Hi,
ich bin auf der suche nach einer "Fertiglösung" eines Türgongs (wobei
auch ein Bausatz, an welchen nicht rumentwickelt werden muss, kein
problem sei).
Die Kriterien sind einfach
- 1x TTL Eingang (non Funk) für "auslöser" (gerne auch 2 für
unterschiedliche Signale)
- MP3 Abspielbar (z.B. via SD / MicroSD)
- Qualitativer Lautsprecher (ich spreche nicht von ATMOS [auch wenn das
an ner Türklingel geil wäre], aber gut im Sinne von ausreichend für
100qm "offene Wohnfläche" und wichtiger als laut, ein vernünftiger
klang)
- günstiger als 200€ (gern auch deutlich unter 100€)
Ich will kein Funk und auch kein Batteriebetrieb, ich will keine
Ankopplung an ein "geschlossenes" System wie z.B. Homatic oder FEHM...
Evtl. habt ihr gute Tips für mich...
Notfalls müsste man eben selbst was aus z.B. nen Arduino bauen, aber das
bedeutet mehr Aufwand als ich mir momentan eigentlich machen wollte...
> ..
- Billigen mp3-Player mit Tastenbedienung kaufen.
- Diesen öffnen.
- TTL kompatiblen Mosfet mit über Play-Taste hängen.
- Klingelton im mp3-Format aufspielen.
- Beliebigen Brüllwürfel anschließen.
- Glücklich werden.
Thomas S. schrieb:> - TTL kompatiblen Mosfet mit über Play-Taste hängen.
Da nicht bekannt ist, ob der Gong über eine Klingelanlage
angeschlossen werden soll, würde ich hier eher ein kleines
Reedrelais verwenden.
Harald W. schrieb:> Da nicht bekannt ist, ob der Gong über eine Klingelanlage> angeschlossen werden soll, würde ich hier eher ein kleines> Reedrelais verwenden.
Guter Einwand! Damit ist dann auch die Frage nach N/P Kanal Mosfet,
Masse etc. hinfällig und die Bastelei verkürzt sich playerseitig auf das
Lötfummeln von zwei Leitungen.
Und wenn man es geschickt anstellt und den richtigen mp3-Player nimmt,
dann kann man mit einem zweiten RR sogar noch die Spannungsversorgung
von Player und Brüllwürfel so steuern, dass das Ganze im im Standby
nicht mal Strom zieht.
Wichtig ist übrigens auch noch, dass die Play-Taste des Players nicht
gleichzeitig die Pause-Taste ist. Sonst klappt das Ganze bei mehrfachem
drücken der Klingeltaste nicht.
In den 90ern hat ein Kollege ein altes Haus ausgebaut, zum Einzug hatten
wir gesammelt und u.A. einen "Röhrengong" gekauft, kostete was über
60DM.
Das hatte Nichts mit Elektronenröhren zu tun, sondern war ein ganz
normaler mechanischer Gong aus 2 polierten Messingrohren an einem schick
gemachten Holzbrettchen mit der üblichen Mechanik mit Spule und darin
beweglichem Anker.
Ich habe nie wieder in meinem Leben einen derart satten und vollen Klang
gehört, das Ding war durch das ganze Haus gut zu hören ohne aufdringlich
zu sein. Sowas gibt es leider nicht mehr, hatte später schon versucht
einen zu kaufen.
Ich habe elektronische Türklingeln mit Prozessoren gebaut, und einfache
mit Zähler Decoder und diversen Potis zum Melodie einstellen..was für
ein unsägliches Gequietsche....
Es muß wohl zu DDR Zeiten ein mehrstimmiges Modell gegeben haben, habe
ich noch nicht gehört.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Ich habe elektronische Türklingeln mit Prozessoren gebaut, und einfache> mit Zähler Decoder und diversen Potis zum Melodie einstellen..was für> ein unsägliches Gequietsche....
Nun, Gongs mit dem IC SAE800 klangen zusammen mit einem
"vernünftigen" Lautsprecher auch recht gut. Leider gibts
die ICs nur noch mit kräftigen "Antik"-Aufschlag zu kaufen.
Harald W. schrieb:> Holm T. schrieb:>>> Ich habe elektronische Türklingeln mit Prozessoren gebaut, und einfache>> mit Zähler Decoder und diversen Potis zum Melodie einstellen..was für>> ein unsägliches Gequietsche....>> Nun, Gongs mit dem IC SAE800 klangen zusammen mit einem> "vernünftigen" Lautsprecher auch recht gut. Leider gibts> die ICs nur noch mit kräftigen "Antik"-Aufschlag zu kaufen.
Ich kenne den SAE800, ..nunja..besser wirds mit 2en davon, aber da was
da raus kommt ist immer noch nicht mit den Messingrohren zu vergleichen.
Gruß,
Holm