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Forum: Offtopic Rauch-Sensoren für Marihuana-Rauch


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Autor: Werner Harms (Gast)
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Ich möchte einen Detektor bauen, nachdem es ihn meiner Recherche noch 
nicht gibt, der Marihuana-Rauch und Zigarettenrauch erkennt. Mir ist 
unklar, welche Sensoren dafür geeignet sind. Es gibt 
Standard-Rauchsensoren, doch welche sind für meinen Zweck geeignet?

: Verschoben durch Moderator
Autor: grenzbotaniker (Gast)
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Ohne Lizenz für Proben wird das nix.
Schon mal überlegt nach Indien zu gehen, da gib es sicherlich die 
meisten MINT'ler die sich damit auskennen.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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In der Postenbörse der Wahl gibt es die doch schon für 2-3€, und da ist 
sogar schon eine Batterie dabei.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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grenzbotaniker schrieb:
> Ohne Lizenz für Proben wird das nix.

Ich hab noch keinen gesehen der eine Lizenz gebraucht hätte um 
probeweise eine Tüte zu rauchen.

Autor: grenzbotaniker (Gast)
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Bernd K. schrieb:

> Ich hab noch keinen gesehen der eine Lizenz gebraucht hätte um
> probeweise eine Tüte zu rauchen.

Hm, immer nur mit verbundenen Augen aus Holland rausgekommen ???

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Endlich wieder Freitag!

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Bernd K. schrieb:
> grenzbotaniker schrieb:
>> Ohne Lizenz für Proben wird das nix.
>
> Ich hab noch keinen gesehen der eine Lizenz gebraucht hätte um
> probeweise eine Tüte zu rauchen.

Das ist die Lizens zur US Präsidentschaft, die gemeint ist. Aber nicht 
inhalieren.
scnr

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Werner Harms schrieb:
> Es gibt
> Standard-Rauchsensoren, doch welche sind für meinen Zweck geeignet?
Stinknormale Massenspektrografen, musst nur auf THC kalibrieren.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Werner Harms schrieb:
> Ich möchte einen Detektor bauen, nachdem es ihn meiner Recherche noch
> nicht gibt, der Marihuana-Rauch und Zigarettenrauch erkennt. Mir ist
> unklar, welche Sensoren dafür geeignet sind. Es gibt
> Standard-Rauchsensoren, doch welche sind für meinen Zweck geeignet?

Etwas Futter, etwas Zuneigung, und der Hund zeigt Dir alles an, was
Du ihm lernst...

Wenn er sich hin setzt bei einer Erkennung und ruhig bleibt, dann
hast Du auch keinen Fehlalarm, der stören kann...

Und Du kannst mit Deinem Detektor auch lange Spaziergänge unternehmen,
auch wenn Du selbst mal einen Joint rauchst...


;-)))

Autor: L. H. (holzkopf)
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Werner Harms schrieb:
> Ich möchte einen Detektor bauen, nachdem es ihn meiner Recherche noch
> nicht gibt, der Marihuana-Rauch und Zigarettenrauch erkennt. Mir ist
> unklar, welche Sensoren dafür geeignet sind. Es gibt
> Standard-Rauchsensoren, doch welche sind für meinen Zweck geeignet?

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, daß stinknormale 
Rauchmelder prompt bei Zigaretten- bzw. Zigarillo-Rauch-Beaufschlagung 
Alarm auslösen.

Getestet sowohl bei Wohnwagen-Sensoren, als auch (daheim) bei (den 
inzwischen vorgeschriebenen) Rauchmeldern.

Denke auch nicht, daß Sensoren unterscheiden können ob es sich nun um 
Zigaretten- oder Marihuana-Rauch handelt.

Würde an Deiner Stelle mal einen Standard-Rauchsensor hernehmen und den 
mit Zigaretten- und danach mit Marihuana-Rauch "anblasen".
Bei Zigaretten- od. Zigarillo-Rauch muß der Sensor todsicher reagieren.

Ob er gleichermaßen bei Marihuana-Rauch-Anblasung reagiert, kann ich Dir 
leider nicht sagen.
Test das am besten einfach selbst.

Grüße

Autor: Uhu U. (uhu)
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Mani W. schrieb:
> Etwas Futter, etwas Zuneigung, und der Hund zeigt Dir alles an, was
> Du ihm lernst...

Was du ihm lehrst und was er hoffentlich lernt.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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L. H. schrieb:
> Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, daß stinknormale
> Rauchmelder prompt bei Zigaretten- bzw. Zigarillo-Rauch-Beaufschlagung
> Alarm auslösen.

Vielleicht, wenn man sie aus kurzer Entfernung direkt anbläst. Unter 
normalen Bedingungen reagieren die nicht auf Zigarettenrauch. Sonst 
würde das Ding bei uns im Büro hyperventilieren.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Werner Harms schrieb:
> nachdem es ihn meiner Recherche noch
> nicht gibt

https://de.wikipedia.org/wiki/Massenspektrometrie

Anhand des Isotopenverhältnisses kannst du sogar rausfinden, ob das Zeug 
in Amsterdam oder in Czechien angebaut wurde, oder ob der Dealer dich 
mit Oregano-Verschnitt beschissen hat.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Uhu U. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Etwas Futter, etwas Zuneigung, und der Hund zeigt Dir alles an, was
>> Du ihm lernst...
>
> Was du ihm lehrst und was er hoffentlich lernt.

Hauptsache, ihr rettet dem Dativ, auch wenn es diesmal nicht zu Lasten 
von dem Genitiv geht!

Autor: Claus M. (energy)
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Achim B. schrieb:
> Unter normalen Bedingungen reagieren die nicht auf Zigarettenrauch.
> Sonst würde das Ding bei uns im Büro hyperventilieren.

Wird bei euch etwa noch im Büro gequarzt?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Percy N. schrieb:
> von dem Genitiv geht!

dafür geht es bei Dir zu dessen Lasten ;), was somit kompensiert sei.

Namaste























ist

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Winfried J. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> von dem Genitiv geht!
>
> dafür geht es bei Dir zu dessen Lasten ;), was somit kompensiert sei.
>

Mensch Winnie, beide Pointen gefunden!
Chappi! (oder so mit oh...)

Autor: L. H. (holzkopf)
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Achim B. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen, daß stinknormale
>> Rauchmelder prompt bei Zigaretten- bzw. Zigarillo-Rauch-Beaufschlagung
>> Alarm auslösen.
>
> Vielleicht, wenn man sie aus kurzer Entfernung direkt anbläst. Unter
> normalen Bedingungen reagieren die nicht auf Zigarettenrauch. Sonst
> würde das Ding bei uns im Büro hyperventilieren.

Ja, beim Test blies ich die Rauchmelder tatsächlich aus kurzer 
Entfernung direkt an.
Die reagierten auch nicht beim ersten Anblasen, sondern erst nach 
mehrmaligem.

Hast ja Glück, daß im Büro noch geraucht werden darf.
Ist selten geworden, was früher selbstverständlich war.

Ab wann Rauchmelder reagieren, kann ich so genau nicht sagen.
Könnte sein, daß sie erst nach längerer Zeitdauer von "rauchiger Luft" 
reagieren.

Aber sie tun das tatsächlich zuverlässig.
Jüngst war unser Sohn samt Familie zu Besuch bei uns.
Incl. dem knapp dreijährigen Enkel.

Für den Enkel fingen wir dann an, in der Küche Bratwürste zu braten, die 
er gerne mag.
Die Küche ist bei uns separat mit Tür zum Flur, in dem ein Rauchmelder 
hängt.
Die Tür war offen, und wir hielten uns im (separaten) Wohnzimmer auf, wo 
wir mit dem Enkel spielten und uns unterhielten.

Wie es dann halt manchmal so geht:
Meine Frau verließ sich darauf, daß ich mich um die Bratwürste kümmere.
Und ich mich darauf, daß sie sich darum kümmert.

Auf einmal gab der Rauchmelder dann Alarm.
Küche und Flur waren voller Qualm.
Die Bratwürste in der Pfanne waren partiell schwarz angebraten.

Es war aber noch kein offenes Feuer in der Pfanne, sondern insgesamt nur 
eine enorme Qualmentwicklung vorhanden.

Die Rauchmelder waren mir vorher immer etwas suspekt, was ihre 
zuverlässige Reaktion anbelangt.
Das hat sich aber nach diesem Ereignis verändert:
Sie alarmieren tatsächlich bei ungewöhnlicher Rauchentwicklung.

Aber nach welchen (internen) Kriterien sie das tun, kann ich beim besten 
Willen nicht sagen.
Es müßte aber solche Kriterien geben.

Weiß jemand, welche das sein könnten?
- Zeitdauer von Raucheinwirkung?
- welcher Rauch kann als solcher "erkannt" werden?
- spielt die Intensität des Rauches eine entscheidende Rolle?

Grüße

Autor: L. H. (holzkopf)
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Percy N. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Mani W. schrieb:
>>> Etwas Futter, etwas Zuneigung, und der Hund zeigt Dir alles an, was
>>> Du ihm lernst...
>>
>> Was du ihm lehrst und was er hoffentlich lernt.
>
> Hauptsache, ihr rettet dem Dativ, auch wenn es diesmal nicht zu Lasten
> von dem Genitiv geht!

Die deutsche Sprache hat ein weiteres Verbreitungs-Gebiet als der Duden.
Nur "Erbsenzähler" "hängen" sich daran "auf", was nach dem Duden korrekt 
ist oder nicht. :D

Ich lebe in Bayern und schätze alle Dialekte unserer deutschsprachigen 
Nachbarn (Österreich + Schweiz) sehr - genau so, wie die 
unterschiedlichen Dialekte Bayerns.
Auch die Dialekte benachbarter Bundesländer erscheinen mir vertraut zu 
sein.

Hört doch bitte beide mit Euren "Kniefieseleien" einfach auf. :)

Und erfreut Euch stattdessen besser daran, was alles Urwüchsiges in der 
deutschen Sprache weitergegeben wird.

Je nach Sprachgepflogenheiten wurde das lange vor der Existenz eines 
Dudens "geprägt".
Und wird auch "unausrottbaren" Bestand haben.

Ist auch ganz gut so, weil wir alle in sprachlich Tradiertes 
"eingebettet" sind.
Wir können von unseren Nachbarn sprachlich nur dazulernen.
Weil sie Begriffe geprägt haben, die uns nicht unbedingt geläufig sind.

In ihrer "Tiefgründigkeit" jedoch etwas beschreiben, das lange 
Erklärungen zu einem einzigen Begriff erfordern würde.
Wenn Ihr es wollt, könnt Ihr ja mal nachsehen, was der österreichische 
Begriff "Pompfünebrer" alles bedeutet und beinhaltet.

Ist alles nicht böse gemeint:
Wir leben in einem Europa, das "Erzfeindschaften" (endlich) "überwinden" 
konnte.
Das völlig überflüssige "Beharken" voneinander fängt auch im Kleinen an. 
:)

Grüße

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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L. H. schrieb:
>
> Ist alles nicht böse gemeint:

Dann gibt's für Dich jetzt eine uralte Kanelle:

Klein Erna kommt heulend aus der Schule nach Hause;  die Lehrerin hat 
ihr einen Zettel mitgegeben, auf dem steht: "Klein Erna wirkt ungepflegt 
und riecht übel."
Empört schreibt Frau Puvogel zurück: "Liebes
Frl. Meyer, Sie sollen Klein Erna nicht riechen, Sie sollen ihr was 
lernen!"

Ja, der ist mindestens fünfzig Jahre alt, fiel mir aber bei dieser 
Gelegenheit wieder ein .Damals galt der als lustig. Na ja ...

Autor: Uhu U. (uhu)
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L. H. schrieb:
> Und erfreut Euch stattdessen besser daran, was alles Urwüchsiges in der
> deutschen Sprache weitergegeben wird.

Ja, das tu ich gerne… Aber erklär mir doch mal, warum dieser Beruf 
"Lehrer" heißt und nicht "Lerner", wo seine Vertreter uns doch den 
richtigen Gebrauch der urwüchsigen Deutschen Sprache gelernt haben?

Oder ist es vielleicht doch ganz anders und es hat nur mal wieder jemand 
in der Deutschstunde gepennt?

: Bearbeitet durch User
Autor: Achim B. (bobdylan)
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L. H. schrieb:
> Das völlig überflüssige "Beharken" voneinander fängt auch im Kleinen an.

Bei "im Kleinen" hast du zwei deiner sonst inflationär auftretenden 
"Gänsefüßchen" vergessen.

Autor: Stefan L. (stefan_l134)
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Neuerdings heißt es übrigens auch nicht mehr "Lehrer", sondern 
"Lehrender"...ihr könnt euch ja denken warum.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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immer dran denken: In D darf man eine Lodern,
wenn Dir ein ANDERER die Tüte zu Munde führt.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Stefan L. schrieb:
> Neuerdings heißt es übrigens auch nicht mehr "Lehrer", sondern
> "Lehrender"...ihr könnt euch ja denken warum.

Ich kannte bisher nur die Leerenden von der Müllabfuhr…

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Bei all dieser Ummodelei-Gutsprechwahn-Gendercorrectness etc:

Hat eigentlich schon mal eine Feministin
für weibliche Nachnamen geklagt?

Ich meine...
Müller, Schneider und all die anderen "Berufe-Nachnamen"
gibts ja soweit ich weiss nur in männlich.

ab sofort bitte so wie man es in Russland macht.

Er = Müller
Sie = Müllerin

Die Tochter...äh ... Müllerinchen?

(ツ)

Autor: Uhu U. (uhu)
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● J-A V. schrieb:
> ab sofort bitte so wie man es in Russland macht.

Das war vor Jahrhunderten auch bei uns üblich…

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Uhu U. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> ab sofort bitte so wie man es in Russland macht.
>
> Das war vor Jahrhunderten auch bei uns üblich…

Das kenne ich (allerdings flapsig) noch aus meiner Schulzeit. Aber auch 
"die Bernauerin" dürfte noch keine Jahrhunderte alt sein.

Weibliche Nachnamen der aktuellen Zeit: jede Menge;  zB alle auf ~dottir 
oder ~dotter.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Uhu U. schrieb:
> Das war vor Jahrhunderten auch bei uns üblich…

Als ich vor 55 Jahren noch jung war, war es unter Omas und Opas nicht 
unüblich, dass sie, wenn sie nicht wohlwollend über eine Frau aus der 
Nachbarschaft gesprochen haben, dem Nachnamen ein "-sche" nachsetzten.

Also "die Müllersche", "die Maiersche", "die Uhusche", und so weiter.

Das jedenfalls in unserer durch Ackerbau und Inzucht geprägten Gegend.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Achim B. schrieb:
> Das jedenfalls in unserer durch Ackerbau und Inzucht geprägten Gegend.

Das erklärt es und mehr.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Achim B. schrieb:
>
> Also "die Müllersche", "die Maiersche", "die Uhusche", und so weiter.
>
Dann viel Spaß mit dem Schleswig-Holstein Magazin auf n3!

Autor: L. H. (holzkopf)
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● J-A V. schrieb:
> Bei all dieser Ummodelei-Gutsprechwahn-Gendercorrectness etc:
>
> Hat eigentlich schon mal eine Feministin
> für weibliche Nachnamen geklagt?
>
> Ich meine...
> Müller, Schneider und all die anderen "Berufe-Nachnamen"
> gibts ja soweit ich weiss nur in männlich.
>
> ab sofort bitte so wie man es in Russland macht.
>
> Er = Müller
> Sie = Müllerin
>
> Die Tochter...äh ... Müllerinchen?

Früher gab es Gutsprechwahn o.ä. gar nicht.
Was sicher auch daran lag, daß man im Dorf sowieso jeden kannte.
Und meistens auch noch alle aus den Nachbardörfern.

Die (echten) Müllers kannte auch jeder, was schon alleine daran lag, daß 
sie genauso wie die Bauern im 2.WK und auch danach noch Familien halfen, 
in denen Kinder durchzufüttern waren.
Da hat doch keiner erbarmungslos zugeschaut, sondern geholfen - so weit 
das halt möglich war.
Und dem Müller war es immer möglich, ein klein wenig Mahlgut 
abzuzwacken.
Auch, weil er mit Mahlgut von den Bauern für's Mahlen bezahlt wurde.

Er = Der Müller (auch, wenn er einen ganz anderen Namen hatte als 
Müller)
Sie = Dem Müller Seinige

Die Tochter = die kleine Müller
Der Sohn = der kleine Müller

Bei mehreren Kindern wurde dann nach der Größe von ihnen differenziert.
Z.B. die kleine, die mittlere oder die große Müller.
Oder der kleine, der mittlere oder der große Müller.

Analog wurde das auch z.B. beim Arzt, Lehrer, Metzger, Schmied usw. usw. 
gehandhabt.
Nur bei den Bauern wurde ihr jeweiliger Name genannt, damit man wußte, 
wer gemeint war.

Er = Der Hinterleitner
Sie = Dem Hinterleitner Seinige

Kinder dann wieder analog.

Bei den Bauern erstreckte sich das bis in ihren Viehbestand.
Dem Hinterleitner seine Kuh (Lisa, wenn man ihren Namen kannte) ist 
geschlachtet worden.

Anders war es dann bei der Lehrerin:

Sie = Die Lehrerin
Er = Der Lehrerin Ihriger

Kinder wurden dann der Lehrerin zugeordnet:
Tochter = die kleine von der Lehrerin
usw.

War alles ganz einfach und jeder verstand, wer gemeint war.
Natürlich kannten wir Kinder die Vornamen aller anderen Kinder.

Aber unsere Eltern kannten die nicht alle.
Dadurch, daß die Zuordnung an Erwachsenen festgemacht war, wußten aber 
auch die Eltern, wer gemeint war. ;)

Grüße

Autor: Mani W. (e-doc)
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Autor: Achim B. (bobdylan)
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Percy N. schrieb:
> Dann viel Spaß mit dem Schleswig-Holstein Magazin auf n3!

Wieso? Die Ansagerinnen haben doch alle Nachnamen, denen sich ein 
"-sche" problemlos anhängen lässt..?

Autor: Der L. (vhdl-neuling)
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L. H. schrieb:

>
> Weiß jemand, welche das sein könnten?
> - Zeitdauer von Raucheinwirkung?
> - welcher Rauch kann als solcher "erkannt" werden?
> - spielt die Intensität des Rauches eine entscheidende Rolle?
>


Es gibt genau definierte Prüfverfahren, ich glaube es war die Norm DIN 
14676, in der diese beschrieben sind.

In Abhängigkeit von Partikelgröße und -dichte in der Luft muss ein 
Melder zuverlässig anschlagen.

Gruß :)

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Der L. schrieb:
> Es gibt genau definierte Prüfverfahren, ich glaube es war die Norm DIN
> 14676, in der diese beschrieben sind.

Das gilt für normale Rauchmelder.

Der Threaderöffner will aber möglicherweise wissen wann der Nachbar 2 
Stockwerke unter ihm sich auf dem Balkon eine Tüte anzündet noch bevor 
er selber was riechen kann damit er rechtzeitig unten ist um sich ein 
paar Züge zu schnorren, oder was auch immer er für andere unmoralische 
Dinge damit bewerkstelligen will (er hats nicht gesagt, deshalb snd 
wilde Spekulationen erlaubt).

Autor: Uhu U. (uhu)
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L. H. schrieb:
> Früher gab es Gutsprechwahn o.ä. gar nicht.

Gutsprechwahn? Das reiht sich nahtlos in die Reihe deiner Ergüsse zum 
Thema Denkmalschutz ein. Nichts als geschwätzige Ignoranz…

Um die Beantwortung meiner Frage hier 
Beitrag "Re: Rauch-Sensoren für Marihuana-Rauch" drückst du dich. 
Auch das war zu erwarten.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Achim B. schrieb:
> Wieso? Die Ansagerinnen haben doch alle Nachnamen, denen sich ein
> "-sche" problemlos anhängen lässt..?

Dieses "-sche" ist kein Anhängsel, das das Geschlecht einer Person 
bezeichnet. Es bezeichnet Besitzverhältnisse: die Müller'sche Ziege ist 
die Ziege, die den Müllers gehört und nun sind wir mitten drin in den 
unappetitlichen Ecken des Patriarchats: für den Patriarchen gibt es kein 
solches Anhängsel, er besitzt ja die Frau(en), Kinder, Ziegen…

Passend als Geschlechtsanhängsel ist nur das "-in": die Müllerin - damit 
erhält sie einen deutlich höheren Status, als die Müller'sche und für 
die Ziege passt das "-in" überhaupt nicht.

Für mein Enpfinden hat die "Müller'sche" einen ziemlich abschätzigen 
Unterton - einen Menschen sprachlich auf das Niveau einer Sache, die ein 
anderer bestitzt, zu degradieren, spricht eben nicht gerade für 
Wertschätzung.

So, ihr lieben Sprachbehinderten, jetzt dürft ihr mich niederstimmen. 
Aber vergeßt nicht, dass die Wahrheit nicht per Mehrheitsentsched 
herausgefunden werden kann, denkt an die Milliarden Fliegen, auch wenn 
ihr die -100 im Leben nicht erreichen werdet…

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Achim B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Dann viel Spaß mit dem Schleswig-Holstein Magazin auf n3!
>
> Wieso? Die Ansagerinnen haben doch alle Nachnamen, denen sich ein
> "-sche" problemlos anhängen lässt..?

"Bramschesche"?

Naja, wenn Du meinst ...

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Uhu U. schrieb:
> Dieses "-sche" ist kein Anhängsel, das das Geschlecht einer Person
> bezeichnet. Es bezeichnet Besitzverhältnisse

Ach so. Wenn meine Omma "die Uhusche hat nicht alle Tassen im Schrank" 
gesagt hatte, tat sie also Bedenken ob der Anzahl der Tassen in deren 
Schrank kund?

Percy N. schrieb:
> "Bramschesche"?

Einwandfrei!

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Uhu U. schrieb:
>
> Dieses "-sche" ist kein Anhängsel, das das Geschlecht einer Person
> bezeichnet. Es bezeichnet Besitzverhältnisse: die Müller'sche Ziege ist
> die Ziege, die den Müllers gehört und nun sind wir mitten drin in den
> unappetitlichen Ecken des Patriarchats: für den Patriarchen gibt es kein
> solches Anhängsel, er besitzt ja die Frau(en), Kinder, Ziegen…
>
Das ist eine recht eingeschränkte Sichtweise; der Genitiv bezeichnet 
eben nicht nur Herrschaftverhältnisse, sondern auch, wie schon der Name 
nahelegt, auch Genealogien.

> Passend als Geschlechtsanhängsel ist nur das "-in": die Müllerin - damit
> erhält sie einen deutlich höheren Status, als die Müller'sche und für
> die Ziege passt das "-in" überhaupt nicht.
>
Das käme noch auf die Gegend an. Je nachdem, auf welcher Seite der Oder 
man sich aufhält, darf die Dame auch gern Reichow oder Lettow heißen, 
ohne seltsam angesehen zu werden; am anderen Ufer müsste sie dann eher 
Reichowa bzw Lettowa heißen. Und ja, hier spiegeln sich 
Herrschaftverhältnisse wider, wie überhaupt in der Annahme des 
Familiennamens durch die Frau.

> Für mein Enpfinden hat die "Müller'sche" einen ziemlich abschätzigen
> Unterton - einen Menschen sprachlich auf das Niveau einer Sache, die ein
> anderer bestitzt, zu degradieren, spricht eben nicht gerade für
> Wertschätzung.
>
s.o.
Bei Berufsnamen funktioniert Dein Modell, da ist Frau Fischer eben die 
Fischerin, sofern ihr Göttergatte nicht auf die durchgeknallte Idee 
kommt, fürderhin Herr Piscator sein zu wollen. Aber mach das mal mit 
Frau von Apen oder Frau Gutknecht, vom ehelichen Anhang der Herren 
Hoffmann, Bergmann usw ganz zu schweigen!

> So, ihr lieben Sprachbehinderten, jetzt dürft ihr mich niederstimmen.

Darf ich Dir auch dann widersprechen, wenn ich mich nicht für 
sprachbehindert halte?

> Aber vergeßt nicht, dass die Wahrheit nicht per Mehrheitsentsched
> herausgefunden werden kann, denkt an die Milliarden Fliegen, auch wenn
> ihr die -100 im Leben nicht erreichen werdet…

Seltsamerweise haben die excellente Überlebenschancen, und das sogar 
individuell: Ich hatte mal eine versehentlich im Mikrowellenherd - sechs 
Minuten bei 900 Watt haben der nichts getan ...

Man könnte meinen, es habe sie völlig kalt gelassen.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Uhu U. schrieb:
> denkt an die Milliarden Fliegen

Huch, das hatte ich ja ganz überlesen...

Ja, Freund Uhu, Milliarden Fliegen können sich nicht irren. Du dich 
hingegen schon.

(Ich mich nicht.)

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Achim B. schrieb:
> (Ich mich nicht.)

Ich mich auch nicht.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Percy N. schrieb:
> Aber mach das mal mit
> Frau von Apen oder Frau Gutknecht, vom ehelichen Anhang der Herren
> Hoffmann, Bergmann usw ganz zu schweigen!

Nein, das klappt ganz gut: die Apenin, die Gutknechtin, die Hoffmannin… 
Die Herrin geht ja schließlich auch.

In meinem privaten Sprachgebrauch beim Eulenbeobachten gibts die 
Wäldkäuzin - die sind keine Anhängsel des Waldkauzes, sondern die Chefs.

>> So, ihr lieben Sprachbehinderten, jetzt dürft ihr mich niederstimmen.
>
> Darf ich Dir auch dann widersprechen, wenn ich mich nicht für
> sprachbehindert halte?

Du hast schon klügere Fragen gestellt ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Aber mach das mal mit
>> Frau von Apen oder Frau Gutknecht, vom ehelichen Anhang der Herren
>> Hoffmann, Bergmann usw ganz zu schweigen!
>
> Nein, das klappt ganz gut: die Apenin, die Gutknechtin, die Hoffmannin…

Das klappt zumindest in der Nähe von Palermo, also so etwa südlich von 
Hessen. Nördlich davon klingt es "*dezent* hochbegabt".

> Die Herrin geht ja schließlich auch.
>
Das klingt schon wieder arg nach Herrinschaftsverhälrnis.
>
> Du hast schon klügere Fragen gestellt ;-)
Dass Du das gemerkt hast!  ;-)

Nein, ich frage allenfalls mal rhetorisch, falls ich Zeit finde zwischen 
meinen Verkündungen von Weis-und Wahrheit!

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Uhu U. schrieb:
> In meinem privaten Sprachgebrauch beim Eulenbeobachten gibts die
> Wäldkäuzin - die sind keine Anhängsel des Waldkauzes, sondern die Chefs.

Woher willst du das denn wissen?

Das kannst du doch gar nicht unterscheiden. Ersten sind die nur im 
Dunkeln unterwegs, zweitens kannst du sowieso nicht mehr richtig gucken 
und drittens sehen bei denen Hahn und Henne gleich aus.

Autor: Der I. (derich)
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Thomas E. schrieb:
> Das kannst du doch gar nicht unterscheiden. Ersten sind die nur im
> Dunkeln unterwegs, zweitens kannst du sowieso nicht mehr richtig gucken
> und drittens sehen bei denen Hahn und Henne gleich aus.

Einfach richtig beobachten. Der die Eier legt ist nicht der der die Eier 
trägt.



 :D

Autor: Uhu U. (uhu)
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Thomas E. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> In meinem privaten Sprachgebrauch beim Eulenbeobachten gibts die
>> Wäldkäuzin - die sind keine Anhängsel des Waldkauzes, sondern die Chefs.
>
> Woher willst du das denn wissen?

Ich "will" das nicht wissen, ich weiß das.

> Das kannst du doch gar nicht unterscheiden.

Tja, du nicht, ich schon. Waldkäuze haben keinen sichtbaren 
Geschlechtsdimorphismus, rufen aber je nach Geschlecht sehr 
unterschiedlich und verhgalten sich auch anders als die Männchen.

> Ersten sind die nur im Dunkeln unterwegs,

Und wie kommst du darauf, dass ich das nicht auch bin?

> zweitens kannst du sowieso nicht mehr richtig gucken

Meinst du?

> und drittens sehen bei denen Hahn und Henne gleich aus.

Spätestens wenn du die Waldkäuzin mal im Genick hattest, wirst du nicht 
mehr von einer "Henne" reden, du aufgeblasener Gockel.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Der I. schrieb:
> Der die Eier legt ist nicht der der die Eier trägt.

Vögel haben keine äußeren Genitalien.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Uhu U. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Früher gab es Gutsprechwahn o.ä. gar nicht.
>
> Gutsprechwahn? Das reiht sich nahtlos in die Reihe deiner Ergüsse zum
> Thema Denkmalschutz ein. Nichts als geschwätzige Ignoranz…
>
Ach, Uhu:
Zitierte jemand und schrieb etwas dazu.
Das mag Dir zwar nicht gefallen haben, doch Du kannst Dir vielleicht 
vorstellen, wie sehr mich das interessiert. ;)

> Um die Beantwortung meiner Frage hier
> Beitrag "Re: Rauch-Sensoren für Marihuana-Rauch" drückst du dich.
> Auch das war zu erwarten.

Scherzkeks:
Du wirst wohl kaum meine Hilfe dazu brauchen, um Dir die Wortherkunft 
"Lehrer" selbst erschließen zu können.
Dazu findest Du bestimmt in Wikipedia etwas.

Viel interessanter sind an sich die Lehrer-Varianten.
Die findest Du hier:
https://www.stupidedia.org/stupi/Lehrer

Grüße

Autor: Uhu U. (uhu)
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L. H. schrieb:
> Viel interessanter sind an sich die Lehrer-Varianten.

Jetzt weichst du schon wieder aus…

Autor: Der I. (derich)
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Uhu U. schrieb:
> Vögel haben keine äußeren Genitalien.

Sie (die männlichen) haben Hoden (ugs. Eier). Zur Lage derer habe ich 
nichts geäußert. Und ums mitschleppen kommt das Männchen trotz deren 
Lage nicht drumrum.  :)

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Uhu U. schrieb:
> Und wie kommst du darauf, dass ich das nicht auch bin?

Und was sagt die Uhu'sche dazu, daß du dich nachts rumtreibst?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Der I. schrieb:
> Und ums mitschleppen kommt das Männchen trotz deren
> Lage nicht drumrum.  :)

Auch da irrst du. Vögel bilden die Gonaden außerhalb der Paarungszeit 
zurück, da bleibt nur ein winziger Rest übrig. Das Credo: 
Gewichtsminimierung.

Zugvögel bilden während des Zuges sogar ihren Darm stark zurück - mit 
doppeltem Effekt: die Energie, die im Gewebe steckt, wird zurückgewonnen 
und gleichzeitig das Fluggewicht reduziert. Dafür legen kleine Singvögel 
vor dem Zug Fettmengen an - das "Flugbenzin" -, die dem normalen 
Körpergewicht entsprechen und das in wenigen Wochen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Der I. (derich)
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Uhu U. schrieb:
> Auch da irrst du.

Nein.

Uhu U. schrieb:
> Vögel bilden die Gonaden außerhalb der Paarungszeit
> zurück, da bleibt nur ein winziger Rest übrig.

Zurück ist nicht weg.

Nicht jeder hat wie Du einen Fanclub:

http://www.pro-uhu-nord.de/ziele.htm

Hör also auf mit den Füßen zu scharren und lach mal wieder.  ;)

Autor: Uhu U. (uhu)
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Der I. schrieb:
> Zurück ist nicht weg.

Der I. schrieb:
> Und ums mitschleppen kommt das Männchen trotz deren
> Lage nicht drumrum.  :)

Vielleicht solltest du dein eigenes Geschreibsel lesen, bevor du 
antwortest…

Autor: Der I. (derich)
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Uhu U. schrieb:
> Vielleicht solltest du dein eigenes Geschreibsel lesen, bevor du
> antwortest…

Ich kann Dir gerade nicht folgen.

Auch innerliche Organe und andere Teile schleppt man mit rum.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Uhu U. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Viel interessanter sind an sich die Lehrer-Varianten.
>
> Jetzt weichst du schon wieder aus…

Oh Uhu, Uhu, irgendwie scheinst Du heute falsches Zeug zu rauchen oder 
einfach nicht gut drauf zu sein. ;)

Deshalb tue ich Dir den Gefallen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lehrer

Jetzt kannst Du Deine Uhu-Flügel ausbreiten und wieder mal ein Stück 
fliegen/schweben.
Soll ja manchmal helfen, die Dinge aus etwas mehr Distanz zu sehen. :)

Grüße

Autor: L. H. (holzkopf)
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Der I. schrieb:
> http://www.pro-uhu-nord.de/ziele.htm

Danke für den Link zur Wissens-Auffrischung.
Sind schon beeindruckende Viecher, die in der Dämmerung oder nachts 
alles niedermachen, das sie überwältigen können.

Die Uhus verbreiten sich auch bei uns in Bayern wieder mehr.
Besonders fiel mir das mal in der Region um Solnhofen (Juragebiet) auf.
Zwischen Dämmerung und Nacht hörte man da von allen Seiten Uhus.

Ich wohne ca. 100km nördlicher. Etwas östlich von Nürnberg.
Da hörte ich noch nie Uhus.

Grüße

Autor: Mani W. (e-doc)
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● J-A V. schrieb:
> immer dran denken: In D darf man eine Lodern,
> wenn Dir ein ANDERER die Tüte zu Munde führt.

Das wäre ja mal eine Alternative...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Achim B. schrieb:
> Wenn meine Omma "die Uhusche hat nicht alle Tassen im Schrank"
> gesagt hatte


Wir Ösis sagen dazu, Der oder Die hat einen "Huscher"...

Autor: L. H. (holzkopf)
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Uhu U. schrieb:
> In meinem privaten Sprachgebrauch beim Eulenbeobachten gibts die
> Wäldkäuzin - die sind keine Anhängsel des Waldkauzes, sondern die Chefs.

Wirklich wahr?
Ein Matriarchat bei Waldkäuzen?
https://www.marcopolo.de/reise-reportagen/detail/die-letzten-matriarchate-wo-frauen-das-sagen-haben.html

Dachte, die erste Waldkäuzin sei diese hier:
https://waldblog.com/2018/03/02/die-allererste-waldkaeuzin/

Du als Uhu hast natürlich einen ganz anderen Draht zu Waldkäuzen als 
ich. :D

Grüße

Autor: L. H. (holzkopf)
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Mani W. schrieb:
> Wir Ösis sagen dazu, Der oder Die hat einen "Huscher"...

Ist es nicht herrlich, wie nett und behutsam umschrieben wird, daß 
jemand einen geistigen Schlag "weg hat"?

In Bayern ist Die oder Der "g'schubst".
Was aber von begriffsstutzig bis hin zu geistig nicht mehr 
zurechnungsfähig alles umfaßt.

Man muß ja nicht immer gleich so "harte" Einordnungen vornehmen, die 
keinerlei Spielraum mehr haben. :)

Grüße

Autor: Mani W. (e-doc)
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L. H. schrieb:
> Ist es nicht herrlich, wie nett und behutsam umschrieben wird, daß
> jemand einen geistigen Schlag "weg hat"?

L. H. schrieb:
> Man muß ja nicht immer gleich so "harte" Einordnungen vornehmen, die
> keinerlei Spielraum mehr haben. :)

Unser Ausdruck "Huscher" lässt ja auch genug Spielraum...


Schönen Gruß

Mani

Autor: Mani W. (e-doc)
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Es gibt bei uns auch den "Hascher" oder "Hascherl", der
bundesländer- täler- oder schluchtenspezifisch als
Drogenkonsument oder als diejenigen, die einen "Huscher" haben
interpretiert wird...

;-)

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Thomas E. schrieb:
> Und was sagt die Uhu'sche dazu, daß du dich nachts rumtreibst?

Die ist wahrscheinlich froh, wenn sie sich mal ein paar Stunden nicht um 
ihn kümmern muss...

Autor: Uhu U. (uhu)
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L. H. schrieb:
> Wirklich wahr?
> Ein Matriarchat bei Waldkäuzen?

Nicht nur beim Waldkauz - bei allen Eulen.

Die Waldkäuzinnen sind auch das aggressivere Geschlecht. Ihre Aufgabe 
ist es u.a. das Nest gegen Angreifer zu verteidigen und das tun sie 
zuweilen selbst gegen Menschen ziemlich handgreiflich. Einen bekannten 
Tierfotographen hat das ein Auge gekostet.

Autor: Uhu U. (uhu)
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L. H. schrieb:
> Die Uhus verbreiten sich auch bei uns in Bayern wieder mehr.

Ich beobachte hier seit 20 Jahren sehr intensiv die Eulen, vor allem den 
Waldkauz.

Mittlerweile macht sich auch hier der Uhu breit und das hat für 
Waldkauz, Waldohreule und Schleiereule gravierende Folgen, denn alle 
drei sind in Uhus Beutespektrum. Um sich nicht unnötigen Gefahren 
auszusetzen, reduzieren sie ihre Rufaktivitäten ganz deutlich, was vor 
allem bei dem eigentlich sehr ruffreudigen Waldkauz auffällt.

Besonders gefährdet sind natürlich die Ästline, die hier Ende April / 
Anfang Mai ausfliegen und sich bisher durch ihre charakteristischen 
Bettelrufe verraten haben. Die höre ich gar nicht mehr. Stattdessen 
warnt das Weibchen schon, wenn man sich auf ca. 100 m einer Brut 
genähert hat und die Jungen sagen gar nichts.

Die Zeiten, wo man anhand der Rufe festellen konnte, wieviele Junge da 
sind, sind wohl vorbei und die unbeschwerte Jugend der Ästlinge gibt es 
nicht mehr.

Ähnlich bei der Waldohreule: deren Ästlinge hört man auf freiem Feld bis 
zu 1 km weit - auch die schweigen und damit sind Walohreulenbruten nur 
noch sehr schwer zu finden.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Uhu U. schrieb:
> Ich beobachte hier seit 20 Jahren sehr intensiv die Eulen, vor allem den
> Waldkauz...

Auch das ist bestimmt ein ganz schönes Hobby.
Danke Dir für die Infos dazu. :)

Grüße

Autor: Peter F. (toto)
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Werner Harms schrieb:
> Ich möchte einen Detektor bauen, nachdem es ihn meiner Recherche noch
> nicht gibt, der Marihuana-Rauch und Zigarettenrauch erkennt.

Es gibt bessere Wege um Freunde zu finden.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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L. H. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Ich beobachte hier seit 20 Jahren sehr intensiv die Eulen, vor allem den
>> Waldkauz...
>
> Auch das ist bestimmt ein ganz schönes Hobby.
> Danke Dir für die Infos dazu. :)
>

Leider dürfte derartigen Beiträgen demnächst die Löschung drohen, wenn 
ich Chris D. in mc.net richtig verstanden habe. Schließlich fehlt ja, 
anders als bei Aufrufen zu Petitionen gegen Überfremdung, Genderwahn und 
Frauen am Steuer, der Technikbezug.

So kommt wenigstens der Rand des Tellers nicht in Gefahr.

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