dann bitte! Deswegen muss und werde
ich noch lange nicht hinterherspringen.
So einfach ist das!
Dave4 schrieb:> es geht darum ob der> Arbeitgeber einem die Arbeitsmittel vorschreiben darf und die Antwort> darauf ist: ja.
Du meinst also, daß (in diesem Falle) der Arbeitgeber eine Verletzung
der Datenschutz-Vorschriften vorschreiben darf und damit einen
Rechtsbruch anordnen darf.
Interessant.
Und in welchem Paragraph steht dieser angeordnete Rechtsbruch?
Du soltest deinen Chef mal darüber aufklären, dass es für
Firmen-"Flotten" vpn Mobilgeräten sog. MDM-Systeme gibt (mobile device
management).
Damit kann ein Admin Mobilgeräte ähnlich "an die Kandarre" nehmen wie
normale PCs in einer Domäne, inklusiver der Festlegung, welche Apps
benutzt werden können, automatisches Vor-Einrichten von Mail- und
VPN-Zugängen, Update-Steuerung, Dokumente verteilen usw.
Bei Apple gibts das in Form des Mac OS Server für quasi umsonst (ca.
25,-), für Andoid ist der Markt größer und unübersichlicher. Beispiel:
https://gsuite.google.com/intl/de/products/admin/mobile/https://www.computerwoche.de/a/die-besten-loesungen-fuers-mobile-device-management,2547010
Erwin D. schrieb:> Du meinst also, daß (in diesem Falle) der Arbeitgeber eine Verletzung> der Datenschutz-Vorschriften vorschreiben darf und damit einen> Rechtsbruch anordnen darf.
Mir wäre nicht bekannt, dass die Dienste der Firma Google in Deutschland
illegal sind.
Stefan schrieb:> Und nein, ein Arbeitgeber darf eben nicht alles vorschreiben.
Der Unterschied zwischen "springe aus dem Fenster" und "nutze
Cloud-Dienst X" ist aber schon bekannt?
Dave4 schrieb:> Mir wäre nicht bekannt, dass die Dienste der Firma Google in Deutschland> illegal sind.
Whatsapp OHNE Einholung jeder einzelnen Genehmigung Aller Handy-Kontakte
schon. Macht niemand, ist trotzdem illegal. Das bestätigt jeder, der
sich bei Whatsapp anmeldet, und zwar VOR der Anmeldung.
Ich bin da nicht auf den laufenden... Aber AFAIK prüft WhatsApp nur
welche Nummern im Adressbuch registrierte Nummern sind. Oder passiert da
mittlerweile offiziell mehr?
Und wenn um die Angst vor Daten Diebstahl von WhatsApp geht... Warum
WhatsApp, jedes Stück Code auf dem Smartphone beinhaltet die Gefahr von
Daten Diebstahl.
Erwin D. schrieb:> Whatsapp OHNE Einholung jeder...
Das Topic hier lautet: "Arbeitgeber will mir Google Account aufzwingen"
Google ist ein Cloud-Dienstleister mit dem sich ganz normale ADVs nach
deutschem Recht abschließend lassen - auch wenn mancher das nicht
wahrhaben will.
Von Whatsapp ist im Eingangspost nur in einer nebulösen Befürchtung zu
lesen. Inwiefern das verwendet werden kann muss natürlich geprüft
werden.
Dann streiche eben in alle Kontakte welche nicht einwilligen möchten,
dann übergibst du diese Liste an deinen Chef oder wer auch immer dafür
zuständig ist. Soll der oder diejenige sich darum kümmern betreffende
Kunden o. Lieferanten wieder ins Boot zu holen.
Spielt das eine Rolle wie man pers. dazu steht und ob man das für
Sinnvoll hält oder auch nicht? Wenn man darauf keinen Einfluß nehmen
kann nicht.
test schrieb:> Aber AFAIK prüft WhatsApp nur> welche Nummern im Adressbuch registrierte Nummern sind.
Whatsapp sendet das KOMPLETTE Telefonbuch mit ALLEN Kontaktdaten,
Adressen, Kommentaren, Bildern usw.
Ich weiß nicht, ob zum Beispiel deine Oma damit einverstanden ist, ihren
Namen in Verbindung mit Foto und Adresse und vielem mehr an
amerikanische Server zu übermitteln. Hast du ihre Erlaubnis dafür
eingeholt?
Das gleiche gilt auch beispielsweise für Arbeitskollegen,
Geschäftspartner, Terminplanungen, Kunden usw. Also auch sämtliche
Personen und Querverbindungen, die anhand des Adressbuches hergestellt
werden können.
Wenn du nicht auf dem Laufenden bist, dann informiere dich bitte.
Ingenieur schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Und ich würde das Smartphone kurz vor Feierabend im Schreibtisch der>> Firma verschwinden lassen und kurz nach Arbeitsbeginn da wieder>> herausholen. Keineswegs mit nach Hause nehmen oder gar in den Urlaub.>> Und was ist mit Home Office Tagen?
Ja, was soll damit sein?
Was mir da noch einfällt: WhatsApp ist ein Dienst, der enorm viel
Aufmerksamkeit beanspruchen kann. Es ist, soweit ich das als Nichtnurzer
weiß, extra so gestaltet daß die Nutzer das Ding eben nicht einfach
ignorieren wenn sie was Wichtiges zu tun haben. Dazu ist es mit subtilen
Mechanismen ausgestattet, daß die Leute möglichst gleich antworten.
Dabei ist es mittlerweile bekannt, das allein schon die täglichen Emails
die Produktivität von Firmen erheblich beeinträchtigt. Dazu kommen noch
Telefon und persönliche Kontakte.
Ganz ohne Kommunikation gehts natürlich nicht, soll ja auch nicht sein.
Trotzdem haben wir in einer früheren Firma mal überlegt, ob wir für
jeden Tag eine "Arbeitszeit" einführen. Wo dann 2-3h/d Tür zu, Telefon
und Outlook aus um mal am Stück etwas zu schaffen ohne dauernd
unterbrochen zu werden.
Den Einsatz von WhatsApp auf der Arbeit sollte man auch mal aus dieser
Richtung prüfen. Wieviele Nachrichten sind so wichtig, daß sie sofort
und gleich beantwortet werden müssen? Die meisten hier werden ihr ganzes
Leben keine solche Nachricht bekommen (Ausnahme: Rufbereitschaft).
Dampfheuler schrieb:> Man kann watsup erst installieren, dann das Recht die Telephonliste> anzuschauen nehmen, und dann erst mit dem telephonieren beginnen...
Was auch immer damit zum Ausdruck gebracht werden will.
Wenn man jmd. ein neues Telephon in die Hand drückt dann ist dessen
Addressbuch zunächst leer und enthält keinerlei Kontakte.
Erwin D. schrieb:> Whatsapp sendet das KOMPLETTE Telefonbuch mit ALLEN Kontaktdaten,> Adressen, Kommentaren, Bildern usw.
Verschwörungstheorie oder Fakt?
Wieso kommt dein Chef nicht auf die Idee einen eigenen eMail-Server zu
nutzen, und als Client z.b. K9 zu verwenden? Emails können so offiziell
mit der Firmenadresse versendet werden. Oder ist ihm die Endung
googlemail.com wichtig?
test schrieb:> Erwin D. schrieb:> Whatsapp sendet das KOMPLETTE Telefonbuch mit ALLEN Kontaktdaten,> Adressen, Kommentaren, Bildern usw.>> Verschwörungstheorie oder Fakt?
Nein, das ist bekannt.
Ich würde das Problem gesetzeskonform angehen.
Ja Schäffi, mach ich doch!
Sobald ich auch von meinem letzten Kontakt auch das OK habe.
Kann aber ein wenig dauern. Beim Ersten streiten sich die Erben noch.
Der Zweite liegt noch immer im Koma. Der Dritte hat noch nicht
geantwortet.
Aber sobald das erledigt ist mach ich das.
test schrieb:> Erwin D. schrieb:>> Whatsapp sendet das KOMPLETTE Telefonbuch mit ALLEN Kontaktdaten,>> Adressen, Kommentaren, Bildern usw.>> Verschwörungstheorie oder Fakt?
Glaubst du der Facebokserver sendet all seine gespeicherten Kontakte zum
Handyclient, damit dort überprüft wird wer schon bei WhatsApp ist? Aber
irgendwo muß die Überprüfung ja stattfinden, sofern sie stattfindet.
test schrieb:> Verschwörungstheorie oder Fakt?
Es ist schon erschreckend, wie wenig sich die Benutzer damit auskennen,
obwohl sie alle zugestimmt haben. Denn ohne Zustimmung keine
Anmeldung...
Warte nur bis Facebook Whattsapp komplett integriert, dann hast du
automatisch einen Facebook-Account. Ist eh schon auf jedem
Android-Smartphone zwangsinstalliert.
Bla schrieb:> Warte nur bis Facebook Whattsapp komplett integriert, dann hast du> automatisch einen Facebook-Account. Ist eh schon auf jedem> Android-Smartphone zwangsinstalliert.
Ich weiß nicht, was du für ein Telefon hast.
Auf meinem ist weder Whatsapp noch Fratzenbuch "zwangs"-installiert.
Wühlhase schrieb:> test schrieb:> Erwin D. schrieb:> Whatsapp sendet das KOMPLETTE Telefonbuch mit ALLEN Kontaktdaten,> Adressen, Kommentaren, Bildern usw.>> Verschwörungstheorie oder Fakt?>> Glaubst du der Facebokserver sendet all seine gespeicherten Kontakte zum> Handyclient, damit dort überprüft wird wer schon bei WhatsApp ist? Aber> irgendwo muß die Überprüfung ja stattfinden, sofern sie stattfindet.
Ja, aber dazu muss man nur die Telefonnummern (keine Namen, keine
Bilder, keine irgendwas) zum Server senden. Mehr Infos (als die reinen
Telefonnummern ohne weitere Infos) aus dem Adressbuch sind technisch
nicht notwendig.
Deswegen ja die Frage ob es offiziell geklärt ist ob WhatsApp mehr als
nur die Nummer sendet. Aus der Funktion der App alleine kann man ja
nicht zwingend herleiten das sie das tut.
Damit ist dein Posting (Behauptung aufstellen und mit fehlerhafter
Aussage "beweisen") dem Bereich der Verschwörungstheorien zuzuordnen.
Und das ist sehr kontraproduktiv.
test schrieb:> technisch nicht notwendig.
Weiß doch jeder, daß es "technisch nicht notwendig" ist.
Aber wie wäre es denn, wenn du dich mal besser informieren würdest,
statt anderen Leuten sogenannte "Verschwörungstheorien" vorzuwerfen?
Baku M. schrieb:> Schon aus Gründen des Schutzes von Betriebsgeheimnissen (ganz allgemein)> wird kein normaler Mensch auf die Idee kommen, seine Firmenkommunikation> ausgerechnet WhatsApp und Google anzuvertrauen.
VW packt demnächst ALLES in die Amazon-Cloud.
Wenns da mal ruckelt stehen alle Werke still.
Erwin D. schrieb:> Weiß doch jeder, daß es "technisch nicht notwendig" ist.
Wühlhase wusste es nicht. Er schrieb einige Postings weiter oben das es
notwendig ist das Telefonbuch zum Server zu senden (und der Zusammenhang
implizierte das er damit alle Infos aus dem Adressbuch meinte), weil
sonst geht die Überprüfung ja nicht.
Kannst du nachlesen wenn du ein wenig nach oben scollst. Und auf dieses
Posting bezog sich meine Antwort.
test schrieb:> Wühlhase wusste es nicht.
Vielleicht hast du mich falsch verstanden.
Es ist technisch nicht notwendig. Was aber für Whatsapp kein Grund ist,
es nicht zu tun. Sie schicken trotzdem ALLES zum Server...
Sachen gibts... Bei ins ist die Benutzung von Cloudmessengern jeder Art
für Dienstliche Zwecke verboten. Auch Skype ist nicht. Telegram oder
Signal wird von der Leitung toleriert, solange die Inhalte nicht
sicherheitskritisch sind, d.h. bestenfalls für Terminvereinbarungen. Das
ist Bestandteil der IT-Benutzerordnung, die jeder unterschreiben muss.
Das ganze wird bei der jährlichen Sicherheitsunterweisung nochmal
eingebläut.
Vancouver schrieb:> Das ist Bestandteil der IT-Benutzerordnung,> die jeder unterschreiben muss.
Da kann man euch nur wünschen, daß es so bleibt.
Hier ist der Zug abgefahren...
test schrieb:> Wühlhase schrieb:>> test schrieb:>> Erwin D. schrieb:>> Whatsapp sendet das KOMPLETTE Telefonbuch mit ALLEN Kontaktdaten,>> Adressen, Kommentaren, Bildern usw.>>>> Verschwörungstheorie oder Fakt?>>>> Glaubst du der Facebokserver sendet all seine gespeicherten Kontakte zum>> Handyclient, damit dort überprüft wird wer schon bei WhatsApp ist? Aber>> irgendwo muß die Überprüfung ja stattfinden, sofern sie stattfindet.>> Ja, aber dazu muss man nur die Telefonnummern (keine Namen, keine> Bilder, keine irgendwas) zum Server senden. Mehr Infos (als die reinen> Telefonnummern ohne weitere Infos) aus dem Adressbuch sind technisch> nicht notwendig.
Der ganze Abgleich überhaupt ist technisch nicht notwendig. Dann kommt
halt eine Fehlermeldung zurück weil Nummer nicht bekannt. Vor allem ist
dieser Abgleich bei der Installation nicht notwendig.
Mir war zugegebenermaßen nicht klar, daß du explizit die Kombination
Name+Nummer meinst. Die Namen sind für Facebook nicht interessant, kaum
wer speichert alle seine Kontakte mit Nachname+Vorname ab und ich bin
sicher, die Daten werden facebookintern sowieso einer eindeutigereren ID
zugeordnet. Viel interessanter ist, welche Leute hast du überhaupt in
deiner Kontaktliste, denn diese Leute wirst du tatsächlich näher kennen
und sagt mehr aus als z.B. 10.000 Facebook-Freundschaften und da ist die
Telefonnummer weitaus nützlicher, weil definitiv eineindeutig und vom
Nutzer nicht willkürlich änderbar.
test schrieb:> Deswegen ja die Frage ob es offiziell geklärt ist ob WhatsApp mehr als> nur die Nummer sendet. Aus der Funktion der App alleine kann man ja> nicht zwingend herleiten das sie das tut.
Aus dem was man vom Programm von außen sieht kann man wenig auf etwas
schließen, ja. Man kann sich aber das Geschäftsmodell und das sonstige
Verhalten des Betreibers anschauen und daraus auf seine Interessen
schließen-und da ist die Sache recht eindeutig.
test schrieb:> Damit ist dein Posting (Behauptung aufstellen und mit fehlerhafter> Aussage "beweisen") dem Bereich der Verschwörungstheorien zuzuordnen.> Und das ist sehr kontraproduktiv.
Was soll daran kontraproduktiv sein?
Erwin D. schrieb:> Hier ist der Zug abgefahren...
Nur so lange, bis ihr mal ein Produkt von Euch zum zehntel des Preises
beim Alibaba bestellen könnt. Dann werden die Chefs wach. War bei uns
auch so.
@test:
Hier ist noch etwas zum Lernen für dich. Lies!
> Studie zeigt, was Metadaten über Menschen verraten>> Forscher der Universität Stanford konnten eine Cannabis-Zucht,> einen Abtreibungswunsch oder eine schwere Erkrankung alleine anhand> von Telefon-Metadaten erkennen.https://futurezone.at/science/studie-zeigt-was-metadaten-ueber-menschen-verraten/55.897.788
Das war übrigens schon 2014, es ging ausschließlich um Metadaten (wer
kommuniziert wann mit wem, keinerlei Kommunikationsinhalte) und die
Kombination mit Facebook-Profilen ist da auch noch nicht mit
eingeflossen.
Wühlhase schrieb:> Was soll daran kontraproduktiv sein?
Zu erst... Im Prinzip bin ich ja ganz bei euch :-) Mir ist das Konzept
was z.B. Threema nutzt aus sehr viel sympathischer.
Wobei man leider erkennen muss das die breite Masse damit überfordert
ist (sich Benutzername/Passwort zu merken überfordert die meisten
schon). Einfache Nutzung auf Kosten jeglicher Privatsphäre gewinnt
leider in der Realität.
Mit dem kontraproduktiv meinte ich sinnvolle Warnungen durch
Falschaussagen (oder eine zweifelhafte Beweisführung) zu untermauern.
Das meint solche Aussagen wie "Natürlich schickt WhatsApp das komplette
Adressbuch zum Server, weil wie soll das sonst funktionieren" (So las
ich das hier).
Das ist mir zu unseriös. Also mir gings nur darum das die Behauptung das
unnötige Daten (zum Betrieb der App) eingesammelt werden, hier sofort
damit untermauert wurde das es ja schon zwangsweise schon durch die
Funktion gegeben ist.
Claus M. schrieb:> Scheint mir du bist ein Dinosaurier. Komme im Jahr 2019 an oder> erkundige dich halt nach frühverrentung.
Oh je, oh je - bei so viel Blödheit fehlen einem die Worte.
Dann lass du dich ausspionieren, aber lass anderen mit Hirn ihre Ruhe
mit deinen unqualifizierten Kommentaren.
Selbst das Adressbuch kann man auf dem firmeninternen Server speichern.
Wir machen das mit Baikal-Server. Da muss kein Google-Account online
sein.
Dein Chef hat in sachen IT und Datenschutz einfach nichts verstanden.
War bei mir auch so, obwohl ich FB, Google und Amazon immer misstrauisch
bin.
In einem Post hier hat z.B. Aaron C gut gezeigt was selsbt mit
SmartWatches passiert. Die App sendet kontinuierlich zum Chinesenserver.
Ich wollte aus Saugbot haben. Aber ohne Internet und App die mein
Standort haben wollte war das nicht möglich ihn in Betrieb zu nehmen.
Frag mal deinen Chef ob du dafür einfach eine Datenbank einrichten
sollst. Wenn ja, bitte ihn um eine passende Farbe, Länge, Breite und
Tiefe.
Dann kannst du abschätzen wie kompetent er ist und zeitgleich hat er die
Möglichkeit zu erkennen was bei ihm falsch läuft.
Wühlhase schrieb:> Viel interessanter ist, welche Leute hast du überhaupt in> deiner Kontaktliste, denn diese Leute wirst du tatsächlich näher kennen
Genau DA will ich dich haben ;-)
ich habe ein 'negiertes' Telefonbuch im smartfon, dh sämtliche
gespeicherte Nummern sind mir persönlich unbekannte Anrufer, die für ne
Umfrage/Werbeagentur/Versicherung/weissichwas jemals bei mir angerufen
haben...knapp 100 lustige Nummern in 8 Jahren.
Die kriegen alle einen "schönen" Namen und ich öffne auch ganz gern
meine Kontakte für Apps... :-P
Logischerweise haben bekannte Nummern keinen Klingelton...
wirklich eigene Nummern gibt es nicht!
Ich hoffe, die vergessen nicht, Oma nen schönen Gruß zu bestellen...
test schrieb:> Mit dem kontraproduktiv meinte ich sinnvolle Warnungen durch> Falschaussagen (oder eine zweifelhafte Beweisführung) zu untermauern.
Es ist zugegebnermaßen selten einfach, detailliert die Nachteile und
Gefahren aufzulisten, die durch Datenerhebungen entstehen. Vor allem, da
sich Firmen wie Google oder Facebook sehr bedeckt halten-zu Recht, aus
ihrer Sicht.
Oft geht es damit ja auch nicht nur um die Frage "Was passiert", sondern
auch "Was könnte mal passieren". Die Facebook-Likes waren mal da um
herrauszufinden, was die Leute mögen um ihnen Werbung verkaufen zu
können. Dann hat jemand die Idee gehabt, psychologische Profile der
Nutzer anhand ihrer Likes zu erstellen (siehe Cambridge Analytica). Und
die Präzision und Möglichkeiten der Ergebnisse sind erschreckend.
Mastercard hat vor einigen Monaten ein Patent angemeldet, um
Informationen über ihre Kunden aus deren Bezahlquittungen zu gewinnen.
Neue Verfahren können jederzeit entwickelt werden, aber die Bezahlungen
und Likes aus der Vergangenheit kannst du nicht einfach zurücknehmen.
Von daher ist dieses Thema immer ein Stück Verschwörungstheorie, und
Paranoia durchaus angebracht.
Noch ist das weitgehend auf die Privatwirtschaft beschränkt, es ist
unser Glück daß das die IT für unsere Politiker (anders als die chin.
Regierung) nach wie vor weitgehend Neuland ist. Nimm eine x-beliebige
Partei deiner Wahl der du tief mißtraust und stell dir vor, sie stellt
die Regierung und Instrumente wie die von Cambridge Analytica plus der
ganzen Daten, die so gesammelt werden, stehen ihr zur Verfügung.
Michael M. schrieb:> Das ist mal wieder so ein Thread wo der Ersteller sich nicht mehr> meldet.
Er hat doch die Antworten bekommen, die er haben wollte.
Jetzt weiß er, daß sein Chef Rechtsverstöße von ihm verlangt.
Vermutlich überlegt er gerade, was er daraus für Konsequenzen zieht.
Erwin D. schrieb:> Michael M. schrieb:> Das ist mal wieder so ein Thread wo der Ersteller sich nicht mehr> meldet.>> Er hat doch die Antworten bekommen, die er haben wollte.> Jetzt weiß er, daß sein Chef Rechtsverstöße von ihm verlangt.> Vermutlich überlegt er gerade, was er daraus für Konsequenzen zieht.
Was will jemand der 20 Jahre im gleichen Büro hockt für Konsequenzen
ziehen? Auf die andere Arschbacke wechseln?
Erwin D. schrieb:> Es ist schon erschreckend, wie wenig sich die Benutzer damit auskennen,> obwohl sie alle zugestimmt haben. Denn ohne Zustimmung keine> Anmeldung...
Also ich habe gar kein WhatsApp und frage mich an dieser Stelle auch, ob
nun wirklich alles übertragen wird, also inklusive Kontakt-Notizen.
Und kann man WhatsApp nicht auch nutzen, ohne den Zugriff auf das
Adressbuch zu gestatten? Ich musste das vor Jahren mal für eine Bekannte
einrichten und meine, dass man den gewünschten Zugriff auf das
Adressbuch auch ablehnen konnte. Werden dann immer nur Telefonnummern
statt Namen angezeigt? Und wie ist das in einer WhatsApp-Gruppe?
Wenn ich bedenke, wie viele Personen sowohl aus meinem privaten als auch
geschäftlichen Bekanntenkreis sensible Daten in den Kontakt-Notizen
gespeichert haben...gar nicht gut! :(
Also bitte nicht falsch verstehen, ich finde WhatsApp auch nicht gut und
möchte hier nichts verharmlosen, aber es gibt ja kaum belastbare
Informationen darüber, was diese Datenkrake nun tatsächlich
ausspioniert.
Petri schrieb:> Wenn ich bedenke, wie viele Personen sowohl aus meinem privaten als auch> geschäftlichen Bekanntenkreis sensible Daten in den Kontakt-Notizen> gespeichert haben...gar nicht gut! :(
Da ist es doch nur ausgleichende Gerechtigkeit wenn du dich auch
anmeldest und WA deren Daten zur Verfügung stellst ;-)
In solchen Fällen hat man eine dienstliche "Identität". Man empfängt auf
dem Diesnthandy weder private Anrufe, noch tätigt man solche.
Man gibt dort keinerlei private Informationen preis. Nach Ende der
Arbeitszeit wird das Ding abgeschaltet, oder in der Arbeit liegen.
Außer natürlich, das wurde vertraglich anders vereinbart - ein Beispiel
wäre eine Rufbereitschaft. Aber der Arbeitgeber kann NICHT einfach so
verlangen, dass man auch am WE erreichbar ist!
Das handhabe ich so bei allen IT Sachen.
Und bisher hat sich kein Arbeitgeber beschwert...
Wer das so handhabt, hat auch mit Google weniger Probleme. Auch wenn ich
es bedenklich finde, wenn eine Firma auf den Datenschutz ihrer Kunden
scheißt. Ich würde dort ja nicht Kunde sein wollen...
Ich verstehe das Gejammer nicht. Du bist dienstlich auf dem Gerät
unterwegs. Darauf hast du weder privat zu surfen, noch privat Whatsapp
zu nutzen und auch keine privaten Mails und SMS zu schreiben.
Einzig über den Punkt, ob Google in irgendeiner Form in der Lage ist
deine Identitäten (Dienstlich und Privat) zu verknüpfen ( zum Beispiel
per GPS ) hättest du aus meiner Sicht eine Möglichkeit deinen Chef
argumentativ zu erreichen. Da du diese Dienste im Privatleben aber nicht
nutzt, ist auch dies eigentlich lächerlich
Martin schrieb:> per GPS ) hättest du aus meiner Sicht eine Möglichkeit deinen Chef> argumentativ zu erreichen. Da du diese Dienste im Privatleben aber nicht> nutzt, ist auch dies eigentlich lächerlich
Nicht platzen vor lachen:
1
... Sohn (11) hatte ohne Aufsicht durch die Eltern Kontakte zu seiner Whatsapp-Liste hinzugefügt ...
2
3
... Mutter solle von allen Adressbuchkontakten ihres Sohnes eine Erlaubnis einholen. Diese muss sie dem Gericht „binnen zwei Monaten ab Zustellung dieses Beschlusses nachweisen“. Außerdem verlangte das Gericht Weiterbildungsmaßnahmen von der Mutter. ...
Aber dies steht doch anscheinend nicht zu Debatte und und wurde ldgl.
als Befürchtung geäußert
[... Zudem befürchte ich, dass auch später Whatsapp Pflicht werden soll
...]
Umd was ist mit dem Android Adressbuch (was rein praktisch immer dem
Google Adressbuch entspricht und damit auf den Google Servern liegt)?
Was ist mit dem iPhone? Was ist mit dem Windows Adressbuch das bei
Microsoft liegt? Was ist mit drm gmx Adressbuch im gmx Webmailer?
Ist die Idee tatsächlich das hier jeder im Adressbuch um Erlaubnis
gefragt werden muss?
test schrieb:> Umd was ist mit dem Android Adressbuch (was rein praktisch immer dem> Google Adressbuch entspricht und damit auf den Google Servern liegt)?> Was ist mit dem iPhone? Was ist mit dem Windows Adressbuch das bei> Microsoft liegt? Was ist mit drm gmx Adressbuch im gmx Webmailer?
Das Android-Adressbuch liegt bei mit lokal, ohne google-Synchronisation.
Windows-Adressbuch hab ich keins, auch kein Microsoft-Konto.
GMX mach ich grundsätzlich nie über Webmailer, nur über Mailprogramm.
Und auch dort ist keine Verbindung zu GMX da.
Alles kein Problem. Man muss es nur bei der Einrichtung angeben.
Forlim schrieb:> Ist der Zwang zum Benutzen von Google (und anderen Datensammlern) ein> Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung, nach der die Weitergabe> von Daten im geschäftlichen Bereich (Kunden, Geschäftspartner,> Arbeitnehmer) nur nach ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des> Betroffenen gestattet ist und ansonsten sogar bestraft werden kann?
Warum genau soll da ein Verstoß gegen die DSGVO vorliegen?
Ein Arbeitgeber hat immer ein berechtigtes Interesse daran, bestimmte
Daten zu seinen Angestellten zu speichern. Dein Name und Deine
geschäftlichen Kontaktdaten gehören dazu. Und selbstverständlich werden
diese Kontaktdaten auch in der Kommunikation mit anderen Firmen,
Zulieferern, Kunden etc. genutzt - dazu müssen die Kommunikationspartner
logischerweise über diese Kontaktdaten verfügen, wenn es nötig ist.
Lars R. schrieb:> Tendenziell ist Dein Arbeitgeber dazu berechtigt und tendenziell ist das> angemessen.
Weder ist der ohne Einschränkungen dazu berechtigt, noch ist das in
diesem Zusammenhang angemessen.
>> Beispielsweise ist es tendenziell nicht angemessen, wenn Du darauf> bestehst, ausschliesslich mit einer anonymisierten Email-Adresse mit> Kunden und Geschäftspartnern zu kommunizieren, aus denen Dein Name nicht> hervor geht.
Welchen Teil von "nur im Innendienst" hast Du nicht verstanden?
Wenn jemand als Vertreter oder als Repräsentant seiner Firma anheuert,
ok.
Zum Glück aber ist es hierzulande immer noch nicht rechtens, daß sich
eine Firma einen beliebigen Mitarbeiter herauspicken und gegen dessen
erklärten Willen als Aushängeschild mißbrauchen kann, um sich dann
hinter ihm zu verstecken.
soso... schrieb:> ... Auch wenn ich> es bedenklich finde, wenn eine Firma auf den Datenschutz ihrer Kunden> scheißt. Ich würde dort ja nicht Kunde sein wollen...
Ich auch nicht. Problem dabei: Du erfährst es ja gar nicht.
Bei der Gelegenheit: ich sehe mit einer gewissen Verärgerung, daß
mikrocontroller.net Googgle Analytics verwendet. Zwar wird das auf
meinder Seite sowohl von NoScript als auch von meinem Proxy geblockt,
jedoch schafft es nicht gerade Vertrauen in den Respekt bzgl. des
Schutzes meiner Daten.
Auf der positiven Seite ist zu vermerken, daß das Portal auch ohne
JavaScript gut genug funktioniert und auf den zeitgenössischen
"Framework of the day" und "one page app"-Murks verzichten kann. Das
kann man nicht oft genug loben.
Forlim schrieb:> Ist der Zwang zum Benutzen von Google (und anderen Datensammlern) ein> Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung, nach der die Weitergabe> von Daten im geschäftlichen Bereich (Kunden, Geschäftspartner,> Arbeitnehmer) nur nach ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des> Betroffenen gestattet ist und ansonsten sogar bestraft werden kann?
Frag deinen Datenschutzbeauftragten. Ernsthaft. Der kennt sich mit sowas
aus.
Claus M. schrieb:> Mir scheint es ein Vorwand zu> sein, weil er eben keine Lust hat sich an was neues zu gewöhnen. So> jemand der alles anders machen will wegen altersstarsinn kann man in> keinem Team gebrauchen.
Möglicherweise will er auch Google nicht seine Daten in den Rachen
werfen?
Und bevor das übliche gelaber "deine Daten interessieren doch eh keinen"
kommt: Denk mal drüber nach warum Google und Facebook Daten sammeln (zum
Spaß, Geld verbrennen?) und wo deren Milliardenumsätze herkommen.
Claus M. schrieb:> Wenn der Chef es aber so will, dann hat man es zu> machen.
Bullshit, natürlich müsstest du trotzdem sämtliche Kontakte nach deren
Zustimmung fragen.
S. M. schrieb:> Sei doch Froh das deine Firma etwas Modernes versucht.> Ich arbeite bei einem der Großen in De und wir haben zwar ein Dienst> iPhone aber so etwas wie Whatsapp ist verboten. Datenschutz und so...
Äh ja. Modern und so.
OS schrieb:> Hier sollte mal die EU aktiv werden und was schaffen das die Europäer> vor dem massenhaften zugriff auf Daten der EU Bürger schützt.
Die EU ist unter anderem mit der DSGVO aktiv geworden, und schon haben
alle gejammert, eben weil Unternehmen ihre Mitarbeiter und Kunden nicht
mehr ohne weiteres ausliefern dürfen. Weil angeblich
"Fortschrittshemmend" oder so.
HBich schrieb:> Frage an den Thread-Eröffner, wie greift du eigentlich auf den Google> Play Store zu ohne Google-Acccount.
Stell dir vor, man kann Android auch ohne Playstore nutzen.
HBich schrieb:> Statistische Auswertungen ergeben Sinn, aber Einzeldaten, wer mit wem> rummacht, interessiert die Amerikaner nicht die Bohne.>> Während hier noch die Leute sich die Haare wegen Datenschutz raufen,> schmilzt ihnen die Substanz weg.
Natürlich, Google und Facebook sammeln zum Spaß Daten.
test schrieb:> Ich bin da nicht auf den laufenden... Aber AFAIK prüft WhatsApp nur> welche Nummern im Adressbuch registrierte Nummern sind. Oder passiert da> mittlerweile offiziell mehr?
Tja, und genau macht Facebook das, was sie am besten können: Netzwerke
zwischen Menschen aufziehen, wer kennt wen.
Und dann gibt es Firmen, da werden die Anzahl Telephonanrufe und -zeit
aufgezeichnet. Beim Jahresgespaech wird man dann als Vieltelephonierer
betrachtet, auch wenn's geschaeftlich war ...
Da muss man fuer ein Auslandgespraech ueber die Vermittlung gehen, kann
nicht selbst waehlen.
vn nn schrieb:> Möglicherweise will er auch Google nicht seine Daten in den Rachen> werfen?
Es sind aber nicht seine Daten, vom Namen abgesehen gehören alle Daten
der Firma.
vn nn schrieb:> Claus M. schrieb:>> Wenn der Chef es aber so will, dann hat man es zu>> machen.>> Bullshit, natürlich müsstest du trotzdem sämtliche Kontakte nach deren> Zustimmung fragen
Bullshit, wenn die anderen Kontakte alle Kollegen sind kann das im
betrieb so geregelt werden.
Thomas schrieb:> Man kann sich Probleme machen wo keine sind. Typisch deutsches> Spießertum.
Genau! Wer braucht schon Datenschutz? Alles Spießertum ;-(
Forlim schrieb:> Ich arbeite seit 20 Jahren nur im Innendienst bei der gleichen Firma.> Ein neuer Besitzer will mir nun ein Firmen Smartphone aufzwingen, für> das ich mit Klarnamen einen Google Account eröffnen soll. Alternativ
Ja und? Wo ist jetzt genau das Problem?
> beim Besitzer beschwert, dass ich nicht mitmache. Darf der Besitzer mich> rein rechtlich dazu zwingen oder verstößt er damit gegen die> Datenschutzgrundverordnung.
Warum sollte er gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoßen? Hast Du
dafür Anhaltspunkte? Ein Klarnamen-Login bei einem Dienst haben zu
müssen, ist jedenfalls kein Verstoß.
1. Beruflich bist Du nach außen praktisch immer mit Klarnamen unterwegs.
Ob Email, Telefon oder Postanschrift - auch in Veröffentlichungen oder
bei persönlichen Treffen.
2. Das, was der da mit Google macht, ist nichts anderes als das, was
heutzutage ganz viele Firmen mit Google oder anderen Cloud-Anbietern
machen: Die Daten liegen auf deren Servern und jeder Mitarbeiter braucht
einen Account dafür. Warum das gerade bei Dir problematisch sein soll,
erschließt sich mir nicht.
3. Das Thema Betriebsspionage sollte nicht Dein Problem sein, das wird
vermutlich auch nicht wirklich über Cloud-Anbieter laufen, sondern
gezielt, direkt, über Mitarbeiter. Jede mittlere oder größere Firma
produziert so viele Daten, dass es kaum sinnvoll ist, die alle mühsam zu
durchsuchen. Da schickt man lieber einen geschmierten Mitarbeiter oder
lässt den Studenten noch als Wanze mitlaufen.
Absurderweise hält jeder die Cloud-Dienste für große Problemstellen bei
Betriebsspionage, aber die Vita mancher Bewerber (aus bestimmten
Ländern) mit ca. 2 bis 3 Jahre dauernden Anstellungen bei allen großen
Mitbewerbern erregt überhaupt kein Misstrauen.
Und an alle, die generell ein Problem mit ihren persönlichen Daten bei
US-Firmen haben: Diese Angst finde ich hochgradig lächerlich! Angst
müsst Ihr davor haben, dass der Staat, in dem Ihr lebt, Daten über Euch
sammelt, aber nicht irgendeine ausländische Firma weit weg. Wie viele
amerikanische Firmen haben denn schon hierzulande Menschen verfolgt, in
Gefängnisse gesteckt und umgebracht? Keine - das waren immer die
Staaten. Komischerweise scheint da niemand Bedenken zu haben, umso
hysterischer wird das Geschrei, wenn Google oder Facebook einen
Realnamen wissen.
Wer übrigens glaubt, dass man speziell durch die Nichtteilnahme an allen
solchen Diensten und überzogene Datensparsamkeit aus irgendwelchen
Filtern herausfällt und besonders vor Interesse von Geheimdiensten
geschützt ist, der hält auch das Klettern mit Alu-Hut im Umspannwerk für
eine sichere Sportart...
Gastino G. schrieb:> Diese Angst finde ich hochgradig lächerlich!
Finde ich auch. Dabei haben die gar nicht die Absicht, die Daten zu
verwenden. Die sammeln sie nur zum Spaß. Also alles ganz harmlos ;-)
test schrieb:> Umd was ist mit dem Android Adressbuch (was rein praktisch immer dem> Google Adressbuch entspricht und damit auf den Google Servern liegt)?
Es kann mehrere Adressbücher geben, die überall liegen können, auch auf
einem eigenen Server.
Erwin D. schrieb:> Gastino G. schrieb:> Diese Angst finde ich hochgradig lächerlich!>> Finde ich auch. Dabei haben die gar nicht die Absicht, die Daten zu> verwenden. Die sammeln sie nur zum Spaß. Also alles ganz harmlos ;-)
Soviel angst vor etwas Analyse ? Was machen google etc im
schlimmstenfalls mit irgendeinem Anbieter ein profil erstellen um dir
ein Produkt zu verkaufen... dort Skepsis/Menschenverstand walten zu
lassen und ggf es nicht zu kaufen. Preise vergleichen unmöglich?
Genauso wie der Blödsinn mit digitalen Preisanzeigen die sich bei jedem
ändern.. man kriegt die Preise immernoch mit auch von anderen und kann
Preisvergleiche starten scheint aber alles ja sooo kompliziert zu sein.
Zu DSGVO + Whatsapp kann man bei erst Kontakt mit in die DSGVO wisch
nehmen, der dem Kunden eh vorgelegt werden muss da seine Daten
verarbeitet werden mit irgendeinem System.
Forlim schrieb:> Zudem befürchte> ich, dass auch später Whatsapp Pflicht werden soll und Fotos mit Namen> von mir auf Diensten veröffentlicht werden sollen.
Wenn jemand ohne dein Wissen Information über dich in seine Kontakte
einträgt und damit Whatsapp zur Verfügung stellt, dann kannst du nicht
viel dagegen tun. Erst wenn du es merkst, kannst du vielleicht
denjenigen an die Wand nageln, aber das wird in diesem Zusammenhang
möglicherweise nicht ratsam sein.
Mir scheint es für eine Firma nicht ratsam, Whatsapp für berufliche
Kommunikation zu verwende. Es gibt genug Alternativen.
Google und diverse Handy-Hersteller bieten entweder selbst oder über
Drittanbieter Mobile Device Management (MDM) Lösungen für Firmenhandys
an. Damit werden getrennte Benutzerprofile implementiert, die ohne
Umschaltung nebeneinander genutzt werden können. Da kann es dann die
gleiche App doppelt geben, die private greift nur auf das private Profil
zu, die dienstliche App nur auf das dienstliche Profil. Ein dienstliches
Whatsapp hat dann keinen Zugriff auf die privaten Kontakte.
Der Arbeitgeber hat per MDM nur Kontrolle über den dienstlichen Teil,
auf den wiederum der Anwender nur beschränkte Kontrolle hat. Getrennte
Handys trennen sicherer, aber nicht jeder will 2 Geräte rumschleppen und
nicht jeden störts, wenn die Firma für die privat gesurften Daten zahlt.
Dual-SIM ist dann natürlich ratsam.
Erwin D. schrieb:> Xava schrieb:> kann man bei erst Kontakt mit in die DSGVO wisch>> Kannst du das mal bitte übersetzen in eine verständliche Sprache?
Theoretisch musst du beim erstkontakt deinem Geschäftspartner eine DSGVO
basierenden Text vorlegen, wie du seine Daten verarbeitest um auf der
sicheren Seite zu sein... da kann es auch einen abschnitt über Whatsapp
geben...
Wühlhase schrieb:> Und ich würde das Smartphone kurz vor Feierabend im Schreibtisch der> Firma verschwinden lassen und kurz nach Arbeitsbeginn da wieder> herausholen. Keineswegs mit nach Hause nehmen oder gar in den Urlaub.
Das kann ein wenig davon abhängen, was für eine Art Job man hat. Und
natürlich auch davon, wie der AG mit einer verbesserten Erreichbarkeit
des AN umgeht. Nicht jeder AG sieht das als Einladung zum Missbrauch,
das Verhältnis kann auch kooperativ sein.
Xava schrieb:> Soviel angst vor etwas Analyse ? Was machen google etc im> schlimmstenfalls mit irgendeinem Anbieter ein profil erstellen um dir> ein Produkt zu verkaufen... dort Skepsis/Menschenverstand walten zu> lassen und ggf es nicht zu kaufen. Preise vergleichen unmöglich?
Wir reden hier von geschäftlichen Daten. Die Rückschlüsse auf
Geschäftsbeziehungen erlauben. Sowas lässt sich gewinnbringend
verwenden.
Wenn man mit einem Geschäftspartner Dinge bespricht, erwartet man schon,
dass der Inhalt dieser Gespräche oder die Metadaten (wer mit wem und so
weiter) mehr oder weniger vertraulich behandelt werden, und nicht durch
dritte an den Meistbietenden verhökert werden.
Bei geschäftlichen Kontakten steckt nicht unerheblich Geld dahinter.
Im Übrigen denkst du, wie alle Überwachungsbefürworter nicht weit genug.
Es ist jetzt schon absehbar, dass dein Einkaufsverhalten einmal Preise
diktieren wird *1), dein Solialverhalten betimmen wird ob und was du für
eine Versicherung bekommst und so weiter. In 20 Jahren kannst du dich
möglicherweise einmal von einer notwendigen Knieoperation verabschieden,
weil du irgenwann zuviel Speck gegessen hast, und immer brav
(überprüfbar) mit Karte bezahlt hast.
Alles, was du irgenwann über die preisgegeben hast, wird auf ewig
gespeichert, mit dem Ziel, es irgenwann zu Geld zu machen. Das ist immer
mit einem Nachteil auf deiner Seite verbunden. Es geht hier nicht um
Werbung, die ist wirklich uninteressant.
*1) Vorgeschmack gefällig?
Bitte:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/datenauswertung-bei-orbitz-apple-user-zahlen-mehr-fuer-hotelzimmer-a-840938.htmlhttps://www.test.de/Telematik-in-der-Autoversicherung-Fahrstil-per-App-kontrollieren-5165759-0/https://en.wikipedia.org/wiki/Social_Credit_System
> Bei geschäftlichen Kontakten steckt nicht unerheblich Geld dahinter.>
Dafür gibt es dann die Regulierungen, DSGVO GdBO etc. Dafür muss man
statt Abschottung das System. Und daran hakt es in Europa speziell
Deutschland ganz klar.
Die nächste Generation von Regulierungen muss dir Strafen so setzen das
sich unerlaubter Weiterverkauf nicht lohnt... abgesehen davon, gibt es
hybride Lösungen bereitzustellen die bestimmte Daten so verschlüsseln,
das keiner dran kommt... alles kein hexenwerk dafür muss die IT nur in
2019 mal ankommen.. ist schwer wenn man die Einstellung fährt haben wir
aber immer so gemacht...
> Im Übrigen denkst du, wie alle Überwachungsbefürworter....
Überwachung gabs immer wirds immer geben... beispiel schufa 60+ Jahre
alt anstandslos anerkannt und GEZ etc...
Wir sind uns doch einig, das es am Ende nur um Geld geht, es wird immer
jemanden geben der eine Marktlücke sieht und da reingeht.
Die Leute sollten aufhören Feige zu sein und ihre Macht erkennen, man
will mich und andere profiling und mir eine OP Verweigern? Dann lehnt
man sich auf und macht Lärm.. Politiker sind auch Menschen die Ihren Job
behalten wollen.
Wenn es zuviele Stimmen gibt schwenken sie um (bestes Bsp Länderpolitik
und Tendenz zur braunen Scheisse.. da sieht man wie reaktiv Politik ist,
Trump ist auch ein Bsp wie reaktive Politik geht)
Viel wichtiger als das verneinen ist eher das Verständnis für Technik
und vllt mal das Aufholen bzw gestalten von EU stämmiger Konkurrenz aber
dafür braucht es eine Technikpro Gesellschaft...
test schrieb:> Ja du... Aber die Frage war: Wenn das bei WhatsApp so ein großes> Thema> ist, warum werden diese Sachen nicht im gleichen Atemzug mit> angesprochen?
Ganz einfach: Wieviele Leute, vor allem weltweit betrachtet, haben ein
Microsoft-Konto? Wieviele ein GMX-Konto?
Und wieviele ein WhatsApp-Konto?
Und wann willst du eigentlich Luft holen, wenn du alle anderen
Datenkraken im selben Atemzug mitnennen willst? ;)
Forlim schrieb:> Damit "alle einheitlich arbeiten", soll ich dann alles> Dienstliche über Google Dienste abwickeln.
Du könntest anstreben ein "Hausverbot" bei Google zu bekommen. Niemand
kann Google zwingen dich als Nutzer aufzunehmen.
soso... schrieb:> In 20 Jahren kannst du dich möglicherweise einmal von einer notwendigen> Knieoperation verabschieden, weil du irgenwann zuviel Speck gegessen> hast, und immer brav (überprüfbar) mit Karte bezahlt hast.
Klar...
Jetzt schalte mal dein Gehirn ein. Das Blutbild und dein Übergewicht in
20 Jahren geben bereits genug Aufschluss über dein Essverhalten, um die
Ursache fürs schlechte Knie herausfinden zu können. Wie dumm sind Ärzte
in deinen Augen eigentlich?
Da braucht man nicht deine Einkäufe der letzten 20 Jahre auszugeben, um
Speck als Ursache identifizieren zu können.
Die 80 jährige Dame im Haus gegenüber ist auch ein russischer Spion,
oder?
soso... schrieb:> und immer brav (überprüfbar) mit Karte bezahlt hast.> Alles, was du irgenwann über die preisgegeben hast, wird auf ewig> gespeichert,
Das einzige was da gespeichert werden kann bei einer normalen ec Karte
ist die Summe, die du in laden X ausgegeben hast. Wenn schon
Verfolgungswahn dann bitte bei den Tatsachen bleiben.
meinen hier wirklich ernsthaft welche, dass Firmen Geld für Server und
Speicherplatz ausgeben, nur um dann mit den gesammelten Daten nichts
anzufangen? wer das glaubt, der meint auch, dass Zitronenfalter Zitronen
falten.
Da bin ich heilfroh, dass die überaus meisten hier nicht so naiv sind
und mit ihren Daten sorgsam und sparsam umgehen.
Was ich eigentlich noch nie bedacht habe, hat dieser lesenswerte Artikel
zusammengefasst
http://www.afug-info.de/Verschiedenes/Virenscanner/
Claus M. schrieb:> Das einzige was da gespeichert werden kann bei einer normalen ec Karte> ist die Summe, die du in laden X ausgegeben hast. Wenn schon> Verfolgungswahn dann bitte bei den Tatsachen bleiben.
Wenn man allerdings Google Pay verwendet: "Bei jeder Transaktion über
Google Payments können wir Informationen zur Transaktion erheben. Hierzu
zählen: Datum, Uhrzeit und Betrag der Transaktion, Händlerstandort und
-beschreibung, eine vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung der
gekauften Waren oder Dienste, Fotos, die Sie der Transaktion beigefügt
haben, der Name und die E-Mail-Adresse des Verkäufers und Käufers bzw.
des Absenders und Empfängers, die verwendete Zahlungsmethode, Ihre
Beschreibung für den Grund der Transaktion sowie gegebenenfalls das mit
der Transaktion verbundene Angebot."
Bei Apple sieht das wesentlich besser aus.
Forlim schrieb:> Smartphone aufzwingen, für> das ich mit Klarnamen einen Google Account eröffnen soll
Hallo Chef, der private Name war leider bereits vergeben! Bääää!
Soll ich jetzt Dagobert-Forlim_Firma_Jammer&Elend nehmen?
> die verwendete Zahlungsmethode, Ihre Beschreibung ...
Damit sollte auch dem letzen Optimisten klar werden, dass G* weiß, wann
Du Deine letzte Unterhose Größe XXXL bestellt hast und an Adipositas
leidest?
Hat hier jemand Google Pay? Immerhin kann man bei Google umstandslos
alle Daten abfragen, die mit dem eigenen Google Account verbunden sind.
Da müsste sich erkennen lassen, ob bei ALDI nur eine Endsumme von 33,45€
drinsteht, oder 200g Schwarzwälder Schinken im Angebot, 3 Packungen
Kartoffelchips, 1 Familienpackung Schokoriegel, ...
Lars R. schrieb:> Der Google-Account ist letztlich ebenso etwas. Ebenso der> WhatsApp-Account auf die Dienstnummer.
Nein, ganz sicher nicht, denn weder Google noch Whatsapp sind
Geschäftspartner der Firma.
Claus M. schrieb:> Bullshit, wenn die anderen Kontakte alle Kollegen sind kann das im> betrieb so geregelt werden.
Dann erklär doch mal WA, dass es nur die Telefonnummern der Kollegen aus
dem Telefonbuch nehmen soll, und die anderen nicht.
Claus M. schrieb:> Wenn der Chef es aber so will, dann hat man es zu> machen.
Und wenn der Chef sagt: "Damit Du rechtzeitig zum Kunden kommst,
ignorier alle Geschwindigkeitsbegrenzungen." Hat man das dann auch zu
machen, weil der Chef das so will?
Hallo? DSGVO? Schonmal gehört? Ist jetzt nicht nur eine Empfehlung, wie
man es vielleicht machen könnte.
Karl K. schrieb:> Dann erklär doch mal WA, dass es nur die Telefonnummern der Kollegen aus> dem Telefonbuch nehmen soll, und die anderen nicht.
Mit Profiltrennung auf dem Handy gehts.
HBich schrieb:> Frage an den Thread-Eröffner, wie greift du eigentlich auf den Google> Play Store zu ohne Google-Acccount.
Man kann einen Google-Acc mit einem beliebigen Namen und einer
beliebigen Email nutzen.
Man kann Android auch nutzen ohne Google Kontakte, Kalender und den
ganzen Kram. Muss man dann halt eigene webdav-Server einstellen.
Harald W. schrieb:> Die normalen Emailadressen mit Echtnamen wurden übrigens> von meinem AG einfach eingerichtet ohne zu fragen.
Doch aber wohl auf dem Firmenserver? Oder habt ihr alle gmail-Adressen
auf Arbeit? (Jaja, kein Witz, es gibt wirklich solche Firmen)
Google meint ja nicht zwingend gmail.com. AFAIK bietet Google auch
spezielle Firmenaccounts, damit geht dann auch die gmail Adresse mit der
Firmendomain.
A. K. schrieb:> Mit Profiltrennung auf dem Handy gehts.
Rein technisch, wie arbeitet man damit: Wenn man den Kollegen anrufen
will, wechselt man schnell das Profil, weil er im Adressbuch des anderen
Profils steht?
Petri schrieb:> Also ich habe gar kein WhatsApp und frage mich an dieser Stelle auch, ob> nun wirklich alles übertragen wird, also inklusive Kontakt-Notizen.
Angeblich werden nur die Nummern und Dein eigener Name übertragen. Keine
weiteren Daten. Da das closed source ist, muss Du Mark Zuckerberg
vertrauen.
> Und kann man WhatsApp nicht auch nutzen, ohne den Zugriff auf das> Adressbuch zu gestatten?
Das behauptet zumindest Whatsapp. Aber: Ich habe es versucht, und da
wollte WA, dass ich bei Google Play Dienste Kontakte, Kalender, Standort
usw. freischalte. Was ich natürlich nicht mache, denn wenn ich meine
Kontakte nicht an WA geben, gebe ich die auch nicht an Google. Und wenn
die Dienste freigeschaltet sind, weisst Du nicht, ob sich WA nicht die
Daten hintenrum über die Google Play Dienste holen kann.
> Werden dann immer nur Telefonnummern> statt Namen angezeigt? Und wie ist das in einer WhatsApp-Gruppe?
Ich hab WA in einem Android Emulator auf dem PC laufen, da sind keine
Kontakte im Adressbuch. Ich muss um jemanden zu kontaktieren gezielt
dessen Nummer angeben - wenn er selbst mich dazu aufgefordert hat habe
ich damit auch seine Einwilligung. Ich bin da auch in einer Gruppe,
und...
... die Namen der anderen Leute in der Gruppe tauchen hinter ihren
Nummern auf. Klar, die haben sie selber angegeben. Aber zumindest über
die Telefonnummern werden sie wieder verknüpft und dann auch sämtliche
Nummern, die in ihren Adressbüchern stehen, auch wenn diese nicht bei WA
sind.
No Name schrieb:> meinen hier wirklich ernsthaft welche, dass Firmen Geld für Server> und Speicherplatz ausgeben, nur um dann mit den gesammelten Daten nichts> anzufangen? wer das glaubt, der meint auch, dass Zitronenfalter Zitronen> falten.>
Die Dienste lassen Sie sich bezahlen bei Geschäftskunden (GSuite, O365
etc)
Karl K. schrieb:>> Mit Profiltrennung auf dem Handy gehts.>> Rein technisch, wie arbeitet man damit: Wenn man den Kollegen anrufen> will, wechselt man schnell das Profil, weil er im Adressbuch des anderen> Profils steht?
Ich bezog mich dabei zwar auf das oben bereits erwähnte MDM. Da gibt es
in der mir bekannten Version zwei Kontakte-Apps, die ohne Profilwechsel
verwendbar sind. Eine solche Lösung würde z.B. vom AG als Firmengerät
mit zulässiger privater Nutzung zur Verfügung gestellt.
Es gibt in Android allerdings auch die Möglichkeit, mehrere umschaltbare
Anwenderprofile anzulegen, ähnlich wie User in Windows oder Linux. Das
habe ich aber bisher nicht ausprobiert und diese Möglichkeit wird nicht
von jedem Handyhersteller freigegeben.
https://www.howtogeek.com/333484/how-to-set-up-multiple-user-profiles-on-android/
Bernd T. schrieb:> Habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber Whats App für> Dienstliche Kommunikation? Wahnsinn!
Und vor etwas längerer Zeit wurde hier über den BND gejammert :)
Gastino G. schrieb:> Und an alle, die generell ein Problem mit ihren persönlichen Daten bei> US-Firmen haben: Diese Angst finde ich hochgradig lächerlich! Angst> müsst Ihr davor haben, dass der Staat, in dem Ihr lebt, Daten über Euch> sammelt, aber nicht irgendeine ausländische Firma weit weg.
Ach wie gut, dass jene Firmen die Daten ja nie, nie, niemals verkaufen
würden, und schon gar nicht an böse Staaten.
Xava schrieb:> Soviel angst vor etwas Analyse ? Was machen google etc im> schlimmstenfalls mit irgendeinem Anbieter ein profil erstellen um dir> ein Produkt zu verkaufen...
Natürlich. Man wurde ja die Daten nicht verkaufen. Oder so.
Xava schrieb:> dort Skepsis/Menschenverstand walten> zu> lassen und ggf es nicht zu kaufen. Preise vergleichen unmöglich?>> Genauso wie der Blödsinn mit digitalen Preisanzeigen die sich bei jedem> ändern.. man kriegt die Preise immernoch mit auch von anderen und kann> Preisvergleiche starten scheint aber alles ja sooo kompliziert zu sein.
Wie grenzenlos Naiv, sich selbst (und andere) für unbeeinflussbar zu
halten).
vn n. schrieb:> Ach wie gut, dass jene Firmen die Daten ja nie, nie, niemals verkaufen> würden, und schon gar nicht an böse Staaten.
Früher hat der kluge Fabrikbesitzer Häuser für seine Leute gebaut, damit
die Betriebsgeheimnisse in der Firma blieben. Heute schmeißt Ihr sie
Google und WA hinterher??? Kopfkratz...
vn n. schrieb:> Gastino G. schrieb:> Und an alle, die generell ein Problem mit ihren persönlichen Daten bei> US-Firmen haben: Diese Angst finde ich hochgradig lächerlich! Angst> müsst Ihr davor haben, dass der Staat, in dem Ihr lebt, Daten über Euch> sammelt, aber nicht irgendeine ausländische Firma weit weg.>> Ach wie gut, dass jene Firmen die Daten ja nie, nie, niemals verkaufen> würden, und schon gar nicht an böse Staaten.>> Xava schrieb:> Soviel angst vor etwas Analyse ? Was machen google etc im> schlimmstenfalls mit irgendeinem Anbieter ein profil erstellen um dir> ein Produkt zu verkaufen...>> Natürlich. Man wurde ja die Daten nicht verkaufen. Oder so.>> Xava schrieb:> dort Skepsis/Menschenverstand walten zu lassen und ggf es nicht zu> kaufen. Preise vergleichen unmöglich?> Genauso wie der Blödsinn mit digitalen Preisanzeigen die sich bei jedem> ändern.. man kriegt die Preise immernoch mit auch von anderen und kann> Preisvergleiche starten scheint aber alles ja sooo kompliziert zu sein.>> Wie grenzenlos Naiv, sich selbst (und andere) für unbeeinflussbar zu> halten).
Nicht unbeinflussbar sondern viel weniger als hier suggeriert wird.
Schon vergessen das die Meldeämter Ingos verkaufen? Daten sind mächtig
aber auch nur so mächtig wie man sie sein lässt
Bernd T. schrieb:> Habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber Whats App für Dienstliche> Kommunikation? Wahnsinn!
Eigentlich gehts hier nur um die Google Dienste, aber die reine
Vermutung des TO reicht wohl aus das sich manche hier in Rage schreiben.
Forlim schrieb:> Zudem befürchte> ich, dass auch später Whatsapp Pflicht werden soll
Tek schrieb:> Eigentlich gehts hier nur um die Google Dienste, aber die reine> Vermutung des TO reicht wohl aus das sich manche hier in Rage schreiben.
So etwas nennt man mittlerweile einen "Trigger", vor dem man
sicherheitshalber eigens warnen muss, um nicht für platzende Blutgefässe
verantwortlich zu sein. ;-)
> Autor: Claus M. (energy)> Datum: 30.03.2019 09:10> Scheint mir du bist ein Dinosaurier. Komme im Jahr 2019 an oder> erkundige dich halt nach frühverrentung.
Quatschkopp !
Wenn du gerne jedem deinen nackten Arsch zeigen willst, jedem der ihn
sehen will und jedem der ihn nicht sehen will, ist das deine Sache. Du
mußt nur nicht versuchen deine Doofheit hier als Standard hinzustellen.
Für mich kommen diese Kindereien nicht in Frage. Habe kein Facebook,
kein Whatsapp und kein Interface.
Was soll ich mit dem Quatsch ?
Forlim schrieb:> Darf der Besitzer mich> rein rechtlich dazu zwingen oder verstößt er damit gegen die> Datenschutzgrundverordnung. Mir ist klar, dass mich das nicht vor einem> Rausschmiss unter anderer Begründung bewahren würde. Zudem befürchte> ich, dass auch später Whatsapp Pflicht werden soll und Fotos mit Namen> von mir auf Diensten veröffentlicht werden sollen.
Wo ist das Problem wenn du keine persönlichen Daten angibst?
Vorname + Nachname + geschäftliche E-Mail-Adresse sind keine
persönlichen Daten!
Wenn dein Chef will dass Firmendaten auf Google Server gespeichert
werden ist das sein Problem und kann dir herzlich egal sein.
Heutzutage benoetigt man fuer eine einfache Googlesuche ein login bei
Google. Allenfalls mal mit dem Arbeitgeber reden. Vielleicht laesst er
es zu, dass man nichts von sich selbst preisgibt.
zB
zecher@company.de mit vorname & nachname = der zecher
zocker@company.de ein zocker
stecher@company.de zwei stecher
.. irgendwas.
test schrieb:>> Heutzutage benoetigt man fuer eine einfache Googlesuche ein login bei>> Google.>> Nö, geht ohne Login.
Zuminest stellt google jede Menge m.E. unnötige Fragen.
Deshalb bin ich auf Bing umgestiegen.
Jitterer schrieb:> Heutzutage benoetigt man fuer eine einfache Googlesuche ein login bei> Google.
Wenn man sich zu doof anstellt, bestimmt.
Harald W. schrieb:> Zuminest stellt google jede Menge m.E. unnötige Fragen.
Häh? uBlock und NoScript, und nur das Nötigste freigeben.
Harald W. schrieb:> Deshalb bin ich auf Bing umgestiegen.
Zumindest sortiert Google oft die komerziellen Links nach vorn, ich hab
jetzt schon mehrmals auf Bing zurückgegriffen und plötzlich war die Info
die ich suchte auf der ersten Seite, wo bei Google nur Kaufangebote
waren.
A. K. schrieb:> Harald W. schrieb:>> Zuminest stellt google jede Menge m.E. unnötige Fragen.>> Welche?
Ich denke mal, dass er irgendwelche Captchas meint, die Google ihm
zeigt, weil sie ihn als Bot einstufen. Das lustige an den Captchas ist,
dass man kostenlos für Google als Image Classifier arbeitet.
D.M. schrieb:> Das lustige an den Captchas ist,> dass man kostenlos für Google als Image Classifier arbeitet.
Das ist so nervig. Ich hab schon Einkäufe in Online-Shops abgebrochen,
weil ich keine Lust hatte Google KI zu trainieren. Pech für die.
Viele Unternehmen benutzen Cloud-Dienste von Amazon, Microsoft und oft
auch Atlassian.
Da ist sogar das Projektmanagement mit aktuellen Prozessen,
Firmeninternas, Entwicklungsunterlagen und natürlich die Daten aller
handelnden Personen.
Und ihr kommt hier mit irgendwelchem hinterwäldlerischen Bedenken, wo
die Zeit schon eine andere ist.
Ist das euer Ernst oder Trollerei?
Harald W. schrieb:> Zuminest stellt google jede Menge m.E. unnötige Fragen.> Deshalb bin ich auf Bing umgestiegen.
Der nächste Quacksalber. Es werden überhaupt keine Fragen gestellt wenn
man google ohne Account nutzt.
Ungläubiger schrieb:> Da ist sogar das Projektmanagement mit aktuellen Prozessen,> Firmeninternas, Entwicklungsunterlagen und natürlich die Daten aller> handelnden Personen.
Naja, nur weil es ein paar bescheuerte Leute gibt, heisst das ja nicht,
dass jeder genauso bescheuert sein muss.
"Die Industrie" jammerte letztens auch mal wieder, dass ihnen die
Chinesen alles nachbauen, inzwischen auch vorbauen, und sie nicht mehr
zum Zug kommen. Wer hat denn vor 20-30 Jahren alles Mögliche nach China
ausgelagert, weils so schön billig war.
Aber die Leute, die damals gesagt haben "Überlegt euch das, ob ihr euer
Know-How nach China exportieren wollt." das waren auch alles Trolle.