Hallo Zusammen, meine Garmin Smartwatch hat zum laden einen USB Anschluss wo die Kontakte "offen" sind. Das heißt diese sind direkt dem süß/Salzwasser ausgesetzt und korrodieren oder so tuen sie nicht. weiß jemand wie das technisch umgesetzt ist? Ist hier ein spezieller IC oder so "hinter den Kontakten" der jeden Pin für sich potentialfrei macht? Wie funktioniert das generell mit dem Laden? Nur eine Diode kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. Ich fände es sehr spannend wenn ich nicht immer die ganze Elektronik für einen Unterwassereinsatz vergießen müsste, sondern zumindest die USB Buchse/Anschluss herausführen könnte. Gruß Axel
Axel schrieb: > meine Garmin Smartwatch hat zum laden einen USB Anschluss wo die > Kontakte "offen" sind. Das heißt diese sind direkt dem süß/Salzwasser > ausgesetzt Ist denn Deine Garmin Smartwatch für den Unterwassereinsatz vorgesehen? Dann könnte sich Garmin etwas dabei gedacht und ein Kontaktmaterial verwendet haben, das nicht korrodiert. Ist ja nicht so, daß jedes Metall zwangweise verrottet, nur wenn es das Wort "Wasser" hört.
Axel schrieb: > diese sind direkt dem süß/Salzwasser > ausgesetzt und korrodieren oder so tuen sie nicht. Vergoldete Kontakte korrodieren eher selten - Du badest ja nicht in Königswasser. Ob da (Rest-)Spannung drauf ist, könnte man leicht mit 'nem Multimeter nachmessen. Es ist durchaus wahrscheinlich das das gesamte USB Gerümpel ohne Ladegerät komplett abgeklemmt ist.
Hallo, ja natürlich darf die das. Sonst wäre die 100m Wasserdicht ja mal so richtig Sinnlos oder das "Schwimm-Sport-Programm" ;) Weiterhin gibt es auch einige Tauchcomputer die die offene Kontakte nach Aussen führen. Auch wenn die Kontakte unendlich korrosionsbeständig wären, möchte man ja keine Elektrolyse an den Pins durchführen. Ich kann mir so einfacher nicht vorstellen das es so einfach aufgebaut ist
1 | USB BUCHSE UHR |
2 | + -----||------- Diode --- VCC UHR |
3 | D+ -----||------- R ------- |
4 | D- -----||------- R ------- |
5 | - -----||----------------- GND UHR |
Gruß Axel
Übrigens kann man den Stecker auch um 180° verdreht aufstecken wie bei einem USB-C Stecker. was meinen Verdacht eines Schnittstellenbausteins dahinter verstärkt. Ich kann nachher mal das Multi dran halten. Da hätte ich auch selber drauf kommen können. Ein Messwert schließt sich aber mit Berücksichtigung der obersten Zeile wohl aus.
Axel schrieb: > Hallo Zusammen, > > meine Garmin Smartwatch hat zum laden einen USB Anschluss wo die > Kontakte "offen" sind. > weiß jemand wie das technisch umgesetzt ist? Ist hier ein spezieller IC > oder so "hinter den Kontakten" der jeden Pin für sich potentialfrei So groß, dick und schwer wie der Eimer ist, wird das Intreface wohl diskret mit BC547s und Dioden aufgebaut sein! Wie viele Minuten hält denn eine Akkuladung?
Die Uhr arbeitet ja wahrscheinlich nur als USB Slave. Dann wäre es denkbar, dass der USB-Phy nur mit der Spannung des angeschlossenen Host versorgt wird. Steckt kein Host, ist der Phy ohne Spannung und damit auch DP und DN ohne Spannung.
uri schrieb: > Wie viele Minuten hält > denn eine Akkuladung? Nur als Smartwatch so gut 20160 Minuten was dann zwei Wochen entspricht. Aber wie gesagt glaube ich nicht das da immer eine Spannung an liegt. Alleine wenn man schwitzt wäre ja ein "Kurzschluss / Entladung" vorprogrammiert. Und da es jetzt kein "billig" Produkt ist, denke ich mal das da was anständiges hinter ist. ja ich weiß... wissen kann man es nie. uri schrieb: > oder ein Relais vor den Kontakten... ne eher nicht. zumindest kein mechanisches. Aber vom Prinzip her wird es so ähnlich sein. Der Host stellt die Spannung bereit um ein 4-fach "Relais/Buffer/Schalter" zu aktivieren. Kennt jemand ein IC, welches so arbeitet? Im Endeffekt ist es ja ein - nicht invertierender - bidirektionaler Buffer - der zumindest über zwei Leitungen auch Leistung übertragen kann für das laden. - Und wenn er keine Versorungsspannung hat müssen die Aushänge sehr hoch-Ohmig sein. Kann man auch diskret auf bauen, aber so ein kleiner Vielbeiner ist mir dann lieber. Gruß Axel
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