Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Positionssensor für "impact" mit Schlauch u. Mikrofonen?


von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ich habe eine Anfrage, bei der es darum geht, eine größere, gewölbte (!) 
Wandfläche (ca. 3 x 4m) Touch- oder besser "Impact"-empfindlich zu 
gestalten, um interaktive Spiele (unterstützt durch Beamer) zu 
realisieren. Die notwendige Auflösung liegt bei ca. 10cm.

Nach längerem Grübeln bin ich auf die Idee gekommen, es mit Sensoren 
nach dem skizzierten Prinzip zu versuchen. Ich werde in jedem Falle 
vorher ein oder mehrere Testmodelle bauen - gar keine Frage. Ich wollte 
aber mal vorab hier zur Diskussion stellen, ob das Prinzip überhaupt 
Aussichten auf Erfolg haben kann.

Bei den geplanten Sensoren handelt es sich im Prinzip um rel. weiche 
Silikonschläuche mit ca. 5..10mm Durchmesser, die Länge (zunächst) um 
die 4m. An beiden Enden befindet sich jeweils ein Drucksensor oder ein 
Mikrofon.

Wenn nun seitlich auf den Schlauch gedrückt wird, entsthet eine 
Druckwelle, die sich mit Schallgeschwindigkeit im Schlauch ausbreitet 
und zu unterschiedlichen Zeiten an den beiden Mikrofonen ankommt. Daraus 
sollte sich  doch die Position errechnen lassen, oder?

Die beiden Öffnungen an den Enden sollen dazu dienen, einen 
Druckausgleich über längere Zeiträume zu ermöglichen, z.B. bei 
Temperatueränderungen.

Die Positionsbestimmung in der zweiten Achse erfolgt dadurch, dass eine 
sehr lange solche Anordnung, mäanderförmig auf der Wand verlegt wird ... 
ähnlich dem Prinzip einer Fußbodenheizung.

von Jens M. (schuchkleisser)


Lesenswert?

Das will ich jetzt nicht schreien "das klappt nicht", aber wundern würde 
es mich schon.
Vor allem, weil die Schallwellen im Schlauch sich ja unbeschwert 
ausbreiten können, außen ist ja immer alles leise...

Ich hätte ja mit leitfähigem Schaumstoff Druckflächen (als Pixel 
sozusagen) gemacht und die Widerstandsänderung einzeln ausgewertet.
Sitzschalter z.B. gehen so, und es gibt satt und genug "tretbare" Spiele 
(Klavier usw.), die machen das ähnlich.
Es gibt fertige Alarmfußmatten für Demenzpatienten, damit man deren 
Flucht bemerkt. 50 Stück kaufen, an die Wand kleben, Matrixauswertung 
dranklöppeln, done.

von Der Zahn der Zeit (Gast)


Lesenswert?

Die Idee finde ich zumindest interessant. Ein ganz wesentlicher Aspekt 
ist aber, wie schnell das "Drücken" ist. Wenn es so langsam wie das 
Drücken eines Klingelknopfes ist, wird es keine brauchbare 
Phasenverschiebung liefern. Ich schätze, dass es mit einem Schlag geht.

Das Signal kommt an  beiden Enden mit unterschiedlichen Amplituden und 
unterschiedlich ausgebildeten Flanken an. Daraus zwei Zeitpunkte zu 
bestimmen, die ausreichend genau der tatsächlichen Laufzeit 
entsprechen... Oh ha. Versuch macht kluch.

Es geht ja um eine ganze Matrix, also in diesem Fall ca. 30 bzw 40 
Mäander, ungefähr 1200 "Pixel". Ich glaube, ich würde zunächst über ein 
"Capacitive Touch"-System nachdenken - wenn es da überhaupt kapazitiv 
etwas zu erkennen gibt. Preiswerte µCs, die das per Hardware auf vielen 
Kanälen ("Pixeln") können, gibt es reichlich. Die Daten von z.B. 50 
solcher µCs (Stückpreis << 2 €) einzusammeln, kostet noch einmal ein 
paar €.

Wenn es denn technisch überhaupt ein Option wäre. Geworfene Plastikbälle 
würden damit kaum erkannt. Das wäre eher für die Schläuche. Oder für 
eine große Platte (Zylinder)  aus Material mit langsamer 
Schallgeschwindigkeit und 4 Mikrofonen in den Ecken. Oder oder oder...

Vielleicht geht beim Schlauchsystem auch so etwas wie 
Impedanzspektroskopie bzw. ein akustisches Puls-Reflektormeter oder wie 
die Dinger heißen. Schon interessant.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Das Bestechende an der Idee ist - sofern es überhaupt funktioniert - 
eben die Einsparung des doch ansonsten ganz erheblichen Aufwandes einer 
Matrix-Lösung (Verkabelung, Chips, etc.).

Ich bin dran. Zwei "Blutdrucksensoren", wo man den Schlauch direkt 
draufstecken kann, sind bestellt ...

von Joe F. (easylife)


Lesenswert?

Wie sieht denn der Impact genau aus?
Ist es ein Ball der auf die Wand trifft, oder sollen auch "sanftere" 
Events (mit dem Finger dagegendrücken) delektiert werden können?
Im ersteren Fall (Ball) würde ich über eine akustisch entkoppelte Platte 
und 4 Körperschallmikrofone an den Ecken nachdenken.
Verkabelungsaufwand überschaubar, und Genauigkeit <10cm mit Sicherheit 
erzielbar.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> Wenn nun seitlich auf den Schlauch gedrückt wird, entsthet eine
> Druckwelle, die sich mit Schallgeschwindigkeit im Schlauch ausbreitet
> und zu unterschiedlichen Zeiten an den beiden Mikrofonen ankommt. Daraus
> sollte sich  doch die Position errechnen lassen, oder?
Die "Frequenz", die du mit dem Eindrücken des Schlauches erreichen 
kannt, liegt bestenfalls im Hz-Bereich. Also hast du dort ein ganz 
lausige "Flankensteilhit" der "Druckwelle". Es ist also eigentlich eher 
ein langsames An- und Abschwellen des Drucks.

> Ich bin dran. Zwei "Blutdrucksensoren", wo man den Schlauch direkt
> draufstecken kann, sind bestellt
Bin gespannt, ob du da einen brauchbaren Phasenversatz hinbekommst. Denn 
für 10cm Auflösung sollte der Druck idealerweise schneller ansteigen als 
0,1m/330m/s = 30µs (--> in 10 cm passt eine volle 3kHz-Welle). Lass da 
mit Tricks und genauer Messtechnik noch eine oder 2 Zehnerpotenzen 
rausholen, es wird trotzdem so sein, dass du den Touch eher anklopfen 
als draufdrücken musst...

von ryven (Gast)


Lesenswert?

Das mit den Drucksensoren funktioniert. Die mit DMS kann man extrem hoch 
auflösen.
Da reicht ein Finger tippen um das zu messen.
Spannend ist halt die zeitliche Auflösung.

Wir haben im Studium Stifte gebaut mit denen wir den Griffdruck gemessen 
haben. Da hat man sehr viel gesehen.

von Körperschall (Gast)


Lesenswert?

Für Touch-Empfindlichkeit habe ich keine Idee. Aber für 
Tennisball-Impacts könntest du Mikrofone am Rand der Fläche anbringen 
und den Körperschall detektieren.

Beton hat eine transversale Schallgeschw. von 2300 m/s. Deine 10cm 
Auflösung werden in etwa 430µs zurückgelegt. Wenn du mir Faktor 10 
digital abtastest, wären das 23 kHz. Mal drei für (mind.) drei 
Mikrofone.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Die Fläche (Wand), um die es geht, ist etwa 4m lang und 3m hoch, geneigt 
(ca. 50cm auf 3m) und gewölbt (etwa 1/4 Kreis). Konstruiert ist diese 
Wand aus einem recht massiven Holz-Untergestell (10er Kantholz) und 
unter Spannung gebogenen, draufgeschraubten 15mm-Sperrholzplatten. Diese 
Wand soll symbolisch den Ausschnitt einer Vulkanwand (Kegelflanke) 
darstellen. Das hat sich ein Bühnenbildner ausgedacht und befindet sich 
in einem "Erlebnisbereich für Kinder" einem Museum zum Thema Pompeij.

Eigentlich sollten die Kinder daran ("am Vulkan") klettern (es sind zur 
Zeit noch so Plastik-Noppen aufgeschraubt), was sie aber nicht tun, weil 
es langweilig ist, bei 2m möglicher Kletterhöhe. Hier hatte ich zunächst 
die Idee in Richtung "augmented climbing wall" (mal bei youtube suchen), 
was der TÜV aber verboten hat, weil die lieben Kleinen vom bösen Beamer 
geblendet werden könnten und herunterfallen. Auf dem Boden liegen 
übrigens dicke Polstermatten.

Desweiteren sind noch einige Kurzdistanzbeamer übrig, aus ähnlich 
misslungenen Erlebniszonen des gleichen "Designers". So kamen ich und 
die Museumsleitung auf die Idee, diese Wand irgendwie zwar zu 
"augmentieren", aber ohne zu beklettern. Aus Kostengründen und weil das 
Umfeld gerade neu renoviert ist, soll diese Wand nicht abgerissen werden 
- also bleibt sie so gewölbt.

Wären die Kletternoppen dran geblieben, hätte ich diese mit leitfähiger 
Farbe touch-sensibel gemacht, was aber nun entfällt.

Die Idee ist nun, irgenwelche interaktiven Spiele oder Quizze auf die 
Wand zu projizieren (mit Kurzdistanzbeamer von Oben, macht wenig 
Schatten) und per Hand-auf-Patschen oder evtl. auch mit Bällen zu 
bedienen.

Die Schläuche werden, wenn ein Prototyp funktionieren sollte, natürlich 
hinter einer Schicht Kunstleder o.ä. verschwinden, die Zwischneräume mit 
Schaumgummi gefüllt ...

von hm (Gast)


Lesenswert?

Wie wäre es mit zwei rotierenden Spiegeln und Lasern und Reflexion nach 
dem Katzenaugenprinzip?
Dazu musst du nur einen  Rahmen bauen, der die Punkte in definierte 
Bereiche zurückwirft - und diesen Bereich nebst Spiegelwinkel 
überwachen.

Riesenvorteil: Du sparst dir sehr viel Elektronik.
Nachteil: Ein wenig Rechnen wird nötig sein.

von hm (Gast)


Lesenswert?

Okay, bei nicht planer Oberfläche fällt das Prinzip Laser natürlich 
raus.

von Dieter (Gast)


Lesenswert?

Eim paar IR- Kameras. Der Raspi wertet das Bild aus. Die warmen Haende 
sind Punkte, die sich detektieren lassen.

von Dieter (Gast)


Lesenswert?

Ggf. geht es schon mit einer. VGA Aufloesung wirst Du dann brauchen.
Vorteil ist, dass die Kinder diese beim Klettern nicht beschaedigen 
koennen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

Dieter schrieb:
> Ggf. geht es schon mit einer. VGA Aufloesung wirst Du dann
> brauchen.
> Vorteil ist, dass die Kinder diese beim Klettern nicht beschaedigen
> koennen.

Die Position bekäme ich evtl. mit einer Lepton FLIR Kamera (80 x 60pix 
sind auf 4m x 3m eine Auflsung von 5cm, das wäre ok) heraus, aber wie 
dedektiere ich den Touch/Impact?

Aber im Sommer sind ja nicht nur die Hände nackt und warm ...

von L. I. (lcl)


Lesenswert?

Es gibt optische Touchscreens in verschiedenen Varianten, die mit 
mehreren Lichtquellen und Sensoren arbeiten.
Es werden mehrere Lichtquellen (Laser, IR-LEDs, sowas), z.B. in den vier 
Ecken, sequentiell angesteuert und detektiert, wo die Schatten 
entstehen. Dadurch lässt sich recht gut die Position der Eingabe 
erkennen.
Alternativ könnte ich mir ein Verfahren vorstellen, bei dem es eine 
linienförmige Lichtquelle und zwei linienförmige Sensoren gibt.
Alternativ zwei Kameras, für x und y, die auf die jeweils 
gegenüberliegende Lichtleiste gerichtet sind. Sobald ein Finger 
dazwischenkommt, ist ein Teil der Lichtleiste abgeschattet, und du musst 
lediglich den Bereich, in dem im Bild die Lichtleiste fehlt, ermitteln. 
Durch zwei Kameras erhältst du so x und y. Man könnte auch gänzlich auf 
die Lichtquellen verzichten und nur eine Änderungsdetektion zum leeren 
Bild versuchen, aber das dürfte sehr beleuchtungsabhängig und unpräzise 
funktionieren.
Das ist natürlich weit weg von präzise, und man kann zudem nur in einer 
Ebene erkennen, wo die Hand in die Hohlkugel eintritt. Die Anwendung 
müsste dementsprechend stark unterschiedliche und auseinanderliegende 
Aktionsfelder haben. Aber vielleicht wäre dieses Verfahren einfacher...

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Lesenswert?

L. C. schrieb:
> Es gibt optische Touchscreens in verschiedenen Varianten, die mit
> mehreren Lichtquellen und Sensoren arbeiten. ...

Du hast schon gelesen, dass die Fläche ziemlich stark gekrümmt ist?

von Dieter (Gast)


Lesenswert?

Die Technik sind Differenzbilder um Bewegungen zu erkennen. Das Pixel 
uber dem Feld wird augewertet.

von Minimalist (Gast)


Lesenswert?

Piezo Schallwandler sind auch recht günstig. Die geben bei einem 
"Impact" auch eine schöne amplitude.

von L. I. (lcl)


Lesenswert?

Frank E. schrieb:
> L. C. schrieb:
>> Es gibt optische Touchscreens in verschiedenen Varianten, die mit
>> mehreren Lichtquellen und Sensoren arbeiten. ...
>
> Du hast schon gelesen, dass die Fläche ziemlich stark gekrümmt ist?


jups, hab ich...

L. C. schrieb:
> Das ist natürlich weit weg von präzise, und man kann zudem nur in einer
> Ebene erkennen, wo die Hand in die Hohlkugel eintritt.

Daher ja auch obiger Hinweis, ggf. reicht es dennoch aus. Details zur 
Gestaltung der "GUI" gab es ja nicht, aber wenn es weit 
auseinanderliegende und dementsprechend stark unterscheidbare Regionen 
sind, würde auch eine Projektion auf die gerade Kugelschnittebene 
möglicherweise ausreichend genau funktionieren.

von Udo S. (urschmitt)


Lesenswert?

Ich würde den Schlauch statt mit Luft mit Flüssigkeit füllen.
Nur mit Luft würde ich erwarten daß das Übersprechen des Schalls von 
Punkt des Aufschlags direkt zu den Mikrophonen so stark ist daß man es 
nicht mehr sauber von der Schallwelle durch die Mäander des Schlauchs 
unterscheiden kann.
Allerdings hat man dann das Problem, daß die Schallgeschwindigkeit in 
Flüssigkeit noch deutlich höher ist.

Versuch macht klug

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Es gibt da keinen wie auch immmer gearteten "Aufschlag", sondern 
lediglich eine "Berührung", auf die das Ganze sensibel sein soll.

Ich würde da je nach benötigter Auflösung den Ansatz mit mehreren 
kapazitiven Touchfeldern und z.B. dem MTCH101 oder einem seiner Brüder 
was bastelen. Mit 100 Stück für 27€ lässt sich schon eine "interessante" 
Auflösung herstellen. Und weil das Touchfeld selber keine beweglichen 
Teile hat, kann da schon mal nichts kaputt gehen.

https://www.mouser.de/ProductDetail/Microchip-Technology/MTCH101-I-OT?qs=VteoEApvSIB767sF5JiK8g%3D%3D
https://www.microchip.com/wwwproducts/en/MTCH101

von Der Zahn der Zeit (Gast)


Lesenswert?

Lothar M. schrieb:
> Mit 100 Stück für 27€ lässt sich schon eine "interessante"
> Auflösung herstellen.

Ich hatte oben schon einmal ausgerechnet, dass für 3 x 4 m² mit 10 x 10 
cm² Auflösung 1200 Felder erforderlich sind. (Wahrscheinlich aber nicht 
bis in die äußersten Ecken). Deswegen hatte ich µCs mit 
Capacitive-Touch-Eingängen vorgeschlagen. Mit 50 solcher µCs müsste man 
für 1200 Felder hinkommen, und die Datensammelei würden die auch 
erledigen.

Aber der große Haken: Es sollen auch Bälle detektiert werden. (Das 
müssen sehr große Bälle sein, sonst würde das mit dem Schlauch nicht 
gehen.) Aber Capacitive-Touch würden die wahrscheinlich nicht erkennen - 
oder?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Der Zahn der Zeit schrieb:
> 10 x 10 cm² Auflösung
So wie ich das sehe, muss man das nicht fast pixelgenau auflösen. Der 
"Schallwellenansatz im Schlauch" gibt garantiert schon theoretisch nicht 
mehr her als die 20cm...

> Aber Capacitive-Touch würden die wahrscheinlich nicht erkennen
Man müsste die Bälle ggfs. mit entsprechender Metallisierung versehen. 
Aber genau das erscheint mir die eigentliche "Kunst" an diesem 
Kunstwerk.

Wenn Bälle detektiert werden sollen, dann würde ich die bereits 
angesprochene (Stereo-)Kamera nehmen.

BTW: wurden TOF-Sensoren oder TOF-Kameras schon angesprochen?
https://www.st.com/en/imaging-and-photonics-solutions/vl53l1x.html

von Udo S. (urschmitt)


Lesenswert?

Lothar M. schrieb:
> Es gibt da keinen wie auch immmer gearteten "Aufschlag"

Woher ist diese Info?

Ich lese:

Frank E. schrieb:
> und per Hand-auf-Patschen oder evtl. auch mit Bällen zu
> bedienen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Udo S. schrieb:
> und per Hand-auf-Patschen
Das ist wie gesagt kein "Aufschlag" der brauchbar hohe 
Frequenzen/Flankensteilheiten erzeugt. Genau wie das Gehör 
Laufzeitunterschiede nur bei hohen Frequenzen auswerten kann: wenn man 
dumpfes Donnern mit nur tiefen Frequenzen hört, dann weiß man erstmal 
nicht, woher das kommt. Erst ein knackiger Blitz mit hübsch hohen 
Frequenzen gibt Orientierung. Das hatte ich ziemlich früh im Thread 
schon mal angedeutet...

Also schlage ich zuletzt vor, einfach eine XY-Matrix aus solchen 
Druckschläuchen da reinzubasteln. Dann bekommt man gleich die 
Koordinaten der Berührung mitgeteilt. Und das funktioniert sogar 
statisch mit sanftem langsamen Aufdrücken.

von Werner H. (werner45)


Lesenswert?

Mein Vorschlag: kapazitive X-Y-Matrix aus Alu- oder Kupfer-Klebeband 
(lötbar), die Streifen mit einer 5-mm-Schaumstofflage trennen. Darüber 
Stoffwand o.ä. kleistern. Der Schaumstoff braucht einige Zeit zum 
Zurückfedern, da müßte auch ein Aufprall detektierbar sein.

Gruß - Werner

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.