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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug nicht/schwer brennbarer Kunststoff


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Autor: Momo (Gast)
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Hallo,

mir wurde gestern schon bei einer Frage in der Analogtechnik so gut 
geholfen, da dachte ich mir vielleicht findet sich für folgendes auch 
eine Antwort:
Ich baue einen Strahler, und für eine Zwischenwand brauche ich einen 
Kunststoff, der schwer entflammbar, ggf. selbstverlöschend ist, 
einigermaßen UV-stabil und der sich mit gängigen Geräten (Stichsäge, 
Bohrer, Kreissäge,...) bearbeiten lässt. Die mechanische Belastung 
dagegen ist sehr gering.
Der Feuerschutz ist dabei am wichtigsten, denn das Gerät (pardon: DER 
GERÄT) wird auch ohne Aufsicht betrieben. Bei Überhitzung wäre es schön, 
wenn keine schwer gesundheitsschädlichen Dämpfe entstehen.
Kennt einer von euch einen geeigneten Kunststoff?

Autor: XYZ (Gast)
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Polycarbonat, aka Makrolon. Ist aber nicht ohne weiteres UV stabil.

Autor: Momo (Gast)
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Auf PC bin ich auch schon gestoßen, aber die fehlende UV-Stabilität und 
der Umstand, dass es farblos ist machen es für mich eher zu Plan B.

Autor: Pfanne (Gast)
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Autor: Frank K. (fchk)
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Warum Kunststoff?

Ist elektrische oder thermische Isolation gefordert?

Ansonsten: Eine Wand aus Stahlblech ist prinzipiell nicht brennbar und 
erfüllt Deine Anforderungen.

fchk

Autor: Jibi (Gast)
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Nehm den Kunstoff der für dich am besten geeignet ist und bring eine 
zusätzliche Isolierlage auf. Eine Temperaturüberwachung + Abschaltung 
hilft nachts gut zu schlafen

Autor: Jaja (Gast)
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Momo schrieb:
> Kunststoff, der schwer entflammbar, ggf. selbstverlöschend ist,
> einigermaßen UV-stabil und der sich mit gängigen Geräten (Stichsäge,
> Bohrer, Kreissäge,...) bearbeiten lässt.

Kunststoffe sind Kunst-Stoffe, die, wenn der Flammpunkt überschritten 
wird,  brennen. Oder wenn er unterschritten wird, schmelzen.
Selbstverlöschend sind sie erst bei Sauerstoff-Mangel.
Sie lassen sich mit 'gängigen Geräten' jedoch leicht bearbeiten. Auch 
ohne Wärme.

UV-stabil werden sie meist nur durch 'Pigmentierung', bei schwarz = Ruß.

Kunststoffe und Hitze = Oarsch.
Übrigens: schnöde LUFT isoliert auch.

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Pfanne schrieb:
> Teflon

Macht fiese Dämpfe bei Überhitzung

Frank K. schrieb:
> Warum Kunststoff?

Elektrische Isolation, genau. Außerdem bietet es sich bauartbedingt an, 
eine Platte mit ~10mm Stärke zu verbauen, das wird mit Metall etwas 
schwer.

Autor: Jaja (Gast)
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übrigens, am SCHLECHTESTEN brennt Holz. ==> Holz verkohlt nämlich bloß 
=>
Das ist der Grund warum Holzhäuser noch stehn, wenn Stahlbetonbauten 
schon längst in sich zusammengefallen sind.

HOLZ! erfüllt im Wesentlichen also alle Deine Anforderungen

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Jaja schrieb:
> Übrigens: schnöde LUFT isoliert auch.

Durch schnöde Luft fasst es sich mit dem Finger aber so leicht durch :(

Autor: Polyetheretherketon (Gast)
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PEEK

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Jaja schrieb:
> übrigens, am SCHLECHTESTEN brennt Holz. ==> Holz verkohlt nämlich bloß
> => Das ist der Grund warum Holzhäuser noch stehn, wenn Stahlbetonbauten
> schon längst in sich zusammengefallen sind.
> HOLZ! erfüllt im Wesentlichen also alle Deine Anforderungen

Das habe ich schon ernsthaft in Betracht gezogen, zumal es auch 
flammschutzimprägniertes Sperrholz gibt, aber bei Holz ist eben die 
elektrische Isolation unter Feuchtraumbedingungen nicht mehr gegeben...

Autor: Jaja (Gast)
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Jaja schrieb:
> am SCHLECHTESTEN brennt Holz

wenn HOLZ brennt, brennt nicht das HOLZ, sondern bloß das GAS im Holz!

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Jaja schrieb:
> Jaja schrieb:
>> am SCHLECHTESTEN brennt Holz
>
> wenn HOLZ brennt, brennt nicht das HOLZ, sondern bloß das GAS im Holz!

Ist das jetzt für meine Anwendung wichtig? <-ernste Frage

Polyetheretherketon schrieb:
> PEEK

Das sieht sehr brauchbar aus!
Wenn ich bei Wikipedia lese, dass es u.a. für Zahnprothesen verwendet 
wird, freue ich mich auf den Preis. Aber Sicherheit hat eben genau 
diesen.

Autor: Jaja (Gast)
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Hein Blöd schrieb:
> Sperrholz gibt, aber bei Holz ist eben die
> elektrische Isolation unter Feuchtraumbedingungen

Was für elektrische Isolation?
Dann müßte ja jedes Metallgehäuse unter Strom stehen.
Holz kannst übrigens auch lackieren.

Sperrholz = Oarsch!
Laminat? = TOP-Bastel.

Autor: Jaja (Gast)
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Hein Blöd schrieb:
> Ist das jetzt für meine Anwendung wichtig?

Freilich.
Wennst nicht verstehst, WARUM 'Holz' brennt, wirst es nie verstehen.
Warum nimmst nicht Laminat. ~6,5mm dick, beidseitig 
feuchtigkeitsresistent beschichtet (nicht an den Schnittkanten), 
widerstandsfähig, gibts in verschiedenen Dekors, ...

Autor: Georg A. (georga)
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Bakelit?

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Jaja schrieb:
> Hein Blöd schrieb:
>> Sperrholz gibt, aber bei Holz ist eben die
>> elektrische Isolation unter Feuchtraumbedingungen
>
> Was für elektrische Isolation? Dann müßte ja jedes Metallgehäuse unter
> Strom stehen. Holz kannst übrigens auch lackieren.
> Sperrholz = Oarsch! Laminat? = TOP-Bastel

Also zunächst einmal ist Holz in Feuchträumen schlecht einsetzbar, weil 
es quillt.
Und zum Thema Isolation: Metallgehäuse lassen sich erden, weil sie so 
gut leiten löst im Fehlerfall die Sicherung aus, SKI vorausgesetzt. 
Feuchtes Holz leitet gut genug, um dem Menschen gefährlich zu werden, 
aber zu schlecht, um eine Sicherung fliegen zu lassen.

Autor: Jaja (Gast)
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Hein Blöd schrieb:
> Feuchtes Holz

Und wie soll das Holz feucht werden? Willst uns   häggerln?

Baust einen Heizstrahler oder einen Licht-Strahler?
Heizstrahler  M Ü S S E N  ein Wärmeleitblech im hinteren Teil verbaut 
haben! Unabhängig vom Außengehäuse-Material.

>>> Wenn du nicht in der Lage bist,
>>> einen offenen Stromkreis vom Gehäuse zu isolieren

>> SOLLTEST DU DIE FINGER von STROMBASTELEIEN lassen !

>>>>Das ist KEIN guter RAT, sondern eine ernstzunehmende WARNUNG !!!


Alles klar, nun , Hein "Momo" Blöd?

Autor: Lebensmüder Opa (Gast)
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Jaja schrieb:
>>>> Wenn du nicht in der Lage bist,
>>>> einen offenen Stromkreis vom Gehäuse zu isolieren
>
>>> SOLLTEST DU DIE FINGER von STROMBASTELEIEN lassen !
>
>>>>>Das ist KEIN guter Rat, sondern eine ernstzunehmende WARNUNG !!!

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Jaja schrieb:
> Und wie soll das Holz feucht werden?

Weißt du was ein Feuchtraum ist? FEUCHTraum?

Jaja schrieb:
> Baust einen Heizstrahler oder einen Licht-Strahler?

Licht

Jaja schrieb:
>>>> Wenn du nicht in der Lage bist, einen offenen Stromkreis vom Gehäuse zu
>>>> isolieren
>
>>> SOLLTEST DU DIE FINGER von STROMBASTELEIEN lassen !
>
>>>>> Das ist KEIN guter RAT, sondern eine ernstzunehmende WARNUNG !!!
>
> Alles klar, nun , Hein "Momo" Blöd?

Bei mir alles klar, aber du hast jetzt unter Beweis gestellt das das bei 
dir nicht der Fall ist. Der Strahler ist Schutzklasse I, und wie das mit 
der Betriebssicherheit funktioniert, habe ich dir hier schon erklärt:

Hein Blöd schrieb:
> Metallgehäuse lassen sich erden, weil sie so gut leiten löst im
> Fehlerfall die Sicherung aus, SKI vorausgesetzt. Feuchtes Holz leitet
> gut genug, um dem Menschen gefährlich zu werden, aber zu schlecht, um
> eine Sicherung fliegen zu lassen.

Also nochmal an dich gerichtet:

Jaja schrieb:
>>> SOLLTEST DU DIE FINGER von STROMBASTELEIEN lassen !
>
>>>>> Das ist KEIN guter RAT, sondern eine ernstzunehmende WARNUNG !!!

Ach ja, der Name kommt daher dass ich von verschiedenen Geräten 
geschrieben habe. Schande über mein Haupt, wie KONNTE ich nur?!

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Hein Blöd schrieb:

> Polyetheretherketon schrieb:
>> PEEK
>
> Das sieht sehr brauchbar aus!
> Wenn ich bei Wikipedia lese, dass es u.a. für Zahnprothesen verwendet
> wird, freue ich mich auf den Preis. Aber Sicherheit hat eben genau
> diesen.

PEEK bzw. allgemeiner PAEK (Polyaryletherketon) ist ein hervorragendes 
Material, aber auch schwierig zu verarbeiten. Als wir vor einigen Jahren 
ein paar gedrehte Teile aus HT-PEEK (Victrex HT von Drake Plastics) 
herstellen ließen, fluchte der sehr erfahrene Mechaniker. Der 
Werkzeugverschleiß war enorm hoch. Ich habe zu Anschauungszwecken noch 
eine Tüte mit hauchdünnen PEEK-Spänen, die beim Drehen entstanden sind. 
Sie sind so zäh, dass es nicht möglich ist, sie mit der Hand zu 
zerreißen. Der Mechaniker benötigte etwa die vierfache Zeit gegenüber 
der Bearbeitung normaler Kunststoffe oder einfacher Metalle.

Billig und PEEK vertragen sich übrigens auch nicht, d.h. je nach Typ 
liegt man bei ca. 300-1000 EUR/kg. Das ist aber immer noch ein 
Schnäppchen im Vergleich zu massivem Polyimid, das bei ca. 8000 EUR/KG 
liegt. Nur dünne Folien lassen sich preisgünstig aus Polyimid 
herstellen, da sie aus der Gasphase abgeschieden werden können.

Ich bin sehr zufrieden mit der Beratung und dem Angebot von:
https://drakeplastics.com/

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Ja, die Preise für PEEK sind schon sehr deftig, das habe ich jetzt auch 
gesehen. Und die schwierige Verarbeitung macht es auch nicht gerade 
sexy...
Ich bin jetzt am überlegen, ob ich nicht einen leichter zu bearbeitenden 
und günstigen KS einsetze, der dann vllt. ein etwas kritischeres 
Brandverhalten zeigt, und die Feuersicherheit wirklich über eine 
Temperatursteuerung realisiere.

Autor: Jaja (Gast)
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Hein Blöd schrieb:
> Licht

?
So wie du an diese Arbeit (einen 'Baustrahler selber zu bauen)
herangehst, wirst in den nächsten Jahren über das
Frage-mich-wie-das-wohl-geht-Stadium
wohl nicht hinauskommen.

Häggerl-Kasperl-Blödian

Autor: Hein Blöd (Gast)
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Jaja schrieb:
> ?
> So wie du an diese Arbeit (einen 'Baustrahler selber zu bauen)
> herangehst, wirst in den nächsten Jahren über das
> Frage-mich-wie-das-wohl-geht-Stadium
> wohl nicht hinauskommen.

Komm, lass gut sein. Du hast jetzt oft genug durchblicken lassen dass du 
von nichts eine Ahnung und zu allem eine Meinung hast. Ich habe 
nirgendwo geschrieben dass ich einen BAUstrahler baue.

Autor: michael_ (Gast)
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Jaja schrieb:
> Kunststoffe sind Kunst-Stoffe, die, wenn der Flammpunkt überschritten
> wird,  brennen. Oder wenn er unterschritten wird, schmelzen.
> Selbstverlöschend sind sie erst bei Sauerstoff-Mangel.

Quatsch!

XYZ schrieb:
> Polycarbonat, aka Makrolon. Ist aber nicht ohne weiteres UV stabil.

SW Polycarbonat geht da schon.
Vor allem wenn glasfaserverstäkt.
Preislich ist es aber für den TO nicht geeignet.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Was ist eigentlich mit dem guten alten PVC? Ja ok, es setzt beim 
Verbrennen giftige Dämpfe frei, aber es ist schwer entflammbar und 
selbstverlöschend - wegen der giftigen Dämpfe.

Ansonsten erfüllt es so ziemlich alle Anforderungen: Kaum 
Wasseraufnahme, gut zu Verarbeiten, in so ziemlich allen Farben 
erhältlich, isolierend, UV-beständig. Nicht umsonst wird es sowohl für 
Fenster als auch für Insta-Rohre und Kabel eingesetzt.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Jaja schrieb:
> wenn HOLZ brennt, brennt nicht das HOLZ, sondern bloß das GAS im Holz!

Das ist bei allen Bränden so: Es brennen immer die Stoffe in gasförmiger 
Phase. Bei Flüssigkeitsbränden brennt immer die verdampfte Flüssigkeit, 
sieht man z.B. gut wenn man Spiritus auf eine Metallplatte gießt und 
anbrennt. Bei Feststoffbränden brennt der sublimierte oder pyrolysierte 
ausgasende Teil des Feststoffes, egal ob das Holz, Kunststoff oder Kohle 
ist.

Autor: Hans Dampf (Gast)
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FR4?

Autor: nachtmix (Gast)
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Momo schrieb:
> Ich baue einen Strahler, und für eine Zwischenwand brauche ich einen
> Kunststoff, der schwer entflammbar, ggf. selbstverlöschend ist,
> einigermaßen UV-stabil und der sich mit gängigen Geräten (Stichsäge,
> Bohrer, Kreissäge,...) bearbeiten lässt. Die mechanische Belastung
> dagegen ist sehr gering

Glas?

Braucht natürlich etwas Know-How zur Bearbeitung, aber das sollte man 
für die anderen Wekstoffe auch haben.

Autor: does'nt matter (Gast)
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Hein Blöd schrieb:
> Jaja schrieb:
>> übrigens, am SCHLECHTESTEN brennt Holz. ==> Holz verkohlt nämlich bloß
>> => Das ist der Grund warum Holzhäuser noch stehn, wenn Stahlbetonbauten
>> schon längst in sich zusammengefallen sind.
>> HOLZ! erfüllt im Wesentlichen also alle Deine Anforderungen
>
> Das habe ich schon ernsthaft in Betracht gezogen, zumal es auch
> flammschutzimprägniertes Sperrholz gibt, aber bei Holz ist eben die
> elektrische Isolation unter Feuchtraumbedingungen nicht mehr gegeben...

? k.A. woher bspw. die beliebten "Feuchtraumdosen" ihren Ursprung haben

"Feuchtraumbedingungen"

Gibt weit und breit keine Norm welche den Begriff Feuchtraum führt.
Es gibt Nassräume DIN EN 18195

"Innenraum in dem nutzungbedingt Wasser in solcher Menge anfällt, dass 
zu seiner Ableitung eine Fußbodenentwässerung erforderlich ist. Bäder im 
Wohnungsbau ohne Bodenablauf zählen nicht zu den Nassräumen"
Z.B. Küchen u. Bäder sind und bleiben idR. trockene Räume.

Es gibt eine DIN 4108 Wärme u. Feuchteschutz (am Bau), VDE Richtlinien 
zur Elektroplanung, ... und einen Dschungel an besonderen Anforderungen 
an Materialien u. Bauweisen aber keine 'Feuchtraumbedingungen'.


---
vlt taugen ja Bootsbausperrhölzer ;)

Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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Das Stichwort zur Suche ist "UL94".
Schön erklärt und mit Materialbeispielen hinterlegt bei 
https://www.ensingerplastics.com/de-de/halbzeuge/technische-kunststoffe-auswahl/schwer-entflammbar

Beitrag #5840891 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5840904 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: StefG (Gast)
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Wie wär's mit 6mm Faserzementplatte aka Eternit?

Autor: ZF (Gast)
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Hallo Momo-Hein,

falls 12,5 mm Dicke auch geht: 
https://www.hornbach.de/shop/Powerpanel-H2O-fermacell-1250x1000x12-5mm/7948307/artikel.html
Kein klassischer Kunststoff, aber A1, feuchtraumgeeignet und leicht 
bearbeitbar.

Falls es unbedingt 10 mm sein müssen, dann mal in der Fliesenabteilung 
gucken. Um den Preis, dass statt mit Stichsäge mit Diamantscheibe gesägt 
werden muss.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Irgendwann waere der Sinn mal noch interessant gewesen. Also :
- Feuchtraum, mit Kondensation
- Trocken und mehrere 100 Grad
was fehlt noch...
- Spritzwasser
- Ex, mit brennbaren Gasen
- medizinal
- automotive & space

Ein Material, das fast allem genuegt waere zB Schaumbeton, oder eine 
custom gebackene Keramik.

Autor: a123 (Gast)
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HPL (high pressure laminate)

Ist eine Melaminharzplatte
Es gibt sie in verschiedenen Dicken und Farben
dekorativ unter dem Namen "dekorative Schichtstoffplatte"
halbwegs preisgünstig  (billig z.B. von Alt Industriebedarf zu bekommen)
gut bearbeitbar (mit hartmetallbesetzten Holzverarbeitungswerkzeugen, 
bei HSS-Werkzeugen recht ansehnlicher Werkzeugverschleiß, für 
Einzelstück aber evtl. akzeptabel)
fast unzerstörbar
wirklich nicht gut brennbar
sehr gut elektrisch isolierend
mechanisch sehr stabil

Autor: XYZ (Gast)
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Momo schrieb:
> Auf PC bin ich auch schon gestoßen, aber die fehlende UV-Stabilität und
> der Umstand, dass es farblos ist machen es für mich eher zu Plan B.

Geeignete Lacke helfen gegen beides!

Autor: Karl (Gast)
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Geh auf den Wertstoffhof und schneide bei Einem Markenelektrogroßgerät 
die ein passendes Stück raus. Der ist wirklich schwer entflammbar. Und 
hör hier nicht auf die Leute die dir normales PVC empfehlen, das brennt 
wie Zunder!

Autor: cassini (Gast)
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Polyamid PA66 mit Flammschutzausrüstung. Wird bei BASF unter dem 
Handelsnamen Ultramid geführt. Viele Spulenkörper sind aus Ultramid, im 
Automobilbau wird es auch eingesetzt. Ist formstabil bis 260°C und ist 
selbstverlöschend nach UL94V-0. Es ist überdies relativ preisgünstig und 
ideal für Spritzguss geeignet.

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