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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Muss die Ladespannung exakt 4,2V betragen?


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Autor: Al Bundy (Gast)
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Hi zusammen,

ich wollte einen LiPo Akku mithilfe des folgenden ICs aufladen:

https://www.mouser.de/ProductDetail/Microchip-Technology/MCP73831T-2ATI-OT?qs=%2Fha2pyFadugMVps6%252BY90uxTAB6V4pntdGX0CIijvBWEjOUWg8opQDjmS8C59SBZ%252B

Muss die Ladespannung eigentlich exakt 4,2V am Ausgang des ICs betragen? 
Ich wollte an den Ausgang noch eine Schottky Diode anschließen aus 
Sicherheitsgründen.

MfG

: Verschoben durch Moderator
Autor: Tim (Gast)
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Ist die Ladespannung bei einem Lipo größer als 4,2V wird's gefährlich


Ist die Ladespannung unter 4,2V wird der Akku nicht Vollgeladen

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Al Bundy schrieb:
> Muss die Ladespannung eigentlich exakt 4,2V

Ja, und zwar 4.20, also auf 0.5% genau, wenn der Akku zu 100% voll 
werden soll ohne überladen zu werden, daher ja diese Spezial-ICs.

0.1V weniger machen ca. 10% weniger Ladung aus, eine Schottky führt also 
zu einem nur halb-vollen Akku.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Michael B. schrieb:
> 0.1V weniger machen ca. 10% weniger Ladung aus,
Dafür bekommt man 40% mehr ladezyklen

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
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Timmo H. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> 0.1V weniger machen ca. 10% weniger Ladung aus,
> Dafür bekommt man 40% mehr ladezyklen

Die Ladung von 4.00 auf 4.20 Volt enthält kaum Ladung, also ca. von 98% 
auf 100%.
Dieser Bereich ist sehr schnell erreicht, macht aber den Akku schneller 
kaputt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mini Mauis (Gast)
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"Die Ladung von 4.00 auf 4.20 Volt enthält kaum Ladung, "
Das ist leider völliger Unsinn..bei LiFepo trift das auch nicht so..dort 
ist über 36V nichts mehr groß zu holen..bei Lipo macht es einen 
erheblichen Unterschied!

Autor: Mini Mauis (Gast)
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des weiteren sind die 600Zyklen nicht mehr sooo beeindruckend wenn man 
die Daten richtig versteht.
100% DOD z.B. 1000Zyklen
50% DOD zB. 2000 Zyklen
Dabei habe ich genau was gewonnen?..richtig nichts..
erst bei 3000 Zyklen hätte man wieder was davon..davor abar womöglich 
weniger Nutzen von dem Gerät weil man es häufiger nachladen muss
Daher ist sowas immer Abwägungssache..war aber alle nicht seine Frage 
sondner ob er bis 4,2V genau laden muss..

Autor: Al Bundy (Gast)
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Tim schrieb:
> Ist die Ladespannung bei einem Lipo größer als 4,2V wird's gefährlich

Das war mir klar.

Tim schrieb:
> Ist die Ladespannung unter 4,2V wird der Akku nicht Vollgeladen

Genau da wusste ich nicht, ob eine minimale geringere Spannung schaden 
würde.

Ich habe euch mal den Schaltplan angehängt, damit ihr mein Konzept seht. 
Ich will den Mikrocontroller mit 2 Quellen versorgen. Ein 
Spannungsteiler soll die anliegende Spannung immer messen, damit er 
weiß, ob gerade USB oder der Akku angeschlossen ist. Die Spannung des 
Akkus will ich separat am ADC1 messen. Wenn diese fällt, dann soll der 
Mosfet durchschalten und meinen Akku laden. Nun wusste ich nicht, ob der 
Spannungsabfall U2 der Diode am Ausgang des ICs Probleme bereiten würde.

MfG

Autor: Karl K. (karl2go)
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Al Bundy schrieb:
> Muss die Ladespannung eigentlich exakt 4,2V am Ausgang des ICs betragen?

Der MAX1811 kann zwischen 4.1 und 4.2V umgeschaltet werden. Kann aber 
nur 6V am Eingang ab. Also nur für Ladung aus dem USB-Port oder einer 
vorstabilisierten 5V-Quelle.

Al Bundy schrieb:
> Ich habe euch mal den Schaltplan angehängt, damit ihr mein Konzept seht.

Viel zu umständlich. Dein µC wird ja wohl nicht mehr als 100mA ziehen:

USB => MAX1811 => Akku => MAX884 mit Unterspannungsabschaltung auf 3.3V 
gesetzt => µC

Dann hast Du stabile 3.3V am µC, kannst also auch ein Display, 
I2C-Sensoren oder einen nRF24 sicher betreiben. Die Akkuspannung kannst 
Du über einen hochohmigen Spannungsteiler 1Mohm / 330kohm+10nF (der 
Kondensator ist wichtig) direkt messen.

Oder Du nimmst so ein fertiges TP4056 Board: 
https://www.amazon.de/IZOKEE-TP4056-Lademodul-Lithium-Batterie-Charger/dp/B077XW1XBJ/

Dann musst Du aber damit rechnen, dass der µC und Peripherie die 5V vom 
USB abbekommen können. Das müssen die aushalten.

Die Akkuladung über den µC steuern würde ich nicht machen.

Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
Datum:
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Die besten und wirtschaftlich optimalen Bereiche sind, den Akku nur von 
3.2V bis 3.9V zu verwenden.
Dabei werden nur ca. 75% der Nennkapazität genutzt.
Die Bereiche 2.5...3.2V bzw. 3.9...4.2V sollten vermieden werden, da 
diese nur die Zyklenzahl dramatisch reduziert.
Diese Bereiche werden immer sehr schnell (also in kurzer Zeit) erreicht, 
bringen aber nur wenig Ladungen bzw. Entladungen.
Dies ist belegt von den vielen Veröffentlichungen der Hersteller und 
auch von meinen eigenen zig-tausenden Tests an LiIon-Akkus.
Meine Bilder zeigen einige meiner eigenen Versuche.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

schöner Messgerätefundus - Profi?

Die Frage kommt daher:

Auf der Suche nach einer Leistungsfähigen (>=200w), einstellbaren (W, 
Ah, Ohm, Impulse usw.), und auslesbaren einigermaßen aktuellen (nicht 
älter als Mitte der 1990er Jahre)Stromsenke werde ich immer von den 
Preisen auch für die Gebrauchtgeräte erschlagen.
Wenn "nur" Hobbyist und ohne Vitamin B (Also keine "Entsorgungleistung" 
beim Arbeitgeber oder kleine Spende in die Kaffeekasse) - woher und zu 
welchen Preis hast die die Aligent (?) Stromsenken bekommen?
Auf einen Selbstbau würde ich gerne verzichten, bzw. ist schon für 
einfache "analoge" Kleinleistungssenken (nur I einstellbar, kein 
logging, keine einstellbaren Abschaltschwellen, keine Impulse...) 
erfolgt, auch eine bezahlbare China Stromsenke mit 60W ist vorhanden die 
ich auch gerne nutz aber sowohl von der Leistung als auch den 
Messmöglichkeiten und logging weit weg von einer "richtigen" leider nur 
für das Hobby neu unbezahlbaren Stromsenke entfernt ist

Oder soviel investiert das es für eine vernünftige DSLR und Objektiv 
nicht mehr gereicht hat ;-)  ?

Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
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Hi,
für kleine Leistungen (0...20V, 0...+-5A) ist der Agilent 6632B ideal.
Der ist hochgenau - siehe Anlage. Er hat GPIB und RS232 und funktioniert 
auch als Senke.
Früher kostete der ca. 3000€, ist aber abgekündet.
Heute gibt es den bei ebay für ca. 200...300€
Den Akku-Innenwiderstand messe ich per Software (LabWindows/CVI von NI).
Ich fand die Entwicklung der LiIon-Akkus so interessant, daß ich diese 
Entwicklungen spannend verfolge.
Blöderweise dauern diese Messungen ziemlich lange, sodaß ich nun 4 
Agilents im Dauerbetrieb habe.
Aber Vorsicht:
Jede dieser Kisten verbrauchen ca. 200...300W!!!
Da bin ich gerade nach einer stromsparender Lösung dabei.

Jemand schrieb:
> schöner Messgerätefundus - Profi?
Bin freischaffender Dipl.-Ing. - man gönnt sich ja sonst nichts ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: äxl (Gast)
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>>Jemand schrieb:
>> schöner Messgerätefundus - Profi?
>Bin freischaffender Dipl.-Ing. - man gönnt sich ja sonst nichts ;-)
 :)



Jemand schrieb:
> Oder soviel investiert das es für eine vernünftige DSLR und Objektiv
> nicht mehr gereicht hat ;-)  ?

Exakt DAS lag mir auch auf der Zunge.
man muss eben Prioritäten setzen.
mir wäre es peinlich, im Jahre 2019 solche Fotos abzuliefern.
Tut aber hier nichts zur Sache, das Messequipment ist schließlich 
genauso alt.
Im Ernst:
die Diagramme hätten gereicht.
Hast Du Angst, man glaubt Dir nicht? Solltest Du drüberstehen. Nur, weil 
auf deinen Hinweis der Lebensdauerreduzierung nicht sofort eingegangen 
wurde, muss man ja nicht "schwere geschütze" auffahren. Dann ist das 
eben so. Reicht doch, wenn Du es weisst, dass es so ist. Who care's.
nüscht für ungut... (seinen Titel und seinen Namen in jedem 
MDI-Formular?)

Also. Nicht böse gemeint, meinerseits. Möchte nur mein Unverständnis zum 
Ausdruck bringen...

Autor: Walter S. (avatar)
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Mini Mauis schrieb:
> des weiteren sind die 600Zyklen nicht mehr sooo beeindruckend wenn man
> die Daten richtig versteht.
> 100% DOD z.B. 1000Zyklen
> 50% DOD zB. 2000 Zyklen
> Dabei habe ich genau was gewonnen?..richtig nichts..

hast du die Grafiken von Thomas angesehen?
Wo sind deine Daten her?
oder ist deine Quelle "z.B."

Autor: A. K. (prx)
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Ich würde nahelegen, sich am konkreten Typ des Akkus zu orientieren, 
statt am Allgemeinwissen. Der muss nicht zwingend eine Lade-Endspannung 
von 4,20V haben, es gibt z.B. auch Typen mit 4,35V.

Autor: Thomas S. (tom_63)
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Meinen Akku von einem Samsung X-Cover 2 muss ich extern laden, da das 
Laden im Handy nicht mehr geht.

Akku wird über Akkumaster C2 auf 4.36 V geladen. Ladeschluss-Spg wird 
überwacht. Ladestrom am Ende ca. 20mA. Der Akku ist dann auf ca. 92% und 
funktioniert seit Monaten perfekt.

Autor: Dieter (Gast)
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Nach Thomas R. seinem Beitrag, #5853503, sollte der Chip mit der 
niedristen noch geeigneten Ladeendspannung gewählt werden. Dadurch 
erfreut sich der Akku-Nutzer einer langen Akkulebensdauer bei einer 
wenig geringeren genutzten Akkukapazatät. Daher empfehle ich dem TO 
diese Angaben besonders.

Die Antwort wäre daher:
Muss die Ladespannung exakt 4,2V betragen?
Es darf die Ladespannung nicht *höher* als *4,2V* betragen.

Ist auch sicherer, da nicht immer sichergestellt ist, dass ein Akku-Typ 
mit einer leicht erhöhten Endspannung zuverlässig als Ersatz verwendet 
wird.
Wenn 4,1 oder 4,0 erhältlich sein sollten, dann wäre diesen Teilen der 
Vorzug zu geben.

Bei Anlagen mit sehr hohen Ladezyklen werden entweder vom Hersteller 
direkt diese Bausteine mit Customized Voltage Limits eingekauft. Diese 
sind für uns Bastler leider nicht zu kaufen bei den einschlägigen 
Elektronikdistributoren.  Alternativ kann dies ein Mikrokontroller als 
übergordneter Controler über die Chips bewerkstelligen. Der Ladechip 
stellt dann nur noch sicher, dass bei groben Fehlern des Controllers 
(gehackter Controller IoT) nichts passiert.

Autor: DAVID B. (bastler-david)
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Dem muss ich zustimmen.
Ich habe deswegen als ich meine Akkus gekauft habe. (2x 2,0Ah 3,7v)
Den Hersteller gefragt wie weit man die Ladespannung hochtreiben darf er 
versicherte mir das es ab 4,2 Volt einen deutlichen Leistungsverlust und 
eine starke Alterung der Zellen gibt.

Da es beim zb TP4056 mit 1A Ladestrom welchen ich dafür verwende nicht 
möglich ist die lade Spannung von 4,22-4,26 zu senken habe ichs einfach 
verbaut und eine weile getestet.
Und was soll ich sagen der Hersteller hatte recht nach ca 3-4 Monaten 
ist der Innenwiderstand der beiden Zellen DEUTLICH angestiegen.

habe mir deswegen eine andere Ladeschaltung gesucht (LM2596S) wo die 
Spannung einstellbar ist und werde sehen wie es jetzt weiter geht.

Also JA UNTERSCHEIDE die 4,2 Volt lieber wenn dir dein Akku lieb und 
wichtig ist.
Wird zwar so nicht ganz voll hält aber deutlich länger so.

Autor: Tany (Gast)
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Thomas R. schrieb:
>...den Akku nur von 3.2V bis 3.9V zu verwenden.

Schöne Theorie, praktisch macht aber KEINER.

> ...diese nur die Zyklenzahl dramatisch reduziert

Na und? Selbst bei 500 Ladezyklen reichen für paar Jahre. Oder kommt der 
Hersteller jetzt auf Idee, die gebrauchte Akkus in sein neues 
einzubauen, weil die noch 4000 "Restladezyklen" hat?

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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Ich habe einen alten Samsung Laptop, wo man die Spannungs im BIOS 
konfigurieren konnte (100% und 80% laden). Ich habe den von Anfang an 
auf 80% gestellt und nach 5 Jahren tägicher Benutzung hat der Akku immer 
noch weit über die Hälfte seiner ursprünglichen Leistung.

Alleine deswegen lohnt es sich.

Was habe ich davon, wenn der Akku am Anfang ein paar Prozent mehr 
Leistung bringt, dann aber sehr schnell nachlässt? Die Nachteile 
überwiegen meiner Meinung nach.

Autor: MaWin (Gast)
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DAVID B. schrieb:
> Da es beim zb TP4056 mit 1A Ladestrom welchen ich dafür verwende nicht
> möglich ist die lade Spannung von 4,22-4,26 zu senken habe ichs einfach
> verbaut und eine weile getestet.
> Und was soll ich sagen der Hersteller hatte recht nach ca 3-4 Monaten
> ist der Innenwiderstand der beiden Zellen DEUTLICH angestiegen.
>
> habe mir deswegen eine andere Ladeschaltung gesucht (LM2596S) wo die
> Spannung einstellbar ist und werde sehen wie es jetzt weiter geht

Troll.

Du hast nicht die LEISESTE Ahnung.

Der TP4056 regelt nicht auf 4.24+/-0.02 V sondern sehr genau auf 4.2V, 
nämlich min 4.137 typ 4.2 max 4.263 V.

Ein LM2596 hingegen ist DRASTISCH zu ungenau in seiner Ausgangsspannung 
um eine (ungeschützte) LiIon laden zu dürfen.

Immerhin bist du nicht der TO.

Autor: Tany (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Ich habe den von Anfang an
> auf 80% gestellt und nach 5 Jahren tägicher Benutzung hat der Akku immer
> noch weit über die Hälfte seiner ursprünglichen Leistung

Unsere NBs laden immer auf 95% und haben nach 5 Jahre auch immer noch 
weit über Hälfte...

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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Tany schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Ich habe den von Anfang an
>> auf 80% gestellt und nach 5 Jahren tägicher Benutzung hat der Akku immer
>> noch weit über die Hälfte seiner ursprünglichen Leistung
>
> Unsere NBs laden immer auf 95% und haben nach 5 Jahre auch immer noch
> weit über Hälfte...

Also scheint die Strategie "weniger als 100% laden" durchaus aufzugehen. 
Die meisten Geräte machen das aber leider nicht, für micht scheint darin 
böse Absicht zu stecken. Haben wir hier den nächsten Punkt, wo die EU 
Regierung mit Zwangsmaßnahmen eingreifen muss?

Qualität und Nachhaltigkeit sind nichts mehr Wert. Es geht nur noch 
darum, den Konsum (und damit den Umsatz) zu steigern.

Ich finde das traurig.

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Autor: Tany (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Die meisten Geräte machen das aber leider nicht

Woher weiß du das genau?
Unsere NBs zeigen immer 100% Akku geladen. Ich habe es erfahren als ich 
die Firmware von Akkupark ausgelesen habe. Die beschränkt intern die 
Kapazität auf 95%. Die Ladeschlußspannung beträgt trotzdem 4,2V pro 
Celle.

Autor: batman (Gast)
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Die Hersteller von Geräten mit integrierten Akkus lassen diese natürlich 
immer 100% voll laden, weil das für die Kapazitätsangabe im 
Verkaufsprospekt optimal ist. Für die Lebensdauer gibt es dort i.d.R. 
keine (verbindliche) Angabe. Ein Hersteller, der nur auf 80% laden läßt 
und damit weniger Kapazität angeben muß, benachteiligt sich hier also 
selbst gegenüber seinen Konkurrenten. Das ist keine "böse Absicht", 
sondern die simple Logik des Marketing.

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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Tany schrieb:
> Woher weiß du das genau?

Weil ich göttlich bin.

Nein, weil ich viele Geräte bereits (aus Neugier) geöffnet und 
beobachtet habe. Und weil ich die Datenblätter der gängigen Laderegler 
gesehen habe. Meine Annahme beruht auf meiner persönlichen Erfahrung - 
sie ist daher sicher nicht allumfassend.

Autor: J. S. (pbr85)
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batman schrieb:
> Die Hersteller von Geräten mit integrierten Akkus lassen diese natürlich
> immer 100% voll laden, weil das für die Kapazitätsangabe im
> Verkaufsprospekt optimal ist. Für die Lebensdauer gibt es dort i.d.R.
> keine (verbindliche) Angabe. Ein Hersteller, der nur auf 80% laden läßt
> und damit weniger Kapazität angeben muß, benachteiligt sich hier also
> selbst gegenüber seinen Konkurrenten. Das ist keine "böse Absicht",
> sondern die simple Logik des Marketing.

Silvercrest (LIDL) Powerbank auseinandergenommen und die Spannungen 
mitverfolgt: Abschaltung der Ladung bei 4,165V, Entladung bei 3,05V.

Stimmt also so pauschal auch nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: batman (Gast)
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Und wie hoch ist nun die genutzte Kapazität im Verhältnis zur 
Nennkapazität des Akku? Den bis 3,05V leerzulutschen ist der Lebensdauer 
zumindest nicht sehr zuträglich, behaupte ich mal.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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(4.2V-4V) + (3.5V - 3.1V) sind bei < 1C in der Regel nicht wirklich mehr 
als 10% der Kapazität

Autor: J. S. (pbr85)
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batman schrieb:
> Und wie hoch ist nun die genutzte Kapazität im Verhältnis zur
> Nennkapazität des Akku? Den bis 3,05V leerzulutschen ist der Lebensdauer
> zumindest nicht sehr zuträglich, behaupte ich mal.

Auch wenn der Hersteller explizit 2,5V oder gar 2,0V als 
Entladeschlussspannung angibt?

Autor: A. K. (prx)
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batman schrieb:
> Die Hersteller von Geräten mit integrierten Akkus lassen diese natürlich
> immer 100% voll laden

Das ASUS Netbook macht es richtig: Ich darf per Programm zwischen 60%, 
80% und 100% wählen, je nachdem ob es mir um Laufzeit oder Lebensdauer 
geht.

Autor: rcc (Gast)
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J. S. schrieb:
>> Und wie hoch ist nun die genutzte Kapazität im Verhältnis zur
>> Nennkapazität des Akku? Den bis 3,05V leerzulutschen ist der Lebensdauer
>> zumindest nicht sehr zuträglich, behaupte ich mal.
>
> Auch wenn der Hersteller explizit 2,5V oder gar 2,0V als
> Entladeschlussspannung angibt?

Wer traut schon den Herstellern wenn man alles selber besser weiß ;-)
Man könnte man überlegen welcher Mechanismus LiIo Akkus beim Laden 
schädigt und welche beim Entladen, dann wird schnell klar was den 
Dingern wirklich weh tut.

Autor: batman (Gast)
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Wenn man sich dabei auf die Vorgänge des Ent/Ladens beschränkt, wird das 
nicht viel bringen. Akkus degenerieren auch außerhalb dieser Phasen 
erheblich.

Zur Einschätzung der Wirkung der Entladeschlußspannung könnte man sich 
zu den Herstellerlimits auch reale Meßwerte (s.o.) anschauen.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Stefanus F. schrieb:
> Qualität und Nachhaltigkeit sind nichts mehr Wert. Es geht nur noch
> darum, den Konsum (und damit den Umsatz) zu steigern.

Handyhersteller so: Unser Smartphone hält mit einer Ladung nicht so 
lange wie das der Konkurrenz, dafür ist die Lebensdauer der Akkus höher. 
Kunde so: Häh?

Es geht darum, dem Kunden anzubieten, was der will. Und der will lange 
Akkulaufzeit.

Autor: Karl K. (karl2go)
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batman schrieb:
> Akkus degenerieren auch außerhalb dieser Phasen
> erheblich.

Soso, erheblich? Das Märchen stirbt wohl nie aus.

Ich hab die LiPo-Akkus aus diversen Handys in der Bekanntschaft 
gesammelt: Sony, Samsung, Motorola, Nokia. Letztens hab ich die für die 
Verwendung in einem Datenlogger mal selektiert: Bis auf den Nokia-Akku 
hatten die jahrealten Akkus noch ihre Nennkapazität und haben die auch 
zuverlässig geliefert. Und der Nokia-Akku war schon vor 15 Jahren 
Schrott, als ich das 3310 aussortiert habe.

Dabei waren die Akkus alle benutzt und lagen gut 5 Jahre und mehr bei 
mir rum. Einige mussten erst aus der Unterspannungsabschaltung geholt 
werden.

Geladen habe ich mit einem MAX1811 mit 500mA - bei Unterspannung 
formiert der erstmal mit 20mA - und 4.2V Ladeendspannung.

Autor: A. K. (prx)
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batman schrieb:
> Wenn man sich dabei auf die Vorgänge des Ent/Ladens beschränkt, wird das
> nicht viel bringen. Akkus degenerieren auch außerhalb dieser Phasen
> erheblich.

Wobei sich das Verhalten der Akkus mit den Jahren deutlich verbessert 
hat. Erfahrungen von vor 10 Jahren sind nicht direkt übertragbar.

Autor: Karl K. (karl2go)
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DAVID B. schrieb:
> habe mir deswegen eine andere Ladeschaltung gesucht (LM2596S) wo die
> Spannung einstellbar ist und werde sehen wie es jetzt weiter geht.

Aua. Du weißt aber schon, für was das CC bis CC-CV-Ladung steht?

Ein LM2596S kann locker 3A in so einen Akku schieben, oder auch mehr.

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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Karl K. schrieb:
> Es geht darum, dem Kunden anzubieten, was der will. Und der will lange
> Akkulaufzeit.

Das ist eien faule Ausrede, um sich aus der dringend notwendigen 
Verwantwortung zur Nachhaltigkeit heraus zu winden. Nicht nur in der 
Unterhaltungselektronik, sondern überall.

So müsste es laufen:

Verkäufer: Das Gerät B hat Anfangs 10% weniger Laufzeit aber schon nach 
einem halben Jahr läuft es länger, weil dessen Akku langsamer 
verschleißt. Das Gerät A ist für 3 Jahre Nutzbarkeit ausgelegt, Gerät B 
für 6 Jahre.

Beim Auto haben auch viele den teureren Diesel bevorzugt, weil er sich 
langfristig rechnet.

Aber wenn es nicht anders geht, dann muss halt wieder eine EU Verordnung 
her. Die heutige Wahl hat bestätigt, das die EU sich noch mehr um die 
Umwelt kümmern soll, als bisher.

: Bearbeitet durch User
Autor: batman (Gast)
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A. K. schrieb:
> Wobei sich das Verhalten der Akkus mit den Jahren deutlich verbessert
> hat. Erfahrungen von vor 10 Jahren sind nicht direkt übertragbar.

Wird öfter gesagt aber ich habe eher die gegenteilige Erfahrung gemacht: 
20 Jahre alte LiIon Kamera-Akkus hatten nach gut 10 Jahren im Schrank 
noch ihre Nennwerte, waren absolut neuwertig während später neu gekaufte 
nach 2 Jahren im Schrank sowie im Gebrauch völlig unbrauchbar waren.

Kenne jetzt auch keine wirklich aussagekräftigen Vergleichstests dazu, 
die was anderes sagen. Ich gehe mal davon aus, daß es schlicht heute wie 
gestern erhebliche Qualitätsunterschiede gibt.

Autor: A. K. (prx)
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Stefanus F. schrieb:
> So müsste es laufen:
> Verkäufer:

Amazon bietet m.W. keine Beratung an.
Mediamarkt vielleicht schon, aber...

Die Web-Reviewer sind noch ganz old School. Aber wo willst in den paar 
Tagen zwischen gestelltem Testgerät und Veröffentlichungsfreigabe einen 
Lebensdauertest herzaubern?

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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A. K. schrieb:
> Aber wo willst in den paar
> Tagen zwischen gestelltem Testgerät und Veröffentlichungsfreigabe einen
> Lebensdauertest herzaubern?

Das ist das Problem. Es gibt kaum brauchbare Erfahrungsberichte, denn 
wenn die Leute Erfahrung gesammelt haben, kann man das Produkt schon 
nicht mehr kaufen.

Das ist auch so eine Sache. Für die Nachhaltigkeit wäre es in mehrfacher 
Hinsicht besser, wenn die Produkte über längere Zeit gleich (oder 
wenigstens fast gleich) blieben. Dann käme man auch besser an 
Ersatzteile heran und könnte auch viel Häufiger aus zwei alten kaputten 
Gerät ein neues bauen.

Autor: Michael (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Das ist auch so eine Sache. Für die Nachhaltigkeit wäre es in mehrfacher
> Hinsicht besser, wenn die Produkte über längere Zeit gleich (oder
> wenigstens fast gleich) blieben. Dann käme man auch besser an
> Ersatzteile heran und könnte auch viel Häufiger aus zwei alten kaputten
> Gerät ein neues bauen.

Da kommt noch ein ganz anderer Aspekt hinzu. Ich hatte kürzlich nach 
einem Firmware-Update für einen Router gesucht. Obwohl die 
Produktbezeichnung absolut gleich geblieben ist (inklusive Aussehen 
usw.) stellt sich heraus, dass es inzwischen sieben Revisionen der 
Hardware gab! (Offenbar sogar mit komplett anderer Hardware, SoC eines 
anderen Herstellers usw.)

Natürlich war es jedes Mal so, dass die Pflege der Firmware genau dann 
geendet hat, wenn die neue Revision erschienen ist...

Autor: batman (Gast)
Datum:

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Welche Teile würde man denn von einem älteren Gerät noch weiterverwenden 
wollen und wieviel größer, schwerer und teurer dürfen die Geräte durch 
diese Möglichkeit werden? Mal abgesehen von der Problematik mit 
Gewährleistung und Garantie.

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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batman schrieb:
> Welche Teile würde man denn von einem älteren Gerät noch
> weiterverwenden
> wollen und wieviel größer, schwerer und teurer dürfen die Geräte durch
> diese Möglichkeit werden? Mal abgesehen von der Problematik mit
> Gewährleistung und Garantie.

Bei einem Smartphone habe ich z.B. nichts dagegen, dass es 1mm dicker 
wird, damit man den Akku auswechseln kann. Und ja, das darf auch ein 
bisschen kosten. Bei der Gelegenheit kann mann auch gleich die 
Ladebuchse stabiler machen oder gar magnetisch und wieder 
Kopfhörerbuchsen Einführen (mit Gruß an Apple). Gewicht ist mir egal, 
ich trage mein Smartphone aus mehreren Gründen ohnehin nicht direkt am 
Körper. Bis zu 50 Euro Aufpreis wäre mir ein vernünftig gestaltetes 
Gerät wert. Das ist in der für mich relevanten Geräteklasse (100 bis 200 
€) eine Menge. Glaube mir, damit bin ich nicht alleine in dieser Welt.

Bei einer Waschmaschine erübrigt sich die Frage, die haben Standardmaße.

Bei den üblichen Stereoanlagen ist das meiste im Gehäuse ohnehin viel 
Luft.

Gleiches gilt auch für die meisten Laptops, und natürlich für PC's.

Du tust so, als wäre die fortschreitende Miniaturisierung ein 
notwendiges Übel. Aber das siehst du falsch, sie ist selbst ein Übel, 
das viele Nachteile verursacht.

> Mal abgesehen von der Problematik mit Gewährleistung und Garantie.

Verstehe ich nicht. Inwiefern stellt Reparierbarkeit ein Problem für 
Gewährleistung und Garantie dar? Haben wir da plötzlich neue Probleme, 
die Generationen vor uns nicht hatten?

: Bearbeitet durch User
Autor: batman (Gast)
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Nein, wenn man ein Gerät mit Altteilen repariert, gab es schon immer ein 
Problem mit der Garantie. Was ist daran genau nicht zu verstehen?

Autor: Carsten R. (kaffeetante)
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Tany schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>>...den Akku nur von 3.2V bis 3.9V zu verwenden.
>
> Schöne Theorie, praktisch macht aber KEINER.
>
>> ...diese nur die Zyklenzahl dramatisch reduziert
>
> Na und? Selbst bei 500 Ladezyklen reichen für paar Jahre. Oder kommt der
> Hersteller jetzt auf Idee, die gebrauchte Akkus in sein neues
> einzubauen, weil die noch 4000 "Restladezyklen" hat?

Die 3,9 Volt sind mir auch geläufig aus der Industrie, wenn es um 
Backupsysteme geht, also dauerhaft auf Pegel gehalten um möglichst lange 
halten. Priorität hat da Zuverlässigeit. Im Notfall muß es 
funktionieren. Allerdings geht es dabei eher nicht um LiPo. Die Zahlen 
werden da etwas anders ein, aber das Prinzip ist das Gleiche.

Daher die Frage:

Al Bundy schrieb:
> Ich habe euch mal den Schaltplan angehängt, damit ihr mein Konzept seht.
> Ich will den Mikrocontroller mit 2 Quellen versorgen. Ein
> Spannungsteiler soll die anliegende Spannung immer messen, damit er
> weiß, ob gerade USB oder der Akku angeschlossen ist. Die Spannung des
> Akkus will ich separat am ADC1 messen. Wenn diese fällt, dann soll der
> Mosfet durchschalten und meinen Akku laden. Nun wusste ich nicht, ob der
> Spannungsabfall U2 der Diode am Ausgang des ICs Probleme bereiten würde.

Wo für soll es denn sein?
Primär stationär und gelegentlich als Backup? Dann ist die niedrigere 
Spannung sogar gut.

Im mobilen Bereich hatte hier schon jemand Abwägungssache gesagt. Wenn 
du 90% brauchst, bist du eh gekniffen. Man lädt auf 100 auf um Reserve 
zu haben, ist dadurch schneller auf 80% Kapazität runter, und da man 90% 
braucht muß man doppelt so schnell ersetzen. Dann nach Möglichkeit 
lieber einen größeren Akku wählen.

Ich habe mir angewöhnt nur bis ca 70% 90% zu laden, sei es durch 
geringere Spannung, bei cc-cv gegen Ende von cc zu stoppen oder bei 
Nickelakkus (ich weiß, off topic) bei 80% des Nennwertes zu stoppen. Ich 
bin damit gut gefahren.

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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batman schrieb:
> Nein, wenn man ein Gerät mit Altteilen repariert, gab es schon
> immer ein
> Problem mit der Garantie. Was ist daran genau nicht zu verstehen?

Gar nichts. Wer sich darauf einlässt, nimmt das Risiko in Kauf.

Frage mal jemanden, der Haushaltsgeräte repariert (hat). Früher als ich 
noch klein und schön war, da gab es solche Läden in jedem Ort und sie 
hatten immer gut zu tun. Diese Branche stirbt gerade aus.

Autor: A. K. (prx)
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Stefanus F. schrieb:
> Bei einem Smartphone habe ich z.B. nichts dagegen, dass es 1mm dicker
> wird, damit man den Akku auswechseln kann.

... oder die Kapazität nicht leidet. Samsungs Wettbewerb mit Apple 
"unserer ist 0,5mm dünner" führte bloss zu einem schwächerem Akku als 
sinnvoll.

> Bei der Gelegenheit kann mann auch gleich die
> Ladebuchse stabiler machen

QI Ladung hat an dieser Stelle klare Vorzüge.

Autor: J. S. (pbr85)
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rcc schrieb:
> J. S. schrieb:
>>> Und wie hoch ist nun die genutzte Kapazität im Verhältnis zur
>>> Nennkapazität des Akku? Den bis 3,05V leerzulutschen ist der Lebensdauer
>>> zumindest nicht sehr zuträglich, behaupte ich mal.
>>
>> Auch wenn der Hersteller explizit 2,5V oder gar 2,0V als
>> Entladeschlussspannung angibt?
>
> Wer traut schon den Herstellern wenn man alles selber besser weiß ;-)
> Man könnte man überlegen welcher Mechanismus LiIo Akkus beim Laden
> schädigt und welche beim Entladen, dann wird schnell klar was den
> Dingern wirklich weh tut.

Ich würde gerne konkrete Werte sehen und noch wichtiger wie diese zu 
Stande kommen.

3,05V sollen zu niedrig sein? Was gibt denn der Hersteller zum Vergleich 
an? 2,75V? Wieso soll man das genau so auf einen Akku übertragen können 
der laut Hersteller auf 2,5V entladen werden darf, ohne einen 
Korrekturfaktor zu verwenden? Noch extremer: 2,0V?

Autor: Stefanus F. (Firma: der mit dem Helfersyndrom) (stefanus)
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A. K. schrieb:
> QI Ladung hat an dieser Stelle klare Vorzüge.

Wenn sie nicht dazu führt, dass die Geräte heiß werden - so erlebt mit 
einem nachgerüsteten QI Lader an einem Samsung S5.

Mit magnetisch meinte ich allerdings Stecker, die magnetisch gehalten 
werden und nicht abbrechen können - falls das nicht klar war.

Wobei es auch Geräte mit ziemlich robuster USB Buchse gibt. Zum Beispiel 
habe ich im Auto ein TomTom Navi, da ist die USB Buchse so im Gerät 
versenkt, daß dort auf keinen Fall etwas abbrechen kann. Eher reißt das 
Kabel vom Stecker ab. Oder beim Samsung A3, da beschützt der dicke 
Aluminium Rahmen die USB Buchse weitgehend. Wenn da etwas bricht, dann 
der Stecker am Kabel.

: Bearbeitet durch User
Autor: DAVID B. (bastler-david)
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DAVID B. schrieb:
> Da es beim zb TP4056 mit 1A Ladestrom welchen ich dafür verwende nicht
> möglich ist die lade Spannung von 4,22-4,26 zu senken habe ichs einfach
> verbaut und eine weile getestet.
> Und was soll ich sagen der Hersteller hatte recht nach ca 3-4 Monaten
> ist der Innenwiderstand der beiden Zellen DEUTLICH angestiegen.
>
> habe mir deswegen eine andere Ladeschaltung gesucht (LM2596S) wo die
> Spannung einstellbar ist und werde sehen wie es jetzt weiter geht.

Kurzum gar nicht :-(
Gekauft
Gewartet
Verkackt
Mein LM2596S Modul braucht mindestens 7,5-8 Volt und USB hat nur 5 Volt
Steht ja nur groß im klein gedruckten... :-(
also kein laden mit dem Teil.

Autor: Karl K. (karl2go)
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DAVID B. schrieb:
> Mein LM2596S Modul braucht mindestens 7,5-8 Volt

Ja, ist so.

Ich sags gern nochmal: MAX1811. Umschaltbar zwischen 4.2 und 4.1V, 100mA 
und 500mA.

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