Schraubbefestigung Hutschiene

Gast #5827569
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Geht es um eine konkrete Vorschrift zur Durchführung? Wenn ja, da hätte 
ich auch gerne eine definitive Antwort ;-) Ich kenne es aus der Praxis, 
das jeder die Elemente so anordnet wie er gerade denkt das es richtig 
ist. Und solange da irgendwo ne Fächerscheibe drin ist, ist der 
Kontrolleur zufrieden ;-)

Ansonsten zur Realität...
1. Ein Federring taugt nur zur Schraubensicherung wenn man ganz fest 
glaubt und das Wunder dann tatsächlich geschieht ;-) Selbstsichernde 
Muttern sind die Lösung.

2. Die Fächerscheibe soll die Oberfläche durchdringen und so den Kontakt 
verbessern. Warum ist der Kontakt zwischen Montageplatte und 
Unterlegscheibe so wichtig?
Gast #5827579
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test schrieb:

> Ansonsten zur Realität...
> 1. Ein Federring taugt nur zur Schraubensicherung wenn man ganz fest
> glaubt und das Wunder dann tatsächlich geschieht ;-) Selbstsichernde
> Muttern sind die Lösung.

Im Maschinenbau waren und sind Federringe immer noch die Lösung. Das 
wird Dich jetzt wundern.
Gast #5827589
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Maik Undgebung schrieb:
> test schrieb:
>
> Ansonsten zur Realität...
> 1. Ein Federring taugt nur zur Schraubensicherung wenn man ganz fest
> glaubt und das Wunder dann tatsächlich geschieht ;-) Selbstsichernde
> Muttern sind die Lösung.
>
> Im Maschinenbau waren und sind Federringe immer noch die Lösung. Das
> wird Dich jetzt wundern.

Tut es wirklich. Gerade da sieht man sie eigentlich nie (Ich kenne 
selbssichernde Muttern und Loctite). Federringe haben nur die Elektriker 
;-)
Gast #5827594
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BTW: Das bezieht sich auf die stinknormalen Federringe (also diese 
aufgesägte verbogene Scheibe). Es gibt natürlich noch weitere Systeme 
die in den Bereich fallen und tatsächlich eine Wirkung haben.
#5827613
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Hallo,
> Ologe schrieb:
> Hallo, es geht darum eine Hutschiene (mit PE-KLemmen) niederohmig mit
> dem Montageblech zu verbinden. So?
und was ist jetzt die Frage?

> Schraubenkopf
> Federring
> Unterlegscheibe
> ----------
> Hutschiene
> Montageplatte
> ----------
> Fächerscheibe
> Unterlegscheibe
> Mutter
Wenn zuverlässige elektrische Verbindungen auf Lack oder Eloxal 
gefordert sind, dann sollten Elektro-Kontaktscheiden verwendet werden.
https://www.artgmbh.com/montagezubehoer-kombischrauben/metall-distanzscheiben/kontaktscheiben-aus-metall-mit-zaehnen/
https://www.buerklin.com/de/Produkte/Elektromechanik/Befestigungsmaterial-und-Montagematerial/Muttern-und-Scheiben/Scheiben-und-Rosetten/Kontaktscheiben-f%C3%BCr-Leitungsanschl%C3%BCsse%2C-M-2%2C5%2C-6%C2%A0mm%2C-0%2C5%C2%A0mm/p/16H9820

Die haben im Prinzip 3 Funktionen:
1. Sie durchstoßen Lack- und Eloxaloberflächen
2. Sie wirken sichernd
3. Die wirken als U-Scheibe.
Gruß Öletronika
Gast #5827744
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U. M. schrieb:
> Wenn zuverlässige elektrische Verbindungen auf Lack oder Eloxal
> gefordert sind, dann sollten Elektro-Kontaktscheiden verwendet werden.

Wenn ich Lack oder Eleoxal habe, wird das vorher mit dem Zapfensenker 
abgetragen.

Die von Dir gezeigten Kontaktscheiben finde ich sehr interessant und 
hätte sie gerne - aber für zwei Dutzend (Bastelbedarf der nächsten 5 
Jahre) sind die nicht wirtschaftlich zu beschaffen.

Ich weiß nicht, ob es zulässig ist: Für Erdungen mehrteiliger Gehäuse 
haben wir Anschlußfahnen mit Kupfer-Blindnieten montiert.
#5828025
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Maik Undgebung schrieb:

>> 1. Ein Federring taugt nur zur Schraubensicherung
>> wenn man ganz fest daran glaubt.
> Im Maschinenbau waren und sind Federringe immer noch die Lösung. Das
> wird Dich jetzt wundern.

Nun, auch im Maschinenbau muss man wissen, wie man mit Bauelementen
umgeht. Federringe und Zahnscheiben eignen sich nur zur einmaligen
Befestigung. Wenn man sie wieder löst, muss man sie normalerweise
wegwerfen.
Gast #5828054
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Federringe (nach DIN 127) sind auch bei nur einmaliger Verwendung nicht 
zur Schraubensicherung geeignet, weil ihre Federkennlinie viel zu weich 
ist um die Vorspannkraft der Schraubverbindung aufrechtzuerhalten. Das 
gilt sogar schon für die normale Festigkeitsklasse 8.8 und natürlich 
erst recht für hochfeste Schrauben.
Deswegen wurde die DIN-Norm sogar zurückgezogen.
#5828063
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Für den Bastlerbedarf sollten ganz normale Zahnscheiben ausreichend 
sein.
Letztere sollten Dein Budget wohl auch nicht ruinieren.

Wie Harald schon schrieb, sind diese nur für den einmaligen Gebrauch 
gedacht.

Üblicherweise schraubt man aber den Schaltschrank/Kasten nur einmalig 
zusammen.
Die Kette (Verbindung): Schutzleiter -> Gehäuse -> Hutschiene wird dabei 
nicht mehr angetastet.

Weitere Arbeiten finden - normalerweise - "auf" den Hutschienen statt.

Sollten doch mal Arbeiten im halb montierten Schrank durchgeführt 
werden, sollte man ein Auge auf die leicht zerbrechlichen Zahnscheiben 
haben, bzw. wohin die Brocken fallen. Nach Murphy fallen diese immer 
dahin, wo sie es nicht sollen.

P.S. Eine sichere elektrische Verbindung und Schraubensicherung sind 
zwei paar Schuhe.
Gast #5828178
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Ologe schrieb:
> Hallo, es geht darum eine Hutschiene (mit PE-KLemmen) niederohmig mit
> dem Montageblech zu verbinden. So?

Ich traue dem Montageblech eher weniger. Deswegen baue ich das immer 
andersrum: Die Hutschiene bekommt ihren PE von einer Erdungsklemme, ggf. 
bei allen relevanten Schienen durchgebrückt mit 10qmm Litze. Von einer 
dieser Erdungsklemmen führt dann ein Kupfer Band zur Montageplatte und 
ist da mit einer Kontaktscheibe befestigt.

Außerdem muss man ab einer bestimmten Stromstärke (Zahl nicht im Kopf) 
Kupfer Hutschienen verwenden. Die untereinander nur per Montageblech zu 
kontaktieren ist mir erst Recht zu wackelig.

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