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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewirb Dich doch mal bei Lilium:


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von Werner S. (wernertrp)


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https://lilium.com/privacy-in-recruiting
https://lilium.com/careers

Haben die eine Bewerber AI ?
Über sieben Brücken musst Du gehen über sieben Hürden darfst Du 
Bockspringen üben.
Wenn Du einmal abgelehnt wurdest dann brauchst Du Dich kein zweites mal 
bewerben.
Erst in der letzten 7. Bewerbungsstufe Stufe triffst Du auf Menschen 
alte Knochen COEs.
Bist Du älter als 25 Jahre vergiss es.
(Siehe Auszug aus dem Lilium Gesichtssammelfoto.)

von Buhmuckl (Gast)


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Werner S. schrieb:
> Wenn Du einmal abgelehnt wurdest dann brauchst Du Dich kein zweites mal
> bewerben.

Ist doch vernünftig?!

von Werner S. (wernertrp)


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Buhmuckl schrieb:
> Werner S. schrieb:
>> Wenn Du einmal abgelehnt wurdest dann brauchst Du Dich kein zweites mal
>> bewerben.
>
> Ist doch vernünftig?!

Meinst Du jetzt Merkl oder Spahn Vernunft ?

von meckerziege (Gast)


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Kannst du uns nochmal im Detail erklären was du mit deinem Post aussagen 
willst?

von Werner S. (wernertrp)


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Werner S. schrieb:
> Buhmuckl schrieb:
>> Werner S. schrieb:
>>> Wenn Du einmal abgelehnt wurdest dann brauchst Du Dich kein zweites mal
>>> bewerben.
>>
>> Ist doch vernünftig?!
>
> Meinst Du jetzt Merkl oder Spahn Vernunft ?

Buhmuckl hat so schnell geantwortet, dass er unmöglich alles bei Lilium 
gelesen haben kann. Er war doch nicht mal auf deren Homepage.

von Werner S. (wernertrp)


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meckerziege schrieb:
> Kannst du uns nochmal im Detail erklären was du mit deinem Post aussagen
> willst?

Ich will hier nur mal auf die geile Bewerbungs-AI-Software von Lilium 
aufmerksam machen.

von Werner S. (wernertrp)


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Werner S. schrieb:
> meckerziege schrieb:
>> Kannst du uns nochmal im Detail erklären was du mit deinem Post aussagen
>> willst?
>
> Ich will hier nur mal auf die geile Bewerbungs-AI-Software von Lilium
> aufmerksam machen.

Da gibt es auch eine Seite mit freien Stellen oder pseudo freien 
Stellen.
Die Anzahl ist so hoch, dass ich sie nicht durchgezählt habe ich schätze 
sie auf 30 bis 40 freie Stellen.

von Buhmuckl (Gast)


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Werner S. schrieb:
> Buhmuckl schrieb:
>>> Werner S. schrieb:
>>>> Wenn Du einmal abgelehnt wurdest dann brauchst Du Dich kein zweites mal
>>>> bewerben.
>>>
>>> Ist doch vernünftig?!
..
> Buhmuckl hat so schnell geantwortet, dass er unmöglich alles bei Lilium
> gelesen haben kann. Er war doch nicht mal auf deren Homepage.

Hab ich nicht nötig, da ich mich schon ne Weile mit der 
Elektro-Fliegerei beschäftige ist mir Lilim bekannt.

Ausserdem sollte doch durch das Zitat deutlich werden, das es völlig 
unabhängig von der Firma es sinnvoll ist, einen einmal abgelehnten 
Bewerber von einem erneuten Versuch abzuraten. Diese uneinsichtigen 
Wiederholungstäter verstopfen nur "die Wäschekörbe".

von Werner S. (wernertrp)


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Hallo Buh muckl
ich bin Amateur und habe 2 Stück Copter aus ebay China  Einzelteilen
zusammengebaut. Fliegen tue ich nur selten.
Muß ich mich anmelden und versichern für 2 mal fliegen im Jahr ?

von Liliput (Gast)


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Der Laden legt eh ne Bruchlandung, Flugtaxis auf Kostenniveau eines 
besseren Taxis, was man bis heute nicht mal mit Billigstkolbenmaschinen 
hinbekommen hat, jetzt mit nem Lithiumballast und null 
Überlebensfähigkeit bei Batterie- oder Stromrichterausfall. In 
Deutschland kann man 2025 noch froh sein, wenn sich die Leute noch die 
Gummiradmobilität leisten können und der Staat es gebacken bekommt, mit 
dem Zerfall von Straßen und Brücken bei der Sanierung mithalten zu 
können. Aktuell ist da ne Riesengap zwischen Zerfalls- und 
Sanierungsgeschwindigkeit. Cargolifter wäre da eher angebracht, um die 
räudigen Lkw von der Straße zu bringen, für Eisenbahn ist die BRD ja zu 
blöde.

von Buhmuckl (Gast)


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Werner S. schrieb:
> Hallo Buh muckl
> ich bin Amateur und habe 2 Stück Copter aus ebay China  Einzelteilen
> zusammengebaut. Fliegen tue ich nur selten.
> Muß ich mich anmelden und versichern für 2 mal fliegen im Jahr ?

Keine Ahnung, ich interessiere mich nicht sonderlich für die hiesigen 
Regularien bezüglich Modellfliegerei.

von Werner S. (wernertrp)


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Was ich auch noch auf der Homepage gelesen habe ist:
Man bekommt dort 3 Mahlzeiten pro Tag.
Übers Gehalt steht nichts, bekommt man das erst in Bewerbungsstufe Nr. 7 
gesagt-genannt ?

von Rudi Rumpel (Gast)


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"The very best people in
the very best company"

Vermutlich noch so ein paar Hippster, die sich das Gefühl eigener 
Genialität und Überlegenheit durch abgelehnte Bewerber einkaufen.

Kenne schon so einen Laden und bei denen tropft die Arroganz nur so aus 
beiden Ohren raus. Muss ich nicht haben.

von Löl (Gast)


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Neoliberalismus halt.

von Bimbo. (Gast)


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Löl schrieb:
> Neoliberalismus

Wohl eher Sozialdarwinismus. Man sollte sich einen seriösen Arbeitgeber 
suchen.

von Rudi Rumpel (Gast)


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von Long John (Gast)


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Liliput schrieb:
> In
> Deutschland kann man 2025 noch froh sein, wenn sich die Leute noch die
> Gummiradmobilität leisten können und der Staat es gebacken bekommt, mit
> dem Zerfall von Straßen und Brücken bei der Sanierung mithalten zu
> können. Aktuell ist da ne Riesengap zwischen Zerfalls- und
> Sanierungsgeschwindigkeit. Cargolifter wäre da eher angebracht, um die
> räudigen Lkw von der Straße zu bringen, für Eisenbahn ist die BRD ja zu
> blöde.

Mittlerweile bin auch ich dreißig geworden und frage mich, ob ich 
eigentlich aus einer wohlbehüteten Kindheit in die raue Welt der 
Erwachsenen gekommen bin oder ob sich dieses Land eher doch in einem 
zuhnemenden wirtschaftlichen wie sittlichen Verfall befindet.

Sogar ich kann mich jetzt 20 Jahre zurückerinnern. Damals war die Rede 
von "LKWs auf die Schiene bringen" und Brennstoffzellenautos. Draus 
geworden ist nichts. Nur der Ökostromanteil fällt heute tatsächlich 
deutlich höher aus als ich das damals geglaubt habe.

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Solche Buden gibt es zu Hauf. Was ist an der jetzt spezielles? 200 
Leute, kein Produkt im Markt, säckeweise Venturekapital zum Verbrennen 
und die erste Katastrophe (Flugunfall, finanzieller Engpass) noch vor 
sich. Momentan ist noch Honeymoon mit viel Arroganz.

Den Bewerbungsprozess wird sich der CEO selber ausgedacht haben und 
stolz drauf sein. Da kann man viel drüber ablesen wie er die Firma 
managed, bzw. glaubt sie zu managen. Mit dem Bewerbungsprozess bekommt 
er natürlich genau die Leute die er haben möchte. Nicht die, die er 
braucht. Den Unterschied merkt er irgendwann vielleicht.

von bork (Gast)


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Die scheinen zu viele HR-Leute zu haben, wenn die genug Zeit haben, mit 
allen zu telefonieren. Der Prozess wird bestimmt schnell vereinfacht.

von Coolfred (Gast)


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> Ausserdem sollte doch durch das Zitat deutlich werden, das es völlig
> unabhängig von der Firma es sinnvoll ist, einen einmal abgelehnten
> Bewerber von einem erneuten Versuch abzuraten. Diese uneinsichtigen
> Wiederholungstäter verstopfen nur "die Wäschekörbe".
Dein Post in Zeiten von angeblichen Fachkräftemangel zeigt eigentlich 
nur weshalb bedingungsloses Bürgergeld notwendig ist.
Bei so einer miesen Haltung kann ich sogar jeden Hartzer, etc., die 
keinen Bock mehr auf Bewerbung haben, voll verstehen.

von lilium angebot (Gast)


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Die Bewerbungsrunden sind kein Ding, aber die Genies benutzen 
irgendeinen US Anbieter für ihr Bewerbungssystem und man soll z.B. 
angeben ob man US Veteran ist. WTF?

Embedded Engineer:
-BA/MA in Computer Engineering, Software Engineering
-At least 5 years of experience in aerospace embedded software, civil 
aviation is a plus
-Development experience within embedded software/firmware design and 
experience in lower-level computer systems
-Demonstrated ability to deliver high-quality software platforms 
(Drivers, HAL, BSP)
-Strong expertise in C and UML. Mathworks products is a plus
-Familiarity with certifiable RTOS, digital bus communications and 
safety microcontrollers
-Proficiency in Assembler, Python, Subversion, ALM platforms is a plus
-Working knowledge of DO-178C, DO-254. ARP-4754A is a plus
-Target-oriented, driven work-style with analytic problem-solving skills 
required

Na dafür bieten die doch sicherlich 100k?

von Manfred (Gast)


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lilium angebot schrieb:
> aber die Genies benutzen
> irgendeinen US Anbieter für ihr Bewerbungssystem

Dann sende doch mal eine Beschwerde an den 
Landesdatenschutzbeauftragten. Vermutlich egal, den Yankees gehen 
gesetzliche Regeln am Arsch vorbei.

>  und man soll z.B. angeben ob man US Veteran ist. WTF?

Wird man in Deutschland kaum antreffen. Sei es so, kein Arbeitgeber mit 
Verstand stellt Behinderte ein, wenn er seine gesetzlich erzwungene 
Quote schon erfuellt hat.

von Drosius Ingolf (Gast)


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Liliput schrieb:
> In
> Deutschland kann man 2025 noch froh sein, wenn sich die Leute noch die
> Gummiradmobilität leisten können und der Staat es gebacken bekommt, mit
> dem Zerfall von Straßen und Brücken bei der Sanierung mithalten zu
> können. Aktuell ist da ne Riesengap zwischen Zerfalls- und
> Sanierungsgeschwindigkeit.

Bei 130 Milliarden Euro Investitionsstau musste dich nicht wundern, daß 
alles marode ist und es weiter bergab geht! Unsere neuen 
Fachkräfte/Goldstücke kosten nun mal 40-50 Milliarden Euro im Jahr!

von Nickless (Gast)


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lilium angebot schrieb:
> Die Bewerbungsrunden sind kein Ding, aber die Genies benutzen
> irgendeinen US Anbieter für ihr Bewerbungssystem und man soll z.B.
> angeben ob man US Veteran ist. WTF?
>
> Embedded Engineer:
> -BA/MA in Computer Engineering, Software Engineering
> -At least 5 years of experience in aerospace embedded software, civil
> aviation is a plus
> -Development experience within embedded software/firmware design and
> experience in lower-level computer systems
> -Demonstrated ability to deliver high-quality software platforms
> (Drivers, HAL, BSP)
> -Strong expertise in C and UML. Mathworks products is a plus
> -Familiarity with certifiable RTOS, digital bus communications and
> safety microcontrollers
> -Proficiency in Assembler, Python, Subversion, ALM platforms is a plus
> -Working knowledge of DO-178C, DO-254. ARP-4754A is a plus
> -Target-oriented, driven work-style with analytic problem-solving skills
> required
>
> Na dafür bieten die doch sicherlich 100k?


Demnächst werden ein paar Boeing "aerospace and civil aviation embedded 
software developer" mit "BA/MA Computer and Software Engineering" frei 
werden.

Außerdem würde ich den Leuten raten, lieber keine Softwarefrickler an so 
einen Flugtaxi ranzulassen, denn wie man an Boeing sieht, sind die etwas 
zu sorglos und arbeiten nicht mit genug Akkuratesse, so dass sie nicht 
richtig abschätzen, was ihre Softwarekonstrukte mit merkwürdigen und 
grob gerundeten Integer-Binärzahlen in der physikalischen Realität 
anrichten können.
Einem sehr guter Elektroingenieur  Mathematiker  Physiker merkt eher, 
wann etwas nicht passt und auch nicht passend gemacht werden kann.

von C. A. Rotwang (Gast)


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> irgendeinen US Anbieter für ihr Bewerbungssystem und man soll z.B.
> angeben ob man US Veteran ist. WTF?

Naja Veteran also Ex-Militätrangehöriger macht für ein 
Luftfahrtunternehmen
schon Sinn. Im Münchner-Umland gibt es halt viel Militärluftfahrt und 
die Bundeswehr Fliegerschule. lilium hat ja seinen Standort nicht 
umsonst in Fürstenfeldbruck. Und Bayern/Germany hat eine lange 
Geschichte als US-(Luftwaffen-)stützpunkt, wenn auch die Musiker 
bekannter sind als die Engineers, i.e. Johnny Cash in Landsberg.


> -Working knowledge of DO-178C, DO-254. ARP-4754A is a plus
> Na dafür bieten die doch sicherlich 100k?

Wer die obenen genannten Hard-/Software Luftfahrtnormen kennt und unter 
diesen gearbeitet hat, verdient schon ein Gehalt in dieser 
Grössenordnung. Aber da die meisten ausser Hörensagen und flüchtiges 
Wikipediadrüberlesen nichts von Entwicklen im High-Safety Bereich 
verinnerlicht haben, bleibts bei reinem Anspruchsdenekn.

> Der Laden legt eh ne Bruchlandung,
> ... was man bis heute nicht mal mit Billigstkolbenmaschinen
> hinbekommen hat, jetzt mit nem Lithiumballast und null
> Überlebensfähigkeit bei Batterie- oder Stromrichterausfall.

Ganz so drastisch würd ich es nicht ausdrücken, aber im Kern muss man 
zustimmen, der elektrische Antrieb ist zum heutigen Tag keine Option für 
den Personentransport durch die Luft. Wer einFreelance-projekt für 12-18 
Monate sucht sollte vielleicht drüber nachdenken, auf Dauer stehen aber 
zuviele Fragenzeichenhinter dem Produkt und seiner 
Zulassung/Tauglichkeit.

von Dr. Sommer (Gast)


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Nickless schrieb:
> Einem sehr guter Elektroingenieur  Mathematiker  Physiker merkt eher,
> wann etwas nicht passt und auch nicht passend gemacht werden kann.

Einem ... merkt? Aber ein sehr guter Informatiker natürlich nicht? Gibt 
es eigentlich noch mehr Berufsgruppen, denen ihre Kernkompetenz so 
vehement abgesprochen wird? So à la "Köche können nicht kochen, lass das 
mal einen Chemiker machen"?

von Nickless (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Nickless schrieb:
>> Einem sehr guter Elektroingenieur  Mathematiker  Physiker merkt eher,
>> wann etwas nicht passt und auch nicht passend gemacht werden kann.
>
> Einem ... merkt? Aber ein sehr guter Informatiker natürlich nicht? Gibt
> es eigentlich noch mehr Berufsgruppen, denen ihre Kernkompetenz so
> vehement abgesprochen wird? So à la "Köche können nicht kochen, lass das
> mal einen Chemiker machen"?


Nicht falsch verstehen, Informatiker haben ihre Stärke in 
Software-Engineering.
Das was sie bei Microsoft, Google und Apple und in der KI-Forschung 
leisten, ist großartig und bringt die Menschheit enorm weiter.


Nun werden aber bei einem hochdynamischen und ebenso komplexen System 
wie bei einem Flugzeug Leute gebraucht, die mehr Ahnung von Physik und 
komplexer Mathematik haben, um dieses zu steuern und zu regeln.

Es gibt viele Fälle, wo Software-Fehler enorme Schäden an Menschen und 
Material verursacht haben.
Sei es bei Autos wie beim Toyota, der in den USA manchmal nicht mehr 
steuerbar war, die Ariane-Trägerrakete, die explodierte oder 
militärische Raketenabwehrsysteme (Patriot).
Jüngst ist sogar die Kanzlerin liegen geblieben mit ihrem 
Regierungs-Airbus, was auch ein SW-Fehler möglicherweise hätte sein 
können, denn der Fehler konnte nicht reproduziert werden.


Wenn man überhaupt von Fehler reden kann, denn die Boeing-SW, die die 
Abstürze beim Boeing 737 MAX 8,  wurde bestimmt von mehreren dutzend 
Leuten verifiziert und abgenommen, aber die konnten wohl keine Fehler 
finden, weil es in sich logisch und konsistent war innerhalb des 
Konzeptes und Grundstruktur.
Aber das ganze Konzept war falsch und realitätsuntauglich.


Es muss realtitätstauglich sein, das Konzept darf nicht schön und 
kunstvoll für einen Informatiker sein, sondern seinen Zweck exakt 
erfüllen und seine Grenzen sollten bekannt sein.

Software darf nicht Selbstzweck sein, sondern Mittel zum Zweck. Genau 
das können Wissenschaftler besser, die sich nicht hauptsächlich mit der 
Schönheit der SW beschäftigen.

von Dr. Sommer (Gast)


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Nickless schrieb:
> Genau das können Wissenschaftler b

Informatiker sind im Gegensatz zu Ingenieuren Wissenschaftler (M.Sc. vs. 
M.Eng.)

Nickless schrieb:
> die sich nicht hauptsächlich mit der Schönheit der SW beschäftigen.

"Schönere" Software ist leichter zu überblicken und zu überprüfen.

Nickless schrieb:
> Aber das ganze Konzept war falsch und realitätsuntauglich

Und das sind jetzt Informatiker schuld weil?

Nickless schrieb:
> komplexer Mathematik

Informatik steht für Informations-Mathematik.

Informatiker machen formale Verifikation und Model-Checking. Wenn ich 
mal die Software-Produkte von Mathematikern, Physikern und Ingenieuren 
gesehen habe, überkam mich das Gruseln. Die ist weder schön noch 
funktionsfähig. In meinem Informatik-Studium gab es mehrere Fächer zur 
Entwicklung sicherer Systeme, mit ISO-26262 & Co. In welchem 
Mathe-Studium gibt es die?

Du darfst natürlich nicht Fachinformatiker-Webentwickler mit einem 
richtigen Informatiker z.B. mit Spezialisierung auf sichere Embedded 
Systeme gleichsetzen. Genauso wenig, wie ich Ingenieure, die alles mit 
Arduino umsetzen, mit Luftfahrt-Spezialisten gleichsetze.

von Coolfred (Gast)


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> Du darfst natürlich nicht Fachinformatiker-Webentwickler mit einem
> richtigen Informatiker z.B. mit Spezialisierung auf sichere Embedded
> Systeme gleichsetzen. Genauso wenig, wie ich Ingenieure, die alles mit
> Arduino umsetzen, mit Luftfahrt-Spezialisten gleichsetze.
genau das wird aber heute zumindest teilweise gemacht.
Weiterhin ist Informatik zumindest ein halbes Mathestudium (ohne 
mathematische Beweise, etc.).
Insofern zeugt der Einwand vom Poster Nickless 'komplexe Mathematik' sei 
Schuld von Unwissenheit, weil er selbst nie studiert hat oder aus was 
für Gründen auch immer.
Passt also mal wieder alles.

von Nickless (Gast)


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Überhaupt halte ich diese Firma für einen billigen Tesla-Abziehbild für 
Arme.

Luftfahrtexperten meinen, dass erst ab dem Jahr 2050 die elektrische 
Luftfahrt beginnen wird, aber nicht bei Helikoptern.

Es werden Flugzeuge mit einer Kombination aus Gasturbinen zur 
Stromerzeugung mit elektrischen Triebwerkturbinen.

Wenn schon die Reichweite für Elektroautos wegen der geringen 
Energiedichte der Akkus ein Problem für die Alltagstauglichkeit 
darstellt, wie soll dann der hochenergetische Kraftstoff für Helikopter 
durch einen Akkupack ersetzt werden.


Wer bei dem Laden anheuert, wie eine eher kurzweilige und spaßige 
Karriere dort haben, aber nichts, womit man langfristig planen kann.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Nickless schrieb:
>> Einem sehr guter Elektroingenieur  Mathematiker  Physiker merkt eher,
>> wann etwas nicht passt und auch nicht passend gemacht werden kann.
>
> Einem ... merkt? Aber ein sehr guter Informatiker natürlich nicht? Gibt
> es eigentlich noch mehr Berufsgruppen, denen ihre Kernkompetenz so
> vehement abgesprochen wird? So à la "Köche können nicht kochen, lass das
> mal einen Chemiker machen"?

Wenn es um kritische Systeme bei denen 100% Zuverlässigkeit geht dann 
sind Physiker immer die erste Wahl. Informatiker können das nunmal 
nicht. Sind eher für Webfrickeleien geeignet.

von Nickless (Gast)


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An die Informatiker:

Ist ja auch so eine Sache mit Software. Es sollte grundsätzlich Leute 
aus mehreren Bereichen zusammenarbeiten.

Es gibt sehr gute Programmierer, die nicht Informatik studiert haben. 
Informatiker haben ja nicht "Programmieren" studiert, es wird so oder so 
vorausgesetzt, dass Informatiker aus Eigeninteresse mehrere 
Programmiersprachen beherrschen sollten.


Nur ist in manchen Fällen, wo es hohe Anforderungen an FuSi, Safety, SIL 
gibt, die initiale Richtung der Entwicklung und besonders das 
Grundkonzept kritisch.
Es muss ein ausgeglichenes und robustes Konzept sein.

von Messknecht (Gast)


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Liliput schrieb:
> Flugtaxis auf Kostenniveau eines
> besseren Taxis, was man bis heute nicht mal mit Billigstkolbenmaschinen
> hinbekommen hat, jetzt mit nem Lithiumballast und null
> Überlebensfähigkeit bei Batterie- oder Stromrichterausfall. In
> Deutschland kann man 2025 noch froh sein, wenn sich die Leute noch die
> Gummiradmobilität leisten können und der Staat es gebacken bekommt, mit
> dem Zerfall von Straßen und Brücken bei der Sanierung mithalten zu
> können.

Genau so ist es. Flugtaxis sind der feuchte Traum der 
Wohlstandsgeschädigten hierzulande. Während Hinz und Kunz hier keine 
bezahlbare Mietwohnung mehr findet, weil die Tore sperrangelweit 
aufstehen für alles was Beine hat um hierher zu kommen, um sich 
aushalten zu lassen oder falschen Vorstellungen anheim fällt, meinen 
einige nun unbedingt in Flugtaxis sich umherschippern lassen zu müssen. 
Dummvolk fällt eben durch immer mehr dumme Ideen auf, aber die nächste 
Wahl kommt ja bereits näher ..

von Dr. Sommer (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Wenn es um kritische Systeme bei denen 100% Zuverlässigkeit geht dann
> sind Physiker immer die erste Wahl. Informatiker können das nunmal
> nicht. Sind eher für Webfrickeleien geeignet.

Danke für diese detaillierte Argumentation. Warum ist "Informatiker" so 
ein Reizthema? Sind die Ings neidisch?

Nickless schrieb:
> Nur ist in manchen Fällen, wo es hohe Anforderungen an FuSi, Safety, SIL
> gibt, die initiale Richtung der Entwicklung und besonders das
> Grundkonzept kritisch.

Und gerade das wird bei Informatik durchaus gelehrt. Bei Physik und 
Mathe eher nicht.

von Coolfred (Gast)


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Personaler und Ihre Weisheiten .... ohne Worte.

von Ingenieur (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Danke für diese detaillierte Argumentation. Warum ist "Informatiker" so
> ein Reizthema? Sind die Ings neidisch?

Mir fällt nichts ein, worauf ich bei einem Informatiker neidisch sein 
könnte.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Buhmuckl schrieb:
> Ausserdem sollte doch durch das Zitat deutlich werden, das es völlig
> unabhängig von der Firma es sinnvoll ist, einen einmal abgelehnten
> Bewerber von einem erneuten Versuch abzuraten. Diese uneinsichtigen
> Wiederholungstäter verstopfen nur "die Wäschekörbe".

Es gibt auch Arbeitgeber, die Bewerber nur dann in Erwägung ziehen, wenn 
diese sich bereits mehrmals beworben haben. Sie wollen damit die finden, 
welche den Job wirklich wollen.

von Dr. Sommer (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Mir fällt nichts ein, worauf ich bei einem Informatiker neidisch sein
> könnte.

Offenbar darauf, dass sie bei heutigen computerisierten Systemen gefragt 
sind und den Ings die Alleinherrschaft streitig machen.

von Wühlhase (Gast)


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Ich schätze, die meisten Ings haben keine Vorstellung davon was 
Informatiker so machen. Hatte ich auch lange Zeit nicht obwohl wir vom 
ersten Semester immer auch irgendwas mit Programmierung im 
Vorlesungsplan hatten. Als ich mich abseits des Studiums etwas mit 
Softwarearchitektur befasst habe, hab ich einen Hauch einer Ahnung davon 
bekommen was Informatiker in ihrem Studium eigentlich lernen.

Naja, und dementsprechend sehen viele Programme halt auch aus...und 
Produkte funktionieren entsprechend.

von Percy N. (vox_bovi)


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Manfred schrieb:
>
> Wird man in Deutschland kaum antreffen. Sei es so, kein Arbeitgeber mit
> Verstand stellt Behinderte ein, wenn er seine gesetzlich erzwungene
> Quote schon erfuellt hat.

Die Quote erfüllt er in Leichtlohngruppen oder überhaupt nicht. Wer mehr 
kostet als die Kassiererin bei Aldi ist schon zu teuer, denn die 
zusätzliche Woche Urlaub kostet mehr als die Ausgleichsabgabe. Und das 
Recht, Mehrarbeit kategorisch abzulehnen, fördert auch nicht gerade die 
Attraktivität.

Schwerbehinderte müssen schon bedeutende Vorzüge mitbringen, um eine 
Chance zu haben, es sei denn als Renommiernigger.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Hat sich schon jemand bei der Hipsterbude beworben? Ich sehe auf den 
Bildern übrigens nur lauter Jungspunde.

von Claus W. (claus_w)


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Diesen Siebenstufenplan für Bewerber habe ich doch schon bei der 
Mechatronic AG in Darmstadt gesehen. Muss eigenartig sein, ohne Conrad 
Filiale dort was zu basteln.

Eckelmann in Wiesbaden fragt in seinem Bewerbungsformular zwingend nach 
der eigenen Handynummer. Einmal abgelehnt ging dort mehrmals der 
Anrufbeantworter dran. Bis ich schließlich die eigene Handynummer 
unterdrückte und die Personalerin das Gespräch auch sofort annahm.

Was hat das Eckelmann Online Recruiting noch zu bieten?

- Vermittlerfirmen können einen Link auf die eigenen AGB dort eintragen.
- Fragt zum Schluss noch nach Verbesserungsmöglichkeiten für das Online 
Recruiting (logo, schlage ich das nächste mal vor, meine Handynummer so 
in die Haustelefonanlage automatisch einzupflegen, dass vor meinem Namen 
ein Warndreieck auf dem Telefon erscheint, wenn ich anrufe).

Habe mich auch bei einer Gaming-Firma beworben. Alles Englisch mit einem 
Online Bewerberportal. Vorher war ich mal im Treppenhaus der Firma. Es 
riecht nach Parkhaus (Reifenabrieb, Bremsflüssigkeit). Per Mail erhielt 
ich nach einigen Tagen die Meldung dass das "Recruiting Team" nun meine 
Bewerbung gelesen hat. Schon gut: Nur zwei kleine Büro-Etagen und ein 
ganzes Team, das sich auf Bewerbungen versteht. In der Stellenanzeige 
wieder die allseits beliebten Stichpunkte mit den geforderten 
Erfahrungen.

Und wenn Firmen schreiben: "... suchen wir einen xyz" dann suchen sie 
vielleicht einen "Dummen Hans" für all die unangenehmen Dinge die keiner 
machen will. Eigentlich suchen sie nicht sondern lassen eher bitten. Von 
Xing kommt auch nur so ein Zeug mit undefiniertem Arbeitsort. Von 
Geisteswissenschaftlern aus der teuren City.

Habe mal bei Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur nach 
Softwareentwicklern für Frankfurt am Main gesucht. Es gibt Arbeitslose 
aus Frankfurt mit PLZ und eine zweite Gruppe Arbeitslose ohne PLZ Angabe 
die in Frankfurt arbeiten wollen. Davon eine Untergruppe die man von der 
Arbeitsagentur Frankfurt anfordern kann und eine andere Untergruppe die 
in Frankfurt zwar ihre Kraft anbieten, bei denen man den Kontakt aber 
mit weit entfernten Arbeitsagenturen aufbauen muss. Wer hat diese Leute 
wohl in das System eingepflegt. Mit diesen zusätzlichen Kräften kommt 
Frankfurt auf über 100 Angebote Arbeitsloser obwohl dort Wohnungen knapp 
sind und man eher eine Stelle kriegt als in Wiesbaden mit zwar mehr 
Arbeitslosen in der Statistik aber weniger konkreten Angeboten 
arbeitsloser SW-Entwickler. Die Desinformation ist perfekt.

Momentan warte ich auf den IFO-Geschäftsklimaindex, nämlich ob er im Mai 
sich nun endlich mal aus der Krise hebt.

von Jens P. (picler)


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Auf einem der N-Sender (ich glaube, es war n-tv) kam heute Mittag ein 
Beitrag über die Firma. War sehr aufschlussreich. Die leisten sich schon 
einen CCO, der außer ein paar Buzzwords und hohle Phrasen nichts 
brauchbares von sich gegeben hat. Die bösen Gesetze verlangen in 
Deutschland ja einen Piloten, obwohl das "Flugteil" doch viel besser 
autonom fliegen könnte. Außerdem will man im Gegensatz zu den 
Mitbewerbern damit auch größere Entfernungen zurücklegen. Zeigen konnte 
man so ein "Flugteil" nicht, da man Angst vor Industriespionage hat. Ach 
so, einen dreistelligen Millionenbetrag habe die Firma schon verbrannt, 
ehmm, sorry, eingeworben.

Außer heiße Luft gab es da nix...

von Liliput (Gast)


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Machen zur Not dann ein Heißluftballontaxi. Fährt dann autonom mit dem 
Wind.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Ich schätze, die meisten Ings haben keine Vorstellung davon was
> Informatiker so machen.

Doch, doch, Programmierer schreiben Software "weil sie es können", aber 
nicht unbedingt weil man die Software wirklich braucht. So geschehen bei 
der Ariane 5 und Airbus 300M; nicht notwendige Software-komponenten 
drauf (i.e. Test- und Loggingkram) und schon schmieren die Kiste ab. 
Ebenfalls bei Boing, da spielt man Flieger-abstraction-Layer drauf, 
damit der Pilot nicht auf die geänderte Schwerpunktlage gewöhnen muss 
und quittiert das inhärente Fehlverhalten komplexer Software mit nen 
kurzen Hinweis auf ne Abschaltmöglichkeit. "Wir haben hier supertolle 
Software, die dir,Pilot, jede Arbeit abnimmt und obendrein sicher ist, 
solange man sie nicht benutzt ...

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Bei einem Flugtaxi wäre mir lieber wenn keine Informatiker daran 
arbeiten wwürden. Einen Absturz kann man nämlich nicht einfach mit einem 
Exception Handler abfangen. Über einem Wohngebiet kann es Tote geben.

von Martin S. (sirnails)


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Hannes J. schrieb:
> Mit dem Bewerbungsprozess bekommt
> er natürlich genau die Leute die er haben möchte. Nicht die, die er
> braucht. Den Unterschied merkt er irgendwann vielleicht

Bei dem Satz bekomme ich fast Gänsehaut.

Wenn diese Erkenntnis nur endlich mal bei jedem CEO ankommen würde...

Meine Firma macht so einen Bewerbungsschwachsinn nicht. Da bekommen die 
Azubis knapp 900 Euro. Aber komischerweise gehen sie alle nach der 
Ausbildung. Der dritthöchste sog. Manager ist dann sogar aus 
Verzweiflung beim Ausbilder der Lehrwerkstatt aufgeschlagen, und hat 
gefragt, woran dass denn liegen könnte. Aber die Antwort wollte er nicht 
hören, und so dümpelt man weiterhin mit Vollpfeifen von Leihbuden umher, 
die die Firma unterm Strich einen Arsch voll Kohle kosten, anstatt einer 
augebildeten Fachkraft mehr als 1600 Euro Netto in der Industrie zu 
zahlen.

von Assetmanager (Gast)


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Coolfred schrieb:
> Weiterhin ist Informatik zumindest ein halbes Mathestudium (ohne
> mathematische Beweise, etc.).
OHNE? Also wenn ich da in meine alten Unterlagen schaue war es ein 
Mathestudium mit ein paar Informatiknahen Fächern die aber auch mit 
Mathe bis zum Anschlag vollgepumpt waren. Mathematiker und Informatiker 
hatten die selben Vorlesungen, je nachdem wo man eingeschrieben war, war 
eben die eine Prüfung mündlich bei den anderen schriftlich und umgekehrt 
aber grundsätzlich war da kaum ein Unterschied, je nachdem was man für 
eine Fächerkombi wählte war das nahezu identisch.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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C. A. Rotwang schrieb:
> Ebenfalls bei Boing, da spielt man Flieger-abstraction-Layer drauf,
> damit der Pilot nicht auf die geänderte Schwerpunktlage gewöhnen muss
> und quittiert das inhärente Fehlverhalten komplexer Software mit nen
> kurzen Hinweis auf ne Abschaltmöglichkeit.

Typisch Informatiker. Einfach eine weitere Abstraktionsschicht einführen 
ohne auch nur ansatzweise eine Gespür für den Anwender zu haben. 
Software als reiner Selbstzweck ist zum Scheitern verurteilt.

von Martin S. (sirnails)


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> Genau so ist es. Flugtaxis sind der feuchte Traum der
> Wohlstandsgeschädigten hierzulande. Während Hinz und Kunz hier keine
> bezahlbare Mietwohnung mehr findet, weil die Tore sperrangelweit
> aufstehen für alles was Beine hat um hierher zu kommen, um sich
> aushalten zu lassen oder falschen Vorstellungen anheim fällt, meinen
> einige nun unbedingt in Flugtaxis sich umherschippern lassen zu müssen.
> Dummvolk fällt eben durch immer mehr dumme Ideen auf, aber die nächste
> Wahl kommt ja bereits näher ..

Spar Dir deine dummen AfD-Hasskommentare!

Die eine Million Menschen, die Deutschland aufgenommen haben, sind 
garantiert nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass Deutschland, um 
die Maastricht-Kriterien zu erfüllen, ausnahmslos alles wegprivatisiert 
hat, was irgendwie zu Geld zu machen war - allen voran die staatlichen 
Immobilienbestände, die bezahlbaren Wohnraum gesichert haben.

Und wem verdanken wir das? Richtig. Den konservativen Parteien. Und wer 
hat die gewählt? Genau. Es waren Stammtischparolenschwinger, wie Du 
einer bist!

Wenn ich mir aber die Prognosen für die EU-Wahl ansehe, dann merke ich 
leider, dass Menschen wie Du einfach immer noch nichts dazu gelernt 
haben und irgendein Feindbild brauchen, weil es ihnen unmöglich ist, 
festzustellen, dass sie selbst das Problem des Systems sind.

von Wühlhase (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Spar Dir deine dummen AfD-Hasskommentare!

Da wurde jemand getriggert...fein. :D


Martin S. schrieb:
> Die eine Million Menschen, die Deutschland aufgenommen haben, sind
> garantiert nicht das Problem

Ich finde, >1M Menschen, die 40-50Mrd kosten, schon ein Problem sind. 
Zumindest für die, die mit ihren Steuern dafür sorgen daß du hier solche 
Sprüche lassen kannst.


Martin S. schrieb:
> , sondern die Tatsache, dass Deutschland, um
> die Maastricht-Kriterien zu erfüllen, ausnahmslos alles wegprivatisiert
> hat, was irgendwie zu Geld zu machen war - allen voran die staatlichen
> Immobilienbestände, die bezahlbaren Wohnraum gesichert haben.
>
> Und wem verdanken wir das?

In meinen Breiten vor allem der SPD. Nix Konservative...und die CDU 
heute noch konservativ zu nennen zeugt weder davon, daß du noch etwas 
mitbekommst noch von der Fähigkeit, die Eindrücke von außen zu 
verarbeiten.

Mal sehen wie die EU-Wahl wird...

von Martin S. (sirnails)


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Wühlhase schrieb:
> Ich finde, >1M Menschen, die 40-50Mrd kosten, schon ein Problem sind.

Die Zahl ist Schwachsinn. Und damit wären wir wieder bei 
Stammtischparolen.

Wühlhase schrieb:
> In meinen Breiten vor allem der SPD

Genau. Weil 1992 / 1993 auch die SPD regiert hat...

von Dr. Sommer (Gast)


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C. A. Rotwang schrieb:
> Doch, doch, Programmierer schreiben Software "weil sie es können", aber
> nicht unbedingt weil man die Software wirklich braucht.

Die haben sich also da eingeschlichen und was böses eingepflanzt? Ist 
klar!

Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Einen Absturz kann man nämlich nicht einfach mit einem Exception Handler
> abfangen. Über einem Wohngebiet kann es Tote geben.

Glücklicherweise lernen Informatiker sichere Entwicklung. Wie schon 
gesagt.

Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Typisch Informatiker

Also bis jetzt nur sinnloses Geläster ohne den geringsten Hinweis, wer 
es besser könnte und vor allem wie das sein kann. Also doch Neid.

von Dr. Sommer (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Einen Absturz kann man nämlich nicht einfach mit einem Exception Handler
> abfangen

Ein von Ings programmiertes Modell würde gar nicht erst abgeben, denn 
eine Arduino-Library "Flugtaxi" gibt's leider noch nicht.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Ein Informatiker würde die Flugsteuerung wahrscheinlich in hippem 
Javacode frickeln.

von Dr. Sommer (Gast)


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Mut zur Wahrheit. schrieb:
> Ein Informatiker würde die Flugsteuerung wahrscheinlich in hippem
> Javacode frickeln.

Du kennst dich offenbar gut aus, was "ein Informatiker" so macht. Da 
musst du wohl selbst einer sein.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> C. A. Rotwang schrieb:
>> Doch, doch, Programmierer schreiben Software "weil sie es können", aber
>> nicht unbedingt weil man die Software wirklich braucht.
>
> Die haben sich also da eingeschlichen und was böses eingepflanzt? Ist
> klar!

Nö nicht eingeschlichen, alle werden eingestellt unter der Annahme sie 
könnten ihren Job (eigen-) Verantwortlich und Selbstkritisch machen. 
Verantwortungsbewusstsein und Selbstkritik sind aber 
Charaktereigenschaften die eben kaum bis garnicht am abgelieferten Code 
ersichtlich sind. Und an der Hochschule lernt man das kritische 
Hinterfragen auch nicht, eher im Gegenteil, Absolventen sind die ersten, 
die ohne Rücksicht auf unerforschte Nebeneffekte "Neustes 
Software-Engineering" einpflanzen wollen und Bewährtes, auch aus anderen 
Ingenieurs- und Wissenschaftsdisziplinen, wegen angeblicher 
Überalterung, "prophylaktisch" aus dem Zimmer kegeln ("Kenn ich nicht 
(von der Uni) - mach ich nicht!")

Die letzten Wort vor dem Absturz:
"Ein moderner, adaptiver, KI unterstützer Regler beherscht auch 
chaotische Systeme - da brauchts keine Übersteuerungsmöglichkeiten durch 
den Piloten oder akustische Stall-Warnings ..."

von OssiFant (Gast)


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Jens P. schrieb:
> Außer heiße Luft gab es da nix...

Da musst Du halt mal Google nutzen

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/deutschland-elektro-flugtaxi-lilium-jet-schafft-erstflug-a-1267669.html

Einen Hüpfer gab es schon :-)

von Wühlhase (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Ich finde, >1M Menschen, die 40-50Mrd kosten, schon ein Problem sind.
>
> Die Zahl ist Schwachsinn.

Die Zahl ist die offizielle Ansage des Bundesfinanzministers. Jaja...


Martin S. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> In meinen Breiten vor allem der SPD
>
> Genau. Weil 1992 / 1993 auch die SPD regiert hat...

Soweit ich weiß, ist Wohnungsbau Kommunal- oder teilweise vielleicht 
noch Landesangelegenheit, ich wüßte nicht daß der Bund etwas damit zu 
tun hat. Und hier war die SPD nunmal durchgängig in der Regierung. Und 
es ist ja nicht so, daß die aktuelle Wohnungslage nur durch den Abbau 
von Leerstand erzeugt wird. Die Marktverzerrung seitens des Staates (es 
ist für H4 weitgehend egal was die Wohnung kostet, zu groß darf sie nur 
nicht sein) sowie die angefeuert Nachfrage (auch durch unsere neuen 
Fachkräfte), mit all dem hat die SPD ja nix zu tun. Böse Konservative 
waren das alles, jaja...

Vielleicht machst du einfach mal die Augen auf und liest eine Zeitung, 
die auch dann berichtet, wenn die politische Korrektheit zu schweigen 
gebietet.
Und das war jetzt meine letzte Äußerung zu dem Thema.



@Dr. Sommer:
Laß dich nicht aufziehen. Das führt zu nix und, soweit ich das sehe, 
hast du das auch nicht nötig. Gruß von einem Ing.

von OssiFant (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> H4

Warum nur werde ich das Gefühl nicht los, dass hier überwiegend 
frustrierte Zeitgenossen unterwegs sind? Hier gibt es einen 
Offtopic-Bereicht, in dem sich jeder "auskotzen" kann. Nutze es :-)

von klausi (Gast)


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Also, was ich bisher von solchen hippen Startup Buden gesehen habe, sind 
ausser irgendwelchen Buzzwords, Meetups, Hipster Bärten und 
Tischfussball eigentlich nur noch heisse Luft.

Achso, verbrenntes Venture Kapital und Gründer deren Arroganz ihnen 
höchstens selbst mal das Bein stellen wird.

Wurde ja hier in dem Thread auch schon so ähnlich wahrgenommen. Ich 
verstehe nur nicht, warum die jüngste Absolventengeneration immer auf 
solche Startups reinfällt, und es besonders hip findet, sich dort für 
viele unbezahlte Überstunden für vermeintliche Gründer-Träume 
hinzugeben... Das dann auch noch ausgiebig auf Twitter, Linkedin etc zu 
teilen. Vielleicht hilfts höchstens danach für eine Bewerbung bei 
Google, Amazon etc. Aber ich muss die Generation Z ja nicht mehr ganz 
verstehen.

Durch irrsinnige, siebenstufige, langwierige und teure 
Bewerbungsprozesse wie vorher beschrieben, wird auch noch versucht, 
künstliche elitäre Atmosphäre zu erzeugen.

Am Schluss hat man Bastelcode, 3 Mahlzeiten (wahrscheinlich noch vegan, 
weil das passt ja zum Hype), Tischfussball, und ein spärliches Gehalt, 
aber man ist halt cool. Erwähnte ich den gratis Barbershop?

klausi

von Wühlhase (Gast)


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Ich hab mir die Stellenauschreibungen dann doch mal angesehen. Die 
Bereiche, für die sie Leute suchen, sagen eigentlich auch schon alles 
aus (s. Bild).

Wozu brauchen die 4 Leute im Finanzbereich? Was macht die Abteilung 
"People" eigentlich? Ist das die HR? Und 69 Ings und 48 Leute in der 
Produktion sind m.E. viel zu viele.

von Nickless (Gast)


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Die Idee ist nicht neu, wer Interesse in Luftfahrt hat, konnte schon 
seit den Fünfzigern skurille Entwicklungen der US-AF sehen, die einen 
"Flying Saucer" entwickelten.

Offensichtlich ist so ein Klein-Helikopter nicht rentabel als Taxi, weil 
es schon lange solche kleinen Traghubschrauber gibt wie den Autogyro, 
der aber nicht senkrecht starten und landen kann.


Warum es plötzlich anders sein soll, nur weil der Antrieb nach 
elektrisch umgestellt wird, ist nicht ganz klar und wird auch durch die 
öffentliche Kommunikation der Firma Lilium dargestellt.

von Nickless (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Ich hab mir die Stellenauschreibungen dann doch mal angesehen. Die
> Bereiche, für die sie Leute suchen, sagen eigentlich auch schon alles
> aus (s. Bild).
>
> Wozu brauchen die 4 Leute im Finanzbereich? Was macht die Abteilung
> "People" eigentlich? Ist das die HR? Und 69 Ings und 48 Leute in der
> Produktion sind m.E. viel zu viele.


Habe mir mal die Stellen angesehen. So wie es aussieht, müssten sie sich 
eine ganze Scheibe aller Entwicklungsabteilungen von einem etablierten 
Luftfahrtkonzern abschneiden.

Die haben nicht die Entwicklungskapazitäten, die sie für ihr Projekt 
benötigen, es fehlt an allen Ecken und Enden.

Außerdem brauchen sie besonders teure Entwickler mit ausgeprägter 
Erfahrung und Fachwissen, wenn sie die überhaupt kriegen.

Im Schnitt werden Gehälter um die 90k fällig für jeden Einzelnen.

Wenn sie mit 100 Entwicklern fünf Jahre entwickeln wollen, werden mit 
Equipment und Ausstattung usw. allein an die 50 Millionen 
Vorfinanzierung notwendig sein.
Vorher soll das Geld kommen? Kein rationaler Investor würde für so viele 
Millionen auf Flugtaxis wetten.

von Ingenieur (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Also doch Neid.

Mir fällt nichts ein, worauf ich bei einem Informatiker neidisch sein 
könnte.

Im Übrigen gehen die Disziplinen doch in der Praxis nahtlos ineinander 
über, gerade zum Beispiel im Embedded-Umfeld sieht man das sehr gut. Ein 
reiner Informatiker hat da ohne jegliche elektrotechnische Kenntnisse 
jedenfalls einen schweren Stand.

von Dr. Sommer (Gast)


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C. A. Rotwang schrieb:
> Absolventen sind die ersten,
> die ohne Rücksicht auf unerforschte Nebeneffekte "Neustes
> Software-Engineering" einpflanzen wollen

Ach, plötzlich geht's gegen Absolventen statt gegen Informatiker. 
Diskussionsthema vergessen? Anflüge von Senilität?

Ingenieur schrieb:
> Mir fällt nichts ein, worauf ich bei einem Informatiker neidisch sein
> könnte.

Gehalt, Jobchancen, Wechselmöglichkeiten...

Ingenieur schrieb:
> Im Übrigen gehen die Disziplinen doch in der Praxis nahtlos ineinander
> über, gerade zum Beispiel im Embedded-Umfeld sieht man das sehr gut.

Ach.

Ingenieur schrieb:
> Ein
> reiner Informatiker hat da ohne jegliche elektrotechnische Kenntnisse
> jedenfalls einen schweren Stand.
Daher lernt man das im Informatik-Studium ja auch.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Wühlhase schrieb:

> Wozu brauchen die 4 Leute im Finanzbereich?

Na vielleicht einen pro Wirtschaftsraum:
-MEA ... Middle East AFRICA
-APAC .. Asia Pacific
-NORAM .. North America
-LATAM .. Latin America

Bei globalen operierenden Unternehmen ist es üblich regionale 
Finanzexperten ins Boot zu holen.

>Und 69 Ings und 48 Leute in der
>Produktion sind m.E. viel zu viele.

Ja, nee, iss klar Herr Sikorsky und Herr William Lear haben ja auch ihre 
Flugzeuge als Familienunternehmen zusammgenagelt und wenns mal eng mit 
der Lieferzeit wurde ein paar Nachbarsjungen von der Strasse 
dazugeholt....

von C. A. Rotwang (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> C. A. Rotwang schrieb:
>> Absolventen sind die ersten,
>> die ohne Rücksicht auf unerforschte Nebeneffekte "Neustes
>> Software-Engineering" einpflanzen wollen
>
> Ach, plötzlich geht's gegen Absolventen statt gegen Informatiker.
> Diskussionsthema vergessen? Anflüge von Senilität?

Nö, es geht immer noch gegen die Aussage Informatiker könnten Physiker 
und Ingenieure in Sachen Entwicklung hochsicherer Systeme ersetzen. Und 
als Begründung für diese übermenschlich anmutende Begabung wird eine 
Universitäre Ausbildung in sicherer Programmierung angegeben...
Allerdings kann man Safety weder in ein System hinaunprogrammieren, noch 
hinein testen - für Sicherheit muss der gesamte Systementwurf passen. Da 
braucht es einiges an "über den Tellerand blicken" was man von einem mit 
Informatiker-Scheuklappen eher nicht erwarten kann, insbesonders wenn 
herausposaunt:
"Informatiker machen formale Verifikation und Model-Checking. Wenn ich
mal die Software-Produkte von Mathematikern, Physikern und Ingenieuren
gesehen habe, überkam mich das Gruseln."

Eben, Scheuklappen "formale Verifikation" und "modell-check". Deshalb 
steht ja in der Ausschreibung auch "Working knowledge of DO-178C, 
DO-254" und nicht "Wortgetreue Rezitation von Normschriften".

> Ingenieur schrieb:
>> Ein
>> reiner Informatiker hat da ohne jegliche elektrotechnische Kenntnisse
>> jedenfalls einen schweren Stand.
> Daher lernt man das im Informatik-Studium ja auch.

Glaub ich nicht, die meisten Informatiker tun sich ja bspw. sehr schwer 
mit einem Scope umzugehen. Und die Handwerkskammer akzeptiert auch 
keinen Informatiker als Prüfer für elektrische Anlagen.

von Messknecht (Gast)


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Martin S. schrieb:
>> Genau so ist es. Flugtaxis sind der feuchte Traum der
>> Wohlstandsgeschädigten hierzulande. Während Hinz und Kunz hier keine
>> bezahlbare Mietwohnung mehr findet, weil die Tore sperrangelweit
>> aufstehen für alles was Beine hat um hierher zu kommen, um sich
>> aushalten zu lassen oder falschen Vorstellungen anheim fällt, meinen
>> einige nun unbedingt in Flugtaxis sich umherschippern lassen zu müssen.
>> Dummvolk fällt eben durch immer mehr dumme Ideen auf, aber die nächste
>> Wahl kommt ja bereits näher ..
>
> Spar Dir deine dummen AfD-Hasskommentare!
>
> Die eine Million Menschen, die Deutschland aufgenommen haben, sind
> garantiert nicht das Problem,

Für dich vielleicht nicht, für viele andere schon. Du bist halt einer 
der Eigenheimbesitzer, die das Thema Wohnungsnot nicht kratzt.

Erstmal schon interessant was DU unter "Hasskommentaren" subsummierst. 
Das sagt viel über DICH und DEINE Feindbilder aus. Also greif dir mal an 
die eigene Nase. Dass hierzulande vor 2015 bereits eine falsche 
Wohnungspolitik betrieben wurde ist bekannt und von mir IMMER kritisiert 
wurden. In diesem Punkt stimme ich sogar mit der Linkspartei überein. 
Was DU und DEINESGLEICHEN aber unterschlägst ist die Tatsache, dass man 
eben keine 1,5 Millionen Neubürger bei einer schon bestehenden 
Wohnungsnot ON TOP unterbringen kann, ohne die Wohnungsnot noch 
drastisch zu verschärfen. Und das nehme ich EUCH Gutmenschen übel. Die 
Maastricht-Kriterien sehen es keinesfalls vor, dass WIR hierzulande alle 
in 2015 Einreisbegehrenden hätten aufnehmen müssen. Das ist gelogen. Das 
war eigens Merkels Ding am Parlament vorbei in einer Nacht- und 
Nebelaktion beschlossen. Das ist auch bekannt. Also erzähle hier keine 
Unwahrheiten.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Wird das der neue Cargolifter?

von Messknecht (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Ich finde, >1M Menschen, die 40-50Mrd kosten, schon ein Problem sind.
>
> Die Zahl ist Schwachsinn. Und damit wären wir wieder bei
> Stammtischparolen.

Die wirklichen Kosten liegen eher höher, da die versteckten Kosten in 
diesen Zahlen meist nicht eingepreist werden.

Aber vergleichen wir mal eine andere, überschaubarere Zahl.

Angeblich ist ja für die SPD "Respektrente" kein Geld da.

Zahlen nur für NRW, Kosten für Respektrente (1):
„Unser Modell würde jährlich 500 bis 800 Millionen Euro kosten“, so der 
NRW-Sozialminister. „Davon könnten mindestens eine halbe Millionen 
Menschen direkt profitieren.“ Sozialminister Hubertus Heil (SPD) hatte 
eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung vorgeschlagen, von der drei 
bis vier Millionen Menschen profitieren und die einen mittleren 
einstelligen Milliardenbetrag pro Jahr kosten soll.

Zahlen nur für NRW, Kosten für Flüchtlingsunterbringung (2):
"Wie die aktuelle Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt, 
sind allein die Kosten der Unterkunft für anerkannte Flüchtlinge im SGB 
II in Nordrhein-Westfalen 2018 fast sieben Mal höher ausgefallen als 
zwei Jahre zuvor: Während die Unterkunftskosten 2016 bei rund 73 
Millionen Euro lagen, betrugen diese 2018 schon mehr als 500 Millionen 
Euro."

Damit wird schon klar für wen hierzulande Geld vorhanden ist und für wen 
nicht und genau das merken die Bürger (früher oder später). Viel Spaß 
beim aufwachen.

(1) 
https://www.merkur.de/politik/wird-fuer-finanzierung-grundrente-auf-renten-ruecklage-zurueckgegriffen-zr-11700305.html

(2) http://www.staedtetag-nrw.de/presse/mitteilungen/088652/

von Nickless (Gast)


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Ob ein Flugzeug sicher ist und sich gut manövrieren lässt, hängt in 
erster Linie nicht davon ab, wie gut die Prozesse und Normen bei der 
Entwicklung eingehalten wurden.

Die Einhaltung ist wichtig, damit die Gutachter und Behörden zur 
Zertifizierung und Zulassung durchblicken, was entwickelt wurde oder 
überhaupt die Normen eingehalten wurden.

Die Prozesse und Normen stellen ein Mindestmaß und eine Richtschnur da, 
um eine organisierte Entwicklung einzuhalten und das System mit allen 
möglichen Cases und vollständiger Abdeckung zu testen.

Alle Schritte werden rekursiv verifiziert und gegenüber dem angedachten 
Endprodukt validiert.

Die Erfinder und Verfechter des Prozesses glauben, damit alles 
Umwägbarkeiten und Unsicherheiten aus dem Entwicklungsprozess eleminiert 
zu haben und eine hinreichende Fehlerarmut zu gewährleisten.

Theoretisch bei strengster und sehr penibler Einhaltung des Prozesses 
glauben wohl die Erfinder, dass sogar der Hausmeister und die Putzfrau 
damit ein komplexes System entwickeln könnte.


Genau hier wird es haarig, weil dieser Prozess nicht mehr auf die 
Intuition und gesunden Menschenverstand eines komplex und vernetzt 
denkenden Naturwissenschaftlers und erfahrenen Ingenieurs setzt.

Das könnte einer der Gründe sein, wieso es solche absurden Systeme wie 
bei Boeing und den Airbus A400M gab oder wieso das neue Wunderflugzeug 
F35 nicht die Serienreife erlangt.

von Divide and Conquer (Gast)


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C. A. Rotwang schrieb:
> Glaub ich nicht, die meisten Informatiker tun sich ja bspw. sehr schwer
> mit einem Scope umzugehen. Und die Handwerkskammer akzeptiert auch
> keinen Informatiker als Prüfer für elektrische Anlagen.

Dieser Schwachsinn passt überhaupt nicht ins Thema dieses Threads. 
Diskutiert "Informatiker vs. Ingenieure" doch in separatem Thread, so 
können sich auch andere an den albernen Weisheiten erfreuen. Oder lasst 
euch einfach nicht von einem Troll in diesen Streit verzetteln.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Wahrscheinlich alles schnell mit dem hippen Scrum-Prozess 
zusammengefrickelt. Freiwillig werde ich mich nicht so in ein Flugtaxi 
begeben.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Nickless schrieb:
> Theoretisch bei strengster und sehr penibler Einhaltung des Prozesses
> glauben wohl die Erfinder, dass sogar der Hausmeister und die Putzfrau
> damit ein komplexes System entwickeln könnte.
>
> Genau hier wird es haarig, weil dieser Prozess nicht mehr auf die
> Intuition und gesunden Menschenverstand eines komplex und vernetzt
> denkenden Naturwissenschaftlers und erfahrenen Ingenieurs setzt.

Genauso denken aber die meisten Kaufleute. Wenn alles genau 
reglementiert ist kann man auch einen Affen dransetzen. Welch ein 
Trugschluss.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Nickless schrieb:

> Die Erfinder und Verfechter des Prozesses glauben, damit alles
> Umwägbarkeiten und Unsicherheiten aus dem Entwicklungsprozess eleminiert
> zu haben und eine hinreichende Fehlerarmut zu gewährleisten.

Njein, Intention dieses in der Luftfahrt verwendeten Prozesses ist die 
Nachvollziehbarkeit aller Schritte zu garantieren um eben Fehler 
erkennen und beseitigen zu können. Eben auch Fehler die durch die 
"vollständige" Abdeckung gerutscht sind.

Ebenso dient der Prozess dazu, die Folgen von Fehlern zu minimieren in 
dem eben bspw. für die besonders fatalen Fehler Redundanzen in der 
Steuerung verlangt werden. Also zwei Systeme um bei Fehlfunktion eines 
immer noch handlungsfähig zu bleiben.
Eine Abwandlung des Redundanzprinzipes ist auch in der Forderung zu 
finden, besonders kritische Teile der Softeware von zwei geographisch 
getrennten Teams und möglichst unterschiedlicher Programmiersprache zu 
entwickeln und die Reaktion der beiden Systeme zu vergleichen. Weil das 
die Kosten verdoppelt, sperren sich einige Auftragnehmer dagegegen. Oder 
hintergehen den Sicherheitsgedanken, indem sie die Komponente nur 
scheinbar getrennt entwickeln aber doppelt in Rechnung stellen.








>
> Theoretisch bei strengster und sehr penibler Einhaltung des Prozesses
> glauben wohl die Erfinder, dass sogar der Hausmeister und die Putzfrau
> damit ein komplexes System entwickeln könnte.
>
>
> Genau hier wird es haarig, weil dieser Prozess nicht mehr auf die
> Intuition und gesunden Menschenverstand eines komplex und vernetzt
> denkenden Naturwissenschaftlers und erfahrenen Ingenieurs setzt.
>
> Das könnte einer der Gründe sein, wieso es solche absurden Systeme wie
> bei Boeing und den Airbus A400M gab oder wieso das neue Wunderflugzeug
> F35 nicht die Serienreife erlangt.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Nickless schrieb:
> Das könnte einer der Gründe sein, wieso es solche absurden Systeme wie
> bei Boeing und den Airbus A400M gab oder wieso das neue Wunderflugzeug
> F35 nicht die Serienreife erlangt.

Das kommt vom Billigwahn der BWL-Kast

von Martin S. (sirnails)


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Messknecht schrieb:
> Du bist halt einer der Eigenheimbesitzer, die das Thema Wohnungsnot
> nicht kratzt.

Määääääääp. Falsch. Argument leider geplatzt wie eine Seifenblase.

von klausi (Gast)


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Nickless schrieb:
> Im Schnitt werden Gehälter um die 90k fällig für jeden Einzelnen.
>
> Wenn sie mit 100 Entwicklern fünf Jahre entwickeln wollen, werden mit
> Equipment und Ausstattung usw. allein an die 50 Millionen
> Vorfinanzierung notwendig sein.
> Vorher soll das Geld kommen? Kein rationaler Investor würde für so viele
> Millionen auf Flugtaxis wetten.

Genau.. hat man auch bei Tesla gesehen.. Millionen verbrannt.. und das 
Produkt fährt auf der Strasse.. nun das ganze in der Luft.. ist wohl 
nochmal komplexer, noch risikoreicher und teurer... Besonders nun bei 
Katastrophen wie Boeing.

von Mut zur Wahrheit. (Gast)


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Die Frage ist doch ob das Produkt jemals funktionieren wird bevor das 
Geld verbrannt ist.

von Claus W. (claus_w)


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1) Die Akkus haben ein gewisses Gewicht in dem Flugzeug. Deshalb wird 
man versuchen sie mit Kompromissen "leicht" zu machen. Jetzt schon 
braucht jede einzelne Zelle eine Ladeelektronik und muss manchmal 
gekühlt und manchmal geheizt werden. Auch der Füllstand darf nicht 
falsch angezeigt werden. Somit wäre der Akku-Part im Flugzeug was neues 
und könnte unsicher sein. Bei einem Fehlstart kann er auch "abbrennen", 
kann aber andererseits wegen Gewichtsproblemen nicht gepanzert werden.

2) Der Konflikt zwischen Berufsgruppen und Informatikern ist eigentlich 
schlecht. Funktionäre werden beschuldigt, Gruppen zu spalten um noch 
mehr für sich abzugreifen. Aber das scheint gar nicht notwendig zu sein, 
oder es erfolgt sehr geschickt. Weil sich hier schon Leute streiten wer 
von Ihnen ein Flugzeug besser baut, das andere nur als aussichtsarmes 
Nischenprodukt sehen (also kein hohes Verkaufsvolumen).

3) Der Schweinezyklus auf dem Wohnungsmarkt kommt aller 22 Jahre, war 
also 2015 an der Reihe. Wie in den anderen beiden Wohnungskrisen auch 
setzte um diese Zeit herum "zufällig" eine hohe Zuwanderung ein. Woher 
sie immer kam, schien beliebig zu sein aber sie wirkte sich auf den 
Wohnungsmarkt aus. Das Problem ist, dass Beamte mit ihren >=3000,-€ 
netto gern eine Dienstwohnung bewohnen und von dem Geld eine Mietwohnung 
kaufen und vermieten. Und Beamte regieren ja auch (anders als in der 
Schweiz können wir sie nicht abwählen). Nun fing der Staat 2015 an, mit 
Vorschriften die beginnende Bautätigkeit zu bremsen. Investoren und 
Staat bauen Wohnungen mit sehr schmalen Fußabdruck, kaufen lieber gleich 
teuren Altbau ein. Somit bleibt das Angebot klein und der Preis hoch. Ja 
und die Idee Vermieter die bereits Eigenbedarf vorgetäuscht haben, 
ersatzlos zu enteignen sieht man nirgends. Einzig die CSU wollte bei der 
Einwanderung bremsen. Aber nicht den Neubau begünstigen. Grund kann 
sein, die Einwohner zu täuschen oder dass der Normenstaat ohne 
Facharbeiter in den großen Städten nicht mehr funktioniert. Dazu kommt 
noch dass es mehr EU-Einwanderer gibt als Asylanten. Weil der Mietboom 
nun langsam enden wird haben die Spekulanten kürzlich noch ein letztes 
Ei gelegt: Sie wollen leichtere Zuwanderungsregeln für Spezialisten aus 
aller Welt. Wir werden uns daran gewöhnen müssen: Das Land und die 
Betriebe gehören Interessengruppen, nicht Einwohnern.

von Joe F. (easylife)


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Nickless schrieb:
> Ob ein Flugzeug sicher ist und sich gut manövrieren lässt, hängt in
> erster Linie nicht davon ab, wie gut die Prozesse und Normen bei der
> Entwicklung eingehalten wurden.
>
> Die Einhaltung ist wichtig, damit die Gutachter und Behörden zur
> Zertifizierung und Zulassung durchblicken, was entwickelt wurde oder
> überhaupt die Normen eingehalten wurden.

Das Hauptproblem aus meiner Sicht ist, dass die verwendete Technik und 
Software in modernen Flugzeugen derart komplex geworden ist, dass sie 
nur noch von den Entwicklern selbst "verstanden" wird.
Eine regelkonforme Prüfung durch eine unabhängige Institution (wie der 
FAA oder der EASA) ist de facto gar nicht mehr möglich, da es dort 
niemanden mehr gibt, der diese komplexen Systeme überhaupt prüfen kann.
Also ließ man den Hersteller (Boeing) selbst prüfen.
Dass dabei nicht mal mehr einfachste Grundregeln wie "Sensoren benötigen 
Redundanz" und "Piloten haben über jede Änderung bis ins Detail 
informiert zu werden" eingehalten werden ist wirklich äußerst 
besorgniserregend und stellt das gesamte Zertifizierungs-System in 
Frage.

: Bearbeitet durch User
von Claus W. (claus_w)


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In dem Buch von Manfred Spitzer: "Geist im Netz" gibt es die Idee der 
"Vektorpopulation", also ein Aktor wird von mehreren Neuronen eines 
neuronalen Netzwerkes gesteuert. Somit könnte man einige Neuronen 
abschalten und der Aktor funktionierte immer noch. Bisher hat man das 
mit einer CPU oder FPGA oder Grafikkarte gemacht aber immer ist die 
Funktion in einem ausfallbaren Teil konzentriert. Ein Problem ist dann 
die Stromquelle die auch ausfallen kann.

Ein sicheres Bauteil ist z.B. ein Thermistor bei dem am ruhig ein 
kleines Stück abschleifen kann, sodass er immer noch funktioniert. 
Derart bräuchte man bei Maschinen eine Art denkenden "Webstoff" in dem 
energiesparend die Logik verteilt wäre. Eine Logikregel müsste z.B. in 
ähnlicher Form 100 mal eingebaut sein.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Nickless schrieb:
>> Ob ein Flugzeug sicher ist und sich gut manövrieren lässt, hängt in
>> erster Linie nicht davon ab, wie gut die Prozesse und Normen bei der
>> Entwicklung eingehalten wurden.
>>
>> Die Einhaltung ist wichtig, damit die Gutachter und Behörden zur
>> Zertifizierung und Zulassung durchblicken, was entwickelt wurde oder
>> überhaupt die Normen eingehalten wurden.
>
> Das Hauptproblem aus meiner Sicht ist, dass die verwendete Technik und
> Software in modernen Flugzeugen derart komplex geworden ist, dass sie
> nur noch von den Entwicklern selbst "verstanden" wird.
> Eine regelkonforme Prüfung durch eine unabhängige Institution (wie der
> FAA oder der EASA) ist de facto gar nicht mehr möglich, da es dort
> niemanden mehr gibt, der diese komplexen Systeme überhaupt prüfen kann.

Meiner Meinung nach ist die "hohe Komlexität die eine richtige Prüfung 
verhindert" grösstenteils eine Scheinbegründung, wenn nicht gar Ausrede.

Natürlich kann die FAA und andere Zertifizierer auf externe  Gutachter 
zugreifen, wenn ihr selbst das KnowHow fehlt, bspw. Hochschule oder 
Prüfinstitutionen wie die IABG.
Ferner ist die technische Prüfung im eigenen Haus ohnehin nicht die 
Aufgabe einer FAA. Deren Aufgabe ist es sicherzustellen, das diese 
Prüfung überhaupt gemacht wurde. Beispielsweise in der Medizintechnik, 
lässt eine Aufsichtsbehörde wie die LGL Bayern bei der Zulassung Teile 
des Sicherheitskonzeptes vorführen und überprüft im wesentlichen anhand 
der Entwicklungs-Dokumentation ob die geforderten Risikoanalysen, Specs 
etc. ausgeführt worden.
Und Grundbestandteil eines Safety-Konzeptes ist 
Komplexitäts-Verminderung. Eine FAA kann Teilsystemen eine 
Zertifizierung verweigern die eben nicht prüfbar sind, deren Funktion 
aber essential für die Flugsicherheit ist. (Da hat Boeing getrickst, 
indem Komponenten als unkritisch deklariert um den Prüfaufwand zu 
minimieren) Dabei ist es eine Entwickler-regel "wenn du nicht weisst, 
wie du das prüfen kannst - dann baue es nicht ein".

Und nicht zuletzt teilt und kapselt auch der Flugzeugbau seine System in 
Abstraktionsebenen, eben um die Komplexität durch die technische Details 
aus dem Komplex der Systemfunktionen rauszuhalten. Einem Prüfer 
interessiert weniger die Ausfallwahrscheinlichkeit eines einzelnen 
Transistors, als ob der Flieger in allen Situationen steuerbar bleibt. 
Und den Prüfer interessiert, ob der Schaltungsentwickler 
eigenverantwortlich die Ausfallwahrscheinlichkeit des Transistors 
betrachtet hat.

>Dass dabei nicht mal mehr einfachste Grundregeln wie "Sensoren benötigen
>Redundanz" und "Piloten haben über jede Änderung bis ins Detail
>informiert zu werden" eingehalten werden ist wirklich äußerst
>besorgniserregend und stellt das gesamte Zertifizierungs-System in
>Frage.

IMHO ist die FAA bewusst betrogen worden, respektive die Verantwortung 
für das eigene Tun ist in eine andere Ebene abgeschoben worden. Das 
sollte strafrechtliche Konsequenzen für alle Beteiligten haben.

--
>Dieser Schwachsinn passt überhaupt nicht ins Thema dieses Threads.
>Diskutiert "Informatiker vs. Ingenieure" doch in separatem Thread, so
>können sich auch andere an den albernen Weisheiten erfreuen.

Doch, es passt sehr wohl in dem Thread darauf hinzuweisen das die 
diskutierte Lilium-Stellenausschreibungen Expertise sowohl im 
Software-Engineering wie auch im Flugingenieurswesen und Digitaler 
Schaltungstechnik verlangt 
(Beitrag "Re: Bewirb Dich doch mal bei Lilium:")

von Rastafari (Gast)


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C. A. Rotwang schrieb:
> Und Grundbestandteil eines Safety-Konzeptes ist
> Komplexitäts-Verminderung. Eine FAA kann Teilsystemen eine
> Zertifizierung verweigern die eben nicht prüfbar sind, deren Funktion
> aber essential für die Flugsicherheit ist. (Da hat Boeing getrickst,
> indem Komponenten als unkritisch deklariert um den Prüfaufwand zu
> minimieren) Dabei ist es eine Entwickler-regel "wenn du nicht weisst,
> wie du das prüfen kannst - dann baue es nicht ein".

Die FAA hat die Verantwortung diese Entscheidung kritisch zu 
hinterfragen und auch eigenes Personal mit technischem Sachverstand zu 
haben. Ich kann mein Auto ja auch nicht zum TÜV bringen und die kaputten 
Frontscheinwerfer als "unkritisch" deklarieren und bekomme dann den 
Aufkleber, weil der Prüfer nichts von Autos versteht.

Das soll keinesfalls Boeing in Schutz nehmen - die sind durch ihr 
Handeln letztlich für den Tod von Menschen verantwortlich.

von Wort_zum_Freitag (Gast)


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Für mich gilt die einfache Binsenweisheit:

Produkte "Made in Germany": Hardware hält und funktioniert. Software 
kann man in Tonne treten.

von Ingenieur (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Mir fällt nichts ein, worauf ich bei einem Informatiker neidisch sein
> könnte.
>
> Gehalt, Jobchancen, Wechselmöglichkeiten...

Immer noch nichts, worauf ich neidisch sein könnte. Ist doch alles 
optimal für E-Technik Ingenieure.

> Ingenieur schrieb:
> Ein
> reiner Informatiker hat da ohne jegliche elektrotechnische Kenntnisse
> jedenfalls einen schweren Stand.
>
> Daher lernt man das im Informatik-Studium ja auch.

Hahaha, der war gut. Welcher reine Informatiker kennt sich da schon aus? 
Der kann ja nicht mal einen Widerstand von einem Kondensator 
unterscheiden.

von Dussel (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Hahaha, der war gut. Welcher reine Informatiker kennt sich da schon aus?
> Der kann ja nicht mal einen Widerstand von einem Kondensator
> unterscheiden.
Ich habe wirklich mal mit einem Informatiker gesprochen, der meinte, 
Informatiker könnten alles, was Elektrotechnikingenieure könnten. Die 
hatten mal Kondensatorladekurven in einem Praktikum, damit ist ja die 
ganze Analogtechnik abgedeckt.
Das gibt es aber sicher auch umgekehrt.
Die guten Informatiker und Ingenieure wissen aber, was sie können und 
dass sie vieles auch nicht können.

von Ingenieur (Gast)


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Dussel schrieb:
> Die guten Informatiker und Ingenieure wissen aber, was sie können und
> dass sie vieles auch nicht können.

Richtig. Eine gesunde, realistische Selbsteinschätzung ist Gold wert.

von Nickless (Gast)


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Laut neuesten Meldungen (Spiegel Online) ist dieses Start-Up wohl nur 
dazu da, dass sich die Gründe ihre Nase vergolden von Investoren, die 
keine Ahnung von Physik haben.

Denn ein Flugtaxi mit Akkus ist ja wahnwitzig, wenn schon das Akku-Auto 
eher mit schwacher Ladung unterwegs ist.

Allein schon das Abheben mit 5 schwergewichtigen Personen dürfte die 
Akkus schon sehr leeren, so dass nach kurzem Flug wieder die Landung 
ansteht.


Hier in diesem Thread haben auch schon einige Entwickler ihre Zweifel am 
Konzept aufkommen lassen.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Nickless schrieb:
> Laut neuesten Meldungen (Spiegel Online) ist dieses Start-Up wohl nur
> dazu da, dass sich die Gründe ihre Nase vergolden von Investoren, die
> keine Ahnung von Physik haben.

Ich war bisher auch der Meinung, die wollen nur die Investoren abzocken.

Aber, angenommen, Ingenieure, Physiker und Informatiker, welche fach 
wirklich hoch qualifiziert sind, entwickeln Verfahren, welche 
Rotorblätter für Hubschrauber 10% effizienter machen. Es steckt viel 
Grundlagenforschung dahinter. Dazu wurden Aerodynamische Modelle von 
Verwirbelungen entwickelt und sogar analytische Lösungen gefunden. Diese 
wurden in eine Software gegossen, welche dann optimierte Rotorblätter 
nach Parametern entwirft. Wer würde sich dafür interessieren? Wer würde 
die Forschung bezahlen? Wahrscheinlich gäbe es ein dürftiges 
SAB-Landesinnovations-Stipendium.

Nun sind diese Techniker aber schlau und denken sich: "Lass uns doch ein 
paar BWL-Marketing-Dampfplauderer anheuern. Die können uns genügend Geld 
verschaffen, damit wir keine Schuhe mit Löchern drin mehr tragen müssen 
und wir endlich ein Büro haben, wo wir mehr als 1,5m² Platz pro Person 
haben." Die Dampfplauderer kommen nun an und meinen: "10% sind doch nix, 
machen wir 30%! Und ganz wichtig, wir brauchen einen Pitch. Da haben wir 
bereits ein Videoteam. Die 6,1 Sekunden Video kosten auch nur 50.000 €. 
Dann brauchen wir einen Kickertisch. Der muss mit in den Pitch und 
Club-Mate und so veganer Knabberfraß in einer Holzschale, darauf stehen 
die VCs."

Nach 6 Monate intensivem Bullshittens ist dann alles fertig, was die VCs 
sehen wollen:
- ein Team, das auch die Freizeit miteinander verbringt (Kickertisch)
- Gender-Gleichstellungs-Kram
- Scrum, Agil, Blabla
- KI
- Blockchain

Jetzt fließt Kohle und die drei Technik-Nerds können in Ruhe arbeiten, 
während die Blockchain-Marketing-Blabla-Crew aus 60 Leuten Kickertisch 
kickert, Mate schlürft, veganes Müsli frisst, PowerPoint-Karaoke spielt, 
Endlos-Meetings abhält und ihre Learnings ihrer ToDos und Don'ts ins 
Backlog schreiben, neue Meetups mit Trello plant usw.

Beitrag #6117231 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Piccoz (Gast)


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War exakt so absehbar :

ich zb weis von einem Bekannten mit 15 UAV Erfahrung ..Wissen, ,das 
natürlich auch niemanden interessierte  ... Wichtig ist sowas wie DOORs.

Nun nach den 100 Mio Staatsknete werden sie wohl kaum die 500 Mio 
zusammenbetteln

Lest mal hier :

https://www.aerokurier.de/

und natürlich hier
https://www.flugzeugforum.de/threads/lilium-ein-elektrokleinflugzeug-fuer-den-alltagseinsatz.84292/

wer sich ein wenig mit Impellern ( Schübeler ) auskennt , anscheinend 
hofft man bei Lilium auf LiS Akku o.ä.

Das btw einzig seriöse Projekt ist der Volocopter.

von Oli (Gast)


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Werner S. schrieb:
> ich schätze
> sie auf 30 bis 40 freie Stellen.

Wenn es in einer Firma 30 freie = unbesetzte Stellen gäbe, dann könnte 
die gar nicht funktionieren. Das ist völliger Unfug!

Die Stellen Wunschprofile ins Netz, weil sie glauben, dass sie wachsen 
werden oder weil sie es den Investoren verklickern wollen, dass sie 
wachsen.

Bevor ich nicht ein Mitarbeiterprofil gesehen habe, glaube ich daran 
aber nicht. Und wenn, wäre es ein Effekt jedes Startups, dass sie 
erstmal richtig Geld verbrennen.

Sieht man sich die wenigen Mitarbeiter, die ich von Lilium kenne, aber 
an, dann sind das meistens junge, unerfahrene, die kein sonderliches 
Wissen haben. Solche Firmen bestehen aus wenigern Machern, die sehr 
ineffizient vieles probieren und scheitern, was sich aber finanziell 
rechnet, weil der Grossteil der Leute, billig eingekauft wurde. Die 
bauen auf die Zukunft und für einige wenige lohnt es sich auch, weil sie 
dort aufsteigen oder in einer Position sind, aus der sie woanders hin 
wechseln.

Die allermeisten in solchen Firmen sind aber die Arbeitsesel, die 
unterbezahlt sind. In jedem Nicht-Startup ist man sicherer und besser 
bezahlt!

von Ursel (Gast)


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Oli schrieb:
> Wenn es in einer Firma 30 freie = unbesetzte Stellen gäbe, dann könnte
> die gar nicht funktionieren. Das ist völliger Unfug!

Nicht bei einer Firma, die wachsen möchte. Da ist das völlig normal, und 
funktioniert selbstverständlich auch.

von Prototyp (Gast)


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Jetzt ist auch noch einer von zwei Prototypen abgebrannt. Dumme Sache.

von Deppendetector (Gast)


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Prototyp schrieb:
> Jetzt ist auch noch einer von zwei Prototypen abgebrannt.

https://www.aerobuzz.de/general-aviation-news/lilium-jet-prototyp-bei-brand-schwer-beschaedigt/

> Dumme Sache.


Nope, besser es brennt ein Prototyp beim Testen ab, als ein 
Serienexemplar im Einsatz, Stichwort Russentechnik.
https://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugkatastrophe_von_Königs_Wusterhausen#Ursache


Außerdem sind Prototypen i.d.R. gut versichert.

von flyer (Gast)


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von Martin S. (sirnails)


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Geht denen gerade das Geld aus?

Wenn solche Prototypen brennen, hat das einen fahlen Beigeschmack.

von Ausverkauf (Gast)


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Abgestürzt und ausgebrannt wie Merkelland. Ebenso beides vorhersehbar 
gewesen.

von Kitt (Gast)


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Martin S. schrieb:

> Geht denen gerade das Geld aus?

Die werden doch bestimmt subventioniert?

von Kitt (Gast)


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Ausverkauf schrieb:

> Abgestürzt und ausgebrannt wie Merkelland. Ebenso beides vorhersehbar
> gewesen.

Huch, die AfD (aka Alternative für Doofe) ist im Thread ind verbreitet 
Lügen.

von C. A. Rotwang (Gast)


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flyer schrieb:
> das sollte man mal zu lilium lesen:
>
> 
https://www.aerokurier.de/elektroflug/lilium-weitere-experten-unterstuetzen-kritik/


Ja und? Das User-scenario hat auch Potential zur Anpassung (weniger 
Nuzlast, bodengestützte Starthilfen (Katapultstart)). Und zu guter Letzt 
macht man es wie bei Iridium, man verkauft das Ganze dem Militär, bei 
dem Geld eh nicht so die Rolle spielt.

Als Schiff zu Schiff commuter für Flottenverbände wären die Copter 
ideal, zumal Atomgetriebene Schiffe ohnehin "Strom ohne Ende" haben.

von Dr. Tech (Gast)


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Lilium, so ein Hype Mist..  In der Luftindustrie braucht es Erfahrung, 
somit Senior Leute!

Wetten, die haben soviele junge Mitarbeiter,  um Personalkosten gering 
und Marge hoch zu halten, die  finden Startups und Selbstausbeutung 
total geil.
Dafür fehlt es typischerweise auch nicht an Kickertisch, Veganer 
Mangolatte, Gratis Firmen-Iphone mit ständiger Erreichbarkeit, Obst 
sonstiges Grünzeug und der ganze Mist. Mit solchem lässt sich die Jugend 
heute ködern, traurig.

von Dussel (Gast)


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Dr. Tech schrieb:
> In der Luftindustrie braucht es Erfahrung,
> somit Senior Leute!
Und die holt sich Lilium. Wir haben einen alten/erfahrenen 
Luftfahrtingenieur getroffen, den Lilium wegen der Erfahrung gezielt 
angeworben hat. Es ist nicht so, dass die nur Unerfahrene einstellen.

von Martin S. (sirnails)


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Dussel schrieb:
> Es ist nicht so, dass die nur Unerfahrene einstellen.

Ach jetzt lass doch Dr. Tech in seiner Traumtänzerwelt. Er weiß es doch 
besser; nämlich dass es bei Lilium genauso scheiße läuft, wie in der 
Klitsche, in der er feststeckt. Das braucht er für sein Wohlbefinden.

von Erfahrener (Gast)


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Warum baut man keine überdimensionierten Katapulte und schießt damit 
Dinge durch die Gegend?

Vorteile:
- Kein unnötiger Last-Overhead
- Eignet sich auch für die Allgemeine Logistik
- Kinder werden damit ihren Spass haben

Als Landing-Station könnte man Hüpfburgen aufstellen, man müsste also 
nicht mal was neues entwickeln.

Ich denke ich sollte mit meiner Startup-Idee mal eine Firma in 
Deutschland gründen. Im Land des Irrsinns kann sowas eigentlich nur gut 
ankommen.

von Martin S. (sirnails)


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Ich persönlich finde die Idee auch sehr interessant. Weiß nicht, wie gut 
man unter Normaldruck eine Kapsel auf Mach 5 beschleunigen kann, noch, 
wie man mit der Druckwelle umgeht, aber ein paar hundert Kilometer 
sollten mit einer ordentlichen Parabel drinnen sein.

von Kaufhamster (Gast)


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Dr. Tech schrieb:
> Dafür fehlt es typischerweise auch nicht an Kickertisch, Veganer
> Mangolatte, Gratis Firmen-Iphone mit ständiger Erreichbarkeit, Obst
> sonstiges Grünzeug und der ganze Mist. Mit solchem lässt sich die Jugend
> heute ködern, traurig.

Und?

Einmal Burnout und ausgebeutet werden ist auch ein Lernprozess.
Trifft eh nur die dummen, nich pauschal "die Jugend".

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Oli schrieb:
>> Wenn es in einer Firma 30 freie = unbesetzte Stellen gäbe, dann könnte
>> die gar nicht funktionieren. Das ist völliger Unfug!
>
> Nicht bei einer Firma, die wachsen möchte. Da ist das völlig normal, und
> funktioniert selbstverständlich auch.

Genau so funktioniert es.

Ein anderer sehr beliebter Trick, Wachstum vorzutäuschen, besteht darin, 
die Mitarbeiter bei Unternehmen A einzustellen und dann Unternehmen B zu 
gründen. Anschließend schichtet man die Mitarbeiter und den Umsatz 
exponentiell von A nach B um, was natürlich nur für kurze Zeit 
funktioniert. Die Mitarbeiter erhalten bei diesem Wechsel Aktienoptionen 
für den späteren Börsengang. Dieses "Wachstum" legt man dann dem 
Wirtschaftsprüfer vor, auf dessen Gutachten der Börsenprospekt erstellt 
wird. Dann geht B an die Börse. Es gibt eine hohe anfängliche Nachfrage 
nach Aktien, weil die o.a. Optionen eingelöst werden. Solche 
Nachfrageschübe werden wiederum automatisiert von Programmen erkannt, 
mit denen Daytrader usw. arbeiten. Diese pumpen dann kurzzeitig recht 
viel Geld in solche zukunftsträchtigen Unternehmen rein und treiben 
damit den Aktienkurs in die Höhe. Wenn es hinreichend viele 
risikofreudige Mitarbeiter gibt, können diese mit solch einem Spielchen 
den "Wert" ihrer Einlage locker verhundertfachen. Bei der Angelegenheit 
fließt auch fast kein Geld, d.h. die Aktienoptionen werden allein durch 
Gehaltsumwandlung eingelöst, wodurch B keinen einzigen Cent an Gehältern 
zahlt und dadurch trotz nicht vorhandener Liquidität blendend dasteht. 
Wenn die externen Aktionäre gierig werden, immer mehr Aktien kaufen 
wollen und den Aktienkurs damit hochgetrieben haben, verkaufen die 
Mitarbeiter von B ihre Aktien und wechseln zurück ins Unternehmen A. B 
bleibt als leere Hülle zurück und geht pleite. A kauft dann aus der 
Insolvenzmasse für 'nen Appel und 'nen Ei die Arbeitsergebnisse, die die 
Mitarbeiter während ihrer Zeit bei B erbracht haben.

: Bearbeitet durch User
von Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> Ich persönlich finde die Idee auch sehr interessant. Weiß nicht, wie gut
> man unter Normaldruck eine Kapsel auf Mach 5 beschleunigen kann, noch,
> wie man mit der Druckwelle umgeht, aber ein paar hundert Kilometer
> sollten mit einer ordentlichen Parabel drinnen sein.

https://en.wikipedia.org/wiki/Project_HARP
https://en.wikipedia.org/wiki/Project_Babylon

Matthias

von Mark B. (markbrandis)


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Andreas S. schrieb:
> B bleibt als leere Hülle zurück und geht pleite. A kauft dann aus der
> Insolvenzmasse für 'nen Appel und 'nen Ei die Arbeitsergebnisse, die die
> Mitarbeiter während ihrer Zeit bei B erbracht haben.

Hast Du ein konkretes Beispiel, wo das so war? 🤔

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> B bleibt als leere Hülle zurück und geht pleite. A kauft dann aus der
>> Insolvenzmasse für 'nen Appel und 'nen Ei die Arbeitsergebnisse, die die
>> Mitarbeiter während ihrer Zeit bei B erbracht haben.
>
> Hast Du ein konkretes Beispiel, wo das so war? 🤔

Wir, d.h. bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, wollten solch eine Sache 
durchziehen. Das Gutachten des Wirtschaftsprüfers (Unternehmenswert: DM 
4 Mrd., höhöhö...) lag auch schon vor. Dann (2001) platzte die ganze 
Dot-Com-Blase, und ich hatte großes Glück, weil ich noch nicht von A 
nach B gewechselt hatte. B überlebte tatsächlich mit den schon 
gewechselten Mitarbeitern noch einige Zeit. Wäre die Blase nur zwei 
Jahre später geplatzt und wäre das Geschäft wirklich so gelaufen, hätte 
ich dabei eine achtstellige Summe verdient. Ich weiß: "hätte", "wäre".

Dass solch ein Spiel riskant ist, war allen bekannt. Das Unternehmen 
Netscape hatte auch mit einer gerade zweistelligen Zahl an Mitarbeitern 
eine Börsenkapitalisierung von mehreren Milliarden Dollar erreicht, und 
das mit nur wenigen ziemlich unausgereiften Produkten. Ich erinnere mich 
auch noch mit Grausen daran, dass sich die Kalenderfunktion im 
Mailserver immer wieder mal um ein paar Zeitzonen verrechnete.

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