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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ist Inbetriebnahme empfehlenswert?


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Autor: watchdog@doghouse (Gast)
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Guten Abend zusammen,

wie ist es eigentlich auf der Betriebnahme zu arbeiten? Ich habe vor 
zukünftig meinen Job in der Entwicklung aufzugeben und mir was neues zu 
suchen. Ich hätte ein paar Fragen dazu:

- Ist IBN zukunftssicher?
- Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?
- Ist der Stresslevel hoch?
- Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?
- Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?

Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen.

MfG

Autor: Manfred (Gast)
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watchdog@doghouse schrieb:

> - Ist IBN zukunftssicher?

Vermutlich ja.

> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?

Viel. Es kann passieren, dem Kunden klar machen zu müssen, dass das 
Projekt so nicht geht, der Vertriebsmann dummes Zeug gemacht hat.

Eine andere Variante ist, dass Fehler im Produkt vorhanden sind, die 
Entwicklung im heimischen Werk Dich aber hängen lässt.

> - Ist der Stresslevel hoch?

Hängt von verschiedenen Faktoren ab, es kann Spass machen, aber auch in 
heftig Ärger ausarten.

> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker eine m zu schaffen?

Wenn man bereit ist, diese aufmerksam zu beobachten und sich (in 
Grenzen) anzupassen, sind die beherrschbar und formen den eigenen 
Charakter. Sehr oft sind die Leute lokal vor Ort weitaus umgänglicher 
und kompetenter als man sie zuvor per eMail und Telefon eingeschätzt 
hat.

> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?

Nein!

Autor: Rumpelkumpel (Gast)
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Man hat vor allem ein Junggesellen Leben. Ein Bekannter von mir ist fast 
nie zu Hause (weltweite IBN) und die Ehe samt Kinder hat's, wie bei 
vielen anderen auch, nicht überlebt.

Sicher ein geiler Job, aber mehr als ein paar Jahre würde ich das nicht 
machen wollen. Kommt aber sicher auch auf die Firma und deren 
Tätigkeitsfeld  an.

Autor: watchdog@doghouse (Gast)
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Vielen Dank für eure Meinungen.

@Manfred

Ja das mit dem introvertiert ist doof. Ich bin halt ein ruhiger Typ. 
Aber wie läuft denn so ein Einsatz im Detail ab? Man trifft sich doch 
bestimmt in einem Team, wo es doch wieder unterschiedliche Charaktere 
gibt. Muss der Teamleiter nicht der durchsetzungsfähige sein? Fliegt man 
dann gemeinsam zum Zielort?

@ Rumpelkumpel

> Man hat vor allem ein Junggesellen Leben. Ein Bekannter von mir ist fast
> nie zu Hause (weltweite IBN) und die Ehe samt Kinder hat's, wie bei
> vielen anderen auch, nicht überlebt.

Mein Cousin macht IBM und ich sehe ihn fast nie. Er hat das Problem mit 
seiner Frau einfacher gelöst. Er nimmt sie manchmal einfach mit, da sie 
nicht arbeitet und eine Hausfrau ist.

MfG

Autor: werists (Gast)
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watchdog@doghouse schrieb:
> Ja das mit dem introvertiert ist doof. Ich bin halt ein ruhiger Typ.

Kann ein Problem sein, muss aber nicht.

> Aber wie läuft denn so ein Einsatz im Detail ab? Man trifft sich doch
> bestimmt in einem Team, wo es doch wieder unterschiedliche Charaktere
> gibt.
Wie es abläuft ist sehr unterschiedlich. Je nach Anlage (Art, Größe, 
Projektplan) und Firma / Organisation.

> Muss der Teamleiter nicht der durchsetzungsfähige sein?
Es sollte der beste Teamplayer sein, Organisationstalent besitzen und 
Erfahrung im Job haben. Wichtig ist auch, dass er den Kundenkontakt / 
Kommunikation mit dem Kunden perfekt beherrscht.

> Fliegt man dann gemeinsam zum Zielort?
Nö, meist nicht. Oft haben nicht alle im Team den gleichen 
Startflughafen und es werden je nach Projektplan auch nicht alle 
gleichzeitig vor Ort benötigt.


Die Kunst und die Freude an der Improvisation, Lust Neues zu entdecken, 
hohe Stressresistenz und eine gewisse Gelassenheit ist notwendig.
Ehe, Familie und Freundeskreis stehen eher zurück.

Autor: DagobertDuck (Gast)
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watchdog@doghouse schrieb:
> Guten Abend zusammen,
>
> wie ist es eigentlich auf der Betriebnahme zu arbeiten? Ich habe vor
> zukünftig meinen Job in der Entwicklung aufzugeben und mir was neues zu
> suchen. Ich hätte ein paar Fragen dazu:
>
> - Ist IBN zukunftssicher?

Wahrscheinlich ja, viele wollen den Job nicht ewig mache.

> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nicht alles reibungslos verläuft.
Da man den Kunden im Nacken hat, sollte man schon Eier haben.

> - Ist der Stresslevel hoch?

Meist viele Überstunden, deshalb auch höherer Stresslevel.

> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?

Ja.

> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?

Ja das geht. Wenn man den Job länger macht verändert man sich.


>
> Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen.
>
> MfG

Ich war 6,5 Jahre auf IBN und würde das nicht mehr machen wollen. Es 
gibt aber Kollegen für die ist der Job das Größte.

Autor: Muller (Gast)
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watchdog@doghouse schrieb:
> - Ist IBN zukunftssicher?

Ohne Inbetriebnehmer lassen sich Anlagen im Ausland nicht verkaufen.


> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?

Ich hatte schon gegen 20.00 Uhr ca. 40 (!) Leute hinter mir stehen, die 
fragten, wann ich die Anlage endlich ans laufen bringen würde, denn sie 
mussten, bevor sie nach Hause konnten, daran auch noch was tun.


> - Ist der Stresslevel hoch?

Auf dem Ordner mit meinen Unterlagen klebte ein großer Aufkleber mit dem 
Spruch "Don't Panic".


> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?

Außer dem einen Stinkstiefel, der gelegentlich anzutreffen war, waren es 
meist sehr positive Erfahrungen, die ich machen konnte.


> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?

Bei vielen Dingen bist Du auf Andere angewiesen. Schnell gute Kontakte 
aufbauen hilft dabei sehr.

Autor: watchdog@doghouse (Gast)
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Muller schrieb:
> Ohne Inbetriebnehmer lassen sich Anlagen im Ausland nicht verkaufen.

Ja das ist mir klar. Ich weiß halt nur nicht, ob deutsche Anlagen noch 
in Zukunft gefragt sein werden.

Ich danke euch für eure Antworten. Ich denke ich lasse es mit der IBN, 
da ich doch mit meinem Charakter und Persönlichkeit dort fehl am Platze 
wäre.

MfG

Autor: ... (Gast)
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> Ich weiß halt nur nicht, ob deutsche Anlagen noch
> in Zukunft gefragt sein werden.

Deutsches Tränengas wird weltweit gebraucht.

Autor: Den O. (denon)
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watchdog@doghouse schrieb:
> - Ist IBN zukunftssicher?
> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?
> - Ist der Stresslevel hoch?
> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?
> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?

IBN ist sicherlich Zukunftssicher und so schnell werden Maschien, 
Anlagen und Fertigungsstraßen aus De nicht zum alten Eisen gehören.
Hier ist es nicht nur die Technik die wichtig ist.

Den Arsch in der Hose brauchst du irgendwie schon, aber so gravierend 
ist es nun auch nicht. Es will dich letztlich keiner fressen und 
gegenüber Personal musst du dich nicht behaupten, da keine 
Personalverantwortung da ist.

Stress ist irgendwo auch immer Auslegungssache. Für manche ist viel 
Arbeit Stress für andere Termindruck. Vieles kann nichts muss

Es wird Länder geben bei denen Mentalitätsunterschiede an die Nieren 
gehen, in anderen Ländern ist das Gegenteil der Fall. Das Argument 
sollte man meiner Meinung nach ausklammern.

Wenn du introviert bist dann ist IBN vielleicht auch genau das richtige 
für dich. Dann musst du mal etwas aus dir raus kommen und wirst 
feststellen das da absolut nichts dabei ist un dir kein Nachteil 
entsteht.


Letztlich würde ich sagen mach es

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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watchdog@doghouse schrieb:
> Ich hätte ein paar Fragen dazu
Mal (m)ein Gedanke dazu:
Allein, dass du dir diese Fragen stellst und es nicht einfach anpackst, 
zeigt in erster Näherung, dass das nichts für dich ist.

watchdog@doghouse schrieb:
> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?
Du wirst dich aufreiben. Oder aufgerieben werden.

DagobertDuck schrieb:
> Ich war 6,5 Jahre auf IBN und würde das nicht mehr machen wollen.
> Es gibt aber Kollegen für die ist der Job das Größte.
Die meisten davon sind geschieden...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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Lothar M. schrieb:
...

Kann Lothar (wie so oft) einfach nur zustimmen.

Ich war als sehr junger Ingenieur in zweierlei Funktion unterwegs:
- international Schulungen halten
- meine Maschinen in Betrieb nehmen

Ich möchte die Zeit nicht missen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit 
Landfahrzeuge mit 100t oder gar 280t zu fahren? Das hat viel Spaß 
gemacht.

Von den Überstunden haben wir nach 15 Monaten, damals vor 20 Jahren, die 
erste Wohnung bezahlt. War ein guter Grundstock, auch für die spätere 
Selbständigkeit.

Was ist nicht mehr brauche - wir hatten jedes Jahr weltweit so ca. 5 
Tote auf den Maschinen. Aus der Zeit bin ich immer noch sehr sensibel 
und strikt, wenn es um Sicherheit geht.

Das Gesamtpaket hat nicht gepasst und wir haben damals in der Familie 
gemeinsam entschieden, dass wir das für uns nicht so weitermachen 
wollen.
Tausche Job gegen bisher knapp 30 Jahre Beziehung. Best deal ever...

Autor: Ingenieur (Gast)
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Marcus H. schrieb:
> Tausche Job gegen bisher knapp 30 Jahre Beziehung. Best deal ever...

Du bist seit 30 Jahren arbeitslos? Oder arbeitet nur deine Frau?

Autor: DontBeAFredInTheDark (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Tausche Job gegen bisher knapp 30 Jahre Beziehung. Best deal ever...
>
> Du bist seit 30 Jahren arbeitslos? Oder arbeitet nur deine Frau?

Er hat seine Frau bis jetzt noch gar nicht in Betrieb genommen.

Autor: N. A. (bigeasy)
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Marcus H. schrieb:
> Was ist nicht mehr brauche - wir hatten jedes Jahr weltweit so ca. 5
> Tote auf den Maschinen. Aus der Zeit bin ich immer noch sehr sensibel
> und strikt, wenn es um Sicherheit geht.

Bestimmt jedesmal das Oszi am Trenntrafo betrieben...

Autor: oszi40 (Gast)
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N. A. schrieb:
>> Tote auf den Maschinen

Das Autofahren im Gastland könnte auch sehr abenteuerlich sein. Risiko 
lauert überall man sollte damit umgehen können. Die meisten Leute werden 
dort gesucht, wo Keiner hin will. Gesundheit und Impfungen sollte man 
entsprechend haben. Auswärtiges Amt Reisewarnungen kannst Du lesen.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Ist das nicht Zuckerles(Zocker_XX) Domäne?

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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watchdog@doghouse schrieb:
> - Ist IBN zukunftssicher?

Welche IBN?

> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?

Welche IBN? In Euro-Ländern? Krisen-Länder?


> - Ist der Stresslevel hoch?

Stress ist relativ.

> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?

Einem, mir Zuckerle oder Dir?

> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?

Introvertiert = Schöpft Kraft aus sich selbst.
Das kannst Du Dir nur selbst beurteilen.

Wenn Du auf 300h+/Monat stehst, fern ab von Freunden, Freundin, Frau 
leben kannst


Ansonsten MACH's einfach!

Auf die Schnauze kann man nur alleine fallen.

Autor: Realist (Gast)
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>>- Ist IBN zukunftssicher?
Sicher ist nur der wandel, aber wohl sicherer als vile andere Jobs

>>- Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?
In jeden Job muss man erst reinwachsen, dass wäre nicht das Problem, 
kommt schon...

>>- Ist der Stresslevel hoch?
Das ist in vielen Berufen hoch. Vorteil, du bist der Chef auf der 
Baustelle, es ist im normalfall keiner da der dich direkt nervt, ausser 
dem Kunden...

>>- Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?
Ist wohl von deinem Typ abhängig...

>>- Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?
Klar, da wächst man rein...

P.S. Ich finde Inbetriebnahme gerade nach dem Studium eine gute Sache. 
Man lernt Kulturen, Mentalitäten, etc kennen. Man lebt nicht nur im 
Elfenbeinturm und sieht die wirkliche Realität, die wirklichen 
Probleme...
ABER ältere Inbetriebnahme Leute sind oft Abstürze (nicht alle) 
geschieden, unglücklich, haben keine Freunde mehr. Nur Nutten und Koks 
machen auch nicht glücklich auf Dauer. Sprich ich würde empfehlen 2-3 
Jahre und dann fertig, sprich von Anfang ein ein Ausstiegsszenario im 
Auge haben und dieses Kompromisslos verfolgen.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Ich war auch mal ein paar Jahre lang IBN. Ich war alleine, irgendwo in 
der Welt. Ein Inbetriebnahme dauerte je nachdem 3 Monate.

Man kann alles erleben. Kunden, die kooperativ sind, die dich im Auto 
fuer eine Sicherung quer duch die Stadt fahren. Die dir fuer ein 
Zugticket am Wochenende jemanden einen Tag anstehen lassen.
Es gibt antikooperative Kunden, die Teile aus den Kisten stehlen, weil 
sie denken die Firma liefere Gratis Ersatzteile nach.

Ich lernte sehr viel, speziell was Ausfallsicherheit, was Handhabung der 
Geraete, Benutzbarkeit, Reparaturen, Zuverlaessigkeit ausmachen, und was 
zu einem Produkt auch noch dazu gehoert. Ich ging nachher in die 
Entwicklung und konnte all die sehr gut anwenden.

Etwas Erfahrung in Entwicklung sollte vorhanden sein. Man muss Fehler 
schnell finden. Und beheben. Eine Nachlieferung ist oft zu langwierig.

IBN, ja, eine Zeit lang.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zocker_55 (Gast)
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Kurz gesagt nein. Lass es sein. Das macht einen psychisch kaputt. Ich 
brauchte bisher 5 einweisungen in die geschlossene.

Autor: BWLer (Gast)
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Kenne dort auch ein paar Kollegen. Allerdings ist das Bild tatsächlich 
sehr geteilt. Wenn du Familie hast würde ich es lassen, der Business 
Case rechnet sich nicht, da die Scheidung und Unterhalt dich in der 
Regel viel mehr kosten, als das was einnimmst. Ansonsten ist es 
natürlich nicht so super bequem wie im Büro zu hocken, wenn du irgendwo 
im Outback in irgend einer Bananenrepublik hockst. Aber natürlich doch 
wieder besser, als der Standard  Geringverdiener Ing. in Deutschland zu 
sein

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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watchdog@doghouse schrieb:
> - Ist IBN zukunftssicher?
> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?
> - Ist der Stresslevel hoch?
> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?
> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?
>
> Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen.

KURZ!

Wenn Du Dich das alles fragst, bist du wohl der falsche für diesen Job!

Autor: Marx W. (Gast)
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watchdog@doghouse schrieb:
> Guten Abend zusammen,
>
> wie ist es eigentlich auf der Betriebnahme zu arbeiten?
Ähh, Kreuzung aus Gulag und Irrenanstalt.
> Ich habe vor
> zukünftig meinen Job in der Entwicklung aufzugeben und mir was neues zu
> suchen.
Wie wär`s mit Angeln?
> Ich hätte ein paar Fragen dazu:
>
> - Ist IBN zukunftssicher?
Die meisten bekommen "lebenlänglich" IBN ins Arbeitszeugnis bescheinigt!
> - Wie viel Arsch in der Hose braucht man für diesen Job wirklich?
Arsch is ned notwendig.
> - Ist der Stresslevel hoch?
Nein, dafür gibt`s Pillen  und Alkohol
> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?
Bei Rindviehern  nicht.
> - Kann man als introvertierter seinen Platz bei der IBN finden?
Ja, mit der Motorsäge in der linken und der Handgranate in der Rechte.
>
> Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen.
>
Ich bin 1000% ehrlich!

Autor: Berufsberater (Gast)
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Manfred schrieb:
> Eine andere Variante ist, dass Fehler im Produkt vorhanden sind, die
> Entwicklung im heimischen Werk Dich aber hängen lässt.

Das sollte wohl eher nicht der Fall sein, denn als IBN meldet man ja 
jeden Fehler in eine buglist und es ist schnell erkennbar, ob beim 
Aufbau gepfuscht wurde, der Kunde was flasch gemacht hat, der Bediener 
es nicht hingekriegt, oder das Gerät die Macke hat.

Genau genommen ist man bei der Gerätemacke fein raus.

Fehler passieren nun mal. Ist üblich in der Welt. Bei den Menschen und 
beim Tierreich. Gerade habe ich z.B. erfahren, dass es sehr häufig 
vorkommt, dass gebährende Katzenmütter in der Aufregung beim Versuch, 
die Nabelschnur durchzubeissen, den kleinen Katzenbabies einen Fuss 
abzwacken, der sich dann entzündet und abfault. In der freien Natur 
sind/wären das bis zu 17% der jungen Katzenbabies. Nur weil in der 
Gefangenschaft die jungen Babies von den Hauseltern mitentbunden werden, 
passiert das dort oft nicht.

Autor: Ingenieur (Gast)
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BWLer schrieb:
> Aber natürlich doch wieder besser, als der Standard  Geringverdiener
> Ing. in Deutschland zu sein

Als Ingenieur verdient man in Deutschland in der Regel sehr gut, von 
wegen Geringverdiener.

Autor: klausi (Gast)
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War nach dem Studium als Ing. hauptsächlich 3 Jahre lang als Endwiggler 
und in der IBN mit Intralogistik-Systemen beschäftigt. Software 
Entwicklung, Robotik, Automation. Interessant, viel gelernt, Endlose 
Schichten wie im Gulag, für die Tätigkeiten aber meiner Meinung nach 
zuwenig bezahlt bei den Arbeitsstunden.
Arbeite gerne, aber oft bei mehr als 12 Std. Gefrickel.. wechselte ich 
in eine andere Branche (IT / Finance). Wenigere spannendere Arbeit, 
keine Nachtschicht, sogar viel besser bezahlt.

Autor: klausi (Gast)
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Bin nun in einem Konzern und habe einiges gelernt: nämlich die 
spannenden IT Dinge als Hobby auszuleben und die Arbeit einfach machen 
(auch wenn es nicht immer spannend ist, wie im Hobby).

Spannende Arbeit wie KI gibt's vielleicht im Startup, dafür mit Druck 
und mies bezahlt. Evtl wäre es ja was etwas nebenbei aufzuziehen.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Dr.Who (Gast)
> Datum: 26.04.2019 19:30

> Ist das nicht Zuckerles(Zocker_XX) Domäne?

> Autor: Zocker_55 (Gast)
> Datum: 27.04.2019 08:26

> Kurz gesagt nein. Lass es sein. Das macht einen psychisch kaputt. Ich
> brauchte bisher 5 einweisungen in die geschlossene.

Das glaube ich dir. Einen Kurs für Groß-/Kleinschreibung hast du immer
noch nicht besucht.

Autor: IBN Profi (25 Jahre Auslandserfahrung) (Gast)
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watchdog@doghouse schrieb:
> - Machen die Mentalitätsunterschiede der Völker einen zu schaffen?

Einfache Antwort: Nein !

Warum ?

Glaubst du einen Anlagenbetreiber interessiert deine Herkunft wirklich ?

Die winzigste Frage welche (professionelle ) Projektbeteiligte 
Interessiert ist, wie das Projekt zielgerichtet abgewickelt wird.
Das mag unpersönlich wirken ist aber hilfreich.

Insbesondere wenn der Stresspegel hoch ist:
Dann kamst du dir die Frage "Ist das persönlich gemeint", stets mit Nein 
beantworten.

Wenn mal "Dicke Luft hesrscht, geht es am folgendem Tag wieder weiter 
(RESET).

PS: Ein dickes Fell schadet dennoch nix ;-)

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: IBN Profi (25 Jahre Auslandserfahrung) (Gast)
> Datum: 09.05.2019 21:01

> Glaubst du einen Anlagenbetreiber interessiert deine Herkunft wirklich ?

Das kann schon interessieren. Ich war sehr viel in arabischen Ländern, 
wenn mein Name Aron Rosenbaum gewesen währe hätte ich in den meisten 
Ländern kein Visum bekommen.

So aber war mein Papa von 1940-45 bei den Elektrikern, hatte ganz 
schwarz getragen. Habe dies in den arabischen Ländern beiläufig erwähnt, 
hatte jede Unterstützung die möglich war.

Autor: Jo_Antlies (Gast)
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Gibt es nicht auch Firmen, die Produkte herstellen, die man nicht beim 
Kunden in Betrieb nehmen muss? Kleine Geräte ???

Beitrag #5838859 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5838865 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ingenieur (Gast)
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Alf schrieb im Beitrag #5838865:
> Ingenieur schrieb:
> Als Ingenieur verdient man in Deutschland in der Regel sehr gut, von
> wegen Geringverdiener.
>
> Manchmal ja.

Dann schau, dass du dazugehörst.

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