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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OT: LTSpice - Fehler in Simulation oder.


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Autor: Harry R. (harryr)
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habe ich etwas übersehen !?

Ich weiß, das hier ist nicht unbedingt ein LTSpice-Forum,
andererseits weiß ich aber, dass LTSpice hier durchaus bekannt ist.

Zum Problem, angehängt habe ich ein LTSpice-Simulationsdatei.

Leider klappt es irgendwie nicht die Werte (Transiente) an anderen
Messpunkten als an Input anzuzeigen.

Ich habe schon alles mögliche versucht ..

Angehängt sind weiterhin zwei Screenshots die zeigen was bei "Input"
und was bei "Messung" herauskommt, zusätzlich die in der Simu 
includierte lib.

Danke und Grüße
Harry

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Hallo Harry,
da fehlt noch das Symbol(.asy) für die Röhre und das SPICE-Modell(.lib).

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Autor: Harry R. (harryr)
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Helmut S. schrieb:
> Hallo Harry,
> da fehlt noch das Symbol(.asy) für die Röhre und das SPICE-Modell(.lib).
Ups .. ich habe mal was angehängt :o)

Grüßle

Autor: Harry R. (harryr)
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Harry R. schrieb:
> Helmut S. schrieb:
>> Hallo Harry,
>> da fehlt noch das Symbol(.asy) für die Röhre und das SPICE-Modell(.lib).
> Ups .. ich habe mal was angehängt :o)
>
> Grüßle
Und noch was ...

Grüßle

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Hallo Harry,

Ich habe ein paar Dinge korrigiert.
Die linke Röhre hatte keinen Gitterwiderstand.
Das Gitter der Roehre rechts war nicht angeschlossen.
Generell ist es nicht so gut von GND auf -Ub als Bezugspunkt des Signals 
zu gehen wegen möglicher Störungen auf der Versorgungsspannung. Die 
werden dann wie das Eingangssignal mitverstärkt.

Der ganz große Hänger war das Modell des OPA134. Der Opamp schwingt, 
wenn dessen Ausgang an den Anschlag geht. Diese Macke lässt sich nur 
umschiffen, wenn man die Ausgangsspannung begrenzt. Ich habe dazu zwei 
idelaisierte Z-Dioden in Reihe verwendet. Die benötigst du in der realen 
Schaltung nicht. Ich denke das Schwingen ist nur bei dem SPICE-Modell 
vorhanden.

Die Eingangsamplitude habe ich auf 10mV reduziert, die 
OP-Verstärkung(R3) um Faktor 10 verkleinert und die verstärkung der 
Röhren reduziert, damit am Ausgang gerade noch ein Sinus herauskommt. 
Auf jeden Fall kannst du jetzt nach Belieben die Bauteilewerte ändern 
und die Simulation sollte immer sinnvoll durchlaufen.

Helmut


Tipp: Bauteile kann man im Schaltplan drehen und spiegeln.
MOVE -> anklicken STRG-r
MOVE -> anklicken STRG-e

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Autor: Harry R. (harryr)
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Hallo Helmut,
hallo Mitleser :o)

Helmut S. schrieb:
> Hallo Harry,
>
> Ich habe ein paar Dinge korrigiert.
Ich habe mir das alles eben angeschaut.

> Die linke Röhre hatte keinen Gitterwiderstand.
Klarer (copy-)Fehler von mir !!!
Ich habe mal das "Vorbild" den Butler Tubedriver (bzw das Schaltbild) 
angehängt, daran habe ich mich orientiert.

> Das Gitter der Roehre rechts war nicht angeschlossen.
Hmm, das sieht man so schlecht, woran hast du das gemerkt (also optisch) 
?

> Generell ist es nicht so gut von GND auf -Ub als Bezugspunkt des Signals
> zu gehen wegen möglicher Störungen auf der Versorgungsspannung. Die
> werden dann wie das Eingangssignal mitverstärkt.
Ich glaube das hat der ursprüngliche Autor gemacht, weil die Trioden ja 
auch nur mit ~ +-18V betrieben werden. Wie würdest du es (besser) machen 
?


> Der ganz große Hänger war das Modell des OPA134. Der Opamp schwingt,
> wenn dessen Ausgang an den Anschlag geht. Diese Macke lässt sich nur
> umschiffen, wenn man die Ausgangsspannung begrenzt. Ich habe dazu zwei
> idelaisierte Z-Dioden in Reihe verwendet. Die benötigst du in der realen
> Schaltung nicht. Ich denke das Schwingen ist nur bei dem SPICE-Modell
> vorhanden.
Okay, und deswegen hängt LTSpice (oder was passiert da in der 
Simulation) ???
Der O-Autor hat an der Stelle einen TL072 verwendet, wäre das mit dem 
nicht passiert ?


> Die Eingangsamplitude habe ich auf 10mV reduziert, die
> OP-Verstärkung(R3) um Faktor 10 verkleinert und die verstärkung der
> Röhren reduziert, damit am Ausgang gerade noch ein Sinus herauskommt.
> Auf jeden Fall kannst du jetzt nach Belieben die Bauteilewerte ändern
> und die Simulation sollte immer sinnvoll durchlaufen.
Da werde ich nach belieben variieren, da das Ganze ja (Overdrive !!)
übersteuern und damit auch keinen Sinus mehr liefern soll.

Der von dir mit Fragezeichen markierte Teil ist natürlich Unsinn und ein 
Relikt aus dem mekwürdigen Bypass der in der ursprünglichen Schaltung
(+ copy/Paste-Fehler meinerseits).Da wird einserseits eine Status-LED 
und anderseits der zweite OP auf Masse geschaltet .. das werde ich so 
nicht übernehmen

> Helmut
>
>
> Tipp: Bauteile kann man im Schaltplan drehen und spiegeln.
> MOVE -> anklicken STRG-r
> MOVE -> anklicken STRG-e
Ja, weiß ich, habe ich nach langen Versuchen auch herausgefunden - ein
markieren und dann zb Str-r wäre einfacher, den Umweg über Move  habe 
ich irgendwann dann selbst gefundem. Warum erwähnst du das ?

Danke und viele Grüße
Harry

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Hallo Harry,

>> Das Gitter der Roehre rechts war nicht angeschlossen.
> Hmm, das sieht man so schlecht, woran hast du das gemerkt (also optisch)?

An der gestrichelten Linie.


>  Generell ist es nicht so gut von GND auf -Ub als Bezugspunkt des Signals
> > zu gehen wegen möglicher Störungen auf der Versorgungsspannung. Die
>> werden dann wie das Eingangssignal mitverstärkt.
>Ich glaube das hat der ursprüngliche Autor gemacht, weil die Trioden ja
auch nur mit ~ +-18V betrieben werden. Wie würdest du es (besser) 
machen?

Eine einfache Verbesserung gibt es da nicht, weil man dann zuwenig 
Versorgungsspannung für die Röhre übrig hat.


>> Der ganz große Hänger war das Modell des OPA134. Der Opamp schwingt,
>> wenn dessen Ausgang an den Anschlag geht. Diese Macke lässt sich nur
>> umschiffen, wenn man die Ausgangsspannung begrenzt. Ich habe dazu zwei
>> idelaisierte Z-Dioden in Reihe verwendet. Die benötigst du in der realen
>> Schaltung nicht. Ich denke das Schwingen ist nur bei dem SPICE-Modell
>> vorhanden.

> Okay, und deswegen hängt LTSpice (oder was passiert da in der Simulation)?

Die Simulationsgeschwindigkeit war total im Keller. Ich hab dann in die 
Ausgangsspannung des zweiten Opamps hinein "gezoomed". Es schwingt da 
mit 100MHz. Deshalb gab es fast keinen Zeitfortschritt in der 
Simulation.


> Der O-Autor hat an der Stelle einen TL072 verwendet, wäre das mit dem
nicht passiert?

Hab es gerade probiert. Dieses SPICE-Modell hat das Problem nicht. Siehe 
Anhang.


>> Tipp: Bauteile kann man im Schaltplan drehen und spiegeln.
>> MOVE -> anklicken STRG-r
>> MOVE -> anklicken STRG-e
> Ja, weiß ich, habe ich nach langen Versuchen auch herausgefunden
> - ein markieren und dann zb Str-r wäre einfacher, den Umweg über Move  habe ich 
irgendwann dann selbst gefundem.

In LTspice muss man erst klicken welche Aktion man haben will. Erst dann 
wird das Objekt angeklickt.


> Warum erwähnst du das?

Weil z. B. die Spannungsquelle am Eingang auf dem Kopf stand und weil 
Widerstandsbezeichner in der Luft hingen. Da denke ich mir dann immer 
der Schaltplanersteller hat mühsam versucht irgend etwas zurecht zu 
rücken und kennt diese einfache Methode nicht.

Helmut

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Autor: Harry R. (harryr)
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Helmut S. schrieb:
> Hallo Harry,
>
>>> Das Gitter der Roehre rechts war nicht angeschlossen.
>>>> Hmm, das sieht man so schlecht, woran hast du das gemerkt (also optisch)?

> An der gestrichelten Linie.
Okay, ich habe nach einigem Herumprobieren verstanden was du meinst :-)
>
>>>  Generell ist es nicht so gut von GND auf -Ub als Bezugspunkt des Signals
>>> zu gehen wegen möglicher Störungen auf der Versorgungsspannung. Die
>>> werden dann wie das Eingangssignal mitverstärkt.
>>>>Ich glaube das hat der ursprüngliche Autor gemacht, weil die Trioden ja
>>>> auch nur mit ~ +-18V betrieben werden. Wie würdest du es (besser)
>>>> machen?
>
> Eine einfache Verbesserung gibt es da nicht, weil man dann zuwenig
> Versorgungsspannung für die Röhre übrig hat.
Ja, das hatte ich so befürchtet.
Ist aber nicht schwer +-1%V einigermassen sauber zu bekommen.

>
>> Der ganz große Hänger war das Modell des OPA134. Der Opamp schwingt,
>> [..]>
>>> Okay, und deswegen hängt LTSpice (oder was passiert da in der Simulation)?
>
>>>> Die Simulationsgeschwindigkeit war total im Keller. Ich hab dann in die
>>>> Ausgangsspannung des zweiten Opamps hinein "gezoomed". Es schwingt da
>>>> mit 100MHz. Deshalb gab es fast keinen Zeitfortschritt in der
>>>> Simulation.
Wie hast du das "gezoomt" ?

>> Der O-Autor hat an der Stelle einen TL072 verwendet, wäre das mit dem
>> nicht passiert?

> Hab es gerade probiert. Dieses SPICE-Modell hat das Problem nicht. Siehe
> Anhang.
Ja, hab's gesehen

> Helmut

Merci für die Hilfe
Grüßle Harry

PS: Schwierig die ganzen Zitatebenen noch editiert zu bekommen ....

Autor: Helmut S. (helmuts)
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>>>> Die Simulationsgeschwindigkeit war total im Keller. Ich hab dann in die
>>>> Ausgangsspannung des zweiten Opamps hinein "gezoomed". Es schwingt da
>>>> mit 100MHz. Deshalb gab es fast keinen Zeitfortschritt in der
>>>> Simulation.
Wie hast du das "gezoomt" ?


Setze die Amplitude am Eingang von 0.01 auf 0.51 und entferne die 
Z-Dioden.
RUN
Ein paar Sekunden warten. Die Simulation stoppen. Jetzt die 
Ausgangsspannung des 2. Opamps plotten und dann die letzte Mikrosekunde 
anschauen.

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