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Forum: Haus & Smart Home Kosten bei IBN eines bisher ungenutzten Kabelanschlusses


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Autor: Volker Volkersson (Gast)
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Moin,

Folgende Situation:
Wir haben kürzlich das Haus der Schwiegereltern übernommen, in dem sich 
auch noch eine kleine Mietwohnung befindet.

Bisher hatten die Mieter immer Internet per DSL und TV per Satellit und 
waren zufrieden.

Nun gibt es einen neuen Mieter, der in seiner alten Wohnung Internet von 
Unitymedia hatte und kündigen wollte. Diesem wurde nun aber ein Umzug 
des Anschlusses aufgeschwatzt, da in der neuen Wohnung (also bei uns im 
Haus) ein Kabelanschluss verfügbar sein soll. Die wollen nun wohl einen 
Techniker schicken, der "nur schnell eine Box installiert".

Tatsächlich ist damals beim Bau (vor ca. 20 Jahren) zusammen mit dem 
Telefonanschluss von der Telekom auch ein Hausübergabepunkt installiert 
worden, der aber nie genutzt wurde.

Es existieren auch keine Kabel vom HÜP in die Wohnungen.

Eine Verfügbarkeitsabfrage bei UM verläuft aber tatsächlich positiv.

Meine Frage ist nun, was man sich "einbrockt", wenn man diesen Anschluss 
in Betrieb nehmen lässt. Vermutlich ließe sich die vorhandene 
Satellitenleitung, die in der gleichen Ecke des Kellers liegt, rein 
physikalisch einfach auf den HÜP umklemmen.
Aber wer macht und darf das?
Wer bezahlt das?
Werden für uns als Vermieter monatliche Gebühren für den Anschluss 
fällig?
Ich bin da bisher bei Unitymedia nicht wirklich schlauer geworden.

Ehrlich gesagt habe ich auch wenig Lust mich damit rumzuärgern, denn im 
Mietvertrag ist keine Rede von einem Kabelanschluss.

Wenn es aber mit überschaubarem Aufwand und für uns als Vermieter ohne 
laufende Kosten möglich ist, soll er seinen Kabelanschluss haben.

Hat vielleicht kürzlich jemand ein Haus mit Kabel-Internetanschluss 
gebaut, und kann berichten?

Ich habe bisher praktisch keine Erfahrungen mit dem Thema, da wir immer 
DSL hatten.

Vielen Dank!

Euer Volker

Autor: Horst (Gast)
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Unitymedia-Anschlüsse kenne ich nicht, aber bei Vodafone (Kabel 
Deutschland)trägt der Mieter alle kosten bzw wird der Anschluß von einer 
von Vodafone beauftragten Firma Docsis-tauglich hergerichtet.
Wenn Du Dich mit Deinem Mieter einigst, daß er alle eventuell 
anfallenden Installationskosten übernimmt, solltest Du keine Ausgaben 
haben.

Autor: Claus M. (energy)
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Wenn unitymedia dem Mieter die Leistung anbietet dann ist es auch deren 
Sache die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Es ist eine Sache 
zwischen dem Mieter und unitymedia. Für dich als Vermieter fallen da auf 
keinen Fall laufende Kosten an.

Autor: tfk (Gast)
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Also von Unitymedia kenne ich es so, dass die alle Kosten tragen.

Da kommt ein Techniker, montiert Hausanschlussverstärker, legt die 
Leitung bis in die Wohnung (auch über mehrere Etagen und um das halbe 
Haus), misst alles aus und weder Vermieter noch Mieter bekommen dafür 
eine Rechnung. Selbst wenn der Bagger anrücken muss, weil irgendetwas 
mit der Leitung von der Straße nicht stimmt, wird da nach meiner 
Erfahrung nichts berechnet.

Es gibt lediglich einen Punkt, um den sie sich nicht kümmern: 
Potentialausgleich. Dieser muss vom Hauseigentümer am HÜP bereitgestellt 
werden. Aber auch da meine Erfahrung: Wenn es nur ein paar Meter Kabel 
sind, machen die das je nach Techniker auch mit. Und wenn nicht, dann 
kommt ein Warnzettel an den HÜP und alles andere geht trotzdem seinen 
Gang.

Autor: tfk (Gast)
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Ach ja, vergessen: Eine Steckdose sollte in der Nähe des HÜP vorhanden 
sein, um den Verstärker zu versorgen.

Autor: Bastler (Gast)
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> Also von Unitymedia kenne ich es so, dass die alle Kosten tragen.
>
> Da kommt ein Techniker, montiert Hausanschlussverstärker, legt die
> Leitung bis in die Wohnung (auch über mehrere Etagen und um das halbe
> Haus), misst alles aus und weder Vermieter noch Mieter bekommen dafür
> eine Rechnung.

Bei Abschluss eines Vetrags sind oft noch kostenlose Zusatzleistungen
enthalten, die aber dann meist nach 3 Monaten kostenpflichtig werden.
Da sollte man höllisch aufpassen und diese rechtzeitig kündigen, falls
nicht benötigt.

Unitymedia bietet seit einiger Zeit den Internetzugang an, ohne
gleichzeitig Kabel-TV mitbuchen zu müssen. Beim Kunden wird dazu
die Anschlussdose mit einem Aufkleber entsprechend versiegelt. Für
einen versierten HF-Bastler stellt das aber kein wirkliches Problem
dar. :-)

Autor: A. K. (prx)
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Bastler schrieb:
> Beim Kunden wird dazu
> die Anschlussdose mit einem Aufkleber entsprechend versiegelt.

Ich habe auch schon Zwischenstecker mit Filter im 
Hausanschlussverstärker stecken gesehen.

Autor: Volker Volkersson (Gast)
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Okay, vielen Dank erstmal soweit für die Informationen. Klingt ja ganz 
gut.

Ein Potentialausgleich liegt schon, soweit ich das gesehen habe. Und 
wenn nicht, liegt eine Schiene in direkter Nachbarschaft.

Braucht es denn zwingend einen Verstärker? Vom HÜP bis zur TV-Dose in 
der Mietswohnung sind es max. 15m, man könnte auch einfach durch die 
Wand bohren, dann hätte der Mieter seinen Anschluss halt im 
Schlafzimmer, dafür aber nur noch 1m Kabel...

tfk schrieb:
> Ach ja, vergessen: Eine Steckdose sollte in der Nähe des HÜP vorhanden
> sein, um den Verstärker zu versorgen.

Sicherlich "Kleinkram", aber über viele Jahre dann doch "laufende 
Kosten", da der HÜP im Heizungsraum ist, der über unseren Zähler läuft.

Aber OK, dann werde ich dem Mieter wohl grünes Licht für seinen 
Techniker geben, wenn er mir versichert, alle evtl. doch anfallenden 
Kosten zu tragen.

Autor: A. K. (prx)
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Volker Volkersson schrieb:
> Braucht es denn zwingend einen Verstärker?

Das ist der Übergabepunkt. Ausserdem werden die bei einem 
Mehrfamilienhaus nicht lange fackeln, sondern das routinemässig machen.

> Sicherlich "Kleinkram", aber über viele Jahre dann doch "laufende
> Kosten", da der HÜP im Heizungsraum ist, der über unseren Zähler läuft.

Eine gemeinsame Heizung sollte eigentlich Allgemeinstrom sein, nicht zu 
einem bestimmten Bewohner zugerechnet sein.

Autor: oszi40 (Gast)
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Volker Volkersson schrieb:
> was man sich "einbrockt", wenn man diesen Anschluss
> in Betrieb nehmen lässt.

Man wird als Haus-Eigentümer zustimmen sollen, daß eine neue Leitung 
irgendwo verlegt wird? Die alte Sat-Leitung würde ich lieber nicht 
nehmen, da man heute noch nicht wissen kann, was die nächsten Mieter 
wollen.

Autor: Paul (Gast)
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Volker Volkersson schrieb:
> Braucht es denn zwingend einen Verstärker?

Ja. Du brauchst genau definierte Pegel für Up- und Downlink. Der 
Verstärker wird dafür vom Kundendienst eingepegelt.

Autor: Torsten S. (torstensc)
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So ein Verstärker z.B. von Kabel Deutschland braucht schon mal eine 
Kilowattstunde pro Tag. Selber gemessen. Das sollte man schon bedenken.

Autor: A. K. (prx)
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Hier hängt ein BKE 36P an der Wand, Aufdruck und Datasheet nennt 8W.

Autor: Manfred (Gast)
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Torsten S. schrieb:
> So ein Verstärker z.B. von Kabel Deutschland braucht schon mal eine
> Kilowattstunde pro Tag.

Die verbauen noch immer Röhrenverstärker?

> Selber gemessen.

Bitte Typ und Meßaufbau genau beschreiben, der Wert ist unglaubwürdig.

Autor: oszi40 (Gast)
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> neue Leitung, neuer Verbraucher
> Datasheet nennt ...

Summasumarum Mieterwunsch und neue Kalkulation ...
Man sollte mal drüber nachdenken und mit dem Mieter darüber sprechen.

Autor: Torsten S. (torstensc)
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Typ nicht bekannt, graue verplombte Box von Kabel Deutschland. War nur 
für den Internet Anschluss. Kabelfernsehen abgewählt. Hing an einem 
extra Stromzähler. Konnte über ca. 5 Jahre beobachtet werden. Seit dem 
habe ich keinen Kontakt mehr zu dem Haus. Strom und Pot Ausgleich musste 
extra dafür gelegt werden. Strom wurde fest angeschlossen, Steckdose 
wurde von Kabel Deutschland abgelehnt.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Volker Volkersson schrieb:
> Braucht es denn zwingend einen Verstärker? Vom HÜP bis zur TV-Dose in
> der Mietswohnung sind es max. 15m, man könnte auch einfach durch die
> Wand bohren, dann hätte der Mieter seinen Anschluss halt im
> Schlafzimmer, dafür aber nur noch 1m Kabel...

Es geht ja nicht unbedingt um die Länge, aber wenn sich jeder an den HÜP 
hängt ohne Verstärker, dann geht der Pegel der Linie auf der Straße in 
die Knie. Zudem wird auch der Rückkanal verstärkt.

Das setzen des Verstärkers kostet übrigens nichts.

Alles was gesagt wurde war soweit richtig, eine Steckdose und einen 
Zugang zum Potentialausgleich sind bauseits zu stellen.

Autor: Timo N. (tnn85)
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Also ich weiß es noch aus meiner Zeit vor ca. 10 Jahren. Da musste der 
Vermieter so einen Gestattungsvertrag unterschreiben, damit Unitymedia 
überhaupt in dem Haus des Vermieters Kabel/Dosen/Verstärker installieren 
durfte. Gescheitert ist es dann an einem nicht vorhandenen 
Potentialausgleich.

Auf den Vermieter (Eigentümer) kommen also keine Kosten zu, aber man 
sollte als Eigentümer bei der Installation dabei sein (schließlich 
Bohren die ja in deinem Haus/deiner Wohnung).

Im Übrigen steigert ja ein Kabelanschluss (Triple-Play/Internet) auch 
den Wert deiner Immobilie. Insofern würde ich mir schon überlegen, das 
zu machen.

Verstärker ist auf jeden Fall notwendig. Den Ort kann man meist 
mitbestimmen.

Monatliche Kosten kommen auf den Vermieter nicht zu, wenn er selbst 
keinen Kabelanschluss bei Unitymedia bestellt.
Falls er das doch macht, kann er, falls es im Mietvertrag so geregelt 
ist, die Kosten auf den Mieter umlegen.

Wenn ihr mich fragt ist dieses Umlegen (gerade in WEGs mit rabattierten 
Anschlüssen für mehrere Parteien) komplette Wettbewerbsverzerrung 
(andere Anbieter von Triple Play können das ja auch nicht). Der Mieter 
ist dann gezwungen Kabelfernsehen abzunehmen. Nicht mehr zeitgemäß.

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

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Torsten S. schrieb:
> So ein Verstärker z.B. von Kabel Deutschland braucht schon mal eine
> Kilowattstunde pro Tag. Selber gemessen. Das sollte man schon bedenken.

Hast du schon mal über deine Messmethode nachgedacht?
Vielleicht verwendet das Ding ein Schaltnetzteil und dein 
Leistungsmessgerät kommt damit nicht zurecht.

Eine Leistung von über 40W hört sich etwas unglaubwürdig an.
Vielleicht hing da der Fernseher mit an der Steckdosenleiste ;-)

Autor: Jupp (Gast)
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Verstärker an den Zähler des Mieters. Installation ist meist kostenfrei 
für Mieter und Vermieter, Mehrkosten sind vom Mieter zu tragen, dies 
entsprechend vereinbaren. Wenn z.B. der Eli für den Pot-Ausgleich oder 
eine Steckdose anrücken muss, kannst du die Kosten dafür den Mieter 
tragen lassen. Zugang und Installation musst du als Vermieter 
grundsätzlich zulassen, hast aber bei den Installationsorten und 
Kabelwegen finales Veto-Recht. "Wir bohren mal schnell durch die 
Dämmung" oder "wir werfens einfach in einen Schornstein" ist also nicht 
drin, wenn du es nicht willst.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Leistung von über 40W hört sich etwas unglaubwürdig an.
> Vielleicht hing da der Fernseher mit an der Steckdosenleiste

Frage bleibt, wer den Strom bezahlt. Bei Gemeinschaftsanlagen wird es 
später interessant. Das Kellerlicht und sein Kühlschrank im Keller...
Nach heutiger Erkenntnis würde ich die Anlage installieren lassen und 
die Kosten auf die Miete umlegen. Es kommen bestimmt noch weitere 
Interessenten?

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Da steht was von noch einer kleinen Mietwohnung im 1. Post, wo sollen 
denn da jetzt noch weitere Interessenten herkommen?

Am Ende kann man jetzt auch wieder Horrorseznarien kreieren wegen eines 
Antennenverstärkers.

Autor: Alex W. (Gast)
Datum:

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Also zum Kabelanschluss selbst:

wenn du einen hast, macht das deine Immobilie schonmal wertvoller.
Wenn dein Mieter darüber Internet haben möchte, lass ihn das machen.

Wichtig für dich sollte nur sein, das die Kabel auch dort verlegt werden 
wo du es möchtest. Also wenn der UM-Typ dasteht und dir quer durch die 
Wand ein Loch bohren will, obwohl z.B. Leerrohre da sind, so musst du 
das nicht zulassen.

Ich selbst bin auch Hauseigentümer und hatte ein interessantes 
Zusammentreffen mit den "Kabelheinis".

Autor: Armin X. (werweiswas)
Datum:

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Sven L. schrieb:
> Am Ende kann man jetzt auch wieder Horrorseznarien kreieren wegen eines
> Antennenverstärkers.

Wenn man mit dem Mieter klarkommt, wovon ichbei dem bislang 
geschriebenen eigentlich ausgehe, kann man sich ja über die vielleicht 
20€ Stromkosten pro Jahr sonstwie einigen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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tfk schrieb:

> Ach ja, vergessen: Eine Steckdose sollte in der Nähe des HÜP vorhanden
> sein, um den Verstärker zu versorgen.

...womit für den Vermieter zumindest Stromkosten anfallen könnten.

Autor: Sascha W. (sascha-w)
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Wolfgang schrieb:
> Torsten S. schrieb:
>> So ein Verstärker z.B. von Kabel Deutschland braucht schon mal eine
>> Kilowattstunde pro Tag. Selber gemessen. Das sollte man schon bedenken.
>
> Hast du schon mal über deine Messmethode nachgedacht?
> Vielleicht verwendet das Ding ein Schaltnetzteil und dein
> Leistungsmessgerät kommt damit nicht zurecht.
>
> Eine Leistung von über 40W hört sich etwas unglaubwürdig an.
> Vielleicht hing da der Fernseher mit an der Steckdosenleiste ;-)

War wahrscheinlich ein Verstärker der die ganze Straße versorgt hat :)

Sascha

Autor: Klaus B. (butzo)
Datum:

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Timo N. schrieb:

> Im Übrigen steigert ja ein Kabelanschluss (Triple-Play/Internet) auch
> den Wert deiner Immobilie. Insofern würde ich mir schon überlegen, das
> zu machen.
Man kann sich Weiber auch schön saufen!
Triple Play ist super, beim Ausfall des Fernsehers einfach die 
"Störungsstelle" anrufen, jaahaaa Mobiltelefone sind bereits erfunden.

Zusätzlich gerne, aber nur wenn gleichzeitig ein SAT-Anschluss verfügbar 
ist, nur Kabel ist für mich ein Showstopper.
Ich habe schon Mietverträge wegen Kabel statt SAT abgelehnt, seitdem es 
UniCable und SatIP gibt sind auch mehrere Geräte in einer Mietswohnung 
kein Thema mehr.

Bitte stets für zwei DVB-S2 Geräte, Fernseher + Radio,
mit mehr Familienmitgliedern werden schnell 3 Fernseher, Radio + 
Festplattenrecorder draus...

Wenn möglich Doppel-LNB für Astra + Hotbird...



Butzo

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Volker Volkersson schrieb:
> Meine Frage ist nun, was man sich "einbrockt", wenn man diesen Anschluss
> in Betrieb nehmen lässt.

Du brockst dir garnichts ein.

Ich besitze ein Haus in welchem schon seit der Errichtung 1980 ein 
Kabelanschluss liegt, aber bis vor 2 Jahren nie genutzt wurde.

Vor 2 Jahren war ich es leid, dass mir die Telekom zwar für 16k den 
DSL-Anschluss berechnet, aber nur knapp 6k geliefert hat und ich bin 
umgestiegen auf den brach-liegenden Kabelanschluss bei ehemals Kabel 
Deutschland, jetzt Vodafone. Nur für Telefon und Internet, kein TV.

Die gesamte Prozedur, sprich Installation wurde von einer örtlichen 
Firma im Auftrag ausgeführt und war komplett kostenlos.

Ich habe den Umstieg nie bereut, bekomme jetzt genau das wofür ich 
bezahle.

Im Bild oben links, der Hausübergabepunkt, darunter der Verstärker.
Solange es noch Analog-TV gab, war dieser Filter (Patrone am Verstärker) 
noch drin um die TV-Signale zu unterdrücken. Seit der Umstellung auf 
digitales TV ist der Filter raus und ohne Anmeldung gibt es auch kein 
TV.

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

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Sascha W. schrieb:

> War wahrscheinlich ein Verstärker der die ganze Straße versorgt hat :)

Nun, an unserem Häuserblock hängen 60 Wohnungen an einem einzelnen
Kabel. Da hat der "Verstärker" an der Wand schon fast Kühlschrank-
grösse. Was in dem Schrank verbaut ist, weiss ich nicht. Alle
Schränke und Abzweigkästen sind mit Sicherheisschlössern versehen.
Was ich mich frage, ist, wie die Bandbreite fürs Internet auf die
sicherlich vielen Nutzer aufgeteilt wird.

Autor: Bastler (Gast)
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> So ein Verstärker z.B. von Kabel Deutschland braucht schon mal eine
> Kilowattstunde pro Tag. Selber gemessen. Das sollte man schon bedenken.

Ein typischer kleiner Hausanschlussverstärker (rückkanaltauglich)
zieht gerade mal 6W, das macht etwa 52kWh p.a. Bei 0,30€/kWh kommt
man so auf rund 16€ Stromkosten pro Jahr.

https://www.amazon.de/Axing-3-01-Hausanschlussverst%C3%A4rker-R%C3%BCckkanal-47-862-Grau/dp/B000NZK6BU

Als korrekter Hauseigentümer spendiert man seinem Mieter natürlich
auch einen eigenen Stromzähler für den Verstärker. Einschliesslich 
Servicepreis kassiert der Energieversorger dann etwa 60€ pro Jahr.
Macht nix. Das drücken wir dem Mieter aufs Auge über die 
Nebenkosten-abrechnung.

Bei der Gelegenheit erhöhen wir auch die Kaltmiete bis zum rechtlich
möglichen Limit. Das machen ja fast alle so. Wer das nicht tut, der
ist ganz einfach dumm! Und wer möchte schon als Dummer dastehen?

Ja, ja, unsere Vermieter! "Gier frisst Anstand." :-(

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Harald W. schrieb:
> Schränke und Abzweigkästen sind mit Sicherheisschlössern versehen.
> Was ich mich frage, ist, wie die Bandbreite fürs Internet auf die
> sicherlich vielen Nutzer aufgeteilt wird.

Die bekommen alle das gleiche Signal und fischen sich das für sie 
passende raus. Upload wird zugeteilt.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Reinhard S. schrieb:

> Die bekommen alle das gleiche Signal und fischen sich das für sie
> passende raus.

Das heisst, das komplette, weltweite Internet wird übertragen?
Das wäre ja eine kaum überschaubare Datenmenge.

> Upload wird zugeteilt.

Ja, wenn nur in der Hälfte der Wohnungen das INet genutzt wird,
bleibt fürr den Einzelnen nicht viel übrig.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Harald W. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>
>> Die bekommen alle das gleiche Signal und fischen sich das für sie
>> passende raus.
>
> Das heisst, das komplette, weltweite Internet wird übertragen?
> Das wäre ja eine kaum überschaubare Datenmenge.

Natürlich nicht. Nur das, was von den Kunden angefordert wurde.

>> Upload wird zugeteilt.
>
> Ja, wenn nur in der Hälfte der Wohnungen das INet genutzt wird,
> bleibt fürr den Einzelnen nicht viel übrig.

Nennt sich Überbuchung. Und die Koaxler sind darin Meister und trotzdem 
passt es meist mit der Bandbreite für den Einzelnen. Stand sind momentan 
ca. 3 GBit/s Downstream, reicht für mehrere hundert Kunden.

Bei DSL findet die Überbuchung halt im Gehäuse auf der Straße statt.

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