Ich habe einen ATtiny für Standby-Aufgaben programmiert. Im schlafenden Zustand braucht der auch nur ca. 0,1uA. Er soll ein System einschalten, was aus einem Akku mit bis zu 36V versorgt wird und lange stehen können soll. Deshalb brauche ich einen Spannungsregler/wandler, der mit einer so hohen Eingangsspannung klarkommt und minimalen Eigenverbrauch hat. (Oder einen anderen coolen Trick.) Ich habe zuerst nach Linearreglern geschaut, nach Schaltreglern habe ich noch nicht so recherchiert, was ich davon kenne braucht viel mehr. Der sparsamste Linearregler den ich gefunden habe (RT2560Q-33) braucht laut Datenblatt 2 uA, also etwa 20 mal mehr als der uC. Hat jemand noch eine bessere Idee? Grüße Jörg
Parallel zum ATtiny einen 'dicken' Kondensator schalten, der im Ruhezustand für Minuten -> Stunden die Versorgungsspannung puffert. 0,1 F reicht für viele Stunden. Wenn die Versorgungsspannung eine untere Schwelle unterschreitet, den Kondensator für einige Sekunden Nachladen. Ich hoffe, Du hast einen idealen 36 V Akku, dessen Selbstentladung im pA-Bereich liegt.
Jörg H. schrieb: > Hat jemand noch eine bessere Idee? Ja. Vergleich nicht den Ruhestrom des µC mit dem des Reglers, sondern den des Reglers mit der Selbstentladung des Akkus. Gruss WK
Dergute W. schrieb: > Ja. Vergleich nicht den Ruhestrom des µC mit dem des Reglers, sondern > den des Reglers mit der Selbstentladung des Akkus. Angenommen, der Akku hält "freihändig" 1 Jahr bis er von "Voll" auf "Leer" ist. Weiters hat die Schaltung eine Stromaufnahme, die einen Selbstentladungsfreien Akku gleicher Kapazität innerhalb 8760h ebenfalls von "Voll" nach "Leer" bringen würde. Wenn ich dann den Akku aus 1) mit der Schaltung aus 2) verbinde, hat die Chose dann 12 oder 6 Monate Zeit bis der Akku leer ist? Aus dem Bauch raus würd ich sagen 6, denn die Selbstentladung wird ja nicht ausgeschaltet bloß weil draußen was angeschlossen ist. Wenn die Schaltung weniger braucht, wird die Zeit länger, aber niemals über den 12 Monaten ohne Last. Stimmt`s?
Moin, Jens M. schrieb: > Stimmt`s? Wahrscheinlich. WENN eben Selbstentladung und Linearreglerruhestrom in der selben Groessenordnung sind. Ist die Selbstentladung deutlich groesser als der Linearreglerruhestrom, wird natuerlich der Akku immernoch kuerzer halten als ohne Linearreglerruhestrom. Aber es ist die Frage, um wieviel kuerzer, merkt man das "kuerzer" noch? Gruss WK
Jörg H. schrieb: > Hat jemand noch eine bessere Idee? Vorwiderstand plus passende LED als Parallelregler.
ein XC6216/XE6216 (3.3 oder 5V Version) lt. Datenblatt Standby 0,01uA typisch. Geht bis 28 Volt Eingangsspannung. Davor setzt Du eine Z-Diode.
Um welchen ATTiny handelt es sich? Wie hoch ist die max. Stromaufnahme?
Standby heißt aber "ohne aktiven Ausgang" und eine Z-Diode hilft bei 0,1µA eh nichts. Da müsste es dann ein Spannungsteiler sein. ;)
Winne Z. schrieb: > ein XC6216/XE6216 (3.3 oder 5V Version) lt. Datenblatt Standby 0,01uA > typisch. ABGESCHALTET. Eingeschaltet braucht er 5uA.
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