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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gibt es Ingenieure welche gerne in der Absicherung arbeiten?


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Autor: Klabuster (Gast)
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Hi,

mich würde mal interessieren ob es wirklich Leute gibt, welche lieber 
testen als entwickeln. Oder ob ihr das nur aus Zwang macht, und ihr den 
Job hasst wie die Pest.
Ich für meinen Teil würde lieber harzen als in Richtung Test zu 
gehen....

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Klabuster schrieb:
> Ich für meinen Teil würde lieber harzen als in
> Richtung Test zu gehen....

Aus Deiner bequemen Position heraus kannst Du diese Behauptung natürlich 
leicht aufstellen. Nach ein paar Jahren in den Fängen des Hartz, wirst 
Du eher die andere Seite zu bevorzugen gelernt haben.

mfG

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Klabuster schrieb:
> Oder ob ihr das nur aus Zwang macht, und ihr den
> Job hasst wie die Pest.

Falls ich meinen Job hassen würde, wie die Pest, würde ich mir was neues 
suchen!

Klabuster schrieb:
> Ich für meinen Teil würde lieber harzen als in Richtung Test zu
> gehen....

Echt Hartzen?
Regelmäßig beim Amt auftauchen, dich finanziell nackt ausziehen, ...

Dann lieber einen Scheiss-Job machen!

Autor: A. S. (achs)
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Testen ist genauso variantenreich wie entwickeln.

Z.b. beim Automobil kann testen bedeuten: Prüfgeräte relativ frei und 
eigenständig entwickeln. Während Entwickler eher Dokumente reviewen, 
also testen.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Heute Nacht wieder deine Medikamente nicht genommen? Im Troll-Lexikon 
zufällig die Seite T wie Testen aufgeschlagen?

Autor: Bernd Wiebus sein Geist (Gast)
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Klabuster schrieb:
> mich würde mal interessieren ob es wirklich Leute gibt, welche lieber
> testen als entwickeln. Oder ob ihr das nur aus Zwang macht, und ihr den
> Job hasst wie die Pest.
> Ich für meinen Teil würde lieber harzen als in Richtung Test zu
> gehen....

Beim Testen kann man schön die Entwicklung trollen.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Und dabei ist Testen ein so wichtiger Bestandteil der Entwicklung. 
Wieviel ist nicht schon passiert, weil nicht genug (oder erst beim 
Kunden) getestet wurde.

Ich bin in der Entwicklung zwar sehr zufrieden, könnte mir den Job als 
Tester aber gut vorstellen. Die Schwachstellen der Konstruktion anderer 
Entwickler aufzufinden ist mindestens so spannend wie Entwickeln. Vor 
allem, weil der Denkansatz erfrischend anders ist.

Ich schätze mal, der Trollstarter ist auch kein Entwickler.

Autor: Klabuster (Gast)
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Hmmmm ... ich habe noch nie als Tester gearbeitet.
Die Testabteilung findet zu 99,9 Prozent Fehler, welche keine sind. 
Falsche dll, falsche Version, Was ist ein Filter ??? Etc...
Bevor ich meine Zeit mit so einem Schwachsinn verschwenden würde, würde 
ich lieber auf das Geld verzichten, und mich zu Hause weiterbilden.
Als Entwickler sein Zeug zu testen, okay...
Ich halte nichts von der Trennung zwischen Test und Entwicklung auf den 
jeweiligen Ebenen.
Bevor ich versuchen würde, dass der Tester via Zufall einen Fehler 
findet, welchen der Entwickler nicht findet, würde ich die Systematik 
entsprechend weiterentwickeln. Aber eine reine Testabteilung ist 
schwachsinnig ....

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Klabuster schrieb:
> Ich für meinen Teil würde lieber harzen als in Richtung Test zu gehen....

Trolls wie du sind eigentlich immer H4-Empfänger.

Andere Leute haben freitags keine Zeit zum Trollen.

Autor: Marlo (Gast)
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Klabuster schrieb:
> Hmmmm ... ich habe noch nie als Tester gearbeitet. Die Testabteilung
> findet zu 99,9 Prozent Fehler, welche keine sind. Falsche dll, falsche
> Version, Was ist ein Filter ??? Etc... Bevor ich meine Zeit mit so einem
> Schwachsinn verschwenden würde, würde ich lieber auf das Geld
> verzichten, und mich zu Hause weiterbilden.
> Als Entwickler sein Zeug zu testen, okay... Ich halte nichts von der
> Trennung zwischen Test und Entwicklung auf den jeweiligen Ebenen. Bevor
> ich versuchen würde, dass der Tester via Zufall einen Fehler findet,
> welchen der Entwickler nicht findet, würde ich die Systematik
> entsprechend weiterentwickeln. Aber eine reine Testabteilung ist
> schwachsinnig ....


Dann solltet ihr mal eure prozesse überarbeiten, denn wenn es wirklich 
so ist, wie du beschreibst, dann werden die tester nicht ausreichend 
versorgt...

Bei uns läuft es so ab, dass wir prinzipiell mit zwei leuten entwickeln, 
wobei die zweite person nur quercheckt, was die erste person entwickelt 
hat.
Eine dritte, nicht an der Entwicklung beteiligte person, definiert dann 
anhand der Dokumentation testfälle und beschreibt das zu erwartende 
Ergebnis m

Tja, und die tester testen das, was man ihnen sagt.

Mir machen beide seiten spaß,  solange die jeweils andere vernünftig 
mitarbeitet.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Ich habe sogar schon ein sehr großes Kundenprojekt erlebt, bei dem die 
Entwicklung der Testumgebungen wesentlich interessanter war als die 
Entwicklung an dem eigentlichen Produkt.

Autor: imonbln (Gast)
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Marlo schrieb:
>> Hmmmm ... ich habe noch nie als Tester gearbeitet. Die Testabteilung
>> findet zu 99,9 Prozent Fehler, welche keine sind. Falsche dll, falsche
>> Version, Was ist ein Filter ??? Etc... Bevor ich meine Zeit mit so einem
>> Schwachsinn verschwenden würde, würde ich lieber auf das Geld
>> verzichten, und mich zu Hause weiterbilden.

Klingt für mich nach einer Abteilung die man Problemlos in billig 
Lohnländer auslagern kann. Ihr solltet euer Prozess mal dringend 
überarbeiten. Wenn das euer Verständnis von Testen ist.

Generell ist es wie überall es Kommt drauf an was man aus dem Job macht. 
In einen Moderennumfeld, kann die Rolle des Test Ingenieur spannender 
sein als die Des Coding Monkey. Auch der Test Ingenieur kann sehr 
ansprechende Aufgaben haben, welche in manchen Firmen bis zum Pentesting 
des eigentlichen Produktes geht.

Autor: Klabuster (Gast)
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Naja, jedem das Seine.
Für mich wäre es nichts. Meine Einstellung ist in dem Punkt wohl 
ziemlich radikal, ich finde es aber gut, dass es Menschen gibt, welche 
das gerne machen.

Wie schon gesagt, aus meiner Erfahrung wirkten die Leute im Test immer 
eher aufgesetzt interessiert an dem Thema. Nach dem Motto,
"Ich mag es, weil es der Arbeitgeber hören möchte". Aber Leidenschaft in 
Form von Büchern oder wissenschaftlicher Anbindung habe ich noch nie 
erlebt. Eher erschreckende Fälle von Unwissenheit.

Testen finde ich wichtig, aber ausschließliches Testen würde ich scheuen 
wie der Teufel das Weihwasser =)...

Autor: Klabuster (Gast)
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Nachtrag:

Zusätzlich kenne ich keinen, welche vor dem Studium sich Wissen über 
Programmierung angeeignet hat, und sich auf das Thema Absicherung und 
Test konzentriert hat.
Das Interesse am Test gibt es immer erst ab Beginn der Wirtschaft. Für 
mich ist das Thema damit ziemlich eindeutig...

Nach wie vor, aus meiner Sicht weder Ethisch, noch wirtschaftlich 
sinnvoll.
...

Autor: Joe J. (j_955)
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Schön für Dich, aber ich glaube mit <2J? BE kannst das wohl schlecht 
beurteilen, weil nur oberflächlich.

Es gibt sehr wohl interessante Bücher darüber, zB Liggesmayer. Es ist 
verpöhnt, aber je nach komplexität des Produkts kann es schon Spaß 
machen und ist definitiv unumgänglich, weil zB normativ gefordert.

Reine Testerei - hast sicherlich recht, dann lässt sich halt mancheiner 
im Job einfach nur auf die rein handwerkliche Tätigkeit ein. Die 
Menschen sind halt verschieden. Dies ist aber sicherlich nicht die 
Regel, denn i-jemand muss das Ökosystem aufsetzen und pflegen, was auch 
immer dazu gehört.


Es ist doch allerdings auch so, dass alles nach ein paar Jahren zur 
Routine wird -  egal welcher Bereich. Dann ist es auch nicht schlecht, 
wenn mal eine neue Brise kommt. zb durch Sellen- oderAG-Wechsel oä.

My 2Cents

: Bearbeitet durch User
Autor: Klabuster (Gast)
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Ich habe jetzt 10 Jahre Berufserfahrung, und habe weit mehr als eine 
Abteilung gesehen. Ist aber überall das Selbe.
Das Buch würde mich auf Anhieb überhaupt nicht reizen, selbst wenn, 
sollte ich ihm unrecht tuen, macht eine Schwalbe noch keinen Sommer.

Autor: Klabuster (Gast)
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Hmmm hab gerade mal rein geschnuppert... Schaut nach endlosen Geschwafel 
aus. Nicht eine mathematische Formel, kein Beweis, nichts außer 
bescheuerte uml Bildchen. Für mich das Papier nicht wert auf welchem es 
gedruckt ist. Gibt leider viel zu viele solcher Bücher...

Autor: Stefan E. (stefanosch)
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Klabuster schrieb:
> Hmmmm ... ich habe noch nie als Tester gearbeitet.
> Die Testabteilung findet zu 99,9 Prozent Fehler, welche keine sind.
> Falsche dll, falsche Version, Was ist ein Filter ??? Etc...
> Bevor ich meine Zeit mit so einem Schwachsinn verschwenden würde, würde
> ich lieber auf das Geld verzichten, und mich zu Hause weiterbilden.
> Als Entwickler sein Zeug zu testen, okay...
> Ich halte nichts von der Trennung zwischen Test und Entwicklung auf den
> jeweiligen Ebenen.
> Bevor ich versuchen würde, dass der Tester via Zufall einen Fehler
> findet, welchen der Entwickler nicht findet, würde ich die Systematik
> entsprechend weiterentwickeln. Aber eine reine Testabteilung ist
> schwachsinnig ....

Und du bist etwas beschränkt, wenn man das mal so deutlich sagen darf.

Autor: Joe J. (j_955)
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Vielleicht einfach frustriert, dann lädt man halt einfach hier ab. Wo 
sonst.;-)

Stress mit den Testern gehabt, komm gibs zu.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klabuster (Gast)
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Also was sinnvolle haben die Tester noch nie gefunden... ggg aber 
Ärger mit den Testern, andauernd. Trifft es am ehesten ... Falsche a2l, 
falsches crc polynom, falsche Version, Fehler im Capl Script
, ... Und jedes mal wird man blöd von der Seite angemacht, du hast da 
nen Fehler.

Autor: Joe F. (easylife)
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Klabuster schrieb:
> Trifft es am ehesten ... Falsche a2l,
> falsches crc polynom, falsche Version, Fehler im Capl Script

Du bist offenbar ganz furchtbar nachlässig in deinem Job.
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass die Tester, die deine Arbeit 
testen müssen, überhaupt keinen Spaß dabei haben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Klabuster schrieb:
> Ich habe jetzt 10 Jahre Berufserfahrung, und habe weit mehr als eine
> Abteilung gesehen. Ist aber überall das Selbe.

Oh man, diese Trollerei. Mit dicken Eiern behaupten, dass die eigenen 
Produkte immer fehlerfrei sind und daher nicht getestet werden müssen. 
Ja, ja.

Nur, nach zehn Jahren im Beruf und angeblich immer fehlerfrei 
entwickelten Produkten bist du immer noch an der Front und entwickelst? 
Hast keine Karriere gemacht? Kein -leiter, -architekt, -manager, Chef-, 
Lead- etc. auf der Visitenkarte? Durch viele Abteilungen gewandert?

Woran das wohl liegen mag? Verträgt sich nicht mit den anderen Kindern? 
So viele Freunde unter Kollegen hast du nicht, oder? Na, vielleicht ein 
paar, die Großmäuler bewundern.

Wäre ich Tester und würde dein Zeug in die Finger bekommen würde es eine 
Spezialbehandlung bekommen. Ich würde mir extra Zeit reservieren, mir 
vor Freude die Hände reiben und so was von die Lupe und die weißen 
Handschuhe auspacken. Dazu das ganz große Normen-, Vorschriften und 
Regelbuch aufgeklappt und ab geht es.

Oh, Moment:

Klabuster schrieb:
> Also was sinnvolle haben die Tester noch nie gefunden... ggg aber
> Ärger mit den Testern, andauernd. Trifft es am ehesten ... Falsche a2l,
> falsches crc polynom, falsche Version, Fehler im Capl Script
> , ... Und jedes mal wird man blöd von der Seite angemacht, du hast da
> nen Fehler.

Na rate mal was die Tester mit dir veranstalten? Scheint dass sie es dir 
richtig besorgen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klabuster (Gast)
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Naja man muss zugeben, es sind nicht alle Tester so.
Aber ich hatte auch schon eine ich nenne es mal Absprache mit einem 
erfahrenen Tester so bis 45 welcher meinte er braucht auch ein Ergebnis.
Wir haben uns dann auf eine formale Änderung geeinigt. Privat meinte er,
is alles okay, aber wenn er nix findet, wird der cheff hibbelig.
Also wenn er keinen Druck bekommen hätte, hätte er nichts bemängelt.

Wäre ja nicht so gewesen, dass ich nicht alle Test bereits selbst 
geschrieben hätte. ...

Vorallem junge Tester, deren Karriere vom Erfolg abhängt, suchen nach 
schwachsinnigem Zeug... und wenn sie es dann veruchen zu verbessern, 
machen sie die Funktionalität kaputt...

Ich halte einfach nichts von der Trennung.
Bei mir würde jeder Tester entwickeln, und jeder Entwickler testen.
Punkt.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Hängt von den Tests ab.
Sind das Serientests, also sehr automatisiert oder Tests an 
individuellen Prototypen, die man nicht automatisieren kann.
In wie weit sind die Tests bereits vorgegeben oder hat man die Freiheit 
selbst Test zu entwickeln, wobei man dann sich auch an gewisse Vorgaben 
zu halten hat.

Hartzen? Mir hat schon eine gewisse Zeit als Arbeitsloser gereicht.

Autor: A. S. (achs)
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https://www.themarysue.com/ibm-black-team/amp/

http://www.t3.org/tangledwebs/07/tw0706.html#

Ach, ... Es gibt auch Entwickler, die werden Projektleiter, zulasser, 
Chef, ... also noch schlimmer als Testequipment zu entwickeln. Zumal 
einfache Tester meist keine erfahrenen Ingenieure sind, sondern 
fachfremde Absolventen. Äpfel und Birnen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5829632 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Mut zur Wahrheit. schrieb im Beitrag #5829632:

> Testen ist Idiotenarbeit.

Ja, bei der PTB gibt es 1500 Idioten, die sich nur mit testen,
messen und überprüfen beschäftigen

Autor: Andreas H. (ahz)
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Mut zur Wahrheit. schrieb im Beitrag #5829632:
> Testen ist Idiotenarbeit.

Sicherlich nicht.

Es ist überflüssig, wenn die Entwickler absolute Überflieger sind, ihren 
Job perfekt beherschen und nie einen Fehler machen.

Aber es gibt ja auch Entwickler wie Dich.
Und das rechtfertigt dann riesengrosse Testbudgets

Autor: M.Sc. der Elektrotechnik (Gast)
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Bin im Bereich Absicherung Fahrerassistenzsysteme im Automobilbereich 
tätig. Insofern quasi ein Tester, Stellenbeschreibung ist 
Applikationsingenieur.

Klar ist es keine harte SW/HW Entwicklung, wie man es beim KMU oder 
ähnlichem macht, dafür sind wir oft in netten Autos unterwegs, 
programmieren unsere Auswerte-/Statistik-/Planungstoolketten selbst und 
erlangen meistens mehr Wissen über die Funktion, als der 
Funktionsverantwortliche selbst :)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Hartzen? Mir hat schon eine gewisse Zeit als Arbeitsloser gereicht.

Verstehe ich gut, käme für mich ebenfalls nicht in die Tüte. Da muss man 
im Leben schon extrem anspruchslos sein, wenn einem dieses niedrige 
Level freiwillig genügt. Dann lieber arbeiten und sich ab und an von 
dem selbst erarbeiteten Geld etwas Schönes gönnen, das fühlt sich sehr 
viel besser an als staatliche Almosen zu kassieren.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wenn ein Tester eine Fehler findet, der kein Fehler ist, dann hat er in 
Wirklichkeit einen Mangel in der Doku entdeckt.

Abgesehen davon gehört es dazu, dass man sich beim Testen einfach mal 
doof stellt und Szenarien durchprobiert, die nicht im Konzept stehen. 
Dabei findet man Mängel, die einem früher oder später sowieso um die 
Ohren gehauen würden.

> Ich halte nichts von der Trennung zwischen Test und
> Entwicklung auf den jeweiligen Ebenen.

Dann hast du keine Ahnung von Softwareentwicklung. Du darfst dich 
bestenfalls Programmierer nennen, und zwar auf Junior Niveau. Was 
bedeutet, dass man dich nicht alleine ohne Senior an der Seite arbeiten 
lassen darf, der alle wichtigen Entscheidungen trifft.

: Bearbeitet durch User
Autor: Manfred (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Abgesehen davon gehört es dazu, dass man sich beim Testen einfach mal
> doof stellt und Szenarien durchprobiert, die nicht im Konzept stehen.
> Dabei findet man Mängel, die einem früher oder später sowieso um die
> Ohren gehauen würden.

Das kann ich Dir aus langjähriger Erfahrung bestätigen.

> Dann hast du keine Ahnung von Softwareentwicklung.

Test ist nicht nur Software! Als in der Firma noch analoge Tonstudio- 
und Beschallungstechnik gemacht wurde, war die Freigabe von 
Zulieferteilen ein sehr anspruchsvolles Thema.

Klabuster schrieb:
> Ich halte einfach nichts von der Trennung.
> Bei mir würde jeder Tester entwickeln, und jeder Entwickler testen.
> Punkt.

Das ist ein grober Fehler und dokumentiert Unwissenheit der Sachlage. 
Der Entwickler will sein Zeug im Rahmen der zeitlichen Vorgaben 
abliefern und hat, zumindest meistens, kein Gefühl für den Endkunden.

Die Testabteilung sollte unabhängig agieren, von der Aufgabe her ist sie 
Feind der Entwicklung.

Autor: Klabuster (Gast)
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@Stefanus: Du stinkst nach alten Warzen und darfst dich höchstens 
stinkestefan nennen .... :)

Nachdem wir uns jetzt kindisch persönlich beleidigt haben, könnten wir 
wieder sachlich werden.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich mit einer Alternative schwer 
tue. Den Architekten alle Hil Tests schreiben zu lassen ist auch nicht 
das gelbe vom Ei...
Auf Komponentenebene ... gibts nicht selten keine Trennung.
Naja so schlecht ist es nicht.
Tester als Job könnte ich mir trotzdem nicht vorstellen ...

Naja ist eigentlich auch egal, es ist wie es ist ...

Autor: Klabuster (Gast)
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Manfred schrieb:
> Das ist ein grober Fehler und dokumentiert Unwissenheit der Sachlage.
> Der Entwickler will sein Zeug im Rahmen der zeitlichen Vorgaben
> abliefern und hat, zumindest meistens, kein Gefühl für den Endkunden.
>
> Die Testabteilung sollte unabhängig agieren, von der Aufgabe her ist sie
> Feind der Entwicklung.

Das mit dem Feind, wird oft zu ernst genommen. Mein vorheriges Beispiel, 
welches ich real erlebt habe, dass man sich auf einen Fehler einigt, 
damit beide Seiten einen Erfolg verbuchen können, ist ein Hinweis 
darauf.
Ich habe es ebenfalls erlebt, dass einer die gesamte Geschäftsleitung 
auf cc genommen hat, und der Software einen Fehler unterstellt hat. Es 
hat sich dann als unnütz herausgestellt. (er ist dann sogar gefeuert 
worden, was ich allerdings wieder für komplett bescheuert halte)
Das mit „dokumentiert Unwissenheit der Sachlage“ halte ich für eine 
leere Floskel. Soll versus ist kann jeder objektiv erfassen. Muss man 
als Programmierer so oder so ständig machen ...
Hier ist das Argument, dass Funktionalitäten Kompositionen aus 
Softwarekomponenten sind schlagender für die Trennung.

Autor: Tester (Gast)
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Klabuster schrieb:
> @Stefanus: Du stinkst nach alten Warzen und darfst dich höchstens
> stinkestefan nennen .... :)

Damit dokumentierst Du lediglich, daß Du keine Ahnung hast und deshalb 
beleidigen musst.

Manfred schrieb:
> Die Testabteilung sollte unabhängig agieren, von der Aufgabe her ist sie
> Feind der Entwicklung.

Naja, nicht ganz Feind, eher Ergänzung. Testen soll ja das ausfindig 
machen, was der Entwickler eventuell übersehen hat.

Autor: Klabuster (Gast)
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Tester schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Die Testabteilung sollte unabhängig agieren, von der Aufgabe her ist sie
>> Feind der Entwicklung.
>
> Naja, nicht ganz Feind, eher Ergänzung. Testen soll ja das ausfindig
> machen, was der Entwickler eventuell übersehen hat.


Tester braucht man, weil sich Funktionalitäten auf mehrere Komponenten 
Verteilen, von denen jede einzelne der Komponentenverantwortliche 
bereits getestet hat. Fast immer gehört eine Softwarekomponente zu genau 
einem Entwickler ....

Autor: Manfred (Gast)
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Tester schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Die Testabteilung sollte unabhängig agieren, von der Aufgabe her ist sie
>> Feind der Entwicklung.
>
> Naja, nicht ganz Feind, eher Ergänzung. Testen soll ja das ausfindig
> machen, was der Entwickler eventuell übersehen hat.

Diese Formulierung "Feind" hat mal ein Kollege von mir gemacht und ich 
hatte erstmal keinen Grund, ihm zu widersprechen.

Natürlich hast Du vollkommen recht, es muß nicht so sein. Wenn die 
Entwickler verstanden haben, dass man ein gemeinsames Ziel verfolgt, 
nämlich ordentliche Endprodukte, arbeitet man kooperativ zusammen.

Es gibt aber leider auch Kollegen, die sich persönlich angegriffen 
fühlen, wenn man Fehler aufdeckt, das wird dann anstrengend. Dann muß 
daran gearbeitet werden, was auch Aufgabe der Vorgesetzten ist, das Ziel 
zu klären.

Ganz übel wird das, wenn der Abteilungsleiter der Entwicklergruppe quer 
geht, weil er nur Terminpläne und sein persönliches Vorankommen im Auge 
hat ... ich habe alle Varianten durch, auch die positive Zusammenarbeit 
am Abteilungsoberarsch vorbei.

Auf jeden Fall sage ich, dass Test ein stabiles Nervenkostüm 
voraussetzt.

Autor: Klabuster (Gast)
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Naja, ein Tester sollte mit dem Fehler so oder so zum Architekten, nicht 
zum Entwickler...

Autor: malsehen (Gast)
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@ Klabuster
Netter Typ, sollten uns mal treffen!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Klabuster schrieb:
> Den Architekten alle Hil Tests schreiben zu lassen ist auch nicht
> das gelbe vom Ei..

Natürlich nicht, das ist nicht sein Job.

Ich kenne das so, dass die Entwickler Empfehlungen aufschreiben, wie man 
die gerade-aus Fälle testen kann. Sozusagen als Starthilfe. Der/Die 
Leute aus der Testabteilung überlegen sich dann, was man sonst noch 
testen kann.

Voraussetzung dafür ist, dass die Entwickler während ihrer Tätigkeit die 
Programmlogik dokumentieren, insbesondere:

- Welchen Input gibt es?
- Welchen Output gibt es?
- Welche Entscheidungen trifft das Programm?

Das sind zwar alles Punkte aus den Anforderungen, aber während der 
Entwicklung kommen meistens noch weitere dazu, weil man deren 
Notwendigkeit beim Entwickeln bemerkt.

Autor: IT G. (it-guy)
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Klabuster schrieb:
> Ich habe jetzt 10 Jahre Berufserfahrung, und habe weit mehr als eine
> Abteilung gesehen. Ist aber überall das Selbe.
> Das Buch würde mich auf Anhieb überhaupt nicht reizen, selbst wenn,
> sollte ich ihm unrecht tuen, macht eine Schwalbe noch keinen Sommer.

Schulausbildung zählt nicht zu BE

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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IT G. schrieb:
> Klabuster schrieb:
>> Ich habe jetzt 10 Jahre Berufserfahrung, und habe weit mehr als eine
>> Abteilung gesehen. Ist aber überall das Selbe.
>> Das Buch würde mich auf Anhieb überhaupt nicht reizen, selbst wenn,
>> sollte ich ihm unrecht tuen, macht eine Schwalbe noch keinen Sommer.
>
> Schulausbildung zählt nicht zu BE

Frickelei zählt nicht als BE

Ausserdem kann man ein Sache auch jahrzehntelang falsch machen

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