Moin,
ich richte mir das Arbeitszimmer neu ein und benötige Beratung bei der
Neuanschaffung eines LAN-Switches.
Bisher hatte ich in der alten Wohnung eine FritzBox 6390 bzw. 7490, bei
der alle 4 Ports ausgelastet waren.
Folgende Konfiguration möchte ich in Zukunft vornehmen:
Port-#:
1. Internet-in vom Router eine Etage tiefer (Arbeitszimmer meiner
Freundin)
2. Desktop-PC
3. Drucker-MuFu
4. NAS (Syno)
5. NAS 2. Port für Link-Aggreation / als Backup
6. Laptop
7. Raspberry
8. Backup-NAS
9. Bastel-Rechner
10. Evtl. WLAN-Acces-Point
11. Reserve
12. Reserve
Mit einem 8-Port-Switch komme ich wohl nicht aus, darum sollten es schon
mindestens 12 oder 16 sein, falls in Zukunft noch ein paar *berries oder
Unterhaltungslektronik dazukommen.
Leider habe ich keinen Überblick, welcher Switch sich eignen würde und
worauf es sonst ankommt.
Wichtig ist mir ein niedriger Stand-by-Verbrauch. Die Syno zieht ja
schon ordentlich und man will ja Frauchen nicht unnötig verärgern ;-)
Sollte er POE anbieten, auch wenn ich grad keine POE-fähigen Geräte
habe, oder kann man das bei Bedarf nachträglich durch eine
"Fernspeise-Weiche" ergänzen?
Letzte blöde Frage: Ist so ein Switch "transparent"? Also kann meine
Freundin auf den Drucker oder den NAS zugreifen, auch wenn sie mit ihrem
Rechner an dem Telekom-Router hängt?
Vielen Dank im Voraus!
Beste Grüße, Marek
Du könntest auch an managed Switche denken. Hier könntest Du mehrere
virtuelle Netzwerke bilden. Jeder hat 'seinen Bereich' - VLan heißt das
Zauberwort.
TL-SG3216 von TP-Link macht das z.B. Hat 16 Ports. Oder eben noch
größer.
Kaufempfehlung ist so eine Sache.
Wenn Du weiter keine Anforderungen hast, kannst Du Dir den Günstigsten
aussuchen.
zB.
VLAN, QoS, Managebar, Layer 2, Layer 3, Portgeschwindigkeit, Bandbreite,
SFP, Lüfter, ...
hier ein Beispiel:
https://www.amazon.de/dp/B00GBULIIG
wobei Link-Aggreation nicht jeder kann.
kann man das bei Bedarf nachträglich durch eine
"Fernspeise-Weiche" ergänzen?
JA, nennt sich POE Injector
Ist so ein Switch "transparent"?
JA
Hugo
Wegen der notwendigen PoE-Stromversorgung (um endlich die überall
störenden Steckernetzteile loszuwerden) mehrerer Kameras und
IP-Telefone, habe ich den Switch in meinem Arbeitszimmer kürzlich
ausgetauscht.
Da die Anzahl der tatsächlich notwendigen Gigabit-Ports rel. gering ist
(2x Mac, 1x PC, 1x NAS), habe ich einen gebrauchten Netgear FS728TP für
25,- in der Bucht erworben und bin seitdem zufrieden ...
Nimm 2 von den billigen 5 Port Gigabit Switchen von TP-Link und bau
später entsprechend weiter. Alternativ nimm noch ne Fritzbox 4040 dazu,
dann hast du nen Dualband AP mit Mesh und auch nen Gigabit Switch.
Du bist mit mehreren kleinen Switchen einfach flexibler.
eli schrieb:> Für kleines Geld gibt es schon managed z.B. von HP:
Und was verbraucht das Ding? Ist im Büro weniger relevant als zu Hause,
wo derartige Geräte sich den größten Teil der Zeit nur mit sich selbst
und der Produktion von Abwärme beschäftigen ...
Eine "Maximal"-Angabe ist noch nicht wirklich befriedigend. Moderne
Switches brauchen unterschiedlich viel Strom in Abhängigkeit von der
Anzahl der aktiven Netzwerkverbindungen.
Da im heimischen Umfeld ganz sicher nicht alle 24 Ports daueraktiv sind,
ist der Grundbedarf bei nur einer aktiven Verbindung eine ebenfalls
wichtige Größe.
Wenn das Ding immer 15 Watt benötigt, kostet es immerhin knapp 40 EUR
pro Jahr.
Rufus Τ. F. schrieb:> Eine "Maximal"-Angabe ist noch nicht wirklich befriedigend. Moderne> Switches brauchen unterschiedlich viel Strom in Abhängigkeit von der> Anzahl der aktiven Netzwerkverbindungen.
Willst du das Dingen schlecht reden oder worauf willst du hinaus? Es war
nur ein Hinweis darauf und ein Beispiel dafür, das es auch für
überschaubare Beträge gutes Equipment gibt. 2x 8Port Spielzeug, wie
weiter oben vorgeschlagen, verbraucht auch nicht viel weniger.
Auch dieser Switch verbraucht abhänging von der Portbelegung, aber wie
bei managed Switches unvermeidbar auch abhängig von der CPU-Last und
damit auch ein Stück weit abhängig von der konkreten Konfiguration.
Wenn du LAG weg lassen kannst würd ich nach einem unmanaged 16 Port oder
mehr suchen. Mehrere kleine hintereinander stecken ist eher mühsam (und
du hast 1GBit als Limitation eventuell zwischen den Switches was du bei
einem großen Switch nicht hast).
Backup Kabel fürs NAS find ich eher sinnlos, LAG könnte Sinn machen,
aber dann müssen die Festplatten und das andere Endgerät das auch her
geben (denke ich ist eher unwahrscheinlich).
Managed kostet mehr und muss man hald auch warten.
PoE kostet mehr, würde ich eventuell nur für die Geräte machen die es
benötigen, ausser du hast ein guted Budget.
https://geizhals.de/?cat=switchgi&xf=12885_Switch~13033_passiv~13266_Gigabit~13281_16
Unter 60€ hast du schon mehr als 10 verschiedene.
eli schrieb:> Willst du das Dingen schlecht reden oder worauf willst du hinaus?
Nein. Aber ein heutiger billiger unmanaged POE-loser
8-Port-Plastik-Switch für 15 EUR verbraucht erheblich weniger,
insbesondere im Teillastbetrieb.
Das merkt man schon an der geringen Wärmeentwicklung der Dinger.
Ich denke darüber nach, so ein Ding für mein heimisches Netz zu
ersetzen, weil der an zentraler Stelle ein paar Ports zu wenig hat. Was
brauchbares mit 16 Ports wäre besser. Aber ich habe bislang nur Kisten
mit zu heftigem Stromverbrauch gesehen.
Er möchte aber aller Anschein nach, seine PC's u.U. gegen Unfug sichern.
Und dann rate ich zu managed - Switche. Nichtmal 'Smart-' Managed. Mit
V-Lans kann er 'seine' Gerätschaften, von denen seiner Kinder, oder wen
auch immer absichern. Die 'billigen' managed haben keinen vernünftigen
'Durchsatz'
TP-Link ist da nicht so schlecht. Für HP-Switche und größere Netgear
brauchste fast ne Schulung.
Man könnte ihn aber auch gleich zu 'Juniper' schicken. Aber dann
sprechen wir im professionellen Bereicht.
Und ja, der TL-SG3216 hat SFP-Module (Option). Der TL-SG2008 (ext.
Smart) wäre noch ne Option .
Rufus Τ. F. schrieb:> Nein. Aber ein heutiger billiger unmanaged POE-loser> 8-Port-Plastik-Switch für 15 EUR verbraucht erheblich weniger,> insbesondere im Teillastbetrieb.
Ja, natürlich. Spiegelt sich ja auch irgendwie im Funktionsumfang wieder
;)
> Ich denke darüber nach, so ein Ding für mein heimisches Netz zu> ersetzen, weil der an zentraler Stelle ein paar Ports zu wenig hat. Was> brauchbares mit 16 Ports wäre besser. Aber ich habe bislang nur Kisten> mit zu heftigem Stromverbrauch gesehen.
Die kleinen HPs sind da schon OK und anders Thomas meint, braucht man da
auch keine Schulung für. Grundlagenwissen natürlich immer vorausgesetzt.
Ich persönlich würde wegen € 20,- Ersparnis im Jahr nicht auf einen
ordentlichen managed Switch verzichten, aber da muss natürlich jeder
seine Prioritäten setzen.
eli schrieb:> Base64 U. schrieb:>> Unter 60€ hast du schon mehr als 10 verschiedene.>> Und 80% Müll der o.g. Hersteller.
Gibt auch einen von Netgear aus der SOHO serie, bzw. ein paar schöne von
TP-Link, D-Link und Zyxel mit Metallgehäuse, eventuell sogar
Rackmountbar.
Die zwei D-Link GO mit Kunststoffgehäuse würd ich vielleicht nicht
nehmen...
Dennoch wär es interessant an welchen Qualitätskriterien du "80% Müll
bemisst", da hat die Energie anscheinend nicht gereicht irgendetwas
brauchbares von sich zu geben.
Base64 U. schrieb:> Gibt auch einen von Netgear aus der SOHO serie, bzw. ein paar schöne von> TP-Link, D-Link und Zyxel mit Metallgehäuse, eventuell sogar> Rackmountbar.
Am Gehäusematerial würde ich das nun nicht festmachen wollen ;)
> Dennoch wär es interessant an welchen Qualitätskriterien du "80% Müll> bemisst", da hat die Energie anscheinend nicht gereicht irgendetwas> brauchbares von sich zu geben.
Zuviel schlechte Erfahrungen in unzähligen Konstellationen, zuviele
Ausfälle, zuviel "Spuk", die Liste wäre zu lang und (rein aus dem
Gedächtnis) sicher auch unvollständig. Seit ich mich von o.g.
Herstellern und ähnlichen Geräten der Budget-Klasse fernhalte herrscht
Frieden in den betreffenden Netzen.
Jetzt kommen bestimmt gleich wieder dutzende "aber bei mir geht alles"
und "das ist nicht konkret genug" Einwände. Ja nun gut, jeder wie er
möchte. You get what you pay for.
Moin,
bitte nicht streiten!
Der NAS ist eine Synology DS1817+ mit 2-Ethernetports, die als Backup
(gegen Kabelbruch?) oder LAG beschaltet werden können.
Als externes Backup-Medium soll eine DS418 oder ähnlich kommen (hab
leider seeehr viele Videos und Photos, so dass ich mit der größten
USB-Platte nicht auskomme). Die hat auch 2xLAN. Das wäre der einzige
Einsatz von LAG.
Unfug macht da eigentlich keiner. Wir haben keine Kinder. Gäste bekommen
allenfalls das WLAN des Telekom-Speedports. Ich glaube, der kann auch
Gäste-WLAN. Falls nicht, kommt beim nächsten möglichen Providerwechsel
ne geeignete Fritze ran oder so.
Sämtliche Geräte hinter dem Switch befinden sich physikalisch in meinem
Arbeitszimmer. Lediglich Drucker/Scanner und der NAS soll auch von
meiner Freundin aus ihrem Arbeitszimmer erreichbar sein.
Auf dem NAS läuft aktuell noch ein Apache-Webserver für ein privates
DokuWiki, das werde ich aber evtl. auch auf die Himbeere portieren.
Beste Grüße, Marek
Sturm88 schrieb im Beitrag #5811009:
> Vergiss den ganzen Schrott und hol dir HP oder Cisco>> https://www.amazon.de/CISCO-16-Port-Gigabit-Switch-SG110-16HP/dp/B00UHAZMOC
Bist du wahnsinnig? Cisco hat von Netzwerk absolut keine Ahnung. Das
einzige was die können, sind regelmäßig katastrophale Sicherheitslücken
in ihre Geräte einzubauen.
Deswegen: MEIDET CISCO!
PS: Ein äh "interessanter" Nick.
Jetzt gleich ist der Themenstarter bestimmt komplett durcheinander.
Jetzt kommt gleich ... - Es funktionieren nur 10GB mit Glasfaser,
vergoldete Stecker, und vor allem -- nur Geräte der 1000,- Eur Klasse
haben ihre Daseinsberechtigung
Thomas schrieb:> nur Geräte der 1000,- Eur Klasse haben ihre Daseinsberechtigunglach also ich hab meinen mal Günstig im Urlaub "Geschossen" 20€ Bei
einem Second-hand Shop in Amsterdam.
Klar, nicht ganz "Zeitgemäß".
Aber eben auch nicht schlecht.
Marek N. schrieb:> Aktueller Kandidat: TP-Link SG2216
Echt jetzt? Der HP (s.o.) hat 24(26) Ports und kostet kaum mehr. Warum
dann so einen Krüppel kaufen?
(Krüppel bezieht sich hier auf die Software und die nicht (lange)
kommenden Updates.)
Bei der Wahl zwischen TP-Link, Cisco und HP würde ich in diesem
Zusammenhang klar auf HP gehen. Gute Erfahrungen (allerdings mit älteren
Geräten), guter Firmware-Support.
Leute Leute,
der TO fragt:
Marek N. schrieb:> Letzte blöde Frage: Ist so ein Switch "transparent"? Also kann meine> Freundin auf den Drucker oder den NAS zugreifen, auch wenn sie mit ihrem> Rechner an dem Telekom-Router hängt?
und ihr bietet ihm Switche mit Layer 2,3 Management an. VLAN, QOS etc.
Wollt Ihr dann die Hotline für Ihn machen? Ich denke das Geld kann er
sich sparen.
Wurde eigentlich schon erwähnt, dass LAG bei nur einem Client keinen
Geschwindigkeitsvorteil bringt? Das aktive Interface wird je nach
Verfahren und Layer über mac oder IP ausgehandelt. Somit ist die
Geschwindigkeit auf die eines Ports limitiert.
Bis zu dem Zeitpunkt, wusste Marek warscheinlich nicht mal dass es
konfigurierbare Switche gibt. Es ist dann ja so entstanden. Und ich
finde es auch nicht schlecht, jemanden, der es nicht weiß, darauf
hinzuweisen. Aber warscheinlich ist ein Smart-Switch die bessere Wahl.
Aber so ein Gedöns, und hin und her zu machen, ist schon heftig.
Die HP-Switche sind nach meiner Meinung nich so einfach zu
konfigurieren. Das Web-If ist angeblich auf IT-ler ausgericht. Und ohne
Vorwissen wird's schwer.
Zusammenfassend:
Switch mit Smart und 12-16 Ports und gut iss.
Jetzt krieg ich wieder den Kopf foll von euch ... warscheinlich?!
Thomas schrieb:> Aber warscheinlich ist ein Smart-Switch die bessere Wahl.
Oh ja!
Thomas schrieb:> Jetzt krieg ich wieder den Kopf foll von euch ... warscheinlich?!
Von mir nicht!
Thomas schrieb:> Zusammenfassend:> Switch mit Smart und 12-16 Ports und gut iss.>> Jetzt krieg ich wieder den Kopf foll von euch ... warscheinlich?!
Ein wenig ;)
Entweder richtig oder "dummer" Switch, fertig. Dieses ganze "Smart mit
ein klein wenig Konfiguration" ist wie "ein wenig Schwanger".
Stephan schrieb:> Leute Leute,>> der TO fragt:Marek N. schrieb:> 5. NAS 2. Port für Link-Aggreation / als Backup
Link-Aggreation geht nur mit konfigurierbaren Switches. Wenn er darauf
verzichtet, wirds billiger und einfacher.
Marek N. schrieb:> Der NAS ist eine Synology DS1817+ mit 2-Ethernetports, die als Backup> (gegen Kabelbruch?) ....
Halte ich für ein atypisches Ausfallsszenario, also nicht wirklich
realistisch.