Freiberufler schrieb:
>> Die Branche heißt "Wearables".
>
> Nee. Das kommt von "to wear" um anzudeuten, dass die Kleingeräte wie
> eine Kleidung getragen werden:
> "smart electronic devices (electronic device with micro-controllers)
> that can be incorporated into clothing or worn on the body as implants
> or accessories."
Doch, wearables kommt dem schon am nächsten und "Medizintechnik" ist am
weitestet davon weg.
Mir scheint, du möchtest gern dieses Projekt benutzen, um Dich für
Projekte im Medizintechnik zu bewerben:
"Kann man da schon von 'Medizin' sprechen?
Die Messung von Atmungsfrequenz und Herzschlagfrequenz wird sonst nur in
der Medizin gemacht."
IMHO wird das nichts, weil der Unterschied zwischen den beiden Branchen
eben nicht in den erfassten Messgößen liegt, sondern im
Qualitätsmanagment, was sich in unterschiedlicher Menge an "Papierkram"
und "Prozessen" niederschlägt. Namentlich 'Risikoanalyse',
Nachvollziehbarkeit aller Prozesse, Verifikation, Validation, ...
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiu5b-dxv7hAhXCLFAKHdxXD84QFjAAegQIBhAC&url=https%3A%2F%2Fwww.bvmed.de%2Fdownload%2Faufsatz-der-lange-weg-eines-medizinprodukts-von-der-idee-bis-zur-anwendung-am-patienten-medizinprodukte-sind-sicher-leistungsfaehig-und-wirksam&usg=AOvVaw2sbo0gO5F9j7ga_gTrHax5
Natürlich sieht das ein Ingenieur, der nach der Devise handelt, "dem
Inschenör ist nix zu schwör" anders und behauptet, das Wichtigste ist
das Verständnis der Funktion der Elektronik. Das erntet aber in dieser
Branche eher Kopfschütteln.
Für Medizintechnikprojekte ist es erforderlich, das man die wichtigsten
Normen kennt und weiss wie man diese bspw. als Embeddedentwickler in
seiner täglichen Arbeit umsetzt und wie man den Auftraggeber
unterstützt, das der die zur Zulassung nötigenen Massnahmen selbst
organisieren kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/EN_60601