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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lötprobleme beim Reflow?


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Autor: Werner M. (werner-m)
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Hallo
Ich habe das erste mal einige Platinen bestücken lassen.
Das Ergebnis ist fragwürdig oder mir fehlt die Ahnung um das zu 
bewerten.
Ich finde es sieht bei dem Kleinen teil eher aus als wäre es nicht 
richtig verlötet. Eher als würde es nur aufliegen.
Der Mega8 hingegen hat wenigstens auch Lötzinn auf seinen Pins.

Meint ihr das ist okay? besser als von Hand ist es allemal aber der 
laden war nicht grade günstig und es wäre schade wenn die teile einfach 
abfallen.

Bitte einmal um Bewertung
Lg

Autor: Karl (Gast)
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Der IC lässt sich nicht richtig beurteilen mit dem Foto von dir. Sieht 
aber halbwegs brauchbar aus (untere Reihe). Links sieht es wieder so aus 
als wär das nicht richtig geflossen bzw die Beinchen haben das Zinn 
nicht so recht angenommen..

Das kleine Gehäuse würde ich so nicht akzeptieren. Das ist nicht richtig 
gelötet. Selbst wenn es nicht runterfällt kannst du da früher oder 
später Kontaktprobleme und damit Ausfälle bekommen.
Teils sind die Bauteilfüsschen ja garnicht benetzt. Sieht nach alten bzw 
oxidierten (falsch gelagerten) Bauteilen aus.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Werner M. schrieb:
> besser als von Hand ist es allemal
Also wenn ich will löte per Hand besser (sowohl mit Lötkolben als auch 
mit Hotair).
Für mich sieht das fast so aus als wenn das Temperaturprofil nicht ganz 
passt. Wo kommt das Flux auf dem SOT 23-6 her? Die ungleichmäßige 
Menge an Lötzinn lässt mich auch den Stencil (wenn überhaupt verwendet 
infrage stellen)

: Bearbeitet durch User
Autor: Schlumpf (Gast)
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Das ist absolut inakzeptabel, wenn das ein Dienstleister gemacht hat.

Der SOT23 wurde von Hand gelötet. Aber von jemandem, der keine Ahnung 
vom löten hat.

Und der IC sieht auch nicht gut aus.

Und dann alles mit Flux vollgerotzt.
Absolut dilletantische Arbeit.
Dafür Geld zu verlangen ist ne Frechheit.

Sowas kann man locker von Hand löten und zwar so, dass es kaum von einer 
maschinellen Verarbeitung zu unterscheiden ist.
Und das in weniger als 10min.

Darf ich fragen, was du für diesen Murks bezahlt hast?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Sieht Scheiße aus. Reklamieren.

Autor: Karl (Gast)
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Ja...
Die übermäßige und vor allem ungleichmässige Verteilung von 
Flussmittelrückstände ist auffällig.
Könnte auf händisches Löten (was wirklich grad bei dem kleinen Teil echt 
mies ausgeführt ist) hindeuten.

Autor: Schlumpf (Gast)
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Die 'Nase' an der Lötstelle oben rechts am SOT23 ist eigentlich ein 
Beweis für Handlötung. Sowas passiert beim Reflow nicht. Ebensowenig 
kommt es zu so einem Flux-Batz.
Das ist von Hand gelötet. Was grundsätzlich ja kein Reklamationsgrund 
ist.
Aber so mieserabel wie das gemacht ist, kann man nicht mehr von einer 
Lötstelle reden.
Eher von zusammengepappt mit der Option auf elektrischen Kontakt.
Ich wäre stinksauer, wenn mir jemand sowas als bezahlte Dienstleistung 
abliefern würde.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Das das 1.Bild von Hand gelötet wurde kann man an der ungleichmäßigen
Fluxerverteilung erkennen. Die weißen Reste scheinen wohl Silikon- oder
Kleberreste zu sein, was darauf hindeutet, dass hier kein Produktions-
prozess statt fand, sondern ein Reparatur. Da ist Reflow eher unüblich.
Außerdem ist zu viel Zinn auf den Pads(beide Bilder) und der Chip im
ersten Bild nicht zentriert ist, was bei Reflow normal wäre.

Bei Reparatur kommt man ums Handlöten kaum herum.
Diese wichtige Info hat uns der TO wohl unterschlagen.

Wäscht der DL die Baugruppe nicht? Das ist in der Produktion Standard,
aber selten in der Reparatur.

Ich sehe da auch einen Mangel, aber wenn man da nur billige
Anlernkräfte dran setzt, muss einen dieses Ergebnis nicht wundern.

Autor: Stefan L. (stefan_l134)
Datum:

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Dr.Who schrieb:
> Bei Reparatur kommt man ums Handlöten kaum herum.
> Diese wichtige Info hat uns der TO wohl unterschlagen.

Werner M. schrieb:
> Ich habe das erste mal einige Platinen bestücken lassen.

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