Aderendhülsen, wann welche Pressung?

Gast #5824961
Ich habe hier nur eine einfache Aderendhülsenzange (schaut aus wie 
Knipex 9768145A) es gibt allerdings auf dem Markt viele Zangen für 
diverse Pressformen für Aderendhülsen, Trapez, Sechseck, Viereck, etc...

Ich frage mich nun, wann ist welche Pressung die „richtige“?
Gast #5825090
hallo,

Sechseck:

ist für runde Klemmen optimal, wie etwa Lüsterklemmen. 
führt meistes ein Singledasein da der Platzverbrauch des Quetrschnitts 
auch extrem ist.Verformt sich am wenigsten.

Vierkant:

Wohl das beste für Käfigklemmen die im Klemmquerschnitt rechteckig sind. 
Sowie die genialen Wagos.


Trapez:

vielleicht die besten bei dennen die Schraube sich in die Hülle dreht. 
Die verformung absehbar ist. Was normal vermieden wird da nicht mehr 
Stand der Technik ist.
#5826206
rehlein schrieb:

> Trapez:
>
> vielleicht die besten bei dennen die Schraube sich in die Hülle dreht.
> Die verformung absehbar ist. Was normal vermieden wird da nicht mehr
> Stand der Technik ist.

Trapez wurde nur erfunden, damit man die Hülse nach dem Quetschen wieder 
aus der Zange bekommt. Mit den Zangen, die wie eine Irisblende arbeiten 
hat die Form keine Bedeutung mehr.

Federklemmen sind nahezu alle auch ohne Hülsen erlaubt, aber einige 
Kunden spez. aus dem Automobilbereich bestehen leider auf Hülsen.

J.F.
#5826967
René F. schrieb:
> welche Pressung die „richtige“?

Alle sind richtig, sonst gäbe es die Zangen nicht.

Steckt man die Leitung in eine Scheaubklemme, muss man gar nicht 
verpressen, das macht die Schraube.

Liefert man offene Leitungen aus mit Aderendhülse, muss man wenigstens 
dafür sorgen, daß die Hülse bis zur Montage nicht runterfällt, also 
verpressen egal wie.

Soll die Litze in eine Federklemme, reicht die Federklemmkraft nicht zum 
verpressen, da muss man die Aderendhülse vorher GASDICHT verpressen, 
also mit viel Kraft und so, daß das Blech der Aderendhülse in einer 
federnden Form bleibt. Besser ist es, da die Litze ohne Aderendhülse 
einzustecken.
Gast #5827036
Ist vollkommen egal welche Pressung. Das ist doch nur 
Marketingverblödung. Sobald die Schraube auf die Hülse gedreht wird, 
erfährt die Hülse eine Deformation, dass die ursprüngliche Pressung 
nicht mehr erkennbar ist. Und bei Federklemmen benutzt man gar keine 
Aderendhülsen.
Gast #5827153
Habe mir so eine Quetschzange für quadratische Pressung gekauft. 
Chinaprodukt,nicht so teuer wie das Original,aber und das ist das 
wichtigste beim crimpen das Ergebnis ist nur gut wenn Drahtquerschnitt 
und Aderendhülse zusammen passen. 0,5 Litze und 0,75 Hülse ergebn kein 
gutes Ergebnis. Dann lieber Drähte einmal umlegen und eine einser Hülse 
nehmen.
Gast #5827172
Bürovorsteher schrieb:
>> 0,5 Litze und 0,75 Hülse ergebn kein gutes Ergebnis.
>
> Echt jetzt?

Ja, aber ich bezweifle ob ein Bürovorsteher das auch so sehen würde. Ich 
habe halt schon Sachen gesehen die für gut befunden wurden... Aber am 
Ende hat immer die chinesische Zange die Schuld....
#7222923
Da hier schon wieder von Chinaware gesprochen wurde ... Einfach Mal 
eBay, Kleinanzeigen und Co durchsuchen. Eine gute crimpzange gehört in 
jeden Haushalt!

Weidmüller PZ6 / PZ10

Phoenix Crimpfox

Knipex aus Wuppertal

... Gibt es immer wieder und da geht auch nichts kaputt.
Gast #7223057
Michael B. schrieb:
> Steckt man die Leitung in eine Scheaubklemme, muss man gar nicht
> verpressen, das macht die Schraube.

Wenn du nicht weiß, warum gecrimpt wird, dann geb' doch keine (falschen) 
Ratschläge. Deiner Meinung nach wäre es also auch in Ordnung, in einer 
Klemme mit Drahtschutz gar keine Hülse zu verwenden?!

https://de.wikipedia.org/wiki/Aderendh%C3%BClsenzange

Vom Fachlichen Fehler mal abgesehen, wäre das Handling ohne Pressung 
unterirdisch...

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