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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Neue Oszilloskop-Reihen von Rigol und Siglent: Eure Meinung!?


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Autor: Master S. (snowman)
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Hallo zusammen

Ich habe seit einigen Jahren Erfahrung mit den Rigols DS1000Z und 
DS2000E. Beim DS1000Z finde ich die Qualität der Proben mies (z.T. 
Wackelkontakte) sonst bin ich sehr zufrieden, beim DS2000E habe ich 
absolut nichts auszusetzen (ausser, dass es halt nur 2 Kanäle hat).
Nun, darf ich in der Firma ein neues Oszilloskop aussuchen :-) 
Hauptsächlich wird's im Bereich Motorensteuerungen, uC, 
Spannungsversorgung (Buck-Converter) etc. verwendet, wobei die 
Bandbreite >200MHz mehr als Ausreichend ist und LogicAnalyzer-Funktionen 
(Bus-Dekodierung etc.) nicht nötig sind. Mir sind da bis jetzt zwei 
Oszilloskop-Reihen ins Auge gesprungen:

Rigol MSO5204
4-Kanal, 200MHz, ca. EUR 2400.-
4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3500.-

Siglent SDS5034X
4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3400.-
leider etwas sehr altbackene Optik



Die technischen Daten kann ich lesen und die Werbevideos kenne ich, aber 
da beide Oszilloskope neu auf dem Markt sind, findet man nicht 
viele/keine Erfahrungsberichte von Benutzern. Vom Rigol MSO5000 findet 
man bei eeblog zwar ein Video, es ist aber eines von einem 
Vorserienmodel; vom Siglent SDS5000X finde ich gar nichts.

Hat jemand von euch diese neuen Oszilloskope und/oder mag etwas dazu 
sagen?
a) Lautstärke (sehr wichtig! wieso wird das nie angegeben?!)
b) Wie buggy sind sie?
c) beim Rigol: Wie einfach ist es im root-Verzeichnis alle Optionen 
"aufzumachen" (ich habe keine Schritt-für-Schritt-Anleitung gefunden)
d) "One-Button-To-USB-Stick-Screenshot" (wie z.B. beim DS1000Z)
e) Würdet ihr ein MSO5000 einem SDS5000X vorziehen, oder umgekehrt?
f) Anderes, was man wissen sollte (z.B. wenn die Display-Ablesbarkeit 
schlecht wäre etc..)?


Alternativ, wäre noch ein PicoScope 6402C (4-Kanal, 250MHz, ca. EUR 
3100.-), ist aber halt ein USB-Oszilloskop mit entsprechenden Vor- und 
Nachteilen.


Vielen Dank

: Bearbeitet durch User
Autor: MiWi (Gast)
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Master S. schrieb:
> Hallo zusammen
>
> Ich habe seit einigen Jahren Erfahrung mit den Rigols DS1000Z und
> DS2000E. Beim DS1000Z finde ich die Qualität der Proben mies (z.T.
> Wackelkontakte) sonst bin ich sehr zufrieden, beim DS2000E habe ich
> absolut nichts auszusetzen (ausser, dass es halt nur 2 Kanäle hat).
> Nun, darf ich in der Firma ein neues Oszilloskop aussuchen :-)
> Hauptsächlich wird's im Bereich Motorensteuerungen, uC,
> Spannungsversorgung (Buck-Converter) etc. verwendet, wobei die
> Bandbreite >200MHz mehr als Ausreichend ist und LogicAnalyzer-Funktionen
> (Bus-Dekodierung etc.) nicht nötig sind. Mir sind da bis jetzt zwei
> Oszilloskop-Reihen ins Auge gesprungen:
>
> Rigol MSO5204
> 4-Kanal, 200MHz, ca. EUR 2400.-
> 4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3500.-
>
> Siglent SDS5034X
> 4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3400.-
> leider etwas sehr altbackene Optik
>
> Die technischen Daten kann ich lesen und die Werbevideos kenne ich, aber
> da beide Oszilloskope neu auf dem Markt sind, findet man nicht
> viele/keine Erfahrungsberichte von Benutzern. Vom Rigol MSO5000 findet
> man bei eeblog zwar ein Video, es ist aber eines von einem
> Vorserienmodel; vom Siglent SDS5000X finde ich gar nichts.
>
> Hat jemand von euch diese neuen Oszilloskope und/oder mag etwas dazu
> sagen?
> a) Lautstärke (sehr wichtig! wieso wird das nie angegeben?!)
> b) Wie buggy sind sie?
> c) beim Rigol: Wie einfach ist es im root-Verzeichnis alle Optionen
> "aufzumachen" (ich habe keine Schritt-für-Schritt-Anleitung gefunden)
> d) "One-Button-To-USB-Stick-Screenshot" (wie z.B. beim DS1000Z)
> e) Würdet ihr ein MSO5000 einem SDS5000X vorziehen, oder umgekehrt?
> f) Anderes, was man wissen sollte (z.B. wenn die Display-Ablesbarkeit
> schlecht wäre etc..)?
>
> Alternativ, wäre noch ein PicoScope 6402C (4-Kanal, 250MHz, ca. EUR
> 3100.-), ist aber halt ein USB-Oszilloskop mit entsprechenden Vor- und
> Nachteilen.
>
> Vielen Dank

Schau das Du eine gute Verbindung vom Oszi zu einem PC hast damit Du 
Screenshots, Messdaten etc nicht mit USB-Stick sondern mit einem 
Tastendruck am Oszi zum PC schicken kannst. Macht die Doku im Fa-eigenen 
Wiki oder sonst wo deutlich bequemer.

Wenn Du Motorsteuereungen nennst: schau das Du Diffprobes anschließen 
kannst - iaW: das Du das in den Kanaleinstellungen einstellen kannst, 
damit am Bildschirm die richtigen V/div angezeigt werden. Deskew ist 
dann auch gelegentlich hilfreich, da solche aktiven Tastköpfe leichte 
Verzögerungen haben.

Zum Rigol 5000 gibts einen elendslangen Thread im eevblog, der sich mit 
dem  "öffnen" aller Optionen beschäftigt: 
http://www.eevblog.com/forum/testgear/hacking-the-rigol-mso5000-series-oscilloscopes/new/?topicseen#new

da findet sich auch einiges zu den Bugs des Geräts...

Müßt ihr die Geräte regelmäßig kalibrieren (lassen) Wenn ja - schau das 
das möglich ist.

Und -laß Dir von den anderen Verdächtigen in der Preisklasse Angebote 
zukommen (R&S, Keysight, LeCroy hat in der Preisklasse nix was nur 
irgendwie brauchbar wäre, also Finger ganz weit weg von deren "LowCost" 
Geräten!)

Viel Erfolg und

Autor: c.m. (Gast)
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MiWi schrieb:
> Master S. schrieb:

fullquote in der ersten antwort - ich liebe es!

Autor: Karl (Gast)
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Master S. schrieb:
> Nun, darf ich in der Firma ein neues Oszilloskop aussuchen

Master S. schrieb:
> Wie einfach ist es im root-Verzeichnis alle Optionen "aufzumachen" (ich
> habe keine Schritt-für-Schritt-Anleitung gefunden)

Frag Mal deinen Chef was er davon hält. Möchtest du dass eure Kunden mit 
euren Produkten auch so umgehen? Für privat ist es mir ja egal, aber als 
Firma in einem Forum nach einer Raubkopie zu fragen ist nicht mehr 
grenzwertig...

Autor: MiWi (Gast)
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c.m. schrieb:
> MiWi schrieb:
>> Master S. schrieb:
>
> fullquote in der ersten antwort - ich liebe es!

ich auch. Darum mache ich es.

Autor: Rohrzange (Gast)
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Master S. schrieb:
> Hat jemand von euch diese neuen Oszilloskope und/oder mag etwas dazu
> sagen?

Master S. schrieb:
> c) beim Rigol: Wie einfach ist es im root-Verzeichnis alle Optionen
> "aufzumachen" (ich habe keine Schritt-für-Schritt-Anleitung gefunden)

Pech aber auch. Da musst Du wohl noch etwas googlen.

Autor: GEKU (Gast)
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Master S. schrieb:
> Rigol MSO5204
> 4-Kanal, 200MHz, ca. EUR 2400.-
> 4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3500.-
>
> Siglent SDS5034X
> 4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3400.-

Ich würde folgendes Gerät vergleichen:

  Voltcraft DSO-1204E
  4-Kanal, 200MHz,     EUR *583,87*
  500µV/div bis 10V/div
  Anstiegszeit ≤ 1,8 ns


https://www.conrad.at/de/p/voltcraft-dso-1204e-digital-oszilloskop-200-mhz-4-kanal-1-gsa-s-64-kpts-8-bit-digital-speicher-dso-1589987.html

Autor: Dieter (Gast)
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Meistens wird gerootet um die Einstellungen remote auszulesen und wieder 
einzuspielen nach Ablauf der Garantiezeit. Hat aber oft Gruende,  warum 
es nicht fuer alle freigegeben wird.

Autor: Luca E. (derlucae98)
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Master S. schrieb:
> Wie einfach ist es im root-Verzeichnis alle Optionen "aufzumachen" (ich
> habe keine Schritt-für-Schritt-Anleitung gefunden)

In der neusten Firmware wurde der SSH Zugang leider dicht gemacht. Gibt 
aber einen Patch, den man installieren kann. ;-)

Autor: Master S. (snowman)
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OK, danke soweit. Ok, nächstes Mal schreibe ich keine Hintergrundinfos 
(die führen offensichtlich zu Beiträgen, die nicht gefragt wurden). Ich 
werde zukünfig nur noch die "nackten" Fragen stellen. Leider bin ich bei 
meiner Entscheidungsfindung noch nicht viel weiter bei diesen beiden 
Oszi-Reihen:

Rigol MSO5204
4-Kanal, 200MHz, ca. EUR 2400.-
4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3500.-

Siglent SDS5034X
4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3400.-

a) Lautstärke (sehr wichtig! wieso wird das nie angegeben?!)
b) Wie buggy sind sie?
e) Würdet ihr ein MSO5000 einem SDS5000X vorziehen, oder umgekehrt?

Falls jemand was dazu sagen kann (vor allem a) oder e)), dann gerne 
kommentieren. danke.

Beitrag #5839375 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5840496 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Oli (Gast)
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GEKU schrieb:
> Ich würde folgendes Gerät vergleichen:
>
>   Voltcraft DSO-1204E


Kein Review, aber Bugs:

Youtube-Video "Voltcraft DSO1254E DSO-1254 Oszilloskop Oscilloscope  Bugs Crashes"

Systemabsturz geht imho gar nicht.
Von Voltcraft gibt´s keine neuere Firmware.
Hantek draufspielen ist nicht jedermanns Sache und fraglich, ob es dann 
besser ist.




Master S. schrieb:
> Alternativ, wäre noch ein PicoScope 6402C (4-Kanal, 250MHz, ca. EUR
> 3100.-), ist aber halt ein USB-Oszilloskop mit entsprechenden Vor- und
> Nachteilen.

Aufschlussreiches Review. Geht zwar um einen 5000er Pico, macht aber 
nichts, weil die Software für alle Picos dieselbe ist, also auch für den 
6402C.

Youtube-Video "Oszilloskop Test PicoScope 5444D MSO 5000 Serie USB Oscilloscope Review"

Autor: Eddy C. (chrisi)
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Angehängte Dateien:

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Beim Rigol MSO5000 gehen die Meinungen ja auseinander. Man kann aber 
sagen, dass für Privatleute gute Gründe existieren, sich das 5072 oder 
5074 zuzulegen und den Rest per Einfachsthack zu erledigen.

Ich selbst besitze ein 5074 und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit 
dem Gerät, obwohl am Arbeitsplatz die feinen Geräte von Keysight 
verfügbar sind.

Das Rigol besitzt Ecken und Kanten, was die Firmware und Bedienung 
angeht, ist aber preislich in Bezug auf die gebotenen Funktionen 
praktisch nicht zu unterbieten.

Zur Geräuschentwicklung: Ich würde es als hörbares, aber erträgliches 
Brummen bezeichnen, siehe Tonspur im Anhang.

Die Buggyness wurde mit der aktuellen 1.1.4.4er Firmware reduziert inkl. 
neuer Funktionen. Manche Funktionen sind unlogisch oder unnötig 
umständlich zu bedienen. Insgesamt muss man das Gerät besser kennen 
(z.B. die Exaktheitexakt der Triggerschwelle) bzw. Vertrauen aufbauen, 
ist das Gerät erstmal abgestürzt. Das kennt man von einem Keysight in 
dieser Form einfach nicht.

Das Siglent kenne ich nicht, habe mich praktisch ohne zu Zögern mit 
Verfügbarkeit der kostenlosen Upgrades aus Downunder für das Rigol 
entschieden.

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Autor: MiWi (Gast)
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@ TO - falls Du noch mitliest: TEK verkauft seine MDO4000-Geräte 
inzwischen teilweise um bis zu 60% reduziert und damit ungefähr in der 
Preisklasse, die Du anpeilst.

Auch wenn die nicht mehr das sind was ich mir als bequem bedienbare 
Geräte vorstelle... die sind - nun in der Preisregion angelangt - ihr 
Geld mehr als  Wert.

Viel Erfolg

Autor: W.S. (Gast)
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Master S. schrieb:
> Nun, darf ich in der Firma ein neues Oszilloskop aussuchen :-)

Dann sieh dich lieber bei Yokogawa um. Die haben ein schlüssiges 
Bedienkonzept und eine saubere Displaydarstellung und sind wirklich 
handlich - sowohl mechanisch als auch in der Benutzung.

Ich habe privat ein 600€ Siglent und der Schwager ein Rigol - und beide 
sind in der Darstellung und in der Bedienung grottenschlecht im 
Vergleich zu Yokogawa - OK, da sind ja auch einige Preisunterschiede 
dazwischen. Hätte ich das Geld für meine privaten Basteleien, dann würde 
ich das Siglent sofort gegen ein gut erhaltenes DL1740 eintauschen - 
obwohl das dort verbaute ZIP-Laufwerk heutzutage ein Anachronismus ist.

W.S.

Autor: Master S. (snowman)
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Tach zusammn
Endlich bin ich wieder verfügbag. Nun denn, danke Eddy C, das sind doch 
mal ein paar brauchbare Erfahrungen; danke auch fürs Audiofile.
@MiWi: Ja kenne die Teile von der letzten Firma :-( Nein danke, das 
darfst du gerne behalten...
@W.S.: Ich kann/soll mir was kaufen, das mir bei der Arbeit hilft und 
preislich OK ist, und da würde ich ein falsches Bild von mir/meiner 
Arbeit geben, wenn ich eine Limousine fahre, die auf Formel 1 aufgemotzt 
wurde und 4x mehr kostet als ein zweckmässiges Gerät: Ich bin Entwickler 
von Motorensteuerungen und kein Messlabor, das Referenzen nach Aussen 
gibt. ps: Wir haben ein Yokogawa mit Diskettenlaufwerk rumstehen - ich 
frage mich, ob ich da eine Tetanusspritze brauche, bevor ich das 
anfassen darf ;-)

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Autor: Michel M. (elec-deniel)
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Wie ist
Tektronix MDO3014  dazu im Vergleich  ??

Autor: MiWi (Gast)
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Michel M. schrieb:
> Wie ist
> Tektronix MDO3014  dazu im Vergleich  ??

im Vergleich zu was?


Aber egal. Messen kann man damit, Vergnügen ist es - im Vergleich zu der 
Mittelklasse von LeCroy oder einstiegsklasse von R&S keines.

Autor: Michel M. (elec-deniel)
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MiWi schrieb:
> Michel M. schrieb:
>> Wie ist
>> Tektronix MDO3014  dazu im Vergleich  ??
>
> im Vergleich zu was?
>
>
> Aber egal. Messen kann man damit, Vergnügen ist es - im Vergleich zu der
> Mittelklasse von LeCroy oder einstiegsklasse von R&S keines.

Thanks.

und die vorher genannten im Vergleich zu

"Rigol MSO5204" ca 2k


... gibt es  hier schon mehr praktische Erfahrungen und Empfehlungen ?!

Autor: Mane (Gast)
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Autor: Andrew T. (marsufant)
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Mane schrieb:
> MiWi schrieb:
>> Vergnügen ist es - im Vergleich zu der
>> Mittelklasse von LeCroy oder einstiegsklasse von R&S keines
>
> Wo ist bei R&S denn das Vergnügen?
>

> Youtube-Video "Rohde & Schwarz RTM3004 | Oszilloskop RTM 3004 | Test
> FUNKTIONsGENERATOR | Review | Bugs"
>


Gegenfrage: Wenn man wie im obigen Video daran rummäkelt, das "duty 
cycle nur bei Pulse" einstellbar ist, aber der Tester/in das kombiniert 
bei "Rechteck" erwartet, das man dito bei Dreieck und Rampe das in einer 
Funktion statt wie bei R&S sauber getrennt wünscht --- da frage ich mich 
ob das schlicht

"everybody wants his own flavour"
Diskussionen sind.

Dies Youtube Video ist in jedem Fall ein deutliches Beispiel dafür, das:
Fernsehen bildet, und youtube verdummt die Leute.


scnr.

Autor: MiWi (Gast)
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Mane schrieb:
> MiWi schrieb:
>> Vergnügen ist es - im Vergleich zu der
>> Mittelklasse von LeCroy oder einstiegsklasse von R&S keines
>
> Wo ist bei R&S denn das Vergnügen?
>


R&S und LeCroy sind mit einer Maus vollständige bedienbar. Es ist für 
mcih leichter und gerade bei vertrackten Messungen mit wackeligen 
Tastkopfpositionen einfacher die Maus am Arbeitstisch zu wechseln und 
neue Einstellungen zu machen als am Touch herumzutapsen.

Weiters: beide haben auch bei Messungen mit großer Speichertiefen eine 
gute Reaktionsgeschwindigkeit, hohe analoge Auflösung und im allgemeinen 
eine  - wie nannte Heise das vor vielen Jahren - gute Schwuppdizität...

aber es ist eh egal was ich als Antwort schreibe, Du und Deine 
Sockenpuppen wollen und können es eh nicht akzeptieren.

Autor: Michael (Gast)
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Andrew T. schrieb:
> Gegenfrage: Wenn man wie im obigen Video daran rummäkelt, das "duty
> cycle nur bei Pulse" einstellbar ist, aber der Tester/in das kombiniert
> bei "Rechteck" erwartet, das man dito bei Dreieck und Rampe das in einer
> Funktion statt wie bei R&S sauber getrennt wünscht --- da frage ich mich
> ob das schlicht
>
> "everybody wants his own flavour"
> Diskussionen sind.



Hättest Du mal mit einem richtigen Funktionsgenerator gearbeitet, 
wüsstest Du, was Standard ist.
R&S hat es beim RTM zwischenzeitlich genauso gemacht wie im Video.
Die noch höheren R&S-Reihen hatten es von Haus aus so.
Tektronix und jeder Marken-Funktionsgenerator, den ich bisher je gesehen 
habe, hatten das auch schon immer so.

Naja, Dampfplauderer gab es schon immer.
Du / MiWi (vermutlich eine Person) hätten tolle Chancen als Politiker, 
in der Elektronik seid ihr fehl am Platz.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Siglent?

Ist das ein Ableger von Agilent, somit ein entsorgter Enkel von HP?

Wenn ja, arbeitet der noch intensiver daran, endlich "optimale" 
Profitmaximierung bzw. Qualitätsreduzierung bei den Messgeräten
zu realisieren?

Autor: Michel M. (elec-deniel)
Datum:

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zurück zum Thema bitte :-)

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Elektrofan schrieb:
>> Siglent?
>
> Ist das ein Ableger von Agilent, somit ein entsorgter Enkel von HP?
>
> Wenn ja, arbeitet der noch intensiver daran, endlich "optimale"
> Profitmaximierung bzw. Qualitätsreduzierung bei den Messgeräten
> zu realisieren?

Nein.

Sigilent hat überhaupt nichts mit Agilent zu tun. Die haben sich einfach 
an den Namen angelehnt in der Hoffnung, durch die Ähnlichkeit, an dem 
guten Ruf von Agilent zu partizipieren.


1999 hat HP die Messtechniksparte abgespalten. Dieser Bereich bekam den 
Namen Agilent.

2014 hat Agilent die Messtechnikparte abgespalten. Das wurde dann 
Keysight. Keysight ist einer der erfolgreichsten Messgerätehersteller.

HP -> Agilent -> Keysight

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Autor: No Y. (noy)
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Siglent ist eher die B-Ware von LeCroy..
Und das Bedienkonzept von LeCroy schreckt vermutlich jeden intuitiv 
denkenden Menschen ab...

Autor: Christian (Gast)
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Master S. schrieb:
> Siglent SDS5034X
> 4-Kanal, 350MHz, ca. EUR 3400.-
> leider etwas sehr altbackene Optik

Der würde mich auch interessieren.



No Y. schrieb:
> Siglent ist eher die B-Ware von LeCroy..
> Und das Bedienkonzept von LeCroy schreckt vermutlich jeden intuitiv
> denkenden Menschen ab...

Erzähl mal mehr zu Bedienung und Service, hatte noch keinen LeCroy.

Autor: Luca E. (derlucae98)
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Helmut S. schrieb:
> Sigilent hat überhaupt nichts mit Agilent zu tun.

Wohingegen Rigol die günstigen Agilent-Serien als OEM gebaut hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Clemens L. (c_l)
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Helmut S. schrieb:
> Sigilent hat überhaupt nichts mit Agilent zu tun. Die haben sich einfach
> an den Namen angelehnt in der Hoffnung, durch die Ähnlichkeit, an dem
> guten Ruf von Agilent zu partizipieren.

Und auf meinem billigen Multimeter steht "HoldPeak® HP-33D" ...

Autor: nurmalso (Gast)
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Clemens L. schrieb:
> Und auf meinem billigen Multimeter steht "HoldPeak® HP-33D" ...

"Holed Peakard" wäre noch besser...

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