Moinsen Leute,
Ich hab ein Raspberry Pi. Software installiert über externen Monitor
lässt sich auch starten. Wenn ich das ganze über PuTTY mache geht es
nicht.
Ich gebe die IP Adresse an und verbinde. Joa is nicht. Ich hab im
Internet nur gefunden das entweder die IP falsch ist ( ist sie definitiv
nicht ) oder ich die ssh Datei nicht richtig drauf gemacht habe also als
Textdatei oder so. Hab ich nicht aber sie ist nicht mehr da wenn ich es
drauf gespielt habe und in den Raspberry gesteckt habe und einmal
hochgefahren habe. Der Fehler der bei PuTTY kommt ist :remote side
unexpectedly closed network connection
Hatte das schonmal jemand oder kann mir da einer helfen ? Danke schon
Mal im vorraus:))
Wenn du mit Tastatur/Monitor auf den Pi zugreifen kannst, mal gucken, ob
der sshd denn auch läuft und an den Port gebunden ist (etwa via ›netstat
-pltn‹).
Eine wichtige Info wäre auch, welches System du denn drauf hast, btw.
Jeremy M. schrieb:> Wo mache ich das auf der Seite von dir steht beim ersten Booten das habe> ich doch schon komme ja auch auf den Startbildschirm
Wenn Du noch nicht einmal ein einfaches Textmenü bedienen kannst, dann
ist ssh definitiv nichts für Dich.
Ich habe derzeit 4 Pi's am Laufen und da war die Aktivierung von ssh mit
dem von Helmut aufgezeigten Weg kein Problem.
Hallo,
das mit der Datei hat hier beim letzten Pi est beim 2. Mal geklappt,
beim ersten versuch war die Datei nach dem booten zwar weg, ssh aber
definitiv nicht aktiviert.
Im 2. Anlauf hat es geklappt. Unter Windows aufpassen: die leere Datei
darf nur ssh OHNE jede Erweiterung heißen.
Wenn man aber sowieso Monitor und Tastatur dran hat, ist es über die
config einfacher und schneller zu testen.
Gruß aus Berlin
Michael
Und Username (pi) als User in Putty eingestellt? Wenn eine ssh
Connection ohne gültigen Username versucht wird, dann rejected der sshd.
"Enter Host Name (or IP address), enter 22 under Port and select SSH
under Protocol: Then go to Connection -> Data and specify the username
with that you want to log in to your SSH server under Auto-login
username."
Chris M. schrieb:> Änder mal das Passwort zu einem was du willst und versuche es erneut
Naja aber Passwort muss ich doch bei PuTTY configuration gar nicht
angeben ?
Thomas S. schrieb:> Du erreichst den Pi aber schon via ping? Und du hast auch nicht> zufälligerweise eine doppelte IP Adresse vergeben?
Das dachte ich auch also hab ich Mal im Netz geschaut aber keine zweite
gefunden geändert habe ich sie trotzdem Mal und anpingen geht auch ohne
Probleme. Ist das denn normal dass die ssh Datei nach dem booten des
Raspberrys verschwindet ?
Jeremy M. schrieb:> Ist das denn normal dass die ssh Datei nach dem booten des> Raspberrys verschwindet ?
Das die ssh-Datei verschwindet, sobald der ssh Dienst aktiviert wurde
ist normal
Jeremy M. schrieb:> Chris M. schrieb:>> Änder mal das Passwort zu einem was du willst und versuche es erneut>> Naja aber Passwort muss ich doch bei PuTTY configuration gar nicht> angeben ?
Sorry mein Fehler, war eben bei Remote-Desktop statt Putty.
Jeremy M. schrieb:> Ich steh Grad bisschen auf dem Schlauch> Also ich habe ja den Nutzernamen (pi) angegeben aber von Passwort sehe> ich da nichts
zum User pi gehoert normal das Passwort raspberry
Also der sshd läuft.. dann schaun wir mal ob man den Dienst überhaupt
erreicht:
1
telnet <IP> 22
Dieses auf deinem Rechner (nicht pi!) ausführen. <ip> durch die ip des
Pi ersetzen. Dann posten was das ausgibt.
Solltest Du Windows 10 benutzen, dann musst du den Telnet-Client erst
aktivieren:
Systemsteuerung\Programme\Programme und Features -> Windows-Features
aktivieren oder deaktivieren (das steht links) , dann in der Box beim
telnet-Client das Kästchen markieren, OK und fertig.
Ich hab Putty im Verdacht, doch das kann täuschen. Hast Du vllt. eine
Linux Live-CD (Knoppix, Ubuntu) mit der du deinen Rechner mal eben
booten und dann damit per:
Wen einer der beiden Computer im WLAN eingebucht ist, und der andere
verkabelt wurde, dann könnte dein Verbindungsproblem daher kommen, dass
dein WLAN Router diese beiden Netze getrennt hält.
Stefanus F. schrieb:> Wen einer der beiden Computer im WLAN eingebucht ist, und der andere> verkabelt wurde, dann könnte dein Verbindungsproblem daher kommen, dass> dein WLAN Router diese beiden Netze getrennt hält.
Naja.. Anpingen kann er ihn ja. Doch das heißt noch nicht, dass der
gesamte Verkehr auch wirklich gerouted wird. Kann man dennoch mal
machen, die beiden Teilnehmer ans selbe physische Netz zu hängen.
Schaden kanns nix.
Thomas S. schrieb:> Naja.. Anpingen kann er ihn ja. Doch das heißt noch nicht, dass der> gesamte Verkehr auch wirklich gerouted wird.
Ja, das heißt es. Ist mir entgangen.
'Das system kann die angegebene Datei nicht finden '
Gut beide Mal direkt am Router angeschlossen jedoch die gleiche
Fehlermeldung.
Ne Linux CD hab ich nicht aber wenn ich die aus dem Internet runterladen
kann Versuche ich es gerne
Danke übrigens für Eure Hilfe :)
- Checken ob Du eine Netzwerkverbindung hast (Firefox).
- Terminal öffnen und checken ob den pi anpingen kannst:
1
2
ping <ip>
(abbrechen mit ctrl-c)
- Dann im Terminal probieren zum pi zu verbinden:
1
2
ssh pi@<ip>
dabei die Frage ob der neue Fingerprint ok ist mit yes beantworten. Mal
was ganz anderes... Putty fragt das auch.. Du hast dort bitte nicht mit
nein geantwortet...
Jeremy M. schrieb:> Es kommt eine Fehlermeldung.
ja, die kommt weil es NICHT heißen darf:
ssh pi@<192.168.178.39>
sondern:
ssh pi@192.168.178.39
> Aus welchem Grund wird eigentlich dauerhaft gepingt?
Wenn Du damit meinst, warum ich dich immer wieder pingen lasse, dann ist
der Grund, dass ich sicherstellen will, dass der Pi im Netz sichtbar
ist. Wenn DU damit meinst warum ping unter Linux nicht nach fünf Pings
aufhört: Is unter Unix/Linux einfach so.
> Was meinst du mit Fingerprint?
Das siehst Du wenn du das ssh Kommando richtig eintippst. ;)
Also ich würde jetzt sagen das -pltn kennt er nicht aber ich bin mir
fast sicher ich hab es falsch eingegeben.
Bei dem netstat kommt eine große Liste möchtest du alles sehen ?
zwischen "netstat" und "-pltn" fehlt ein Leerzeichen. Büdde nochmal.
Achte bitte etwas genauer drauf das was ich schreibe, denn wie Du vllt.
festgestellt hast machen wir hier vieles zwei Mal. Und das wegen
Füchtigkeitsfehlern. Spare uns doch bitte diese Zeit. Danke!
Jeremy M. schrieb:> Ja da hast du Recht tut mir leid das ist noch alles Neuland für mich ?
Kein Problem. Is ja nichts passiert. Nur denke ich, dass auch Du zum
Ziel kommen willst. Und in der IT ist halt Trennschärfe eines der
obersten Gebote. Genug damit.. Machen wir weiter.
Also der Port ist offen. Das ist gut.
Jetzt gibst auf dem Pi mal folgende zwei Befehle ein:
sudo rm /etc/ssh/ssh_host_*
sudo dpkg-reconfigure openssh-server
Beim ersten Aufruf wird dich der Pi u.U. nach einem Passwort fragen. Das
sollte immer noch "raspberry" sein. Falls Du dich fragen solltest, was
diese Befehle machen: Du löschst damit die pregenerierten Keys des sshd
und lässt neue generieren.
Danach startest Du den Pi mal neu mit:
sudo reboot
Wenn er fertig gebootet hat, dann versuchst Du noch mal dich vom Linux
aus per ssh einzuloggen.
> Puhhh hat geklappt bei Linux und bei PuTTY. Vielen Dank für die Hilfe.
Bitteschön!
> Was war jetzt der Fehler ? Lag der bei mir ?
Jein. Es waren wohl die Keyfiles geschossen/korrupt. Das passiert u.U.
beim nicht ordnungsgemäßen runterfahren, auf welches der Pi äußerst
allergisch reagieren kann. Das geht zum Teil so weit, dass der Pi nicht
mal mehr bootet und Du die SD Karte bzw. das System neu aufsetzen musst.
Daher: Niemals einfach die Versorgungsspannung kappen, sondern den Pi
via ssh/Terminal mit:
sudo shutdown -h now
oder wie gewohnt über die Oberfläche runter fahren.
Wenn Dir Ärger ersparen willst, dann besorge Dir eine PI-USV
(Unterbrechungsfreie StromVersorgung), welche ein geordnetes und
automatisches runterfahren bei Spannungsausfall sicher stellt. Ich
benutze immer das Teil hier. Wird (mehr oder weniger) einfach nur
aufgesteckt:
http://www.pimodulescart.com/shop/item.aspx?itemid=50
So. Und nun viel Spaß mit deinem Pi!
gl&hf!
Okay also immer runterfahren aber das wird nicht mehr wichtig sein das
er dann dauerhaft anbleiben soll.
Ich merk schon ich muss mich damit noch Mal intensiv beschäftigen :))
Jeremy M. schrieb:> Okay also immer runterfahren aber das wird nicht mehr wichtig sein das> er dann dauerhaft anbleiben soll.
Ja, das ist der Wunsch. Die Wirklichkeit besteht jedoch aus
Müttern/Ehe-/Putzfrauen oder anderen DAUs, welche den Stecker in einer
Steckdose als etwas ansehen, was man entfernen muss, damit man den
Staubsauger anstecken kann. Glaube mir, Das mit einer wegen Stromausfall
korrupten Karte passiert genau dann, wenn Du vergessen hast wie Du dein
System eingerichtet hast und natürlich im ungünstigsten Augenblick ;)
> Ich merk schon ich muss mich damit noch Mal intensiv beschäftigen :))
Das kann nicht schaden. Der Pi wird dich, wenn über putty mit ihm
arbeitest, dich schon auf den Weg zum Linuxversteher geleiten.
Jeremy M. schrieb:> Screenshot> Ja da hast du Recht tut mir leid das ist noch alles Neuland für mich
Der Screenshot zeigt, dass ein Programm auf Port 22 lauscht, und zwar
sowohl für das ipv4 Protokoll als auch für ipv6. Das wird wohl der ssh
Daemon sein.
Thomas S. schrieb:> Glaube mir, Das mit einer wegen Stromausfall> korrupten Karte passiert genau dann, wenn Du vergessen hast wie Du dein> System eingerichtet hast und natürlich im ungünstigsten Augenblick ;)
Deswegen liebe ich, dass Linux sämtliche Einstellungen in Textdateien
speichert. Die wichtigen Dateien sichere ich mir zusammen mit anderen
Installationsdateien, dann weiß ich bei der nächsten Neuinstallation,
welche Dateien in kopieren oder anpassen muss.
Bei meinem Laptop musste ich zum Beispiel eine Zeile ändern, damit der
Ton aus dem richtigen Audio-Kanal heraus kommt. Standardmäßig kommt er
an einem unbelegten Pin eines IC heraus. Da Linux normalerweise viele
Jahre stabil läuft, vergisst man solche Details garantiert.
Stefanus F. schrieb:> Wen einer der beiden Computer im WLAN eingebucht ist, und der andere> verkabelt wurde, dann könnte dein Verbindungsproblem daher kommen, dass> dein WLAN Router diese beiden Netze getrennt hält.
Dann würde es nicht pingen.
Zeno schrieb:> Stefanus F. schrieb:>> Wen einer der beiden Computer im WLAN eingebucht ist, und der andere>> verkabelt wurde, dann könnte dein Verbindungsproblem daher kommen, dass>> dein WLAN Router diese beiden Netze getrennt hält.>> Dann würde es nicht pingen.
Ist dir noch gar nicht aufgefallen, daß das Problem schon gelöst wurde?
Zeno schrieb:> Stefanus F. schrieb:> Dann würde es nicht pingen.
Der haut tausende von Beiträgen raus, da wird's mit dem Denken vor dem
Schreiben schwierig.
Um die Nebenfrage auch noch zu beantworten:
> Nene ich meinte warum er nicht nach 5 pings aufhört
… lässt sich mit ›ping -c 5 …‹ beheben, wenn man Wert drauf legt.
Rasputin schrieb:> da wird's mit dem Denken vor dem Schreiben schwierig.
Nachtreten macht dir Spaß, dann fühlst du dich besser. Wo sind denn
deine hilfreichen Beiträge?
Im Gegensatz zu dir verstecke ich mich übrigens nicht hinter wechselnden
anonymen Namen. Du hast also nicht nur mangelhaftes Benehmen, sondern
bist auch noch feige.
Stefanus F. schrieb:> Rasputin schrieb:>> da wird's mit dem Denken vor dem Schreiben schwierig.>> Nachtreten macht dir Spaß, dann fühlst du dich besser. Wo sind denn> deine hilfreichen Beiträge?>> Im Gegensatz zu dir verstecke ich mich übrigens nicht hinter wechselnden> anonymen Namen. Du hast also nicht nur mangelhaftes Benehmen, sondern> bist auch noch feige.
Getroffene Hunde bellen...
Er meinte aber nicht dich, sondern Zeno.
Keine Ahnung, warum du dich angesprochen fühlst.
Stefanus F. schrieb:> Das ist mir egal, mich nervt dieses zunehmend schlechte Benehmen hier.
Dann solltest Du langsam damit anfangen nicht mehr darauf einzusteigen,
denn genau das ist es, was Pöbler provozieren wollen.
Merke: Zum Pöbeln gehören immer Zwei: Einer der pöbelt und einer der
sich anpöbeln lässt. Dabei ist der eine nicht besser als der andere.