Raspberry pi PuTTY Verbindungsfehler

Gast #5814416
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Moinsen Leute,

Ich hab ein Raspberry Pi. Software installiert über externen Monitor 
lässt sich auch starten. Wenn ich das ganze über PuTTY mache geht es 
nicht.
 Ich gebe die IP Adresse an und verbinde. Joa is nicht. Ich hab im 
Internet nur gefunden das entweder die IP falsch ist ( ist sie definitiv 
nicht ) oder ich die ssh Datei nicht richtig drauf gemacht habe also als 
Textdatei oder so. Hab ich nicht aber sie ist nicht mehr da wenn ich es 
drauf gespielt habe und in den Raspberry gesteckt habe und einmal 
hochgefahren habe. Der Fehler der bei PuTTY kommt ist :remote side 
unexpectedly closed network connection
Hatte das schonmal jemand oder kann mir da einer helfen ? Danke schon 
Mal im vorraus:))
Gast #5814618
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Jeremy M. schrieb:
> Wo mache ich das auf der Seite von dir steht beim ersten Booten das habe
> ich doch schon komme ja auch auf den Startbildschirm

Wenn Du noch nicht einmal ein einfaches Textmenü bedienen kannst, dann 
ist ssh definitiv nichts für Dich.

Ich habe derzeit 4 Pi's am Laufen und da war die Aktivierung von ssh mit 
dem von Helmut aufgezeigten Weg kein Problem.
#5814708
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Hallo,

das mit der Datei hat hier beim letzten Pi est beim 2. Mal geklappt, 
beim ersten versuch war die Datei nach dem booten zwar weg, ssh aber 
definitiv nicht aktiviert.
Im 2. Anlauf hat es geklappt. Unter Windows aufpassen: die leere Datei 
darf nur ssh OHNE jede Erweiterung heißen.
Wenn man aber sowieso Monitor und Tastatur dran hat, ist es über die 
config einfacher und schneller zu testen.

Gruß aus Berlin
Michael
#5814836
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Und Username (pi) als User in Putty eingestellt? Wenn eine ssh 
Connection ohne gültigen Username versucht wird, dann rejected der sshd.

"Enter Host Name (or IP address), enter 22 under Port and select SSH 
under Protocol: Then go to Connection -> Data and specify the username 
with that you want to log in to your SSH server under Auto-login 
username."
Beitrag #5814945 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5814961
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Thomas S. schrieb:
> Du erreichst den Pi aber schon via ping? Und du hast auch nicht
> zufälligerweise eine doppelte IP Adresse vergeben?

Das dachte ich auch also hab ich Mal im Netz geschaut aber keine zweite 
gefunden geändert habe ich sie trotzdem Mal und anpingen geht auch ohne 
Probleme. Ist das denn normal dass die ssh Datei nach dem booten des 
Raspberrys verschwindet ?
#5815641
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Also der sshd läuft.. dann schaun wir mal ob man den Dienst überhaupt 
erreicht:
1
telnet <IP> 22

Dieses auf deinem Rechner (nicht pi!) ausführen. <ip> durch die ip des 
Pi ersetzen. Dann posten was das ausgibt.

Solltest Du Windows 10 benutzen, dann musst du den Telnet-Client erst 
aktivieren:

Systemsteuerung\Programme\Programme und Features -> Windows-Features 
aktivieren oder deaktivieren (das steht links) , dann in der Box beim 
telnet-Client das Kästchen markieren, OK und fertig.


Ich hab Putty im Verdacht, doch das kann täuschen. Hast Du vllt. eine 
Linux Live-CD (Knoppix, Ubuntu) mit der du deinen Rechner mal eben 
booten und dann damit per:
1
ssh pi@<ip>

zu verbinden versuchen kannst?
#5815668
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Stefanus F. schrieb:
> Wen einer der beiden Computer im WLAN eingebucht ist, und der andere
> verkabelt wurde, dann könnte dein Verbindungsproblem daher kommen, dass
> dein WLAN Router diese beiden Netze getrennt hält.

Naja.. Anpingen kann er ihn ja. Doch das heißt noch nicht, dass der 
gesamte Verkehr auch wirklich gerouted wird. Kann man dennoch mal 
machen, die beiden Teilnehmer ans selbe physische Netz zu hängen. 
Schaden kanns nix.
#5815728
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Jeremy M. schrieb:
> Ne Linux CD hab ich nicht aber wenn ich die aus dem Internet runterladen
> kann Versuche ich es gerne

Klar hier:
https://ftp.halifax.rwth-aachen.de/ubuntu-releases/19.04/ubuntu-19.04-desktop-amd64.iso

oder:

http://ftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/knoppix/knoppix-dvd/KNOPPIX_V8.2-2018-05-10-EN.iso

Da brauchst nichts zu installieren. Wenn Ubuntu nimmst, dann einfach im 
Bootmenü "Ubuntu probieren" oder so auswählen.

Die Images funktionieren übrigens auch mit drivedroid (android-USB 
Laufwerk) oder virtualbox. Das spart dir das brennen.
#5815799
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- Checken ob Du eine Netzwerkverbindung hast (Firefox).
- Terminal öffnen und checken ob den pi anpingen kannst:
1
 
2
ping <ip>

(abbrechen mit ctrl-c)

- Dann im Terminal probieren zum pi zu verbinden:
1
 
2
ssh pi@<ip>

dabei die Frage ob der neue Fingerprint ok ist mit yes beantworten. Mal 
was ganz anderes... Putty fragt das auch.. Du hast dort bitte nicht mit 
nein geantwortet...
#5815844
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Jeremy M. schrieb:
> Es kommt eine Fehlermeldung.

ja, die kommt weil es NICHT heißen darf:

ssh pi@<192.168.178.39>

sondern:

ssh pi@192.168.178.39


> Aus welchem Grund wird eigentlich dauerhaft gepingt?

Wenn Du damit meinst, warum ich dich immer wieder pingen lasse, dann ist 
der Grund, dass ich sicherstellen will, dass der Pi im Netz sichtbar 
ist. Wenn DU damit meinst warum ping unter Linux nicht nach fünf Pings 
aufhört: Is unter Unix/Linux einfach so.


> Was meinst du mit Fingerprint?

Das siehst Du wenn du das ssh Kommando richtig eintippst. ;)
#5815862
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Jeremy M. schrieb:
> Ja da hast du Recht tut mir leid das ist noch alles Neuland für mich ?

Kein Problem. Is ja nichts passiert. Nur denke ich, dass auch Du zum 
Ziel kommen willst. Und in der IT ist halt Trennschärfe eines der 
obersten Gebote. Genug damit.. Machen wir weiter.

Also der Port ist offen. Das ist gut.

Jetzt gibst auf dem Pi mal folgende zwei Befehle ein:

sudo rm /etc/ssh/ssh_host_*

sudo dpkg-reconfigure openssh-server


Beim ersten Aufruf wird dich der Pi u.U. nach einem Passwort fragen. Das 
sollte immer noch "raspberry" sein. Falls Du dich fragen solltest, was 
diese Befehle machen: Du löschst damit die pregenerierten Keys des sshd 
und lässt neue generieren.

Danach startest Du den Pi mal neu mit:

sudo reboot

Wenn er fertig gebootet hat, dann versuchst Du noch mal dich vom Linux 
aus per ssh einzuloggen.
#5815878
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> Puhhh hat geklappt bei Linux und bei PuTTY. Vielen Dank für die Hilfe.

Bitteschön!


> Was war jetzt der Fehler ? Lag der bei mir ?

Jein. Es waren wohl die Keyfiles geschossen/korrupt. Das passiert u.U. 
beim nicht ordnungsgemäßen runterfahren, auf welches der Pi äußerst 
allergisch reagieren kann. Das geht zum Teil so weit, dass der Pi nicht 
mal mehr bootet und Du die SD Karte bzw. das System neu aufsetzen musst. 
Daher: Niemals einfach die Versorgungsspannung kappen, sondern den Pi 
via ssh/Terminal mit:

sudo shutdown -h now

oder wie gewohnt über die Oberfläche runter fahren.

Wenn Dir Ärger ersparen willst, dann besorge Dir eine PI-USV 
(Unterbrechungsfreie StromVersorgung), welche ein geordnetes und 
automatisches runterfahren bei Spannungsausfall sicher stellt. Ich 
benutze immer das Teil hier. Wird (mehr oder weniger) einfach nur 
aufgesteckt:

http://www.pimodulescart.com/shop/item.aspx?itemid=50

So. Und nun viel Spaß mit deinem Pi!

gl&hf!
#5815881
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Jeremy M. schrieb:
> Okay also immer runterfahren aber das wird nicht mehr wichtig sein das
> er dann dauerhaft anbleiben soll.

Ja, das ist der Wunsch. Die Wirklichkeit besteht jedoch aus 
Müttern/Ehe-/Putzfrauen oder anderen DAUs, welche den Stecker in einer 
Steckdose als etwas ansehen, was man entfernen muss, damit man den 
Staubsauger anstecken kann. Glaube mir, Das mit einer wegen Stromausfall 
korrupten Karte passiert genau dann, wenn Du vergessen hast wie Du dein 
System eingerichtet hast und natürlich im ungünstigsten Augenblick ;)

> Ich merk schon ich muss mich damit noch Mal intensiv beschäftigen :))

Das kann nicht schaden. Der Pi wird dich, wenn über putty mit ihm 
arbeitest, dich schon auf den Weg zum Linuxversteher geleiten.
Gast #5815966
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Thomas S. schrieb:
> Glaube mir, Das mit einer wegen Stromausfall
> korrupten Karte passiert genau dann, wenn Du vergessen hast wie Du dein
> System eingerichtet hast und natürlich im ungünstigsten Augenblick ;)

Deswegen liebe ich, dass Linux sämtliche Einstellungen in Textdateien 
speichert. Die wichtigen Dateien sichere ich mir zusammen mit anderen 
Installationsdateien, dann weiß ich bei der nächsten Neuinstallation, 
welche Dateien in kopieren oder anpassen muss.

Bei meinem Laptop musste ich zum Beispiel eine Zeile ändern, damit der 
Ton aus dem richtigen Audio-Kanal heraus kommt. Standardmäßig kommt er 
an einem unbelegten Pin eines IC heraus. Da Linux normalerweise viele 
Jahre stabil läuft, vergisst man solche Details garantiert.
Gast #5816078
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Stefanus F. schrieb:
> Rasputin schrieb:
>> da wird's mit dem Denken vor dem Schreiben schwierig.
>
> Nachtreten macht dir Spaß, dann fühlst du dich besser. Wo sind denn
> deine hilfreichen Beiträge?
>
> Im Gegensatz zu dir verstecke ich mich übrigens nicht hinter wechselnden
> anonymen Namen. Du hast also nicht nur mangelhaftes Benehmen, sondern
> bist auch noch feige.

Getroffene Hunde bellen...
Er meinte aber nicht dich, sondern Zeno.
Keine Ahnung, warum du dich angesprochen fühlst.
#5816086
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Stefanus F. schrieb:
> Das ist mir egal, mich nervt dieses zunehmend schlechte Benehmen hier.

Dann solltest Du langsam damit anfangen nicht mehr darauf einzusteigen, 
denn genau das ist es, was Pöbler provozieren wollen.

Merke: Zum Pöbeln gehören immer Zwei: Einer der pöbelt und einer der 
sich anpöbeln lässt. Dabei ist der eine nicht besser als der andere.

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