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Forum: HF, Funk und Felder Batteriewechsel Anritsu MS2602A


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Autor: Marcel B. (mabu1)
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Hallo Schwarmintelligenz,

hat sich schonmal jemand mit dem Batteriewechsel der Speicherbatterie 
von Anritsu-Spektrumanalysatoren befasst? Laut Service Manual sollte es 
mindestens alle 7 Jahre durchgeführt werden und kann laut Manual nur von 
Anritsu durchgeführt werden. Ich denke das sollte aber machbar sein.

Auch bin ich mir unschlüssig, ob die Batterie eine kleine Ladung erhält 
im Standby-Betrieb.

Weiß hier jemand etwas und kann mir helfen?

Vielen Dank und beste Grüße

Marcel

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Ich habe mal an einem HP-Gerät eine neue Li-Zelle eingelötet. Conrad hat 
mehrere Fabrikate ab ca. 5€ aufwärts. Wenn es so eine ist:
Auf conrad.de suchen nach "Lithium, Spezial-Batterie, Axial-Lötpin" es 
gibt unterschiedliche Größen.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich habe mal an einem HP-Gerät eine neue Li-Zelle eingelötet. Conrad hat
> mehrere Fabrikate ab ca. 5€ aufwärts. Wenn es so eine ist:

Vorsicht! Batteriespeicher kann unter umständen von nöten sein um 
"Calibration Values" (Kalibrierdaten) zu erhalten.

Also die Energie aus der Batterie... (Eeprom)

: Bearbeitet durch User
Autor: Marcel B. (mabu1)
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Kilo S. schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>> Ich habe mal an einem HP-Gerät eine neue Li-Zelle eingelötet. Conrad hat
>> mehrere Fabrikate ab ca. 5€ aufwärts. Wenn es so eine ist:
>
> Vorsicht! Batteriespeicher kann unter umständen von nöten sein um
> "Calibration Values" (Kalibrierdaten) zu erhalten.
>
> Also die Energie aus der Batterie... (Eeprom)

Das ist meine Befürchtung, daher bin ich mir noch etwas unschlüssig, wie 
ich hier am Besten vorgehen kann...

Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich habe mal an einem HP-Gerät eine neue Li-Zelle eingelötet. Conrad hat
> mehrere Fabrikate ab ca. 5€ aufwärts. Wenn es so eine ist:
> Auf conrad.de suchen nach "Lithium, Spezial-Batterie, Axial-Lötpin" es
> gibt unterschiedliche Größen.

Ah das ist interessant, wie bist du dabei vorgegangen? Hast du eine 
passende Spannung vorerst irgendwo mittels Litze und Labornetzteil 
angelötet und mit potentialfreier Lötstation dann die alte Batterie 
raus, neue rein, Netzteil ab? So stelle ich es mir aktuell gerade vor. 
Vielleicht geht es aber auch einfacher.

Danke und viele Grüße

Marcel

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Marcel B. schrieb:
> Das ist meine Befürchtung, daher bin ich mir noch etwas unschlüssig, wie
> ich hier am Besten vorgehen kann...

Ja, Verstehe ich gut. Man denke an das Bios älterer Mainboards.

Marcel B. schrieb:
> Hast du eine passende Spannung vorerst irgendwo mittels Litze und
> Labornetzteil angelötet und mit potentialfreier Lötstation dann die alte
> Batterie raus, neue rein, Netzteil ab? So stelle ich es mir aktuell
> gerade vor.

So würde ich es versuchen... bin aber nur Bastler und kein Profi.

Autor: Manfred (Gast)
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Marcel B. schrieb:
>> Also die Energie aus der Batterie... (Eeprom)

"(Eeprom)" ist natürlich Quatsch, bei Batteriepufferung ist es RAM.

> Das ist meine Befürchtung, daher bin ich mir noch etwas unschlüssig, wie
> ich hier am Besten vorgehen kann...

Für solche Anwendungen sind Lithium-Thionylchlorid-Batterien mit 3,6 V 
Nennspannung üblich, bekannteste Hersteller Tadiran, Sonnenschein, Saft.

Ich habe einen LiIon-Akku auf 3,6 Volt ge-/entladen und über einen 
Vorwiderstand um 470..1000 Ohm parallel zur vorhandenen Zelle 
angelötet . Eine Konstruktion mit Netzgerät und Klemmen erschien mir 
zu unsicher.

Alte Zelle raus, neue rein, Akku abgelötet und gut gewesen. Das war zwar 
ein Voltmeter von R&S, aber das ändert ja nichts am Prinzip.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Manfred schrieb:
> "(Eeprom)" ist natürlich Quatsch, bei Batteriepufferung ist es RAM.

Da hast allerdings recht.

Das hab ich verdusselt.

Manfred schrieb:
> Ich habe einen LiIon-Akku auf 3,6 Volt ge-/entladen und über einen
> Vorwiderstand um 470..1000 Ohm parallel zur vorhandenen Zelle angelötet
> . Eine Konstruktion mit Netzgerät und Klemmen erschien mir zu unsicher.

Guter Tipp!

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Bei dem Messgerät ist nichts passiert.
Auch in meiner Heizungssteuerung sitzt hinten auf der Platine noch so 
eine einlötbare Li-Zelle, etwa Mignon-Größe. Vorn gibt es noch zwei vom 
Anwender austauschbare Micro-Zellen AAA für die Uhr, da muss man erst 
mal drauf kommen, wenn die Schaltuhr nicht mehr funktioniert.
Ein Videorecorder hat mal zunächst Zicken gemacht, nachdem ich die 
eingelötete Knopfzelle ausgetauscht hatte. Da waren anscheinend auch 
noch Daten gespeichert. Er hat sich aber dann von selbst berappelt, nach 
ein paarmal unmotiviertem Ein- und Ausfädeln.

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