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Forum: PC Hard- und Software 2 Router hintereinander


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Autor: Richard A. (Gast)
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Hallo und guten Abend!
ich habe derzeit einen Internetanschluß von der T-Kom welcher hier im 
ländlichen bereich aber wirklich sehr bescheiden ist.

Einige Nachbarn beziehen ihr internet über Kabel bei Unitymedia, das 
überlege ich mir auch gerade.

Mein Problem ist aber, dass Unitymedia Kein Kabelmodem für Kunden im 
angebot hat. Man bekommt die "Connect Box", ein Kabelrouter eigens von 
UM.

Das möchte ich nicht. Ich habe hier eine FritzBox mit DECT-Telefon und 
SmartHome-Komponenten.

Ich frage mic hdaher, ob es nicht möglich ist, 2 Router hintereinander 
zu schalten und die Connect Box von UM nur als "modem" zu verwenden.

Meine Fritzbox 7590 kann ich ich so einstellen, dass am LAN1-Port ein 
externes Modem erwartet wird, aber klappt das dennoch mit der Connect 
Box?
Wer gibt wem bei DHCP die IP?

Autor: Base64 U. (6964fcd710b8d77)
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Hast hald zweimal NAT (eher doof) schau ob du den verpflichtenden 
Plasterouter so ein stellen kannst das der WAN Port deiner Fritzbox im 
DMZ vom Plasterouter ist.

Autor: A. K. (prx)
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Die Zeit von Zwngsroutern ist längst vorbei. Eigenen Kabelfritz 
verwenden, oder für 5€ pro Monat zusammen mit anderen Extras mieten.

Autor: Elektrofan (Gast)
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Ich habe einen alten Router Siemens SL2-141-I an eine Fritzbox 7360 via 
LAN-Kabel gehängt.
(Nur mit dem Siemens kann ich WLAN zu einem TV verwirklichen:
der macht ein zweites WLAN auf, nur mit diesem kann ich auf eine
alte Fritzbox 3131 senden, an der wiederum der TV hängt ...)

Diese 3 Router und der TV haben einfach feste Adressen und feste
WLAN-Kanäle, auf dass sie sich finden können.

Autor: georg (Gast)
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Richard A. schrieb:
> Wer gibt wem bei DHCP die IP?

Das hängt natürlich von der Einstellung der Clients (PCs usw) ab, aber 
wenn ein Gerät einen DHCP-Server anbietet, kann man das auch abstellen 
oder konfigurieren.

A. K. schrieb:
> Die Zeit von Zwngsroutern ist längst vorbei

Im Prinzip stimmt das. Aber die Provider sind teilweise sehr 
erfinderisch darin einem dabei möglichst ganze Geröllhalden in den Weg 
zu legen. Ich habe nach 5 vergeblichen telefonischen Versuchen die 
Zugangsdaten von Vodafone zu erhalten entnervt gekündigt und die 
vorgesehene Fritzbox bei ebay mit Verlust verkauft. Ich werde die Daten 
sicher nie erfahren. Ein Verfahren bei der Aufsichtsbehörde anzustrengen 
ist die Sache nicht wert und wahrscheinlich eh ohne Aussicht auf Erfolg.

Georg

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Richard A. schrieb:
> Mein Problem ist aber, dass Unitymedia Kein Kabelmodem für Kunden im
> angebot hat. Man bekommt die "Connect Box", ein Kabelrouter eigens von
> UM.

Und was ist mit einer Kabel-Fritzbox?

https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-6590-cable/

Da wird Unitymedia explizit erwähnt, auch, daß die die nötigen 
Zugangsdaten rausrücken:

https://avm.de/service/freie-routerwahl/

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Man kann auch zwei Router NEBENEINANDER betreiben, in dem ma sie mit 
einems og. "Loadbalancer" verbindet. Gibt es gerade günstig bei Amazon.

https://www.amazon.de/TP-Link-TL-R470T-Broadband-LAN-Port-Speicher/dp/B004UC9V8Q

Autor: Manfred (Gast)
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Richard A. schrieb:
> Ich frage mic hdaher, ob es nicht möglich ist, 2 Router hintereinander
> zu schalten und die Connect Box von UM nur als "modem" zu verwenden.

Ich bin mir sicher, dass sich zum Thema Unity Media und Zwangsrouter 
genug Threads in anderen Foren finden lassen.

Ob die UM Connect-Box sich rein als Modem betreiben lässt, kann nur UM 
beantworten. Wenn Du den genauen Typ benennst, findet sich vielleicht 
jemand, der die kennt.

Als hier vor Jahren ein alternativer DSL-Anbieter ausgebaut hat, wollte 
der nur mit Zwangsrouter liefern, das war für mich ein Grund, mein 
lahmarschiges Telekom-DSL zu behalten. Inzwischen habe ich den, dank 
RegTP-Regelungen aber mit eigenem Router von bintec.

Ich habe schon Kaskaden aus mehreren Routern gebaut. Natürlich geht das, 
wie sonst könnte das Internet funktionieren?

> Meine Fritzbox 7590 kann ich ich so einstellen, dass am LAN1-Port ein
> externes Modem erwartet wird, aber klappt das dennoch mit der Connect
> Box?
> Wer gibt wem bei DHCP die IP?

Wer DHCP ist, ergibt sich aus der Konfiguration des Gesamtgebildes. 
Ebenso legt man fest, wer wen erreichen kann oder auch nicht soll.

Router hinter Router, am besten noch mit NAT hinter NAT, ist nicht 
kindersicher. Du wirst nicht umhin kommen, Dich mit Netzwerkgrundlagen 
zu befassen. Eine Kaskade aus Fritzkinderboxen würde ich bei mir 
garnicht erst versuchen, die sind für einen anderen Kundenkreis 
gestrickt.

Autor: Manfred (Gast)
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Frank E. schrieb:
> Man kann auch zwei Router NEBENEINANDER betreiben, in dem ma sie mit
> einems og. "Loadbalancer" verbindet. Gibt es gerade günstig bei Amazon.

Ah ja: 110 Volt 1.56 Watt :-)

Der löst ganz sicher nicht das Problem der Ursprungsfrage.

Autor: A. K. (prx)
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Manfred schrieb:
> Ob die UM Connect-Box sich rein als Modem betreiben lässt, kann nur UM
> beantworten. Wenn Du den genauen Typ benennst, findet sich vielleicht
> jemand, der die kennt.

Ich habe das von Kabel Deutschland gehört, aber Unitymedia unterstützt 
das m.W. im Privatkundenbereich nicht. Das dürfte aufgrund 
obligatorischem DS lite ohnehin technisch haklig sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Manfred schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Man kann auch zwei Router NEBENEINANDER betreiben, in dem ma sie mit
>> einems og. "Loadbalancer" verbindet. Gibt es gerade günstig bei Amazon.
> Ah ja: 110 Volt 1.56 Watt :-)
> Der löst ganz sicher nicht das Problem der Ursprungsfrage.

Wer Lesen kann ist besser dran (s. Bild)

Ich hatte das Eingangsproblem missverstanden, ich dachte, er wollte zwei 
Interntzugänge parallel schalten (seinen und den vom Nachbarn). Sorry.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5806100 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Manfred (Gast)
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Frank E. schrieb:
> Wer Lesen kann ist besser dran (s. Bild)

Ich habe gelesen, Amazon Produktbeschreibung - wie so oft, mal wieder 
etwas daneben - Screenshot.

> Ich hatte das Eingangsproblem missverstanden, ich dachte, er wollte zwei
> Interntzugänge parallel schalten

Ich habe derzeit noch zwei Internetzugänge, eine wechselweise oder 
parallele Nutzung sehe ich als beliebig schwierig.

Wenn mich Telekom demnächst abklemmt, weil ich auf ihren "Anschluß der 
Zukunft" mit "immer neuen Möglichkeiten" sowie "verbesserter 
Sprachqualität" nicht einzugehen gedenke, sollte hier kein Wechselstreß 
auftreten, der Neue ist schon parallel da.

MaWin schrieb im Beitrag #5806100:
> Das TR069-Protokoll
> hat nicht ohne Grund einen Zugang zu deinem Netzwerk. Das macht der
> Anbeiter aber nur auf Anweisung der Exekutive!

Ja, ich bin wahrscheinlich Terrorverdächtig, weil ich genau diese 
Möglichkeit verhindere. Der Router ist mein Netz , da hat niemand 
etwas dran zu suchen.

Autor: Werner (Gast)
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Die ConnectBox als reines Modem zu nutzen ist bei Unitymedia aktuell 
leider nicht vorgesehen.

Ein Router hinter der ConnectBox ist für private Anwendungen aber 
normalerweise kein Problem, auch wenn viele diese Kaskadierung 
kritisieren. Fast alles geht ohne Probleme, nur bei speziellen Sachen 
wie z.B. DynDNS oder IPSEC wird es dann etwas schwierig.

Mein letzter Stand war, dass es den Bridge-Modus bei Unitymedia 
ausschließlich für gemietete Fritz-Boxen gibt (Telefon Komfort Option) - 
man kann das aber nicht selbst aktivieren, sondern muss die Hotline 
kontaktieren und die Fritte mit einem geeigneten Konfigurations-Profil 
freischalten lassen.

Autor: Nano (Gast)
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Richard A. schrieb:
> Mein Problem ist aber, dass Unitymedia Kein Kabelmodem für Kunden im
> angebot hat. Man bekommt die "Connect Box", ein Kabelrouter eigens von
> UM.

Wenn du die Komfortoption dazubuchst, dann bekommst du eine Fritzbox und 
hast 3 Rufnummern zur Verfügung.
Allerdings kostet das 5 € Aufpreis monatlich und die Firmwareupdates 
spielt dann Unitymedia für dich ein.



> Ich frage mic hdaher, ob es nicht möglich ist, 2 Router hintereinander
> zu schalten und die Connect Box von UM nur als "modem" zu verwenden.

Die Connect Box wird ein Router bleiben, allerdings kannst du den TCP/IP 
Traffic natürlich problemlos an jedes TCP/IP Fähige Gerät weiterleiten. 
Das gilt auch für einen weiteren Router.




>
> Meine Fritzbox 7590 kann ich ich so einstellen, dass am LAN1-Port ein
> externes Modem erwartet wird, aber klappt das dennoch mit der Connect
> Box?

Nein, die Connect Box hat ein internes Modem, nach außen ins LAN gibt's 
nur Ethernet.
An dieses musst du die Fritzbox hängen.


> Wer gibt wem bei DHCP die IP?
Du kannst auf der Fritzbox einen DHCP Server laufen lassen, welcher dann 
die IPs weiter gibt.

Die Fritzbox könnte sich wiederum die Infos von der Connect Box holen.

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Manfred schrieb:

>> Ich hatte das Eingangsproblem missverstanden, ich dachte, er wollte zwei
>> Interntzugänge parallel schalten
>
> Ich habe derzeit noch zwei Internetzugänge, eine wechselweise oder
> parallele Nutzung sehe ich als beliebig schwierig.
>

Das macht das genannte Gerät, wenn es denn richtig konfiguriert ist, 
ganz von alleine, man merkt Nichts davon - außer an dem erhöhten 
Duchsatz.

Allerdings profitieren davon (ähnlich wie auch beim Port-Trunking im 
LAN) nur mehrere parallele Verbindungen davon. Eine einzelne 
TCP-Vebindung wird leider nicht - wie beim Stricken: einer links, einer 
rechts - aufgeteilt. Würde auch wegen der unterschiedlichen IP-Adressen 
nicht funktioneren.

Aber da heute jeder Browser bereits beim laden einer Seite zig parallele 
Connects öffnet, oder auf jedem PC/Laptop dutzende Dienste parallel 
laufen, hat es schon einen Effekt.

Man kann auch nur ganz simpel auf Notfall-Fallback konfigurieren ...

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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2 router hintereinander erlauben eine DMZ, eine demilitarisierte Zone, 
fuer einen Server, der am Internet haengt, und trotzdem vom lokalen LAN 
isoliert ist. Bedingt aber Netzwerk Kenntnisse

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Richard A. schrieb:
> Ich frage mic hdaher, ob es nicht möglich ist, 2 Router hintereinander
> zu schalten und die Connect Box von UM nur als "modem" zu verwenden.

Ja das geht, Betreibe das selbst so weil Vodafone geld für die W-Lan 
option haben will.

https://www.netzwelt.de/avm-fritzbox/93658-fritz-box-internetleitung-anderen-routers-nutzen.html

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Kilo S. schrieb:
> Betreibe das selbst so weil Vodafone geld für die W-Lan option haben
> will.

Aber eigentlich ist das doch Unfug, denn Du könntest Deinen eigenen 
Router auch direkt anschließen. Schließlich hat Dein ISP Dir die nötigen 
Zugangsdaten 'rauszurücken.

Und es geht auch um Stromverbrauch, der als Modem verwendete Leihrouter 
des ISP verbraucht sicherlich auch einige Watt Dauerleistung, und den 
Strom dafür zahlst Du.

Autor: A. K. (prx)
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Wenn man nicht nur IPv4 sondern auch IPv6 verwendet, sollte man bei 
"Router hinter Router" vorher prüfen, ob der innere Router - der ja 
keine Fritzbox sein muss - damit zurecht kommt. IPv6 arbeitet in einer 
solchen Konfiguration nicht per NAT, sondern bekommt vom Fritz einen 
Teilbereich zugeordnet. Mit Mikrotik funktioniert es.

Autor: georg (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Aber eigentlich ist das doch Unfug, denn Du könntest Deinen eigenen
> Router auch direkt anschließen. Schließlich hat Dein ISP Dir die nötigen
> Zugangsdaten 'rauszurücken.

Tut er aber nicht. Ich habe bei vodafone 5 x die angegebene Rufnummer 
angerufen, weil ich eine eigene Fritzbox anschliessen wollte, 
Zugangsdaten habe ich aber nicht bekommen. Jedesmal wurde ganz 
freundlich gesagt, ja, ich bekomme die Zugangsdaten, dann wurde die 
Telefonverbindung unterbrochen. Beschwerden sind völlig zwecklos.

Georg

Autor: A. K. (prx)
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georg schrieb:
> Beschwerden sind völlig zwecklos.

Bei der Regulierungsbehörde?

Ansonsten funktioniert vielleicht der alte Trick: Kündigen und dann 
mit dem Verein darüber diskutieren. Wobei als optionale Steigerung diese 
Kündigung vermutlich nicht die übliche Frist einhalten muss, wenn 
vorherige Versuche scheiterten.

Allerdings solltest du die Zugangsdaten vorher schriftlich einfordern.

PS: Das hier klingt eigentlich so, als ob du nicht der erste wärst, der 
einen eigenen Router verwendet will: 
https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Geräte/Endgerätefreiheit-Kabel/m-p/1296171#M81308

: Bearbeitet durch User
Autor: Nano (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Kilo S. schrieb:
>> Betreibe das selbst so weil Vodafone geld für die W-Lan option haben
>> will.
>
> Aber eigentlich ist das doch Unfug, denn Du könntest Deinen eigenen
> Router auch direkt anschließen. Schließlich hat Dein ISP Dir die nötigen
> Zugangsdaten 'rauszurücken.

Das Urteil bezüglich der Frage des Routerzwangs gilt nur für 
Neuverträge.
Das habe ich zumindest damals schon gelesen.
Es ging in der Gerichtsentscheidung ja auch nur darum, ob der Betreiber 
dem Nutzer per Vertrag untersagen darf, andere Geräte zu verwenden und 
ob der Betreiber dann Zugangsdaten herausrücken muss.
Insofern hat das Urteil auf Altverträge keinen Einfluss.

Formal müsste er, sofern er einen alten Vertrag hat, den also kündigen.
Einfacher kann es aber sein, trotzdem zu Versuchen die Zugangsdaten zu 
erlangen, denn dass der Betreiber einen Kunden verlieren könnte, kann ja 
auch nicht in seinem Interesse sein.
Oftmals bewegt man die aber erst mit einer Kündigung dazu. Dann wird man 
plötzlich angerufen und versucht, wieder den Schaden gut zu machen.

Autor: Nano (Gast)
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georg schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Aber eigentlich ist das doch Unfug, denn Du könntest Deinen eigenen
>> Router auch direkt anschließen. Schließlich hat Dein ISP Dir die nötigen
>> Zugangsdaten 'rauszurücken.
>
> Tut er aber nicht. Ich habe bei vodafone 5 x die angegebene Rufnummer
> angerufen, weil ich eine eigene Fritzbox anschliessen wollte,
> Zugangsdaten habe ich aber nicht bekommen. Jedesmal wurde ganz
> freundlich gesagt, ja, ich bekomme die Zugangsdaten, dann wurde die
> Telefonverbindung unterbrochen. Beschwerden sind völlig zwecklos.
>
> Georg

Du  musst kündigen, dann bekommst du sie.

Autor: c-hater (Gast)
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Nano schrieb:

> Oftmals bewegt man die aber erst mit einer Kündigung dazu. Dann wird man
> plötzlich angerufen und versucht, wieder den Schaden gut zu machen.

Genau so sieht's leider aus. Für einen selber vorteilhafte Änderungen 
erzielt man entweder durch Kündigung oder dadurch, dass der Anbieter 
gezwungen wäre, zu kündigen, um eine von ihm gewünschte Vertragsänderung 
durchzusetzen und man selber eben diese Situation des Anbieters 
ausnutzt.

Vor allem durch letzteres bin ich zu meinem heutigen Vertrag gekommen, 
der mir 100Mbit down/40MBit up mit einer öffentlich erreichbaren IPv4 
garantiert. Das allein ist ja nicht wirklich etwas Besonderes. Das 
Besondere ist: Es kostet mich nur 14,99 im Monat, genau so viel, wie ich 
damals bei Alice für 2Mbit down/64k up bezahlt habe. Aus diesem 
ursprünglich geschlossenen Vertrag hat sich über zwei Zwischenstufen das 
gegenwärtige Vertragswerk entwickelt, einfach dadurch, dass ich nie 
darauf reagiert habe, wenn die mir erzählt haben, dass sie zwingend 
einen neuen Vertrag mit mir abschliessen müssten, weil... (irgendwelches 
pseudotechnisches Blabla, mit dem sie nur DAUs beunruhigen können).

Da habe ich einfach niemals drauf reagiert (und immer ordentlich meinen 
Obelix weiter bezahlt) und irgendwann kam dann immer ein Schriebs, mit 
dem einseitig ein für mich vorteilhaftes Upgrade der technischen 
Features ohne Preisänderung erklärt wurde. Geile Sache das...

Mal sehen, ob ich das bis zur Rente und darüber hinaus weiter so 
durchziehen kann. Vermutlich nicht. Irgendwann muss der Vertrag für die 
in die Verlustzone rutschen (die ja aus BWLer-Sicht anfängt, wenn keine 
10% Profit mehr rausspringen) und dann werden sie mir wirklich kündigen.

Die jüngsten Beschlüsse der BNA bezüglich der TAL-Mieten werden das 
Eintreten dieses Szenarios sicher beschleunigen. Schade, wird wohl nicht 
mehr bis zur Rente so weiter gehen können...

Autor: Hugo (Gast)
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Es ist korrekt, das Du Hotline von UniMedia bemühen muss um den 
Bridge-Modus zu aktivieren. Aber Du muss ihnen nicht sagen welchen 
Router Du dahinter nutzt.

Sag einfach das Du einen Server betreibst und Du die öffentliche IPv4 
Adrese direkt benötigst.


Innerhalb einer halben Stunde ist das Ding umgestellt.

https://community.unitymedia.de/categories/hardware/question/wie-nutze-ich-meine-connect-box-im-bridge-modus

Hugo

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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georg schrieb:
> Zugangsdaten habe ich aber nicht bekommen. Jedesmal wurde ganz
> freundlich gesagt, ja, ich bekomme die Zugangsdaten, dann wurde die
> Telefonverbindung unterbrochen.

Das wäre für mich der Grund, das Vertragsverhältnis zu diesem 
Unternehmen schleunigst zu beenden. Andere Töchter haben auch schöne 
Mütter, oder so.

Autor: A. K. (prx)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das wäre für mich der Grund, das Vertragsverhältnis zu diesem
> Unternehmen schleunigst zu beenden. Andere Töchter haben auch schöne
> Mütter, oder so.

Wenn man aber zur Tochter ins Haus ziehen muss, um die Mutter zu 
kriegen, könnte der Reiz mitunter nachlassen. Nicht immer hat man in den 
eigenen 4 Wänden wirklich eine Wahl. Und mit etwas Glück sieht die 
Mutter aus der Nähe betrachtet dann auch nicht mehr so schön aus wie im 
Prospekt.

: Bearbeitet durch User
Autor: georg (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das wäre für mich der Grund, das Vertragsverhältnis zu diesem
> Unternehmen schleunigst zu beenden

Schon zur Zufriedenheit erledigt. Eine Reaktion von Vodafone gab es 
nicht. Ist jetzt sogar billiger, und ich habe wieder eine 2. Rufnummer, 
für die Vodafone noch extra Geld wollte. Mangels Fax fange ich 
inzwischen aber nichts mehr damit an.

Ich muss halt damit leben, dass ich nicht mehr weiss, wo man Radarwarner 
und Plastik-Weihnachtsbäume bekommt...

Georg

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