Hallo an alle,
die Hausgemeinschaft hier hat sich mehrheitlich für einen
Reinigungsdienst entschieden, der nun im Garagenhof statt zu kehren oder
zu saugen mit dem großen und höllisch lärmende Blasemann den Dreck in
die Garagen bläst :-(
Möchte nun den unteren Spalt zwischen Garagentor und Boden (max. 25mm)
mit einer Art Dichtlippe oder Bürste (im Bild rot) abdichten. Am besten
zum Ankleben an der hinteren Kante des Tores. Hat jemand eine
Marktübersicht und kann was empfehlen?
Zum Bild: Das Tor öffnet in Pfeilrichtung. Maße sind dem mm-Raster
entnehmen. Der Spalt zwischen Tor und Boden variiert leider zwischen 10
und 25mm :-(
Andere Vorschläge oder Lösungen sind natürlich gerne gesehen.
Es grüßt euch herzlich
Manuel
Beschwerde an die Hausverwaltung.
Und gleichzeitig ein Lösungsvorschlag, daß die Eigentümergemeinschaft
dir eine Abdichtung für das Garagentor einbauen lassen soll. Auf
Gemeinschaftskosten.
Udo S. schrieb:> Beschwerde an die Hausverwaltung.
Fehlanzeige, die Mehrheit will es so.
Harald W. schrieb:> Ich empfehle den nächsten Baumarkt.
Gerade dort sollte man wissen, nach was man sucht.
Denn fachliche Auskunft ist dort Fehlanzeige.
Schlumpf schrieb:> Googelt man Bürstendichtung, dann wird man von Treffern erschlagen. In> allen Längen, Ausführungen, Montagearten, Preisen,...
...und wenn man sich diese Bilder angesehen hat,
kann man im Baumarkt danach suchen...
Harald W. schrieb:> Schlumpf schrieb:>>> Googelt man Bürstendichtung, dann wird man von Treffern erschlagen. In>> allen Längen, Ausführungen, Montagearten, Preisen,...>> ...und wenn man sich diese Bilder angesehen hat,> kann man im Baumarkt danach suchen...
Im Baumarkt wird er kaum was finden für seine Anforderungen. für bis zu
25mm Spaltbreite, gibt es da nichts.
Evtl. können Schürfleisten das Problem lösen.
https://www.hug-technik.com/shop/?cat=c55_Schuerfleisten-25-mm-Schuerfleisten-25-mm-stark.html
Manuel.R schrieb:> Zum Bild: Das Tor öffnet in Pfeilrichtung. Maße sind dem mm-Raster> entnehmen. Der Spalt zwischen Tor und Boden variiert leider zwischen 10> und 25mm :-(>> Andere Vorschläge oder Lösungen sind natürlich gerne gesehen.
Pfeilrichtung sehe ich zwar nicht im Bild, kann mir
aber dennoch vorstellen, wo Dich "der Schuh drückt". ;)
Anderer Vorschlag:
Mach das Tor zum Maß der Dinge und mach es (unten) gegen einen Anschlag
schließbar.
Der Spalt Tor/Boden interessiert dann nicht mehr.
Ist das Tor ein Schwing- oder Flügeltor?
Grüße
Ein Stueck Dachlatte (30x50mm) auf den Boden geduebelt, so dass das Tor
da anschlaegt. Fuer Perfektion noch ein Stueck Tuerdichtband an das Tor
kleben.
wendelsberg
Hallo
einfach aber unschön weil:
Stolperfalle und Abnutzung wenn man tagtäglich mit den Auto drüber
fährt, außerdem macht man sich das leben unnötig schwer wenn man die
Garage nicht (nur) für das Auto nutzt und schwere Gegenstände z.B.
mittels eines Hubwagen, Möbelrollern oder den eventuell schon direkt
installierten (der Hersteller des schweren Objekts hat mit gedacht)
meist aber recht kleinen Rollen in die Garage schaffen möchte.
Auch Feuchtigkeit lässt sich nur selten 100% vermeiden, und eine
Dachlatte über Jahre auch innen trocken (kein Vergammeln, kein
aufquellen) zu halten ist nicht trivial.
Eine "Dachlatte" aus Hochbelastbaren Kunststoff oder noch besser VA und
möglichst flachen Rampen wäre da wesentlich geeigneter und gibt es in
ähnlicher Form auch - nur der Preis als auch die Anforderung am
Untergrund werden aber nur wenig Begeisterung hervorrufen.
Jemand
Manuel.R schrieb:> Andere Vorschläge oder Lösungen sind natürlich gerne gesehen.
Garagentore benötigen eine Entlüftung.
Ist der Spalt die einzige, und du machst ihn zu, müssen
Belüftungsöffnungen unten ins Tor geschnitten werden (kann man ja mit
Gitter abdecken).
Als Dichtlippe tut es Gummi, z.B. 3mm dicke Endlos-Scheibenabzieher.
Interessanter ist die Befestigung. Haltblech und Schrauben ?
werists schrieb:> Im Baumarkt wird er kaum was finden für seine Anforderungen. für bis zu> 25mm Spaltbreite, gibt es da nichts.
spalt mit kaltasphalt o.ä. soweit reduzieren bis eine bürstendichtung
passt.
kann mit "rampen" gemacht werden und ist (eingeschränkt) tragfähig.
versuch macht klug und ist nicht übermäßig teuer.
Flachstahl (ggf. mit flexibler Dichtung beklebt) in etwas mehr als
Spalthöhe, etwas breiter als das Tor, rechts und links am Ende der
kurzen Seite drehbar gelagert, über passende Hebel angelenkt. Tor zu,
Flachstahl wird durch das Tor um 90° nach oben gegen das Tor geklappt.
Tor auf, Flachstahl liegt auf dem Boden.
Manuel.R schrieb:> Am besten zum Ankleben an der hinteren Kante des Tores.
Kleben hält keine 5 Öffnungs/Schließzyklen aus.
Ansonsten: Dem Reinigungsunternmehmen mitteilen, das sie bestellt worden
sind, um Dreck WEG zu machen, und nicht HIN. Dann solen sie halt noch
die Garage kehren, auspusten oder ablecken, wenn sie da Dreck
hineingeweht haben
Manuel.R schrieb:>> Möchte nun den unteren Spalt zwischen Garagentor und Boden (max. 25mm)> mit einer Art Dichtlippe oder Bürste (im Bild rot) abdichten.
Dafür gibt es Bürsten- und Gummilippenabdichtungen
> Zum Bild: Das Tor
Drehtorflügel, Sektionaltor, Schwingtor, Lammellenrolltor, oder oder
oder?
> Der Spalt zwischen Tor und Boden variiert leider zwischen 10> und 25mm :-(
im Winter bei Übereisung weniger.
Bürsten gibt in vielen Längen.
Wenn du kleben willst, solltest du eher nieten oder schrauben, das wäre
reversibler. Wenn es zu dicht wird bekommst du Feuchteprobleme.
Schlumpf schrieb:> Googelt man Bürstendichtung, dann wird man von Treffern erschlagen. In> allen Längen, Ausführungen, Montagearten, Preisen,...
Stimmt, hätte ich auch selber drauf kommen können
Baumarkt war keine gute Idee, der eine hat eine einzige zu kurze
Ausführung in verschiedenen Farben, der andere immerhin 3 Ausführungen,
darunter eine mit Gummilippe. Auch die waren alle zu kurz für meine
Anwendung.
Ein großes Problem ist der variierende Bodenabstand und eine nicht
biegbare Halteleiste aus Alu. Ich befürchte, dass die Bereiche, wo die
Bürste bzw. die Gummilippe umklappt, dann ein Öffnen des Tores
erschweren oder sogar unmöglich machen. Also muss ich wohl die Bürste
bzw. die Gummilippe kürzen und den Bodenunebenheiten anpassen.
Was wird die längste Standzeit haben? Gummi, Bürste aus Kunstfasern oder
Rosshaar? Wobei Gummi nicht gleich Gummi ist und Kunstfaser nicht gleich
Kunstfaser. Einige Leisten haben ein doppelseitiges Klebeband, wird das
zuverlässig halten?
Bei einer Investition von 7€/m ist man natürlich gut beraten, im Vorfeld
alle Eventualitäten zu beachten.
Nicht, dass am Ende die Haltekraft des beiliegenden Klebebandes nicht
ausreicht und dann womöglich noch Folgekosten in Höhe von 2€ für
Schrauben das Budget sprengen.
Was das Borstenmaterial angeht, schwören viele ja auf
Elefantenschamhaar. Aber bitte darauf achten, dass es vom Afrikanischen
Elefanten stammt. Die vom indischen sind einfach zu weich.
Bitte auch darauf achten, dass es kein Lebendrupf ist, sondern nur von
selbst ausgefallene Haare.
Falls du das finanzielle Risiko eines eventuellen Fehlkaufes auf mehrere
Schultern verteilen willst, könntest du auch überlegen, daraus ein
Crowdfunding Projekt zu machen.
Alternativ kannst du aber auch einfach das bestellen, welches
vernünftige Rezensionen hat und es dann einbauen. Und falls es dann
Probleme gibt, diese lösen.
:)
Gestern habe ich an der Rolltreppe passendes gefunden. Im Fussbereich
sind links und rechts die ganze Strecke lang irgendwelche .... Bürsten.
Ich nehme an, nicht zum Schuhe putzen, sondern das die Benutzer nicht zu
nahe an die Seitenwand kommen. Hatte ziemlich lange Borsten.
Schlumpf schrieb:> Bei einer Investition von 7€/m ...
Typisch für die heutige Zeit, dass man die billigste Lösung als Referenz
her nimmt...
Habe heute einige Stunden gesucht und mich mal genauer damit befasst.
Die Bürsten wären eine gute Lösung, fallen aber wegen dem unebenen Boden
weg. Bei 15mm Höhenunterschied muss ich 15mm Bürstenhöhe wegdrücken, das
wird mir beim Öffnen das Tor blockieren. Die Leisten sind i.d.R. aus
Aluprofil , das lässt sich nicht entlang der Bodenkontur biegen.
Desweiteren wird da kein Klebeband halten. Man müsste die Borsten
entsprechend der Bodenkontur abschneiden, was sicher nicht so einfach
ist.
So wie ich das sehe, kann ich nichts fertiges einsetzen. Werde also eine
elastische Leiste mit doppelseitigem Klebeband an der Hinterkante
ankleben (wie im Bild meines Eingangsposts) und die untere Kante der
Leiste so gut wie möglich an die Bodenkontur anpassen, so dass ein
geringer Spalt bleibt. Eine andere Lösung sehe ich nicht.
Wäre der Spalt überall gleich, hätte man eine Unmenge an Möglichkeiten.
In einer Bodendichtung sehe ich u.a. eine Stolperfalle, aber auch hier
müsste man den Boden erst mal eben bekommen. Belüftung ist oben und an
den Seiten gegeben.
Manuel.R schrieb:> Habe heute einige Stunden gesucht und mich mal genauer damit befasst.
Bevor Du noch weiter herumsinnierst, hier ein ordentliches Schnittbild
eines Schwingtores als weitere Diskussionsgrundlage:
http://www.habefa.de/dyn/hinterderoeffnung001.jpg
Die im Bild gezeigte Möglichkeit ist nur eine von weiteren, wie man
Schwingtore gegen ein Winkelprofil "auf Anschlag" schließen kann.
Mehr brauchst Du auch nicht - wie bereits von mir w.o. gesagt. ;)
Vor ca. 50 Jahren entschied ich mich beim Bau meiner Doppelgarage für
Schwingtore von Normstahl (Moosburg).
Aus zwei Gründen:
1) Die haben keine unterhalb der Decke angeordneten Profilschienen für
Laufrollen des Tores, sondern sie schwingen völlig frei (nur seitlich am
Rahmen angehängt)
2) Unten läuft das Stabilisierungs-Profil oberhalb des Garagenbodens,
also auch oberhalb des Anschlagwinkels, ein.
Das Stabilisierungs-Profil sieht allerdings etwas anders aus als das im
Link:
Es hat einen nach unten geführten Winkel, der ganz unten schräg nach
vorne abgekantet ist und welcher gleichzeitig "auf Anschlag" gegen den
einbetonierten Winkel das Tor abdichtet.
Die Unterkante dieses Winkels liegt ca. 10mm über dem "Anfahrts-Niveau"
in die Garagen.
> Die Bürsten wären eine gute Lösung, fallen aber wegen dem unebenen Boden> weg. Bei 15mm Höhenunterschied muss ich 15mm Bürstenhöhe wegdrücken, das> wird mir beim Öffnen das Tor blockieren. Die Leisten sind i.d.R. aus> Aluprofil , das lässt sich nicht entlang der Bodenkontur biegen.
Bürsten aller Art sind m.E. eine völlig "realitätsfremde" Lösung. ;)
Denn man kann sich doch "an seinen fünf Fingern abzählen", was damit im
Winter passieren wird:
Die "saugen Wasser" bei "Sauwetter" und werden unweigerlich bei Frost
"anfrieren".
Sowohl am Anschlagwinkel als auch am Boden.
=> Nur unerwünschtes "Theater".
Bei den gen. Normstahl-Toren wirkt der gen. Winkel im Winter wie eine
Art "Räumschild".
Da kann noch so hoch Schnee vor dem Tor liegen:
Wenn man das Tor öffnet wird der gleichzeitig damit "weggeräumt".
Festgefroren ist mir eines dieser Tore noch nie.
> Desweiteren wird da kein Klebeband halten. Man müsste die Borsten> entsprechend der Bodenkontur abschneiden, was sicher nicht so einfach> ist.
Borsten sind aus meiner Sicht genau so eine "Krampflösung" wie jegliches
"Anpappen" von Dichtungsprofilen aller Art.
Weil man all das gar nicht braucht.
Ist alles überflüssig wie ein Kropf am Hals. :D
Eingangs stelltest Du ein Bild ein, in dem rot die angedachte Dichtung
liegen sollte.
Und was liegt denn rechts nach der als gegeben vor?
> Werde also eine> elastische Leiste mit doppelseitigem Klebeband an der Hinterkante> ankleben (wie im Bild meines Eingangsposts) und die untere Kante der> Leiste so gut wie möglich an die Bodenkontur anpassen, so dass ein> geringer Spalt bleibt. Eine andere Lösung sehe ich nicht.
Glaube kaum, daß Du mit "Anpappen" von irgendwas recht froh werden
wirst.
Denk besser mal über eine rein mechanisch hinreichende Abdichtung nach.
>> Wäre der Spalt überall gleich, hätte man eine Unmenge an Möglichkeiten.> In einer Bodendichtung sehe ich u.a. eine Stolperfalle, aber auch hier> müsste man den Boden erst mal eben bekommen. Belüftung ist oben und an> den Seiten gegeben.
Bodenunebenheiten lassen sich problemlos kompensieren.
Und glaub ja nicht diesen teils vorgebrachten Quatsch mit
"Stolperfallen", welche angeblich bei einem 30mm-Winkelprofil von
(eingangsseitig in eine Garage) existieren sollten.
Jedes Auto "überwindet" völlig problemlos Höhenunterschiede von 30mm.
Und auch das Argument, man könne eine "Winkel-Schwelle" von 30mm Höhe
nicht mehr mit Schwerlasten überwinden, ist unzutreffend und deshalb
nicht stichhaltig!
Locker-flockig kann man jede x-beliebige Last auch per Hubwagen über so
eine lächerliche Schwelle bewegen.
Man muß sich dazu nur eine "schiefe Ebene" anfertigen, die man vor den
30mm Höhenunterschied hinlegen kann.
1m Breite reicht für jeden Hubwagen aus.
Tiefe 10 bis 15cm.
Stahlblech 5mm, auf eine Welle von D 25mm "angepunktet" erlaubt
problemloses "Hochfahren" von Lasten in eine Garage.
2 bis 3t Last sind dabei gar kein Thema!
Grüße
Manuel.R schrieb:> So wie ich das sehe, kann ich nichts fertiges einsetzen. Werde also eine> elastische Leiste mit doppelseitigem Klebeband an der Hinterkante> ankleben...
Bevor du mit "basteln" anfängst, schau dir mal diese Türbodendichtung im
Bauhaus an. Eigentlich genau das, was du suchst. Auch die Breite würde
zu deiner Spalthöhe passen. Bodenseitig musst eben bisschen schnippeln.
https://www.bauhaus.info/isolierband-dichtungsband/kaeltestopp-tuerbodendichtung-soft-basic/p/20787082