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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Südostasien, Ausland


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Autor: Den O. (denon)
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Hallo,
ich überlege immer wieder ins Ausland zu gehen. Vorrangig für eine 
deutsche Firma bzw. über eine deutsche Firma.
Interessante und passende Stellenangebote mit einer Deckung von 70%+ zu 
meiner bisherigen Tätigkeit finde ich immer wieder.
Bisher bin ich nicht weiter gegangen wie mir die Ausschreibungen 
durchzulesen.
Es handelt sich dabei nicht um IBN oder Tätigkeiten mit hoher 
Reisebereitschaft. Es geht dabei um einen fixen Standort, beispielsweise 
in Malysia, Vietnam oder ähnlichem.

Ich frage mich ist da überhaupt eine deutsche Fachkraft gesucht, die 
Kosten sind ja sicher höher als bei einer inländischen Fachkraft. Auf 
der anderen Seite schätzt man das Fachwissen aus De dann doch.
Sind die großen deutschen Firmen wie Bosch, Siemens und Co. an einer 
Fachkraft aus de für diese Stellen interessiert?

Was natürlich ein wichtiger Punkt ist, wie gestaltet sich die Bezahlung?
Die Ausgeschriebenen Stellen würde ich, sofern sie in De wären, mit 
60-70k (all in) bewerten.

Generell ist für mich auch interessant wie es in anderen Ländern abseits 
der EU läuft.

Hoffe es kann mir jemand einen Einblick geben

€: Noch kurz, nicht wie es sich dort lebt ist für mich interessant 
sondern wie die harten Fakten bezüglich Arbeitsvertrag, Gehalt, 
Arbeitszeit, Arbeitsatmosphäre und Co aussehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bimbo. (Gast)
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Den O. schrieb:
> €: Noch kurz, nicht wie es sich dort lebt ist für mich interessant
> sondern wie die harten Fakten bezüglich Arbeitsvertrag, Gehalt,
> Arbeitszeit, Arbeitsatmosphäre und Co aussehen.

Eine Frage, ich kann es mir einfach nicht verkneifen. Bist du jung und 
lebst für die Arbeit oder wie hast du dir das vorgestellt? Mir gehen die 
ganzen Ausländer auf den Sack, die hier jahrelang leben, aber kein Wort 
Deutsch sprechen und sich für dieses Land und seine Kultur überhaupt 
nicht interessieren.

Interessierst du dich für die Kultur in Vietnam etc.? Hast du keine 
Familie/Freunde hier? Wie sieht es mit einem weiblichen Anhang aus? Was 
willst du dort jenseits der Arbeit machen? Andere Deutsche finden? Wie 
lange möchtest du dort bleiben?

Autor: Den O. (denon)
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Ich bin jung und ungebunden. Ob ich für die Arbeit lebe, nun ein Stück 
weit schon aber es gibt auch Grenzen. Familie und Freunde zurück lassen 
ist schon so ein Punkt der mich bisher von diesem Vorhaben abgehalten 
hat aber dieser Punkt bröckelt von Jahr zu Jahr mehr.
Weiblichen Anhang gibt es nicht.
Wie lange ich bleiben möchte ist unklar, wenn es mir gefällt und sich 
ein vernünftiges Leben aufbauen lässt kann ich mir auch ein 
langfristigen Aufenthalt vorstellen.
Gegenwärtig würde ich das mit open end betiteln

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Bimbo. schrieb:
> Mir gehen die ganzen Ausländer auf den Sack, die hier jahrelang leben,
> aber kein Wort Deutsch sprechen und sich für dieses Land und seine
> Kultur überhaupt nicht interessieren.

Das Verhalten passt sehr gut auf Deutsche, die im Ausland leben.

Dem Kern deiner Aussage stimme ich dir aber voll und ganz zu.

Gruß,

: Bearbeitet durch User
Autor: Realistischer (Gast)
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Al3ko -. schrieb:
> Das Verhalten passt sehr gut auf Deutsche, die im Ausland leben.

Immer wieder zu sehen, egal ob Malle, Brasilien, Argentinien, Thailand 
oder was auch immer.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Al3ko -. schrieb:
> Das Verhalten passt sehr gut auf Deutsche, die im Ausland leben.

Genauso ist es. Wenn er nach Vietnam oder Malaysia gehen möchte, würde 
>>ich<< mich erstmal informieren, ob ich dort jenseits der Arbeit leben 
möchte. Und wenn man länger bleibt, hat man sich gefälligst du 
integrieren und die Sprache zu lernen.

Du wirst nicht 16 Stunden auf Arbeit sein und 8 Stunden in deiner Bude 
hocken - wähle dein Ziel auch aus ohne die Arbeit zu betrachten. 
Ansonsten kann ich leider nicht viel zu deinem Vorhaben beitragen.

Autor: Kdidis (Gast)
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Den O. schrieb:

>Sind die  großen deutschen Firmen wie Bosch, Siemens und Co. an einer Fachkraft
> aus de für diese Stellen interessiert?
> Was natürlich ein wichtiger Punkt ist, wie gestaltet sich die Bezahlung?
> Die Ausgeschriebenen Stellen würde ich, sofern sie in De wären, mit
> 60-70k (all in) bewerten.
> Generell ist für mich auch interessant wie es in anderen Ländern abseits
> der EU läuft.
> Hoffe es kann mir jemand einen Einblick geben

Naja, wenn du nicht als Expatriat entsendet wirst, dann handelt sich bei 
deinen Stellen wohl schlicht um lokale Stellen mit lokalen Gehältern. 
Sicherlich verdienst du da im Vergleich zur Restbevölkerung 
überdurchschnittlich aber das ist eher was für Leute die grundsätzlich 
auswandern wollen und sich vor Ort eine Existenz aufbauen möchten. Als 
Expatriat bekommst du ja eher noch einen üppigen Zuschlag auf das 
Deutsche Gehalt nebst bezahlten Urlaub in der Heimat usw.  Mit einem 
lokalen Gehalt/Vertrag wirst du dich zusätzlich krankenversichern 
müssen. Das ist für im Ausland lebende Deutsche sehr teuer. Von 
freiwilligen Zahlungen in die Deutsche Rente Kasse ganz zu schweigen. Da 
wird am Ende nix mehr übrig bleiben zum Leben.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Laufen denn hier nur verkrachte Existenzen herum?

Autor: Bimbo. (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Laufen denn hier nur verkrachte Existenzen herum?

Erläuter das mal?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Erläuter das mal?

Weil es eine glatte Träumerei ist:
> Ich frage mich ist da überhaupt eine deutsche Fachkraft gesucht, die
> Kosten sind ja sicher höher als bei einer inländischen Fachkraft. Auf
> der anderen Seite schätzt man das Fachwissen aus De dann doch.

Weshalb sollte jmd einen Ausländer mit völlig überzogenen 
Gehaltsvorstellungen einstellen, der nicht einmal die Landessprache 
beherrscht und der sich auf sein deutsches Edelwissen noch gewaltig was 
einbildet?
Am deutschen Wesen...

Autor: Den O. (denon)
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kann man nicht von der Hand weisen :)

Autor: Master Student (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> Erläuter das mal?
>
> Weil es eine glatte Träumerei ist:
>> Ich frage mich ist da überhaupt eine deutsche Fachkraft gesucht, die
>> Kosten sind ja sicher höher als bei einer inländischen Fachkraft. Auf
>> der anderen Seite schätzt man das Fachwissen aus De dann doch.
>
> Weshalb sollte jmd einen Ausländer mit völlig überzogenen
> Gehaltsvorstellungen einstellen, der nicht einmal die Landessprache
> beherrscht und der sich auf sein deutsches Edelwissen noch gewaltig was
> einbildet?
> Am deutschen Wesen...

Respekt, es muss schwirig gewesen sein, so einen riesigen Besenstiel 
reinzuschieben.

Einige Bekannte von mir haben das gemacht, das mit SOA.

Autor: Deutscher (Gast)
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Al3ko -. schrieb:
> Das Verhalten passt sehr gut auf Deutsche, die im Ausland leben.
Da ist was dran. Auch wenn die Leutz nicht die Absicht haben, nach einer 
Weile wieder zu verschwinden, sondern dauerhaft im Land bleiben, lernen 
sie keinen Schlag der neuen Sprache.

Mallorca, Benidorm, Salamanca sind häufig Ziele deutscher Auswanderer 
hier und man trifft kaum einen, der sich die Mühe macht. Geil wird es, 
wenn sie im Supermarkt nch Übersetzern suchen, die ihnen die Inhalte von 
den Dosen vorlesen oder sie versuchen, bei Metzger was zu kaufen. Oder, 
sie werden krank und müssen dem Notarzt erzählen, wo es klemmt. Dann 
muss die Nachbarin ran.

Braucht man also nicht über die Türken zu meckern, die hier rumhängen 
und nicht deutsch reden können.

Autor: MaWin (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Weshalb sollte jmd einen Ausländer mit völlig überzogenen
> Gehaltsvorstellungen einstellen

Blödsinn.

Er will für eine deutsche Firmä dort arbeiten.

Und wenn das in D mit 70-80k zu bewerten ist, dann im Ausland für mehr, 
so 105k bis 160k. Schliesslich muss sein deutsches Haus für die Zeit bis 
zur Rückkehr gehalten werden ebenso wie Krankenversicherung, und 
Brötchen vom deutschen Bäcker sind in Malaysia auch nicht billig, 
ebensowenig die Diplomatenschule für seine Kinder und regelmässige Flüge 
nach Hause.

Die deutsche Firma braucht ihn, weil er deutscb kann. Aber um im Ausland 
einsetzbar zu sein, muss er auch die dortige Sprache sprechen, sonst isf 
das witzlos. Nur manchmal kommt man mit Englisch aus.

Autor: Ingenieur (Gast)
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MaWin schrieb:
> Und wenn das in D mit 70-80k zu bewerten ist, dann im Ausland für mehr,
> so 105k bis 160k.

Diese Vorstellung ist doch Träumerei und völlig unrealistisch. Weshalb 
sollte jemand einen Ausländer mit völlig überzogenen 
Gehaltsvorstellungen einstellen, der nicht einmal die Landessprache 
beherrscht und der sich auf sein deutsches Edelwissen noch gewaltig was 
einbildet? So blöd ist kein wirtschaftlich handelndes Unternehmen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Den O. schrieb:
> Hallo, ich überlege immer wieder ins Ausland zu gehen.

Was genau versprichst du dir davon, warum willst du das denn überhaupt? 
Bist du hier in Deutschland unzufrieden, und wenn ja, was stört dich? 
Warum ziehst du nicht einfach nur innerhalb von Deutschland um, wenn du 
einen Tapetenwechsel brauchst? Dann wären Familie und Freunde (sofern 
vorhanden) nicht komplett aus dem eigenen Leben gestrichen, und du musst 
auch keine komplett neue Sprache lernen.

Autor: Realistischer (Gast)
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MaWin schrieb:
> Nur manchmal kommt man mit Englisch aus.

Das Land mit den meisten Expats aus Deutschland ist vermutlich China. 
Ich habe bisher aber nur zwei Europäer getroffen, die Chinesisch 
wirklich beruflich einsetzen konnten. Alle anderen konnten bestenfalls 
kaltes Bier bestellen und dem Taxifahrer die Richtung vorgeben. Da wurde 
auf der Arbeit natürlich Englisch gesprochen. Trotzdem ist es mit 
jemanden vor Ort besser als über Telefonkonferenzen und E-mails. Selbst 
wenn alle vermeintlich ausreichend Englisch könnnen, kommt es zu noch 
mehr Missverständnissen als sowieso schon.

Autor: Traumschloß Bewerter (Gast)
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Den O. schrieb:

> Bisher bin ich nicht weiter gegangen wie mir die Ausschreibungen
> durchzulesen.
Fehler! Bewirbt dich unverbindlich und du bekommst die Info ob du und 
deine Nase uberhaupt passt aus erster Hand.

> Generell ist für mich auch interessant wie es in anderen Ländern abseits
> der EU läuft.

Aha und deshalb schreibts du Südostasien in den Thread?! Und für manche 
beginnt das Ausland schon an der Dorfgrenze wie für manche Bayern Bayern 
an der Donau endet.

> €: Noch kurz, nicht wie es sich dort lebt ist für mich interessant
> sondern wie die harten Fakten bezüglich Arbeitsvertrag, Gehalt,
> Arbeitszeit, Arbeitsatmosphäre und Co aussehen.

Da gibt es eigentlich immer von den grossen Wirtschaftsverbänden u.ä. 
websites die das beantworten, bspw. https://www.contactsingapore.sg/ 
oder http://www.schwedenkonsulat.com/schweden/leben-und-arbeiten/
oder https://tel-aviv.diplo.de/il-de/service/-/1444828

Da findest du sicher mehr antworten als auf mikrocontroller.net

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Den O. schrieb:
> Hallo,
> ich überlege immer wieder ins Ausland zu gehen.
Selber dort oder dich entsenden lassen.
Ausserhalb der EU ist das ein GROSSER Unterschied.

> Ich frage mich ist da überhaupt eine deutsche Fachkraft gesucht,
anrufen. Woher sollen wir das wissen?

> Was natürlich ein wichtiger Punkt ist, wie gestaltet sich die Bezahlung?
anrufen. Woher sollen wir das wissen?

> Die Ausgeschriebenen Stellen würde ich, sofern sie in De wären, mit
> 60-70k (all in) bewerten.
inkl. Sozial- und Gesundheitsversicherungen oder ohne?

> Generell ist für mich auch interessant wie es in anderen Ländern abseits
> der EU läuft.
Nach deutschem Recht angestellt und entsendet, oder ein Vertrag nach 
örtlichem Recht?
Es gibt bummelich 190 Staaten auf der Welt. 24 sind zukünftig in der EU.
Die restlichen 166 haben jeder ihr eigenes Einwanderungs- und 
Arbeitsrecht.


> Hoffe es kann mir jemand einen Einblick geben
Das Forum? hier?

> die harten Fakten bezüglich Arbeitsvertrag,
Lesen, Hilfe zum verstehen herbeiholen, Verstehen.

> Gehalt,
kommt auf den Vertrag an.

> Arbeitszeit,
kommt auf den Vertrag an.

> Arbeitsatmosphäre und Co aussehen.
woher sollen wir das wissen?

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Den O. (denon)
> Datum: 28.04.2019 21:11

> Hallo,
> ich überlege immer wieder ins Ausland zu gehen.

Was hast du den eigentlich drauf ?

> Ich frage mich ist da überhaupt eine deutsche Fachkraft gesucht,

Was willst du mit Fachkraft ? Wenn, dann brauchen die Ingenieure.

Autor: Joachim B. (jar)
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Zocker_55 schrieb:
> Was willst du mit Fachkraft ? Wenn, dann brauchen die Ingenieure.

wobei der Ing. nicht mal Fachkraft sein muss Ing. reichte, erzählte mir 
mein Gruppenleiter.
Um im Ausland an Basisstationen Funkmodule nach Rücksprache zu tauschen 
brauchte es einen Ingenieur, dabei kann JEDER Angelernte Module 
tauschen, aber es war eben Vorschrift.

In Südostasien wird auch gerne ein deutscher Koch eingestellt der nicht 
mehr, eher weniger als hier bekommt. Damit liegt er zwar über dem 
dortigen Level für Köche, aber wenig bleibt es.
In China können sich stellenweise nicht mal mehr gut bezahlte Ings. in 
Shanghai ein Appartment leisten.
https://www.nestpick.com/de/shanghai?page=1&order=relevance&display=grid&currency=CNY

Autor: MaWin (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Weshalb sollte jemand einen Ausländer mit völlig überzogenen
> Gehaltsvorstellungen einstellen, der nicht einmal die Landessprache
> beherrscht und der sich auf sein deutsches Edelwissen noch gewaltig was
> einbildet? So blöd ist kein wirtschaftlich handelndes Unternehmen.

Wie heist diese Behinderung ?

Als Namen 'Ingenieuer' aber denselben Text wie 'Bürovorsteher' schreiben 
?

Gespaltene Persönlichkeit oder krankhafter Plagiarius ?

Und dann noch so dämlich sein, und denselben Fehler wie Bürivorsteher zu 
machen: Es geht nicht eine Firma aus Südostasien die Deutsche einstellt, 
sondern um eine deutsche Firma, die ihre Angestellten nach Südostasien 
schickt.

Und die Zahlen sind weder Träumerei noch unrealistisch, sondern real 
gezahlte Gehälter von mir bekannten Leuten die solche Jobs als 
Büroleiter etc. dort machen.

Für denselben Lohn wie in D würde hoffentlich niemand diese Tortur des 
ExPats 24 Stunden pro Tag auf sich nehmen. Gutes (westlicher Standard) 
Leben dort ist nicht billig, eher teurer als hier.

Autor: Ingenieur (Gast)
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MaWin schrieb:
> Wie heist diese Behinderung ?

Man nennt sie "Plenken".

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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@Marvin

> sondern um eine deutsche Firma, die ihre Angestellten nach Südostasien
> schickt.

Nicht absolut. Das liest sich für mich so oder so:
> Vorrangig für eine deutsche Firma
Er begibt sich nach Thailand und lässt sich vor Ort zu landesüblichen 
Bedingungen einstellen, am liebsten bei einer deutschen Firma

> bzw. über eine deutsche Firma.
Er nimmt eine Anstellung in DE auf und hofft, dass er irgendwann nach 
Vietnam darf und bei dieser Gelegenheit gut kassiert.

Jetzt verstanden?

Autor: Den O. (denon)
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Selbstverständlich will ich nicht über setzen und für eine 
vietnamesische Frima arbeiten. Mit vorrangig Deutsch meinte ich das ggf. 
das auch ein Unternehmen aus Österreich oder der Schweiz interessant 
sein kann.
Alles in allem also Expat, wie es einige schon richtig erkannt haben.

Master Student schrieb:
> Einige Bekannte von mir haben das gemacht, das mit SOA.

Hast du ein paar Infos von denen die du preisgeben willst?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Alles klar. Formulierungsschwäche.

Beitrag #5825686 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Mein Tipp, machs. Bezahlung egal. Machs solange es lustig und 
interessant ist. Es wird sicher mega spannend sein.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Den O. schrieb:
> Es geht dabei um einen fixen Standort, beispielsweise
> in Malysia, Vietnam oder ähnlichem

Ich finde das immer wieder interessant.

Frage mal einen Malaien, Vietnamesen, Thailänder aus z. B. der 
IT_Branche, wie die sich ihre Zukunft (und vor allem wo) vorstellen. Wo 
die "das gelobte Land" sehen. Ich habe keinen kennengelernt, der seine 
Zukunft in seiner Heimat sehen wollte (O. K. mit Vietnamesen hatte ich 
bisher nichts zu tun).

Warum ist das wohl so? Weiter einschränkend muss ich angeben, dass ich 
mich darüber nicht mit heimischen Unternehmern unterhalten habe. Du bist 
aber auch keiner - daher wird es wohl passen.

Bist Du überhaupt schon mal in Südostasien gewesen?

Den O. schrieb:
> €: Noch kurz, nicht wie es sich dort lebt ist für mich interessant
> sondern wie die harten Fakten bezüglich Arbeitsvertrag, Gehalt,
> Arbeitszeit, Arbeitsatmosphäre und Co aussehen.

Na ja, wenn Du dort arbeiten willst musst Du wohl auch dort leben. Die 
dortige Mentalität wird sich wohl auch auf Deine Arbeitsatmosphäre 
auswirken. Das außen vor zu lassen ist aus meiner Sicht schon arg naiv.

Autor: Mach (Gast)
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Den O. schrieb:
> Interessante und passende Stellenangebote mit einer Deckung von 70%+ zu
> meiner bisherigen Tätigkeit finde ich immer wieder.
> [...]
> Ich frage mich ist da überhaupt eine deutsche Fachkraft gesucht, die
> Kosten sind ja sicher höher als bei einer inländischen Fachkraft.

Was sind das fuer Stellenangebote, die du so findest? Dein zweiter Satz 
laesst darauf schliessen, dass es sich eher um lokale Stellen handelt, 
also nichts fuer dich.

Im Allgemeinen moechten Firmen die Leute kennen, die sie ins Ausland 
schicken und bevorzugen daher Interne, suchen also nur im Notfall 
ausserhalb.
Anders ist es, wenn man schon in einem Land gearbeitet hat, da tun sich 
dann Gelegenheiten auf.

Ich wuerde nach Ausschreibungen schauen, die ueberhaupt nach Expats 
suchen (auf dem deutschen Stellenmarkt) und auch wenn die Stelle nicht 
passt, eine (ggf. Initiativ-)Bewerbung abschicken.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Den O. schrieb:
> €: Noch kurz, nicht wie es sich dort lebt ist für mich interessant
> sondern wie die harten Fakten bezüglich Arbeitsvertrag, Gehalt,
> Arbeitszeit, Arbeitsatmosphäre und Co aussehen.

Ich hätte weiter lesen sollen:

Den O. schrieb:
> Wie lange ich bleiben möchte ist unklar, wenn es mir gefällt und sich
> ein vernünftiges Leben aufbauen lässt kann ich mir auch ein
> langfristigen Aufenthalt vorstellen.
> Gegenwärtig würde ich das mit open end betiteln

Träum oder troll weiter.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> Träum oder troll weiter.

Was wohl aufs Gleiche hinausläuft.

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> Frage mal einen Malaien, Vietnamesen, Thailänder aus z. B. der
> IT_Branche, wie die sich ihre Zukunft (und vor allem wo) vorstellen. Wo
> die "das gelobte Land" sehen. Ich habe keinen kennengelernt, der seine
> Zukunft in seiner Heimat sehen wollte (O. K. mit Vietnamesen hatte ich
> bisher nichts zu tun).

Diese Leute waren wohl schon sehr lange nicht mehr in ihrer Heimat, ich 
kenne noch einige aus Deutschland die wegen Krieg und Zerstörung von 
Vietnam nach Deutschland gegangen sind. Sie haben sich dort ein Leben 
aufgebaut, ich kann mir aktuell aber auch nicht vorstellen das die 
mittelfristig bleiben werden. Sie werden wohl vor der Rente wieder 
abziehen und das neue Leben in der Heimat genießen (sofern ihre Rente 
dort dann überhaupt etwas wert ist ... wenn der Euro kracht).

Malaysia's total population is 31 million as of 2015, of which 0.6% live 
below the national poverty line. Malaysia has grown rapidly in terms of 
economic development.

Poverty in Taiwan. The calculation of poverty in Taiwan is a bit 
different. Families are considered poor if their monthly income is below 
a threshold set by the city or province. This means only 1.78 percent of 
the population, or about 130,000 people, are considered poor.

Hanoi, April 5, 2018 – Poverty in Vietnam continues to fall, 
particularly amongst ethnic minorities, who saw their rate of poverty 
decline significantly by 13 percentage points, the largest decline in 
the past decade, says a new World Bank report.

Thailand:
https://data.worldbank.org/country/thailand


--- und jetzt kommt euer Deutschland ---

https://www.dw.com/en/germany-poverty-threatens-almost-20-percent-of-population/a-46100497
Germany: Poverty threatens almost 20 percent of population

https://en.wikipedia.org/wiki/Poverty_in_Germany

Man mache sich mal selber ein Bild welches Land eine "Zukunft" hat und 
welches nicht. Ich denke für die meisten haben eher die Länder in Asien 
eine Zukunft. Man kann dort genau jetzt durchstarten.
VW verkauft nicht umsonst die Hälfte aller Karren nach Asien.

Autor: Dieter F. (Gast)
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nicht "Gast" schrieb:
> Diese Leute waren wohl schon sehr lange nicht mehr in ihrer Heimat,

Ich war in deren Heimat und habe mit den Menschen dort gesprochen. Warst 
Du schon mal dort?

Autor: Bimbo. (Gast)
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nicht "Gast" schrieb:
> --- und jetzt kommt euer Deutschland ---
>
> 
https://www.dw.com/en/germany-poverty-threatens-almost-20-percent-of-population/a-46100497
> Germany: Poverty threatens almost 20 percent of population
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Poverty_in_Germany
>
> Man mache sich mal selber ein Bild welches Land eine "Zukunft" hat und
> welches nicht. Ich denke für die meisten haben eher die Länder in Asien
> eine Zukunft. Man kann dort genau jetzt durchstarten.
> VW verkauft nicht umsonst die Hälfte aller Karren nach Asien.

Wo nichts ist, dort kann es eigentlich nur Wachstum geben. Du verstehst 
was ich damit sagen möchte. Deutschland hat sicherlich andere Werte, 
wann jemand als arm gilt.

China schon länger, aber vor allem Staaten wie Vietnam erleben halt seit 
10-20 Jahren eine Entwicklung, vergleichbar mit der Deutschlands nach 
dem zweiten Weltkrieg.

Wo soll sich denn Deutschland noch hin entwickeln? Die Amerikaner und 
Europäer sind satt und haben sich ihren Wohlstand angehäuft. Dieser wird 
verwaltet und vererbt, bis zu dem Zeitpunkt, wo neuer Wohlstand 
aufgebaut werden muss.

Südostasien baut diesen genau jetzt auf. Und das gefällt denen!

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> nicht "Gast" schrieb:
>> Diese Leute waren wohl schon sehr lange nicht mehr in ihrer Heimat,
>
> Ich war in deren Heimat und habe mit den Menschen dort gesprochen. Warst
> Du schon mal dort?

Als Tourist? Oder als Unternehmer der in den Ländern Geschäfte macht?
Ost-Asien fördert die Wirtschaft mit Süd-Ost-Asien, und bringt dadurch 
durchaus auch weiteren Wohlstand.
Wer die Entwicklung von Ost-Asien zum Teil mitbekommen hat kann nur 
ahnen was mit Südost-Asien die nächsten Jahrzehnte passieren wird.
Man darf nicht überall das jetzt betrachten sondern sollte sich eher die 
Entwicklungen in den nördlichen Ländern genauer anschauen.

Ich würde in den Ländern auch keinen Absturz oder Gefährdung von 20% der 
Bevölkerung sehen. Der DW Beitrag ist nicht gerade positiv für 
Deutschland.

Autor: Dieter F. (Gast)
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nicht "Gast" schrieb:
> Als Tourist?

In Malaysia habe ich gearbeitet - in Indonesien und Thailand war ich als 
Tourist. Meine Tochter arbeitet aktuell in Thailand - hat also einen 
recht guten Einblick.

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> nicht "Gast" schrieb:
>> Als Tourist?
>
> In Malaysia habe ich gearbeitet - in Indonesien und Thailand war ich als
> Tourist. Meine Tochter arbeitet aktuell in Thailand - hat also einen
> recht guten Einblick.

Und verbessert oder verschlechtert sich der Wohlstand? (Gemessen 5-10 
Jahre).
Hat sich dort in den letzten 10 Jahren vieles eher positiv 
weiterentwickelt, oder eher negativ?
Schreib einfach mal mehr von Deinen Erfahrungen.

Ich sehe vor allem Fortschritt, und auch das der Staat nicht so 
leistungsfeindlich [1] ist wie in Deutschland. Freizeit in Armut ist 
auch keine attraktive Alternative.

[1] 
https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/freizeit-statt-geld-deutschlands-abgabensystem-ist-leistungsfeindlich-a-1187777.html

Gute Nacht :-)

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Bimbo. schrieb:
> Wo soll sich denn Deutschland noch hin entwickeln? Die Amerikaner und
> Europäer sind satt und haben sich ihren Wohlstand angehäuft. Dieser wird
> verwaltet und vererbt, bis zu dem Zeitpunkt, wo neuer Wohlstand
> aufgebaut werden muss.

Es gäbe eine Menge, als ich Kind war hat man die Zukunft mit überdachten 
Innenstädten, Wohnkomplexen im Meer, Fussgängertransportbändern 
dargestellt, heute will man eher naturnahes Leben ohne den 
Flächenverbrauch der Zersiedelung, und keine Massentierhaltung die 
mieses Fleisch liefert.

Aber die Entwicklung in den etablierten kapitalistischen Ländern geht 
einen anderen Weg: Diejenigen, die sich Mühe geben das System zu 
verstehen (BWL), lernen es auszunutzen, und die anderen, die einfach nur 
leben wollen, werden ausgenommen von allen: Dem Staat, den Firmen durch 
marketingeverlogenen Verkauf, und den Arbeitgebern die es als 
Sklaventreiber mit Hungerlöhnen probieren, und neuerdings noch den 
Wohnungsanbietern, die abzocken gehen.

Klar also, daß in den USA und Europa nur noch Wenige saureich, und die 
Meisten inzwischen bitterarm sind, Armut siehst du, wenn du dir das 
erwartbare Leben als Rentner anguckst - da hat das ganze vorige Leben 
nicht ausgereicht um anzusparen.

Youtube-Video "The Death Of The American Middle Class"
Youtube-Video "How America Is Killing The Middle Class"

Was in den USA gut funktioniert hat, wird sogleich auf Europa 
übertragen. So hat der Hausbau in den Immobiliehnblase der USA zu einer 
Überschuldung und letztlich zum kollektiven Ausnehmen des Mittelstandes 
geführt, heute passiert in Deutschland genau dasselbe wenn einer für 
aberwitzige 500000 ein Eigenheim finanziert  bleibt er den Rest seines 
Lebens Melkvieh der Banken und kommt nie mehr zu Wohlstand.

Glücklicherweise haben wir durch Verhinderung der Studiengebühren die 
explodierenden Ausbildungskosten abgewehrt, die heute amerikanische 
Familien beuteln.

Aber beim Gesundheitssystem muss man vorsichtig sein, ein Arzt verdient 
heute ein mehrfaches im Vergleich zu seinen Patienten als zu gesunden 
Zeiten, und sie probieren es gerade wieder (Kinder müssen doch mehr 
finanzielle Mittel aus der Krankenkassen bekommen als Erwachsene... da 
kann doch niemand dagegen sein...)

Immerhin kommen in Deutschland langsam Wahrheiten ans Tageslicht: Kaum 
Vermögen im Vergleich zu westeuropäischen Ausland, die höchste 
Steuerlast, geringe Lebenserwartung, nicht mal Schulessen haben wir für 
die Kinder als eines der wenigen Länder weltweit.

: Bearbeitet durch User
Autor: TP (Gast)
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> Frage mal einen Malaien, Vietnamesen, Thailänder

Thailand       Thailänder
Griechenland   Griechenländer
Deutschland    Deutschländer
Irland         Irländer
Finnland       Finnländer  ;-) usw.

btw  Die Bewohner von Malaysia werden als Malaysier
bezeichnet. Etwa die Hälfte davon zählt zur Ethnie
der Malaien.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Aber die Entwicklung in den etablierten kapitalistischen Ländern geht
> einen anderen Weg: Diejenigen, die sich Mühe geben das System zu
> verstehen (BWL), lernen es auszunutzen,

Ich bin kein BWLer, also muss ich wohl zu der anderen Gruppe gehören.

> und die anderen, die einfach nur
> leben wollen, werden ausgenommen von allen: Dem Staat, den Firmen durch
> marketingeverlogenen Verkauf, und den Arbeitgebern die es als
> Sklaventreiber mit Hungerlöhnen probieren, und neuerdings noch den
> Wohnungsanbietern, die abzocken gehen.

1. Vom Staat fühle ich mich nicht ausgenommen, denn die Steuern und 
Abgaben sind fair und nicht zu hoch, da sie auch eine gute Gegenleistung 
in Deutschland bieten.
2. Marketing-verlogener Verkauf? Ich bin ein mündiger Verbraucher und 
entscheide selbst, was ich kaufe und was nicht.
3. Arbeitgebern als Sklaventreiber mit Hungerlöhnen? Ich bekomme eher 
mehr als ich verdiene als anders herum, die Bezahlung ist sehr gut.
4. Vermieter als Abzocker? Kenne ich nicht, habe eine privaten 
Vermieter, mit dem ich mich gut verstehe, die Miete ist günstig.

Fazit: Du übertreibst maßlos und redest systematisch alles nur schlecht.

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Aber die Entwicklung in den etablierten kapitalistischen Ländern geht
>> einen anderen Weg: Diejenigen, die sich Mühe geben das System zu
>> verstehen (BWL), lernen es auszunutzen,
>
> Ich bin kein BWLer, also muss ich wohl zu der anderen Gruppe gehören.
>
>> und die anderen, die einfach nur
>> leben wollen, werden ausgenommen von allen: Dem Staat, den Firmen durch
>> marketingeverlogenen Verkauf, und den Arbeitgebern die es als
>> Sklaventreiber mit Hungerlöhnen probieren, und neuerdings noch den
>> Wohnungsanbietern, die abzocken gehen.
>
> 1. Vom Staat fühle ich mich nicht ausgenommen, denn die Steuern und
> Abgaben sind fair und nicht zu hoch, da sie auch eine gute Gegenleistung
> in Deutschland bieten.
> 2. Marketing-verlogener Verkauf? Ich bin ein mündiger Verbraucher und
> entscheide selbst, was ich kaufe und was nicht.
> 3. Arbeitgebern als Sklaventreiber mit Hungerlöhnen? Ich bekomme eher
> mehr als ich verdiene als anders herum, die Bezahlung ist sehr gut.
> 4. Vermieter als Abzocker? Kenne ich nicht, habe eine privaten
> Vermieter, mit dem ich mich gut verstehe, die Miete ist günstig.
>
> Fazit: Du übertreibst maßlos und redest systematisch alles nur schlecht.

Kurz zusammengefasst aus Deiner Sicht:
- was kümmert mich die Gesellschaft, mir geht's blendend. 20% 
armutsgefährdet [1] sind mir egal. Der Nachwuchs ist mir auch scheiss 
egal.

Das Land braucht mehr Leute mit so einer Einstellung! Dann gute Nacht.

[1] 
https://www.dw.com/en/germany-poverty-threatens-almost-20-percent-of-population/a-46100497

Autor: Ingenieur (Gast)
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nicht "Gast" schrieb:
> Kurz zusammengefasst aus Deiner Sicht:
> - was kümmert mich die Gesellschaft, mir geht's blendend.

Ich bin repräsentativ nur ein Beispiel von sehr vielen, die in 
Deutschland sehr gut leben. Und diese sind deutlich in der Mehrheit.

> 20%
> armutsgefährdet [1] sind mir egal.

Das ist nur Statistik, bedingt durch die Definition von relativer Armut. 
In Wirklichkeit sind diese 20% überhaupt nicht arm oder armutsgefährdet. 
Das ist nur Jammern auf hohen Niveau, wenn sie mehr haben wollen, gibt 
es dafür normalerweise genügend Möglichkeiten.

> Der Nachwuchs ist mir auch scheiss
> egal.

Der Nachwuchs muss seinen Weg selbst gehen, wenn er alt genug ist. Wie 
wäre es mal mit etwas mehr Eigenverantwortung im Leben? Jede Zeit hat so 
ihre Herausforderungen, früher war jenes besser oder leichter, dafür 
heute etwas anderes. Ich sehe da kein Problem, nur Jammerei.

Autor: nicht "Gast" (Gast)
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Ingenieur schrieb:
>> Der Nachwuchs ist mir auch scheiss
>> egal.
>
> Der Nachwuchs muss seinen Weg selbst gehen, wenn er alt genug ist. Wie
> wäre es mal mit etwas mehr Eigenverantwortung im Leben? Jede Zeit hat so
> ihre Herausforderungen, früher war jenes besser oder leichter, dafür
> heute etwas anderes. Ich sehe da kein Problem, nur Jammerei.

Du bestätigst es nur scheiss auf die Jungen, es ist deren Problem dir 
geht's ja gut. Hast wohl keine Kinder oder? Also auch keine 
Verantwortung.
Richtig tolles Bild der Gesellschaft ist das.

Die Leute sollen sich ruhig gegenseitig auf den Kopf scheissen, so lässt 
sich's richtig gut leben.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Labberkopp:

>..und den Arbeitgebern die es als Sklaventreiber mit Hungerlöhnen probieren,

Nun, die Arbeitgeber tun dir Gutes. Die bieten dir sogar einen Job an. 
Dann musst du nicht mehr Flaschen sammeln. Allerdings .. weshalb sollten 
sie fuer diese milde Gabe drauflegen ?

>..und neuerdings noch den Wohnungsanbietern, die abzocken gehen.

Das sind die Pensionskassen die dir Gutes tun muessen. Irgendwoher 
muessen diese Gelder ja kommen...
Eine naheliegende Geldquelle ist daher die wohlhabenden Mieter zu 
rupfen. Wobei ein Mieter ja eh schon wohlhabend ist, denn sonst waere er 
ja in einer Huette am Stadtrand.


>Immerhin kommen in Deutschland langsam Wahrheiten ans Tageslicht: Kaum
Vermögen im Vergleich zu westeuropäischen Ausland, die höchste
Steuerlast, geringe Lebenserwartung, nicht mal Schulessen haben wir für
die Kinder als eines der wenigen Länder weltweit.


So einen duennwandigen Bullshit habe ich selten gehoert. Alles total 
dahergelogen.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Es gäbe eine Menge, als ich Kind war hat man die Zukunft mit überdachten
> Innenstädten, Wohnkomplexen im Meer, Fussgängertransportbändern
> dargestellt, heute will man eher naturnahes Leben ohne den
> Flächenverbrauch der Zersiedelung, und keine Massentierhaltung die
> mieses Fleisch liefert.

Wozu brauchen wir Wohnkomplexe im Meer oder überdachte Innenstädte? 
Fussgängertransportbänder - sollen wir uns also gar nicht mehr bewegen? 
Naturnahes Leben und weniger Fleisch, da bin ich voll bei dir - da 
braucht man aber kein Wachstum sondersgleichen für. Die Ernährung kann 
man sogar recht schnell umstellen.

Michael B. schrieb:
> Aber die Entwicklung in den etablierten kapitalistischen Ländern geht
> einen anderen Weg: Diejenigen, die sich Mühe geben das System zu
> verstehen (BWL), lernen es auszunutzen, und die anderen, die einfach nur
> leben wollen, werden ausgenommen von allen: Dem Staat, den Firmen durch
> marketingeverlogenen Verkauf, und den Arbeitgebern die es als
> Sklaventreiber mit Hungerlöhnen probieren, und neuerdings noch den
> Wohnungsanbietern, die abzocken gehen.
>
> Klar also, daß in den USA und Europa nur noch Wenige saureich, und die
> Meisten inzwischen bitterarm sind, Armut siehst du, wenn du dir das
> erwartbare Leben als Rentner anguckst - da hat das ganze vorige Leben
> nicht ausgereicht um anzusparen.

Das ist alles Politik bzw. Armut auf dem Papier, aber keine echte Armut. 
Echte Armut ist, wenn du wie in Indien oder Bangladesch auf Müllhalten 
ohne kanalisation wohnst. Oder in Slums wie den USA, wo du dich nicht 
traust auf die Straße zu gehen und sich die Müllberge häufen. Das gibts 
nichtmal in Marxloh oder Wedding.

Michael B. schrieb:
> Aber beim Gesundheitssystem muss man vorsichtig sein, ein Arzt verdient
> heute ein mehrfaches im Vergleich zu seinen Patienten als zu gesunden
> Zeiten, und sie probieren es gerade wieder (Kinder müssen doch mehr
> finanzielle Mittel aus der Krankenkassen bekommen als Erwachsene... da
> kann doch niemand dagegen sein...)
>
> Immerhin kommen in Deutschland langsam Wahrheiten ans Tageslicht: Kaum
> Vermögen im Vergleich zu westeuropäischen Ausland, die höchste
> Steuerlast, geringe Lebenserwartung, nicht mal Schulessen haben wir für
> die Kinder als eines der wenigen Länder weltweit.

Dass Ärzte zuviel verdienen und zu viele Maßnahmen durchgeführt werden, 
das stimmt. Aber auch das ist Politik, dem könnte man reinen Riegel 
vorschieben und die Kosten somit senken. Leider ist das ein 
Prestigeberuf und wer Arzt werden will, tut das um Asche zu machen - 
nicht um jemanden zu helfen. Und würde ein Arzt nun nur noch ein 
Durchschnitssgehalt bekommen, würden die alle streiken.

Soweit ich mich erinner betrifft das mit dem Vermögen hauütsächlich 
Immobilien. Das ist hier vor allem historisch bedingt durch den WKII. 
Aber man merkt ja auch hier im Forum, dass manche lieber ein lebenlang 
mieten, anstatt das Geld in eigene vier Wände zu investieren. Im EU 
Durchschnitt liegt die Lebenserwartung der deutschen gerade über dem 
Durchschnitt. Und ich hatte zumindest während meiner Schulzeit vor 10 
Jahren die Möglichkeit auf Kantinenessen.

Autor: Gerne auch (Gast)
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> Diejenigen, die sich Mühe geben das System zu
> verstehen (BWL), lernen es auszunutzen, und die anderen, die einfach nur
> leben wollen, werden ausgenommen von allen: Dem Staat, den Firmen durch
> marketingeverlogenen Verkauf, und den Arbeitgebern die es als
> Sklaventreiber mit Hungerlöhnen probieren, und neuerdings noch den
> Wohnungsanbietern, die abzocken gehen.
Oha, da hast du und 'nicht "Gast"' jetzt aber den Stock ziemlich tief in 
den Ameisenhügel gesteckt. Gleich kommen die üblichen Verdächtigen 
Ameisensoldaten mit ihrer Säure und schreiben alles nieder, daß das gar 
nicht wahr wäre. Ging mir ja auch so. Hier und anderswo im Forum.

Denn Leute, die solche Beobachtungen niederschreiben sind entweder:

a) Systemgünstlinge, die vom System (Staat) bezahlt werden oder
b) diesen zu melken wissen oder
c) hoch genug bezahlt (IGM etc.) und nicht nahe genug an den scharfen 
Kanten des Systems Staat, daß sie sich solche Gedanken überhaupt nich 
machen müssen.

Zur Kat. c) gehören da u.a. Ingenieur, Realistischer, ... auch Le X.
aus Kat. b) kenne ich mittlerweile ein paar Kapital- und 
Aktiengesellschaften deren Zweck es ist, anderen Kapitalgesellschaften 
staatl. Fördermittel zu beschaffen. Sei es aus Töpfen von D oder der EU. 
Günstigerweise sitzt dann meistens noch jemand mit im Firmenboot, der 
entweder vorher bei den Fördertöpfen was zu sagen hatte und heute noch 
Connections nutzt oder der gleich zweigleisig fährt. Das ist dann Kat. 
a)+b)
Zu Kat. a) natürlich alles was gut im Staats- oder staatsnahen Dienst 
sitzt. Weiterhin wird derzeit massiv ein neuer Arbeits- bzw. Postenmarkt 
im soziologischen, d.h. Laber- und N@z|-Jäger Bereich mit massiven 
staatl. Mitteln aufgebaut, der auch noch lange Zeit mit viel Geld am 
Laufen gehalten werden muß. Wer das am Ende zahlt ist ja wohl klar: 
Weder Arme (können nicht) noch Reiche (wollen nicht). Wer bleibt übrig?

Zu deinen weiteren Punkten kann ich nur zustimmen.

> Immerhin kommen in Deutschland langsam Wahrheiten ans Tageslicht:
Aber einige aktive Größen hier aus o.a. Kat. c) schreiben das ja recht 
erfolgreich der Fabelwelt zu.
> Kaum Vermögen im Vergleich zu westeuropäischen Ausland, die
> höchste Steuerlast, geringe Lebenserwartung,
Wir sind derzeit bei durchschnittlicher Abgabenlast von 40,2% mit 
Steuern und Sozialkosten. Kauft man vom Netto dann ein Konsumgut sind 
das knapp 60%, die noch nach MwSt. für den Wert der Ware übrig bleiben. 
Mineralöl z.B. noch höher besteuert. Soviel eben auch zum Thema 
Häuslebau zu Mondpreisen. Gerade heute wieder in der Ortsbank die Preise 
gesehen: zum letzten Monat nochmal 'ne Steigerung für die letzten 
Schrottbuden. Einfach irrsinnig. War ja auch ein Thread mit 
Netto-Stundenlohn hier nebenan, wo man sich mal durchrechnen kann, wie 
lange einem die Hütte selber eben nicht gehört.
> nicht mal Schulessen haben wir für
> die Kinder als eines der wenigen Länder weltweit.
Naja, halal muß es schon sein, sonst solls lieber gar keins geben. Ein 
Irrsinn.

nicht "Gast" schrieb:
> Du bestätigst es nur scheiss auf die Jungen, es ist deren Problem dir
> geht's ja gut. Hast wohl keine Kinder oder? Also auch keine
> Verantwortung.
> Richtig tolles Bild der Gesellschaft ist das.
Wenn du es noch nicht mitbekommen hast: Mindestens die o.a. Schreiber 
hier aus Kat. c) haben alle keine Kinder und kümmern sich nur um ihre 
Aktienfonds, die sie durch ihre überhöhten IGM-Gehälter aufblasen. Darum 
geht denen die Zukunft des Landes am A** llerwertesten vorbei. Konzern- 
und Stadtnomaden.


Bimbo. schrieb:
> traust auf die Straße zu gehen und sich die Müllberge häufen. Das gibts
> nichtmal in Marxloh
https://www.google.com/search?q=müllberge+marxloh
"Stinkende Müllberge und Rattenplage in Duisburg-Marxloh"
"Wilde Müllkippen in Duisburg-Marxloh wachsen weiter"

https://www.google.com/search?q=straßen+wilde+müllberge
"88 wilde Müllkippen - Marxloh erstickt wieder im Müll
Vor einem Jahr entdeckte die Stadt Duisburg 81 wilde Kippen binnen einer 
Woche in Marxloh. Unsere Redaktion stolperte in dieser Woche über 88."
https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nord/88-wilde-muellkippen-marxloh-erstickt-wieder-im-muell-id11990572.html

> oder Wedding.
https://www.google.com/search?q=müllberge+wedding
"Wedding, du alte Dreck$au!"
https://weddingweiser.de/2017/06/15/wedding-die-alte-drecksau/

"Rattenbefall Polizei räumt Müll-Haus in Wedding
... Müll stapelte sich im Hof, teils fehlten Fenster, Stromkabel waren 
selbst verlegt, es stank. Zudem war von Rattenbefall die Rede. Nach 
Medienberichten lebten in dem Haus viele Menschen aus Bulgarien, 
Albanien und Rumänien."
https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/rattenbefall-polizei-raeumt-muell-haus-in-wedding-30022626

"Abfall auf Straßen und Plätzen – Der Kampf der Städte gegen wachsende 
Müllberge"
https://www.deutschlandfunk.de/abfall-auf-strassen-und-plaetzen-der-kampf-der-staedte.1771.de.html?dram:article_id=424267

"Müll in den Städten – es wird immer schlimmer
Überall Mülltonnen, Flaschencontainer und Papierkörbe. Dennoch ersticken 
deutsche Parks und Fußgängerzonen im Dreck. Woran liegt das? Fachleute 
sagen: Insbesondere den jüngeren Bürgern sei das egal."
https://www.welt.de/vermischtes/article163915072/Muell-in-den-Staedten-es-wird-immer-schlimmer.html

"Wilder Müll verdreckt deutsche Autobahnen"
... Insgesamt fielen jährlich 5000 Tonnen Müll an Autobahnen an - 
illegaler Abfall und der in den Müllbehältern. Das sei zusammengenommen 
eine Schlange aus Blech und Abfall von vier Kilometern Länge. In 
Nordrhein-Westfalen werfen Reisende jedes Jahr rund 6000 Tonnen Abfall 
weg ... Knapp fünf Millionen Euro fielen für die Entsorgung an. Allein 
in Baden-Württemberg kommen für die Entsorgung laut Ministerium etwa 3,5 
Millionen Euro pro Jahr zusammen, davon entfallen 2,5 Millionen Euro auf 
den illegal entsorgten Müll ..."
https://www.tz.de/auto/wilder-muell-verdreckt-deutsche-autobahnen-zr-3780587.html

Wir sind auf gutem Wege zu den Ländern und Zuständen, die du genann 
hast.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Warst du schonmal selber in unseren Problemvierteln? Das sind in der 
Regel hochkonzentrierte Orte der Arbeitslosigkeit. Beispielsweise ist 
die Arbeitslosenquote in Bremerhaven bei ca. 12%.

Das hat aber hauptsächlich den Grund, dass es dort Straßenzüge gibt mit 
>60% Arbeitslostigkeit, in denen - das muss man einfach der Wahrheit 
halber sagen - auch über 60% (womöglich ungebildete 
Sozialhilfetouristen) Ausländer wohnen.

Jetzt nun das große ABER: Weder Bremerhaven-Lehe, noch Duisburg-Marxlog 
oder Berlin-Wedding/Kreuzberg/Neukölln kannst du ein Ghetto/Armut 
nennen. Das sind hochkonzentrierte Punkte der Geringverdiener und 
Arbeitslosigkeit. Wedding finde ich zum Großteil sogar eigentlich sehr 
schön, Bremerhaven-Lehe hat sehr viel Neubaugebiete, geplegte 
Wohnsiedlungen auch die Gründerzeitviertel werden renoviert, weil da 
Investoren anpacken und die H4 Touristen rausschmeissen.

Und wie gesagt: Armut in Deutschland != Armut in Osteuropa/Asien. Wer 
Deutschland auf der Straße lebt ist entweder zu stolz, Hilfe anzunehmen 
oder zu besoffen, Hilfe anzunehmen.

Ich habe in Bremerhaven nie vermüllte Straße gesehen. In Berlin selten, 
das ist aber auch eine Metropole mit völlig anderen Maßstäben. Trotzdem 
sehr selten und habe da die letzten 10 Jahre gelebt.

Die Nachrichten sind keine Fake News, drehen aber die Berichterstattung 
gerne so hin, als ob Bremerhaven, Duisburg und Berlin die reinsten 
Dreckslöcher sind. Das entspricht einfach nicht der Wahrheit.

Gerne auch schrieb:
> Naja, halal muß es schon sein, sonst solls lieber gar keins geben. Ein
> Irrsinn.

Da bin ich bei dir. Selbst auf der Wurst ausm Supermarkt steht Halal 
drauf..

#####

Wir haben hier so genannte virtuelle Armut. Im Grunde haben alle alles, 
nur nicht auf dem Papier - sprich: Geld. Weil die Menschen in besseren 
Zeiten versäumt haben, sich Eigentum anzueignen und lieber ein Leben auf 
Pump führen (Miete, Kredite für Karren, etc.).

Das ist ein Politik Problem. Es wird kein Chinese kommen und dir aus 
deiner Bude die Tapeten, die Wasserrohre und das fließende Wasser 
rausreissen. Das was du Materiell hast, das kannst du behalten.

Es müssen aber viele Geringverdiener weiterhin ihre Miete zahlen, es 
gibt immer mehr Singlehaushalte - so dass eine einzelne Person für 
50-60qm Miete zahlen muss. Am besten noch in den angesagten Metropolen, 
denn natürlich wollen auch die dahin - anstatt in einer kleinen 
Großstadt wohnen zu bleiben. Mal abgesehen von der Mietspekulation. Das 
ist schon eine Stadt wie Kiel den meisten zu klein und nicht hipp genug.

Die Politik würde etwas gutes tun, den Mindestlohn anzuheben, die 
Ausbildung zu fördern (denn wir brauchen Handwerker und keine 60% 
Akademiker), die Mieten zu begrenzen und den sozialen Wohnungsbau wieder 
zu etablieren. Deutschland ist auch kein historisches Einwanderungsland 
und braucht auch keine Einwanderung. Wir können den Laden auch sehr gut 
selber am laufen halten. Arbeit muss besser verteilt werden. Da gibt es 
viele Ansätze.

Aber das sind alles Probleme auf dem Papier und (bis jetzt) gibt es so 
gut wie keine Armut in diesem Land.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Warst du schonmal selber in unseren Problemvierteln? Das sind in der
> Regel hochkonzentrierte Orte der Arbeitslosigkeit. Beispielsweise ist
> die Arbeitslosenquote in Bremerhaven bei ca. 12%.
Ich kenne andere Gegenden wo die geannten Probleme hauptsächlich durch 
zugewanderte Armut eingeschleppt wurden.
Ich stelle aber in meiner durchaus hochbeliebten und einer der besten 
Urlaubsgegenden des Landes die zunehmende Vermüllung des öffentl. Raumes 
seit ca. drei Jahren zunehmend fest. Das kommt aber nicht von 
Auswärtigen sondern von der jungen Generation vor Ort. Da werden 
Wanderrast- und Kinderspielplätze jedes Wochenende zu Müll- und 
Scherbenfeldern. Ohne Not, denn die Mülleimer stehen direkt am Platz, 
nur einen Meter neben der durch Party verdreckten Bank. Da stellt man 
sich schon einige Fragen zum Zustand der Bevölkerung.

Prinzipiell sind wir beide da schon ziemlich gleicher Ansicht und haben 
jeder ein ähnliches Bild der Lage.

> Sozialhilfetouristen) Ausländer wohnen.
Gelsenkirchen ist überall.

> Und wie gesagt: Armut in Deutschland != Armut in Osteuropa/Asien.
Ja, ist mir klar. Man sieht bei uns aber auch deutliche Zeichen, daß 
etwas ins Rutschen gerät. Läßt die Politik es weiterrutschen wird es 
bald nicht mehr zu halten sein.

> Deutschland auf der Straße lebt ist entweder zu stolz, Hilfe anzunehmen
> oder zu besoffen, Hilfe anzunehmen.
Leichter gesagt als getan: Es gibt vielerlei Gründe, warum jm. dieses 
Leben vorzieht. Meins wäre es auch nicht. Oft steckt da mehr dahinter. 
Das hier zeigt zwischen den Zeilen auch recht gut, in welchem Zustand 
die Betroffenen oft sind und nach langen Jahren da auch nicht mehr raus 
wollen oder können:
Youtube-Video "Leben auf 3,2m² - Mini-Häuser für Obdachlose | WDR Doku"
Interessant ist, was der Sozialarbeiter so fast am Ende zu dem 
Protagonisten sagt: O-Ton: 'Dieser solle sich nicht verausgaben, denn er 
wird selber daran zugrunde gehen und er kann niemandem helfen, der das 
nicht selber will.' Bitte nicht falsch auffassen, aber sowas sollte man 
auch in Betracht ziehen. Kenne auch jm. der immer wieder zurück auf die 
Straße geht, obwohl er Betreuung und Zimmer hat. Er hält es aber nicht 
aus, weil auch in der Unterkunft Unfrieden herrscht. Da geht er lieber 
seinen eigenen Weg mit dem Einkaufswagen hier im beschaulichen 
Urlaubsgebiet. Ich hatte sowas vor 15 Jahren noch nicht gekannt und 
schon gar nicht in dieser Gegend vermutet.

> als ob Bremerhaven, Duisburg und Berlin die reinsten
> Dreckslöcher sind. Das entspricht einfach nicht der Wahrheit.
Ja, schon klar. Die Zeitungen brauchen ja auch Auflage :) sind aber 
trotzdem im Niedergang begriffen.

> Da bin ich bei dir. Selbst auf der Wurst ausm Supermarkt steht Halal
> drauf..
Es gab ja diese Irrsinnsberichte über das Schulessen.

> Wir haben hier so genannte virtuelle Armut. Im Grunde haben alle alles,
> nur nicht auf dem Papier - sprich: Geld. Weil die Menschen in besseren
> Zeiten versäumt haben, sich Eigentum anzueignen und lieber ein Leben auf
> Pump führen (Miete, Kredite für Karren, etc.).
Kommt drauf an: Ich denke, daß es die Leute tatsächlich zuhauf gibt, die 
gerne vorsorgen wollen, es aber eben finanziell nicht können. Habe 
andernorts schon auf die Sendung "Ungleichland" auf *outube verwiesen, 
in der das recht gut rauskommt. Die Familien der 'oberen Mittelschicht' 
mit 3-5k EUR cash p.M. können nicht investieren, weil es einfach nicht 
reicht. Und die Inflation, getrieben u.a. durch den Staat, galoppiert 
immer weiter.

> Das ist ein Politik Problem. Es wird kein Chinese kommen und dir aus
> deiner Bude die Tapeten, die Wasserrohre und das fließende Wasser
> rausreissen. Das was du Materiell hast, das kannst du behalten.
Naja, alles ist heute möglich, manche fangen schonmal an ;)
https://www.sachsen-fernsehen.de/heizkoerper-im-wert-von-16-000-euro-gestohlen-109314/
https://www.sachsen-fernsehen.de/zugelangt-25-heizkoerper-gestohlen-128647/
https://112-magazin.de/kb-polizei/item/20979-badestadt-wildungen-geb%C3%A4ude-wird-saniert-diebe-klauen-kupferrohre-der-heizung

> Die Politik würde etwas gutes tun, den Mindestlohn anzuheben, die
> Ausbildung zu fördern (denn wir brauchen Handwerker und keine 60%
> Akademiker)
Meine Ansicht: Es muß sich lohnen. Ist das nicht der Fall entscheidet 
eben der (Ausbildungs-/Arbeits-)Markt. Weiß von einer Friseurmeisterin 
im Osten, daß sie <2300,- brutto zahlt, niemanden findet und deshalb 
schon ein oder zwei Salons geschlossen hat. Das sind ~1,5k netto (Stkl. 
1), zieh 200,- Fahrtkosten für ländlich mit Auto ab, Versicherung + 
Reparaturen + Anschaffung / Abzahlung viell. noch gar nicht drin. Da ist 
der H4 Regelsatz 424,- plus ~500,- Miete zwar noch ein Stück weg, mußt 
aber nicht täglich im Geschäft von früh bis spät stehen. Den Rest kannst 
du dir viell. nebenbei verdienen oder auch nicht. Lerneffekt: In diesem 
Falle lohnt es sich nicht, wenn man rechnen kann. Ein fachlich ziemlich 
guter, mir bekannter Elektrikergeselle ~1,7k netto im Westen. Btw.: Von 
dem Netto bleibt auch nichts zum Investieren übrig. Kannst froh sein für 
KFZ-Vers. oder Nebenkostenabrechng nichts bei Eltern oder Freunden 
borgen zu müssen.

> Deutschland ist auch kein historisches Einwanderungsland
> und braucht auch keine Einwanderung. Wir können den Laden auch sehr gut
> selber am laufen halten. Arbeit muss besser verteilt werden. Da gibt es
> viele Ansätze.
Stimmt, muß sich in erster Linie aber lohnen, dann regelt sich das auch. 
Und hier sehe ich Unternehmer/Arbeitgeber und Staat in der Pflicht. 
Angebot, Nachfrage und weniger schröpfen. Ganz einfach.

> Aber das sind alles Probleme auf dem Papier und (bis jetzt) gibt es so
> gut wie keine Armut in diesem Land.
Da kann man geteilter Ansicht sein. Du merkst daß du arm bist, wenn sich 
dein angestammtes Umfeld von dir verabschiedet, weil du dir z.B die 
gesellschaftlichen Zusammenkünfte in Kneipe oder Verein nicht mehr 
leisten kannst. Und das kann oft ziemlich schnell gehen. Dort fängt 
Armut schon an. Und keiner hilft dir.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Bimbo. schrieb:
> Mir gehen die ganzen Ausländer auf den Sack, die hier jahrelang leben,
> aber kein Wort Deutsch sprechen und sich für dieses Land und seine
> Kultur überhaupt nicht interessieren.

Wenn ich längere Zeit in solchen Ländern war habe ich auch immer die 
Sprache gelernt. Zumindest das Reden. Bei der fünften Sprache mußte ich 
dann allerdings langsam passen !

Autor: Ingenieur (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Wenn ich längere Zeit in solchen Ländern war habe ich auch immer die
> Sprache gelernt.

Ich bin mir sicher, französisch kannst du sehr gut. Nur mit der Sprache 
hapert es noch.

Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

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> Autor: Ingenieur (Gast)
> Datum: 07.05.2019 00:13

> > Zocker_55 schrieb:
> > Wenn ich längere Zeit in solchen Ländern war habe ich auch immer die
> > Sprache gelernt.

> Ich bin mir sicher, französisch kannst du sehr gut. Nur mit der Sprache
> hapert es noch.

Der Mann kennt sich fast aus !

Mit der Sprache hapert es nicht, die kann ich noch besser als Deutsch !

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