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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik EUFAB 4A Batterieladegerät abgeraucht


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Autor: R. H. (breezer)
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Hallo,

mein Batterieladegerät hat sich spontan verabschiedet.

Es handelt sich um dieses Modell:

https://www.amazon.de/EUFAB-16614-Intelligentes-Batterieladeger%C3%A4t-12V/dp/B00EPYRRPI

Das Gerät scheint extrem billig verarbeitet zu sein, siehe Lötungen.

Nichtsdestotrotz wollte ich versuchen es wiederzubeleben.

Augenscheinlich sind drei Bauteile zerstört:

Mosfet TPC8124
Sicherung 1,6A
und zwei Widerstände.

Evtl. reicht der Austausch dieser Komponenten schon...

Leider sind die Beschriftungen der Widerstände kaum noch zu entziffern, 
hat da jemand einen Tip für mich?

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Wie heißt denn der 8-Beiner daneben?

Autor: R. H. (breezer)
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Auf dem IC unter den Widerständen steht "200D6", scheint ein PWM 
Controller zu sein...

Autor: R. H. (breezer)
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Sieht aus als wenn die Widerstände als Shunt dienen, da eine Leitung an 
"Current-Sense" des IC führt...

Autor: Peter R. (pnu)
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Bei R1 sieht es aus als sei das Metall der Pads durch Elektrolyse 
weggefressen.
Mit Messspitzen direkt am Widerstand kann man evtl. den Wert messen.
R9 scheint den Aufdruck 1R80 zu haben, wie 1,8 Ohm.
Auch R9 kann auch schon durch Elektrolyse "frei" gefressen worden sein.

beim Probebetrieb kann das  IC auch mit z.B: 10 Ohm als R1 laufen,dann 
wäre halt der Strom auf ca.1/10 begrenzt.

Problematischer ist halt Q2 (der MOSFET?). Das sind die Pads und die 
Leiterplatte fast verkohlt.

Auf jeden Fall einen Akku erst einmal über einen Widerstand >100Ohm 
anschließen, sonst brät der Akku den FET sofort kaputt.

Autor: hinz (Gast)
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R. H. schrieb:
> "200D6"

NCP1200 von ONSemi.

Autor: hinz (Gast)
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hinz schrieb:
> R. H. schrieb:
>> "200D6"
>
> NCP1200 von ONSemi.

Und wenn dessen Shunt durchgebrannt ist, dann ist mindestens auch sein 
MOSFET hinüber. Und das ist nicht der am anderen Ende der Platine.

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