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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Selbständigkeit - Team für Startup finden


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Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Hallo Leute,
ich (aus Deutschland) möchte mich gern in Österreich selbständig machen.
Ich habe die letzten 8 Jahre meines Lebens damit verbracht eine 
Technologie zu optimieren, die jetzt marktreif ist. Ich suche gerade 
Investoren für den Aufbau einer Produktion und das Design der 
endgültigen Produkte, aber als Einzelperson ist das nicht leicht.

Ich realisiere auch, dass ich in den kommenden 3 Jahren Hilfe brauche. 
Im Prinzip einen weiteren Elektrotechniker, dann einen Industrial 
Designer mit Erfahrung im Design für Spritzguss.
So ein Startup steht oder fällt mit den Leuten, die am Anfang da 
arbeiten. Man braucht nicht nur gegenseitiges Vertrauen, sondern auch 
eine sinnvolle Qualifikation und Know-How.

Die Frage ist, wie man an solche Leute kommt, wenn das Projekt so weit 
fortgeschritten ist.
Einerseits, wenn ich nach einem Elektrotechniker suche, hoffe ich schon, 
dass man da jemanden findet, der eventuell einen eigenen 3D-Drucker hat, 
oder auch etwas von CAD versteht und neben der formalen ET-Ausbildung 
auch schon mal komplexere private Projekte durchgezogen hat und auch 
4-lagige Platinen routen kann. Andererseits verstehe ich auch, dass 
Leute mit solchen Skills kaum Menschen sind, die Projekte anderer Leute 
spannend finden noch unter Startup-Bedingungen arbeiten wollen.

Wie findet man Mitstreiter? Makerspaces oder Unis oder Stellenanzeigen?

Ich habe auch Angst, dass ich jemanden eventuell Firmenanteile 
verspreche, mit dem man sich dann irgendwann nicht mehr versteht. Hat 
der Teamkollege dann Anspruch auf die versprochenen Anteile selbst wenn 
er das Produkt nicht bis zu Ende begleitet? Hat das schon mal jemand 
durch? Anteile würde man ja zum Ausgleich eines anfänglich geringeren 
Gehalts versprechen.. es wäre auch unfair den dann nicht zu Kompensieren 
außer der hat mega Scheiße gebaut.

Ich habe übrigens durchaus Kontakte zu Leuten, mit denen ich mich gern 
Selbständig machen würde. Aber die machen sich halt lieber selbst 
Selbständig oder haben halt Probleme mit dem Umzug nach Österreich - 
auch wenn es objektiv das bessere Land ist.
Ich stehe halt zur Zeit mit leeren Händen da und das ist für mich etwas 
frustrierend.

Falls Andere hier auch schon mal in so einer Situation waren, her mit 
dem Rat! :-)

Autor: Mach (Gast)
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Schwierig!

Du bist ja in gewisser Weise schon in Vorleistung gegangen. Hast 
konkrete Vorstellungen vom Produkt. Ein neuer Teilhaber muss entweder 
mit einem kleineren Anteil zufrieden sein, oder (mehr) Kapital 
einbringen. Ich denke, du musst es alleine machen.

Klein anfangen und dann mit Angestellten arbeiten. Evtl. in Form eines 
Konsortiums mit einer andern Firma/Selbstaendigen zusammenarbeiten.

Autor: Lars R. (lrs)
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Meine Empfehlung ist:
Versuche die Sachen, die Du brauchst, möglichst günstig zu kaufen. Da 
kannst Du bei Uni und Makerspace vielleicht fündig werden.

> Wie findet man Mitstreiter? Makerspaces oder Unis oder Stellenanzeigen?

An Unis tendenziell ja. Makerspaces vielleicht. Stellenanzeigen 
keinesfalls. Und in Deinem Fall vielleicht gar nicht.


> Andererseits verstehe ich auch, dass
> Leute mit solchen Skills kaum Menschen sind, die Projekte anderer Leute
> spannend finden noch unter Startup-Bedingungen arbeiten wollen.

Startup-Bedingungen sind schon ok. Nur kostenlos will keiner arbeiten.


> Ich habe auch Angst, dass ich jemanden eventuell Firmenanteile
> verspreche, mit dem man sich dann irgendwann nicht mehr versteht.

Also entweder Du hast Geld, dann bezahl damit die Leute.
Oder Du überzeugst einen Investor. Dann kannst Du Leute mit dem 
Investorengeld bezahlen.

Oder Du schaffst es eben nicht, einen Investor zu überzeugen. Dann 
suchst Du jemanden, der kompetent genug ist für die Aufgaben.... mit 
einer höheren Risikobereitschaft als der Investor?

Das wird mit dem Versprechen von Firmenanteilen auch nicht besser.


Die Zeiten, bei denen Firmen, die mit realen Produkten handeln, 
plötzlich im Firmenwert explodieren, sind ohnehin vorbei. Das passiert 
größtenteils vor allem mit Unternehmen, die virtuelle, extrem gut 
skalierende Produkte (sprich elektronische Dienstleistungen) anbieten. 
Womit die Frage aufkommt, was die Firmenanteile wert sein sollen.

Autor: Dampfheuler (Gast)
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Was soll ich sagen. MINT Leute erfassen es immer zu spaet, dass 
Vernetzung fast das Wichtigste ist. Ich gehe zB in "meetup" Gruppen, wo 
solche Leute ihre Projekte vorstellen. Dann sollte man in den 
verschiedenen Alumni sein.

Du hast nun ein Produkt, oder einen Prototypen als Vorleistung erstellt. 
Schoen. Passende Leute zu finden, die auch Risiko uebernehmen wollen ist 
zwischen schwierig bis unmoeglich. Zieh den Plan B hervor, mach es 
alleine. Such einen Kunden, der den Betatester spielen mag. Das sollte 
nicht allzu schwierig sein, sofern das Produkt etwas taugt.
Wenn ich bei solchen Ideen mitmache, dann mit einer Komponente, die ich 
selbst auch vermarkten kann, sollte es denn nicht klappen.
Zu oft war ich an Projekten dabei, bei welchen die Ideen sich 
schliesslich trennten. Sei es das Marketing konzept, Sei es die 
Kundenbasis. Man sollte immer ausgestiegen sein, bevor der Laden in die 
Wand faehrt.

Autor: Chris M. (chris_appment)
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Was hindert dich daran, dein Projekt vorerst alleine mit Investor 
durchzuziehen. Du hast 8 Jahre komplett alleine in das Projekt 
investiert und möchtest nun zum Schluss Leute finden, die daran 
teilhaben? Das klingt für mich etwas nach einem Eigentor.
Wieso nicht 1. Investor suchen -> 2. Produkt marktreif machen -> 3. 
ANGESTELLTE suchen.
Anstatt einer Person, mit den von dir genannten Wunscheigenschaften, 
kannst du dir auch 2 Angestellte leisten. Dafür musst du auch keine 
Unternehmensteile mehr abdrücken.
Müssen es denn unbedingt "Entrepreneure", die zu Teilhabern deines 
Businesses werden, sein?
Wo siehst du da den Vorteil?

Autor: hehe (Gast)
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Chris M. schrieb:
> Wo siehst du da den Vorteil?

Welcher halbwegs kompetente lässt sich denn von einer Klitsche 
anstellen?

Autor: OssiFant (Gast)
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A. G. schrieb:
> hoffe ich schon,
> dass man da jemanden findet, der eventuell einen eigenen 3D-Drucker hat,

Du trollst doch - troll Dich :-)

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Danke für die bisherigen Antworten. Der Unterton, den ich herauslese ist 
auch Grund meiner "Verzweiflung".

Warum ich Hilfe brauche: weil es zu viel ist und alleine arbeiten sehr 
ineffizient ist. Der psychologische Vorteil mal eine Aufgabe abgeben zu 
können ist enorm. Auch ist es jetzt soweit, dass es keinen Grund gibt, 
die Entwicklung länger hinaus zu ziehen bzw so schleppend voranzutreiben 
wie bisher. Zu guter Letzt ist es einfach auch so, dass es unmöglich ist 
alles benötigte Talent in einer Person zu vereinen. Alleine läuft man 
auch große Gefahr sich zu verrennen. Eine Ideendivergenz ist durchaus 
wünschenswert.

Ich kann leider nicht klein Anfangen. Das Produkt wird eine Marktnische 
öffnen, keine Konkurrenz haben und muss einen großen Markt bedienen. Die 
Fetten Jahre werden nur eine bestimmte Zeit dauern, bis es Konkurrenz 
gibt , die um Patente ringsrum baut. Sobald man öffentlich geht, wird 
das von 0 auf 100 losgehen - nicht wie bei einer Serviceleistung wie 
z.B. ein Bestückungsunternehmen, wo man sich langsam einen Kundenstamm 
aufbaut.

Bzgl Vernetzung sieht es bei eigentlich mir nicht schlecht aus. Ich habe 
Leute, mit denen ich mich gut über das Projekt unterhalten kann; auch 
mit Zuliefern für die kritischsten Komponenten habe ich gute Kontakte in 
die Welt, aber der private Umkreis gibt es halt einfach nicht her, dass 
da jemand mitmacht.

Natürlich habe ich im Business Plan das Gehalt der Zweiten Person voll 
eingerechnet. Aber ich finde auch, dass ein einfaches Gehalt auch zu 
wenig ist - immerhin wird der Partner die Firma mit großziehen und am 
Erfolg beteiligt sein. Ich bin kein geiziger oder unfairer Mensch, dass 
ich denke, dass man da irgendwie einen Mittelweg finden muss.

>Welcher halbwegs kompetente lässt sich denn von einer Klitsche
>anstellen?
Angenommen es ist ein verdammt cooles Thema, wo man sich durchaus selbst 
verwirklichen kann.. manchen Leuten passt es auch, wenn man auf Arbeit 
geht, um Herausforderungen zu Bewältigen. Aber ja, ich denke auch, dass 
man da von einem bestimmten Schlag sein muss..

>3D-Drucker
..kein trollen, sondern ein Zeichen der Hingabe. Ich verlange nicht, 
dass man den für Arbeitszwecke einsetzt, aber es ist halt ein Zeichen, 
dass man sein Hobby ernst nimmt. Leute, bei denen ein Projekt fertig 
ist, wenn die nackte Platine aufm Tisch liegt haben, im Sinne einer 
Produktentwicklung, noch nicht zu Ende gedacht. Mit geht es natürlich 
nicht primär um den 3D-Drucker, sondern um die damit assoziierten 
Fähigkeiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: OssiFant (Gast)
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A. G. schrieb:
> ..kein trollen, sondern ein Zeichen der Hingabe. Ich verlange nicht,
> dass man den für Arbeitszwecke einsetzt, aber es ist halt ein Zeichen,
> dass man sein Hobby ernst nimmt.

Doch Troll - was willst Du denn mit Hobbyisten?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Danke für die bisherigen Antworten. Der Unterton, den ich herauslese ist
> auch Grund meiner "Verzweiflung".
Dein Businessplan mag ja vorhanden sein, aber Dein Gesamtkonzept ist 
m.E. fragwürdig.

> Zu guter Letzt ist es einfach auch so, dass es unmöglich ist
> alles benötigte Talent in einer Person zu vereinen. Alleine läuft man
> auch große Gefahr sich zu verrennen. Eine Ideendivergenz ist durchaus
> wünschenswert.
Richtig, die Frage ist jetzt: Welchen Part willst Du eigentlich 
übernehmen?

> Ich kann leider nicht klein Anfangen.
Steht die Finanzierung oder nicht?

> Das Produkt wird eine Marktnische
> öffnen, keine Konkurrenz haben und muss einen großen Markt bedienen.
Konkurrenz kann immer noch kommen, ob Du Marktführer im Nischenmarkt 
bleiben kannst sollte sichergestellt sein.

> Die Fetten Jahre werden nur eine bestimmte Zeit dauern,
> bis es Konkurrenz
> gibt, die um Patente ringsrum baut. Sobald man öffentlich geht, wird
> das von 0 auf 100 losgehen - nicht wie bei einer Serviceleistung wie
> z.B. ein Bestückungsunternehmen, wo man sich langsam einen Kundenstamm
> aufbaut.
also Patent hast Du schon?
0 auf 100, welche Dimensionen schweben Dir vor?
Welche Rechtsform?

> Natürlich habe ich im Business Plan das Gehalt der Zweiten Person voll
> eingerechnet.
???
oben schreibst Du: 'Ich kann leider nicht klein anfangen' - ein 
Zwei-Personen-Verein hört sich aber sehr klein an oder bewertest Du 
Deine restlichen Angestellten mit einem ganz anderen Maßstab?

> Aber ich finde auch, dass ein einfaches Gehalt auch zu
> wenig ist - immerhin wird der Partner die Firma mit großziehen und am
> Erfolg beteiligt sein.
Bist Du wahnsinnig?
Wenn Du angeblich 8 Jahre mit der Technologie allein verbruzelst hast, 
dann sollte alles laufen ?!
Oder ist das nur 8 Jahre Vorplanung gewesen?
Vielleicht kickt Dich am Ende auch Dein Lieber Partner raus!

> Ich bin kein geiziger oder unfairer Mensch, dass
> ich denke, dass man da irgendwie einen Mittelweg finden muss.
Du machst hier aber keine Stiftung oder einen Verein auf, sondern eine 
Firma, die Du leiten willst?!
Die Frage ist, ob Du als Unternehmer und Geschäftsführer geeignet bist.
Als Entwickler mitfrickeln und gleichzeitig Geschäftsführer spielen bei 
ganz großen? Umsätzen .... das wird nicht gut gehen.
Pech, dann mußt Du zusätzlich einen Juristen als Geschäftsführer 
einstellen, der diesen Part komplett übernimmt.
Offenbar verkennst Du den Arbeitseinsatz bzw. leidest unter dem 
Hobbyarbeitssyndrom.

Autor: hehe (Gast)
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A. G. schrieb:
> wo man sich durchaus selbst
> verwirklichen kann..

Bullshitbingo!

Leute die in die Richtung gehen, werden einen Teufel tun und sich bei 
einer Klitsche anstellen lassen, die machen ihr eigenes Ding.

Du brauchst höchstens einen Idioten, dem man Honig ums Maul schmieren 
kann.

Autor: OssiFant (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Dein Businessplan mag ja vorhanden sein

Wo?

ohne Account schrieb:
> Steht die Finanzierung oder nicht?

Natürlich NICHT.

ohne Account schrieb:
> also Patent hast Du schon?

Geträumt - ja ... (kostet ja auch)

ohne Account schrieb:
> Du machst hier aber keine Stiftung oder einen Verein auf, sondern eine
> Firma, die Du leiten willst?!

Nö - er trollt (wie so viele) hier nur rum.

Autor: Dampfheuler (Gast)
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Tie Technologie ist marktreif .. bedeutet noch nicht, dass das Produkt 
marktreif ist. Besteht wenigstens ein Prototyp ? Eine Nullserie ?
Was zum Vorzeigen?

Autor: Dr.Who (Gast)
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OssiFant schrieb:
> Nö - er trollt (wie so viele) hier nur rum.

Deswegen versucht der TO ja auch fehlende Kenntnisse
hier abzuschöpfen. Wie gewohnt Erfolglos. Schon die
Selbstdarstellung und die Produktbeschreibung sind Desaströs.
Wer sich Selbständig machen will, sollte die nächstgelegene
Unternehmensberatungskammer z.B. in D eine IHK o.ä. in Anspruch
nehmen. In Österreich müsste man recherchieren, ob es da was
Vergleichbares gibt.
Die können Fachkundiger weiter helfen, als ein Forum
so ein umfangreiches Thema, bzw. Problem, es je könnte.
IHKs werden zwar nicht von jedem gepriesen, aber freie
unqualifizierte Meinungen sind hier ja Gang und Gebe, also
alles unverbindlich.
Das ist nicht viel anderes als ein Projekt. Kleine Detailprobleme
haben hier eine reelle Chance gelöst zu werden, aber ein Projekt
dagegen ist aussichtslos.
Das ist hier schon tausendfach durch gekaut worden.

Autor: PostalDude (Gast)
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Vielleicht solltest du jemanden ins Boot holen der auch ein Projekt
verwirklichen will. Für Dich wäre er der 2. Mann im Unternehmen und
für sein Projekt wärst du der 2. Mann.
Das wäre dann unternehmerische Partnerschaft.

Autor: A. S. (achs)
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Du brauchst Hilfe, erstmal ein Double, und danach jemanden, der 
Spritzguss macht, .... Ich glaube, du brauchst einen fähigen 
Investor/Business Angle.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Ohne Account:
>oben schreibst Du: 'Ich kann leider nicht klein anfangen' - ein
>Zwei-Personen-Verein hört sich aber sehr klein an
Es geht dabei um den Output der Firma. Das Produkt-Design braucht nicht 
extrem viel Personal sondern nur gutes. Für die Produktion, die 
aufgebaut werden muss, rechne ich mir ich mir schon 15 Angestellte aus. 
Und da ist mein Punkt, dass ich die eher Schlagartig brauche. Die 
Produktnachfrage wird nicht langsam steigen, sondern hoch anfangen.
>also Patent hast Du schon?
Patentreifes in der Tat, das ist abgeklärt. Das Patent selbst nicht, 
dafür braucht man ja erst den Investor und damit der kommt halt auch 
erstmal eine zweite Person.
>Die Frage ist, ob Du als Unternehmer und Geschäftsführer geeignet bist.
Sehr guter Punkt. Als leidenschaftlicher Ing fehlen mir da diverse 
Qualitäten; das abzustreiten wäre dumm. Andererseits wächst man auch mit 
den Herausforderungen. Durchaus möglich, dass ich da ins eiskalte Wasser 
springen muss. Aber nicht jeder stirbt davon, auch wenn hier gerade 
einige so tun, als wäre alles schon dem Teufel versprochen, ohne die 
Gesamtsituation zu kennen.
Ich habe durchaus Unterstützungen von Personen die schon einige Firmen 
großgezogen haben - von denen werde ich auch an Investoren vermittelt 
und das wird als sichere Investition eingeschätzt. Auch da ist aber der 
Konsens, dass das Team stehen muss.

Dampfheuler:
>Besteht wenigstens ein Prototyp?
Ja in der Tat. Das war Gegenstand der letzten 4 Jahre, um alle Konzept- 
und Materialprobleme zu bewältigen. Ich kann deutlich (auch 
mathematisch) Zeigen, dass eine Hochskalierung zum erwünschten Produkt 
funktioniert und realistisch ist. Ich bin mit dem Prototyp auch schon 
Marktkennern hausieren gegangen und da war der Konsens sehr positiv.

Dr.Who:
> Kleine Detailprobleme haben hier eine reelle Chance gelöst zu werden,
> aber ein Projekt dagegen ist aussichtslos.
Ich verstehe deinen Einwand. Und ich sehe auch das Ergebnis hier. Für 
mich war es so, dass das Mitarbeiter-finden eher ein Teilproblem ist. 
Dass das eskaliert ist halt hier.. normal. Aber Dampfheuler und "ohne 
Account" stellen ja durchaus kritische und notwendige Fragen mit guten 
Kommentaren. Dem stelle ich mich gern.

PostalDude habe ich auch gelesen, halte den Ansatz für meine Situation 
nicht für zukunftsfähig.
A. S. (achs) hat auch recht, ich finde die Aussage aber redundant.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Zum Patent. Du solltest das Patent nicht ueberschaetzen. Zum einen 
kannst du's auch selbst schreiben. Es geht um das Abstecken der 
Ansprueche. Was dort geschrieben ist, ist gedeckt. Bedeutet wenn man das 
Ding mit einer Schraube weniger baut ist es moeglicherweise nicht mehr 
gedeckt. Das macht ein guter Patentanwalt fuer 400Euro die Stunde. Aber, 
das Problem ist das Durchsetzen. Grosse Firmen koennen dich mit 
Prozessen belagern bis dir der Schnauf ausgeht. Daher sollte es nicht 
das ziel sein mit einem Patent gegen grosse Firmen zu kaempfen. Wenn 
aber ein Patent Investoren anlockt, solltest du's machen. Zur Not selber 
schreiben.
Dabei ist zu beachten... ein Patent soll keine Bauanleitung sein. Im 
Gegenteil. Es soll die Ansprueche abdecken. Man kann auch falsche 
Faehrten legen, und die wichtigsten Details laesst man weg. Wenn die 
Nachbauer ein halbes Jahr oder ein Jahr verlieren ist das gewollt...

Autor: Mach (Gast)
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A. G. schrieb:
> Die Frage ist, ob Du als Unternehmer und Geschäftsführer geeignet bist.
> Sehr guter Punkt. Als leidenschaftlicher Ing fehlen mir da diverse
> Qualitäten; das abzustreiten wäre dumm.
Naja, einem Grossteil der Unternehmer fehlen Qualitaeten. Viele sind 
ungeeignet. Erfolg haben sie trotzdem. Scheitern tun auch viele.

Du hast 8 Jahre darauf hingearbeitet, das heisst fuer mich, du willst es 
wirklich. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, zeigt Eignung.

Ob dein Produkt aber wirklich so gut ist, wie du denkst, ist die Frage. 
Oft kann das auch nur der Markt beantworten.

Wenn es wirklich so Schlag-auf-Schlag geht, wie du denkst, dann wird es 
m.E. nur "fabless" funktionieren. D.h. in Auftrag produzieren lassen, 
ggf. auch in Auftrag vermarkten lassen. Fuer ein Firmenwachstum fehlt ja 
die Zeit.

Denkbar waere auch die Investition eines potentiellen Grosskunden. Der 
kann dann auch mit Personal unterstuetzen. Wenn das Produkt aber noch 
nicht auf dem Markt ist, wird das eher schwierig.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Cool, zwei nette Beiträge :-)

Zitronen F:
Mit ist das Problem der Patente bewusst. Der Grundgedanke hinter dem 
Patent bei mir ist, dass man nicht selbst aus dem Markt patentiert wird, 
sobald größere Firmen das Konzept kopieren. So, wie du es sagst, 
funktioniert es ja auch andersrum: wenn jemand das Produkt (verändert) 
nachbaut, es patentiert, und mein Original fällt dann unter das fremde 
Patent werde ich platt gemacht.
Auch wenn das dann eventuell unrechtens ist, ist solch ein Patentstreit 
dann tödlich teuer für mich. Um da offensichtlichere Klarheiten zu 
schaffen ist ein eigenes Patent nicht abwegig.
Ich war auch lange gegen Patente.. aber jeder mit Markterfahrung hält 
das irgendwie für unabdingbar. Das ist ein Fall, wo ich auf die 
Erfahrung Anderer höre, auch wenn ich das System selbst hochgradig 
anzweifle.

Mach:
"fabless" setzt voraus, dass es irgendwo Produktionslinien gibt, die auf 
mein Produkt adaptiert werden könnten. Das sehe ich zur Zeit nicht so. 
Da finde ich es besser, wenn man das bei sich selbst aufbaut, wenn es eh 
irgendwo aufgebaut werden muss. Dafür schafft man Arbeitsplätze in 
Europa und das ist auch nichts schlechtes. Lohnen tut sich die 
Produktion auch bei deutschen/österreichischen Gehältern, das ist kein 
Problem.
Tatsächlich sehe ich die Hauptaufgabe für mich (und hoffentlich anderen) 
darin, nicht nur das Produkt zu finalisieren, sondern auch die 
Produktionslinie zu designen. Daher auch meine Hoffnungen auf jemand mit 
praktischem Händchen.

Großkunden (Distributoren) als Investoren habe ich probiert. Damit habe 
ich keine gute Erfahrung gemacht: zu viel Detail-Interesse aufgrund von 
Begeisterung. Das führt dazu, dass der Investor halb zum übereifrigen 
Mitarbeiter wird dem man dann immer "nein, das geht so nicht, weil..." 
sagen muss - mit dem Problem, dass die fachlichen Begründungen nicht 
inhaltlich verstanden werden. Auf Dauer halte ich das in einer 
Abhängigkeitsbeziehung für extrem ätzend.
Ich traue mich nicht wirklich andere Firmen in der Industrie zu 
kontaktieren, aus der Angst des Ideenklaus, daher habe ich zugegebener 
Maßen nur eingeschränkte Bemühungen vorzuweisen.

Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Ich traue mich nicht wirklich andere Firmen in der Industrie zu
> kontaktieren, aus der Angst des Ideenklaus, daher habe ich zugegebener
> Maßen nur eingeschränkte Bemühungen vorzuweisen.

Lass es oder springe ins kalte Wasser.

Deine ganzen Sorgen sind alltäglich. Wenn deine Idee so gut ist wie du 
behauptest dann wird Sie sich durchsetzen.

Deine Patentsorgen sind sinnlos. Melde alles an, dann hast du 18 Monate 
Priorität ohne das jemand etwas mitbekommt. Du kannst jederzeit 
zurückziehen und neu anmelden. Alternativ durch Offenlegung der 
Anmeldung den Stand der Technik hochziehen.

Für Mitstreiter ist es zu spät. 8 Jahre nichts gemacht jetzt kannst du 
es vergessen. Wenn du Spritzguss brauchst lass alles den Fertiger machen 
(ich kenne einen der sogar die Teile für einen Kunden zusammenbaut und 
versendet).

Wenn du kein Kapital hast bist du chancenlos. Welcher VC vergibt Kapital 
an jemanden der "einen mit 3D Drucker sucht"? Entweder bist du ein 
schlechter Troll oder willst in einer Liga spielen wo das so oder so 
nichts wird.

Autor: Lars R. (lrs)
Datum:

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TO, Du hattest um Rat gefragt. Die meisten hier inkl. mir sagen, kauf 
zu, was Du brauchst.

Die Empfehlungen ändern sich nicht, weil Du nun beschreibst, warum Dir 
das nicht gefällt.

Entweder Du kannst die Leistung zukaufen oder Du hast ein neues, 
patentierbares Fertigungsverfahren gefunden.

Ich sage nicht, dass Du etwas patentieren solltest. Aber nichts zu 
patentieren bedeutet nicht, dass Du davor sicher bist, dass Andere etwas 
von Deinem Produkt patentieren.

Typischerweise wird die Genialität einer jahrelang optimierten Idee 
überschätzt.

"Genialität" = es lässt sich damit Gewinn machen. Nicht jeder kann alles 
verkaufen.

Je einfacher/schneller es jemand kopieren kann, desto realistischer ist 
es, dass Du es allein schaffst, nachdem Du schon 8 Jahre rein gesteckt 
hast.


Inzwischen schreibst Du, dass Du 15 Mann für die Produktionslinie 
brauchst. In dem Fall kannst Du mit relativ geringer Gefahr auch mehr 
Leuten von Deiner Idee erzählen.


Die wenigsten Firmen halten nämlich 15 passend geeignete Personen in der 
Schublade, nur für den Fall, das Du zufällig daher kommst und um Dir die 
Idee zu kopieren.



A. G. schrieb:
> Ohne Account:
>>also Patent hast Du schon?
> Patentreifes in der Tat, das ist abgeklärt. Das Patent selbst nicht,
> dafür braucht man ja erst den Investor und damit der kommt halt auch
> erstmal eine zweite Person.


Für ein Patent braucht man keinen Investor. Eher braucht man Patente für 
einen Investor.




A. G. schrieb:
> Tatsächlich sehe ich die Hauptaufgabe für mich (und hoffentlich anderen)
> darin, nicht nur das Produkt zu finalisieren, sondern auch die
> Produktionslinie zu designen.

Ja und sonst noch etwas, das Du noch nicht erwähnt hast? Vielleicht auch 
die Produktionslinie betreiben/warten, sprich das Produkt von 0 bis 100% 
herstellen? Vielleicht auch Geld mitbringen?

Vielleicht bist Du kein Troll, aber naiv und unerfahren.


Nenne mir doch erst mal 10 Firmen, die:
. aus 1-3 Personen bestehen und
. in den letzten 5 Jahren auf den Markt gekommen sind und
. erfolgreich ein Produkt mit elektronischen Komponenten verkaufen und
. das sie selbst auf ihrer eigenen, aufgebauten Produktionsline 
herstellen und
. ohne Risikokapital auskommen.


Oder glaubst Du, solche Firmen gibt es nur deshalb kaum, weil kaum 
jemand technisch tolle Ideen hat?

Entweder eine Idee lässt sich praktisch allein umsetzen oder ihr Wert 
ist relativ gering im Vergleich zum Wert des Teams, das man zur 
Realisierung ebenjener braucht. Das siehst Du doch gerade sogar direkt 
selbst. Und wenn das Team mehr wert ist als die Idee, dann kannst Du 
auch mehr Menschen davon erzählen, um überhaupt zu dem Team zu kommen. 
Wem Du die Idee erzählst, musst Du selbst wissen. Klar scheint nur, das 
Du mehr darüber reden solltest. Ggf. eben mit Studenten an einer Uni 
oder ähnliches...


Du glaubst, Du bist Einer der wenigen von Hunderten, der es schafft? Ja, 
das musst Du auch glauben um Erfolg zu haben. Und dann mache es halt. 
Für mich hört es sich im Moment noch nicht so an, weil Dir noch nicht 
mal selbst der Weg klar ist, den Du gehen möchtest. Du wirkst hin und 
her gerissen. Die Antwort auf Deine Eingangsfrage hast Du doch längst.


Immer wieder zu debattieren, weil Dir die Antworten nicht zusagen, ist 
halt etwas trollartig; ohne das es böswillig oder absichtlich sein mag.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingenieur (Gast)
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A. G. schrieb:
> oder haben halt Probleme mit dem Umzug nach Österreich - auch wenn es
> objektiv das bessere Land ist.

Haha, guter Witz! YMMD
Leider funktioniert Ironie im Internet nicht, aber ernst gemeint kann es 
ja nicht sein.

Autor: Lohnfertiger (Gast)
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Hallo TE,

ich weiß nicht, wieviel Erfahrung du im Bereich der Fertigungstechnik 
hast, aber die Annahme, dass du eine eigene Produktionslinie benötigst 
ist schon sehr gewagt.
Ich arbeite bei einem Mittelständler und wir sind darauf spezialisiert 
(Prototypen), Kleinserien, bzw. je geringer der Fertigungsaufwand ist, 
desto größer kann die Serie sein. Dabei arbeiten wir im Bereich der 
Kunststoffe und Montage von Elektronik.

Du hast schon 3D-Drucker und Spritzguss genannt, jedoch auch eine wohl 
große Stückzahl. bei großen Stückzahlen, kannst du den 3D-Druck direkt 
vergessen, außer du hast wirklich viel Geld für Anlagen, da die 
Produktionszeiten sonst für eine große Stückzahl zu lange sind. Ich sage 
dir mal grob, was wir so haben und in welchem Bereich unsere Kunden 
dafür zahlen (sind keine 100% Garantierte zahlen, da ich mit dem Vetrieb 
nur geringe Überschneidungen habe).

Die Fertigung mehrerer Teile mittels Spritzguss und die anschließende 
Montage mit Kuka-Robotern und einem geringen manuellen Montageaufwand 
ist recht günstig, begrenzt jedoch auch die Stückzahlen. 
Spritzguss-Werkzeuge kosten ca. 150k (wenn wir die Form auch erarbiten 
müssen, wenn wir nur nach Plänen herstellen und verwenden ca. 50k). 
Anschließend montieren die Roboter einfache Tätigkeiten und am Schluss 
findet eine kurze manuelle Endmontage statt (Verpackung nur auch 
Europaletten, da wir nur Industrie beliefern, sonst jedoch möglich, ist 
halt eine Frage des Preises)

Ohne einen größeren Vorlauf, könnte man in dieser Konstellation ca. 1000 
Teile pro Monat produzieren. Vielen Kunden reicht das erstmal aus, und 
sie erhöhen dann nach 6-12 Monaten die Produktion. In dieser 
Konstellation könnten wir vermutlich bis ca. 100000 Stk/jahr , also 
keine Großserienfertigung.

Ich will kein Loblied auch meine Firma schreiben, sowas ist standard und 
machen bieten viele Mittelstänndler an. Für die Anschaffung dieser 
Anlagen würde man vermutlich >1 mio. € benötigen, und hätte dann noch 
kein Know-How zur Produktion mit diesen Anlagen, geschweige denn 
Personal und den Aufwand dieses zu managen (Lohn, Urlaub, Einstellungen, 
...)

Ich glaube, dass du insgesamt den finanziellen Aufwand überschätzt. Wenn 
es mehrere Spritzgussteile und eine Montage von Elektronik ist, dann 
wird dies von Firmen wie wir (bzw. die Elektronik von einem anderen 
Lohnfertiger) für eine einmalinvestition von vermutlich <200k€ + Preis 
pro Produktionscharge hergestellt. Da wir (und die anderen firmen 
vermutlich auch) jedoch keine VC sind, müsstest du also lediglich einen 
Kredit über 200k€ bei der Bank holen (Hypothek auf dein Haus z.B.) und 
wir können produzieren. Bei so kleinen Beträgen würde ich nicht Anteile 
meiner Firma an einen Unbekannten hergeben, der sich in das gemachte 
Nest setzt.

Autor: MaWin (Gast)
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A. G. schrieb:
> Das führt dazu, dass der Investor halb zum übereifrigen Mitarbeiter wird
> dem man dann immer "nein, das geht so nicht, weil..." sagen muss - mit
> dem Problem, dass die fachlichen Begründungen nicht inhaltlich
> verstanden werden

Merkwürdig: Du suchst Mitarbeiter, bist aber angeblich mit 
Gratis-Mitarbeitern nicht zufrieden.

Ein Troll.

Wenn man ein Spritzgussgehäuse braucht, stellt man keinen Spritzgiesser 
ein, sondern bezahlt eine Firma für Entwurf, Formenbau und Herstellung.

Da hast du gar keinen Mitarbeiter mit dem du dich rumärgern musst, 
sondern die sind wieder weg, wenn das Gehäuse fertig ist.

Ebenso die Anfertigung von Elektrik.

A. G. schrieb:
> Wie findet man Mitstreiter

An der Uni. Das sind Kommilitonen, mit denen man sich gut verstanden 
hat.

Andere Leute sind in anderen Firmen und werden für den Job bezahlt. Z.B. 
ein Designbüro wie FrogDesign.

Autor: MaWin (Gast)
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Lohnfertiger schrieb:
> Spritzguss-Werkzeuge kosten ca. 150k

Wenn er ein Auto baut.

Kleinere gibt es um einige Nullen billiger.

Autor: Lohnfertiger (Gast)
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es gibt natürlich auch billigere, wie gesagt, 50k, wenn die Werkzeuge 
von uns nach fertigen Plänen erstellt werden. 150k, wenn die Pläne nicht 
vorliegen und von uns erarbeitet werden und anschließend entsprechende 
Erstbemusterungen mit finalen Plänen durchgeführt werden müssen.

Sicherlich ist das kein Festpreis, sondern hängt sehr stark von dem 
exakten Bauteil und der Anforderung an Toleranzen und Standzeiten ab.

Wenn er die WErkzeige deutlich billiger erwerben kann, wäre eine eigene 
Produktinslinie noch weniger rentabel, da die Spritzgussmaschine + deren 
Betrieb ohne Erfahrung recht Zeit und Kostenintensiv ist, bis die 
Anforderungen erfüllt werden. (auch hier gilt wieder, ein Gehäuse ist 
sicherlich unproblematischer, als ein Funktionsteil)

Autor: Lohnfertiger (Gast)
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Lohnfertiger schrieb:
> es gibt natürlich auch billigere, wie gesagt, 50k, wenn die
> Werkzeuge
> von uns nach fertigen Plänen erstellt werden. 150k, wenn die Pläne nicht
> vorliegen und von uns erarbeitet werden und anschließend entsprechende
> Erstbemusterungen mit finalen Plänen durchgeführt werden müssen.
>
> Sicherlich ist das kein Festpreis, sondern hängt sehr stark von dem
> exakten Bauteil und der Anforderung an Toleranzen und Standzeiten ab.
>
> Wenn er die WErkzeige deutlich billiger erwerben kann, wäre eine eigene
> Produktinslinie noch weniger rentabel, da die Spritzgussmaschine + deren
> Betrieb ohne Erfahrung recht Zeit und Kostenintensiv ist, bis die
> Anforderungen erfüllt werden. (auch hier gilt wieder, ein Gehäuse ist
> sicherlich unproblematischer, als ein Funktionsteil)

und so wie ich den Text vom TE verstehen (er sucht schließlich einen 
Spritzguss-Mitarbeiter) benötigt er ja mehr als ein Werkzeug

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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A. G. schrieb:

> Wie findet man Mitstreiter? Makerspaces oder Unis oder Stellenanzeigen?

Entweder Hobbyistentreffs wie Amateurfunkstationen oder Retrowerkstätten 
(trau keinem unter 50) oder stell einen Freelancer auf Stundenbasis ein 
(bspw. GULP).

Autor: Dr.Who (Gast)
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MaWin schrieb:
> Merkwürdig: Du suchst Mitarbeiter, bist aber angeblich mit
> Gratis-Mitarbeitern nicht zufrieden.

MaWin schrieb:
> Ein Troll.

Oder einfach nur Beratungsresistent. Wozu eigentlich hier immer
wieder Leute Fragen stellen und dann doch alles besser wissen.

Autor: PostalDude (Gast)
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Wegen ein paar Spritzgussteilen holt man sich keine komplette
Spritzgussfertigung ins Haus. Fuer eine Kleinserie habe ich mir
Teile von einem Fertiger mit Erfahrung auf diesem Gebiet
3D-Fraesen lassen. Das Hinzufuegen der Teile die Know-How
erforderten habe ich dann selber uebernommen und im Resultat
war das immer noch billiger als das komplette Teil einzukaufen.
Es war aber auch nur ein Kleinserie. Spritzguss lohnte da
absehbar nicht. Diese Fertiger haben durchaus auch Rabattstaffeln
und am Anfang kann der Verzicht auf Spritzguss einem da Luft
verschaffen.

Mit der undiversifizierten Produktpalette, die nur aus 1 Produkt
besteht, wirst du auf Dauer sicher auch nicht gluecklich werden.
Da reicht schon ein boesartiger Mitbewerber der deinen Verkauf
mal eben 8 Wochen stoppt. Und schon ist der Ofen aus.

Und Partner die mit Mitteln und weiteren Produktideen deine Bemuehungen
unterstuetzen lehnst du auch ab.

Ich glaube so wird das nichts.

Einen Steve Jobs wuerde ich mir z.B. nicht in meine Firma holen 
wollen.
Der waere mir technisch zu doof gewesen. Der hatte nur das Business
auf seinem Zielradar.

Aber trotzdem viel Erfolg.

Autor: Systemd (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Wozu eigentlich hier immer
> wieder Leute Fragen stellen und dann doch alles besser wissen.

Sie wollen einfach das OK von anderen haben.
Man hat ihnen womöglich schon gesagt das es Murks ist, dann wird in 
einem Forum der Text schön angepasst und dort auf ein OK gewartet.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Puh. zu viel Input in die falsche Richtung. Her geht es schon wieder 
µC-typisch darum, das Projekt kaputt zu reden, nicht um die 
Originalfrage, wo man Leute herbekommt. Wenn jeder davon ausgeht, dass 
alles Scheiße ist, macht man sich die Antwort sehr einfach, weil es sich 
dann für niemanden lohnt mit mir zu arbeiten. Das ist schlichtweg fern 
ab von der Wahrheit.

Lohnfertiger: ich schrieb doch aber nur
>einen Industrial Designer mit Erfahrung im Design für Spritzguss
Das bedeutet keineswegs, dass ich den Spritzguss selbst machen will, 
sondern, dass jemand der das Produkt im CAD zur Form bringt sich auf 
Geometrien beschränkt die eher unaufwändig für den Formenbau sind. Es 
geht auch darum z.B. Clips oder ähnliches zu dimensionieren. Dass ich 
mir eine Spritzgzussanlage hinstelle sind von deinem Versuch getriebene 
Interpretationen, mich möglichst dumm hinzustellen. Ist aber egal. Nun 
reden die Leute über Spritzguss. Warum auch immer.
Inhaltlich geht es beim Spitzgussthema eher um ein Design ähnlich zu 
einer Akkubohrmaschine.

Ich lasse auch die Elektronik größtenteils extern machen usw. Trotzdem 
müssen die zugekauften Teile von einer Mannschaft zusammengebaut werden. 
Solche Arbeitsplätze müssen aber bereitgestellt und systematisiert 
werden.
Um Produktionsmitarbeiter kümmere ich mich jetzt aber noch nicht - ich 
sehe da auch keine Notwendigkeit spezieller Qualifikationen.

Aber gut. Ich denke der Konsens ist, dass ich zu blöd bin, alles falsch 
mache und dass ich keine Leute finde. Zur Not werden einfach Sachen 
erfunden, bis hin, dass ich Spritzguss selber machen will. Obendrauf 
noch etwas Häme, dass nun alles zu Spät ist.
Danke trotzdem an alle.

Autor: Lohnfertiger (Gast)
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A. G. schrieb:

> "fabless" setzt voraus, dass es irgendwo Produktionslinien gibt, die auf
> mein Produkt adaptiert werden könnten. Das sehe ich zur Zeit nicht so.
> Da finde ich es besser, wenn man das bei sich selbst aufbaut, wenn es eh
> irgendwo aufgebaut werden muss. Dafür schafft man Arbeitsplätze in
> Europa und das ist auch nichts schlechtes. Lohnen tut sich die
> Produktion auch bei deutschen/österreichischen Gehältern, das ist kein
> Problem.
> Tatsächlich sehe ich die Hauptaufgabe für mich (und hoffentlich anderen)
> darin, nicht nur das Produkt zu finalisieren, sondern auch die
> Produktionslinie zu designen. Daher auch meine Hoffnungen auf jemand mit
> praktischem Händchen.
>
Ich wollte wirklich produktiven input geben, bin jedoch nicht davon 
ausgegangen, dass man einen finalen endzusammenbau mit angelerneten als 
Produktuonslinie bezeichnet.

Auch wenn ich wohl keine Ahnung habe, hier mein Senf:
Wenn es nur das Gehäuse ist, hol einen Designer und kümmere dich nicht 
um die technische Umsetzung, die ist für erfahrene Zulieferer trivial 
und schnell gemacht.
Da du keine weiteren Investitionen brauchst, ist der finanzielle Aufwand 
noch geringer, als ich zuerst dachte. Ich würde mich dann alleine 
selbstständig machen und die produktionsmitarbeiter und ingenieure 
normal einstellen.
Ein Team für diese "leitenden" Funktionen findet man am besten über 
Headhunter, die dir Personen mit 5 Jahren BE suchen und vorstellen. Dort 
sollte auch noch genug Interesse vorliegen, in einem startup zu 
arbeiten.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Betreffend fertigungslinie.. was soll das Ganze denn werden ?

Ich habe einen Fertiger(Bestuecker), der produziert mir aufgrund meiner 
Fertigungsunterlagen eine Leiterplatte. Setupkosten fuer Einlesen der 
dateien, Ruesten der Komponenten usw vielleicht 500E. Und dann pro 
Leiterplatte vielleicht 10-20E, je nach Anzahl Teilen.
Desgleichen. Ein Gehaeuse. Dafuer gibt es Fertiger. Da geht man mal 
vorbei, laesst sich beraten. 10 Alufraesgehaeuse zB 100E. Dasselbe 
gibt's auch fuer 3D plastik. Einfach hingehen und beraten laessn.

Sicher niemanden dafuer einstellen.

Von welcher Stueckzahl reden wir denn ? Du kannst die Produktion nicht 
zu schnell hochfahen. Denn die Probleme aendern sich immer. Allenfalls 
hat das Produkt auch noch einen Fehler. Den findet man besser in der 
Nullserie wie spaeter.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Lohnfertiger:
> Ich wollte wirklich produktiven input geben
Ist ja ok. Andererseits ist es halt kompliziert, wenn dann hier alles 
thematisch explodiert.

> bin jedoch nicht davon ausgegangen, dass man einen finalen endzusammenbau
> mit angelerneten als Produktuonslinie bezeichnet.
Naja.. ich plane ja immerhin das, was von anderen hier für vernünftig 
gehalten wird: ich lasse extern herstellen und baue dann die Einzelteile 
zusammen. Für Schrauben festdrehen, Kabel löten und dergleichen benötige 
ich Produktionsmitarbeiter ähnlich zu dem was man bei einem 
Bestückungsunternehmen im Handlötbereich findet.. es ist dann aber 
dennoch eine Produktionslinie mit Stationen und Aufgabenteilung.

>Wenn es nur das Gehäuse ist, hol einen Designer und kümmere dich nicht
>um die technische Umsetzung, die ist für erfahrene Zulieferer trivial
>und schnell gemacht.
Ist richtig, aber mMn kurzsichtig. Damit kommt man (recht teuer) auf die 
Füße, aber wenn es später am Markt um Weiterentwicklung, Wettbewerb und 
Flexibilität oder schnelle Reaktionszeiten geht, sehe ich den Ansatz 
nicht als Zukunftsfähig. Im Büro schneller Absprachen zu haben, ein 
System das mit einem gewachsen ist, hat Vorteile. Das 
"not-invented-here"-Syndrom hat ja rationale Gründe, warum es Leute 
bevorzugen, aber auch rationale Gründe, warum es fehlerhaft ist. Die 
Situation muss man abwägen und dann Entscheiden.

Ich bin dem Hinterfragungen nicht böse, aber es ist auch offensichtlich 
dass ich nicht alle Informationen raushauen kann. Nicht auf Grund von 
Paranoia, sondern auch aufgrund des Umfangs. Hätte ich hier einen 
10.000-Wort Erstpost geschrieben hätte den auch keiner gelesen.  Es war 
schon richtig, dass jemand geschrieben hat, dass das Problem zu Komplex 
fürs Forum ist, aber das Problem wird hier auch künstlich aufgepustet.

Die reine Mitarbeiter-finden-Frage ist ja durchaus ein nicht unübliches 
Problem das man als Startup haben kann. Und jeder, der schon mal vor dem 
Problem stand muss nicht zwangsläufig vor die Hunde gegangen sein, weil 
er ja offensichtlich alles falsch macht oder gemacht hat. Aber das ist 
halt hier Forenphilosophie.

Autor: Kastanie (Gast)
Datum:

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Dr.Who schrieb:
> Oder einfach nur Beratungsresistent. Wozu eigentlich hier immer
> wieder Leute Fragen stellen und dann doch alles besser wissen.

Manche suchen eben nur eine Bestätigung für ihr Handeln oder ihr 
Nichthandeln - und wenn sie sich selbst immer die Antwort geben.
So wie du doch auch!

Autor: Sebastian H. (sebh)
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Ich stehe vor einem ähnlichen Problem, bin bei meiner Startup Idee 
allerdings noch am Anfang.

Ich bin zu dem Beschluss bekommen was auch weiter oben steht: die einen 
Leute wollen ihre eigenen Ideen umsetzen, die anderen Sicherheit und 
einen klaren Aufgabenbereich. Am ehesten vielleicht wirklich mit einem 
anderen Startup zusammentun, eine zweite Meinung, jemand der einem sagt 
er findet den Knopf dort wirklich hässlich oder echt praktisch, ist viel 
Wert. In welche Ecke Österreichs verschlägt es dich denn?

Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Ich bin dem Hinterfragungen nicht böse, aber es ist auch offensichtlich
> dass ich nicht alle Informationen raushauen kann.

Stimmt, du hast wirklich nur die eine Frage gestellt.

> Wie findet man Mitstreiter? Makerspaces oder Unis oder Stellenanzeigen?

Ist aber etwas untergegangen, da mitten im Text.

Wenn ich es recht verstehe suchst du keine Mitarbeiter (weil du die 
nicht zahlen kannst) und hast auch bedenken jemanden wildfremden zu 
beteiligen.

Hier in Hamburg bekommst du sowieso niemanden. An der Uni saugen Airbus, 
Lufthansa, Beiersdorf alles ab und die Studenten schauen auf Soho 
Angebote nur mitleidig runter. In den Makerspaces hier sitzen entweder 
Profis in Lohn und Brot oder Schüler und wieder obige Studenten.

Stellenanzeigen benötigen eine laufende Infrastruktur da du Löhne und 
Sozialabgaben zahlen musst, das ist in Österreich m.W. nicht anders.

Als Newcomer ohne Kapital (vermutlich) von "null auf hundert" 
durchzustarten ist sehr schwer. Egal ob du fremd vergibst oder mit 
Leuten zusammen arbeitest, du hast immer das Risiko das es nicht läuft.

A. G. schrieb:
> Aber gut. Ich denke der Konsens ist, dass ich zu blöd bin, alles falsch
> mache und dass ich keine Leute finde.

Das ist in einem Forum wie diesem normal. Wenn dich das tangiert oder 
gar abschreckt solltest du nicht posten. Würde ich nicht mal erwähnen.


> Zur Not werden einfach Sachen
> erfunden, bis hin, dass ich Spritzguss selber machen will.

Könnte auch an der Fragestellung liegen, die lässt nun mal Spielraum für 
Interpretationen.

> Obendrauf noch etwas Häme, dass nun alles zu Spät ist.
Die meisten sind hilfsbereit, auch die mit ironischen Beiträgen.


Menschen funktionieren nicht so das man mal eben jemanden fragt. Wenn du 
Mitstreiter! suchst musst du erst mal vertrauen aufbauen und dein 
Gesicht mehrmals zeigen. Das gilt in beide Richtungen. Wenn du aber 100 
km vom nächsten Bastlertreff entfernt bist, keine TU oder auch nur 
Gewerbeschule in der Nähe ist dann wird das schwierig.

Auch Lohnfertigung ist nicht einfach. Einem Kumpel von mir hat einer 
seiner lieben Mitstreiter Freitag morgen erzählt das er eine 
Lohnerhöhung will sonst ist er krank. Ist sofort rausgeflogen obwohl es 
"brennt". Die Firma hat aber auch Reserven.

Wenn du alles am Anfang gleichzeitig machen willst(Marketing, Service 
und  Vertrieb ist ja noch gar nicht angesprochen) kann! dir das schnell 
über den  Kopf wachsen. Wenn ich von meiner Idee überzeugt wäre dann 
wäre "Fabless" in der Situation die einzige Wahl. Ebenso "Desginless" 
und "Bookholderless"

Also alles auslagern. Deine Spritzgussprobleme löst zum Beispiel eine 
Anfrage bei Protolabs und ggf. ein Freelancer. Die 50-150k von weiter 
oben sind imo. nicht wirklich nötig.

Das inhouse zu machen weil man ja "kurzfristig" reagieren kann ist bei 
Spritzguss schwierig da der Formenbau nun mal Zeit kostet. Es ist auch 
vielleicht der falsche Moment über so etwas nachzudenken.


Wenn du gar kein Geld hast dann versuch eine abgespeckte Version auf 
Kickstarter oder anderen Crowdfundern. Das spart Werbung, 
Marktuntersuchung, Kapitalbeschaffung und Kundenaquise. Das 
Patentproblem erledigt sich auch von selbst.

Autor: Mit zur Wahrheit. (Gast)
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Was bezahlst du?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Zitronen F. schrieb:
> Betreffend fertigungslinie.. was soll das Ganze denn werden ?
Irrelevant! Sag mir, was das zur Mitarbeitersuche beiträgt. Außer diese 
als Nutzlos dargestellt wird, hat die Diskussion in der Richtung doch 
noch gar nichts gebracht.
Es ist einfach merkwürdig, dass die Annahme, dass man Leute sucht hier 
zwangsläufig aus einer Fehlplanung heraus entsteht. Von den unendlichen 
Interpretationsmöglichkeiten entscheidet sich niemand dafür, dass die 
Mitarbeitersuche eventuell das Resultat einer gewissen Planung ist und 
dass ich vielleicht eben deswegen erst mal nur eine Person suche, 
anstatt 10. Aber nein, schon die eine Person zu suchen ist ja schon 
Dummheit pur oder auch Beratungsresistenz. Da will jemand eine 
Produktion aufbauen? Teufelszeug!!
Vielleicht ist es auch der Narzissmusfrust der Beitragsschreiber, dass 
ich auf die Ablenkung vom eigentlichen Thema nicht eingehe.

Sebastian H. schrieb:
> In welche Ecke Österreichs verschlägt es dich denn?

Ich würde mich da tatsächlich sogar nach der zweiten Person richten. Die 
Region soll um Wien sein, aber nicht in Wien. Also entweder Richtung St. 
Pölten raus oder südlich von Wien. Ich sehe da wenig Unterschied, ob 
jemand eine Stunde aus Wien raus fährt oder eine Stunde in Wien quer 
durch. Die Wiener Umgebung deshalb, weil da die Wahrscheinlichkeit 
Arbeitskräfte zu finden wohl am höchsten ist. Die fette Großstadt möchte 
ich aus persönlichen Gründen meiden und finanziell ist das Umland evtl 
auch günstiger. Die Salzburger Region kann auch interessant sein, steht 
aber eher unten auf der Liste.
Bzgl Zusammentun habe ich halt das Problem, dass so eine 
Nutzgemeinschaft nur klappt, wenn beide Personen fachlich auf dem 
gleichen Stand sind. Ich habe zu lange in WGs gelebt wo man sich 
gegenseitig meidet ;-) Und ich habe halt auch wirklich Arbeit abzugeben. 
Reines Pausengespräch über den Projektzustand ohne echte Motivation da 
involviert zu sein finde ich halt wenig zielführend. Dass man sich 
Bürofläche teilt wäre realistisch, aber ich bringe halt auch eine 
CNC-Fräse mit und so. Ob man mich dann als Nachbarn mag....

Autor: Mark B. (markbrandis)
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A. G. schrieb:
> Hallo Leute,
> ich (aus Deutschland) möchte mich gern in Österreich selbständig machen.

Warum nicht in Deutschland? Der Umzug in ein anderes Land bringt 
zusätzliche Komplexität ins Spiel. Natürlich kann man das machen, aber 
wenn man sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, dann wird das 
Ganze dadurch auch nicht eben einfacher.

> Selbständig oder haben halt Probleme mit dem Umzug nach Österreich -
> auch wenn es objektiv das bessere Land ist.

Die Aussage ist unsinnig, weil so etwas immer subjektiv ist. Manche 
finden Deutschland besser, andere Österreich, wieder andere Australien. 
Oder Japan. Oder Surinam.

Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Vielleicht ist es auch der Narzissmusfrust der Beitragsschreiber, dass
> ich auf die Ablenkung vom eigentlichen Thema nicht eingehe.

Was du hiermit machst. Deutlich gesagt hat dein wirres Geschreibe 
Unterhaltungswert, aber keine Substanz.

Du suchst Mitarbeiter die Mitstreiter sind weißt noch nicht wo aber bei 
Wien muss es sein, aber nicht in Wien. Deine Bürogemeinschaft soll eine 
CNC Fräse ertragen und da du schlechte WG Erfahrungen gemacht hast 
sollen es mehr als Flurgespräche sein.

Adjust yourself.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Tobi P. schrieb:
> Wenn ich es recht verstehe suchst du keine Mitarbeiter (weil du die
> nicht zahlen kannst) und hast auch bedenken jemanden wildfremden zu
> beteiligen.

Doch, ich kann und möchte Zahlen, das sollte nicht das Problem sein. Die 
Frage ist, ob ich die reine Stundenlohn-Bezahlung für einen 
Quasi-Mitgründer für gerecht halte. Das ist aber ein Problem, was ich 
dann ggf mit der Person klären kann - das muss man nicht im Forum 
breittreten. Wenn man Anfangs zu zweit ist, finde ich ein reines 
Mitarbeiter-Chef-Verhältnis einfach merkwürdig.

> Kickstarter oder anderen Crowdfundern.
Die nehmen mein Thema nicht. Und auch dann brauche ich alleine bis zur 
Marktreife eines Produkts (nicht nur der Technologie) viel zu lange. Das 
löst das Mitarbeiterproblem nicht.

Tobi P. schrieb:
> Menschen funktionieren nicht so das man mal eben jemanden fragt. Wenn du
> Mitstreiter! suchst musst du erst mal vertrauen aufbauen und dein
> Gesicht mehrmals zeigen.
Richtig richtig. Nun ist die Frage unter welcher Bedingung man da zu 
sinnvollen Leuten kommt - gerade, wenn man Neu in einer Region ist.
Sich parallel mit anderen zu Gründen sehe ich ein - das schafft 
wenigstens eine Erweiterung des umgebenden Netzwerks. Das ist aber ein 
sehr langfristiger Weg. Hmmh.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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:-D Tobi. Du bist sympathisch. Die Probleme der Schriftkommunikation 
erstklassig dargestellt.
..die Bürogemeinschaft soll es eben nicht ertragen.. daher meine 
geäußerten Bedenken... aber ich vermute, ich soll jetzt nicht darauf 
reagieren, dass das schonwieder alles verdreht und quatsch ist ^_^
hehe

Autor: Mark B. (markbrandis)
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PostalDude schrieb:
> Einen Steve Jobs wuerde ich mir z.B. nicht in meine Firma holen
> wollen.
> Der waere mir technisch zu doof gewesen. Der hatte nur das Business
> auf seinem Zielradar.

Im Gegenteil, solche Leute sind unendlich wertvoll. Ein Visionär, der 
die richtige Idee zur richtigen Zeit hat und nicht locker lässt, bis sie 
erfolgreich umgesetzt wurde - solche Leute kann man mit Gold gar nicht 
aufwiegen.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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A. G. schrieb:
>> Kickstarter oder anderen Crowdfundern.
> Die nehmen mein Thema nicht.

Woher willst Du das wissen, wenn Du es nicht versuchst?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Es gibt nen Support bei denen. Und AGBs die man lesen kann.
Woher willst du denn wissen, dass ichs nicht probiert habe? Die übliche 
Dummheitsunterstellung wieder? Hmpf.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Allenfalls kam noch nicht der richtige Eindruck zur Finanzkraft des 
Posters durch. Zum Einen wird ueber einen Mitarbeiter, welcher nicht zu 
teuer aber trotzdem erfahren sein sollte geredet, zum Anderen ueber den 
schnellen Aufbau von Produktionslinenien. Dann scheint eine eigene 
Spritzgussanlage kein Problem zu sein...

Eine Spritzgussanlage ist keine Maschine in der Ecke. Das ist eine 
Investition einer Million oder so, und eine staendige Beschaeftigung, 
ein Business in sich selbst. Die Losgroessen liegen bei 10000 Stueck 
plus. Ein Bekannter von mir macht Spritzguss. zB Batterien fuer 
Hoergeraetehersteller. Die Maschinen laufen 24x7, sonst kann man sie 
nicht amortisieen.
Desgleichen zeichnet man eine Spritzgussform nicht mal so schnell auf 
dem CAD. Da gehoert so viel Detailwissen dazu..

Also wenn der Poster mal angeben kann, ob er 100k, 500k, oder eine 
Million investieren kann ...

Autor: Timo N. (tnn85)
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Wenn es dir nur um das Arbeitspensum geht, gibt es doch noch die 
Möglichkeit Teile der Entwicklung auszulagern und jemanden nur für 
dieses Teilprojekt zu beauftragen (mit Geheimhaltungserklärung/NDA).

Du lässt leider von dem eigentlichen Produkt sehr wenig durchblitzen, 
obwohl ich Interesse daran hätte zu erfahren, um was es genau geht. 
Dafür habe ich aber auch Verständnis. Scheint jedoch auch ein Problem zu 
sein dann auch überhaupt jemanden zu finden, wenn du keine Informationen 
preisgibst. Henne - Ei- Problem.

Nochmal die Frage: Warum Österreich? Und kann selbst bei einem 
gemeinschaftlichen Unternehmen mit der zweiten Person nicht viel von der 
Entwicklung auch stattfinden, wenn keine räumliche Nähe besteht?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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> Eine Spritzgussanlage ist keine Maschine in der Ecke.

WTF ????? Wer redet denn von einer eigenen Spritzgussanlage. Das 
Interpretieren ein paar Leute hier, die den Thread trollen und vom Thema 
ablenken, aber das habe ich doch nirgends gesagt. Was geht denn hier 
schief??
Es tut mir echt leid, dass du, verleitet durch einzelne hier, so viel 
Zeit in wirklich sinnfremden Text investierst.

Ich sage auch nicht, dass Mitarbeiter billig sein müssen.. what? Ich 
kann vielleicht keine 6 stelligen Einstiegsgehälter Zahlen wie es manche 
hier im Forum für Standard halten, aber die ganze Motivation des Threads 
ist doch ein Team zu gründen, um dann Investoren zu überzeugen, um dann 
das Team und die Maschinen zu bezahlen.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Timo N. schrieb:
> kann selbst bei einem
> gemeinschaftlichen Unternehmen mit der zweiten Person nicht viel von der
> Entwicklung auch stattfinden, wenn keine räumliche Nähe besteht?

Erstmal danke für deinen netten Text. Eine räumliche Trennung geht immer 
mit einem Kommunikationsproblem einher. Theoretisch funktioniert das in 
der Tat, praktisch ist das jedoch nicht. Schau, dadurch, dass die 
Technologie zur Zeit noch nicht erfolgreich kommerzialisiert worden ist, 
und ich der einzige bin, der es so weit getrieben hat bin ich zur Zeit 
weltweit führend in dem Themengebiet. Ich könnte jetzt auf dem Thron 
sitzen bleiben und an der dünnen Luft verrecken, oder ich kann mein 
Wissen weitergeben und Aufgaben teilen, irgendwann produktiv werden und 
meine Vision zu einem glücklichen Ende bringen. Gerade, wenn man noch 
Maschinen für die Produktion entwirft, also physische Dinge anstatt 
Software oder Layouts, ist es sinnvoll "hands-on" zu sein. All das hat 
Kommunikation im Mittelpunkt. Und ihr seht ja auch, wie ich 
Schriftkommunikation verkacke :-D

>Warum Österreich?
Das hat schlichtweg private Gründe.

Das Auslagern der Entwicklung ist immer leicht gesagt und klingt 
vernünftig. Aber weder ist gegeben, dass der Contractor kompetent ist, 
noch dass das wirklich langfristig kostengünstiger ist.
Wie viele Firmen gibt es denn, die Entwicklung (oder Produktion) 
auslagern weil das die BWLer geil finden und dann mangels Qualität oder 
Kommunikationsfähigkeit total auf die Fresse fallen. Ich lagere gern 
Herstellung im gewissen Rahmen aus, aber Entwicklung und Know-How sollte 
man sich lokal halten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dd S. (ddstmk)
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Hallo,

ich wohne ca 1h von Wien entfernt und habe eine kleine Bestückungslinie, 
auch Erfahrung im Bereich Spritzguss (in Asien).

Du kannst ja mal vorbeikommen damit man sich über das Projekt unterhält, 
ich kann dir dann eventuell Zugriff auf die Bestückungsmaschine geben 
(diese lässt sich zu einem Großteil über's Internet konfigurieren). Dann 
braucht's nur noch jemanden der ggf. umrüstet und die Platinen 
vorbereitet und einlegt. Diverse Bauteile (Hühnerfutter) sind auch auf 
Lager sodass diese ggf. wiederverwertet werden können.
Lagerraum wäre auch vorhanden.
Wir haben soweit einige (kleinere) Projekte finanziell erfolgreich 
umgesetzt.

Sollte das Projekt überzeugend sein kann ich auch Zeit investieren, ich 
kenne aber auch Fälle wo sich jemand übernommen hat und nach Jahrzehnten 
Entwicklung mit Burnout zum Sozialhilfeempfänger geworden ist.

Autor: Timo N. (tnn85)
Datum:

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Ja ok. Wie gesagt: Es ist einfach zu wenig bekannt um einschätzen zu 
können, ob es wirklich notwendig ist, dass man jemand in der Nähe hat. 
Ich find es zumindest für die erste Phase nicht so entscheidend. Aber 
das kannst nur du wissen. So wie ich dich verstanden habe, steckt das 
ganze ja noch in der Entwicklung (auch wenn schon ein Prototyp 
existiert).

Deine Anforderungen :
- möglichst wenig Informationen in deinem "Job-/Teilhabeangebot" 
preisgeben und trotzdem Mitstreiter damit anlocken (die ja sicherlich 
vorher wissen wollen, um was es konkret geht)
- Umzug nach Österreich oder Einheimischer / keine räumliche Trennung 
für Geschäftspartner zuzulassen (also gleicher Ort)
- hohe Qualifikation, Fachwissen und Erfahrungsreichtum von der zweiten 
Person auf bestimmten Gebieten zu erwarten und wegen Selbständigkeit 
dann auch zwangsläufig auf hohe Motivation und Leistungsbereitschaft

halte ich fast für unmöglich in angemessener Zeit in einem Kandidaten 
unter einen Hut zu bringen. UND DANN KOMMT ERST NOCH: Vertraue ich der 
Person und passt die Person mit mir zusammen.

Ich dachte mit Contractor auch eher an jemand, der grundsätzlich schon 
bereit ist bei der Thema mitzumachen, bei dem du aber keine Angst haben 
musst (vertraglich ausgeschlossen), dass er dein Wissen abzieht und das 
Produkt kopiert und den du, wenn die Zusammenarbeit gut läuft, dann auch 
komplett mit ins Boot holen kannst. So hätten beide Parteien etwas 
davon.
Auf der anderen Seite hat dein Contractor kein hohes Investitionsrisiko.

Vielleicht wäre das eine gangbare Möglichkeit überhaupt an die von dir 
gesuchten Personen ranzukommen. Da wird dann auch über die Zeit ein 
Vertrauensverhältnis geschaffen.
So direkt mit jemand Fremden ein Unternehmen zu gründen -  naja ich weiß 
nicht. Da müsstest du doch vorher viel mehr Zeit investieren um den 
Partner überhaupt erstmal kennen zu lernen, um einschätzen zu können, ob 
du mit demjenigen ein so hohes Risiko eingehen willst.
Österreich ist echt schwierig. Vor allem mit der Suche nach Kandidaten. 
Mit deutschem Recht kenne ich mich ja noch nicht mal komplett aus, dann 
müsst man sich noch mit österreichischem Recht beschäftigen... Hm.

Beim Thema 3D-Druck / CNC Fräse wurde ich hellhörig. Schade.

Autor: Dd S. (ddstmk)
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Wir haben auch versucht unser Gehäuse damals mit nem 3D Drucker zu 
drucken (nur den Prototypen). Das ging etwas in die Hose da die ganze 
Geschichte zu klein und zu ungenau wurde. Für Klobige Dinge wäre es wohl 
besser geeignet.

Diese Wurstdrucker haben Limitierungen und verziehen sich etwas, dem 
sollte man sich halt bewusst sein. Auf 0.1mm wird man damit nichts genau 
hinbekommen.
Für grobe Prototypen aber durchaus brauchbar.
Schnapper oder ähnliches braucht man damit natürlich nicht versuchen.

Autor: Tobi P. (Gast)
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Dd S. schrieb:
> Für grobe Prototypen aber durchaus brauchbar.
> Schnapper oder ähnliches braucht man damit natürlich nicht versuchen.

XYZ Klebepistolen sind auch denkbar ungeeignet.

Geht aber als SLS bei jedem Druckservice. Hab ein kleine Getriebegehäuse 
konstruiert bei dem der dünne Deckel aufgeschnappt wird. Geht wunderbar, 
Schnapper sollten da erst recht kein Problem sein.

Ein anderes Gehäuse hat einen Rezess im Deckel. Das passt saugend 
schmatzend, auch bei mehreren Produktionen.

Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Richtig richtig. Nun ist die Frage unter welcher Bedingung man da zu
> sinnvollen Leuten kommt - gerade, wenn man Neu in einer Region ist.
> Sich parallel mit anderen zu Gründen sehe ich ein - das schafft
> wenigstens eine Erweiterung des umgebenden Netzwerks. Das ist aber ein
> sehr langfristiger Weg. Hmmh.

Du willst alles gleichzeitig. "Auswandern", Firma gründen, Mitarbeiter 
suchen, Produkt zu Ende entwickeln, Produktionsvorbereitung machen und 
den Vertrieb wirst du auch irgendwie starten müssen. Das ganze als one 
man show.

Simultanschach an 10 Brettern wo du auch noch die Figuren drechseln und 
den Raum heizen must.

Kennst du jemanden der das hinbekommen hat? Meine Wenigkeit kennt 
keinen.

So wie du da herangehst ist der Frust vorprogrammiert. Es sei denn das 
die Welt auf dein Produkt gewartet hat oder du genug Kohle zum 
verbrennen hast. Ist aber sehr selten.

Schreib dir einen Businessplan in dem die ganzen Faktoren mit drin sind 
und zeig das mal jemandem (ohne das Produkt zu benennen). Z.b. deiner 
Hausbank. Da wird dir nicht nur der Kopf gewaschen sondern Komplettrasur 
und einölen sind auch noch drin ;-).

Es wird aber vermutlich reichen das selbst zu lesen.

Geld hat scharfe Zähne, lass dich nicht beißen. Schon gar nicht von dir 
selber.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Tobi P. schrieb:
> Schreib dir einen Businessplan in dem die ganzen Faktoren mit drin sind
> und zeig das mal jemandem (ohne das Produkt zu benennen). Z.b. deiner
> Hausbank. Da wird dir nicht nur der Kopf gewaschen sondern Komplettrasur
> und einölen sind auch noch drin ;-).

:-)))

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Ich stände in Deutschland vor exakt dem selben Problem. Hier könnte man 
sich nur einfacher treffen. Nur ein kleiner Unterschied, dank moderner 
Kommunikationsmittel namens Neuland.
BP steht, muss aber noch einige Revisionen gefeilt werden. Wie gesagt, 
die Hilfe erfahrener Leute habe ich. Nur am Kern scheitert es.
Aber ich sehe schon, der Konsens ist, dass es am Personal scheitern 
wird.
Ich nehme das mal so als Antwort ausm Thread mit. Ob ich mich davon 
abhalten lasse sei mal dahingestellt. Habs weit genug gebracht.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Nicht ganz selten ist es ja auch so, dass man seine eigenen Ideen für 
unfassbar gut und großartig hält. Mit dieser Meinung steht man aber 
bisweilen sehr, sehr alleine da ;-)

Um zu wissen, ob eine Idee als Produkt oder als Dienstleistung 
tatsächlich wirtschaftlichen Erfolg haben kann, müsste man 
Marktforschung betreiben. Das wiederum ist schwer bis unmöglich, wenn 
man über das potenzielle Produkt so gar nichts sagen will.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Oder man hat schon mit anderen Firmengründern und eventuellen 
Distributoren geredet und die versprechen gute Zahlen und bestätigen die 
sichere Investition, wenn [..] Team.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Wir waren doch schon so weit, dass man so ziemlich jegliche Leistung 
auch einkaufen kann. Deswegen gibt es ja überhaupt so viele 
Auftragsfertiger.

Dass ein wie auch immer geartetes Team wichtiger sein soll als ein 
konkret zu Ende entwickeltes Produkt, will mir nicht so recht 
einleuchten. Menschen können jederzeit ein Startup verlassen, wenn ihnen 
gerade danach ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Und deine Strategie ist außer sich selbst quasi kein Know-How in der 
Firma zu haben. Was meinste denn, was dich dann von aufkommenden 
Konkurrenten die aufgrund massiven Budgets und getestetem Markt Manpower 
ohne ende haben, unterscheidet?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Oder man hat schon mit anderen Firmengründern und eventuellen
> Distributoren geredet und die versprechen gute Zahlen und bestätigen die
> sichere Investition, wenn [..] Team.

LOL - ein LOI (Letter of intent) als Geschäftsgrundlage, das kesselt!

Autor: Joe F. (easylife)
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Hallo A. G.,

mit einem zusätzlichen Elektrotechniker und einem Industriedesigner ist 
dir nur kurzfristig geholfen, während der noch andauernden 
Entwicklungsphase.
Danach kommen dann so Aufgaben auf deine neue Firma zu, wie 
Zertifizierung, Handbuch incl. entsprechender Erfüllung von 
Pflichtangaben, Ein-/Ausfuhrregelungen, Verpackungsdesign, 
Produktionsbetreuung, Marketing, Vertrieb, Logistik, Altgeräterücknahme, 
Handhabung von Garantiefällen, Kundenkontakt (Hotline), Support, 
Steuerangelegenheiten und, und, und.
Das unterschätzt man gerne mal ;-)
Ausserdem ist es so, dass sich das Aufgabengebiet für deine zukünftige 
Firma stark wandelt, sobald die Entwicklung in Produktion geht.
Da brauchst du wie gesagt plötzlich ganz andere Leute, und deine 
Entwickler drehen Däumchen, ausser du hast schon längst 2 weitere 
Entwicklungen in Petto...

Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, deine Idee wasserdicht patentieren 
und "geschmackschützen" zu lassen und dann einen (möglichst 
marktführenden) Partner zu finden, der dein Produkt in sein Portfolio 
aufnehmen kann.
Aufwand: vermutlich <20K (für Patentanwalt und einen Rechtsanwalt für 
stichhaltiges NDA).
Beim Verkauf bietet sich sowohl ein Buyout als auch Royalties an, oder 
eine Kombination daraus.
Vorteil für dich: du hast keine weitere Arbeit an der Entwicklung bis 
zur Serienreife, kein Risiko, keine Kosten und kannst dich gemütlich dem 
nächsten Projekt widmen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Oder man hat schon mit anderen Firmengründern und eventuellen
> Distributoren geredet und die versprechen gute Zahlen und bestätigen die
> sichere Investition, wenn [..] Team.

Wie hast du das herausgefunden ohne die Produktidee aufzudecken?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Manchen Leuten kann man vertrauen, manchen nicht.

Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Manchen Leuten kann man vertrauen, manchen nicht.
War das jetzt im Wiener Umland (bzw. im Hinblick auf die Umzug dorthin) 
oder im nicht ganz so tollen Old Germany?

Autor: Thomas B. (thomas2)
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Ich weiß nicht, ob ich das Entscheidende überlesen habe, aber irgendwie 
ist mir noch nicht klar, was du eigentlich genau suchst oder was du mit 
"unter Startup-Bedingungen arbeiten" genau meinst. Geht es um bezahlte 
Mitarbeiter? Oder Geschäftspartner? Oder eine Mischung daraus? Oder ganz 
anders? Ist es zwingend ein Vollzeitjob oder kann es z. B. ein 
Freelancer nebenbei machen? Können die Mitstreiter mittelfristig 
zumindest etwas Geld verdienen, oder sollen sie möglichst noch welches 
mitbringen, oder zumindest finanziell unabhängig sein? Und um welches 
Produkt oder welche Branche geht es überhaupt?

Von solchen Fragen hängt es halt maßgeblich ab, wo man evtl. jemanden 
finden kann. Gute Leute zu finden ist heute generell nicht einfach, und 
leider sind deine Anforderungen schon auch sehr spezifisch. 
Elektroniker, die professionell layouten oder Designer, die 
professionell Spritzgußteile konstruieren findest du nicht mal eben so 
an der Uni oder in einem Makerspace. Mit Berufsanfängern kannst du 
nichts anfangen, wer soll sie denn einlernen? Und Profis werden nicht 
mal eben so einen sicheren Job aufgeben, um zu dir zu wechseln. Im 
Grunde hast du wahrscheinlich nur die Möglichkeit, mit Freelancern zu 
arbeiten, oder evtl. mit Leuten, die nebenberuflich einsteigen wollen.

Vielleicht ist es auch der völlig falsche Ansatz, einen Layouter oder 
Spritzgußkonstrukteur zu suchen, denn solche speziellen Tätigkeiten kann 
man gut extern vergeben - das machen auch wesentlich größere Firmen. Du 
bräuchtest eher jemanden, der die Kernkompetenzen deiner Firma 
beherrscht und der möglichst nicht nur seine Arbeitskraft gegen 
maximalen Gewinn verkaufen will, sondern mit Herzblut dabei ist. 
Letzteres wird am ehesten über den persönlichen Bekanntenkreis 
funktionieren oder vielleicht auch über Kontakte in der Branche. Wenn es 
sich um ein Produkt für Endanwender handelt, findet sich vielleicht in 
einschlägigen Foren jemand, der gerne sein Hobby zum Beruf machen würde. 
Wenn es sich um ein Zulieferprodukt handelt, kommen potentielle Kunden 
oder Lieferanten aus der Branche in Frage. Solange du das geheim hältst, 
sind konkrete Tipps naturgemäß schwierig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tobi P. (Gast)
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Thomas B. schrieb:
> Solange du das geheim hältst, sind konkrete Tipps naturgemäß schwierig.

Ob er wohl Fisch mag?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Thomas B., du hast einen sehr sehr guten Beitrag verfasst. Im Prinzip 
alles aufm Punkt gebracht.
Dann gehts los:

Thomas B. schrieb:
> Geht es um bezahlte  Mitarbeiter? Oder Geschäftspartner?
> Oder eine Mischung daraus? Oder ganz anders?
Ich denke der zweite Mann im Unternehmen ist relativ automatisch "eine 
Mischung daraus". Es muss niemand Kapital mitbringen und natürlich soll 
Gehalt bezahlt werden, dafür suche ich ja Investoren.

Vollzeit wäre stark zu bevorzugen. Je schneller man fertig ist, desto 
eher gehts aufm Markt.

Mit Startup-Bedingungen meine ich die 
Klischee-Klein-Klitschen-Arbeitsverhältnisse, also hoher Einsatz und 
potentielles Jobrisiko evtl schlechte Stunden, aber sehr Individuell und 
für jemand, der für den Job lebt sehr befriedigend. Das heißt nicht, 
dass solche Verhältnisse mein Ziel sind, sondern ich kann einfach nicht 
versprechen, wie es so nicht wird.

Thomas B. schrieb:
> Mit Berufsanfängern kannst du
> nichts anfangen, wer soll sie denn einlernen? Und Profis werden nicht
> mal eben so einen sicheren Job aufgeben, um zu dir zu wechseln. Im
> Grunde hast du wahrscheinlich nur die Möglichkeit, mit Freelancern zu
> arbeiten, oder evtl. mit Leuten, die nebenberuflich einsteigen wollen.

Berufsanfänger mit praktischer Erfahrung gibt es durchaus im 
Hobbybereich, wenn sie Ihr Hobby mit Leidenschaft leben. Ich würde da 
spontan nichts generalisieren sondern eher auf Referenzen setzen. Aber 
ich verstehe deine Nachricht durchaus; die Chancen sind halt gering.
Freelancer und nebenberufliche Leute haben auch qualitative Schwankungen 
- die muss man genauso kennenlernen wie jeden anderen.

Thomas B. schrieb:
> Du bräuchtest eher jemanden, der die Kernkompetenzen deiner Firma
> beherrscht und der möglichst nicht nur seine Arbeitskraft gegen
> maximalen Gewinn verkaufen will

Exakt. Und mein Bekanntenkreis ist dahingehend leider erschöpft. Bzw 
damit belegt was zu verteilen ist (Bestücker z.B. ist vergeben). Daher 
brauche ich neue Leute.

Autor: Thomas B. (thomas2)
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> Berufsanfänger mit praktischer Erfahrung gibt es durchaus im
> Hobbybereich, wenn sie Ihr Hobby mit Leidenschaft leben.

Praktische Erfahrung sicherlich, aber doch nicht auf professionellem 
Niveau in den genannten Bereichen.

Wenn du direkt große Stückzahlen produzieren willst, muss die Platine 
nicht nur funktionieren, sondern auch die EMV-Anforderungen sicher 
erfüllen. Wo soll da ein Hobbyelektroniker die entsprechende Erfahrung 
herhaben? Ich habe in einer Firma mit mehreren Elektronikentwicklern 
gearbeitet, da hat keiner ein Layout für ein wichtiges Produkt selber 
gemacht - das haben wir einem externen Spezialisten überlassen, der 
nichts anderes macht.

Und woher soll ein Hobbyist Erfahrung mit Spritzguss haben? Dass ist eh 
ein Thema, wo wir uns trotz eigentlich erfahrenem Konstrukteur (halt 
scheinbar leider nicht in diesem Bereich) mal einigermaßen die Finger 
verbrannt haben. Da der Werkzeugbau teuer ist, kann man hier durch eine 
Fehlkonstruktion schnell viel Geld in den Sand setzen, von den 
zeitlichen Verzögerungen ganz zu schweigen. Ich würde da direkt zu einer 
Firma gehen, die die Teile konstruiert UND fertigt, dann hat man 
wenigstens nur einen Ansprechpartner und darf sich nicht noch 
rumstreiten, wer bei Fehlern die Schuld hat.

Autor: Nicht W. (nichtsowichtig)
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Das wäre was für mich!

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Was spricht konkret dagegen, von diesem Produkt eine Pilotserie 
anfertigen zu lassen? Bei einer Firma, die einen guten Ruf als 
Auftragsfertiger hat?

Autor: BastelIng (Gast)
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Der To scheint etwas ganz tolles erdacht zu haben, macht aber den 
entscheidenden Fehler - es nicht fix zu patentieren.
So will er halt nicht damit an Aussenstehende - und steht mit der 
dadurch nicht unbegründeten Paranoia sich selbst im Weg.

Kleiner Tipp : wenn Du in Deutschland bleibst, kannst Du dir über das 
wipano Förderprogramm die Hälfte der Patentkosten spendieren lassen. 
Selbst für ein EU Patent. Incl. Anwalt oder sogar einem externen 
Prototypenbau.

Autor: ohne Account (Gast)
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Thomas B. schrieb:
> Von solchen Fragen hängt es halt maßgeblich ab, wo man evtl. jemanden
> finden kann. Gute Leute zu finden ist heute generell nicht einfach, und
> leider sind deine Anforderungen schon auch sehr spezifisch.
letztendlich zu hoch für normale Einsteiger und viel zu unsicher für 
Spezialisten.
Und dann auch noch lokale Begrenzung auf Österreich.

> Elektroniker, die professionell layouten oder Designer, die
> professionell Spritzgußteile konstruieren findest du nicht mal eben so
> an der Uni oder in einem Makerspace. Mit Berufsanfängern kannst du
> nichts anfangen, wer soll sie denn einlernen?
darauf wird es aber hinauslaufen

> Und Profis werden nicht
> mal eben so einen sicheren Job aufgeben, um zu dir zu wechseln.
richtig, niemals.

> Im Grunde hast du wahrscheinlich nur die Möglichkeit, mit Freelancern zu
> arbeiten, oder evtl. mit Leuten, die nebenberuflich einsteigen wollen.
haha, die haben entweder astronomische Tagessätze oder sind eben 
getarnte Berufsanfänger.



 A. G. (Firma: TBD) schrieb:
> Ich habe übrigens durchaus Kontakte zu Leuten, mit denen ich mich gern
> Selbständig machen würde. Aber die machen sich halt lieber selbst
> Selbständig oder haben halt Probleme mit dem Umzug nach Österreich -
> auch wenn es objektiv das bessere Land ist.
Warum Österreich? Wenigstens grenznah?
Du könntest ja auch nach Bulgarien, Rumänien, Slowakei, etc. gehen, wenn 
es denn EU sein muß - da ist es u.U. noch billiger als in Österreich?


BastelIng schrieb:
> Der To scheint etwas ganz tolles erdacht zu haben, macht aber den
> entscheidenden Fehler - es nicht fix zu patentieren.
Vielleicht ist das Patent zu teuer oder es läßt sich leicht umgehen .... 
deshalb wohl die Vorgabe von 0 auf 100 durchzustarten mit der 
Produktion?!



Ich würde Patent anmelden, das Ganze in Lizenz vergeben, die
Lizenzeinnahmen kassieren und was neues anfangen.
So ist das Risiko viel geringer.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
> Datum: 25.05.2019 20:09

Hatte gestern abend auch eine Besprechung wo man mich als Finanzierer 
für eine Sache gewinnen wollte.

Traumtänzerei !

Wenn das Ganze fachlich und sachlich Substanz hat bin ich gerne bereit 
etwas zu investieren, auch finanziell.

Bei zuviel heißer Luft mache ich jedoch einen Rückzieher.

Am besten versuchst du es mit einer Würstchenbude.

Autor: Oscar K. (sieges)
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hallo,
ich hatte Dir eine Nachricht geschickt.
Die ist entweder bei Dir im Spam Order gelandet, oder aber untergegangen 
???
Noch einen schönen Tag.
cheers

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Mark B. schrieb:
> Was spricht konkret dagegen, von diesem Produkt eine Pilotserie
> anfertigen zu lassen? Bei einer Firma, die einen guten Ruf als
> Auftragsfertiger hat?

Ja, was?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Stand oben schon mal. Wenn nirgendwo eine Produktionslinie existiert, 
die mein Produkt fertigen kann, gibt es auch keinen Auftragsfertiger, 
der den Auftrag übernehmen könnte. Die erste Frage wäre nämlich "wie 
soll man es denn herstellen?" und genau das (die Implementierung, nicht 
das Konzept) muss noch mit einem Team ausgearbeitet werden. Oder soll er 
Auftragsfertiger das alles ausarbeiten und die Ingenieurskosten x2 an 
mich weitergeben? Ist das euer Sinn von Wirtschaftlichkeit? 
Wahrscheinlich schon, da selbst machen - egal mit wem - garantiert nicht 
die Kompetenz erreichen wird, die ein Auftragsfertiger liefert.. blah 
blah.

Es ist auch vollkommen sinnlos darüber zu diskutieren. Ihr wollt mit 
aller Kraft den Kern der Frage aushebeln - mit der Generalannahme, dass 
ich vollkommen Bescheuert bin und meine Hausaufgaben nicht gemacht habe.

In den letzten Antworten ging es hier entweder darum, oder Trolle wie 
Zocker mit Gast-Account.
Ich denke, ich habe alle Informationen mitgenommen, die ich mitnehmen 
kann:
- es ist zu spät für alles
- ich bin eh zu blöd
- ich soll es andere machen lassen
- wird eh nichts

Danke. Ich denke ich stürze mich jetzt heftigs ausm Kellerfenster.
Ihr habs geschafft. Ich gebs auf. Alles um sonst.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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A. G. schrieb:
> Stand oben schon mal. Wenn nirgendwo eine Produktionslinie existiert,
> die mein Produkt fertigen kann, gibt es auch keinen Auftragsfertiger,
> der den Auftrag übernehmen könnte.

Bezieht sich das auf eine eventuelle Endmontage oder auf die Anfertigung 
spezieller Komponenten?

> Die erste Frage wäre nämlich "wie
> soll man es denn herstellen?"

Im Prinzip müsste ein solche Frage aber am Anfang der 8 Jahre stehen und 
nicht am Ende. Denn wenn ich erst mal gar nicht weiß wie ich etwas 
herstellen kann, ist jede weitere Investition sinnlos. Eine solche Idee 
fängt meist mit z.B. der Entdeckung einer neuen Herstellungsmethode an, 
und daraus wird dann ein Produkt. Umgekehrt ist das nur in eng 
begrenzten Umständen sinnvoll.

> Es ist auch vollkommen sinnlos darüber zu diskutieren. Ihr wollt mit
> aller Kraft den Kern der Frage aushebeln - mit der Generalannahme, dass
> ich vollkommen Bescheuert bin und meine Hausaufgaben nicht gemacht habe.

Diese Annahme nährt sich allerdings massiv aus deinen Ausführungen, 
daher solltest du hier die Schuld bei dir selbst suchen.

Du sprichst nämlich davon, eine Technologie marktreif gemacht zu haben. 
Das widerspricht aber deiner Ausführung das du nicht weißt wie diese zu 
Fertigen ist. Das passt nicht.

Das ganze deutet dann auf einen enormen Technologiesprung hin, dann 
suchst du aber einen Mitarbeiter der einen 3D Drucker mitbringt. Passt 
wieder nicht.

Bei deiner Story passt gar nichts zusammen. Wie kannst du dich da über 
die Reaktionen wundern? Such die Schuld bei dir, ordne deine Gedanken 
bevor du schreibst.

Autor: Dr.Who (Gast)
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A. G. schrieb:
> Ihr habs geschafft.

Das hast du selbst geschafft, weil du eine Lösung für ein
fiktives Problem suchst. Das kommt halt hier nicht gut an.
Da ist der Verriss vorprogrammiert.

Die Diskussion bzgl. Patent ist auch müßig, weil eine Idee
ja erst mal von der Schöpfungshöhe patentwürdig sein muss.
Wenn man seine Idee, z.B. in Fachzeitschriften publiziert,
kann man einerseits Investoren anlocken, andererseits kann
die Idee dann von niemanden mehr patentiert werden.
Wenn einer die Idee klauen will, um die zu vermarkten, lass
ihn doch.
Konkurrenz belebt das Geschäft und Kunden mit Verbesserungs-
vorschlägen kommen schnell auf einen zu. Gegenüber Mitbewerbern
hast du dann ein Know-How-Vorteil weil dein Mitbewerber nur
kopiert. Sonderwünsche kann man prima in Rechnung stellen.

Was die nun gestellte Frage angeht, schaut man eben mal z.B.
bei Wlw.de und lässt sich Angebote machen. Evtl. wird sogar
günstiger als gedacht.
Einen 3D-Druccker-Inhaber sollte sich über das schwarze
Brett der lokalen Uni finden.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Cyblord -. schrieb:
> Bei deiner Story passt gar nichts zusammen. Wie kannst du dich da über
> die Reaktionen wundern? Such die Schuld bei dir, ordne deine Gedanken
> bevor du schreibst.

Dem stimme ich zu.

Ohne vernünftige Informationen darüber, um was es denn nun eigentlich 
geht, wird man hier per Ferndiagnose wohl auch nicht weiterhelfen 
können. Dafür ist das alles viel zu vage. Und "Rumstochern im Nebel" war 
noch nie eine gute Taktik.

Autor: Systemd (Gast)
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Ich vermute der TO nimmt sich selbst zu wichtig. Hat wohl eine 
"Erfindung" gemacht dessen "Funktion" schon nicht verraten werden darf, 
weil sonst alle dummen Mitbewerber plötzlich es nachbauen könnten und 
dem TO fantastiliarden an Euros durch die Lappen gehen würde.

Womöglich hat bereits eine andere Firma einen Test gefahren und das 
Projekt eingestampft.

Das Projekt ist eine Totgeburt. Paranoia steht dem TO im Weg. Zusätzlich 
kommen Selbstüberschätzung und Unwissenheit. Wieso soll man einen 
Mitarbeiter mit 3D-Drucker suchen, wenn so etwas bereits online 
angeboten wird?

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Dass hier das Grundthema der Mitarbeiterfindung nicht diskutiert werden 
kann ist schlichtweg die unerträgliche Neugier mancher Weniger. Mein 
Produkt im Detail oder was auch immer hat nichts mit dem Thema zu tun. 
Ihr hab nur Lust darüber zu reden, anstatt sich mit den wichtigen 
Inhalten auseinander zu setzen. Ist schon ok - ich verstehe das. Das 
Ausarten weil ich nicht auf die Themenverfehlung eingehe, weniger.

Es kann auch sein, dass hier manche Leute missverstehen, dass dieser 
Thread keine Mitarbeitersuche ansich ist, sondern nur über 
Mitstreiter-Suche handeln soll.
Dass ich mein Projekt kurz umschreibe, damit klar wird nach welchen 
Charakteren ich suche, war notwendig, damit man eventuell darauf 
eingehen kann, wo man sojemanden am ehesten findet.
Warum hier nun technische Details notwendig sind oder en warum 
hinterfragt wird, ob ich die Mitstreiter wirklich brauche, ist 
vollkommen unklar.

Selbst wenn ich keinen Mitstreiter bräuchte und mich das Problem einfach 
nur interessiert, wäre ein Austausch darüber möglich.

Ich würde gern mal von den Kritikern hören, wie ihr euch vorstellt über 
das Thema der Mitarbeitersuche für Startups zu reden. Wobei es darum 
ganz klar um einen Foren-Post gehen soll und nicht um ein 
Stellenangebot.
Würdet ihr mit allen technischen Details anfangen? Ist das echt so? Wäre 
das wirklich der Garant, dass es zum Schluss um das Thema der 
Mitarbeitersuche geht?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Das Projekt ist eine Totgeburt. Paranoia steht dem TO im Weg. Zusätzlich
> kommen Selbstüberschätzung und Unwissenheit. Wieso soll man einen
> Mitarbeiter mit 3D-Drucker suchen, wenn so etwas bereits online
> angeboten wird?
das Ganze klingt sehr unseriös.
Wenn der TO nach eigener Aussage schon 8 Jahre mit der Optimierung 
verbracht hat, dann würde ich ja mal langsam anfangen zu verkaufen statt 
immer weiter zu optimieren?
Du brauchst keinen Partner, sondern einen Verkaufsleiter!

> Danke. Ich denke ich stürze mich jetzt heftigs ausm Kellerfenster.
> Ihr habs geschafft. Ich gebs auf. Alles um sonst.
okay, aber weiter oben schreibt Oskar K.:

> hallo,
> ich hatte Dir eine Nachricht geschickt.
> Die ist entweder bei Dir im Spam Order gelandet, oder aber untergegangen
> ???

Hast Du dem mal geantwortet, paßt der nicht in Dein Teamkonzept oder am 
Ende doch nur die übliche Trollnummer, um Leuten den Mund wässrig zu 
machen und dann am Ende doch nur alles heiße Luft a la Hahaha, 
reingelegt, ich bin nur ein Troll?
Irgendwie seltsam Dein Anliegen - Resonanz scheint es trotz der 
eigenartigen Bedingungen genug zu geben, aber die sind Dir alle nicht 
gut genug ?
Deshalb spare ich mir auch eine PN.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Es kann auch sein, dass hier manche Leute missverstehen, dass dieser
> Thread keine Mitarbeitersuche ansich ist, sondern nur über
> Mitstreiter-Suche handeln soll.
falscher Ansatz!
Ist Dein Produkt nach 8 Jahren fertig oder nicht?
Ewige Optimierung führt zu nichts, wenn Du den Verkauf nicht wagst!

> Ich würde gern mal von den Kritikern hören, wie ihr euch vorstellt über
> das Thema der Mitarbeitersuche für Startups zu reden.
Du bist der Chef, der einstellt oder entläßt!
Du legst die Kriterien fest und mußt mit den Folgen leben.

> Wobei es darum ganz klar um einen Foren-Post gehen soll und nicht um ein
> Stellenangebot.
Ja und die wurden gute Tips gegeben.

> Würdet ihr mit allen technischen Details anfangen? Ist das echt so?
Deine Anforderungen sind so spezifisch, daß kein Profi darauf eingehen 
wird - also im Prinzip nur Seiteneinsteiger oder Berufsanfänger.
Mehr wirst Du nicht finden - vielleicht klappt das ja mit den Anfänger, 
50:50 Chance.

> Wäre das wirklich der Garant, dass es zum Schluss um das Thema der
> Mitarbeitersuche geht?
Willst Du eine Stiftung gründen?
Siehe oben, Du brauchst einen Verkäufer - wer 8 Jahre lang nix verkauft 
und das falsche Personal sucht .... was soll man da sagen?

Autor: Korrektiv (Gast)
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A. G. schrieb:
> Warum hier nun technische Details notwendig sind oder en warum
> hinterfragt wird, ob ich die Mitstreiter wirklich brauche, ist
> vollkommen unklar.

Du begreifst leider immer noch nicht, was man Dir hier verdeutlichen 
möchte.

Stell Dir mal vor, Du hast ordentlich Erfahrung in verschiedenen 
Bereichen, und dann kommt jemand zu Dir und präsentiert Dir einen Plan, 
der allerdings vor Widersprüchen, Fehlannahmen und offenen Fragen in 
diesen Bereichen nur so strotzt.

Dieser Jemand bittet Dich nun, Dir Tipps zu geben, in kurzer Zeit 
verhältnismäßig viele Mitarbeiter für die Umsetzung seines Plans zu 
finden.

Würdest Du den dann stillschweigend gegen die Wand fahren lassen?

Bis jetzt ist wegen Deiner widersprüchlichen Ausführungen zudem noch 
nicht mal sicher, ob Du nun selbst fertigen und/oder montieren möchtest.

Du hast für Deine hochgradig unspezifischen Äußerungen außerdem schon 
einige gute Hinweise bekommen, die Du scheinbar nicht wahrgenommen hast. 
Das mag daran liegen, dass die Antworten auf Deine Fragen zwangsweise 
genau so vage sind wie die Fragen selbst - oder aber trivial, wie z.B. 
die Tatsache, dass man gewöhnliche Montage-Mitarbeiter klaglos über gute 
Stellenanzeigen und gutes Gehalt findet. Aber denk mal nicht, dass sich 
eine zweistellige Anzahl Mitarbeiter ohne Reibungsverluste führen lässt. 
Schon für den Bewerbungsprozess geht viel Zeit drauf und man benötigt 
gute Menschenkenntnis, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Nach 8 Jahren noch Mitstreiter zu suchen, halte ich für gewagt. Das ist 
inzwischen eindeutig Deine Entwicklung und es wird auch so schon noch 
genug Spannungen geben, also ohne Leute, die aus Gründersicht 
mitbestimmen möchten. Du wirst Dich noch wundern, wie Du als Gründer 
plötzlich von Investoren "durchleuchtet" wirst, quer durchs Land fahren 
darfst, stundenlange Gespräche führen musst und Fragen gestellt 
bekommst, die Du selbst mit einer dicken Haut bestenfalls als 
befremdlich empfindest. Da Du ganz offensichtlich keine 
Steve-Jobs-Qualitäten hast, sind die bereits gegebenen Tipps mit dem 
Bankdarlehen, den externen Designern und der Auftragsfertigung 
eigentlich schon die richtigen. Aber selbst die Bank mit ihren 
raffgierigen Gaunern wird voraussichtlich Zweifel an Deinem sportlichen 
Vorschlag anmelden, mal eben mehrere Jahre gesunden Wachstums und 
Markt-Anpassungen zu überspringen und gleich zum Abschöpfen der Sahne 
überzugehen.

Autor: Tobi P. (Gast)
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A. G. schrieb:
> Dass hier das Grundthema der Mitarbeiterfindung nicht diskutiert werden
> kann ist schlichtweg die unerträgliche Neugier mancher Weniger.

Du kannst es nicht diskutieren weil dies ein Forum für technische 
Hobbyisten ist und keines für Personalbeschaffung. Warum du der Meinung 
bist das ein Thema das am Schwerpunkt des Forums vorbei geht hier zu 
deiner Zufriedenheit diskutiert werden kann ist mir schleierhaft.

Natürlich kommen Fragen zur Technik, wenn dich das wundert ... .

> In den letzten Antworten ging es hier entweder darum, oder Trolle wie
> Zocker mit Gast-Account.

Wer derart wirre und nebulöse Anforderungen hat, sich dann auch noch 
widerspricht und anscheinend von Business wenig Ahnung hat der muss sich 
nicht wundern. Das merkt man auch daran das du hier Zeit und Energie 
verschwendest.

Die Persönlichkeit des Geschäftsführers ist absolut entscheidend, das 
ist der Wahlspruch bei Risikokapital. Bei deinem auftreten hier würde 
ich annehmen das nach der ersten Runde Schluss wäre.

Hier in Hamburg gibt es bei den Pfeffersäcken einen schönen Wahlspruch:
"Die besten Geschäfte sind jene die wie nie gemacht haben"

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Lieber Herr Ohne Account,
natürlich habe ich mich um die PN gekümmert aber private Kommunikation 
ist privat und ich verstehe nicht, warum das jetzt ins Forum soll, außer 
dass du krampfhaft versuchst mich ins schlechte Licht zu rücken. Ob ich 
von dir wirklich eine PN wöllte sei auch mal dahingestellt, da deine 
grundnegative Einstellung nur schwerlich eine Basis für irgendetwas ist.

>ist Dein Produkt nach 8 Jahren fertig oder nicht?
Meine Technologie ist fertig. Das Produkt noch nicht.

>Ewige Optimierung führt zu nichts, wenn Du den Verkauf nicht wagst!
Optimierung hat zur fertigen Technologie geführt. Aber gut. Ist ja eh 
alles
>falscher Ansatz!

>Du brauchst keinen Partner, sondern einen Verkaufsleiter!
Was du schon wieder alles weißt. Vielleicht habe ich schon gute 
Distributorenkontakte (Grundlage zur Marktabschätzung). Was verleitet 
dich denn zu solch sinnfreien Aussagen?
Würde ich Probleme beim Verkauf haben, würde ich eventuell danach 
fragen. Aber klar, ich bin grundsätzlich zu dumm, sodass ich mich um die 
Grundlagen meiner Zukunft keinesfalls gekümmert haben kann. -_-

>Du bist der Chef, der einstellt oder entläßt!
>Du legst die Kriterien fest und mußt mit den Folgen leben.
Das ist sehr blindes Gerede. Das Ergebnis einer Suche ergibt durchaus 
verschiedene Qualität je nach dem wo man sucht. Kannste ja auch mal 
schnell in der digitalen Welt probieren und einmal mit Google, einmal 
mit Yahoo was suchen. Da erkennt man recht schnell, dass das eine evtl 
besser als das andere ist.



Korrektiv schrieb:
> Stell Dir mal vor, Du hast ordentlich Erfahrung in verschiedenen
> Bereichen, und dann kommt jemand zu Dir und präsentiert Dir einen Plan,
> der allerdings vor Widersprüchen, Fehlannahmen und offenen Fragen in
> diesen Bereichen nur so strotzt.
Das Problem ist ja eher, dass der Thread dahingehend Entfürht wurde. Ich 
wollte nie einen Plan präsentieren, noch habe ich das in irgendeiner 
Weiße in einer Art getan, die dem Plan gerecht würde.. wozu auch. Ich 
will hier ja keine Mitarbeiter finden sondern eher über das Thema 
allgemein reden. Ich dachte für eine direkte Mitarbeitersuche könnte man 
hier direkt offene Stellen inserieren. Das ist doch klar abgegrenzt, 
oder nicht?
Allenfalls habe ich auf die Fantasie der Leute reagiert die auf 
vollkommenen Abwegen landet, weil auch alles maximal negativ angenommen 
wird. Dafür kann ich nichts. Wenn das als inkohärentes Gebrabbel 
erscheint, verstehe ich das sogar, weil sich der Kontext der Verirrungen 
von Post zu Post ändert und man jedesmal aus einer anderen Situation 
heraus argumentiert, ohne überhaupt argumentieren zu wollen. Ich wollte, 
wenn überhaupt, verdeutlichen, dass die Leute mir ihren sinnlosen 
Annahmen vollkommen in die falsche Richtung rennen. Siehe "ohne Account" 
der total sicher meint, dass ich mich nur um den Verkauf kümmern muss, 
ohne überhaupt irgendwas zu wissen. Dass er nichts weiß, mag mein 
Verdienst sein. Dass er/sie die Klappe dann aber nicht halten kann ist 
sein/ihr menschliches Versagen. Die Generalannahme der maximalen 
Dummheit steht der Person da irgendwie im Weg.

>Bis jetzt ist wegen Deiner widersprüchlichen Ausführungen zudem noch
>nicht mal sicher, ob Du nun selbst fertigen und/oder montieren möchtest.
Himmelherje, natürlich! Aber je nach dem, welches Detail die Leute 
(vollkommen zweckfrei) hinterfragen sieht da die Antwort auch anders 
aus.
Was sinnvoll ist auszulagern, wird ausgelagert, was sinnvoll ist, 
in-house zu machen, wird selbst erledigt. Aber dann kommen wieder die 
Legastheniker an und unterstellen, dass ich eine Spritzgussmaschine 
hinstellen möchte, nur weil das CAD-Design meines Produkts mit dem 
Gedanken auf die Herstellbarkeit per Spritzguss erfolgen muss. Und dann 
regen sich da wieder Leute auf, die das bekloppt finden. Und dann weiß 
niemand mehr, worum es eigentlich geht. Und ich bin dann der, der sich 
unsicher erscheint.
Ach und dann bin ich der Unseriöse wenn man sich jemanden Wünscht, der 
verfahrensspezifisch designen kann und ich kann dir versprechen, dass da 
ein Enthusiast, der im Gründungsteam eines Startups mitzumachen möchte, 
mit hoher Wahrscheinlichkeit Erfahrungen mit einen 3D-Drucker hat.
Es geht hier ja nicht darum, dass man 100% einen 3D-Drucker hat und dem 
optimaler Weiße noch direkt im Bett platziert hat.. meine Güte.
Aber jo.. man kann einen natürlich auch wieder dumm reden. Wozu auch 
nicht.

Korrektiv schrieb:
> Nach 8 Jahren noch Mitstreiter zu suchen, halte ich für gewagt. Das ist
> inzwischen eindeutig Deine Entwicklung und es wird auch so schon noch
> genug Spannungen geben, also ohne Leute, die aus Gründersicht
> mitbestimmen möchten

Die Technologie ist meine, das heißt nicht, dass ich den Anspruch habe, 
das spätere Produkt selbst zu bestimmen. Im Gegenteil: ich halte einen 
Alleingang bei dem man sich zu 99% irgendwo dumm verrennt für einen 
Garant des Scheiterns.
Dafür wurde aber auch vorgeschlagen, dass ich mich mit anderen Gründern 
zusammentuen soll - nicht für Zusammenarbeit, sondern zum Austausch.
Löst aber auch nicht das Problem, dass ich Arbeit abzugeben habe und 
dass man sich auch wünscht in der Firma Know-How aufzubauen.
Ach sorry, ich meinte natürlich, ich habe das komplett ignoriert weil 
ich ein maximal schlechter Mensch per Grundannahme bin. ^_^

Autor: Bernd (Gast)
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@ TO

Du hörst/liest dich gerne reden/schreiben. Dein ganzen Einlassungen 
lassen mich vermuten, dass du ein Troll bist. Kann aber auch sei, dass 
du Trottel suchst, die die Arbeit machen und hinter denen du deine 
Unfähigkeit verstecken kannst.

Urteil: Heiße Luftproduzent der Woche.

Empfehlung: Dein Tag ist der Freitag. Der übliche Trolltag auf dem 
µCNet.

Autor: Tobi P. (Gast)
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Bernd schrieb:
> Dein ganzen Einlassungen lassen mich vermuten, dass du ein Troll bist.

Meine heimliche Hoffnung, weil wenn das alles ernst gemeint wäre ...

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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ok

Autor: Bernadette (Gast)
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1. Leute suchen, die gegen reguläre Bezahlung Kleinaufträge ausführen.

2. Dann ein Finanzkonzept und Vertriebskonzept erstellen. Dabei ist die 
Hilfe von erfahrenen Leuten sinnvoll.

3. Dann Carsten Maschmeyer fragen. Konzepte vorstellen und dann viel 
Glück.

Viel Erfolg

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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2. Habe ich und kümmert sich um 3.) wenngleich mit anderem Namen.

1) ist halt kein Kleinauftrag, daher der Wunsch nach Mitstreitern.

Hoffe, die antworten sind kurz genug.
Und danke für etwas Ernstgemeintes!

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Dein Problem besteht darin, dass der von dir ins Auge gefasste 
Personenkreis zur Personalrekrutierung seit mindestens acht Jahren 
selbständig seine eigenen Ideen zur Marktreife gebracht hat und 
demzufolge nur mäßiges Interesse an deinem Vorhaben zeigen dürfte.

Das nächste Problem wäre der Sprung zur Großproduktion bzw. 
Projektrealisierung. Älteren Säcken dürfte noch das 
Thermoselect-Verfahren ein Begriff sein. Außer Spesen nix gewesen.
Ein weiteres Beispiel gefällig? Das einst hochgelobte Choren-Verfahren 
zur supergünstigen usw.
Übriggeblieben ist davon irgendein Generator für Synthesegas.
Und noch ein Beispiel, allerdings für etwas, das nicht wirklich 
gebraucht wurde: Flowtex.

Vor diesem Hintergrund würde es mir schwerfallen, undsoweiter.

Viel Glück!

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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A. G. schrieb:
...
> Wie findet man Mitstreiter? Makerspaces oder Unis oder Stellenanzeigen?

Schalte doch mal eine aussagekräftige Anzeige hier im Forum.
Ich glaube aktuell, dass Du verschiedene Leute brauchst - Mitarbeiter 
für das Tagesgeschäft und mindestens einen erfahrenen Profi, der Dir für 
Deine Ideen als Sparringspartner dient. Letzterer muss auch nicht nach 
Österreich umziehen. ;)


> Ich habe auch Angst, dass ich jemanden eventuell Firmenanteile
> verspreche, mit dem man sich dann irgendwann nicht mehr versteht.

Dann musst Du eben entsprechende Verträge machen, bzw. von einem 
Juristen machen lassen. Ich arbeite oft und sehr gerne mit Start-ups. Es 
gibt Mechanismen für solche Themen. Richtig in die Hose geht es nur, 
wenn man zu Beginn nicht für klare Verhältnisse sorgt. Mit seinen besten 
Freunden macht man die härtesten Verträge...

Überleg Dir genau, wie Du Deine Mitstreiter an Dich binden möchtest. 
Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Ich sehe mit schöner 
Regelmäßigkeit die Unterschiede zwischen Gründern/Chefs, Mitarbeitern 
und Externen. Jeder hat verständlicherweise eine eigene Agenda. Viele 
Inhaber erwarten implizit, dass die Mitarbeiter auch kein Privatleben 
brauchen und 16/7 arbeiten. ;)


Wenn Dein Businessplan ergibt, dass mit Deiner Idee richtig Geld zu 
machen ist, dann wäre es die insgesamt günstigste Variante, möglichst 
frühzeitig mit einem Profi zu reden, Fachleute ordentlich zu bezahlen 
und die Idee schnell zu Geld zu machen. Die teuerste Variante ist 
langsam vor sich hinzufrickeln, Kapital zu verbrennen und dann 
zuzuschauen, wie irgendjemand anderes die selbe Marktlücke belegt.

Autor: Walter B. (walter1950)
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Hallo,

der Thread hat es sogar schon auf heise.de geschafft ;-)

Existenzgründer mit Problemen bei Stellenbesetzung
<https://www.heise.de/newsticker/meldung/Hunderttausende-neue-Jobs-Existenzgruender-mit-Problemen-bei-Stellenbesetzung-4435604.html>;

Ciao
Walter

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Danke für die letzten Beiträge, das ist durchaus erfrischend.

Marcus H. schrieb:
> Viele
> Inhaber erwarten implizit, dass die Mitarbeiter auch kein Privatleben
> brauchen und 16/7 arbeiten. ;)

Ich zitiere jetzt mal aus meiner Abschätzung der 
Produktionsgehaltskosten - dafür muss man ja in etwa die produktive Zeit 
eines Menschen abschätzen und der Arbeitszeit pro Produkt 
gegenüberstellen. Einen Arbeiter berechne ich mit:
- 8 Wochen frei im Jahr;
- 4 Tage pro Woche
- und an den 4 tagen nur jeweils 5h produktive Zeit.
- den Rest der Zeit hängt meine Generation vorm Smartphone.

Das gilt allerdings für die Produktion, um die es hier nicht geht. Ich 
hoffe aber, dass meine Einstellung gegenüber der Arbeitszeit fremder 
Leute klar rüber kommt.

Marcus H. schrieb:
> Wenn Dein Businessplan ergibt, dass mit Deiner Idee richtig Geld zu
> machen ist, dann wäre es die insgesamt günstigste Variante, möglichst
> frühzeitig mit einem Profi zu reden, Fachleute ordentlich zu bezahlen
> und die Idee schnell zu Geld zu machen. Die teuerste Variante ist
> langsam vor sich hinzufrickeln, Kapital zu verbrennen und dann
> zuzuschauen, wie irgendjemand anderes die selbe Marktlücke belegt.

Exakt so ist der Plan! Wie läuft denn bei dir die Zusammenarbeit ab?
Wird die Idee kommuniziert, der Auftrag bearbeitet und dann trennt man 
sich? Arbeitst du dann vor Ort oder getrennt im eigenen Büro?

Autor: werists (Gast)
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A. G. schrieb:
> Umzug nach Österreich -
> auch wenn es objektiv das bessere Land ist.

Na ja, wenn Du das behauptest kennst Du Dich doch aus im 
Unternehmensrecht bzw. Arbeitsrecht der Alpenrepublik. Dann kannst Du 
die korrekte Unternehmensform und die Art, Form und vertragliche 
Gestaltung der Beteiligung eines Mitstreiters wählen.

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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A. G. schrieb:
...
> ... Wie läuft denn bei dir die Zusammenarbeit ab?
> Wird die Idee kommuniziert, der Auftrag bearbeitet und dann trennt man
> sich?

Mal so, mal so - One-shot oder über 15 Jahre gemeinsam.


> Arbeitst du dann vor Ort oder getrennt im eigenen Büro?

Ich bevorzuge mein eigenes Büro. Bei Bedarf setze ich mich auch ins 
Auto, die Bahn oder den Flieger.
Du siehst ja, was ich so anbiete. Obwohl ich viele Kunden nur über 
Videokonferenz/Telko/Email kenne und wir dennoch erfolgreich 
zusammenarbeiten, ist je nach Thema ein persönlicher Kontakt oft am 
effizientesten.

Z.B. Kundenschulungen hier im Haus sind ganz praktisch, weil die Leute 
damit Ihrem Tagesgeschäft gelöst werden und sich richtig auf das Thema 
konzentrieren können.

Autor: A. G. (Firma: TBD) (de2at)
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Ich habe in der Tat etwas bei dir rumgeschnuppert. Nette Webseite und 
das Innenlagenfreilegen per Fräse ist eine echt coole Idee ^_^

Autor: Systemd (Gast)
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Na TBD,

ist dein Geheimprojekt etwa eine Softair-Handgranate, oder ein 
Brillenadapter mit OLED, oder etwa ein adaptierbarer "Link" für das 
Haus? :-)

Autor: Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo „A.G.“,

ich habe mir mal die Mühe gemacht, den kompletten Thread quer zu lesen. 
Du hast hier für einen µc-Thread schon ungewöhnlich viel konstruktive 
und brauchbare Vorschläge bekommen. Warum du die meisten davon als 
untauglich abtust, ist für mich nicht nachvollziehbar, aber schon wieder 
sehr viel typischer für solche Diskussionen hier.

Ich habe mich 2001 noch als Student selbstständig gemacht und seit dem 
vor vielen ähnliche Fragestellungen gestanden. Mein Ratschlag: Geh zur 
IHK, nutze deren Gründerberatung. Darüber findest du u.U. auch mögliche 
Mitstreiter. Wie du schon richtig erkannt hast, kann man nicht alles 
alleine machen. Daher ist auch einer der häufigsten Ratschläge in der 
Gründerberatung, sich Mitstreiter zu suchen. Allerdings ist wenig 
gewonnen, wenn sich 3-4 Ingenieure zusammen tun und gemeinsam an einer 
Entwicklung arbeiten. Um erfolgreich ein Unternehmen aufzubauen benötigt 
man noch ganz andere Kompetenzen. Marketing, Vertrieb, Einkauf, 
Produktion, Buchhaltung, Controlling. usw., und wenn das Unternehmen 
größer wird auch noch Personal, Qualitätssicherung und so weiter. Und 
für viele dieser Themen sind Kompetenzen und Know-How erforderlich, die 
ein Ingenieur klassisch nicht mitbringt. Deswegen sollten Gründerteams 
im Idealfall eine interdisziplinäre Zusammensetzung haben.

Nicht ohne Grund ist hier schon mehrfach empfohlen worden, die aktuell 
anstehenden Aufgaben als Dienstleistung einzukaufen. Dauerhafte 
Unterstützung würde ich mir eher in den Bereichen suchen, die du selbst 
nicht abdecken kannst. Und damit meine ich nicht Konstruktion oder 
Layout, sondern alles außerhalb der Produktentwicklung. Die Empfehlung 
extern zu gehen gilt genauso für die Fertigung. Auf der einen Seite 
sprichst du davon, dass nur noch Elektronik/Platine, Gehäuse und ein 
paar Kabel montiert werden müssen, auf der anderen Seite ist dafür 
angeblich eine komplizierte Fertigungslinie erforderlich, die noch kein 
Zulieferer hat. Die du aber als Kleinstunternehmen natürlich viel 
effizienter selbst aufbauen kannst. Aber: Das kannst du mit Sicherheit 
nicht. Und wenn es dir doch gelingen sollte, verbrennst du dabei viel 
Zeit und Geld, die du aktuell besser in andere Aufgaben investieren 
solltest. Auch die Skalierbarkeit der Produktion bekommt man gerade bei 
geringem Budget am Besten extern hin.

Also: Am Anfang so viel wie möglich außer Haus machen lassen. Aber eben 
nicht unbedingt direkt in China, sondern besser bei lokalen Anbietern. 
Dann kannst du dich von denen bezüglich fertigungstechnischer 
Produktoptimierungen beraten lassen und hast trotz externer Fertigung 
noch relativ kurze Wege. Wenn das Unternehmen eine Weile am Markt ist 
und gut läuft, kann man immer noch darüber nachdenken, was man 
zusätzlich selbst machen kann und will.

In Hinblick auf das Patent würde ich schnellstmöglich eine Erstberatung 
beim Patentanwalt machen, Fördermöglichkeiten wurden ja bereits erwähnt. 
Vielleicht hast du eine Uni in der Stadt, die ein 
Patentinformationszentrum hat, dort kann man sich z.T. auch beraten 
lassen. Eine nationale Patentanmeldung ist in der Regel auch mit Anwalt 
nicht all zu teuer. Der PA sorgt aber durch entsprechende Formulierung 
der Ansprüche dafür, dass das Patent möglichst „breit“ aufgestellt und 
wenig angreifbar ist. Mit der deutschen Anmeldung kannst du in einem 
gewissen Zeitraum Anmeldungen für weitere europäische Staaten 
nachschieben, die dann quasi rückwirkend Wirkung entfalten. Die Kosten 
bleiben dadurch am Anfang niedrig.

Beim Thema Elektronikentwicklung kann ich gerne prüfen, ob ich dir 
helfen kann, kurz- oder langfristig. Bei Bedarf bitte per E-Mail melden. 
Nach Abschluss eines NDA sollten dann weitere Informationen zum Produkt 
und den erforderlichen Entwicklungsleistungen geteilt werden können. Ich 
bin grundsätzlich auch für unkonventionelle Formen der Zusammenarbeit 
offen. Ohne mehr über dein Produkt zu wissen, werde ich aber keine 
Risiken eingehen, dass sollte klar sein.


Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: ohne Account (Gast)
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> Lieber Herr Ohne Account,
Lieber Herr A.G.

> natürlich habe ich mich um die PN gekümmert aber private Kommunikation
> ist privat und ich verstehe nicht, warum das jetzt ins Forum soll,
für interessierte Forumsteilnehmer wirkt das nach außen hin als ob Du 
auf PN nicht eingehst - sonst würde es solche Posts wie bei Oscar K. 
wohl nicht geben ? Zumindest erweckt es den Anschein solange Du es nicht 
klarstellst.


> außer dass du krampfhaft versuchst mich ins schlechte Licht zu rücken.
wo habe ich das denn gemacht? Ein Poster Oskar K. beschwert sich hier 
.... wenn Du das nicht klarstellst entstehen nun mal falsche Eindrücke.
Ich habe Dir geraten Deine Technologie in Lizenz zu vermarkten und die 
Lizenzgebühren zu kassieren - was ist daran schlecht?

> Ob ich von dir wirklich eine PN wöllte sei auch mal dahingestellt, da
> deine grundnegative Einstellung nur schwerlich eine Basis für irgendetwas > ist.
Wenn Du positive Leute brauchst, dann mache Deine Erfahrungen mit diesen 
positiven Leuten - ist ja Dein Geld bzw. je nach Rechtsform haftest Du.

>>ist Dein Produkt nach 8 Jahren fertig oder nicht?
> Meine Technologie ist fertig. Das Produkt noch nicht.
Ich kann Dir nur dringend raten, daß Ganze in Lizenz zu verkaufen.
Du ballerst jetzt noch mal viel Geld für das Produkt rein und 
Werbung&Marketing kostet auch noch mal + Patentgebühren + ...
Wenn es leicht zu kopieren ist, bist Du sowieso schnell weg vom 
Futtertrog; dann kommen die Nachahmer und die machen Dich platt, weil 
die mehr Resourcen haben.
Na ja, mußt Du wissen.

>>Ewige Optimierung führt zu nichts, wenn Du den Verkauf nicht wagst!
>Optimierung hat zur fertigen Technologie geführt. Aber gut. Ist ja eh
>alles
>falscher Ansatz!
richtig, Du hast noch nichts verkauft, gehst aber einfach davon aus, daß 
es der Verkaufsschlager wird! ..... das denkt jeder Anfänger und wird 
dann von der Realität eingeholt.
Wie willst Du denn das Marketing, Vertrieb, etc. bewältigen?
Soll das Dein Geschäftspartner übernehmen?

>>Du brauchst keinen Partner, sondern einen Verkaufsleiter!
> Was du schon wieder alles weißt. Vielleicht habe ich schon gute
> Distributorenkontakte (Grundlage zur Marktabschätzung). Was verleitet
> dich denn zu solch sinnfreien Aussagen?
Du hast noch nichts verkauft - also reine Schätzungen Deinerseits.

> Würde ich Probleme beim Verkauf haben, würde ich eventuell danach
> fragen.
die werden noch kommen, da bin ich mir sehr sicher.

> Aber klar, ich bin grundsätzlich zu dumm, sodass ich mich um die
> Grundlagen meiner Zukunft keinesfalls gekümmert haben kann. -_-
nimm Dir ein Beispiel an ehemaligen Garagenfirmen wie Microsoft - die 
haben Ihr MS-DOS nicht ewig entwickelt, sondern verkauft.
Bei Windows gibt es auch immer Updates - es wird aber erst einmal 
verkauft .... das ist der Unterschied zu Dir, 8 Jahre Entwicklung ohne 
Verkauf, ganz schlecht bzw. eigentlich katastrophal.

>>Du bist der Chef, der einstellt oder entläßt!
>>Du legst die Kriterien fest und mußt mit den Folgen leben.
>Das ist sehr blindes Gerede. Das Ergebnis einer Suche ergibt durchaus
>verschiedene Qualität je nach dem wo man sucht. Kannste ja auch mal
>schnell in der digitalen Welt probieren und einmal mit Google, einmal
>mit Yahoo was suchen. Da erkennt man recht schnell, dass das eine evtl
>besser als das andere ist.
Du hast aber nicht nochmal 8 Jahre Zeit, um Dein Dreamteam 
zusammenzustellen!
Du kannst von Glück sagen, daß sich überhaupt ein Investor gefunden hat.

Tips wurden eigentlich genügend gegeben.
Viel Glück - Glück wirst Du brauchen.

Beitrag #5861134 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mark B. (markbrandis)
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Thorsten O. schrieb:
> Mein Ratschlag: Geh zur IHK, nutze deren Gründerberatung.

> Nicht ohne Grund ist hier schon mehrfach empfohlen worden, die aktuell
> anstehenden Aufgaben als Dienstleistung einzukaufen.

> Also: Am Anfang so viel wie möglich außer Haus machen lassen. Aber eben
> nicht unbedingt direkt in China, sondern besser bei lokalen Anbietern.

> In Hinblick auf das Patent würde ich schnellstmöglich eine Erstberatung
> beim Patentanwalt machen, Fördermöglichkeiten wurden ja bereits erwähnt.

> Nach Abschluss eines NDA sollten dann weitere Informationen zum Produkt
> und den erforderlichen Entwicklungsleistungen geteilt werden können. Ich
> bin grundsätzlich auch für unkonventionelle Formen der Zusammenarbeit
> offen. Ohne mehr über dein Produkt zu wissen, werde ich aber keine
> Risiken eingehen, dass sollte klar sein.

Sehr gute Ratschläge von Thorsten. Man merkt, dass er Ahnung hat wovon 
er redet. Und jetzt schauen wir mal was dem Threadersteller einfällt, 
warum das schon wieder nicht passen soll. ;-)

Autor: Druide (Gast)
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Ich kann nur einen Tipp geben, gründe nicht mit Eigenkapital in 
Deutschland oder Österreich. Die Steuern sind zu hoch, die Bürokratie zu 
überbordend - das ist weder Dein Geld noch Deine Energie wert.

Schau nach England, Bulgarien oder andere Länder welche Dein Unternehmen 
passend unterstützen. Ein Produktionsunternehmen benötigt 
Anlagevermögen, und die Regelungen bezüglich Abschreibungen sind für ein 
neues Unternehmen nicht in Ordnung.
Du fütterst damit nur Leute durch welche dir nur Probleme bereiten und 
Dein Vorhaben nur verlangsamen.


Nimm diese Warnung ernst, und du wirst dir sehr viel unnötigen Stress 
sparen.

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