Gast
#5848219
Moin, als Lernprojekt - um mich mit Lithium-Ionen-Technologie beschäftigen zu müssen - habe ich einen alten Makita M001 Akkuschrauber von (kaputten) NiCd-Zellen auf LiIon umgebaut. Ich nutze dafür zwei 18650-Zellen in Reihe. Das BMS und die Zellen sind aufeinander angepasst und ich hatte das Ganze auch in Rücksprache mit einem Elektriker aus dem Bauch heraus erstmal 8A als Spitzenstrom kalkuliert. Soweit funktioniert auch alles, selbst bei hoher Last. Allerdings: Drückt man den Trigger auf Anhieb mit Vollgas durch, triggert die Schutzschaltung, der Motor dreht nur für einen Sekundenbruchteil und das BMS sperrt für ein paar Sekunden. Ich gehe davon aus, dass der Anlaufstrom erheblich höher ist als erwartet. Der Motor sieht wie so ein Typ 540/550 aus, eine Bezeichnung konnte ich nicht auftreiben. Habt ihr Vorschläge, wie ich diesen Fall abfangen kann? Wäre ein Anlaufkondensator denkbar und wenn ja, an welcher Stelle setze ich den am besten an? Die bestehende Schaltung ist recht simpel: Aus dem BMS geht es raus zum Trigger (Poti), von dort zum Vorwärts-/Rückwärts-Schalter und dann zum Motor. Die Ladeelektronik setzt freilich auch direkt am BMS an.