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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Staub auf E-Motor gefährlich?


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Autor: Staub (Gast)
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Hi,
muss ich mir Gedanken machen, wenn sich über die Zeit Staub über und 
evtl. in so einem kleinen brushed Elektrogetriebemotor (wie es ihn z.B. 
bei Conrad gibt) absetzt bezüglich Entzündung des Staubes (durch z.B. 
die Funken am Kommutator)?
VG

Autor: Dieter (Gast)
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Staub erhöht den Verschleiß. Ist es Steinstaub ist der Verschleiß am 
höchsten, aber die Brandgefahr gering. Ist es Holzstaub, ist der 
Verschleiß nur wenig höher, aber die Brandgefahr ist schon gegeben.

Das Getriebe mag auch keinen Staub. Bei vielen Geräten ist das 
verschleißgelöst mit dem Brandrisiko. Das Getriebe sorgt bei 
Verschmutzung rechtzeitig für einen Ausfall des Gerätes.

Darum gibt es Gehäuse von Geräten die luftdicht sind oder die Schlitze 
mit Staubfilter sind.

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Wir hatten in  einem Gleichstroombetriebenen Fahrzeug mal Probleme mit 
Kohlenstaub der ins untenliegende Lenkantriebslager gerieselt ist.
Dieses haben wir eigenmächtig durch Lager mit Dichtlippe(RS anstelle Z) 
ersetzt.
Als das einer unserer Bürohengste mitbekam stellte er doch allen Ernstes 
eine mögliche Brandgefahr aufgrund höherer Brandlast im Motor in den 
Raum.
Dass sich in so einem Lager auch, unter bestimmten Bedingungen 
brennbares Fett befindet wollte er nicht hören. Gebrannt wegen einer in 
brand gesetzten Dichtlippe hat jedenfalls nie ein Motor.

Autor: Hugo E. (Gast)
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Dieter schrieb:
> Das Getriebe sorgt bei
> Verschmutzung rechtzeitig für einen Ausfall des Gerätes.

Jetzt kenne ich endlich die Aufgabe eines Getriebes ;-)

Autor: Frank S. (_frank_s_)
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Staub schrieb:
> einem kleinen brushed Elektrogetriebemotor (wie es ihn z.B.
> bei Conrad gibt

<Augen verdrehender Smiley>

NEIN, der nicht !

</Augen verdrehender Smiley>

OMG

Autor: Staub (Gast)
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Danke schon mal. Ich möchte einen E-Motor für eine elektrische 
Hühnerklappe in einem Hühnerstall verwenden. Da legt sich schon immer 
relativ viel Staub nieder (siehe Beispielbild aus dem Internet im Anhang 
<- würde hier nicht auch ein Risiko durch die Ventilatoren bestehen?). 
Ich glaube ein ernsthaftes Risiko einer Staubexplosion besteht eher 
nicht, obwohl in einem anderen Forum jemand davor gewarnt hat (da ging 
es um Lichtschalter und Verwirbelung des Staubes beim Lüften oder Türe 
aufmachen). Habe schon ausprobiert, wie entzündlich Staub ist: also wenn 
der Staub flach liegt und man mit dem Feuerzeug rangeht, passiert da gar 
nichts, außer dass der Staub nach einiger Zeit schwarz wird. Wenn man 
den Staub hingegen in die Flamme fallen lässt, gibt's schon ne kleine 
Stichflamme...
Welche Meinung habt ihr bezüglich Entzündung im Hühnerstall?

Autor: Staub (Gast)
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Autor: Sven D. (sven_la)
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Staub schrieb:
> Welche Meinung habt ihr bezüglich Entzündung im Hühnerstall?

Bei Entzündung im Hühnerstall einfach mehr Antibiotika ins Futter. 
Fertich.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Staub schrieb:
> siehe Beispielbild aus dem Internet im Anhang <- würde hier nicht auch
> ein Risiko durch die Ventilatoren bestehen?

Nein, die sind "Brushless".

Im flügelrad sitzt ein runder Magnet der sich um eine Spule dreht die 
mit einem entsprechenden magnetsensor "Geschaltet" wird.

Wie bei einem Steppermotor.

Vorher kokelt der Staub auf dem Kühlkörper oder heißen bauteilen wenn 
die Lüfter ausfallen würden.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Staub schrieb:
> Ich möchte einen E-Motor für eine elektrische
> Hühnerklappe in einem Hühnerstall verwenden. Da legt sich schon immer
> relativ viel Staub nieder

Für die paar Minuten wird der Motor wohl kaum überhitzen...

Autor: Staub (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Für die paar Minuten wird der Motor wohl kaum überhitzen...

Meine ja eigentlich wegen der Funken am Kommutator

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Staub schrieb:
> Ich möchte einen E-Motor für eine elektrische Hühnerklappe in einem
> Hühnerstall verwenden.

Du könntest auch einen starken Hubmagneten 
(https://www.magnet-schultz.com/hubmagnete/) nehmen der die klappe auf 
und zu "Schiebt".

Um den vor staub zu schützen entsprechend mit einem seilzug versehen und 
in einem entsprechend staubdichten gehäuse auf dem Stall anbringen.

Oder eben einen Motor der den seilzug bewegt und einen endschalter an 
der Klappe montieren.

Abgesetzt vom Stall ist auch die Wartung entsprechend einfacher. (Und 
die Hühner können zb. keine Kabel anpicken usw.)

Es würde auch ein kleiner Kompressor mit Pneumatikzylinder, Hydraulisch 
oder so ganz "Altmodisch" eine Kurbel mit seilzug gehen.

Ne elektrische Katzen/Hunde Klappe... (Mit Timer, RFID oder 
Lichtschranke)

Komplett Mechanisch. (Huhn steigt auf eine Wippe, gewicht des Huhn 
öffnet dann die Klappe)

Hightech mit Raspi und Bewegungsmelder, Kameraerkennung.... (so kann der 
Marder oder Fuchs auch nicht mehr so viel schaden anrichten)

Usw.

Möglichkeiten über Möglichkeiten.

Achtung, jetzt wird's leicht Ironisch:
Und die patente nicht vergessen, den Robostall kannst dann sicher für 
10.000.000€ Vermarkten....

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Staub schrieb:
> Meine ja eigentlich wegen der Funken am Kommutator

Dann solltest Du diese Funken erfolgreich löschen...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Kilo S. schrieb:
> Du könntest auch einen starken Hubmagneten
> (https://www.magnet-schultz.com/hubmagnete/) nehmen der die klappe auf
> und zu "Schiebt".

Und die Hühner dann geköpft vorfinden?

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Mani W. schrieb:
> Und die Hühner dann geköpft vorfinden?

Stellst du dich mit absicht so an?

Gegengewicht am seilzug, lichtschranke.
Huhn im durchgang, keine funktion.
Oder anstelle von "Hoch und runter" einfach nal Links bzw. Rechts 
bewegen.

Abgesehen sparst du dir so den weg zum schlachter.

Scheibenwischermotoren sind übrigens Wasser und Staubdicht....

: Bearbeitet durch User
Autor: Staub (Gast)
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Mani W. schrieb:
>> Meine ja eigentlich wegen der Funken am Kommutator
>
> Dann solltest Du diese Funken erfolgreich löschen...

Naja das kann doch bei erhöhter Staubkonzentration durchaus ein Problem 
sein, oder nicht?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Kilo S. schrieb:
> Stellst du dich mit absicht so an?
>
> Gegengewicht am seilzug, lichtschranke.
> Huhn im durchgang, keine funktion.
> Oder anstelle von "Hoch und runter" einfach nal Links bzw. Rechts
> bewegen.

Keine Ahnung, wie Du tickst und mir so eine Absichtlichkeit
unterstellst!

Staub schrieb:
> Naja das kann doch bei erhöhter Staubkonzentration durchaus ein Problem
> sein, oder nicht?

Ach! Bei Verwendung von Scheibenwischermotoren ist noch keiner
verreckt durch Staub, manche SWM haben durchaus 15 Jahre und mehr
durchgehalten im PKW, und das unter ungünstigsten Bedingungen,
nämlich heiß und kalt, feucht und staubig...

Vielleicht solltest Du Dir eine "Staub-App" installieren, bevor Du
andere Menschen, die Dir helfen wollen in den Sand setzt...

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Staub schrieb:
> Naja das kann doch bei erhöhter Staubkonzentration durchaus ein Problem
> sein, oder nicht?

Nein!

Wo keine funken sind kann sich nix entzünden!

Manchmal frage ich mich wieso man sich an ein forum wendet um ei 
problem zu lösen, dann aber jede lösung die einem geboten wird als "Uhh 
nein hab ich zu viel Angst vor" ausschlägt.

Kauf einen Motor der entsprechend keine funkem erzeugt oder gegen Wasser 
und Staub abgedichtet ist.

Oder mach es wie die Komerziellen Hühnerzüchter und kauf ein fertiges 
Produkt wenn du zu viel angst hast das eine eigenkonstruktion die 
sicherheit der Tiere gefährdet.

Ansonsten bleibt dir (vor allem im privaten bereich) noch die GANZ 
Altmodische lösung.

Klappe per Hand Öffnen und schließen!

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Mani W. schrieb:
> Keine Ahnung, wie Du tickst und mir so eine Absichtlichkeit
> unterstellst!

Weil deine "Frage" unter aller kanone war!
Wenns ironie war vergiss doch bitte die [Ironie] [/Ironie] tags beim 
nächsten mal nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Kilo S. schrieb:
> Weil deine "Frage" unter aller kanone war!

Gut! No Problem!

Ich bin Ösi, wie darf ich das als Neanderthaler verstehen?

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Mani W. schrieb:
> Ich bin Ösi, wie darf ich das als Neanderthaler verstehen?

Nun, zum Schutz der Tiere muss die Konstruktion NATÜRLICH (Logik) so 
aufgebaut sein das den Tieren nichts passieren kann.

Oder bist du da anderer Meinung?

Vorschlag: wir verbuchen das einfach als Missverständnis.

Dann brauchen wir uns beide nicht darüber den Kopf zerbrechen.

: Bearbeitet durch User
Autor: sonntag abend (Gast)
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Staub schrieb:

> Entzündung des Staubes (durch z.B.
> die Funken am Kommutator)?
> VG

Ich empfehle da mal den Blick auf den Motor einer gut benutzten 
Handkreissäge. Das beantwortet alle Fragen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Kilo S. schrieb:
> Nun, zum Schutz der Tiere muss die Konstruktion NATÜRLICH (Logik) so
> aufgebaut sein das den Tieren nichts passieren kann.
>
> Oder bist du da anderer Meinung?
>
> Vorschlag: wir verbuchen das einfach als Missverständnis.
>
> Dann brauchen wir uns beide nicht darüber den Kopf zerbrechen.


Das ist ein sehr guter Vorschlag!

Alles Gute...

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Mani W. schrieb:
> Das ist ein sehr guter Vorschlag!
>
> Alles Gute...

:-)

Danke, dir auch.

Wir sind ja nicht zum streiten hier.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Kilo S. schrieb:
> Wir sind ja nicht zum streiten hier.

Streit ist ja immer etwas, wo irgendwer seine Meinung durchsetzen
möchte, und dieser Thread ist schon etwas anderes...

Danke Dir!


PS: Ein schöner Thread ohne negative Bewertungen, damit sieht man auch,
dass man diskutieren kann ohne Hick-hack...

Nochmals, alles Gute Dir und auch den anderen Schreibern hier...

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Mani W. schrieb:
> PS: Ein schöner Thread ohne negative Bewertungen, damit sieht man auch,
> dass man diskutieren kann ohne Hick-hack...

:-)

Darauf trink ich jetzt ein "Feierabend Bier".

Ich bewerte so oder so nicht, über die mobile ansicht bekommt man die 
Bewertung glaube auch gar nicht angezeigt. (Müsste nur auf Desktop 
Ansicht Wechseln)

Ich achte da auch nicht drauf, auf die Bewertungen. ;-)

So, nun nochmal Back to Topic:

Für eine solche elektrische lösung musst du viel beachten.

1.) Kein zugang zur Elektronik für die Tiere.
2.) Eine Steuerung die "Logisch" und halbwegs intelligent ist. 
(Erkennung ob ein Huhn unter, vor, hinter der Klappe ist. Tageszeiten, 
Witterung, Brandschutz bzw. Notöffnung bei Brand das die Tiere flüchten 
können usw...)
3.) Witterungsbeständig, Spritzwasserschutz.
4.) Ausfallsicherheit. (Wenn beim stromausfall die Klappe schließt und 
ein Tier dazwischen ist... mag man nicht dran denken)
5.) Möglichst "Geräuscharm" um stress für die Tiere zu vermeiden.
6.) Manipulationssicher. (Unter anderem wegen der angesprochenen 
Brandgefahr)
7.) "Notprogramm" ohne Strom könnten die Tiere nicht mehr rein oder 
raus, zusätzlich handbetrieb vorsehen.
8.) Ersatzteile (Verfügbarkeit) einplanen.
9.) Sicherungen um kabelbrände bei kurzschluss zu vermeiden.
10.) Mechanisch stabil und eventuell verschließbar, sonst drückt dir der 
Fuchs oder Marder die klappe auf und klaut dir die Hühner. (Die sind 
verdammt intelligent)
11.) Die klappe selbst so konstruieren um das Eindringen von Dreck, 
Wasser und staub in die Mechanik zu verhindern. (Fehlfunktionen 
verhindern)

Usw...

Erst mal eine liste machen mit allen Funktionen die du Benötigst, 
Möchtest und die als "Luxus" dazu kommen könnten.

Planung ist bei solchen Basteleien das A und O.

Wenn du das alles hast, kannst du ja deine wünsche und Vorstellungen 
hier nochmal Aufschreiben.

Dann wird dir auch geholfen.

Schönen Abend und eine Gute Nacht.

;-) "Prost".

P.S
Eigenbauten enden meist erst mal in "Prototypen" und benötigen eine 
gewisse "Testphase" das kann teurer sein als eine fertige lösung zum 
kaufen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Kilo S. schrieb:
> Dann wird dir auch geholfen.
>
> Schönen Abend und eine Gute Nacht.
>
> ;-) "Prost".


Darauf trinke ich gerne mit...

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Oh, ja. Die "Analoge" steuerung jetzt (für die Heim und Bastlerlösung) 
mit einem Arduino, Lichtschranken, Multigas-Sensor, DHT22 (o.ä) 
ergänzen, ADC zur überwachung der Versorgung und ein wenig 
"Hühnerfutter"(Endschalter, Lagesensor o.ä) ergänzen. Stepdown für die 
5V für den Arduino und eventuell noch ein Display, Taster 
Funkmodul/Lan/Wlan und das wäre echt ein "Luxus" Hühnerstall.
Man könnte sogar jedem Huhn einen RFID ans bein binden (wie bei 
brieftauben der Markierungsring bzw. Chip vom Tierarzt auslesen) und 
Statistiken erheben welches Huhn wann, wie oft, zu welcher zeit am 
liebsten rein und raus geht.
Aber, muss ich gleich anmerken: Ich bau ihm das nicht zusammen!

Geht doch was schief wäre ich dafür haftbar.

Das ist mir zu viel Risiko!
Und ich stecke u.a gerade mitten in der Restauration eines alten 
Wohnwagen zum "Funk/Werkstatt-Mobil".

Die zeit hätte ich gerade gar nicht, wobei das an und für sich ein 
Interessantes projekt wäre.

Mal abwarten was der TE zu den vorschlägen sagt.

Das ist echt das schöne hier am Forum.
Die meiste zeit geht es hier schön konstruktiv zu!

Autor: Alex G. (dragongamer)
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@Staub
Bist du die selbe Person die sich vor ein paar Wochen an einen Thread 
über Sicherungen rangehängt hat, mit der Frage ob ein Motor der selben 
Größenordnung bei Blockieren zur Brandgefahr wird?

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Alex G. schrieb:
> mit der Frage ob ein Motor der selben Größenordnung bei Blockieren zur
> Brandgefahr wird?

Wenn er das ist wäre es ja nicht so schlimm.
Der sinn und zweck hier ist es ja auch "Bastlern" die sich nicht so gut 
auskennen hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

O.T: Nein, die Schmelzsicherung unterbricht den Stromkreis. Kein Strom = 
Kein Brand. Egal ob der Motor Blockiert ist oder nicht.

Daher IMMER mindestens in eine der versorgungsleitung (Besser in beide) 
eine Sicherung einbauen.(Also in die leitungen von + UND - Pol)
Immer so nahe an der "Quelle" wie möglich. Zb. Direkt an der Batterie, 
im kabel vom Ladegerät oder Solarzelle zur Batterie. Möglichst nahe am 
Ladegerät/Solarzelle damit im falle eines Kurzschluss die Quelle vom 
rest des Stromkreis getrennt wird.

Auch und gerade bei Bastellösungen.

Die Sicherung dient auch nur zum Schutz vor Kabelbränden. Nicht zum 
schutz der Schaltung.

Autor: U. B. (pasewalker)
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Die Antriebe im Walzwerk eines Stahlbetriebes, die ich als Praktikant 
reinigen "durfte", liefen ohne und mit zentimerdickem Dreck gleich gut.
;-)

Autor: Werner H. (werner45)
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Wie bereits erwähnt, sind Kreissägen und Stichsägen voll mit brennbarem 
Holzstaub. Es brennt aber nichts, weil die Zündtemperatur von Holzstaub 
niemals erreicht wird - vorher schmilzt der Kunststoff.

Vor Jahrzehten hatte ich für meine Oma auch mal ne Hühnerklappe (Prinzip 
Fallbeil) gebaut, ein Huhn wurde aber nie geköpft (jedenfalls nicht von 
der Klappe). Als Motor einen Heizungsventil-Stellmotor, zur Steuerung 
eine einfache Heizungs-Schaltuhr (LDR gab es noch nicht, nur 
Fotozellen). Die Schaltuhr ist ausreichend, weil der Fuchs erst nach 
Mitternacht kommt.

Gruß   -   Werner

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Werner H. schrieb:
> Vor Jahrzehten hatte ich für meine Oma auch mal ne Hühnerklappe (Prinzip
> Fallbeil) gebaut, ein Huhn wurde aber nie geköpft (jedenfalls nicht von
> der Klappe). Als Motor einen Heizungsventil-Stellmotor, zur Steuerung
> eine einfache Heizungs-Schaltuhr (LDR gab es noch nicht, nur
> Fotozellen). Die Schaltuhr ist ausreichend, weil der Fuchs erst nach
> Mitternacht kommt.

Ok, wieder was gelernt!

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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U. B. schrieb:
> Die Antriebe im Walzwerk eines Stahlbetriebes, die ich als Praktikant
> reinigen "durfte", liefen ohne und mit zentimerdickem Dreck gleich gut.
> ;-)

Das ist eine MEGA unterschied. Tier/Hof-Dreck gegen Stahlstaub bzw. 
Metallstaub....

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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sonntag abend schrieb:

> Ich empfehle da mal den Blick auf den Motor einer gut benutzten
> Handkreissäge. Das beantwortet alle Fragen.

Nun, in Sägewerken kommt es allerdings immer wieder zu Staub-
explosionen. Was da dann die Zündquelle war, lässt sich im
nachhinein meist nur schwer feststellen. Von Staubexplosionen
in Hühnerställen dagegen habe ich noch nie gehört.

Autor: Staub (Gast)
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Okay, coole Antworten Leute. Werde mir mal Gedanken drüber machen.

Autor: ichbin (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Nun, in Sägewerken kommt es allerdings immer wieder zu Staub-
> explosionen. Was da dann die Zündquelle war, lässt sich im
> nachhinein meist nur schwer feststellen. Von Staubexplosionen

Defekte Beleuchtungen zum Beispiel!
Wir hatten mal in einem industriellen Holzbetrieb einen teilweisen 
Ausfall der unter der Decke angebrachten Beleuchtung.
Zum "Auffinden" der Fehlerstelle, ohne alle Lampen öffnen und ausmessen 
zu müssen, hatte der alte erfahrene Kollege einen Sicherungsautomaten 
zum Einschrauben in die Fassung der Schraubsicherung dabei.
Dieser Automat wurde nun immer wieder eingeschaltet bis sich der Fehler, 
normalerweise war das KVG mit Körperschluß defekt, freigebrannt hatte 
und die betreffende Lampe den Defekt durch Nichtleuchten signalisierte.
Dumm nur, wenn beim Freibrennen Funken nach draußen stieben! Da ist dann 
plötzlich ein Feuerteufelchen auf dem Lampen entlanggeflitzt. Nicht 
auszudenken wenn da mehr Staub in der Luft gewesen wäre...

Autor: Rolf (Gast)
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(ohne den ganzen Beitrag gelesen zu haben:)

Ein Bekannter hält Hühner im Garten. Die Hühner sind mit RFID-Chips 
ausgestattet. Wenn sie in die Nähe der Hühnerklappe kommen, geht diese 
automatisch auf.
Weil mein Bekannter keine große Ahnung von Elektronik hat, gehe ich 
davon aus, dass es solche Lösungen schon länger im freien Handel zu 
kaufen gibt...


Bei Google finde ich z.B. grade das hier:
https://www.weidezaun.info/automatische-huehnerklappe-elektronischer-tueroeffner-fuer-den-huehnerstall.html

Autor: MiWi (Gast)
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Harald W. schrieb:
> sonntag abend schrieb:
>
>> Ich empfehle da mal den Blick auf den Motor einer gut benutzten
>> Handkreissäge. Das beantwortet alle Fragen.
>
> Nun, in Sägewerken kommt es allerdings immer wieder zu Staub-
> explosionen. Was da dann die Zündquelle war, lässt sich im
> nachhinein meist nur schwer feststellen. Von Staubexplosionen
> in Hühnerställen dagegen habe ich noch nie gehört.

Weil der Staub in Sägenwerken verwirbelt wird ist die lokale Oberfläche 
groß. Bei ausreichend kleiner Partikelgröße ist die Zündenergie dann 
auch recht überschaubar. Daher reicht dann sehr wenig Energie in Form 
von Funken oder Überhiztung um einen ordentlichen Rumms einzuleiten. Da 
dieser erste Rumms dann bereits liegenden Staub aufwirbelt gehts dann 
mit etlichen 100m/s dahin. Und das ist es dann, was landläufig 
"Staubexplosion" genannt wird (das  meistens doch "nur" eine Verpuffung 
ist).

Denn eigentlich ist der Anteil von Festkörpern in Absaugluft von 
Sägewerken  sehr gering und damit keine Ursache für die Heftigkeit von 
solchen Explosionen bzw. Verpuffungen.


In dem Moment wo der Holzstaub unverwirbelt liegt passiert nämlich gar 
nix mit Verpuffung Explsion - da gibts dann einen Schwellbrand. Ist aber 
auch nicht lustig.


Aber egal: Da die Hendln deutlich mehr Hygiene als  Motoren verlangen 
wird der TO gelegentlich seinen Hendlstall reinigen wird müssen.

Und da reicht es dann, wenn er dabei auch allfällige Staubablagerungen 
auf den ansonsten möglichst luftdicht verpackten Motoren abbeserlt, 
herunterwäscht oder mit der Pressluft verscheucht...

Autor: Harald W. (wilhelms)
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MiWi schrieb:


> da gibts dann einen Schwellbrand.
> Ist aber auch nicht lustig.

Genau, wenn die Schwelle brennt, kommt man nicht mehr durch die Tür...

Autor: MiWi (Gast)
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Harald W. schrieb:
> MiWi schrieb:
>
>> da gibts dann einen Schwellbrand.
>> Ist aber auch nicht lustig.
>
> Genau, wenn die Schwelle brennt, kommt man nicht mehr durch die Tür...

sagte ich doch das sowas nicht lustig ist.... :-)

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