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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Schaumstoffschneider


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Autor: Walter T. (nicolas)
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Hallo zusammen,

in den letzten Tagen habe ich einen netten Schaumstoffschneider gesehen:

https://9gag.com/gag/aqKYdmM?ref=t

Jetzt stellt sich die Frage, wie groß der Aufwand beim Nachbau wäre.

Die mechanischen Komponenten sind kein Problem (Bahnberechnungen) oder 
sogar schon vorhanden (4-Achsen-CNC etc.).

Also interessiert mich jetzt das Heizelement und dessen Ansteuerung. Was 
nutzt man üblicherweise für einen mechanisch steifen Heizdraht, und wie 
sieht die Ansteuerung aus? Stromgeregelt? Spannungsgeregelt? 
Leistungsgeregelt?

Hat schon jemand einen Schaumstoffschneider mit steifem Draht in der 
Hand gehalten?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Bei den Flugmodellbauern wird sowas gerne zum Ausschneiden von 
Tragflächen verwendet.
Die Firma Stepcraft bietet sowas in der Form einer Bügelsäge für ihre 
Fräsen an.
Graupner hatte sowas mal im Angebot. Das Ding wurde mit einer Mono- oder 
Baby-Zelle betrieben.

Ich habe sowas mal mit dem Heizdraht eines Föhns gebastelt (vor ca 35 
Jahren...).

Autor: Teo D. (teoderix)
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Walter T. schrieb:
> Also interessiert mich jetzt das Heizelement und dessen Ansteuerung. Was
> nutzt man üblicherweise für einen mechanisch steifen Heizdraht

Auf dem Video sieht es aus wie ein simpler Schweißdraht. Die dicken 
Zuleitungen, sprechen auch dafür.

Walter T. schrieb:
> und wie
> sieht die Ansteuerung aus? Stromgeregelt? Spannungsgeregelt?
> Leistungsgeregelt?

Garnicht, denke ich. Ringkerntrafo mit ausreichender Leistung und da 3-4 
Windungen von der dicken Zuleitung dazu wickeln. Dann ausprobieren obs 
ein paar mehr werden sollten....

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Walter T. schrieb:
> in den letzten Tagen habe ich einen netten Schaumstoffschneider gesehen:

Das ist kein Schaumstoffschneider, sondern ein Styroporschneider.

So etwas gibt es z.B. von Proxxon:

https://www.proxxon.com/de/micromot/27082.php
https://www.proxxon.com/de/micromot/27080.php

Autor: Gugscht (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Was
> nutzt man üblicherweise für einen mechanisch steifen Heizdraht,
Widerstandsdraht mit Kupfer/Nickellegierung, auch unter dem Markennamen 
Konstantandraht zu finden.

Walter T. schrieb:
> und wie
> sieht die Ansteuerung aus? Stromgeregelt? Spannungsgeregelt?
> Leistungsgeregelt?
Ein einfacher Trafo mit wenig Spannung aber viel Strom.
Um den Daumen würde ich bei dem im Eingangspost verlinkten "Video" von 
einem mindestens 2mm Draht ausgehen (etwas schwer einschätzbar, es ist 
nur kurz eine Hand für einen groben Vergleich hernehmbar).
Das gibt bei einer Länge von knapp 40cm an die 0,6Ohm. Bis 10A ist so 
ein 2mm Draht belastbar. Würde also ein 6V Trafo nötig für Maximallast, 
60W sind aber schon ziemlich heftig. Ich kann aber später mal schauen 
was für ein Strom nötig ist um Styropor damit zu "schneiden", 2mm Draht 
habe ich davon noch ein Stück da.

Autor: abc.def (Gast)
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Normalen Schaltdraht 0.5mm 20cm in Keramik Lüsterklemme. Zuleitung 0.75 
quadrat, 1 oder 2 m. PC Netzteil mit 5V oder 3.3V. Handgeführt. War so 
simpel  daß ich das nicht aufgehoben habe.

Autor: M.M.M (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> in den letzten Tagen habe ich einen netten Schaumstoffschneider gesehen:

Das ist kein Schaumstoffschneider. Da wird Styropor geschnitten.

> Also interessiert mich jetzt das Heizelement und dessen Ansteuerung. Was
> nutzt man üblicherweise für einen mechanisch steifen Heizdraht, und wie

Ich würde einen Kupferdraht fremdbeheizen.

> Hat schon jemand einen Schaumstoffschneider mit steifem Draht in der
> Hand gehalten?

Zum Freihandschneiden von Styropor hab ich einen alten Lötkolben, in 
dessen abgesägter
Kupferspitze in einer Bohrung ein Kupferdraht sitzt. Der Kolben ist so 
weit runtergeregelt, daß die Temperatur (hab den Wert grad nicht im 
Kopf, niedriger als 100°C) paßt.

MfG

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> So etwas gibt es z.B. von Proxxon:

THERMOCUT 12/E:
Ich hab zwei davon. Um ehrlich zu sein, das Geld nicht wert. WEIL:
Das 'schwenkbare Befestigungselement' läßt sich so gut wie gar nicht 
FIXIEREN, es lockert sich ununterbrochen, wie auch die 
Drahtbefestigungen.
Außerdem mußt es jedesmal 'abbauen', damits in der Schachtel Platz hat.
Dann ist einem dämlichen Spiralkabel ein 'Proxxon-Spezial-Stromstecker' 
montiert, den du ersetzen mußt - oder wie ich mit zwei 
Rundquetschverbindern und ein bißchen Styropor einen 'kompatiblen' 
Stecker anfertigen. -->Bei Verpolung raucht das Gerät ab.
Es ist eben ein Handschneider, sprich winkelgerechte Kanten kriegst 
nicht.
Außerdem dehnt sich heißer Draht, weshalb es eher eine Art Wellenschnitt 
wird, auch weil die Drahtbefestigungen so ihre Macken haben.

Typisch Proxxon halt, sauteuer und Glump.


NACHBAU:

Angeblich hat er 12V/5A=60W funktioniert aber lt. Proxxon ab 12V/2A. Ich 
hab immer ein 4,2A-Teil dran hängen. Proxxon legt d=0,85mm originalen 
(sauteuer!) Schneidedraht mit 1,0 Ω bei 285mm Länge bei. Ich verwende 
seit jeher nur billigen (Isachrom?) 1,3 Ω bei 160mm = 10 Ω/m
Ohne hier viel herumzumessen würde ich mal sagen:
saubillig spannungsgeregelt.

Bei 12V/5A kannst (theoretisch) jeden China-Regler (ab €2,30) verwenden.

Auch ich wollte mir immer sowas erstmal selber bauen, hab aber dann doch 
zu Proxxon gegriffen (beim 'C' damals 40,-) , weil der Aufwand einfach 
enorm ist. Hast du ein passendes Gestell, steht dem Basteltrieb aber nix 
im Weg.

Prinzipiell kannst jeden Widerstandsdraht nehmen, Anhaltspunkte hast ja.
Mir ist der Proxxon zu DICK. Beim Schneiden ist es so, daß der heiße 
Draht das Styropor schmilzt >> das also hinten wieder zusammenklebt, 
wenn es zu heiß ist!!! Günstiger kommt dir eine stationäre 
Schneideanlage, aber bau dir das einmal. Das ist nicht so einfach!

Ich schneide Styorpor und insb. EPS-Platten immer mit der Kreissäge.
Wenn du das nachmachst: das ist LEBENSGEFÄHRLICH! Wenn die Platte 
einhakt, und das tut sie oft recht schnell, bißchen schief reicht, 
schnalzt es dir diese mit voller Wucht mitten ins Gesicht! Und die 
Fetzen fliegen...

Hast du also einen Widerstandsdraht, je weniger Ohm desto besser, je 
nach Netzteil wie Spannungsregler, kannst ja mal unverbindlich 
probieren.
So ein Handschneider ist halt eher was für die Baustelle, nicht 
unbedingt fürs präzise Basteln

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Schaumstoffschneider

Das wollt ich noch nachtragen :
Schaumstoff (Matratzen, Polsterungen, sowas)
'heißschneiden' zu wollen kannst vergessen.

>>Da kommst nichtmal 1 Millimeter weit mit dem 60W-Proxxon.

Da bräuchtest wahrscheinlich mehrere 100 Watt
Das kannst nur mit Stanley (oder einer Riesenschere) schneiden.

So

Autor: Teo D. (teoderix)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Das kannst nur mit Stanley (oder einer Riesenschere) schneiden.

Elektromesser!
Taugen zwar für sonnst nichts, aber Schaumstoffschneiden ist damit die 
reinste Wonne. Man(n) möchte garnicht aufhören.... :)

Beitrag #5809925 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Hast du ein passendes Gestell, steht dem Basteltrieb aber nix
> im Weg.

Eine alte Laubsäge beispielsweise. Entzweischneiden, Halterung bauen.
Saubere Kontakte vorausgesetzt...

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Elektromesser!

Hab ich im Herbst probiert. Taugt genausowenig wie Styroporschneider.
Schaumstoff gibt nämlich leider ziemlich nach. Druck kannst beim 
Schneiden also leider fast keinen ausüben! Neue Stanley-Klinge Schnitt 
für Schnitt!
Schaumstoff wird eh verkleidet, da ist das Gefitzel egal.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Elektromesser!
>
> Hab ich im Herbst probiert. Taugt genausowenig wie Styroporschneider.
> Schaumstoff gibt nämlich leider ziemlich nach. Druck kannst beim
> Schneiden also leider fast keinen ausüben!

KA, was du da an "Elektromesser" hattest.
Das olle Teil aus den ´70er meiner Mutter, brauchte eben ÜBERHAUPT 
keinen Druck. Eine heißes Messer durch Butter, braucht mehr kraft.
Diesen Tipp habe ich übrigens von einem Lieferanten für 
Schaumstoffzuschnitte....

: Bearbeitet durch User
Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Thermocut-12/E:
Aktuell bei den amazonen -im warhousedeal- um 21,89
Baust das um diesen Preis? Mein zweiter hat 27,- gekostet

Autor: Walter T. (nicolas)
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Gugscht schrieb:
> Ich kann aber später mal schauen
> was für ein Strom nötig ist um Styropor damit zu "schneiden", 2mm Draht
> habe ich davon noch ein Stück da.

Interessant wäre natürlich auch die Frage, ob sich Konstantan mit 2mm 
Dicke gut biegen läßt, um die Leiterschleife zu bilden. Ich habe so 
dickes Material nie in der Hand gehalten.

STK500-Besitzer schrieb:
> Die Firma Stepcraft bietet sowas in der Form einer Bügelsäge für ihre
> Fräsen an.

Die Bügelform kenne ich. Das ist langweilig - sie taugt ja nicht für 
Eintauchschnitte (wie in dem Video), sondern nur zum kompletten 
Durchschneiden.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Das ist kein Schaumstoffschneider, sondern ein Styroporschneider.

Ja, in dem Video wird Styropor geschnitten. Ist zwar auch ein 
Schaumstoff, aber mein Interesse geht tatsächlich mehr in die Richtung 
PU-Schaum. Styropor wäre aber immerhin ein Anfang. Bei den meisten 
Sachen, die ich verpacken will, spielt ESD gar keine Rolle.

Gugscht schrieb:
> Konstantandraht

Warum eigentlich Konstantandraht? Ich hätte bei einer einfachen 
Spannungsquelle erwartet, dass da ein Material mit 
Kaltleitereigenschaften Vorteile hat, da das Risiko für lokale 
Überhitzungen kleiner ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Das olle Teil aus den ´70er meiner Mutter, brauchte eben ÜBERHAUPT
> keinen Druck.

Wollt ich eh dazuschreiben, klarerweise ist das vom Schliff und von der 
Schärfe abhängig. Aber ich kauf mir doch kein neues Elektromesser, wo 
ich nicht mit Sicherheit weiß, obs dann auch so funktioniert.
Um diesen Preis hätte ich mir gleich einen neuen Bürodrehstuhl kaufen 
können... dafür hab ich alles mit Leder überzogen
Hab ichs alte von meinem †Vater  probiert..  und dann endlich entsorgt

Autor: Walter T. (nicolas)
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Tippfehler oben: Natürlich PE-Schaum, keinen PU-Schaum.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Gugscht schrieb:

>> Was
>> nutzt man üblicherweise für einen mechanisch steifen Heizdraht,
> Widerstandsdraht mit Kupfer/Nickellegierung, auch unter dem Markennamen
> Konstantandraht zu finden.

Konstantan ist hier "Perlen vor die Säue" werfen. Jeder Draht
mit passenden Widerstand ist hier geeignet.

> Ein einfacher Trafo mit wenig Spannung aber viel Strom.

Gut geeignet sind hier m.E. alte sog. Lötpistolen, die mancher
noch im Keller liegen hat.
https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/2268791_-loetpistole-quick-100w-3-5957-rothenberger.html

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Warum eigentlich Konstantandraht?

Weil dieser Draht bei jeder Temperatur denselben Widerstand hat. Und 
zunderfest und hochhitzebeständig ist.
PU-Schaum, falls du sowas 'Gespritztes' aus der Dose meinst, könnte sich 
leicht ausgehen, besteht ja nur aus LUFT. Kannst nur probieren, also 
spar nicht am Netzteil und Regler. Kannst ja auch 24V nehmen. Oder noch 
mehr, Ringkerntrafos, Schaltnetzteile >
Bei den amazonen im warehousedeal nach 'amsahr' werbegockeln, viele 
superstarke Notebooknetzteile, hab schon einen ganzen Sack voll 
(~19V/bis 7,5A ca. 7-10,- pro Stück evtl. mit Gratis-miniMouse)

Was für eine Leiterschleife? Du brauchst ja doch wohl einen geraden 
Schnitt? Oder willst Styropor-Schleifen cutten

Autor: Teo D. (teoderix)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Aber ich kauf mir doch kein neues Elektromesser, wo
> ich nicht mit Sicherheit weiß, obs dann auch so funktioniert.

Ja, das müsste dann Jeder für sich selbst abwägen. Das kann und will ich 
bei meinen Tipps, nicht leisten.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Gut geeignet sind hier m.E. alte sog. Lötpistolen,

Da brauchst nur einen --simplen Draht-- dranmachen, hab selber mehrere 
Lötpistolen (billig zusammngekauft), kannst damit auch tauchschneiden, 
nur klebt das leider noch viel stärker zusammen als Proxxon. Bei über 
10cm Schneidlänge wirds mit der Leistung knapp, außerdem biegt sich dann 
der Draht viel leichter, evtl. Flachmaterial nehmen. Aber je mehr 
Material desto mehr Leistung brauchst.
Und diese Pistolen haben selten mehr als 100-120W.


Warum soll Konstantan 'Perlen vor die Säue' sein? Da kosten 5m ~5,- . 
Ich schneide immer noch mit demselben 16cm-Stück seit Anbeginn. Das wird 
ja sowieso nie hin !

Autor: Gugscht (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Interessant wäre natürlich auch die Frage, ob sich Konstantan mit 2mm
> Dicke gut biegen läßt, um die Leiterschleife zu bilden. Ich habe so
> dickes Material nie in der Hand gehalten.

ja habs mal probiert mit dem 2mm Widerstandsdraht, geht so zu biegen > 
Siehe Bild.
Dieses Stück mit ca. 12,5cm Länge habe ich mal mit 4A DC bestromt um zu 
sehen wie warm es wird. Das reicht leider noch lange nicht, wird nicht 
mal richtig Handwarm. Leider kann ich nicht mit mehr testen, Netzteil 
macht nur 4A.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Gugscht schrieb:
> 2mm Widerstandsdraht
> ....
> ca. 12,5cm Länge habe ich mal mit 4A DC bestromt

Keine Ohms, keine Volts, keine Watts -> Wat? ;)

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Gugscht schrieb:
> 2mm Widerstandsdraht

4A bei wieviel Volt?

Und wieviel Ω hat der pro Meter?  0,1 oder 0,2 Ω/m ?
Oder mit 2mm hat er wahrscheinlich noch weniger.
JE DICKER DER DRAHT, desto geringer der Widerstand.

Da bricht dir jedes Netzteil zusammen.
U=R*I

Autor: Walter T. (nicolas)
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Gugscht schrieb:
> habe ich mal mit 4A DC bestromt um zu
> sehen wie warm es wird. Das reicht leider noch lange nicht, wird nicht
> mal richtig Handwarm

Soeben gefunden:

https://www.reichelt.de/100g-widerstandsdraht-2-00mm-rd-100-2-00-p57219.html?

Also finge der Spaß wohl erst bei ca. 10...12 A an.

Ich probiere jetzt mal normalen Schweißdraht. Der ist schon bei 1,6mm 
ausreichend steif.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Was mir gerade noch einfällt, auch als persönliche Bomben-Idee:

Für Folienschweißgeräte gibts Flachdraht mit Ösen.
20-30-40-50cm, gibt auch noch längere, gibts auch auf Rollen lose.

Meine haben 2,0x0,13mm : 40cm = 2,7Ω und werden mit 24V max. 3" 
betrieben.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Soeben gefunden:

Lass die Finger von so einem Müll :
Widerstandsdraht zur Herstellung von ---technischen Widerständen, 
Shunts--- sowie für den allgemeinen Laborbedarf
Stromstärke (A) in ---Abhängigkeit zur Drahttemperatur---:
bei 100°: 10,00
bei 200°: 16,80
bei 300°: 22,70

Kauf dir einen gescheiten Heizdraht ---> KONSTANTAN

Hast du das Geld nicht, laß die Finger davon.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Widerstand/m: 0,15 Ω x 0,2m = 0,03 Ω   -->bei 20°C !

>>> 24V : 0,03 Ω = ?A

Viel Spaß dann

Autor: Walter T. (nicolas)
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Ich habe jetzt mal 1,0mm Schweißdraht bei 6 A am Labornetzteil 
ausprobiert und damit ein Stückchen PE-Schaum (Verpackungsmaterial) 
geschnitten. Die Größenordnung stimmt also schon einmal grob, nur das 
Material ist nicht steif genug.

1,6mm scheint von den mechanischen Eigenschaften ideal - doch momentan 
fehlt mir da das geeignete Netzteil. Ich messe grob 160 milliOhm/Meter.

20 A sollten da vermutlich schon drin sein, um noch etwas Reserve zu 
haben. Ich denke ein Stellbereich 8...20 A/15 V stromgeregelt ist ideal. 
Sollte zu schaffen sein. Ich schaue mich mal nach geeigneten 
Netzteil-Konzepten um.

Autor: Bernadette (Gast)
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Hier findet man den passenden Draht

Ebay-Artikel Nr. 264207491078

Beitrag #5810126 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5810129 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5810131 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Walter T. (nicolas)
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Der Elastizitätsmodul von 2.4869 nicr 80/20 liegt ziemlich dicht an dem 
von Stahl. Zumindest bei 20°C.

Der spezifische Widerstand dagegen so ziemlich genau eine Zehnerpotenz 
höher. Wären wir bei 1...2A/ 150V bei ansonsten gleichen Abmessungen. 
Gut - die Länge kann man herunternehmen, um die Berührspannung in 
akzeptablem Rahmen zu halten. 2A/70 V sind sicherlich leichter zu 
kontrollieren als 20A/15V.

Oder direkt im Durchmesser etwas hochgehen, was auch noch der 
Steifigkeit zugute kommt.
Also durchaus eine sinnvolle Alternative.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernadette (Gast)
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Gerade mal nachgerechnet:

Bei einem Draht mit 2mm Durchmesser und einem spez. Widerstand von 1,2 
Ohm*mm^2/m findet man unter Berücksichtigung der durch Strahlung über 
die Oberfläche abgegebenen Wärme einen notwendigen Strom von rund 5A für 
300°C.

Durch Konvektion verliert der Draht ca. 100° bis 150°, es bleiben somit 
ca. 175°, was zum Schneiden genügen sollte.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Die Konvektion dürfte eher uninteressant werden. Innerhalb des Materials 
wird die Leistung ja hauptsächlich in Gestank umgewandelt. Insbesondere 
kann die Temperatur des Heizdrahtes - je nach Schnittgeschwindigkeit - 
innerhalb des Materiales ansteigen oder abfallen.

So ließen sich auch - siehe oben - mit einem in Luft etwas mehr als 
handwarmen Schweißdraht einige Zentimeter Schaumstoff problemlos 
schneiden.

Aber der genannte Widerstandsdraht ist allemal einen Versuch mehr. Ich 
werde berichten.

Beitrag #5810161 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5810168 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5810191 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: John D. (drake)
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Teo D. schrieb:
> Das olle Teil aus den ´70er meiner Mutter, brauchte eben ÜBERHAUPT
> keinen Druck. Eine heißes Messer durch Butter, braucht mehr kraft.
> Diesen Tipp habe ich übrigens von einem Lieferanten für
> Schaumstoffzuschnitte....

Daher hatte ich diesen Tipp ebenfalls 
(https://www.schaumstofflager.de/cms/schaumstoff-schneiden.html). Das 
billigste elektrische Brotmesser hat hervorragende, nicht ausgefranste 
Schnitte gemacht - zumindest in relativ weichem Esterschaumstoff.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Die mit dem elektrischen Bratenmesser ist ja nicht übel. Nur nicht für 
den Anwendungsfall geeignet.

Schau Dir mal die Kinematik in dem Video im ersten Beitrag an. Der Witz 
besteht einfach darin, 2,5-D-Konturen mit hoher Geschwindigkeit und 
trotzem spitzen Ecken ausschneiden zu können.

Ziel sind weniger Decken und Wände, als Koffer- und Kisteneinlagen. Mit 
einem Schaumstofffräser ist man ewig und drei Tage dran, wenn die 
Konturen filigran werden, oder man wechselt ständig das Werkzeug.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gugscht (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Keine Ohms, keine Volts, keine Watts -> Wat? ;)
Werte standen eigentlich schon im meinen Post davor, aber es geht genau 
um den wo Walter dann auch gefunden hat im folgenden Post:

Walter T. schrieb:
> Soeben gefunden:
>
> https://www.reichelt.de/100g-widerstandsdraht-2-00mm-rd-100-2-00-p57219.html?

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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John D. schrieb:
> billigste elektrische Brotmesser hat hervorragende, nicht ausgefranste
> Schnitte gemacht - zumindest in relativ weichem Esterschaumstoff.

Diese -2mm- dicke Trittschalldämmung (Ester-Schaumstoff) kannst mit 
jeder Schere schneiden, da brauchst doch kein Brotmesser.

Ich aber sprach davon:

PUR-Schaumstoff => RG40/60  => Dichte: 40kg/m³ => 8cm Dicke
Da kannst gerne mal probieren mit deinem tollen Messerchen .


Kackforum
Adieu.

Autor: J. T. (chaoskind)
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Ich hab mir für ne ähnliche Anwendung beim örtlichen Conrad für etwa 
4,50€ 10m Konstantan bekommen. Das ist ja richtig günstig, vor allem für 
Apothekenpreis Conrad, wenn ich hier von 5€/5m lese. Wobei die meisten 
anderen Angebote lagen tatsächlich bei den genannten 5€/5m.

Der hat 5.65Ohm/m und bei 3A habe ich schöne Schmittkanten in Styoropor 
bekommen. Bei 4A wird er dann schon etwas zu warm, bei etwa 2A lässt 
sich so etwas ähnliches wie Schnittfähigkeit erahnen.

Bei den ganzen Experimenten hab ich festgestellt, das dass "Konstant" 
aus Konstantan keinesfalls für die Länge des Drahtstückes gilt. Es war 
geradezu erschreckend, wie nur ein einziges Ampere den straff gespannten 
Draht in ein labberig durchhängendes etwas verwandelte.

MfG Chaos

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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J. T. schrieb:
> MfG Chaos
Du bist eh ok

Ham sie schon wieder alles rausgelöscht, in diesem Kackforum
Wie ich schrieb:
----------------------------------
Eure Berechnungen sind sowieso für´s Klo
> hauptsächlich Gestank
----------------------------------

J. T. schrieb:
> nur ein einziges Ampere den straff gespannten
> Draht in ein labberig durchhängendes etwas verwandelte.
?
Da stehst alsbald vor sovielen anderen Problemen, daß du gern auf ein 
'Markenprodukt' HERUNTERSTEIGST.
Ich wollte früher mal bloß ein 3-Draht-Folienschweißgerät. Jahrelang hab 
ich herumgebastelt, besitze so gut wie jeden Draht am Markt, und
mittlerweile isses mir EGAL GEWORDEN. Scheiß drauf..

richtig
Walter T. schrieb:
> hauptsächlich Gestank
stinkt auch.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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War Information für dich : CHAOSKIND !
Deine Beiträge haben wenigstens Hand und Fuß!

Autor: J. T. (chaoskind)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> War Information für dich : CHAOSKIND !
> Deine Beiträge haben wenigstens Hand und Fuß!

Danke für die Blumen.

Quasi in dem Moment des Stromeinschaltens fiel mir ein, wie blöd die 
Idee eigentlich war, einfach den Draht zwischen zwei festen Punkten 
aufzuspannen.

Es freut mich, dich auch mal in nem Thread zu finden, indem wir nicht 
direkt unterschiedlicher Meinung sind.

Wobei ich sagen muss, dass ich glaube, nicht zu 100% nachzuvollziehen, 
was genau du mit dem Beitrag eigl sagen möchtest.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> PUR-Schaumstoff => RG40/60  => Dichte: 40kg/m³ => 8cm Dicke
> Da kannst gerne mal probieren mit deinem tollen Messerchen .

Ich hatte keinerlei Probleme mit diesem "Messerchen", PUR RG40/70 40mm 
zu schneiden. Da einige Schnitte schräg durchs Material gingen, schätze 
ich mal, das müssten so 8-10cm gewesen sein.

Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Ich wollte früher mal bloß ein 3-Draht-Folienschweißgerät. Jahrelang hab
> ich herumgebastelt, besitze so gut wie jeden Draht am Markt, und
> mittlerweile isses mir EGAL GEWORDEN. Scheiß drauf..

Au....

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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M.M.M schrieb:
> Ich würde einen Kupferdraht fremdbeheizen.

so hatte ich das schnell zusammengebastelt, 1,5mm² um die Heizpatrone 
und Meißelspitze von der Lötstation gewickelt die Temperatur auf 350°C 
und konnte schnell mal zuschneiden, gab natürlich einen großen Graben, 
aber keine Sauerei.
Vielleicht hätte ich in der Temperatur Feintuning machen sollen, aber 
mit einem potenten Labornetzteil wäre auch Direktheizung möglich, wie 
schon geschrieben wurde Konstantandraht.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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J. T. schrieb:
> unterschiedlicher Meinung

Is ja wohl die Natur der Sache. Man KANN unterschiedlicher Meinung sein, 
aber man sollte seine 'Meinung' auch begründen können.
Als Beispiel:
12V-Relaisspulerl an 10V-Wechselstrom bringt Speiche in Schwingung.

Was ich meinte: is ja alles rausgelöscht.

Die Halterung isses bei diesen Styroporschneidern, die bringt dich zur 
Verzweiflung. Ohne je einen Gedanken an die horrenden Kosten zu 
verschwenden. Konstantan und 12V/5A+ reicht ja. Gerade Schnitte, wie 
gesagt: mit Kreissäge. Die ganze Werkstätte ist voller Styroporkugerl ..


Teo D. schrieb:
> Au....

Eben. Kannst eh probieren. Was nimmst für einen Draht? Wo kriegst den 
her? Widerstand und Durchmesser? Oder besser einen Flachdraht? Und wo 
krieg ich das Netzteil her? Nehm ich besser 12V oder gleich 
62V-Amp-Trafo oder besser doch gleich einen 230V~ PWM-Regler? Und wie 
ist das mit der Zeitsteuerung?
Wie verhält sich dieses Glump eigentlich zueinander? Wieso gibts da 
nirgends Bastelanleitungen? Das kann ja nicht soooooooo schwierig sein!
Ist ja nur ein 'bißchen' Strom - der durch 'irgendeinen' Draht fließt.

Und welches Gestell wählt man? Seitlich zum Aufklappen, mit beschränkter 
Länge, oder doch die 'luxuriösere' Variante mit Doppelscharnier von oben 
herunter? Und in welcher Länge ? Was nimmt man da für Material? Wie dick 
darf max.die Verbindungsdrahtisolierung sein oder wie könnte man das 
berechnen? Wo kriegt man das ganze Glump jetzt wieder her?

Und so gehts monatelang.... jahrelang.


Teo D. schrieb:
> Au....
?
1 Schneide- + 2 Verbindungsdrähte!  !!

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> PROXXON -Thermocut-12/E:
> Aktuell bei den amazonen -im warhousedeal- um 21,89
> Baust das um diesen Preis?

Wer DIY`t  das um diesen Preis?

Autor: J. T. (chaoskind)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Die Halterung isses bei diesen Styroporschneidern, die bringt dich zur
> Verzweiflung

Ja ich hab inzwischen das ein oder andere gelesen. Der Punkt scheint 
tatsächlich nicht ohne zu sein. Mir schwirrt da schon ne Idee im Kopf 
rum, wird aber noch dauern bis ich dazu komm die umzusetzen.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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J. T. schrieb:
> Mir schwirrt da schon ne Idee im Kopf  rum,

Kleiner Tip (schwirrt dir im Kopf rum?):

Vor 20 Jahren hab ich beim Interspar ein 'Severin' Folienschweißgerät 
mit Absaugung(gleich ausgebaut) um 17,90? gekauft, mit dem hab ich 
mehrere KILOMETER (kein Scherz) Folien geschweißt, auch einiges an 
SILOFOLIE !
Leider nur 28cm max. Doppeldraht-System.

Da ist an den Drahtenden eine Feder befestigt, die den Draht spannt.

Mittlerweile hab ich drei 'Profi-Schweißer' mit 40cm, übrigens dasselbe 
Glump wie der Proxxon, mit Ein-Flachdraht-System. Daten siehe oben.
Im Herbst ist der Schweißdraht beim Severin gerissen, hab ich wieder 
zusammengeflickt. Das war es mir WERT

Autor: J. T. (chaoskind)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> schwirrt dir im Kopf rum?

So sacht man hier in Norden, wenn ne Idee dabei is, sich zu formulieren 
;-)

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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So, jetzt schaust dir noch den Proxxon an ...

Da ist an den Drahtenden KEINE Feder befestigt, die den Draht spannt.

dafür kann man nach Kaufden Bügel mit den Fingern niederdrücken...

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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J. T. schrieb:
> wird aber noch dauern bis ich dazu komm die umzusetzen.

Kostengünstigste Lösung. :)
-Wer das nicht schafft, schafft auch nichts Besseres !

>>Was du heute kannst besorgen, verschiebe auf übermorgen!
>>Wer auch das nicht schafft.. schafft gar nichts.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Bastel-Crank

? ?
Wenn man aber die Messmaschinerie anwirft ..


Von MIN nach MAX --> 12V=/60W/150-400°C
0,6-1,2V=  ..  0,4-0,9A= .. ACDC-Zange
0,6-1,2V~  ..  2,0-3,2A~ .. ACDC-Zange
0,6-1,2V~  ..     -0,0A~ ..   AC-Zange

..lohnt es sich kaum noch, überhaupt weiter darüber nachzudenken.

> Kostengünstigste Lösung. :)


Oder,
>>Viel Spass noch
nicolas. €

Autor: Walter T. (nicolas)
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Daß man für einen Heizdrahtschneider ein nachspannendes Element 
benötigt, ist ja kein Geheimnis. Bei meinem Q&D-Schaumstoffschneider 
reichte ein Gummiband, später ist es dann eine Zugfeder geworden.

Siehe hier: 
Beitrag "Re: Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut"

Aber es geht ja gar nicht um Heißschneiden mit einem dünnen, gespannten 
Draht, sondern mit einem eigenstabilen steifen Draht.


Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> [...]

Ach Paul. Ich wäre wirklich neugierig, was schneller fertig ist: Mein 
4-Achsen-CNC-Schaumstoffschneider inklusive CAM-Modul, oder Dein Ärger 
über zwei Zeilen meinerseits. Da ich im Moment noch im Bereich der 
Vorüberlegungen bin, und vor Mitte Juni keinen Handschlag zur 
Realiserung unternehmen werde, schätze ich die Chancen 50:50 ein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Walta S. (walta)
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Als Draht hab ich schon einiges verwendet. Konstantandraht funktioniert 
gut. Durchmesser mind. 1,1mm. Eisendraht geht auch für Einzelstücke. 
Auch Schweißdraht vom Schutzgasschweißen. Ideal wäre aber ein flacher 
Draht da er um einiges stabiler ist. Das gibts zwar zum kaufen aber 
meist erst ab 100m mindestbestellung. Flachklopfen geht, ist aber 
mühsam.
Eine alternative sind die Streifen aus Scheibenwischern.

Hauptproblem ist aber die Stromversorgung. Viel Ampere, dicke Zuleitung 
(so 2,5Quadrat aufwärts) und gute Klemmen.
Ich verwende derzeit ein Computernetzteil mit 40A auf der 12V Schiene 
und eine nachgeschalteten PWM Steuerung auch China (20 A glaub ich).
Oder ein ganz einfaches Schweißgerät (50Euro Klasse) primärseitig mit 
einem 3Euro Dimmer geregelt.

Halterungen bestehen bei mir aus Holz.

Walta

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Aber es geht ja gar nicht um Heißschneiden mit einem dünnen, gespannten
> Draht, sondern mit einem eigenstabilen steifen Draht.

Dann such mal schön. Je dicker desto weniger Widerstand, bedeutet?
Übrigens, ein 2,1kΩ ist so dünn (28µm), daß du ihn mit freiem Auge meist 
nicht mehr erkennen kannst.
Eigenstabil? Wie darf man das bei Heißdraht verstehen? Daß er bei 
ausreichender Dicke seine Länge nicht mehr ändert? Oder sich nach 
Verformung quasi von selbst gleichbiegt? --> URI-Geller-Effekt!

Mach dir mal eine Liste mit erhältlichen Drähten, dann relativieren sich 
deine Traum-Wünsche recht schnell. Was auch immer du dir 'da' 
vorstellst, in den Kopf gesetzt hast ...
Walta S. schrieb:
> Hauptproblem ist aber die Stromversorgung.

Ganz zu schweigen von den mechanischen Komponenten.

>> Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen:
Mit einem Industrieprodukt kannst weder preislich noch ausstattungsmäßig 
mithalten. Egal wie du das drehst oder wendest. Alles was Heißdraht ist, 
erfordert nicht nur umfangreiche Kenntnisse, Fertigkeiten, 
Maschinenpark, sondern auch ganz spezielle Messgeräte.

Oder: Wie mißt man die Temperatur eines 0,35mm-Drahtes, der sich in
der 1. Sekunde bereits auf ??? °C erwärmt ? Sonst hast vielleicht bald 
mehr Schaden als Nutzen

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Walta S. schrieb:
> Oder ein ganz einfaches Schweißgerät (50Euro Klasse) primärseitig mit
> einem 3Euro Dimmer geregelt.

Gute Idee ..
Das könnte nicolas dann neben seine wackelige CNC-KONSTRUKTION stellen.

Wer selbst bastelt, lacht...

Autor: Walter T. (nicolas)
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OT: Gibt es eigentlich irgendwo eine nachlesbare Historie, wann der Paul 
den Wandel vom harmlosen Gedichteonkel zum Nervcholeriker durchgemacht 
hat?

: Bearbeitet durch User
Autor: J. T. (chaoskind)
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@schweiß auf der stirn

Bist du wirklich der rausgeflogene Paul?

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Fangst schon wieder zum Streiten an?

>>  Mach dir mal eine Preis-Liste mit erhältlichen Drähten,
brauch-und unbrauchbaren
dann relativieren sich deine Gaukel-Träume
recht schnell.

Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Wer selbst bastelt, lacht...
...über dich und solche aufgeilenden Allmachts-Phantasien.

Autor: Walter T. (nicolas)
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.-- --- ..-. ..--..

Autor: Walter T. (nicolas)
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J. T. schrieb:
> Bist du wirklich der rausgeflogene Paul?

Nicht übel oder? Ein Schaumstoffschneider aus Draht. Acht Euro Eintritt 
für ein Funkertreffen. Damit kann man (Zeit-)Genossen zur Weißglut 
treiben. Ich schätze, mit einer vernünftigen Drohne mit Wärmebildkamera 
würde man sowohl meinen beheißten Draht als auch Paul deutlich leuchtend 
von oben fotografieren können.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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J. T. schrieb:
> Bist du wirklich der rausgeflogene Paul?

Laß dich doch nicht immer anstecken von akut verwirrten µC-Komikern.
'walta' tuts doch auch nicht.


>>  Macht Euch beide mal eine Preis-Liste mit erhältlichen Drähten.
>>  mit: Für 'Heißdrahtanwendungen' kompatiblen Drähten.

Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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>>  Macht Euch beide mal eine Preis-Liste mit erhältlichen Drähten.
>>  mit: Für 'Heißdrahtanwendungen' kompatiblen Drähten.

.
.
.

Der -nicolas- will also: mittels 4-Achsen-CNC
professionell wirkende Schaumstoffinlays für Koffer anfertigen?

Wenn er, bis das System endlich läuft, massig Schaumstoffplatten 
verschnitten hat, wird er sich an jenen Tag zurück sehnen an dem :

Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> Mit einem Industrieprodukt kannst weder preislich noch ausstattungsmäßig
> mithalten. Generell.Egal wie du das drehst oder wendest.
dies als - Entscheidungsfindungshilfe - schrieb.


Ohne Lehrgeld keine Lehre - ohne Lehre kein Gesellenbrief.
Sagt(e) Dir der Meister.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> [...] wird er sich an jenen Tag zurück sehnen an dem :
>
> Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
>> Mit einem Industrieprodukt kannst weder preislich noch ausstattungsmäßig
>> mithalten.

Wann war das denn? Irgendwie habe ich das wohl überlesen. Aber Strg-F 
sagt mir: Das ist heute. Ich werde mich nach heute zurücksehnen.

Schon möglich. Heute war im großen und ganzen ein schöner Tag. Gut 
gegessen. Der Arbeitsalltag weitestgehend unproblematisch. Die ganze 
Familie gesund. Die Sonne schien. Die frisch eingetroffenen Heizdrähte 
haben sich bei Raumtemperatur als ausreichend duktil und beheizt als 
ausreichend steif erwiesen. Ich kann nicht klagen.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Macht doch mal Bitte einer dieses unglaublich sinnlose Geplänkel dicht!
Danke

Autor: Walter T. (nicolas)
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Teo D. schrieb:
> Macht doch mal Bitte einer dieses unglaublich sinnlose Geplänkel dicht!

Warum? Dann muß sich jemand anderes in seinem Thread mit Paul 
herumärgern. Ich übernehme das jetzt mal diese Woche auch noch, danach 
sind wieder andere dran. Irgendwie scheine ich ja momentan ganz gut - 
wenn auch unbeabsichtigt - einen Nerv zu treffen.

Für mein eigentliches Projekt habe ich jetzt ohnehin genug Input.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schweiß-auf-der-Stirn (Gast)
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Ohne Lehrgeld keine Lehre - ohne Lehre kein Gesellenbrief.
Sagt(e) Dir der Meister.

Teo D. schrieb:
> Macht doch mal Bitte einer dieses unglaublich sinnlose

Kackforum dicht.
Endlich

Autor: Walter T. (nicolas)
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Lustigerweise funktioniert das "Öl ins Feuer gießen" ja nicht weniger 
gut, wenn man keinerlei Anstrengungen unternimmt, das in irgendeiner 
Form zu verbergen.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Falls tatsächlich von den echten hilfreichen Forenteilnehmern noch einer 
mitliest (da weiß schon jeder, wer sich angesprochen fühlen darf):

Danke für die Anregungen. Ich habe jetzt nickelbasierten Heizdraht in 
verschiedenen Stärken als Pröbchen 1,2...1,8mm da. Das Material stellte 
sich als deutlich besser handhabbar (Duktilität und Steifigkeit) heraus, 
als ich zuerst befürchtete und was einer der beiden Gründe war, den 
Thread überhaupt zu starten.

Der andere Grund war, das Video mit der interessanten Kinematik zu 
teilen.

Die ersten Tests mit 1,6mm/6 A waren ganz nett, aber ich brauche 
tatsächlich mehr Strom. In den nächsten Tagen/Wochen werde ich mal mit 
unterschiedlichen Heiztrafos experimentieren, eventuell einen 
Ringkerntrafo opfern.

Wenn etwas daraus wird, werde ihr es entweder im "Q&D" oder 
"Kunstwerke"-Thread erfahren. Je nachdem, wie gut es funktioniert.

Autor: Walta S. (walta)
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Ich hab bei meinem Schneidgerät Ströme zwischen 10-17A gemessen. 
Drahtlänge so ca. 20cm Durchmesser 1,2-1,8mm.
´
Walta

Autor: Walter T. (nicolas)
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Walta S. schrieb:
> Ich hab bei meinem Schneidgerät Ströme zwischen 10-17A gemessen.
> Drahtlänge so ca. 20cm Durchmesser 1,2-1,8mm.

Danke für die konkreten Werte. Das deckt sich ungefähr mit den Werten, 
die ich auch anpeile.

Kannst Du noch etwas zum Aufbau des Netzteils schreiben? Ist das ein 
Stelltrafo, ein Festspannungstrafo mit primärseitiger 
Phasenanschnittsteuerung oder eine Pulspaketsteuerung mit SSR? Oder ein 
Design, das ich gar nicht auf dem Schirm habe?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stephan (Gast)
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Ein PC Netzteil vielleicht? Billig und überall verfügbar?

Autor: Walter T. (nicolas)
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Stephan schrieb:
> Ein PC Netzteil vielleicht? Billig und überall verfügbar?

Schon klar, daß ein übliches PC-Netzteil ein guter Start ist, bei den 
angepeilten Spannungen und Strömen.

Trotzdem interessiert mich natürlich der IST-Stand bei einem 
funktionierenden Gerät.

Autor: franz (Gast)
Datum:
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Man braucht zwischen 20W/m und 75W/m zum Schneiden von Styropor, 
Spannung zwischen 12 und 36V normalerweise, hängt vom Drahtdurchmesser 
sowie Widerstand ab.
Generell heutzutage wenn möglich würde ich ein 19V Laptopnetzteil 
einsetzen sofern es der Draht erlaubt.

Ja, ein Python GRBL Program besitzt das Plugin für Schleppmesser sowie
für solche Styroporschnitte, mir fällt der Name im Moment nicht ein,
sollte sich jedoch schnell finden lassen.

Autor: Teo D. (teoderix)
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franz schrieb:
> Man braucht zwischen 20W/m und 75W/m zum Schneiden von Styropor,

Ich glaub da fehlt ne Null! ;)
Ich rechne mal um die 2W pro cm(*), bei 1.2-1.4mm Drahtstärke. Was wird 
zusammen kommen, 45cm(?) das wären ~0,4-Ohm. Also um die 6V, 15A.

*)
Walta S. schrieb:
> Ich hab bei meinem Schneidgerät Ströme zwischen 10-17A gemessen.
> Drahtlänge so ca. 20cm Durchmesser 1,2-1,8mm.

Autor: Joachim B. (jar)
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franz schrieb:
> Man braucht zwischen 20W/m und 75W/m zum Schneiden von Styropor,
> Spannung zwischen 12 und 36V normalerweise

http://www.mercateo.com/kw/widerstandsdraht/widerstandsdraht.html?ViewName=live&featureBeingSelected=FVDurchmesser%2820%29%2828%29mm%2829%29&FVDurchmesser(20)(28)mm(29)=1.50

für steifen 1,5mm Draht 0,277 Ohm/m und deinen 75W/m


P= U²/R = I² * R gibt das
U = SQR (75 VA * 0,277 V/A ) = 4,5V und
I = SQR ( 75 VA / 0,277 V/A ) = 16,5A

Da scheint mir 12V-36V eher unbrauchbar, ein dickes 5V Netzteil eher 
passend jedenfalls wie im oben gezeigten Video.

Autor: Walta S. (walta)
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Die ganzen Berechnungen über Widerstand, Strom und Spannung kann man 
hier, in der Praxis, vergessen. Ausprobieren ist angesagt. Bei den 
ersten Geräten die ich gebaut habe sind mir die Anschlussklemmen heiß 
geworden, oder die Zuleitung hatte einen zu großen Widerstand.

Zur Stromversorgung: wie oben geschrieben verwende ich entweder einen 
billigen Schweißtrafo mit einem 3 Euro Dimmer von ebay oder ein PC 
Netzteil mit einer PWM Regelung auch von ebay. An eine Autobatterie 
anschließen würde auch gehen. Oder ein e-bike Akku. Gesehen hab ich auch 
schon die 5V Versorgung eines PC Netzteils direkt auf den Draht. 
Regelung über die Länge des Drahtes und der Zuleitung - das war mir aber 
zu ungenau und zu unsicher.

Walta

Autor: Walter T. (nicolas)
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Hallo Walta,

tut mir leid, daß ich das überlesen habe. Du hattest ja schon relativ 
weit oben Deinen Aufbau sauber beschrieben, es ist für mich nur 
irgendwie mental in länglichen Ausführungen mit weniger 
Informationsgehalt untergegangen.

Walta S. schrieb:
> Die ganzen Berechnungen über Widerstand, Strom und Spannung kann man
> hier, in der Praxis, vergessen. Ausprobieren ist angesagt.

Recht hast Du. Zumindest was den tatsächlichen Leistungsbedarf angeht. 
Ich habe in meinen Vorversuchen jetzt schon PE-Schaum mit 1,6 mm 
Ni-Draht bei 4 A langsam geschnitten, der an der Luft noch problemlos 
anfaßbar war. Der Schaum absorbiert beim geschnitten werden zwar 
Leistung, isoliert den Heizdraht aber auch von der Umgebung, so daß er 
innerhalb des Materials problemlos so heiß wird, um schneiden zu können. 
Gut, in der Praxis will ich natürlich schneller schneiden, aber dieser 
Effekt war für mich erst einmal unerwartet stark.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Walter T. schrieb:

>> Ein PC Netzteil vielleicht? Billig und überall verfügbar?

> Schon klar, daß ein übliches PC-Netzteil ein guter Start ist,
> bei den angepeilten Spannungen und Strömen.

Normalerweise sind zumindest bei dickem Draht deren Ausgangsspan-
nungen viel zu hoch. Man braucht ja auch keine Gleichspannung,
Wechselspannung von ca. 1V funktioniert genausogut. Passende
Quellen wurden weiter oben vorgeschlagen.

Autor: jaja (Gast)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
> ----------------------------------
> Eure Berechnungen sind sowieso für´s Klo
>> hauptsächlich Gestank
> ----------------------------------

Walta S. schrieb:
> Die ganzen Berechnungen über Widerstand, Strom und Spannung kann man
> hier, in der Praxis, vergessen.

Walta S. schrieb:
> wie oben geschrieben verwende ich entweder einen
> billigen Schweißtrafo


Walter T. schrieb:
> Recht hast Du. Zumindest was den tatsächlichen Leistungsbedarf angeht.


Achtung : mieser Spannungabfall bei CCA-Schweißkabeln
:Nimm OFC-Kupfer 25mm², un´guut ies.dat.



jaja.
PS.:
Diese Schweiß-ströme... bringen
alles erst richtig zum Glühen!

Autor: jaja (Gast)
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Schweiß-auf-der-Stirn schrieb:
siehe Bild

Nix verstehen Sie?
PROXXON verwendet für diese 'Bastel-miniatur' sicher eine 40mm² oder 
60mm² innenliegende Stromzuleitung für den Draht (Ø0,85mm = 0,57mm²), 
d.h. fünfzig- bis einhundertfacher Heißdraht-Querschnitt.


Warum wohl ?

DU... Ø1,6mm = 2,0mm² _ Zuleitung 4mm² oder 6mm² ?


jaja.

Autor: jaja (Gast)
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Walta S. schrieb:
> Bei den
> ersten Geräten die ich gebaut habe sind mir die Anschlussklemmen heiß
> geworden, oder die Zuleitung hatte einen zu großen Widerstand.



jaja.

Autor: Walta S. (walta)
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Als Zuleitung genügt 1,5Quadrat. Wenn man viel schneiden will, also 
länger als ein paar Minuten, 2,5. Wichtig sind die Übergänge. Hab ich 
mit dicken Lüsterklemmen gelöst und die Zuleitung mit beiden Schrauben 
angeklemmt. Alles keine Raketentechnik. Eher quick and dirty und 
experimentieren.

Walta

Autor: Walter T. (nicolas)
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Um die Zuleitung mache ich mir keine Sorgen. Ich habe noch 4 mm^2 in 
rauhen Mengen in ansprechenden Farben hier herumliegen.

Bei den Übergängen werde ich wohl etwas mehr Aufwand hineinstecken, weil 
der ja auch die Geometrie bestimmt. Ich habe mal einen Spannzangenhalter 
für Schweißelektroden gedreht (siehe Bild). Das gleiche Prinzip werde 
ich auch zweimal in Messing für die Heizdrähte vorsehen. Dann ist der 
Übergang aufgrund der Masse gut gekühlt, sauber geometrisch definiert 
und ich kann problemlos unterschiedliche Drahtdicken nutzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Walta S. (walta)
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Nett ;-)

Die Zuleitung soll flexibel genug sein. Du willst das Gerät ja von Hand 
führen.

Walta

Autor: Walter T. (nicolas)
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Walta S. schrieb:
> Du willst das Gerät ja von Hand
> führen.

Eigentlich nicht. Ob es am Ende wirklich auf eine 4-Achsen-CNC 
herausläuft, weiß ich noch nicht. Umweltfreundlicher wäre es es. 
Wahrscheinlich läuft es einfach auf eine Schablonenführung hinaus. Dann 
muß das Kabel aber auch nicht flexibler als das meiner Oberfräse sein.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Meine ersten Versuche verliefen erfolgreich. Fotos stelle ich mal keine 
ein, damit mir der VDE kein Durchsuchungskommando vorbeischickt, aber 
der Heizdraht ging durch 4 cm starken PE-Schaumstoff wie durch Butter.

Beteiligte waren ein "helogengeigneter" (sic!) Phasenanschnittdimmer, 
ein Ringkerntrafo mit 2x 18V/8,6A sekundärseitig und 30 cm NiCr-Draht 
mit 1,6 mm Durchmesser. Der Trafo ist für diesen Zweck sicher alles 
andere als optimal, aber ich will das schöne Teil auch nicht abwickeln. 
Dimmer und Trafo kommen auch mit einer sehr starken Dimmung gut klar, 
auch wenn es teilweise laut brummt. Für's erste reicht das, und 
wahrscheinlich läuft mir in den nächsten Monaten auch ein angemessener 
Trafo über den Weg.

Für mich heißt das: Ab jetzt stehen die mechanischen Problemstellungen 
im Vordergrund. Aber dafür brauche ich eigentlich keine Tipps. Ich melde 
mich also wieder, wenn es etwas zu zeigen gibt.

Viele Grüße!

Autor: Walta S. (walta)
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Das ist schön.

Walta

Autor: Walter T. (nicolas)
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Hallo zusammen,

da der Aufenthalt im Freien zur Mittagshitze keinen Spaß macht, habe ich 
heute endlich mal den Schaumstoffschneider fertiggestellt.

Das Netzteil besteht aus einem gedimmten Ringkerntrafo 6V/100VA. 
Außerdem ist mir noch ein keines Dreheiseninstrument über den Weg 
gelaufen.

Der Schneiddraht selbst hat 1,2mm Durchmesser und ist hinreichend steif. 
Zur Kontaktierung habe ich letztendlich doch keine Spannzangen gemacht, 
sondern einfach Querschrauben.

Die Anlaufringe aus Messing (und der Führungssteg dazwischen) haben den 
entsprechenden Durchmesser, dass ich die Schablonen für meine Oberfräse 
weiterverwenden kann - mit dem einzigen Unterschied, dass hier nicht 
punktförmig, sondern flächig abgetragen wird.

Für die Tiefeneinstellung wird einfach entsprechend der Schneidbügel 
tiefer oder flacher eingestellt.

Wahrscheinlich werde ich mir in den nächsten Tagen noch einen zweiten, 
etwas kleineren Schneidkopf bauen, aber das Prinzip funktioniert.

Viele Grüße
W.T.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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Da hier einige Profis unterwegs sind - was muss man beim Schneiden von 
Memmory-Foam beachten?
Ich habe einen billiges Fest-Draht Schneider: 
Ebay-Artikel Nr. 264341631530 
Unter ein paar Qualen geht das Teil für Styropor und normalem 
Schaumstoff einigermaßen. Bei Memmory-Foam versagt es aber komplett. Es 
scheint dieses kaum noch schmelzen zu können.
Liegt es nur an der Temperatur?

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