Peter schrieb:
> Hallo,
> Manche sagen, ein Singleton ist ein Antipattern und sollte nicht
> verwendet werden ..... da man vielleicht doch mal eine weitere Instanz
> benötigt.
Was mich am Singleton stört ist eher, dass es oft als Ersatz für globale
Variablen verwendet wird, weil die ja so böse sind. Und dann wird gar
nicht bemerkt, dass man damit fast alle Nachteile der globalen Variablen
trotzdem hat.
> Wie sieht es da mit einer rein statischen Klasse aus?
> Von der weiß ich nur, dass man ihr keinen Konstruktor geben sollte also
> die Möglichkeit nehmen, dass sie instanziiert wird.
Eine Klasse, die nicht instanziiert wird und von der auch nicht
abgeleitet wird, ist meiner Meinung nach Blödsinn. Die Funktionen und
Variablen kann ich dann genauso gut hinschreiben, ohne eine Pseudoklasse
drum rum zu basteln, die keinerlei Nutzen bringt. Das kommt eher aus der
Java-Ecke, wo es nicht anders geht.
> In einer gewissen Zielschnittmenge, also was will ich erreichen, wären
> Singleton und statische Klasse gleich gut oder schlecht.
>
> Ich frage mich warum es ein Singelton überhaupt gibt, wenn ich ebensogut
> eine statische Klasse verwenden kann.
Ein Vorteil eines Singleton ist, dass dieser bei der ersten Verwendung
initialisiert wird. Das bedeutet einerseits, dass das nur passiert, wenn
er überhaupt verwendet wird, was Ressourcen sparen kann. Andererseits
kann man kein Problem mit der Initialisierungsreihenfolge bekommen.
> Konkrete Verwendung wäre z.b. Zugriff auf eine Hardwarekomponente, die
> es nur einmal gibt.
> Z.b. Uart.
Und wenn es mehrere UARTs gibt?