mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Werkvertrag oder ANÜ?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Radom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe aktuell zwei Stellenangebote (beides über DL beim OEM) 
vorliegen. Das Angebot für Stelle B (ANÜ) habe ich erst erhalten, 
nachdem der Bewerbungsprozess für die Stelle A (Werkvertrag) fast 
abgeschlossen war und ich bin nun etwas hin- und hergerissen, wie ich 
entscheiden soll.

Stellentitel und Aufgabenbereich sind bei Angeboten nahezu 
deckungsgleich; inhaltlich reizt mich die Stelle A mehr. Andererseits 
sind der ANÜ Status und das damit einhergehende Gehalt ein deutlicher 
Pluspunkt für Stelle B. Wie würdet ihr vorgehen? Ist es zulässig, meine 
Zusage beim Dienstleister A aufgrund des zweiten Stellenangebots 
zurückzuziehen?

Stelle A: Werkvertrag 55k
PRO:
* gutes Team mit dem ich aus meinem vorherigen Job Schnittstellen habe, 
Kollegen haben positive Meinung mir ggü.
* Themen inhaltlich interessanter als bei Stelle B
* Vertrag bereits unterschrieben
KONTRA
* relativ hohe Fluktuation innerhalb des Teams, z.T. Unstimmigkeiten 
zwischen den Teamleitern beim DL
* Externen-Status (virtuelles Deskop, separates Büro etc.)
* geringeres Gehalt


Stelle B: ANÜ 70 k,
gleiche Aufgaben wie bei Stelle A, jedoch anderer Fachbereich
PRO:
* höheres Gehalt
* sitze direkt beim Team/Kunden
* mehr Struktur/vermutlich bessere Einarbeitung als bei Stelle A
KONTRA:
* Themeninhalte sprechen mich weniger an als bei Stelle A
* Kollegen grundsätzlich sympathisch, bin mit denen aber weniger "eng" 
als bei Stelle A bzw. kenne die Kollegen z.T. noch nicht
* Standort etwas weiter entfernt (+15 Min Fahrzeit)
* müsste meine Zusage bei Stelle A zurückziehen, Vertrag aktuell noch 
offen

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da gibt es nichts zu überlegen. B.

Autor: Experte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich würde Auf jeden Fall versuchen, bei B etwas mehr Gehalt zu kriegen. 
Wenn sie dir 85k geben, dann mach es.

Sonst hast Du immer noch Option A.

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Radom schrieb:
> Stelle A: Werkvertrag 55k

Du weißt aber schon, dass du bei einem Werkvertrag den Werkerfolg 
schuldest? Und das für weniger als bei ANÜ? TROLL?

Oder möchtest du zum Ausdruck bringen, dass der Dienstleister einen 
Werkvertrag mit dem AG (Auftraggeber hat?). Das ist für die dann 
irrelevant, du hast einen normalen Arbeitsvertrag mit dem Dienstleister.

Bei 15 T€ unterschied überlegt aber eigentlich nur ein TROLL, ob er 
nochmal im Forum nachfragt.

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl schrieb:
> für die dann

für dich nicht die meinte ich

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also wenn eine ANÜ mehr einbringt als ein Werkvertrag, war der 
Werkvertrag schlecht verhandelt und viel zu billig.

Beim Werkvertrag schuldest du eine Leistung, und gibst Gewähr und 
haftest für Schäden.

Bei ANÜ sitzt du nur deine Stunden ab.

Dafür gehört dir beim Werkvertrag auch etwas, du unterliegst nicht dem 
Arbeitnhmerpatentunrecht und behältst deine Erfindungen.

Du könntest beim Werkvertrag auch indische Hilfsprogrammierer den Job 
machen lassen und selbst nur abkassieren.

Radom schrieb:
> beides über DL beim OEM

Ich frage mich aber, wie ein Werkvertag über einen Dienstleister gehen 
soll. Ein Dienstleister kann doch nur Dienste anbieten.

Autor: Tim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den Werkvertrag schuldet ja der DL und nicht der Mitarbeiter des DL.
ANÜ ist meistens mehr wegen Equal Pay.

Bei den Angeboten ganz klar B
*mehr Gehalt
*bessere Chance der Übernahme
*besserer Status beim OEM (Betriebsrat etc)
*bessere Eingliederung beim OEM

Autor: BasicZuzzler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da es hier schon mal zur Sprache kommt:
=======================================

- Bei Siemens in Schwalbach, das später Conti wurde, gab es "innen" fast 
nur deutsche (auch deutsche Ostpreußen und deutsche Schlesier) nur drei 
Inder bei denen dauernd das Ausländeramt anrief. Chefs auch alle 
deutsch. Meine Leihfirma IAE GmbH bis auf die Marokkanerin nur von 
deutschen Personalern besetzt. Nur ich als schwerbehinderter kann ja 
kein Arier sein da nicht "lebensfähig". Und bei den Indern gibt es ja da 
auch so ein Kreuz-Symbol, das dort unbelastet ist. Die Marokkanerin (als 
Personalerin) kündigte musste sich dann in der Krise selber kündigen.

- Nehmen wir das Integrationsministerium von Mainz. Integriert 
Zuwanderer aber keine Schwerbehinderten. Mich wollten sie als 
UserHelpDesk integrieren. In der IT Abteilung nur Eingeborene. Türken 
und Araber dagegen haben es schon in die regierenden Amts-Etagen 
geschafft. Eine Stunde vor Ablauf meines kostenlosen Praktikums 
erwartete ich endlich den versprochen Vertrag von über 2000,-€ netto. 
Aber der Referatsleiter (ein Eingeborener) fragte nur: "Na, Herr ..., 
hat Sie die Arbeit abgeschreckt?" Dass ich schwerbehindert bin wusste er 
ja, und ohne Rollstuhl konnte es nur "psychisch" sein. Dazu fällt mir 
der Film vom Industrieschlachthof ein wo ein kleines Schild im 
Treppenhaus hing: "Wer das Tier quält erhält Hausverbot auf Lebenszeit." 
Und im Ministerium ist es so ähnlich: Sie quälen Menschen und sie sind 
Beamte auf Lebenszeit.

- Caritas und Hessische Landeswohlfahrt: Schwerbehinderte Besucher sind 
aus aller Welt und betteln sich gegenseitig um Geld aus der Sozialhilfe 
an. Betreuer sind Eingeborene mit Bildungsurlaub und regelmäßiger 
Gehaltserhöhung. Hier in Wiesbaden sind mittlerweile Türken im Landtag, 
haben Dönerrestaurants und gründeten GURDULIC. Eingeborene brauchen 
nicht zu gründen, nichtmal zu regieren, sie kommen bei Eckelmann und 
Siemens unter.

- Das führt zu dem Thema "Totale Institution" der Wikipedia die darunter 
Schulen, Krankenhäuser, Kasernen und Schiffe zählt wo es immer die 
Betreibermannschaft sowie die Insassen auf der anderen Seite gibt. Man 
könnte natürlich versuchen, dort Werkverträge und Leiharbeit auch 
einzutragen. Aber die Wikipedia ist selbst eine totale Institution. Ihre 
Betreibermannschaft sind die Admins und Sichter mit ihren Decknamen wie 
man auch auf wikihausen.de erfahren kann.

- Zu meiner Zeitarbeitnehmer-Zeit bei Continental ging der Konzern 
schließlich zur Apartheid über, jedenfalls nach meiner Auffassung. 
Festangestellte und Zeitarbeiter waren Mann für Mann in getrennten Büros 
untergebracht. Über mehrere Wochen bekam ich keinen Chipkarten 
Zugangsausweis so dass ich den Pörtner und die Festangestellten um 
Zugang zum Gelände und zur Mittagskantine bitten musste. Weil ich das 
dem Betriebsrat sagte bin ich nur vor Einstellung in diesem Werk sicher. 
Die Abteilung wo sie es machten hieß "Forschung und Entwicklung" also 
F&E. In der späteren langen Arbeitslosigkeit rief ich Gewerkschafter 
BABAK (ein Multi Kulti) auf dem Telefon an und er sagte: "Ich kann dir 
auch keine Arbeit geben."

- Vor dem ganzen Ärger kann man leider nicht ausreißen. Er entsteht an 
jedem Ort der Welt immer wieder neu.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.