Elektronisches bauteil auf Platine für ein Blockheizkraftwerk

#5798851
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Hallo,
Ich habe mich hier einmal angemeldet in der Hoffnung villeicht etwas 
hilfe zu bekommen.
Mir ist heute Bei meinem BHKW von Vaillant ein elektronisches bauteil 
auf einer platine verbrannt.
Grund dafür war eine überspannung im Stromnetz, verursacht durch einen 
generator.
Also, ich versuche einmal ein Foto von dem teil einzustellen und 
villeicht kann mir jemand sagen was es für ein teil ist/war und was es 
macht.
evtl sogar wo ich ersatz bekomme.
Die Platine nennt sich MOMO en von Vaillant und ist für die 
Motorsteuerung des BHKWs zuständig.
Ich hoffe meine Frage ist nicht zu Exotisch.
Vielen Dank
Angehängte Dateien:
Gast #5798860
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Zumindest die Leiterbahn ist auch kurz vor dem Exodus.

Rosalio O. schrieb:
> verursacht durch einen generator.

Es wäre hilfreich wenn du genau beschreibst was passiert ist. Auch wenn 
es peinlich sein könnte.

Und ein scharfes bild senkrecht von oben von beiden Seiten der Platine 
kann auch helfen.

Auf dem Bauteil ist seitlich keine Beschriftung zu sehen?
Gast #5798862
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Zumindest die Leiterbahn ist auch kurz vor dem Exodus.

Rosalio O. schrieb:
> verursacht durch einen generator.

Es wäre hilfreich wenn du genau beschreibst was passiert ist. Auch wenn 
es peinlich sein könnte.

Und ein scharfes bild senkrecht von oben von beiden Seiten der Platine 
kann auch helfen.

Auf dem Bauteil ist seitlich keine Beschriftung zu sehen?

Der Andere schrieb:
> ist seitlich

Sollte heissen "seitlich des Brandlochs"
#5798897
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Vielen dank für die vielen antworten erstmal.
Es ist so passiert, das ich das bhkw heute in betrieb nehmen wollte, die 
netzspannung laut software aber nicht ausreichend war, ich habe dann den 
generator langsam an der gasschraube manuell hochgedreht, um die 
richtige leistung zu erreichen.
da der generator gut 30m vom bhkw entfernt stand, musste ich mehrmals 
laufen.
als ich dann nach dem dritten mal verstellen zurückkam, stand die 
spannung laut software bei ca. 240V und stieg dann noch weiter auf 
270...280 und da machte es peng und es blitze aus der elektronik...
sicherung habe ich dann schnell rausgehauen und anschließend das bauteil 
auf der platine gefunden.
Eine beschriftung ist nur oben auf dem teil zu sehen, allerdings nur 
noch der anfang bzw die obere zeile.
ich denke da stand 3225 aber genau kann ich es nicht sagen.
seitlich gibt es keine Beschriftung
#5798950
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okay, allerdings habe ich genau das teil mit der aufschrift gefunden, 
die ich^vermutet hatte. und es sieht auch tatsächlich genau so aus.
außerdem habe ich gelesen das sie zum schutz eingebaut werden und bei 
überspannung eine thermische zerstörung stattfindet.
für mich, wenn auch laie, sprechen also alle inditien für die besagte 
tsv Diode
Gast #5799012
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Ich würde am 7805 eingang ein labornetzgerät anschließen (löten damit es 
sicher hält) und langsam von 5 bis 8 Volt hochdrehen. Ausgangsseitig 
messen, max. 5v (5.2) . Könnte sein, das ding geht in diesem Zustand 
wieder.

TOP224 mit tauschen! Weiße Sicherung.
Leiterbahnen flicken (lose fäden ab, mit Lappen abwischen, SchAltdraht 
drüber löten)
Nur Netzspannung unten anschließen und einschalten. Wenn am 7805 die 5v 
anstehen, dann nochmal aus, komplett anschließen und es sollte wieder 
gehen.
Gast #5799097
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Rosalio O. schrieb:
> Hi, ich bin nicht ans netz angeschlossen. deshalb betreibe ich das ganze
> im Inselbetrieb mit Zwei Großen Batteriespeichern.
> Deshalb der Generator.

Und die Variante fuer Inselbetrieb war Dir zu teuer.
In Zuschaltmoment des BHKW steigt die "Netz"-Spannung ploetzlich an, ist 
doch logisch, hier eben mal zu hoch.
Lass Dir die Ersatzteilpreise sagen, dann laesst Du solche Experimente 
in Zukunft.

wendelsberg
#5799123
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Ben B. schrieb:
> Wo da der Konstruktionsfehler sein soll, erschließt sich mir nicht.

Naja, die Leiterbahnen als Sicherungen zu mißbrauchen finde ich schon 
einen Konstuktionsfehler.

Rosalio O. schrieb:
> deshalb betreibe ich das ganze
> im Inselbetrieb mit Zwei Großen Batteriespeichern.
> Deshalb der Generator.

Das heißt Du brauchst den Generator, damit das BHKW ein Netz erkennt in 
dass es einspeisen kann. Wäre da nicht ein für Inselbetrieb geeignetes 
BHKW besser gewesen - oder kann man das BHKW auf Inselbetrieb umbauen?

Mit dem Generator wirst Du so immer wieder Ärger bekommen, weil der kein 
ausreichend stabiles "Netz" liefert.
Gast #5799223
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Kurt A. schrieb:
> hinz schrieb:
>> ACK, die Sicherung sitzt am falschen Platz.
>
> Warum?

Weil sie vor den Varistor gehört.


> Welche Stecker sind für den Netzanschluss?
> Die Sicherung schützt die Elektronik auf der Platine.
> Die verbrannten Leiterbahnen könnten Ausgänge sein.

Man kann gut sehen was Sache ist, deine Annahmen sind falsch.


> Zu dünn sind diese sowieso.

Keineswegs.
Gast #5799234
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Rosalio O. schrieb:
>> Dann braeuchtest Du keinen extra Generator.
>
> die batterien sind aber momentan so schwach das die wechselrichter auf
> standby schalten und mit dem batteriestrom kein 220V netz blden.
> Deshalb der generator,
> wo soll ich denn soonst strom her bekommen um das BHKW zu starten bzw.
> die batterien zu laden???

Ist halt nicht schwarzstartfähig.
#5799236
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Die situation...
2x 4,5KW/h Batteriespeicher an je einen Wechselrichter.
Diese über einen sicherungskasten an das BHKW.
Dieses speißt in die Batterien ein wenn nicht genug strom abgenommen 
wird.
Wärme macht es auch, aber das ist eine andere geschichte.
Die batterien dienen auch als stromreserve damit das BHKW überhaupt 
starten kann, ähnlich einer Starterbatterie im auto...
Batterie leer=BHKW aus=kein strom um zu laden.
der generator soll jetzt die batterien laden...
#5799381
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ja, genau so habe ich es vor...
hatte es erst mit dem BHKW vorgehabt...
Also generator->Bhkw anschmeißen->Generator abklemmen->batterien Laden.
Ich habe leider kein Passendes Ladegerät, sondern nur die Wechselrichter 
Welche die Batterien Laden, und ich glaube der kleine Generator schafft 
das nicht, bzw. bräuchte mehrere Tage dafür.
Es sind Gelbatterien mit 6V und 300A.
Davon habe ich insgesamt 20 Stk.
Gast #5802059
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Rosalio O. schrieb:
> 2x 4,5KW/h Batteriespeicher an je einen Wechselrichter.

Rosalio O. schrieb:
> Also generator->Bhkw anschmeißen->Generator abklemmen->batterien Laden.
> Ich habe leider kein Passendes Ladegerät, sondern nur die Wechselrichter
> Welche die Batterien Laden, und ich glaube der kleine Generator schafft
> das nicht, bzw. bräuchte mehrere Tage dafür.
> Es sind Gelbatterien mit 6V und 300A.
> Davon habe ich insgesamt 20 Stk.

Sorry, aber ich versteh das ganze nicht.
Da sind auch Einheiten durcheinander.
Ich nehme mal an es sind 2 Wechselrichter mit 4.5kW.
Und 20 Gelakkus mit 6V und 300Ah. Also 36kWh.

Insgesamt:
- kleiner Generator
- massives Batteriepack + Wechselrichter
- BHKW unbekannter Leistung

Rosalio O. schrieb:
> die batterien sind aber momentan so schwach das die wechselrichter auf
> standby schalten und mit dem batteriestrom kein 220V netz blden.
> Deshalb der generator,
> wo soll ich denn soonst strom her bekommen um das BHKW zu starten bzw.
> die batterien zu laden???

Unklar auf welche Spannung die Akkus verschaltet sind.
Aber wenn die derart leer sind, dass die Wechselrichter unbelastet nicht 
mal anlaufen sind die Akkus evtl. bereits hinüber.
Die Akkus durchzumessen wäre auf jeden Fall sinnvoll. Wenn ein 
6V-Blei-Akku unter 4.5V liegt ist er defekt oder zumindest extrem 
geschädigt.

Jeden der Akkus mit 10A für 10 min zu laden sollte reichen, dass die 
Wechselrichter anspringen. Das darf keine Tage dauern.
Den Akkus per PKW/LKW "Starthilfe" zu geben wäre auch noch ne Option. 
Spannung / Verschaltung beachten!!!

Insgesamt finde ich das Konzept reichlich schräg ...
#5803822
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Also,
Die Platiene habe ich Gelötet,
Hat 4€ gekostet mit draht für die Leiterbahnen.
Die Wechserichter Haben einen emergency charge Modus, damit konnte ich 
die batterien Laden.
Hat 2,5 Std. gedauert.
Es sind Zwei schränke mit je 10 Blei-Gel Akkus.
6V 300Ah
Sie sind auf 60V in reihe geschaltet.
Jeder Wechselrichter hat somit einen Schrank mit 10 Akkus.
Die Akkus sind EXIDE A606/300 Sonnenschein.
Die wechselrichter schalten unter 40V in den standby Modus um die 
batterien zu schützen.
Schalten dann erst ein wenn sie ein externes Stromnetz erkennen von dem 
sie laden können.
Es hat jedenfalls geklappt und ich habe ein stabieles 230V netz von dem 
ich das BHKW Starten kann.
Die batterien brauchen das BHKW und das BHKW die Batterien...
das war das ganze Problem.
Gast #5804798
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Teo D. schrieb:
>><((°>

Danke. Wollte schon immer mal nen Fisch haben.

Rosalio O. schrieb:
> Es sind Zwei schränke mit je 10 Blei-Gel Akkus.
> 6V 300Ah
> Sie sind auf 60V in reihe geschaltet.
> Jeder Wechselrichter hat somit einen Schrank mit 10 Akkus.
> Die Akkus sind EXIDE A606/300 Sonnenschein.
> Die wechselrichter schalten unter 40V in den standby Modus um die
> batterien zu schützen.

40V ist zu wenig, zumindest im Leerlauf. Da sind die Akkus schon 
tiefentladen.
Das Datenblatt endet bei 1.6V pro Zelle, also 48V für das Pack.
Mit der Laufzeit driften die Kapazitäten auch auseinander und wenn das 
Pack noch 48V hat liegt so manche Zelle schon unter 1.5V.
So 53..56V wären bei geringer Last passender.

Die Zellen der A606/300 haben aber auch einen hohen Innenwiderstand von 
1.8mOhm. Wenn die Wechselrichter 100A ziehen sind das schon 5.4V über 
ein Pack@60V.
40V als Abschaltschwelle ist aber auch dann noch zu niedrig.

Teo D. schrieb:
> Stephan schrieb:
>> Insgesamt finde ich das Konzept reichlich schräg ...

Ich find's leider immer noch schräg.

Das BHKW sollte mit nem einfachen 12V Hilfs-Akku, der sich per 
Starthilfe überbrücken lässt anlaufen.
Wechselrichter als Führungsgröße im Betrieb und um Transienten 
auszugleichen ist ok; einfache Stromagregate pumpen da gerne in Frequenz 
und Spannung.
Damit das ganze sauber läuft muss der (die) Wechelrichter aber eh den 
ganzen Leistungsbereich abdecken können, zumindest kurzzeitig.
Dann könnte man auch einfach einen DC-Generator am BHKW haben und damit 
die Wechselrichter versorgen und Akkus laden.
Per Generator Akkus laden um dann ein BHKW zu starten finde ich 
jedenfalls ...

Bei so einem auf Heizung konzipiertes BHKW fehlt dann auch schnell mal 
der Notkühler wenn nur Strom und keine Wärme gebraucht wird.

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