Spannung verschieben

#5857211
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Hallo,

Ich möchte ein Signal -15-0V auf 0-4V verschieben. Ich habe mir schon 
eine menge andere Threads angeguckt und da wir dauernd von 
Operationsverstärkern geredet, aber ich verstehe nicht wie ich das 
berechnen soll.

Kann mir da bitte jemand weiter helfen

Danke schon mal im voraus
Gast #5857234
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Was ist das für ein Singal. Den Spannungsbereich hast du genannt, es 
sind aber noch andere Infos nötig. Zum Beispiel die Frequenz. Wo komt 
das Signal und und wo geht es hin? Wie stark darf die Quelle belastet 
werden, wie hoch wird der Konverter belastet? Wie viel Abweichung, 
Verzerrung und Rauschen ist akzeptabel. Welche Stromversorgung steht zur 
Verfügung?
#5857256
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Oliver R. schrieb:
> Hallo,
>
> Schaltplan? warum -15 bis 0, wenn die Schaltung keine gemeinsamem Masse,
> sprich GND/Erde haben, ist es auch möglich einfach die Polung zu
> tauschen dann ist es +15 bis 0. Aber immer noch 15 als Max, mit einem
> Spannungsteiler wie oben kann man es auf 0 - 4 dann bringen...
>
> nur mal so in blaue gedacht ;-)
>
> Gruß
>
> Oliver

Masse ist miteinadner verbunden sonst hätte ich es so gelöst.
Gast #5857326
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Leon W. schrieb:
> Wenn ich jetzt zum Beispiel diesen (LM258) Operationsverstärker
> nehme muss ich dann -16V und +16V anschließen oder
> geht auch -12V und +12V ?

Es geht mit +/-12V. Aber wenn er mehr als 5V ausgibt, riskierst du, 
deinen ADC kaputt zu machen. Also noch einen Schutzwiderstand 
dazwischen.

Wenn du den von mit empfohlenen MCP34071 nimmst, brauchst du nur eine 
+5V Versorgung.
Gast #5857374
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Zum experimentieren oder zur direkten Verwendung - siehe Anhang

Der untenstehende Link duerfte von allgemeinem Interesse sein - 
Berechnungen aller Art fuer Opmps und mehr......
http://earmark.net/gesr/opamp/

Fuer das LTspice-Beispiel hatte ich dazu diesen Link verwendet
http://earmark.net/gesr/opamp/gain_offset.htm
Angehängte Dateien:
#5857396
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Stefanus F. schrieb:
> Ohne negative Versorgungsspannung kommt (soweit ich weiß) gar kein
> Operationsverstärker ganz auf 0V runter. Ist das ein Problem für dich,
> Leon? Falls ja, brauchst du wohl eine negative Versorgungsspannung.

Nein ich weiß nur nicht wie sich der Operationsverstäeker verhält bei 
0V, da das dies oft vorkommt. Die eigentlich zu messende Spannung liegt 
um die 12V
Gast #5857416
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Leon W. schrieb:
> Nein ich weiß nur nicht wie sich der Operationsverstäeker verhält bei
> 0V, da das dies oft vorkommt.

Ob das öfter vor kommt oder nicht, ist dem OP ziemlich egal, solange er 
dabei nicht außerhalb der Maximum Ratings betrieben wird.
Bei einfacher Versorgungsspannung kommt auch ein R2R-OP nicht sauber an 
die 0 ran, sobald ein Ausgangsstrom fließt. Schon der Strom für die 
Gegenkopplung zieht etwas am Pegel.
Um zu klären, wie groß der Effekt ist, könnte man z.B. ins Dateblatt 
gucken. Beim MC34071 wären das die Fig. 11 und 12.
#5857420
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Stefanus F. schrieb:
> Leon W. schrieb:
> Die eigentlich zu messende Spannung liegt um die 12V
>
> ??? Ich dachte sie liegt im Bereich zwischen -15 und 0 Volt!
>
> ich weiß nur nicht wie sich der Operationsverstäeker verhält bei 0V
>
> Der MC34071 geht am Eingang bis 0V runter, der MCP6001 geht sogar bis
> -0,3V. Beide reicht für deinen Fall aus.

Ja die liegt auch zwischen - 15 und 0, habe das - vergessen
OK dann werde ich mir den Mcp6001 bestellen.
#5857445
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Was ist denn nu mit Yalus Frage, ob 0..3,75V als Ausgangsbereich für den 
Eingangsbereich -15V ... 0V auch ausreichend ist?

Da brauchste dann so rein gar nix bestellen...

Mir fiele da auch noch ein Widerstandsteiler ein, der -15..0V auf 0.2 
bis 3.8V skaliert.... ;-)
1
           +5V
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            |
3
           10k
4
            |
5
            +----+--- 0.2 .. 3.8V
6
            |    |
7
           33k  820k
8
            |    |
9
-15 .. 0V --+----+
Gast #5857463
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Joe F. schrieb:
> Mir fiele da auch noch ein Widerstandsteiler ein, der -15..0V auf 0.2
> bis 3.8V skaliert.... ;-)

Sehr schön daran, daß man eben nicht bis ganz an den 0V/GND Pegel muß.
(Und damit auch für praktisch alle ADCs einlesbar.) Eventuell - leider
nicht ganz sicher - ein eleganter Lösungsansatz. Wer weiß schon, ob...

Leon W. schrieb:
> Die eigentlich zu messende Spannung liegt um die 12V

Du meinst wohl: "Der zu messende Wert wird meist ca. -12V sein."
Denn 12V sind nicht -12V, und schon gar keine 0-15V.

Für die Messung eines kontinuierlich variablen Signales, das 0 bis -15V
überstreicht, ist es irrelevant, ob es "öfter mal -12V ist" als anders.


Schade, daß so oft die realen Tatsachen weggelassen/verschwiegen, und
auch nicht ersatzweise korrekt z.B. der genaue zeitliche Verlauf des 
Eingangssignales genannt wird (Umschreibung der "Signalnatur"). Ganz
zu schweigen davon, daß man auch von Weiterverarbeitung nichts weiß.

Man "sieht" einfach nicht wirklich, was an Aufwand gerechtfertigt ist,
oder ob der bisher betriebene/geplante Aufwand überhaupt ausreicht...


Du solltest besser auf den Punkt kommen, was Du hast (Hardware - woher 
kommen diese 0 bis -15V? Und wohin sollen diese 0-5V gehen?), was die 
kann und will (Datenblatt/-blaetter), und was damit genau gemacht werden 
soll ("der Zweck des Ganzen"), @Leon. Sonst könnten 5 (oder 15) weitere 
sehr elegante (aber schlußendlich doch unpassende) Lösungen ins Land 
gehen - viel geistige Arbeit, ohne daß Du aktuell profitierst davon.
(Firma: matzetronics) #5857632
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MaWin schrieb:
> Hat man keine referenzstabilen 5.45V, hilft ein dritter Widerstand.

Immer noch die beste Lösung. Da der TE da irgendwo +12V in der Schaltung 
hat, ist es leicht, daraus die 5,45V zu gewinnen. So muss man gar nicht 
erst mit negativen Versorgungsspannungen hantieren und mit aufwendigen 
OpAmp Schaltungen. Die einzige Forderung ist, das die zu messende 
Spannung ein wenig Strom liefern kann.

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